Hitzerekorde aus dem Computer! UN-Klimaschutzpolitik ändert nichts am weltweiten Wettergeschehen

Überall in den Klimarechenzentren auf der Welt laufen derzeit die Computer heiß, um „warme Luft“ zu generieren für künftige Klima-Schreckensszenarien. Zu tief sitzt die Schmach darüber, dass die Weltmacht und mächtigste Industrienation der Erde nicht zu bewegen war, den „Ausstieg“ aus dem Pariser Klimaabkommen wieder rückgängig zu machen. In Erinnerung sind noch die Worte des US-Präsidenten Donald Trump, „die Wissenschaft liege mit ihrem Weltuntergangsszenario falsch“. Die Entgegnung des EU-Präsidenten Jean-Claude Juncker lautete, „Trump habe die Dimensionen des Pariser Klimaabkommens nicht voll verstanden“. Bundeskanzlerin Angela Merkel reagierte voll Trotz: Was sich die Weltgemeinschaft zum Klimaschutz einmal vorgenommen habe, sei „unumkehrbar und nicht verhandelbar“. Hätte sie das Wetter gemeint, hätte sie richtig gelegen: Das Wetter ist nicht verhandelbar und unumkehrbar!

Nun müssen die Computer ran, werden die Klimamodelle auf „Katastrophe“ justiert. Sie sind gehorsam, schnell und gehorchen jedem Befehl. Wer an den Schalthebeln sitzt, der bestimmt das Bild der Zukunft. Für seinen letzten Bericht hat der Weltklimarat rund 900 verschiedene „Zukünfte“ durchgerechnet. Es wimmelt nur so von „Konjunktiven“ und wenn-dann-Annahmen, denn niemand kennt die Zukunft und schon gar nicht die des Jahres 2100. Forscher von der Universität Edinburgh errechneten anhand von Klima-Simulationen, so die Süddeutsche Zeitung am 31. Juli 2017, dass „im Zeitraum von 1400 bis 1800 die Durchschnittstemperatur um 0,03 bis 0,19 Grad niedriger lag als am Ende des 19. Jahrhunderts“. Dies hätte zur Folge, dass entsprechend das Zwei-Grad-Ziel näher rücke und praktisch nicht einzuhalten ist, vom 1,5-Grad-Ziel ganz zu schweigen. Modelle schaffen schon wahre Wunder. Damals gab es „Klima“ noch nicht und die Celsius-Skala datiert von 1742. Auch wenn die Ablesegenauigkeit eines Quecksilberthermometers nur bei +/- 0,1 Grad liegt, schaffen es Computer, eine „Globaltemperatur“ auf exakt 0,03 Grad zu berechnen.

Weltorganisation für Meteorologie (WMO) macht Jagd auf Temperaturrekorde

 Nachdem das Jahr 2016 zum „wärmsten Jahr“ seit 130 Jahren deklariert wurde, ist die Jagd nach neuen Rekorden voll im Gange, mitten im Hochsommer der Nordhalbkugel. Noch gilt der Rekord vom 10. Juli 1913 mit +56,7°C im „Tal des Todes“ in Kalifornien. Die WMO fand in Granada/Spanien einen Wert von +41,5, in Phoenix/Arizona einen Wert von +47,8 und in Turbat/Pakistan einen Wert von +54°C. Dann wurden die Computer angeschmissen und Hochrechnungen angestellt. Heraus kam, dass bisher nur 30% der Weltbevölkerung an mehr als 20 Tagen im Jahr „bedrohlichen Hitzewellen“ ausgesetzt seien. Im Jahre 2100 werden es 48% der Weltbevölkerung sein und sogar 74% ohne „Klimaschutzmaßnahmen“. Nicht definiert wurde, was als „bedrohliche Hitzewellen“ zu verstehen ist. Wenn nichts geschehe, stünden wir vor dem „Ende der Welt, wie wir sie kannten“. Wer kann bei solchen Warnungen einen „kühlen Kopf“ bewahren?

Um die Gefühle noch mehr aufzuheizen, wird seitens der WMO gedroht, der „Globus könne sich um bis zu 50-mal schneller erwärmen, als es beim schnellsten bekannten natürlichen Klimawandel geschah“. Das muss wahr sein, denn eine UN-Institution kann nicht lügen, oder doch? Es gibt ein Sprichwort, das lautet: „Allzu klug ist dumm“. Dumm, dass diese Behauptung falsch ist und den Verdacht eines bewussten Betruges weckt. Jeder Meteorologe und Paläoklimatologe kennt den Begriff „Dansgaard-Oeschger-Ereignis“. In der letzten Eiszeit von etwa 115.000 bis 12.000 v. Chr. gab es anhand von Eisbohrkern-Untersuchungen etwa 26 solcher Ereignisse. Sie zeichneten sich dadurch aus, dass innerhalb eines Jahrzehnts, also von 10 Jahren, die Temperaturen um 6 bis 10°C anstiegen. Erklären kann man dieses Phänomen nicht, aber auf die abstruse Idee, den „Neandertaler“ dafür verantwortlich zu machen, ist noch kein Mensch gekommen. Die Behauptung der WMO, „der Globus könne sich bis zu 50-mal schneller“ erwärmen, ist frei aus der Luft gegriffen.

Die Medien sollten sich strikt weigern, solch einen „Unsinn“ zu verbreiten, denn für jede ungeprüfte Weitergabe von solchen Horrornachrichten ernten sie den Vorwurf „Lügen-Presse“. Nicht sie erfinden die „Lügen“, aber sie verletzen ihre Sorgfaltspflicht, wenn sie „alles und jedes“ unkritisch verbreiten. Am 4. August 2017 wurde eine Meldung von der ETH Zürich über ‚dpa’ verbreitet, „selbst mit den größten Anstrengungen zur CO2-Verringerung würden 80 bis 90 Prozent der Eismassen bis 2100 schmelzen“. Für die Schweizer Gletscher käme eine „Verlangsamung der Erderwärmung“ zu spät. „1973 zählte die Schweiz 2150 Gletscher, heute sind es noch rund 1400.“ Auch hier hätte ein Blick in die Geschichte des Holozän gezeigt, dass die Gletscher „kommen und gehen“, ohne Einfluss der modernen Industriegesellschaften.

Der Einfallsreichtum der „Klimaexperten“ kennt weder Grenzen noch Schranken. Aus dem Joint Research Center der Europäischen Kommission im italienischen Ispra kam wieder über ‚dpa’ die Meldung, dass „wetterbedingte Katastrophen“ um 2100 „jedes Jahr etwa zwei Drittel der Europäer beeinträchtigen. „Durch extreme Wetterereignisse könnten von 2071 bis 2100 in der Europäischen Union, der Schweiz, Norwegen und Island jährlich sogar 80.000 bis 240.000 Menschen starben.“ Fazit: „Der Klimawandel ist eine der größten globalen Bedrohungen für die menschliche Gesundheit im 21. Jahrhundert.“ Ja, wer bedroht uns nun, der „Klimawandel“ oder das Wetter, dessen Zukunft wir nicht einmal für die nächsten 24/48 Stunden exakt vorhersagen können? Hängen uns diese mit einer Penetranz ohnegleichen gebetsmühlenartig vorgetragenen Drohungen und Warnungen der „Klimaexperten“ nicht langsam zum Halse raus? Wann begehrt gegen diese unsägliche Angstmacherei der Bürger endlich auf?

Wir Bürger sollten etwas mutiger auftreten und uns gegen unbotmäßige und unhaltbare Vorwürfe wehren. Wo war unser Widerstand, als wir vor etwa 30 Jahren mit der „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ urplötzlich wie aus heiterem Himmel zu „Klimakillern“ abgestempelt wurden? Die Schlagzeile der Allgemeinen Zeitung Mainz vom 5. August 2017 lautet: „Klimawandel wird zum Killer“! Darunter: „Wissenschaft – Bis Ende des Jahrhunderts könnte das Wetter Hunderttausende Tote verursachen“. Auch hier erweist sich: Logisch ist dies nicht, aber „ideologisch“!

 

Angst vor dem „unbekannten Wesen“ Wetter hatte schon der Urmensch

Als der Mensch die irdische Bühne betrat, war die Erde belebt und überall gab es Wetter, sehr unterschiedliches Wetter. Der Mensch war gezwungen, sich dem Wetter zu fügen und anpassen, wollte er überleben. Ändern konnte er es damals wie heute nicht. Der Mensch meisterte Eis- und Warmzeiten und breitete sich über die Erde aus. Spielte das Wetter verrückt, bescherte es Hitze oder Kälte, Dürren, Fluten, Gewitter oder Tornados, dann wurde ihm das von „Weisen“ als „Strafe der Götter“ erklärt Der mächtigste unter ihnen war stets der „Wettergott“, bei den Griechen Zeus, bei den Römern Jupiter, bei den Germanen Wotan.

An der Ohnmacht des Menschen vor dem Wetter hat sich nichts geändert, an dessen Unbeständigkeit, Launenhaftigkeit, wie Unberechenbarkeit. Das Wetter schläft nie und bietet jeden Morgen neuen Gesprächsstoff. Man kann sich über das Wetter aufregen, es beschimpfen oder verdammen. Es reagiert nicht, nimmt keine Wünsche an, rächt sich aber auch nicht an uns. Kein Mensch ist „schuld“ am Wetter. Er muss es überall auf der Erde nehmen, wie es kommt, muss sich mit ihm arrangieren. Seine Bekleidung, seine Behausung, der Feldanbau, der Ernteertrag, alles richtet sich nach dem Wetter. Es ist politisch absolut neutral, so dass ideologisch verfeindete Politiker sich beim Gespräch über das Wetter näher zu kommen versuchen.

Gespräche über das Wetter entwickeln sich aber mehr und mehr zum Politikum. Es ging los im Mittelalter, als man begann, Menschen für das Wetter verantwortlich machen zu wollen. Viele Frauen mussten diesen Irrglauben als Hexen auf dem Scheiterhaufen mit ihrem Leben bezahlen. Geholfen hat es nichts, aber der Mensch ist immer auf der Suche nach Schuldigen. „Wissenschaftler“ verkündeten, dass das „Klima“ das Wetter steuere, das „Klima“ aber wieder durch den Menschen gesteuert werde, ob seines unnatürlichen und luxuriösen Lebensstils. Die „Industrienationen“ würden die Natur ausbeuten, fossile Rohstoffe verbrennen, mit „Treibhausgasen“ die Luft verpesten, eine „Klimakatastrophe“ auslösen. Glaubte man dieser These, wären wir kollektiv schuld am Wetter.

Das Wetter der letzten Monate war sehr günstig für die „Klima-Katastrophen-Jünger“. Jeder Blitz durchzuckte uns, jeder umgestürzte Bau, jeder vollgelaufene Keller weckte Schuldgefühle. „Klimaexperten“ dominieren die Schlagzeilen, haben die totale mediale Deutungshoheit. Der Chef des Berliner-Mercator-Instituts für Klimafolgenforschung, Ottmar Edenhofer sagte: „Aufgehalten werden kann der Klimawandel nicht mehr. Aber er kann noch gebremst werden.“ Hört sich „gut“ an, aber wenn der „Klimawandel“ nicht aufgehalten werden kann, dann kann er auch nicht gebremst werden. Und außerdem muss ein „Klimaökonom“ so viel Ahnung von Statistik haben, dass er eine abgeleitete Größe von den vielen Anfangswerten abhängt und nicht umgekehrt. Korrekt wäre zu sagen, dass der ewige Wandel des Wetters in der Geschichte einen Wandel des „Klimas“ ergibt, wobei sich kein Ding namens „Klima“ aktiv wandelt, sondern nur den Wandel „mittlerer Wetterzustände“ beschreibt.

 

Und was uns sonst noch alles von „Wissenschaftlern“ erzählt wird!

 

Ein möglicher Weg aus der Sackgasse „Klimawandel“ sei, so Otmar Edenhofer, die CO2-Bespreisung, denn diese bewirke höhere Einnahmen für die Staaten. Ja, „Geld regiert die Welt“ und davon können die Staaten nie genug bekommen! Hat dieser „Experte“ sich einmal gefragt, ob das Wetter bestechlich ist und wie viel es kosten würde, ein „Gewittertief mit Unwetterpotential“ aufzulösen oder zu verhindern, dass feuchtwarme Luft aus Südwest mit nasskalter Luft aus Nordwest über Deutschland „zusammenstößt“? Glaubt der „Herr Professor“, der als Volkswirt auch Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ist, dass man mit Geld einen Westwind in einen Ostwind oder einen Südwind in einen Nordwind verwandeln könnte?

Der „Klimaexperte“ Peter Hoffmann vom PIK sagte: „Ganz „normale“ Bilderbuchsommer, trocken und mit Temperaturen um die 25 bis 30°C über Wochen, werden immer seltener. Normal werden zunehmend längere Trockenperioden und Hitzephasen, gefolgt von Stark- und Dauerregen.“ Diese immer wieder unterstellte „Normalität“ gibt es beim Wetter nicht. Berechnet man an einem Ort über 100 Jahre die Jahresmitteltemperatur und bildet daraus ein „Jahrhundertmittel“, so kann man davon ausgehen, dass dieser keinem einzigen Mittel der 100 Jahre entspricht. Wenn schon ein „normaler“ Bilderbuchsommer nicht „normal“ ist, dann kann er noch weniger als „Norm“ angesehen werden, die sich einstellen wird, wenn wir „Autofasten“, uns nur „vegetarisch“ ernähren, nur zu Fuß gehen. Der „Klimaexperte“ Mojib Latif sieht die Zunahme der „Gefahr extremer Wetterlagen“ im „Klimawandel“, obgleich er genau die Definition von „Klima“ kennt. Um zu einem „Klimawert“ zu kommen, muss man 30 Jahre an einem Ort Wetterdaten erheben und sie dann statistisch zu einem „Klimawert“ verdichten. „Klima“ ergibt sich aus dem Wettergeschehen! Der Wetterwandel bedingt den Klimawandel! Es ist unwahr zu sagen, der „Klimawandel“ verursacht den Wandel des Wetters, eine Zunahme der Wetterextreme.

Die Floskel „Rettet das Klima“ klingt wie ein Ruf nach einer Wettervergangenheit, die sich nicht zurückholen lässt. Wetter ruht nie wie auch die Zeit nicht. Beide, Wetter wie Zeit“, sind irreversible Naturvorgänge, sind unumkehrbar. Was es heute alles an Wetter gibt, auch an Wetterextremen oder „Unwettern“, ist alles schon mal da gewesen, wenn auch in chaotischer Reihenfolge. Wir wissen weder, wann der nächste Orkan kommt, noch wann und wo der nächste Tornado wütet. Wenn Experten verkünden „zu heiß, zu kalt, zu nass – Wetterextreme in Deutschland nehmen zu!“, dann ist dies ganz billige Wahrsagerei, Spökenkiekerei! Alle Hochwasser, 2010 an der Oder und Weichsel, 2006 an der Elbe, 2005 an der Donau, 2002 an der Elbe, 2001 an der Weichsel, 1999 an der Donau, 1997 an der Oder, 1995 und 1993 am Rhein haben nichts mit dem „Klimawandel“ zu tun. Alles ist Folge von Tiefdruckgebieten, die ihren Ursprung über dem Golf von Genua haben. Von 1970 bis 2005 hat es in Europa 222 Hochwässer gegeben! Noch verheerender waren 1362 und 1634 die beiden „Großen Manntränken“. Auch das Rheinhochwasser 1784 ist nicht auf die „Dampfmaschine“ zurückzuführen.

Waren die 15.000 Salzburger, die 1732 nach Ostpreußen auswanderten, etwa „Schuld“, dass sich dort das Wetter verschlechterte? Es waren schwere Zeiten: „Der Winter 1742 war besonders hart, dass die Obstbäume ruiniert waren; 1745 herrschte eine extreme Missernte; 1750 hat eine Viehseuche die Bestände bis auf 10% reduziert; 1755 herrschte so starker Frost, dass sogar Menschen erfroren; 1756 machte der Wassermangel besonders zu schaffen“. Sind das die „vorindustriellen Zeiten“, in die uns die Politik mit der Reduktion der „Treibhausgase“ zurückführen will? Es ist höchste Zeit, dass wir nicht blind dem „Wissen“ der Elite in Politik und Wissenschaft glauben. Seien wir kritischer und haben wir nach Immanuel Kant den Mut, unseren eigenen Verstand einzusetzen und auf unser logisches Urteilsvermögen zu bauen. Dann werden wir sehen, dass viel „Wissen“ auf haltlosen Vermutungen und nicht auf Fakten beruht, geglaubt werden muss.

Ein Wegbereiter der Aufklärung war René Descartes (1596-1650), der den Spruch prägte. „Ich denke, also bin ich“ (Cogito ergo sum!). Wer nicht denkt und denken lässt, ist nicht, sondern lässt sich passiv durch das Leben führten, als ängstliches „Schaf“ am „Nasenring“. Befreien wir uns vom Nasenring. Das ist leicht bei der Drohung mit der „Klimakatastrophe“. Man denke einfach nur an die Definition von „Klima“. „Klima“ ist eine vom Wetter abgeleitete Größe, ein Konstrukt des Menschen und kein Naturvorgang. Das Wetter ist ein realer Vorgang, das „Klima“ dagegen ein imaginärer Vorgang, ein „vorgestelltes Ding“. Das Bild von der „Klimakatstrophe“ ist ein Trugbild oder Gespenst. Es wurde konstruiert, um uns Angst einzujagen und Bußgeld für unsere „Klimasünden“ einzutreiben.

Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne

 




Rechtferti­gungen für Biotreib­stoff sind illusorisch

Der Renewable Fuel Standard (RFS), ins Leben gerufen im Rahmen eines Energiegesetzes 2005 und 2007 erweitert zum Energy Independence and Security Act [etwa: Gesetz zu Energie-Unabhängigkeit und -Sicherheit] ist dafür ein perfektes Beispiel. Es hat mehr Leben als Freddy Krueger [eine Filmgestalt].

Die Gesetze verlangen, dass Raffinierer ihr Benzin mit stetig steigenden Mengen von Äthanol anreichern müssen, und es wird erwartet, dass der private Sektor zunehmende Mengen „zellulosischen“ Treibstoff, auf „Biomasse basierenden Diesel“ und „fortschrittliche“ Biotreibstoffe erzeugt. Außer für Äthanol aus Mais haben sich die Erwartungen hinsichtlich Erzeugung zumeist als Fantasien erwiesen. Die Rechtfertigungen für erneuerbare Treibstoffe waren demnach Angst erzeugende Übertreibungen und sind jetzt reine Illusionen.

Fangen wir an mit Behauptungen zur Rechtfertigung der RFS-Posse. Man sagte uns, dass es die Verschmutzung reduzieren würde. Aber die Autos sind schon jetzt zu 95% sauberer als ihre Vorgänger im Jahre 1970. Folglich bringt es keine wirklichen Vorteile.

Die USA beuteten ihre Petroleum-Reserven aus, und das RFS würde die Einfuhr von Öl aus instabilen, feindlichen Ländern reduzieren. Aber die Revolution in Gestalt horizontaler Bohrungen und Fracking hat den USA mindestens ein Jahrhundert lang neue Reserven verschafft. Amerika exportiert jetzt mehr Öl und raffinierte Produkte als es importiert, und der Verbrauch von Öl aus dem Ausland in den USA ist der niedrigste seit 1970.

Auch sagte man uns, dass erneuerbare Treibstoffe helfen würden, einen gefährlichen, vom Menschen verursachten Klimawandel zu verhindern. Dies setzt voraus, dass das Klima getrieben wird durch anthropogenes Kohlendioxid – und nicht durch Änderungen des solaren Outputs, kosmische Strahlen, Meeresströme und andere mächtige natürliche Kräfte, welche Eiszeiten, Kleine Eiszeiten, Warmzeiten Dürren und Überschwemmungen mit sich brachten. Es setzt voraus, dass Biotreibstoffe kein CO2 emittieren oder zumindest deutlich weniger als Benzin – in Wirklichkeit emittieren sie über ihre gesamte Lebensdauer mindestens genauso viel, wenn nicht mehr, dieses Pflanzen düngenden Moleküls.

Außerdem erlebt die Menschheit im Gegensatz zur von Al Gore und den Computermodellen sowie Al Gores neuem Film geschürten Hysterie keine ungewöhnlichen oder beispiellosen Klima- und Wettervorgänge. Sehr unbequem für das, was Mr. Gore so hinaus posaunt: Tatsächlich ist seit Oktober 2005 kein einziger Hurrikan der Stärke 3 bis 5 mehr auf das US-Festland übergetreten, das sind rekordhafte 11 Jahre und 9 Monate. Er präsentiert einfach eine scheinbar endlose Folge von Wetter-Kalamitäten – was die australische Wissenschaftsautorin Jo Nova treffend als „primal weather porn” bezeichnet. Die Behauptung reflektiert absichtliche Verzerrung der Wahrheit und einen abgrundtiefen Angriff auf die Wissenschaft (seitens eines Mannes, der die Noten C und D [entspricht den Noten 3 bzw. 4 in D] in seinen einzigen beiden Wissenschafts-Vorlesungen am College erhalten hat).

Um eine weitaus vollständigere, faktischere und ehrlichere Klimawissenschaft zu bekommen, schaue man sich stattdessen den Dokumentarfilm Climate Hustle an.

Und außerdem – angesichts des Umstandes, dass China, Indien, das übrige Asien, Afrika, Polen und sogar Deutschland immer mehr Kohle verbrennen – und mehr Benzin und Erdgas – steigen die atmosphärischen CO2-Konzentrationen immer weiter. Aber inzwischen verzeichnete Grönland die kälteste Juli-Temperatur jemals [auf Deutsch auch hier]. Außerdem sind die globalen Temperaturen nach dem El Nino von 2015/16 wieder auf das Niveau des Stillstands von 1998 bis 2017 gesunken.

Davon unbehelligt wird uns das unsterbliche RFS aber erhalten bleiben. Allerdings hat die EPA einen zuvor noch nie vernehmbaren Vorschlag in die Welt gesetzt: das RFS-Gesamtziel zu reduzieren, und zwar für 2018 unter dem Niveau von 2017. Das ist eine winzige Reduktion, und die EPA hat nicht vor, die 15-Milliarden-Gallonen-Verpflichtung für „konventionellen“ Treibstoff zurückzufahren, zumeist für Mais. Aber der Vorschlag zeigt, dass ein kleiner, gesunder Keimling von Realismus wurzelt..

Die Reduktion gilt für Zellulose-Biotreibstoff. Das politische Ziel sind 4,25 Milliarden Gallonen [1 Gallone = ca. 4 Liter] im Jahre 2018. (Setzt man ein Ziel, erreicht man es auch – scheint man zu denken). Die EPA schlägt vor, das gesetzliche Ziel für 2018 um 24 Millionen zu reduzieren, zuvor waren es 31 Millionen für das Jahr 2017. Aber die tatsächliche Produktion und der Verbrauch dieses Treibstoffes belief sich im Jahr 2015 auf magere 2,2 Millionen Gallonen. Diese minimale Reduktion ist ein richtiger erster Schritt, aber weit größere Reduktionen der gesetzlichen Ziele sind realistisch und werden gebraucht, zusammen mit einer vollständigen Überarbeitung des RFS-Programms.

Etwas über 15 Milliarden Gallonen Bio-Äthanol aus Mais ist im Jahre 2016 erzeugt worden – aber 143 Milliarden Benzin sind verkauft worden. Das bedeutet, dass das gesamte Äthanol Anreicherungen über 10% erfordern würden (E10-Benzin) – weshalb Big Ethanol harte Lobbyarbeit leistet für Vorschriften der Regierung (oder zumindest Genehmigung) für mehr E15-Benzin (15% Äthanol). Raffinierer bezeichnen die derzeitige Lage als die „blend wall.”

Aber E15 schädigt Motoren und Treibstoff-Systeme in älteren Autos und Motorrädern, ebenso wie kleine Motoren für Boote und Gartengeräte, und der Verbrauch von E15 macht deren Garantien ungültig. Man findet bereits E15-Pumpen, aber Null-Äthanol-, also reine Benzinpumpen, is a tall order. Außerdem verbrauchen die USA zur Herstellung von Äthanol bereits 40% seiner Maisernte, angebaut auf fast 40 Millionen Acres – unter Verwendung von Milliarden Gallonen Wasser zur Bewässerung der Maisfelder. Außerdem kommen noch gewaltige Mengen Dünger, Pestizide und fossile Treibstoffe dazu.

Vieles des Überbleibsels aus der Äthanol-Destillation wird als Tierfutter verkauft. Allerdings bereichert das RFS-Programm relativ wenige Maisbauern, während die Kosten für die Produzenten von Rind- und Schweinefleisch, Geflügel und Fisch steigen – ebenso wie für Arme, Minderheiten, die Arbeiterklasse und afrikanische Familien. Mit Äthanol ist auch die Reichweite im Vergleich zu Benzin um ein Drittel geringer. Man kann also mit einer Tankladung E10 nicht so weit fahren wie mit Benzin und mit E15 noch weniger weit.

Äthanol-Verkäufe involvieren auch viele Komplexitäten – und manchmal betrügerische Praktiken – beim Kauf und Verkauf von Erneuerbaren-Identifikationsnummern [Renewable Identification Numbers, or RINs]: Zertifikate und Zuschüsse für Äthanol. Große integrierte Ölgesellschaften reichern mehr Benzin damit an als sie raffinieren, damit sie mehr RINs einheimsen können als sie brauchen. Dies wiederum erlaubt es ihnen, RINs zu horten und die Preise in die Höhe zu treiben, welche unabhängige Raffinierer zahlen müssen. Sie müssen diese RINs kaufen, um dem Gesetz Genüge zu tun. Große Einzelhandelsketten wie Cumberland Farms, Sheetz, Wawa und Walmart reichern Treibstoff an und sammeln RINs, sind aber dazu gar nicht verpflichtet: sie verwenden RINs als Subventionen und die großen Mengen davon, um niedrigere Preise von den Raffinierern anzuordnen. Dies verschafft ihnen einen unfairen Vorteil gegenüber den Eigentümern kleiner Tankstellen.

Unter dem Strich steht dabei, dass kleine Tankstellen hart in Bedrängnis geraten und oftmals in die Pleite getrieben werden. Kleine Raffinierer und jene an der Ostküste, welche keine großen Handels- und Einkaufsketten besitzen, sind gezwungen, teure RINs von integrierten Ölgesellschaften, mit denen sie im Wettbewerb stehen, zu kaufen. Dies macht deren kleiner Outfits zu einem Nachteil und bedroht ihre Fähigkeit, im Geschäft zu bleiben. Das bedeutet, dass Arbeitsplätze im Bereich Stahl und Raffinerien ebenso wie Profite der Arbeiter in Gefahr sind. Alles in allem bereitet RFS eine Fülle von Problemen für illusorische Vorteile.

All diese harten Fakten überzeugten das Umweltkomitee des US-Senats beinahe davon, für eine Gesetz zu stimmen, welches einige der ausufernden RFS-Vorschriften revidiert hätte. Dazu kam es nicht, aber die politischen Machenschaften zeigen, dass selbst einige fortschrittliche Demokraten anfangen, das RFS in Frage zu stellen.

Euthanasie und begleiteter Selbstmord werden zunehmend populär in einigen Staaten und Ländern. Die Perspektive „progressiver Ethiker“ wie Peter Singer lautet, dass es wohl an der Zeit ist, die gleichen Prinzipien auf Regierungsprogramme anzuwenden, deren Sinn abhanden gekommen ist oder die niemals hätten ins Leben gerufen werden dürfen.

Und schließlich sollten politisch erzeugte, politisch korrekte Energieprogramme – auf einer fragwürdigen Grundlage übertriebener oder künstlich herbeigeredeter Klima-, Umwelt-, Verbraucher- oder Sicherheitsängste – nicht länger einfach so Auswirkungen auf Landverbrauch, Habitate, Natur und Umweltqualität haben, ebensowenig wie auf Verbraucher- und Beschäftigungsangelegenheiten. Sie müssen das gleiche legislative, regulative, aktivistische und judikative Verfahren durchlaufen, das auch für Öl, Gas, Kohle und Kernkraft gilt.

Diese Verfahren sollten auch angewendet werden auf Wind- und Solarprogramme, auf Elektrofahrzeuge und Batterien ebenso wie auf RFS. Dies würde unserer Regierung einige dringend benötigte Integrität und Zuverlässigkeit zurückbringen.

Link: http://www.cfact.org/2017/07/29/biofuel-justifications-are-illusory/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Was immer Trump trompetet – die USA tun mehr zur Reduktion von CO2-Emissionen als Deutschland

Es war absehbar, dass Trumps Rückzug aus dem Paris-Abkommen Merkel nicht gefallen hat. Sie drückte das mit den Worten „extrem bedauerlich“ aus, während sie ihre Verpflichtung gegenüber den von den UN organisierten Bemühungen bekräftigte, dabei zu helfen, Treibhausgase zu reduzieren. Für den zufälligen Beobachter spielen Merkel und Deutschland jetzt den grandiosen Helden in dieser Klimawandel-Story, eine Kontrastfigur zur neuen Trump-Regierung. Aber es gibt ein Problem bei der oberflächlichen Betrachtung dieser Ereignisse: Merkels Deutschland ist nicht der grüne Champion, wie so viele Umweltaktivisten es zu sehen scheinen. Schauen wir mal.

Die derzeitige deutsche Energiepolitik befindet sich in einer Periode des Umbruchs bei der weiteren Verfolgung dessen, was man dort Energiewende nennt – ein umfassender Plan, die Art und Weise umzumodeln, mit der in Deutschland Energie erzeugt und verbraucht wird. In einigen Bereichen war Berlin hierbei extrem erfolgreich: während der letzten beiden Jahre hat man den Anteil an Erneuerbaren auf 29% geschraubt. (Anmerkung der Redaktion: Der Autor verwechselt – wie so viele- die Gesamtenergieerzeugung – Primärenergie-  mit der Stromerzeugung. Die 29 % beziehen sich nur auf die Stromerzeugung. Von der Primärenergie werden knapp 13 % aus alternativen Quellen erzeugt, incl. der 3.1 % aus Wind und Sonne) Natürlich war Deutschland gezwungen, als Starthilfe für die Industrien sauberer Energie die Erzeugung von Wind- und Solarenergie massiv zu subventionieren, indem den Erzeugern lang laufende und weit über den Marktpreisen liegende Raten für ihren Strom gezahlt werden. Diese Einspeisetarife, wie man sie nennt, haben zu mit den höchsten Stromrechnungen in Europa geführt, obwohl Berlin inzwischen versucht, die Unterstützung der Regierung zurückzufahren, weil die Kosten für Erneuerbare sinken und der Aufschrei gegen hohe Stromrechnungen immer lauter wird. Die Zunahme der Erneuerbaren mit fast einem Drittel Anteil am nationalen Energie-Mix war nicht billig oder einfach, aber es bis dahin gebracht zu haben ist eine große Errungenschaft. Auch deswegen sehen Viele Deutschland als „grünen Führer“.

Aber die Realität ist wesentlich komplizierter – und wesentlich „brauner“. Ein Hauptbestandteil der Energiewende war der Ausstieg aus der Kernkraft, ein Prozess, den Deutschland nach der Havarie in Fukushima noch beschleunigt hat. Deutschlands Entscheidung zu nix nuclear [steht so im Original! Anm. d. Übers.] ist teilweise Sicherheitsbedenken geschuldet (was nicht wirklich vernünftig ist angesichts der Sicherheit der Kernkraft und dem relativen Fehlen der Bedrohung durch Naturkatastrophen, vor denen deutsche Reaktoren stehen), und teilweise durch die lange gehaltene Abscheu, welche die Umweltbewegung dieser Energieform entgegenbrachte. Wie ironisch mutet es dann an, dass ein so grundlegender Ausstieg zu zunehmenden Treibhausgas-Emissionen führt: Kernkraft ist eine Null-Emissionen-Energiequelle. Das bedeutet, solange man nicht jedes offline gestellte Watt Strom durch diese systematische Zerschlagung durch einen ähnlich sauberen Versorger ersetzt, werden die Emissionen in Deutschland steigen.

Und tatsächlich sind die Emissionen in Deutschland um 0,7% gestiegen [ohne Schmu oder Ironie: das ist für mich eine gute Nachricht! Anm. d. Übers.] Einige Analysten machen für diesen Anstieg die wachsende deutsche Wirtschaft verantwortlich, aber das größte Problem des Landes ist und bleibt die Abhängigkeit von Kohle. Kohle ist mit die schmutzigste fossile Energiequelle [??] aber in Deutschland ist die Nachfrage nach Kohle in der Folge dieses Kernkraft-Ausstiegs gestiegen. Deutschland importiert Steinkohle, um damit 17% seiner Energie zu erzeugen, weitere 23% gehen auf das Konto heimischer Braunkohle, eine besonders schmutzige Kohle-Variante. All dies lässt die Emissionen immer weiter steigen.

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Link: https://www.thegwpf.com/the-green-kaiser-has-no-clothes/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die sechs wichtigsten Gründe, warum ich ein Klima­skeptiker bin – und warum auch Sie skeptisch sein sollten

Seit nunmehr 30 Jahren haben einige Wissenschaftler und viele linke Aktivisten unterstellt, dass die Welt am Rande des Zusammenbruches steht infolge der Verbrennung fossiler Treibstoffe seitens der Menschen. Diese soll globale Erwärmung verursacht haben.

Zum Beispiel hieß es in dem Presseorgan San Jose Mercury News (Kalifornien) am 30. Juni 1989: „Ein leitender Umweltbeamter bei den UN, Noel Brown, sagt, dass ganze Nationen vom Angesicht der Erde verschwinden könnten infolge steigenden Meeresspiegels, falls die globale Erwärmung nicht bis zum Jahr 2000 zum Halten gebracht wird. Überflutung küstennaher Gebiete und Ernteausfälle würden einen Exodus von ,Öko-Flüchtlingen‘ auslösen, was zu politischem Chaos zu führen droht“, sagte Brown, Direktor des Zweigbüros New York des UN-Umweltprogramms. Er sagte weiter, dass die Nationen ein Zeitfenster von zehn Jahren haben, das Problem Treibhauseffekt zu lösen, bevor es außer Kontrolle gerät.

Aber trotz dieses ewigen Geschreis seitens der Linken, die proklamieren, die „Wissenschaft sei settled“ und dass es einen „wissenschaftlichen Konsens“ gebe, gibt es viele Gründe, diese Hypothesen zurückzuweisen. Hier sind sechs der wichtigsten dieser Gründe:

1. Die Reihe der Temperatur-Prophezeiungen der Klima-Alarmisten ist katastrophal schlecht

Die meisten Menschen wissen nichts über Klimawissenschaft, und bei all dem Theater, das weltweit aufgeführt wird – wer kann ihnen das zum Vorwurf machen? Anstatt diese Dinge selbst unter die Lupe zu nehmen, verlassen sich die Menschen auf die Medien und diejenigen Wissenschaftler und ihre wissenschaftlichen Schlussfolgerungen, welche die Medien gefördert haben. Mit anderen Worten, das Ausmaß, mit dem die Öffentlichkeit die Theorie glaubt, dass die Menschen verantwortlich sind für globale Erwärmung, basiert auf dem Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaftler und die Medienportale, von denen sie das meiste zu diesem Thema hört – aber ist dieses Vertrauen gerechtfertigt? Angesichts der endlosen Historie katastrophaler Falsch-Prophezeiungen der Klima-Alarmisten lautet die Antwort eindeutig „nein!“.

Während der letzten drei Jahrzehnte haben viele Klimawissenschaftler eine ganze Reihe signifikanter und alarmierender Prophezeiungen bzgl. globale Erwärmung von sich gegeben, und fast immer lagen sie falsch – wirklich ganz und gar falsch. Roy Spencer schrieb im Jahre 2014, dass über 95% aller Klimamodelle „den Erwärmungstrend bis zum Jahr 2013 seit 1979 übertrieben haben“.

2. Prophezeiungen der Klima-Alarmisten bzgl. Extremwetter und andere Krisen waren ebenfalls falsch

Es ist üblich, dass die Klima-Alarmisten vorgeben, dass die globale Erwärmung eine Zunahme von Extremwetter-Ereignissen zur Folge hätte und dass diese noch weiter zunehmen werden, einschließlich von Hurrikanen, und dass der Meeresspiegel eventuell so stark steigt, dass Großstädte an Küsten irgendwann überflutet und unbewohnbar werden. Die verfügbaren Daten jedoch sagen etwas ganz anderes.

H. Sterling Burnett, Ph.D., ein Forscher, der sich auf Umwelt- und Klimathemen im Heartland Institute spezialisiert hat, an welchem ich als Herausgeber tätig bin, schrieb im Januar für Red State: „Zum Beispiel prophezeiten die Modelle intensivere Hurrikane, aber seit fast einem Jahrzehnt gab es in den USA deutlich weniger Hurrikane, die auf das Festland übergetreten waren, als im historischen Mittel, und diejenigen Hurrikane, die das doch geschafft haben, waren nicht stärker als zuvor.

Außerdem“, fuhr Burnett fort, „haben Wissenschaftler zwar behauptet, dass die anthropogene Erwärmung den Meeresspiegel mit zunehmenden Raten steigen lassen wird – wegen der schmelzenden Eiskappen in Grönland und der Antarktis sowie wegen der thermischen Ausdehnung von Wasser bei wärmeren Bedingungen – doch hat sich dieser Anstieg in Wirklichkeit verlangsamt. Tatsächlich ist der Meeresspiegel über 400 Fuß [ca. 120 m] seit dem Ende des letzten Interglazials gestiegen. Allerdings ist die Rate des Meeresspiegel-Anstiegs seit 1961 (etwa ein Achtel Inch [ca. 3 mm] pro Jahr) weitaus geringer als das historische Mittel (seit dem Ende der Eiszeit zuvor). Der Anstieg hat sich im vorigen Jahrhundert nicht merklich verstärkt im Vergleich mit früheren Jahrhunderten“.

3. Es gibt viele unerklärbare Probleme mit der Theorie, dass ein zunehmender CO2-Gehalt die globale Temperatur zum Steigen gebracht hat

Eine der gängigsten Falschbehauptungen in der Klimawandel-Debatte ist, dass Skeptiker der Behauptung widersprechen, dass die Temperatur während der letzten Jahrzehnte gestiegen ist. Nahezu jeder stimmt zu, dass es tatsächlich wärmer geworden ist, und Hauptgegenstand der Diskussion sind die Gründe für diese Erwärmung. Die Klima-Alarmisten machen die Menschen dafür verantwortlich, und die Skeptiker glauben, dass die Menschen dafür mehr oder weniger oder auch überhaupt nicht dafür verantwortlich sind. Einer der Gründe, aber nicht der einzige, warum viele Skeptiker die Hypothese eines Links zwischen Temperatur und CO2 ablehnen ist, dass es während der letzten zwei Jahrhunderte Perioden mit Abkühlung oder gar keiner Temperaturänderung gegeben hat.

Zum Beispiel war es von den vierziger bis zu den siebziger Jahren auf der Erde zu einer Periode globaler Abkühlung gekommen, während das CO2-Niveau sogar kontinuierlich gestiegen ist. Zu Beginn dieses Jahrhunderts gab es einen nunmehr 18 Jahre dauernden „Stillstand“, obwohl ebenfalls der CO2-Gehalt zunimmt.

4. Es bestehen Zweifel, dass die am meisten herangezogenen Klimadaten korrekt sind

Klimaskeptiker machen sich Gedanken, nachdem zahlreiche durchgesickerte Dokumente belegt haben, dass Klimadaten auf unwissenschaftliche Art und Weise verändert worden sind, damit sie die Erwärmung viel stärker zeigen als sie tatsächlich war, und sagen, dass viele, von prominenten Organisationen, darunter der NASA, herangezogenen Klimadatensätze ungenau sind. Eine neue begutachtete Studie der Forscher James P. Wallace III, Joseph S. D’Aleo und Craig Idso scheint dies zu stützen.

In der Studie mit dem Titel „On the Validity of NOAA, NASA and Hadley CRU Global Average Surface Temperature Data and the Validity of EPA’s CO2 Endangerment Finding” beabsichtigten die Forscher, „die gegenwärtigen Schätzungen der GAST (global average surface temperature) mittels der besten verfügbaren Daten zu validieren“, schrieben die Autoren. „Darunter sind die am besten dokumentierten und verständlichen Datensätze aus den USA und von anderswoher ebenso wie globale Daten von Satelliten, die eine weit größere globale Abdeckung ermöglichen und die nicht kontaminiert sind durch schlechte Standorte und Auswirkungen durch Urbanisierung“.

Sie verglichen vertrauenswürdige Roh-Klimadaten mit den weithin veränderten Datensätzen, welche adjustiert worden waren, um diversen Problemen Rechnung zu tragen wie etwa Abwärme in Städten. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass die von der NASA, der NOAA und dem UKMO genutzten Datensätze „keine gültige Repräsentation der Wirklichkeit sind“.

„Tatsächlich ist die Größenordnung ihrer Adjustierungen historischer Daten, mit denen die zyklischen Temperaturverläufe entfernt wurden, total inkonsistent mit veröffentlichten und glaubwürdigen Temperaturdaten aus den USA und aus der ganzen Welt. Folglich ist es unmöglich, aus den drei veröffentlichten GAST-Datensätzen abzuleiten, dass die letzten Jahre die wärmsten Jahre jemals waren – trotz wiederholter gegenteiliger Behauptungen“.

5. Selbst wenn die Menschen ursächlich für ein etwas wärmeres Klima wären, ist das nicht notwendigerweise etwas Schlechtes

Die zugrunde liegende Hypothese, welche fast alle Klima-Alarmisten lautstark vor sich her tragen ist, dass die Erwärmung schädlich, destruktiv und gefährlich ist. Dabei gibt es sehr viele Beweise, die zeigen, dass von einer moderaten Erwärmung fast alle Pflanzen, Tiere und auch die Menschen teils erheblich profitieren. Wir wissen beispielsweise, dass Pflanzen bei einem erhöhten CO2-Niveau deutlich besser gedeihen, weshalb man in Gärtnereien zusätzliches CO2 in die Gewächshäuser leitet.

Multiple Studien haben auch immer wieder bestätigt, dass unser Planet während der letzten Jahrzehnte grüner geworden ist [was in der Natur gut, in der Politik schlecht ist! Anm. d. Übers.] – höchstwahrscheinlich aufgrund höherer CO2-Konzentrationen. Einer im Journal Nature Ecology & Evolution im Mai veröffentlichten Studie von Martin Brandt et al. zufolge wurde der afrikanische Kontinent während des 20-jährigen Zeitraumes von 1992 bis 2011 grüner, während in nur 11% „weniger grün“ verzeichnet wurde. Interessanterweise ergab sich, dass die zunehmende Ergrünung durch höhere CO2-Konzentrationen und stärkeren Niederschlag „getrieben“ worden ist, während abnehmendes Grün zum größten Teil die Folge von Abholzen der Vegetation seitens der Menschen ist.

Ein grünerer Planet bedeutet, dass Menschen und Tieren mehr Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, während ein kälteres Klima historisch assoziiert war mit erheblicher Nahrungsknappheit und in extremen Fällen mit Hungersnöten. Ein in dem einflussreichen Journal The Lancet im Jahre 2015 veröffentlichter Artikel untersuchte Gesundheitsdaten aus 13 Ländern, welche für insgesamt 74 Millionen Todesfälle verantwortlich waren. Die Studie ergab, dass bei kaltem Wetter direkt oder indirekt 1700 Prozent mehr Menschen zu Tode kommen als in warmem Wetter.

6. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass die Menschen im Verlauf dieses Jahrhunderts keine billigen Energie-Alternativen entwickeln werden

Nehmen wir einmal an, dass sich das Klima infolge menschlicher Aktivitäten erwärmt, was möglicherweise problematisch wird. Die ernstesten Probleme wären demnach immer noch erst in einem Jahrhundert oder mehr zu erwarten, selbst nach den düstersten, wissenschaftlich völlig unhaltbaren Modellen. Das bedeutet, dass der Welt noch mindestens ein halbes Jahrhundert bleibt, um alternative Energiequellen zu entwickeln sowie ein für allemal zu klären, ob fossile Treibstoffe wirklich für das Problem ursächlich sind.

Vor einem Jahrhundert bekämpften sich zivilisierte Nationen noch auf dem Rücken von Pferden und reisten mittels Dampfmaschinen. Vor fünfzig Jahren waren Handys die Grundlage für Science Fiction. Vor dreißig Jahren besaß der normale amerikanische Haushalt keine Computer. Und heute fliegen die Menschen innerhalb weniger Stunden um die ganze Welt, in mit Wi-Fi ausgestatteten Flugzeugen, was es ihnen ermöglicht, nahezu endlos mit Nachrichten, Informationen und Unterhaltung versorgt zu werden mittels kleiner, in eine Hosentasche passender Geräte. Glaubt wirklich irgendjemand ernsthaft, dass sich die Energieversorgung nicht auch revolutionieren wird? [Ja, ich! Zumindest in Deutschland, wo jeder noch so kleine Fortschritt in dieser Hinsicht sofort von einer rotgrünschwarzgelben Mehrheit verboten wird! Anm. d. Übers.]

Full post, in dem aber nur noch ein letzter kleiner Absatz zu finden ist.

Link: https://www.thegwpf.com/the-six-most-important-reasons-im-a-climate-sceptic-and-why-you-should-be-sceptical-too/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Rolle von Internet-Zensoren bei Klima-Alarmismus

Welchen Sinn machen unsere Schriften, wenn nur ein kleiner Prozentsatz der Bevölkerung diese zu lesen in der Lage ist? Welchen Sinn macht unsere Arbeit, wenn sie von Google, Twitter, Facebook und anderen Internet-Monopolen boykottiert, unterdrückt oder auf andere Weise der Öffentlichkeit vorenthalten wird? Dieses Problem muss zuerst gelöst werden, falls wir den Klima-Alarmismus zurückdrängen, die Bildung läutern und wissenschaftliche Einrichtungen von Pseudowissenschaft und deren Befürwortern befreien wollen – und wir müssen gewisse Banden dazu bringen aufzuhören, den menschlichen Atem als Verschmutzung zu behandeln.

Dies ist der Grund, warum das Thema künstliche Netz-Neutralität [faux net neutrality] so wichtig ist für den Klima-Alarmismus. Außerdem teilt die Agenda der künstlichen Netz-Neutralität viele Eigenschaften mit dem Klima-Alarmismus. Beide erfordern Verständnis für technische oder wissenschaftliche Details, welche für das Verständnis der Öffentlichkeit Barrieren sind. Beide begannen mit legitimen, aber geringen bedenken. Im Falle „Netz-Neutralität“ tauchten die Bedenken auf, als ein Verizon-Zweig die Idee in den Raum geworfen hat, einige der ISP-Kosten [?] von den Kunden zu den zufriedenen Anbietern zu verlagern*. In beiden Fällen hat die radikale Linke sich danach dieses Themas angenommen und ihren Ruf dazu benutzt, unglaublich ambitionierte Pläne voranzutreiben. In beiden Fällen nahm sich die Obama-Regierung dieser radikalen Pläne an. Die EPA erstellte das infame Endangerment Finding und verlieh sich selbst die Macht, die Freisetzung von Kohlendioxid zu regulieren. FCC** gab die Order FCC-15-24 aus, mit der sich sich selbst die Macht verlieh, den Internet-Zugang zu kontrollieren sowie möglicherweise andere Arten der Presse und der freien Rede.

[*Kursiv ausnahmsweise vom Übersetzer, weil ich diesen Satz nicht verstanden habe. Er lautet im Original: „In the case of “net neutrality”, the concern appeared when a Verizon executive floated an idea of shifting some of ISP costs from customers to content providers]

[**FCC = Federal Communications Comission: Amerikanische Behörde für Telekommunikation. Anm. d. Übers.]

Es gibt auch einen großen Bereich der Überlappung zwischen den tatsächlichen schlimmen Akteuren hinter dem Klima-Alarmismus und der Agitation der künstlichen Netz-Neutralität. Aber die künstliche Netz-Neutralität ist einfach zu handhaben. Ich glaube, dass die Überwachung des Verhaltens der schlimmen Akteure und der breiter gefassten sozialen Dynamik um künstliche Netz-Neutralität auch Einsichten bietet in ähnliche Faktoren beim Klima-Alarmismus.

Dies vervollständigt den vorherigen Beitrag zu net neutrality alarmism*. Trotz der Bezeichnung geht es in jener Agenda nicht um Netz-Neutralität (FCC übernahm Netz-Neutralitäts-Regeln um das Jahr 2006), auch nicht um Vorschriftengebung, die (fiktiven) Monopole der Internet-Provider oder Kabel-Unternehmen. Kabel-Unternehmen sind selbst heute noch keine breit gefächerten Internet-Monopole, und das waren sie auch nicht im Jahre 2009, als die Obama-Regierung ihre Waffen auf die aufstrebende breite Internet-Industrie richtete. Sie standen gegen DSL [?] im Wettbewerb, und die meisten Menschen konnten aus multiplen DSL-Anbietern wählen. Verbraucher konnten außerdem wählen zwischen Anbietern des Satelliten-Internets oder broadband over cellular networks. Wi-Fi und andere drahtlose Breitbandformen wurden in einigen Märkten angeboten, und neue Arten der Dienstleistung breiteten sich aus. Falls FCC Monopole oder Kabel-Unternehmen regulieren wollte, hätte es das in die Order geschrieben – hat es aber leider nicht. Sondern es wollte stattdessen die freie Rede regulieren. Stattdessen wurde die Order FCC-15-24 angewendet auf jedwede Person, die in der Provision des Breitband-Internet-Zugans-Service engagierte (Paragraph 21). Weiter liest man dort:

[*Ich lasse diesen Begriff ab sofort unübersetzt. Mir fällt keine passende Übersetzung ein, weil nich nicht so richtig verstanden habe, was mit faux net neutrality überhaupt gemeint ist. Gibt es Vorschläge aus der Leserschaft? Anm. d. Übers.]

25. Die oben beschriebenen Regeln für offenen Internetzugang gelten sowohl für kabelgebundenen als auch für den mobilen Breitband-Internet-Zugang. Gleichartig wie die Regeln von 2010, gilt die heutige Regelung für den Kundenservice, den die Breitbandnetz-Betreiber bereitstellen, was als „Breitband-Internet-Zugangsdienst“ (BIAS) bekannt und definiert ist: Ein Massenmarkt-Dienst für Endverbraucher per Draht oder Funk, was die Möglichkeit bietet, Daten an alle oder alle wesentlichen Internet-Endpunkte zu übermitteln und zu empfangen, einschließlich aller Möglichkeiten und Nebenleistungen, um die Kommunikationsdienste zu aktivieren, jedoch ohne Einwahl des Internet-Zugangsdienstes. Dieser Begriff umfasst auch alle Anbieter, die nach Meinung der Kommission in der Lage sind, ein funktionelles Äquivalent der im vorigen Satz beschriebenen Dienstleistung zu erbringen, oder die verwendet werden, um den in diesem Teil festgelegten Schutzmaßnahmen zu entgehen“.

Folglich gilt die Order für den gesamten Internetzugang, außer für den Verbindungsaufbau. Damit noch nicht zufrieden, bezog FCC noch irgendein „funktionales Äquivalent“ des Internetzugangs ein und stattete sich selbst mit der Vollmacht aus zu entscheiden, was ein funktionale Äquivalent sein soll. Im Besonderen löst sich der Terminus „funktionales Äquivalent“ von den physikalischen Begrenzungen in der Definition wie etwa „über Funk oder drahtlos“. Manche Menschen lesen und schreiben nur Nachrichten und Meinungen im Internet und gebrauchen dies als funktionales Äquivalent einer Zeitung. Unter dieser Definition kann das FCC Zeitungen zensieren, falls die Demokraten an die Macht kommen. Das FCC könnte auch Cafés oder Wallfahrtsorte zensieren, falls es „zu der Ansicht kommt“, dass dabei „Schutzmaßnahmen“ aus dem Weg gegangen werden soll, welche Teil der Order sind. Falls das als zu weit hergeholt erscheint, dann ist das Endangerment Finding der EPA ein lebendiges Beispiel dafür, dass dem nicht so ist. Und potentielle FCC-Erkenntnisse könnten sogar korrekt sein in Anbetracht der Historie dieser Order. Mit der Order ist beabsichtigt, politische Reden zu kontrollieren (siehe den vorherigen Beitrag). Jede Dienstleistung, welche eine alternative Plattform für Reden bietet, würde möglicherweise in der Order vorgeschriebene „Schutzmaßnahmen umgehen“. Ich betreibe hier keine Wortklauberei. Dies ist die Essenz der totalitären Ideologie der Freien Presse [Free Press, ein Verein], welcher zum Gehirn hinter Obamas FCC geworden ist. Zum Beispiel wurde Timothy Wu, der Vorsitzende von Free Press, ein Leitender Berater beim FCC. Er schrieb: „Unternehmen kaperten das First Amendment“ [der US-Verfassung] und „Der Gedanke dass ,Rede Rede ist‘, klingt überzeugend, ist aber ebenfalls falsch“. Im Jahre 2015 wurde er Senior Enforcement Counsel und Sonderberater des berüchtigten General-Staatsanwalts von New York Eric Schneiderman. Timothy Wu ist auch Mitglied der New America Foundation sowie ehemaliges Google-Mitglied. Eric Smith ist Vorsitzender beider Unternehmen. Genau wie Marx, Lenin, Stalin, Mao und deren Jünger wollen die Führer von Free Press Kontrolle über andere Bürger ausüben, und sie verkaufen diese Kontrolle als „Schutzmaßnahmen“ gegen die vermeintliche Macht von Unternehmen. Sie unterstellen außerdem, dass Bürger „Schutzmaßnahmen umgehen“ wollen, und versuchen, uns genau dies zu verbieten.

Dies ist das, was Obamas FCC angeordnet hat unter dem Vorwand der „Netzneutralität“, und Trumps FCC ist dabei, das Ganze aufzuheben. Die Torwächter der Internet-Informationen – Google, Facebook, Twitter usw. – protestieren gegen diese Aufhebung Seite an Seite mit Free Press und allen anderen radikalen Linken. Es gab Zweifel hinsichtlich des Ausmaßes ihres Wissens bzgl. Klima-Alarmismus. War es Ignoranz von Wissenschaft multipliziert mit Hybris oder die kalte Logik politischer Allianzen bei der Verfolgung finanzieller Vorteile? Keinen Zweifel gibt es jedoch, dass sie genaueste Kenntnisse hinsichtlich des Themas Netzneutralität haben, dass ihnen wissenschaftliche oder technologische Verdienste fehlen hinsichtlich der Internet-Vorschriften aus der Obama-Ära allgemein und der politischen Wendung in letzter Minute, welche zu der FCC-15-24-Order führte. Sie mögen diese Order selbst nicht. Aber sie lügen öffentlich darum herum, über den gegenwärtigen FCC-Vorsitzenden Ajit Pai und über Donald Trump wider besten Wissens, mit voller Absicht und Bosheit. Sie tun das, weil sie sich selbst politisch an die radikale Linke und ökonomisch an auswärtige Regierungen gekettet haben (Twitter, welche die meisten Einkünfte in den USA erzielt, mag eine Ausnahme sein). Wenn jene Mächte ihnen sagen, Trump anzugreifen, dann greifen sie Trump an, mit jedwedem Vorwand, der gerade zur Hand ist. Die gleichen Mächte sind auch in die Klimadebatte involviert und haben noch viel mehr Eisen im Feuer. Folglich gibt es keinen Grund zu denken, dass Google, Twitter, Facebook und andere große und seriöse Unternehmen hinter dem Klima-Alarmismus ernstlich missverstanden werden und dass sie innehalten und gegensteuern werden, wenn sie ihren Fehler erst einmal erkennen. Sie spielen einfach ihren Part in der Allianz. (Man könnte sie bzgl. Klima missverstanden haben, als sie der Allianz beigetreten sind. Auch dürften viele Individuen in jenen Unternehmen ernsthaft falsch informiert sein. Das hilft allerdings nicht viel).

Der erwähnte Timothy Wu ist Professor an der Columbia Law School. Er ist ein Beispiel für das Zusammenhalten kluger und vernünftiger Menschen durch die totalitäre Linke im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts. Sein Artikel aus dem Jahre 2013 mit dem Titel [übersetzt] „Das Recht, Vorschriften zu umgehen. Wie Unternehmen das First Amendment gekapert haben“ (1) versucht, die Ablehnung der freien Rede seitens Mitgliedern der produzierenden Klasse zu rechtfertigen (von Exekutiven über Ingenieure zu gewerblichen Arbeitnehmern, einschließlich Menschen, deren Ersparnisse in die Anteile öffentlich gehandelter Unternehmen investiert werden – den „Beklagenswerten“, wie Hillary sie genannt hat). Wie üblich enthält dieses Argument zwei Unehrlichkeiten: a) Verschmelzung der legalen Definition eines Unternehmens (darunter auch Universitäten, Zeitungen sowie „nichtkommerzielle“ Organisationen) mit der halb abschätzigen Verwendung des Wortes ,Unternehmen‘ [corporation] im gegenwärtigen politischen Diskurs; b) Hetze gegen „Unternehmen“ unter Verschleierung der Tatsache, dass es Menschen hinter jedem agierenden Unternehmen gibt: Arbeiter, Lieferanten, Eigentümer und Kunden.

Auszüge aus dem Artikel:

War es einst der Schutzpatron der Protestierer und Entrechteten, wurde das First Amendment zum Liebling der ökonomischen Libertären und Unternehmens-Anwälte, welche dessen Macht erkannt haben, privates Unternehmertum gegen legale Einschränkungen zu immunisieren. Es ist verlockend, es die neue nukleare Option zur Unterminierung von Vorschriften zu nennen, außer dass diese Entwicklung schockierende Routine ist“.

Ja, die Entwicklung soll die Einschränkung der Redefreiheit unterminieren, was manchmal auch Erfolg hat.

Der Gedanke, dass ,Rede Rede ist‘, ist überzeugend, aber ebenfalls falsch. Im Gegensatz zu Powells Behauptung geht es im First Amendment tatsächlich darum, wer spricht“.

Nein, das tut es nicht. Ein Professor an der Columbia Law School sollte sich schämen! Aber wenn man noch einmal nachdenkt, vielleicht nicht. Er passt perfekt hinein.

Dies ist keine abstrakte Debatte. Demokraten und die Interessen der Strafverteidiger verschmolzen Repräsentationen kommerzieller Transaktionen (so genanntes „kommerzielles Reden“), was reguliert werden muss, mit dem politischen Reden seitens der Repräsentanten kommerzieller Einheiten [entities], welche durch das First Amendment geschützt werden. Dann dehnten sie den Bann der freien Rede auf nahezu jedermann im Nicht-Medien-Bereich aus, deren Reden sie nicht mochten. Ich kann dieses Phänomen bis Ende der neunziger Jahre zurückverfolgen und besonders bis zu etwas, das ich extrajudicial tobacco precedent [etwa: außergerichtlicher Tabak-Präzedenzfall] nenne.

Diesen Präzedenzfall heranziehend hat die Linke die kenntnisreichsten und unabhängigen Menschen aus der Klimadebatte entfernt – Wissenschaftler, Ingenieure und leitende Mitarbeiter der Energie-, petrochemischen und produzierenden Industrie. Sie sind unabhängig, weil sie wegen ihres Wissens und ihrer Erfahrung beurteilt werden, nicht wegen ihrer politischen Standpunkte, die sie vertreten oder denen sie Ausdruck verleihen. Derartige Menschen können leicht den Arbeitsplatz wechseln in den unwahrscheinlichen Fall, dass ihre Arbeitgeber versuchen, sie für unbequeme Reden zu bestrafen. Wie viele liberale Akademiker oder Journalisten haben eine solche Option?

Klimaalarmisten beuteten die Konfusion der Öffentlichkeit noch weiter aus, indem sie jeden Klimarealisten schmähten, der jemals in die Nähe zur Kohle- oder Ölindustrie gekommen sein könnte. Die Bedeutung des privaten Sektors in öffentlichen Debatten wird durch die Tatsache illustriert, dass die erste Bloßstellung direkten Betrugs in der so genannten Klima-Wissenschaft (der Mann’sche „Hopckeyschläger“) durch Steve McIntyre erfolgte, einem kanadischen Geschäftsmann im Bereich Bergbau. Der akademische Wissenschaftler Ross McKitrick tat sich mit ihm zusammen.

Offenlegung: Ich habe kleine Anteile [short positions] an Google, Facebook und Twitter. Ich bin nicht verpflichtet, dies bekanntzugeben. Ich bin mir nicht so sicher hinsichtlich der Gründer und anderer Investoren auf der anderen Seite der Angelegenheit.

P.S. Von Greenpeace weiß man, dass die Organisation aktiv mit Aktien handelt und sogar mit Aktien-Optionen. Ich wäre überrascht, falls das Timing der Schmutzkampagnen und das Timing des Handels keine Manipulationen des Aktienmarktes enthüllen würden. Jemand möge doch bitte SEC und die von Trump berufenen Verfolgungsbehörden anrufen! [SEC = Securities and Exchange Commission: Amerikanische Behörde zur Börsenaufsicht. Anm. d. Übers.] Die Finanzierer und Führer des „Widerstandes“ gegen Trump sagen ihrer Herde nichts hinsichtlich der wirklichen Gründe, warum sie wegen seiner Präsidentschaft so besorgt sind.

P.P.S. Gerade als ich diesen Beitrag abschließen wollte, enthüllte Google (Alphabet) ein Energiespeicherungs-Startup (2), in das auch Robert Laughlin involviert ist, Physik-Nobelpreisträger und Klimarealist. Es scheint, als ob Google versucht, ihn zu bestechen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2017/08/02/the-role-of-internet-gatekeepers-in-climate-alarmism/

Übersetzt von Chris Frey EIKE