Rundbrief der GWPF von Ende April – Klima

Globale Temperatur stürzt im April um 0,5°C ab

Dem US-Meteorologen Ryan Maue zufolge ist die globale Temperatur im April um 0,5°C gesunken. Auf der Nordhemisphäre war es ein massiver Rückgang um 1°C. Mit dem weiteren Verschwinden des El Nino von 2015/16 stellt sich der Stillstand der globalen Erwärmung mit aller Macht wieder ein. – GWPF Observatory, 29. April 2017

Trump verspricht, demnächst eine ,große Entscheidung‘ zu treffen hinsichtlich des ,einseitigen Pariser Klima-Deals‘

Präsident Donald Trump hat versprochen, eine „große Entscheidung“ zu treffen hinsichtlich des „einseitigen“ Pariser Klima-Abkommens, nachdem ihm der Verdacht gekommen war, dass die USA sehr unfair behandelt werden, werden doch von diesen hohe Geldzahlungen gefordert, während große Verschmutzer-Nationen wie Russland, China und Indien gar keinen Beitrag leisten. Auf einer Veranstaltung in Pennsylvania – einem Staat, der die Wahl zu seinen Gunsten beeinflusst hat – sagte Trump, dass das Paris-Abkommen „einseitig“ sei. „Ich werde bzgl. des Paris-Abkommens während der nächsten zwei Wochen eine grundlegende Entscheidung treffen. Dann werden wir sehen, was passiert“, sagte er in einer Rede anlässlich seiner ersten 100 Tage Präsidentschaft. „Wir werden nicht länger zulassen, dass andere Länder auf unsere Kosten Vorteile haben, weil es von jetzt an ,Amerika zuerst!‘ heißt“, sagte Trump. Press Trust of India, 30. April 2017

Wie das Team von Trump plant, Obamas Pariser Klima-Abkommen zu annullieren: Es erklärt diesen kurzerhand als Vertrag

Bei den Vorbereitungen von Präsident Trumps obersten Beratern, eine endgültige Politik bzgl. des Pariser Klimaabkommens auszuarbeiten, liegt jetzt eine weitere Option auf dem Tisch: Man muss das Abkommen als Vertrag deklarieren und es dem Senat zur Ablehnung vorlegen. Diese Vertrags-Option könnte zum Mittelpunkt werden bei der zunehmend angespannten Schlacht zwischen „Verbleibern“ einerseits, welche sagen, dass der Präsident Obamas Globale-Erwärmung-Abkommen einhalten sollte, und den Gegnern des Abkommens, welche sagen, dass Mr. Trump ein zentrales Wahlversprechen brechen würde, falls er sich nicht aus dem Pakt zurückzieht. Mr. Trump könnte Mr. Obamas Entscheidung kippen, der zufolge die Pariser Bemühungen ein exekutives Abkommen seien, es als Vertrag deklarieren und es dem Senat zuleiten, wo die Ratifikation einer Zweidrittel-Mehrheit bedarf. – Stephen Dinan, Washington Times, 27. April 2017

Gerichtsurteil: Trump gewinnt hinsichtlich einer Klima-Vorschrift

Die Trump-Regierung hat kürzlich vor Gericht einen großen Erfolg verbuchen können hinsichtlich eines von ihm verfügten Stopps einer grundlegenden Klimawandel-Vorschrift von Präsident Obama. Das Gerichtsurteil bedeutet, dass das Gericht keine Vorschrift erlassen wird, bevor die Trump-Regierung Zeit hat, einen Vorschlag zum Widerruf des Clean Power Planes vorzulegen, dem Herzstück von Obamas Klima-Agenda. – John Siciliano, Washington Examiner, 28. April 2017

Hoppla! Warmisten verlieren die Antarktische Halbinsel – diese kühlt sich jetzt ab

Erinnert man sich noch an die marktschreierisch vorgestellte Studie von Steig et al. „Erwärmung der Oberfläche des Antarktischen Eisschildes seit dem Internationalen Geophysikalischen Jahr 1957“ vom 22. Januar 2009? Sie schaffte es sogar auf die Frontseite von Nature. Sie enthielt einige auffallend fehlgeleitete Mann’sche Mathematik vom Meister der Fabrikation von Trends aus verrauschten Daten. Nun, das ist gerade den Bach hinunter gegangen, buchstäblich. Und nicht einfach nur deswegen, weil die Studie von Steig et al. falsch war, wie drei Klimaskeptiker nachweisen konnten, sondern weil Mutter Natur höchstselbst den Trend in den aktuellen Temperaturdaten von der Antarktischen Halbinsel umgekehrt hat. – Anthony Watts, Watts Up With That, 27. April 2017

Kolumnist der New York Times von der ,widerlichen Linken‘ heftig angegriffen wegen eines Artikels zum Klimawandel

Ein Kolumnist der New York Times, dem man Monate lang vorgehalten hatte, „Trump-Unterstützer zu schikanieren“, sagte jetzt, dass er von der „widerlichen Linken“ scharf angegriffen worden ist – nur weil er einen Artikel geschrieben hatte des Inhalts, wie absurd es ist, blind den Klimawandel zu unterstützen ohne beide Seiten hierzu gehört zu haben. Der ehemalige Redakteur beim Wall Street Journal Bret Stephens hat es jetzt fertig gebracht, den Zorn der Linken auf sich zu ziehen, nachdem seine Kolumne vor ein paar Tagen online erschienen war. Als ein bekannter „niemals Trump“-Anhänger und Klimaskeptiker war er jetzt Gegenstand von Hassmails und Twitter-Trollen während der letzten eineinhalb Jahre – aber das war nichts im Vergleich zu dem, was ihm nach dem Posten seines Artikels widerfahren war. „Nachdem mir 20 Monate lang immer wieder gepredigt worden ist, Trump-Unterstützer zu schikanieren, wurde ich jetzt daran erinnert, dass die widerliche Linke keinen Deut anders ist. Vielleicht sogar noch schlimmer“, twitterte Stephens angesichts der unentwegt weiter eintreffenden Hassbotschaften. – Chris Perez, New York Post, 28. April 2017

Ist die Wissenschaft von ihrem Weg abgekommen?

Auf dem so genannten ,Marsch der Wissenschaften‘ sind viele leidenschaftliche politische Reden gehalten worden. Traurigerweise habe ich aber nichts gehört über das wahrhaft ernste Problem, welches die Wissenschaft derzeit heimsucht. Die derzeit einzige und größte Bedrohung der Wissenschaft kommt aus ihren eigenen Reihen. Im vorigen Jahr veröffentlichte das angesehene internationale Wissenschafts-Journal Nature eine Studie, die enthüllte, dass über 70% aller Forscher versucht haben und damit gescheitert sind, die Experimente anderer Wissenschaftler zu reproduzieren. Das Scheitern in astronomischer Größenordnung, Forschungsergebnisse zu bestätigen, welches in hoch angesehenen, begutachteten Journalen veröffentlicht worden waren zeigt, dass irgendetwas fundamental falsch läuft, wie Wissenschaft betrieben wird. 52% der 1576 für die Studie befragten Forscher nennen das eine „bedeutende Krise“. Ein wesentlicher Schuldfaktor, so entdeckten sie, ist, dass viele Forscher hinsichtlich der Ergebnisse ihrer Experimente Rosinenpickerei betrieben haben – unbewusst oder absichtlich – um den Anschein von Erfolg zu vermitteln, um wiederum die Chancen auf Veröffentlichung zu erhöhen. – Michael Guillen, Fox News, 27. April 2017

Realitäts-Check: US-Dürren auf rekord-tiefem Niveau

Die Dürren in den USA sanken jüngst auf einen Rekord-Tiefstwert mit nur 6,1% der 48 Staaten, in denen derartige trockene Bedingungen herrschen. Dies geht aus offiziellen Meldungen hervor. Das ist der niedrigste Prozentsatz der 17 Jahr langen Historie des wöchentlichen US-Drought-Monitor-Reports. Der bisherige Rekord war im Juli 2010 aufgestellt worden, als in 7,1% der benachbarten US-Staaten Dürre herrschte. „Dürre ist mit rapider Rate in diesem Frühjahr verschwunden“, sagte der Meteorologe Brad Rippey im US-Landwirtschaftsministerium. Die fünf Jahre lange Dürre in Kalifornien ist praktisch beendet, herrrschen doch derzeit nur in 8% des Staates Dürrebedingungen. – Doyle Rice, USA Today, 27 April 2017

Eine weitere Klimapanik widerlegt

Einer der vielen propagierten schädlichen Auswirkungen des Klimawandels seitens Wissenschaftlern ist, dass schrumpfende Habitate Eis- und Grizzly-Bären dazu bringen, sich öfter gegenseitig zu paaren. Diese Kreuzung könnte die DNA der Eisbären verwässern und die ohnehin schon schwindende Anzahl weiter vermindern. Aber einer neuen Studie zufolge ist dieses Inter-Paaren natürlichen Ursprungs und tatsächlich keine Folge der globalen Erwärmung. – Harry Pettit, Daily Mail, 20. April 2017

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Transformation und Religion – das doppelte Lottchen

 Vom 20. Mai bis zum 10. September wird es eng in Wittenberg. Es gibt eine „Weltausstellung Reformation“ und viele andere religiöse und kulturelle Veranstaltungen, die mehrere hunderttausend Christen, und nicht nur diese, anziehen werden. Die ganze Innenstadt wird voller Veranstaltungsorte sein. Dort steht dann auch ein „Transformationspavillon“, was ist das?
Der Begriff des Pavillons leitet sich aus dem lateinischen „papillio“ ab, was eigentlich Schmetterling bedeutet. Im übertragenen Sinne gibt das die Assoziation zum Flattern des Stoffs, der um diesen zeltähnlichen Leichtbau gelegt ist und der eine temporäre Behausung für Aufenthalt, Ausstellungen oder Veranstaltungen abgibt.
Die „Klima-Allianz“ wird, wie auch auf dem evangelischen Kirchentag in Berlin, diesen Transformationspavillon betreiben, um für ihre Ziele zu werben. Diese bestehen bekanntermaßen in der Abkehr von der Kohle und allen anderen fossilen Energieträgern, somit der globalen Dekarbonisierung und der Transformation von Mensch und Gesellschaft. Auf 150 Quadratmetern Grundfläche gibt es verschiedene Formate in Form von Diskussionsrunden, Workshops und Ausstellungen. Jeder soll nach Wunsch der Veranstalter seine Gedanken zu einer Veränderung der Gesellschaft hin zu mehr Klimaschutz, mehr sozialer Gerechtigkeit, mehr Nachhaltigkeit darstellen können.

Transformation wohin?

Das Projekt der Klimaallianz heißt „Reformation – Transformation“ und gibt dem Ganzen damit einen entsprechenden religiösen Hintergrund. Die evangelische Kirche assistiert mit der These, dass die Energiewende die Reformation des 21. Jahrhunderts sei.

Was verbirgt sich nun hinter dem Begriff der „Großen Transformation“?

Grundlage liefert der Beitrag „Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ des WBGU („Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“) aus dem Jahr 2011. Liest man ihn heute, muss man sich in die Verhältnisse dieses Jahres zurückversetzen:
Soeben gab es an der japanischen Ostküste einen furchtbaren Tsunami mit folgendem GAU an mehreren Kernkraftwerksblöcken, in Deutschland befand man sich auf dem Höhepunkt der Solareuphorie und die Dynamik des Zubaus an Wind-, Sonne- und Biomasseanlagen schien unaufhaltsam zu sein. Das Wüstenstromprojekt Desertec war in aller Munde, der Ölpreis war doppelt so hoch wie heute und scheinbar sicher am stetigen Steigen. Der Peak-Oil war großes Thema, heute wird er terminlich nicht mehr genannt. Die Erhebungen in der arabischen Welt standen noch am Anfang und man glaubte allen Ernstes an einen „Arabischen Frühling“. Frau Merkel war noch Klimakanzlerin und Obama grüner Präsident. Eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen im Jahr 2020 schienen genau so realistisch wie das Erreichen des deutschen CO2-Minderungsziels zum gleichen Termin.
So entwickelte die Professorenschar um Schellnhuber ihren eigenen Blick auf die Zukunft und gab sich dabei nicht mit nüchterner Beschreibung zufrieden, sondern forderte Veränderungen, sogar schnellstmögliche und – ihrer persönlichen Bedeutung angemessen – globale. Und so findet man im Papier keinen Plan, sondern ausführlich formulierte Visionen, wie die Welt nach 2050 ohne Kohlenstoff als Energieträger auskommen könnte. Den logischen Weg, aus den Visionen dann Szenarien, Projekte und Pläne abzuleiten, die auch umsetzbar sind, spart man sich allerdings. Ehrlicherweise gibt man zu, die Vision globaler Vollversorgung als Gedankenexperiment zu behandeln, als „Gestaltung des Unplanbaren“. Der zum Leitbild erhobene gestaltende Staat soll klare Ziele setzen und auf verschiedenen Ebenen geeignete „Spiel- und Experimentierräume“ schaffen. Aha. Sie wissen nicht, wie es gehen soll, aber das mit ganzer Kraft und vor allem ganz schnell. Das kohlenstoffbasierte Weltwirtschaftsmodell sei ein unhaltbarer Zustand, die planetarische 2°C-Klimaschutzleitplanke der Nachhaltigkeit ist einzuhalten – ohne Kernenergie. Von irgendwelchen Abwägungen oder Rücksichten ist nicht die Rede.
Wie könnte das organisiert werden? Nationalstaaten dürften nicht mehr allein Vertragsverhältnisse eingehen und auch nicht gleichberechtigt sein, da verschiedene Klimabetroffenheiten bestünden. Ein Weltgesellschaftsvertrag soll das regeln, die machtgeleitete Weltpolitik soll überwunden werden. Basis sollen demokratische Strukturen sein, Bürger seien zu beteiligen in einer Global-Governance-Architektur, die voraussetzt dass alle das Ziel der Dekarbonisierung begeistert unterstützen.

Nicht weniger als die Weltrevolution

Wer regiert dann in der gerechten Weltordnung? Originaltext des Großen Gesellschaftsvertrages: „Global-Governance-Theoretiker, Völkerrechtler, Kosmopoli-ten, Transnationalisten und Gerechtigkeitsphilosophen formulieren dann Antworten auf die globalen Gerechtigkeits- und Verteilungsfragen . . .“
Auch an Blockademechanismen und Gegenkräfte hat man gedacht: Verbände aus dem Wirtschaftsbereich, Ministerial- und Kommunalbürokratie, Allianzen von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen. Aber die können überwunden werden durch alles gestaltende Staatengemeinschaften und durch neue staatliche Kommunikationspolitik, die zu Genügsamkeit, Solidarität und stärkerer Umweltsensibilität führt. Die Abkehr von bestehender Konsumkultur und die Einführung neuer „Wohlfahrtsmaße“ seien Grundlagen von Verhaltensänderungen. Wohlstand ist kein Thema mehr, sondern staatlich zugestandene Wohlfahrt. Und dass die neuen „Wohlfahrtsmaße“ vermutlich unter den alten angesiedelt sind, wird nicht benannt. Sicher hätte Kim kein Problem damit, seinem nordkoreanischen Staatsvolk die neue Genügsamkeit zu verkünden, in Burkina Faso oder Honduras wird das schwieriger.
Länderpartnerschaften seien zu gründen. Vermutlich werden sich dann Saudis und Iraner über alle theologischen Differenzen hinweg verständigen, die Ölförderung drastisch zu senken. Die Demokratiebewegungen in der arabischen Welt seien Beleg für die Kraft und Dynamik transformativer Prozesse. Oje.
Und wenn es nicht wie gewünscht läuft? Wenn, wie nach Luther: „Wo Gott eine Kapelle baut, da baut der Teufel eine Kirche daneben“? Dann gibt es Sanktionsmechanismen im Völkervertragsrecht sowie Ombudsleute, Mediationsverfahren, alternative Streitbeilegungsverfahren, Konsensuskonferenzen und Szenarioworkshops. Die Gewaltherrscher, Diktatoren und Potentaten dieser Welt werden beeindruckt sein.

Professorale Selbstgewissheit

Unverdrossen wird behauptet, alle technologischen Potenziale zur umfassenden Dekarbonisierung seien vorhanden und man sei bereits auf gutem Weg. Im Jahr 2013 hatten 87 Prozent der globalen Energiebereitstellung eine fossile Basis – genau so viel wie 2003. Die Gesellschaft müsse auf eine neue Geschäftsgrundlage gestellt werden – die mit Marktwirtschaft nichts mehr zu tun hat.
Dies entspricht dem Verlauf der deutschen Energiewende – wir steigen aus, wissen aber noch nicht, wie es dann funktionieren soll. Einfach Wind- und Sonnenkraft auszubauen, wird nicht reichen. Dazu Marc Oliver Bettzüge, Direktor des Energiewirtschaftlichen Instituts der Uni Köln:
„Zudem gibt das Mantra des fortgesetzten EE-Ausbaus keine hinreichende Antwort auf die Frage nach gesicherter Leistung . . .“
Und dazu das passende Wort von Luther:

„Wer die Erkenntnis der Sache nicht hat, dem wird die Erkenntnis der Worte nicht helfen.“

 
Über technologische Details gehen die Professoren hinweg. Der finanzielle Aufwand sei signifikant, aber mit wenigen Prozent des Welt-BIP beherrschbar – und das, obwohl eine Beschreibung des angestrebten Endzustandes nicht möglich sei.
Die Intensität landwirtschaftlicher Produktion müsse gesteigert werden, keine Aussage über das Wie oder gar die Erwähnung von Gentechnik. Selbst arme und ärmste Länder sollen transformieren – das heißt, man will ihnen Kohle als billigen Brennstoff vorenthalten.
Aber das Ganze „wird ohne Technologiesprünge nicht gelingen“. Welche da vermutet werden, bleibt offen. Wind-, Wasser- und Sonnenkraft sind technologisch weitgehend ausgereizt und Kernkraft soll nicht genutzt werden.
Was fehlt im Papier? Der Hinweis auf den nötigen Weltfrieden als Grundlage, die Überwindung der Armut und religiösen Hasses. Aber so viel Realitätsbezug kann man der akademischen Riege nicht zumuten. Die Anmaßung, man könne Menschen umformen, ist bereits im Realsozialismus gescheitert. Große Menschenmassen dazu zu bringen, selbstlos für ein kaum erlebbares höheres Ziel zu kämpfen unter Verschlechterung ihrer Lebensumstände, ist ein hoffnungsloses Unterfangen. Es gibt unausrottbare menschliche Eigenschaften wie Egoismus, Eigennutz, Gier und Neid, die sich nicht durch Plaudern im Stuhlkreis beseitigen lassen. Die können nur durch eine ordentliche Diktatur eingedämmt werden.
Soweit einige Positionen aus dem 446 Seiten langen Elaborat professoraler Verwirrung. Nichtsdestotrotz wird im Transformationspavillon eifrig diskutiert werden, wie man nun die WBGU-Vorlage umsetzen kann. Auch die evangelische Kirche reiht sich in die Phalanx der Transformationspopulisten ein.

Christen und CO2

„So treten Christinnen und Christen in Umweltdebatten auch eher mit . . . Fachliteratur als mit der Bibel unter dem Arm auf“, steht im Umweltkonzept der EKBO*. Wo die gesicherte Leistung später herkommen soll, wissen auch sie nicht. „Wir glauben, dass es einen dritten Weg zwischen der Alternative Atomstrom oder Braunkohle geben muss.“ Das Spektrum der Fachliteratur war vermutlich zu schmal. Das hindert sie allerdings nicht, in den Großen Ausstiegs-Choral des WBGU, der Klimaallianz und anderer kräftig einzustimmen und beispielsweise einen weltweiten CO2-Preis zu fordern. Dass sich damit Unternehmen ganz und gar unprotestantisch von ihren Klimasünden freikaufen können, ficht die Evangelen nicht an. Tetzeln ist erlaubt, wenn es dem höheren Zweck dient.
Die äußeren Umstände sind derzeit ungünstig. Dass das Klimathema im Volk momentan nicht der Renner ist, sieht man an der Situation der Grünen. Sicher wird auch die unvollendete Theologin Göring-Eckhard den Tarnsformationspavillon besuchen. Sie klagt: „Wenn ich mir die Kli­ma­e­r­hit­zung an­schaue, dann ist die Kacke wirk­lich am Damp­fen.“ Sicher wäre es ihr lieber, wir hätten seit Mitte März 20 Grad und Trockenheit, damit die Klimapopulisten auf breiter Front mit Pauken und Trompeten das Wetter als Ausweis zutreffender Klimavorhersagen feiern könnten. So läuft ihr Hinweis auf die „Klimaerhitzung“ im kalten Frühjahr, das einem milden Dezember gleicht, ins Leere. Als Politprofi sollte sie wissen, dass man deshalb eine andere Agenda setzen müsste, um ins Gespräch zu kommen. Denkbar wären Dieselverbot, Veggie-Wochen oder ein 5-Euro-Spritpreis. Stattdessen versucht sie es lieber mit einer Drohung: „Wir gehen jetzt direkt zu den Leuten, auch an die Haustür.“
Im Transformationspavillon wird es darum gehen, gutwillige Menschen einzufangen in eine Weltsicht, die die Realitäten vernebelt, aber Ideologie und politischem Handeln den Boden bereitet. Von Kanzeln herab und aus Elfenbeintürmen heraus werden Schuld zugewiesen und Verzicht missioniert. Menschen sollen willige Dekarbonisierungsvollstrecker werden. Cui bono?
Zutreffende Lutherworte sollten am Transformationspavillon angebracht werden, beispielsweise

„Kein Irrtum ist so groß, dass er nicht seine Zuhörer hat“

oder auch

„Leichtgläubige Menschen verfallen leicht dem Aberglauben“.

* EKBO – Evangelische Kirche Berlin/Brandenburg/schlesische Oberlausitz
Hier geht es zur Bibel der Großen Transformation, dem „Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ des WBGU




Marsch der Wissen­schaft vs. tatsäch­liche Wissen­schaft

Falls man etwas über Klimawissenschaft erfahren möchte, was der politischen Propaganda entgegensteht, klicke man hier, um eine bedeutende, gerade veröffentlichte Studie von Dr. James P. Wallace III, Dr. John R. Christy and Dr. Joseph S. D’Aleo zu lesen, welche von einer Anzahl prominenter Klimawissenschaftler für gut befunden wurde.

Die Studie trägt den Titel [übersetzt] „Über die Existenz eines ,Tropischen Hot Spot‘ & die Stichhaltigkeit des CO2 Endangerment Finding der EPA“. Wie wahrscheinlich bekannt, ist das empörende Ergebnis der EPA, dem zufolge Emissionen von Kohlendioxid die öffentliche Gesundheit und das Wohlergehen gefährdet, obwohl dieses Spurengas unabdingbar ist für alles Leben auf der Erde, die Grundlage des Krieges der Obama-Regierung gegen bezahlbare Energie.

Wie jede ordentliche wissenschaftliche Studie ist sie schwer zusammenzufassen. Ich werde es mal versuchen, aber man sollte vielleicht die gesamte Studie lesen.

Die Modelle, welche die Basis sind für den globalen Erwärmungs-Alarmismus, heben alle als entscheidend einen „tropischen Hot Spot“ hervor, welcher die vermeintliche „Signatur“ der vom Menschen verursachten Erwärmung sein soll. Tatsächlich jedoch existiert ein solcher Hot Spot über den Tropen nicht:

Bereitet man Datensätze nur mit der Grundlage natürlicher Faktoren auf, zeigt sich NICHT EINE der oben analysierten neun Temperatur-Zeitreihen aus den Tropen konsistent mit der Hot Spot-Hypothese (THS) der EPA konsistent.

Das heißt, adjustiert man die Datensätze nur mit Bezug auf die Auswirkungen natürlicher Faktoren über ihre gesamte Periode, zeigen alle neun analysierte Temperaturreihen keine statistisch signifikanten Trends – was die THS widerlegt. Mehr noch, CO2 kam nicht einmal in die Nähe davon, auch nur auf einen einzigen dieser Temperaturreihen einen statistisch signifikanten Einfluss zu haben. Aus ökonometrischer Sicht funktionierte das generische Modell extrem gut in allen neun Fällen.

Diese Ergebnisse der Analysen scheinen nur sehr, sehr geringe Zweifel zurückzulassen hinsichtlich der EPA-Behauptung eines THS aufgrund steigender CO2-Niveaus in der Atmosphäre. Er existiert ganz einfach in der realen Welt nicht. Ebenfalls von entscheidender Bedeutung ist, dass aus den Analysen nicht hervorgeht, dass das stetig steigende atmosphärische CO2-Niveau überhaupt irgendeine signifikante Auswirkung auf irgendeine der 14 analysierten Temperaturreihen hat.

Folglich widerlegen die Ergebnisse der Analyse alle drei Beweis-Linien im Endangerment Finding der EPA bzgl. CO2. Ist die THS-Hypothese der EPA erst einmal widerlegt, wird für jedermann offensichtlich, dass die Klimamodelle, auf die man sich ihren Aussagen zufolge verlassen kann, ebenfalls gegenstandslos sind.

Es ist bemerkenswert, dass irgendjemand überhaupt für eine halb ausgegorene Theorie argumentiert, wie sie von einem Modell beschrieben wird, anstatt für empirische Beobachtungen. Mit Sicherheit würde kein kompetenter Wissenschaftler dies tun. Und doch ist es genau das, was in der Debatte um die globale Erwärmung der Fall ist. Wie wir schon sehr oft dokumentiert haben, sind die Linken – wohl wissend, dass sie ihre argumentative Grundlage verlieren – dazu übergegangen, Temperaturaufzeichnungen zu manipulieren, auf die sie Zugriff haben, um sie für ihre Theorie passend zu machen. Dies ist meiner Ansicht nach der schlimmste Skandal in der Historie der Wissenschaft.

Falls die grundlegenden natürlichen Faktoren – solare, vulkanische und ENSO-Aktivitäten – aus der Gleichung herausgenommen werden, gäbe es während der letzten Jahre insgesamt keine globale Erwärmung:

Schlussfolgerung aufgrund empirischer Beweise:

Obige Analyse atmosphärischer Temperaturdaten aus globalen Ballonaufstiegen und Satellitenbeobachtungen ebenso wie angrenzende mittlere Temperaturdaten aus den USA und von Hadley ergab keine statistische Unterstützung für die Aussage, dass CO2 der Grund für den positiven Trend in den aufgezeichneten US-und globalen Temperaturdaten ist, selbst dann nicht, wenn man es mit allen anderen weggelassenen Variablen kombiniert.

Tatsächlich scheint es sehr eindeutig zu sein, dass die globale Erwärmung von 1959 bis heute ziemlich einfach allein mit natürlichen Faktoren erklärt werden kann. Angesichts der Anzahl unabhängiger Unternehmungen und der verwendeten unterschiedlichen Instrumentierung bei der Gewinnung der hier analysierten Temperaturdaten erscheint es extrem unwahrscheinlich, dass diese Ergebnisse irrig sind.

Ich habe versucht, die verständlichen Abschnitte herauszuschreiben, aber in dem Beitrag gibt es viel reine Wissenschaft, z. B. (ohne Fußnoten):

Eine letzte Frage bleibt noch übrig, die bisher nicht explizit behandelt worden ist. Und zwar die Frage, ob die Existenz der CO2-Gleichung wirklich bestätigt werden, so dass gleichzeitig Verfahren zur Abschätzung der Gleichungs-Parameter genutzt werden müssen, um eine statistisch signifikante Auswirkung von CO2 auf die Temperatur zu bestätigen. Im Vorwort beziehen sich die Autoren auf eine bestimmte Studie als Beweis. Unten wird dieser sehr bedeutende zusätzliche Beweis beschrieben.

Nachdem sich das CO2 als nicht statistisch signifikant herausgestellt hatte bei der strukturellen Analyse der 13 Temperatur-Datensätze, wie sie in Abschnitt XXIII [23] unmittelbar hiervor zusammengefasst sind, kann man das im Vorwort beschriebene Gleichungssystem als rekursiv betrachten, welches es gestattet, die Parameter der CO2-Gleichung abzuschätzen mittels gewöhnlicher oder direkter kleinster Quadrate.

Eine explizite Schreibweise der im Vorwort erwähnten CO2-Gleichung lautet:

(∆C- cfossil)t = a + b*Tt + c* CO2,t-1

Hierin ist:

(∆C – cfossil)t der Ausfluss der gesamten, nicht fossilen CO2-Emissionen aus den Ozeanen und cfossil die CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Treibstoffe,

Tt ist die Wassertemperatur der tropischen Ozeane nach UAH [Tropical TLT Ocean Temperature]. Das erwartete Vorzeichen ist positiv.

CO2,t-1 auf der rechten Seite ist ein Proxy für den Landverbrauch. Das erwartete Vorzeichen ist negativ, weil mit steigendem CO2-Niveau die CO2-Aufnahme durch die Pflanzen zunimmt, wenn alles andere gleich gesetzt wird.

Wie in Tabelle XXIV-1 gezeigt, ergibt die Anwendung der gewöhnlichen kleinsten Quadrate auf diese Gleichung ein hohes adjustiertes R-Quadrat (0,64). Die Koeffizienten haben die korrekten Vorzeichen und sind statistisch signifikant im Vertrauensniveau von 95%.

Die Wissenschaft ist faszinierend, aber man muss kein Wissenschaftler sein um zu verstehen, warum die Hysterie um die globale Erwärmung einfach falsch ist. Hier sind einige grundlegende Fakten, die man zwar leugnen, dadurch aber nicht aus der Welt schaffen kann:

Das Klima der Erde hat sich seit Jahrmillionen geändert. Gegenwärtig leben wir in einer von Eiszeiten charakterisierten geologischen Epoche. Ich möchte darauf hinweisen, dass mein derzeitiger Wohnort vor 15.000 Jahren – geologisch ein Augenzwinkern – unter Kilometer dickem Eis begraben war. Wissenschaftler haben Theorien, aber nicht einmal ansatzweise eine Ahnung, warum derartig starke Schwingungen des Erdklimas während der letzten Millionen Jahre überhaupt aufgetreten waren. Was wir mit Sicherheit wissen ist, dass es garantiert nichts mit irgendwelchen menschlichen CO2-Emissionen zu tun hatte.

Wir leben in einer relativ kalten Ära. Seit dem Ende der letzten Eiszeit war es auf der Erde die meiste Zeit wärmer als derzeit – den meisten Experten zufolge etwa 90% der Zeit. Falls also die Temperatur ein wenig steigt, ist das kaum eine Überraschung.

Ein vernünftiges wissenschaftliches Argument auf der Grundlage von Energie-Transfer (über das man jedoch streiten kann) lautet, dass eine Verdoppelung des CO2-Gehaltes die mittlere Temperatur der Erde um etwa 1 Grad Celsius steigen lassen könnte. Jedermann stimmt darin überein, dass dies sehr zu begrüßen wäre.

Um ängstigende Schlagzeilen zu erzeugen spekulieren die Alarmisten, dass verschiedene positive Rückkopplungen jene mögliche Temperaturzunahme um 1 Grad verstärken können auf 3 bis 6 Grad. Diese Rückkopplungs-Theorien sind im besten Falle spekulativ. In Wirklichkeit wissen wir, dass sie falsch sind, da höhere Temperaturen während der letzten 500.000 Jahre keine irgendwie geartete Runaway-Temperaturzunahme verursacht haben.

Der Alarmislus der globalen Erwärmung basiert ausschließlich auf Modellen, nicht auf Beobachtungen und Messungen. Aber wir wissen, dass die Modelle falsch sind. Sie prophezeien eine viel stärkere Erwärmung als während der letzten Jahrzehnte beobachtet. Ein Modell, welches sich als falsch herausgestellt hat, ist wertlos. Es kann nicht wiederbelebt werden durch eine selektive, politisch motivierte Verzerrung aufgrund von Fakten.

[Hervorhebung vom Übersetzer!]

Das ist eigentlich alles, was man wissen muss.

Link: http://www.powerlineblog.com/archives/2017/05/marches-for-science-vs-actual-science-2.php
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Gleich­gewichts­modelle versagen vor der Komplexität der Realität

Komplexe Systeme sind natürlich, menschengemacht oder eine Kombination aus beidem. Der Aktienmarkt ist ein von Menschen gemachtes komplexes System. Dagegen ist das Wetter in allen seinen Erscheinungsformen ein natürliches komplexes System. Seine exakte Vorhersage ist unmöglich. Doch selbst wenn exakte Vorhersagen möglich wären und die Wetterdienste der aller Staaten perfekt funktionierende Prognosemodelle hätten, würde das Wetter trotzdem machen, was das Wetter macht. Dem Wetter ist es gleichgültig, ob eine Vorhersage richtig oder falsch ist. Es spielt nicht mit, sondern geht seine eigenen Wege. Wer sich anpassen muss, ist der Mensch! Er muss ein adaptives Verhalten an den Tag legen, nicht das Wetter.
 
Die Entwicklung von Komplexität als Theorie einer formalen Wissenschaft begann mit Beginn der 60-ger Jahre, als mehr und mehr Wissenschaftler Zugang zu Großrechnern mit hoher Rechenleistung hatten. Solch ein Wissenschaftler war der Mathematiker Edward Lorenz, der mit numerischen Wettervorhersagemodellen experimentierte. Er entdeckte etwas, was als „Schmetterlingseffekt“ bekannt wurde und gerne fehlgedeutet wird. Ein Flügelschlag eines Schmetterlings über Alaska kann keinen Wirbelsturm über Florida auslösen, wohl aber kann eine extrem geringfüge Änderung oder ungenaue Beobachtung in einem Anfangsfeld zu völlig verschiedenen Vorhersagen führen. Es ist nicht der Mensch als Akteur, der das Wetter macht. Es ist das Wetter, das über Feedback oder Rückkopplungen sich immer wieder selbst organisiert und auf uns Menschen den Eindruck eines chaotischen Systems macht.
 

Zur Komplexität von Kapitalmärkten und Finanzmärkten

 
Wer in diese Thematik, die ohne den Einfluss der Politik schon komplex genug ist, einen Einblick gewinnen will, dem empfehle ich das Buch „Der Weg ins Verderben – Wie die Eliten die nächste Krise vorbereiten und wie Sie sich davor schützen können“ von James Rickards. Er ist Bestseller Autor von der New York Times und dem Manager Magazin.
 
Das Buch ist wahrhaft ein Hammer, ein schwerer Hammer, der Erkenntnisse ins Gehirn einprägt, die eine nachhaltige Wirkung erzeugen. Rickards ist einer aus der „Finanzelite“ und legt mutig und schonungslos die Schwächen der Ökonomik offen: „Die meisten Ökonomen sind keine Wissenschaftler. Ökonomen verhalten sich wie Politiker, Priester, Dogmatiker oder Demagogen. Sie ignorieren Tatsachen, die nicht zu ihren Paradigmen passen.“ Seit 70 Jahren herrsche „intellektueller Stillstand“. Immer noch arbeiteten sie stur mit primitiven „ungeeigneten Gleichgewichtsmodellen“. Sie halten an fehlerhaften Paradigmen fest und ignorieren penetrant alles Wissen von „Verhaltenspsychologie, Komplexitätstheorie und kausaler Interferenz“.
 
James Rickards präsentiert keine leichte Lektüre. Man muss sich hineinarbeiten, wird aber dann belohnt mit Einblicken und Erkenntnissen und insbesondere der Einsicht, dass „komplexe Systeme sich völlig anders verhalten als Gleichgewichtssysteme“, denn wer fehlerhafte Daten in fehlerhafte Modelle einspeist, erhält fehlerhafte Ergebnisse. Alles was er schreibt, ist direkt erlebtes Wissen aus intimer Kenntnis des Wechselspiels zwischen Staat, Finanzwesen und Wirtschaft. In Kapitel 1 „Dies ist das Ende“ sind zwei Sätze besonders wichtig: „Die globalen Eliten haben dem Bargeld den Krieg erklärt, um das Entstehen alternativer Märkte zu unterdrücken“ und „Die Sparer müssen in ein komplett digitales System gezwungen werden, bevor negative Zinsen kommen werden. Dann wird Ihr Geld Ihnen wie ein Juwel in einer Glasvitrine bei Cartier erscheinen: Sie können es sehen, aber nicht anfassen“.
 
In dem Kapitel „Eine Währung, eine Welt, eine Ordnung“ legt Rickards minutiös dar, dass „ein Top-down-Herrschaftsprozess gar nicht nötig sei, um die Welt über Geld zu regieren – der tatsächliche Prozess ist viel subtiler“. Fazit? „Die Fusion von globalem Datenaustausch, globaler Durchsetzung von Steuergesetzen und globaler Besteuerung von Bruttoeinkünften versetzt entwickelte Wirtschaftsmächte in die Lage, die maximalen Mengen an Wohlstand aus den produktiven Sektoren zu extrahieren, um damit unproduktive Eliten zu versorgen. Das geht so lange gut, bis das gesellschaftliche Gefüge zusammenbricht – das übliche Schicksal von Zivilisationen, die eine späte Stufe parasitären Prälatentums erreichen“. Das Problem sind die „Eliten“, die in „Blasen“ leben fern der Realität. Die künftige „Weltordnung“ werde den gesamten Globus und all seine Zivilisationen zugleich erfassen.
 
Das Faszinierende an dem Buch sind immer wieder die historischen Rückblicke und die bestechenden Analysen der Vorgänge. „Weltordnungen“ hat es schon immer gegeben, denn die „Alternative zur Ordnung ist das Chaos“. Dennoch sind alle Ordnungen und „Reiche“ immer wieder zerfallen. Heute gehe der Trend beharrlich in Richtung „mehr Staatsmacht, höhere Steuern, weniger Freiheit“. Das Werkzeug nennt sich „Piecemeal Social Engineering“! Wir werden stückchenweise der Freiheit beraubt und merken es kaum. Komplexe Dynamiken seien so alt wie die Menschheit, doch statt sie sorgfältig zu analysieren, gehen die „Eliten“ faul den bequemsten Weg und operieren mit „veralteten Gleichgewichtsmodellen“. Die Beobachtungen von Konrad Lorenz im Jahr 1963, dass Vorhersagen in nichtlinearen Systemen wie dem Wetter wegen winziger Veränderungen im Ausgangszustand grundsätzlich völlig unmöglich sind, werden schlichtweg ignoriert. „Schmetterlingseffekte“ gibt es überall, auch in gesellschaftspolitischen Sphären.
 
Erleuchtend und aufschlussreich sind die Kapitel „Vorbeben 1998“, „Vorbeben 2008“ und „Erdbeben 2018“. In diesen werden die Hintergründe der Finanzkrisen mit den vielfältigen „Blasen“ diskutiert und gezeigt, dass „Gelddrucken“ keine Lösung ist. Die Welt ist inzwischen „ein Minenfeld von faulen Krediten, das nur darauf wartet, in die Luft zu gehen“. Eine bösartige Bedrohung sei die Deflation. Obwohl die Haushaltsdefizite sinken, steigen die Schuldenquoten immer weiter, weil das nominale Wachstum so gering ist. Verschuldete Gesellschaften können nicht mit „neuem Geld“ saniert werden und scheitern, so dass 2018 mit einem Kollaps des Systems zu rechnen ist. Dennoch werde es zu einem „Freudenfeuer der Eliten“ kommen: „Sie regieren die Welt“. Doch der „Triumph der Globalisierung über den Nationalismus beflügelt heute neu erwachende nationalistische Strömungen“. Unter Donald Trump überdenken die USA ihre nationalen Interessen. Beendet das explosionsartige Wachstum der Verschuldung den Aufstieg der „globalisierten Eliten“?
 
Das spannendste Kapitel heißt „Kapitalismus, Faschismus und Demokratie“ und beruht auf einer historischen Analyse von Joseph Schumpeter. Er argumentiert induktiv und gibt der Realität den Vorzug vor Abstraktionen. Für Schumpeter war Sozialismus keine Diktatur des Proletariats, vielmehr ein vom Staat gesteuertes Wirtschaftssystem, das von „Eliten“ betrieben wurde, die er „Planer“ nannte. Profiteure kommunistischer wie sozialistischer Systeme seien die „Planer und die Arbeiter“ Der Verlierer sei die „Mittelklasse“. Nicht ohne Grund warne eine McKinsey-Studie von 2016: „Heute läuft die jüngere Generation Gefahr, am Ende ärmer dazustehen als ihre Eltern“. Abschnitte wie „Die neuen Prätorianer“ und „Der neue Faschismus“ sollte die geistige Mittelschicht, das klassische Bildungsbürgertum, lesen, um die verschlungenen Wege der Politik besser zu verstehen, die düsteren Prognosen noch abzuwenden oder wenigstens abzumildern. „Der Staat darf nicht der einzige Mediator menschlichen Handelns sein“.
 

Der Komplexität entfliehen auch keine „Klimamodelle“

 
Mich hat das Buch klüger gemacht und aufgeschreckt. Es ist ein massiver Vorwurf an die Ökonomen: „Seit 70 Jahren herrscht intellektueller Stillstand“. Da kommt der Gedanke auf, ob es nicht in anderen Wissenschaftszweigen ähnlich ist. Auch bei den numerischen Wettervorhersagen ist seit Edward Lorenz kein wesentlicher Fortschritt zu erkennen, sind exakte Vorhersagen ein Wunschtraum. Was man beim Wetter nicht kann, versucht man mit Klimavorhersagen zu umgehen. Doch diese sind keinen Deut besser, sondern eher schlimmer, weil sie so weit in die Zukunft weisen, um überprüfbar zu sein, liegt diese doch jenseits der normalen Lebenserwartung von jetzt 40 bis 50-jährigen.
 
Geht man bei den Wettervorhersagen noch von gemessenen Wetterdaten und realen Luftdruck- und Strömungsfeldern, so ist das „Treibhausmodell“ der „Klimaexperten“ wie „Klimaplaner“ auch ein „Gleichgewichtsmodell“, das von der verrücktesten Annahme ausgeht, die man sich ausdenken kann. Man geht von einem „Strahlungsgleichgewicht“ zwischen Sonne und Erde aus. Eine absurdere Annahme kann man nicht machen, als die elektromagnetische Strahlung von Sonne und Erde „gleich“ zu setzen.
 
Ein Strahlungsgleichgewicht wäre theoretisch dann und nur dann möglich, wenn beide Körper, die sich Energie zu strahlen, physikalisch „schwarz“ sind und die gleiche Kelvin-Temperatur haben. Diese primitivste aller Annahmen muss man machen, um die extreme Komplexität im Sonnensystem zu reduzieren und einen Schuldigen für den seit Urzeiten stattfindenden „Klimawandel“ herauszudestillieren. Dieser Alleinschuldige sei das CO2, das Kohlenstoffdioxid-Molekül. CO2 wird ganz ohne Beweis zum „Klimakiller“ verurteilt und wir Menschen zu „Klimasündern“ gemacht, denn wir haben ja das „Klima“ gemacht, indem wir es als Kunstgröße definiert und vom Wetter abgeleitet haben.
 
Mit den Klimamodellen ist es noch weitaus schlechter bestellt wie mit Milton Friedmans Gleichgewichtsmodell zwischen Geldmenge und Wachstum. James Rickards ist milde mit seinem Urteil, dass „Friedmans Theorie zwar nützlich für Gedankenexperimente, aber in der realen Welt völlig nutzlos“ sei. Mit den Klimamodellen wird eine prognostizierbare Scheinwelt konstruiert, die mit der realen Wetterwelt absolut nichts zu tun hat. Die Politik hat sich diesen Schuh angezogen, um uns in die Traumwelt eines irdischen Paradieses einer Welt zu führen, in der „globale Klimagerechtigkeit“ herrscht und auch den Wunsch nach „sozialer Gerechtigkeit“ verwirklicht.
 
Oppenheim, den 2. Mai 2017
Wolfgang Thüne
 
 
 
 




Woche der grünen Energie-Armut

[Der Beitrag stammt vom 24. April. Die seinerzeit gemachte Vorhersage von Driessen kann man wohl inzwischen als ,voll eingetreten‘ bezeichnen. Anm. d. Übers.]

Auf der Website des „Klima-Marsches“ heißt es, dass diese Kräfte des „Widerstands“ darauf abzielen, Präsident Trump zu zeigen, dass sie seine verhasste Energie-Agenda Schritt für Schritt bekämpfen werden. Die Organisatoren des Marsches sagen, sie würden niemanden tolerieren, der versucht, „Wissenschaft zu verzerren, zu ignorieren, zu missbrauchen oder sich in diese einzumischen“.

Nach acht Jahren einer Regierungspolitik, die zu massiven Arbeitsplatzverlusten und zu einem Stopp des wirtschaftlichen Wachstums führte, und in welcher Wissenschaft und Wissenschaftler, die sich von alarmistischen Standpunkten distanzierten, verzerrt dargestellt, missbraucht, behindert, verunglimpft und verfolgt worden sind, ist diese Frömmigkeit nichts als arrogante Scheinheiligkeit.

Aber deren Theater des Absurden wird noch schlimmer. Einige Führer des Marsches der Wissenschaften waren empört, dass die jüngste, auf den IS abgeworfene MOAB-Bombe zeige, „wie Wissenschaft als Waffe eingesetzt wird gegen Kleine Leute“.

Die Rhetorik erwähnt auch die jährliche Earth Hour, wenn Menschen in reichen Ländern ihr Licht 60 Minuten lang ausschalten sollen, um für die Sünde des Verbrauches fossiler Treibstoffe, von Kern- und Wasserkraft Buße zu tun, mit der wir unsere Wohnungen, Geschäfte, Schulen und Krankenhäuser elektrifizieren. Ich persönlich folge und befürworte die Human Achievement Hour [etwa: Stunde menschlicher Errungenschaften], indem ich zusätzlich Licht einschalte, um die unglaublichen Innovationen und Fortschritte der Menschheit während der letzten 150 Jahre zu feiern, unseren modernen Lebensstandard und womit ich für das Recht aller Menschen eintrete, ihr Leben zu verbessern und ihre Lebensspanne zu verlängern.

Ich war ein Organisator vor Ort beim ersten Earth Day im Jahre 1970, als wir ein ernstes Verschmutzungs-Problem hatten. Aber seitdem haben wir unsere Handlungen, unsere Luft und unser Wasser gesäubert. Umweltgruppen, Modellierer und Obamas Gesetzgeber ignorierten diese Fortschritte, die reale Klimawissenschaft und das Klima der realen Welt vor ihren Fenstern.

Was noch weitaus schlimmer ist, während sie behaupten, sich mit aller Kraft um die Ärmsten unter uns zu kümmern, ignorieren sie den Schaden, welche ihre Politik gerade diesen Menschen zufügt: stark steigende Strompreise, weniger Arbeitsplätze, niedrigerer Lebensstandard im Westen – und ewig fortdauernde Armut, Krankheiten Unterernährung und Säugkingssterblichkeit in Entwicklungsländern. Jedes Jahr zahlen wir mehr für vermeintliche Verbesserungen der Umweltgüte in Kombination mit immer weiter ausufernder Kontrolle von Regierung und Aktivisten auf unser Leben – und unerschütterlichem Widerstand gegen zuverlässige und bezahlbare Energie in der Dritten Welt.

Darum haben einige Leute, die sich tatsächlich um Arme, Minderheiten, Ältere, die Arbeiterklasse und Familien in Entwicklungsländern kümmern, die Woche vom 17. bis zum 23. April als Woche grüner Energie-Armut proklamiert.

In Industrieländern bezieht sich der Terminus „grüne Energiearmut“ auf Haushalte, die 10% oder mehr des Familieneinkommens ausgeben müssen für Gas und Strom – infolge einer Politik, welche die Versorgungseinrichtungen dazu zwingt, immer größere Mengen teurer, unzuverlässiger und politisch bevorzugter „grüner“ Energie zu liefern. Es ist eine regressive Steuer, welche unverhältnismäßig Familien mit geringem Einkommen belastet, die kaum Geld für andere Dinge übrig haben wie Nahrung, Kleidung, Miete und andere Grundbedürfnisse. Jeder weitere Preisanstieg drückt sie weiter nieder.

Jenseits unserer Grenzen unterstreicht das Konzept, dass viele Familien sich nicht der Lebensstandards erfreuen können, welche wir als garantiert hinnehmen. Sie haben keinen Strom oder haben ihn nur wenige Stunden pro Woche zu zufälligen Zeiten; sie müssen Holz und Dung verbrennen für Kochen und Heizen, und sie müssen jeden Tag stundenlang Treibstoff und schmutziges Wasser von weither holen. Korrupte, inkompetente Regierungen und unablässiger Druck seitens skrupelloser Umweltbanden in reichen Ländern sorgen dafür, dass sich Elend, Arbeitslosigkeit, Krankheiten, Hunger und früher Tod unendlich fortsetzen.

In den USA betrifft grüne Energiepolitik die ärmsten Haushalte dreimal stärker als die reichsten Haushalte. Tatsächlich betreffen steigende Strompreise alle Güter und Dienstleistungen und alle Stromverbraucher: Wohnungen, Büros, Krankenhäuser, Schulen, Einkaufszentren, Bauernhöfe und Fabriken. Angesichts von 37 Millionen amerikanischer Familien, welche weniger als 24.000 Dollar pro Jahr verdienen, und von 22 Millionen Haushalten, denen weniger als 16.000 Dollar nach Steuern verbleiben, ist es ziemlich offensichtlich, warum Vorschriften bzgl. Wind und Solar unfair, nicht nachhaltig und unmenschlich sind.

Es ist unglaublich, aber einem Bericht des Manhattan Institutes zufolge leben eine Million Haushalte in Kalifornien trotz des dort immer milden Wetters in Energiearmut. Tatsächlich weist der einstige Golden State die höchste Armutsrate der USA auf, zu wesentlichen Teilen dank der Forderungen seitens der Regierung, dass ein Drittel des Stromes in dem US-Staat bis zum Jahr 2020 aus „erneuerbaren“ Quellen stammen muss; bis zum Jahr 2030 sogar zur Hälfte. Kein Wunder, dass die Preissteigerungsrate in Kalifornien fast doppelt so hoch liegt wie in Kentucky und anderen Staaten, die zur Stromerzeugung Kohle und Erdgas nutzen.

Elektroautos von Tesla belohnen ebenfalls nur wohlhabende Käufer: mit Gratis-Ladestationen, Zugang zu HOV-Spuren [High-occupancy vehicle lane: in den USA und Kanada besondere Fahrstreifen von Straßen nur für Kraftfahrzeuge mit mehreren Insassen] und 10.000 Dollar an Steuernachlässen. Für deren Betrieb sind Batterien erforderlich, hergestellt aus Lithium, welches unter furchtbaren oder nicht existierenden umweltlichen und gesundheitlichen Bedingungen ausgegraben wird, wobei Sicherheit ignoriert und Kinderarbeit in Afrika eingesetzt wird. Die Batterien kosten 325 Dollar pro Kilowattstunde – das ist gleich 350 Dollar pro Barrel Öl (das ist sieben mal mehr als der Pro-Barrel-Preis von 50,40 Dollar im April 2017).

Würde man die Politik in Kalifornien auf die gesamten USA ausweiten, würden die Kosten für Heizung, Licht, Strom, Internet und alle Güter und Dienstleistungen in den Himmel schießen. Arbeitsplätze würden verschwinden, der Lebensstandard würde abnehmen, Fälle von Depression sowie Drogen- und Alkoholmissbrauch würden zunehmen, und mehr Menschen würden an sich verschlechternder Gesundheit, an Drogen und durch Selbstmord sterben.

Schauen wir nach Europa: Dort sind die Strompreise derzeit doppelt so hoch wie in Kalifornien: 30 bis 45 Cent pro kWh! Grüne-Energie-Politik vernichtet Arbeitsplätze, Industrien, Gesundheitsvorsorge, Familien-Budgets und Zukunftsprojekte.

Britische Familien zahlen derzeit „atemberaubende 54% mehr“ für Strom als der durchschnittliche Amerikaner. Nahezu 40% aller Haushalte in UK schränken ihre Nahrungseinkäufe und andere Bedürfnisse ein, um Strom bezahlen zu können. Eine von drei Familien in UK hat Mühe, die Energierechnungen zu zahlen. Bis zu 24.000 ältere Briten sterben in jedem Winter an Krankheiten und Unterkühlung, weil sie sich angemessene Heizung nicht leisten können. Viele sind gezwungen, sich zu entscheiden zwischen Heizung und Nahrung.

In Deutschland wurde 330.000 Familien im Jahre 2015 der Strom abgedreht, weil sie die immens steigenden Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten. 50% des mittleren Haushaltseinkommens werden für Energie ausgegeben. Die Griechen fällen Bäume in geschützten Wäldern, weil sie sich kein Heizöl leisten können; hunderttausende Acres Land werden in ganz Europa aus dem gleichen Grund zerstört. Ein Zehntel aller EU-Familien leben derzeit in grüner Energiearmut.

Unendlich viel schlimmer ist es für Eltern und Kinder in den ärmsten Regionen Europas. In Afrika, Indien und anderen verarmten Regionen verbrennen über zwei Milliarden Menschen immer noch Holz, Holzkohle und Dung zum Kochen. Millionen sterben an Lungenkrankheiten verursacht durch die Verschmutzung dieser offenen Feuer, Millionen weitere an Darmkrankheiten durch mit Bakterien verseuchte Nahrung und Wasser, weitere Millionen an verdorbenen Medikamenten. Die Gesundheitsfürsorge in Kliniken ohne Strom und Kühlmöglichkeiten ist primitiv.

In Uganda haben „Unternehmer“ ein Dorf niedergebrannt, wobei ein krankes Kind zu hause starb, um das Gebiet in neues Waldland zu verwandeln, damit das Land dann Kohlenstoff-Zertifikate fordern kann, um den Klimawandel zu verhindern. Die Regierung des Tschad ächtete Holzkohle, den Hauptbrennstoff zum Kochen in jener Nation, mit der absurden Begründung von Bedenken über Klimawandel.

Die verzweifelten Familien in Afrika jagen und kochen alles, was läuft, kriecht, fliegt oder schwimmt, ob nun vom Aussterben bedroht oder nicht. Viele Kilometer im Umkreis ihrer Städte und Dörfer haben sie Wald- und Buschland gerodet – und damit die Habitate von Geparden und Schimpansen in Feuerholz und Holzkohle verwandelt. Armut ist unleugbar der schlimmste Umweltzerstörer.

Für die wohlhabende und immer mächtigere radikale Umweltbewegung geht es nicht mehr darum, wirkliche Verschmutzungsprobleme anzusprechen, die Umwelt zu schützen oder die menschliche Gesundheit zu verbessern. Wie UN-Funktionäre stolz verkündet haben, geht es in Wirklichkeit um das Ende des Verbrauches fossiler Treibstoffe und Kapitalismus, die Umverteilung des Reichtums der Welt und um die Kontrolle über die Lebensweise, den Lebensstandard und die Freiheiten der Menschen.

Natürlich ist alles nur gut gemeint und soll der Rettung der Menschen und des Planeten dienen – von übertriebenen oder fabrizierten Klima-Kataklysmen bis zu Ressourcen-Erschöpfung. Aber man denke während der Woche der grünen Energiearmut über die Konsequenzen in der realen Welt nach.

Umweltaktivisten beteuern unablässig, sich mit ganzer Kraft um die Armen in Amerika und der Welt kümmern zu wollen. Aber ihre Politik und Maßnahmen sind viel zu oft viel lauter als ihre Worte. Man verzeihe mir die Frage, aber mit Freunden und Beschützern dieser Art – brauchen die Armen der Welt dann wirklich noch Feinde?

Link: http://www.thegwpf.com/paul-driessen-green-energy-poverty-week/
Übersetzt von Chris Frey EIKE