Fake Science vom Schlimmsten

Wissenschaftler erklären, was passieren wird, falls Donald Trump aus dem Pariser Klimawandel-Abkommen aussteigt

Die Erde wird sich sogar noch schneller gefährlich erwärmen, falls die USA von dem Versprechen zurücktreten, die Kohlendioxid-Verschmutzung [!!] zu reduzieren. Grund hierfür ist, dass Amerika so viel zu steigenden Temperaturen beiträgt. – Seth Borenstein am 27. Mai 2017

Berechnungen zeigen, dass dies zu Emissionen von bis zu 3 Milliarden Tonnen Kohlendioxid zusätzlich pro Jahr führen kann [Also, für mich wäre das eine richtig gute Nachricht – hoffentlich kommt es auch so! Anm. d. Übers.] Wenn sich das Jahr für Jahr aufschaukelt, reicht dies Wissenschaftlern zufolge aus, Eisschilde rascher schmelzen, den Meeresspiegel stärker steigen und Extremwetterereignisse zunehmen lassen wird.

Falls wir uns verspäten, zieht sich die Schlinge zu“, sagte der Klimawissenschaftler Michael Oppenheimer von der Princeton University, Mit-Herausgeber des begutachteten Journals Climatic Change.

Eine Gruppe von Fachleuten ließ eine Computersimulation laufen dazu, was geschehen würde, falls die USA ihre Emissionen nicht beschneiden, aber andere Nationen ihre Ziele erreichen. Es kam heraus, dass Amerika global die Erwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts bis zu einem halben Grad verstärken würde.

Wissenschaftler sind sich uneinig, wie vernünftig und wahrscheinlich dieses Szenario ist.

Eine andere Computer-Simulation ergab einen Effekt im Falle eines USA-Rückzugs in Gestalt einer Erwärmung irgendwo zwischen 0,1 bis 0,2°C.

Mehr: http://www.independent.co.uk/news/world/americas/scientists-donald-trump-pull-out-paris-climate-change-agreement-a7759411.html

Die vom Independent interviewten Wissenschaftler sind auch besorgt, dass ein US-Rückzug einen allgemeinen Rückzug auch anderer Nationen auslösen könnte, was Bände spricht hinsichtlich einer vermeintlichen internationalen Verpflichtung für Klima-Maßnahmen.

Aber die Auswirkung des US-Beitrages zum Klimawandel ist klar. Selbst wenn wir übertreibende Klimamodelle akzeptieren, gelten all die internationale Angst*, all diese politischen hektischen Aktivitäten und diese Untergangs-Prophezeiungen, alle auf dem Spiel stehenden US-Arbeitsplätze für eine Temperaturänderung, die so gering ist, dass man ein ganzes Jahrhundert braucht, um sie auffinden zu können.

[*Das Wort „angst“ steht so im Original!]

Präsident Trump, zerreißen Sie dieses nutzlose, Arbeitsplätze vernichtende Paris-Abkommen!

Link: https://wattsupwiththat.com/2017/05/27/scientists-predict-0-3c-of-dangerous-warming-if-president-trump-pulls-out-of-paris/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Merkel : „Wir lassen uns von niemandem aufhalten!“ …Solange bis Deutschland pleite ist, möchte man hinzufügen..

EIKE begrüßt diese als historisch einzustufende Rede, als ersten, wichtigen Schritt  zur Abkehr der US Politik von der Klima-Ideologie hin zur Vernunft. Indem Präsident Trump das Selbstverständliche betont, zu allererst das Wohl seines Landes in den Vordergrund seiner Politik zu stellen, kommt er zwangsläufig zu dem Schluss, dass das Pariser Abkommen nicht den vergeblichen Versuch das Welt-Klima zu retten zum Ziel hat, sondern, unter Missbrauch der Wissenschaft, allein das Vermögen der Welt zu Lasten derer, die es erarbeitet haben, umzuverteilen. Dass dies nur mittels Täuschung der Wähler und der Verwendung planwirtschaftlicher Zwangs-Methoden möglich ist, hat er ebenfalls klar erkannt.(1)

Abb. 1 Christina Figueres damals Chefin des UNFCC in einem Interview anlässlich des World Economic Forum in Davos, Schweiz 22. Jan., 2014.

Diese Absicht – von den führenden Protagonisten der UN und des IPCC mehrfach unverblümt ausgesprochen und über Jahrzehnte schleichend aber unerbittlich in der internationalen Politik verfolgt- hätte auch bei uns längst zu der Erkenntnis führen müssen, dass hier die Klimawissenschaft wissentlich und vorsätzlich missbraucht, ja zu einem reinen Propagandainstrument mit wissenschaftlichem Anstrich umgewandelt wird, um allein ideologische grün-links motivierte Ziele zu verfolgen und die entsprechende Politik dazu zu etablieren.

Abb. 2 Prof. Dr. Otmar Edenhofer Vizechef des IPCC in einem Interview der NZZ am 14.11.2010

Frau Merkel – ihres Zeichens promovierte Physikerin- hat diesen Missbrauch nicht nur längst erkannt, sondern – seine Wirkung erkennend- selbst massiv befördert. Nicht umsonst trägt sie den – aus unserer Sicht verheerenden Titel- der Klimakanzlerin. Zitat (anlässlich ihrer Antwort zur Trumprede (hier)

Wir brauchen dieses Pariser Abkommen, um unsere Schöpfung zu bewahren. Diese Entscheidung kann und wird uns beim Klimaschutz nicht aufhalten. Allen, denen die Zukunft unseres Planeten wichtig ist, sage ich: Lassen Sie uns gemeinsam den Weg weitergehen, damit wir erfolgreich sind für unsere Mutter Erde.“

Besonders der als Regierungs-Dekret verabschiedete „Klimaschutzplan 2050“ sieht genau das vor. Die von ihm geforderte vollständige Dekarbonisierung eines der führenden Industriestaaten der Welt ist darin klar definiert. Die Zwischenziele sind auch präzise festgelegt.

Das bedeutet, dass sie und die sie tragenden Altparteien jeder Couleur  unter dem Vorwand des „Klimaschutzes“ entschlossen sind die Umwandlung Deutschlands in einen rückständigen Staat links-grüner Prägung zu betreiben. Dafür gehen sie  den Umweg über die Klimahysterie. Wobei mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass die meisten Parlamentarier gar nicht wissen, wozu sie zugestimmt haben.

Denn leider ist der direkte Weg immer noch nicht gesellschaftsfähig. Extremes Negativbeispiel dafür, wie man auf schnellstem Weg mittels Sozialismus auch ein schwerreiches Land an den Bettelstab bringt, liefert derzeit Venezuela. Das jedoch schreckt  die Wähler ab.

Also sind Frau Merkel und ihre Unterstützer geschmeidger, viel geschmeidiger. Man verspricht nicht das links-grüne sozialistische Paradies auf Erden, sondern die Vermeidung einer frei erfundenen Klimakatastrophe – wenn auch erst in hundert Jahren. Dazu wird fleißig die Angsttrompete geblasen

Doch es ist wissenschaftlich höchst umstritten, ob die anthropogenen Emissionen von CO2 überhaupt zu einer Erwärmung der Atmosphäre führen. Derartige Signale sind weder in den historischen noch den aktuellen Satelliten-Messwerten zu finden. Auch nicht in den tausenden von Seiten der IPCC Berichte. Sie existieren allein in Computermodellen, was auch zugegeben wird. Die sind jedoch nicht mal in Lage die Klimavergangenheit oder die Klimagegenwart einigermaßen zu rekonstruieren. Und da sich das Klima wandelt, seit es eine Atmosphäre auf der Welt gibt, ist der derzeitige – im Vergleich zu früher- äußerst moderate Wandel – ohne Einschränkung auf natürliche Schwankungen zurückzuführen.

Dass Frau Merkel nun versucht, um zu retten, was zu retten ist, mittels der Hilfe von China, dem Umweltsünders Nr. 1, das Ziel der Dekarbonisierung – wie im Klimaschutzplan 2050 festgelegt- zu erreichen, zeigt, wie sehr es ihr allein auf das Ziel ankommt und wie wenig auf ihre Verpflichtung nur zum Wohle dieses Landes zu arbeiten.

China darf – und das verschweigen uns Politik und Medien- ohne das Pariser Abkommen zu verletzen, soviel CO2 emittieren, wie es kann.

Jede Woche wird dort ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb genommen.

Erst ab 2030 müsste China anfangen seine Emissionen abzusenken. Deswegen nimmt es gern zur Kenntnis, dass seine Hauptkonkurrenten auf dem Weltmarkt, sich selber durch die Verfolgung der Pariser  Klimaziele schwächen.

Es bleibt nur das Faziz, wer solche Verbündete sucht, schadet seinem Land, und das vorsätzlich.

Andrerseits, welche Panik muss bei den hiesigen Protagonisten über die Trump Entscheidung herrschen, dass man bereit ist mit China den Bock zum Gärtner zu machen.

Ich sehe sie schon vor mir, die Schönschreiber in Ämtern und Redaktionsstuben schwitzend,  diese neue Volte in eine geplante, moralisch hoch stehende Großtat umzuschreiben. Es bleibt reine Popaganda. In etwa so überzeugend, wie der Leitspruch der untergegangenen DDR:

Von der Sowjetunion lernen heißt siegen lernen

Die Klimaversion könnte lauten

Von China lernen heißt Klimaschutz lernen

Doch so viele Augen, wie man dazu zudrücken müsste, hat niemand. Und gerade deshalb muss ständig nachgelegt werden. In den nächsten Tagen wird jede Talkshow, jede Nachrichtensendung oder – Seite, jedes Feuilleton, diese Propaganda zeigen, besprechen, diskutieren. Immer und immer wieder. Bis die dort agierenden Vertreter selber glauben, was sie dort in Endlosschleife verkünden. Sie bleiben in ihrer Blase gefangen und halten diese für die reale Welt.

Nur eines wird man nicht machen. Man wird auf keinen Fall erwähnen, dass es auch gut begründete andere wissenschaftliche Aussagen zur Thematik gibt. Deren Vertreter existieren im öffentlichen Raum nicht. Man wird auf keinen Fall erwähnen, dass Trump nach einer sorgfältigen Kosten/Nutzen Analyse festgestellt hat, dass nicht mal Nutzen für das Land vorhanden ist, sonder nur Schaden. Man wird auch auf keinen Fall erwähnen, dass Trump nur getan hat, was die Pflicht aller Staatschefs ist, nämlich Schaden von seinem Land abzuwenden. Das müsste eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Ist es aber nicht. Denn immer noch siegt die Klimapropaganda über den Verstand, zu groß sind die potentiellen Gewinne an Macht,Geld und damit Einfluss.

Alexander King- Club of Rome 1970 (2):Auf der Suche nach einem neuen Feind, der uns vereint, kamen wir auf die Idee, dass sich dazu die Umweltverschmutzung, die Gefahr globaler Erwärmung, Wasserknappheit, Hunger und dergleichen gut eignen würden…. Alle diese Gefahren werden durch menschliches Eingreifen verursacht…Der wirkliche Feind wäre dann die Menschheit selbst..

In Deutschland gibt es bisher leider nur eine Partei mit Realitätssinn und begründeter Aussicht demnächst im Bundestag zu sitzen um dort die Rückkehr zur Realität zu fordern. Es ist die AfD. Sie sitzt bereits in 12 Landtagen und Sie kann stolz darauf sein, bereits in ihrem Grundsatzprogramm vom Mai vergangenen Jahres, wie auch im Bundestagswahlprogramm, mit ihrer Forderung nach Ausstieg bzw. Beendigung aller Mitgliedschaften in internationalen wie nationalen Verträgen zum „Klimaschutz“ nicht nur die Entscheidung von Präsident Trump vorweg genommen zu haben, sondern weit darüber hinaus gegangen zu sein. Inzwischen wachsen zarte Pflänzchen des Widerstandes auch bei der CDU/CSU – hoffen wir dass sie wachsen.

Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit (Vaclav Klaus).

Dem ist nichts hinzufügen.

(1) (http://www.wbgu.de/sondergutachten/sg-2016-g20/)

 

 




Mai in Deutschland: Weniger wonnig als zu Mozarts Zeiten- keine Klimaer­wärmung feststell­bar

Der Mai wird wieder kälter, der Frühling kommt später als noch vor 25 Jahren und die Eisheiligen in der Monatsmitte sind wieder deutlich wahrnehmbar. Auch der Mai 2017 hat diesen Trend zur Abkühlung nicht aufhalten können. Aber auch über lange Zeitabschnitte will der Monat nicht wärmer werden. Für dieses Thema nehmen wir Zeiträume von 220 Jahren, 100 Jahre und kürzer. Betrachten wir zunächst den liebsten Monat der Deutschen in den letzten 100 Jahren. Ebenfalls muss die Zunahme der Wärmeinseleffekte bei den Stationen und deren Größenabschätzung in eine seriöse Maiabhandlung mit einfließen.

Grafik 1: Über die letzten 100 Jahre zeigt der Monat Mai ein deutliche Kältedelle in der Mitte des letzten Jahrhunderts, erst ab 1965 stiegen die Temperaturen wieder bis zu einem weiteren Wendepunkt kurz vor dem Jahr 2000.

Aber wo stehen wir 2017? Die Antwort gibt die Grafik 1: Wie im Mai zu Zeiten des Ersten Weltkrieges.

Wir halten fest, die Maitemperaturen sind im letzten Jahrhundert erst einmal gesunken bis über die Jahrhundertmitte hinaus. Dann wurde der Monat wärmer, nach erfolgter Aufwärtstendenz zeigt sich seit 25 Jahren wieder eine deutliche Abkühlung. Im ganzen Zeitraum sind die CO2-Werte kontinuierlich angestiegen und in den letzten 25 Jahren sogar verstärkt. Die Maitemperaturen halten sich aber nicht an die weiter steigenden CO2-Konzentrationen, das zeigt die nächste Grafik des Deutschen Wetterdienstes.

Grafik 2: Bereits vor der Jahrtausendwende wurde der Mai wieder deutlich kälter, die Trendlinie zeigt knapp zwei Zehntel Kelvin Abkühlung pro Jahrzehnt über die letzten 25 Jahre.

Wir fragen uns, seit wann zeigt der Mai eine ausgeglichene Trendlinie? Die Antwort gibt die nächste Grafik 3

Grafik 3: Seit 1985 zeigt der Mai im DWD-Deutschland – das ist mehr als eine Klimaeinheit – nahezu einen Gleichstand der Temperaturen. Die Trendlinie ist seitdem kaum mehr steigend und die Temperaturen verharren auf diesem Niveau.

Anmerkung: Wir arbeiten mit den Originaltemperaturen des Deutschen Wetterdienstes und diese sind nicht wärmeinselbereinigt. Der Großteil der DWD-Stationen steht nun mal dort, wo die Menschen leben und arbeiten und der Mensch bringt durch seine Lebensweise Wärme in die Umgebung der Messstationen, aber auch in die gesamte Landschaft ein, welche von den Thermometern der Messstationen automatisch mit erfasst werden. Es findet eine schleichende Urbanisierung der einstigen freien Fläche Deutschlands statt und diese schreitet täglich voran. Naturschützer nennen das Naturzerstörung, die natürlichen Lebensräume Deutschlands werden täglich minimal kleiner, das Land wird insgesamt durch diesen Prozess wärmer, insbesondere jedoch in und um die Städte.

Mit Amtsberg-Dittersdorf steht uns eine fast wärmeinselfreie Wetterstation zur Verfügung, welche nur wenig anthropogene Zusatzwärme seit ihrem Bestehen mitbekommen hat. Lediglich der Straßenbau und der Autoverkehr haben zugenommen. Die nächste Grafik zeigt, seit wann die WI-arme Station Amtsberg am Fuße des Erzgebirges in Sachsen eine ausgeglichene Trendlinie hat.

Grafik 4: Seit 1979 ist die Trendlinie von Amtsberg ausgeglichen. Die derzeitigen Maitemperaturen sind wegen der 25-jährigen Abkühlung wieder auf dem Stand vom 1979 angekommen.

Eine Erkenntnis aus Grafik 4 wäre, dass in der freien Natur Deutschlands, das sind 85 bis 90% der Gesamtfläche genau diese Trendlinie von Amtsberg gilt. Also ein Erwärmungsstillstand des Monates Mai seit fast 40 Jahren in Deutschland.

Aus Grafik 1 heraus betrachtet, müssten wir eigentlich schlussfolgern, der Temperaturstillstand der letzten 4 Jahrzehnte in ländlichen Gegenden und in der freien Landschaft wäre auf einem hohen Niveau. Doch nehmen wir nun längere Zeitreihen, um diese letzten 40 Mai-Jahre einzuordnen.

Frage: Wo ist das letzte Wärmeplateau des Monates Mai in einem sehr langen Zeitraum einzuordnen?

Der Hohenpeißenberg (HPB) gibt die Antwort

Der Berg ist 988 m hoch und liegt im Voralpenland, 50 km nördlich der Zugspitze. Schon über 200 Jahre betrieben die Mönche im dortigen früher fast unbeheizten Kloster eine Wetterstation, die ab 1934 an einen wärmeren und etwas tiefer gelegenen Standort verlegt wurde, der inzwischen zu einem kleinen DWD-Messzentrum ausgebaut ist. Wir schätzen die menschengemachte Wärmeinselzugabe aufgrund des Standortwechsels auf etwa 0,3 bis 0,5 C ab dem Jahre 1970 ein, d.h. die gemessenen Temperaturen müsste man entsprechend nach unten korrigieren, was wir nicht getan haben, denn die Grafik 5 ist auch so eindeutig zur Beantwortung der obigen Frage

Grafik 5: Die Grafik zeigt deutlich, dass die warmen Maimonate, als die deutschen Maienlieder entstanden sind, vor 200 Jahren waren. Das momentane Temperaturplateau des Wonnemonates Mai liegt etwa in der Mitte. Nebenbei sei noch erwähnt, dass der DWD alle seine Aufzeichnungen im Jahre 1881 beginnen lässt, im Tiefpunkt der kalten Jahre

Und: Die warmen Mai-Jahre lagen alle in früheren Jahrhunderten.

Die Aussage gilt nicht nur für den Hohenpeißenberg, wir verwenden für die nächste Grafik die Deutschlanddaten aus Wikipedia seit 1811, seit 1881 sind es die offiziellen DWD-Daten.

Die wärmsten Maimonate Deutschlands in Form einer Bundesligatabelle. Man achte auf die Jahreszahlen der warmen Maimonate. Der Mai 2017 ist ein Absteiger aus der ersten Liga.

Grafik 6: Unser Dichter Johann Wolfgang Goethe lebte noch zu den Zeiten des drittwärmsten Maimonats (1811) in Deutschland. Der Mai 2017 ist keineswegs an 14. Stelle, er wurde auf dieser Grafik nur im Vergleich zu den 13 wärmsten eingezeichnet.

Mit dieser Grafik 6 ist die Frage beantwortet: Das momentane Wärmeplateau des Monates Mai ist keineswegs ein hohes Niveau seit Beginn der Temperaturmessungen in Deutschland.

Antwort: Auch ohne Wärmeinselbereinigung der Temperaturdaten befindet sich der Mai derzeit in Deutschland lediglich auf einem mittleren Temperaturniveau seit über 200 Jahren.

Das hätte auch unser Dichter J.W. Goethe festgestellt, würde er noch leben, denn er war gleichfalls ein guter Naturbeobachter mit entsprechenden Vegetationsbeschreibungen.

Und so können auch wir als gute Naturbeobachter auf unsere Vegetationsbeobachtungen zurückgreifen und die Grafiken, die allesamt auf DWD-Messungen beruhen, bestätigen:

In der freien Fläche Deutschlands, also außerhalb der wärmenden Städte und Ansiedlungen ist in den letzten Jahren der eigentliche Wonnemonat Mai fast wieder so kalt wie um die Jahrhundertmitte des letzten Jahrhunderts und wie aus Grafik 5 ersichtlich war dieses letzte Kälte-Wellental vor 60 Jahren kälter als zu Mozarts Zeiten. Und das jetzige Wärmeplateau? Alle Lieder und Naturbeschreibungen von damals aus der Endzeit der Klassik und aus der Romantik, die den Mai besingen, passen jedoch exakt für den Monat Mai der letzten Jahre und geben den Vegetationsstand in der freien Fläche Deutschlands, weitab aller flächenhaften Wärmeregionen bestens wieder. Als Beispiel sei genannt: „Komm lieber Mai und mache, die Bäume wieder grün“. https://www.youtube.com/watch?v=M_j1il65RY0

Ein noch älteres Lied aus dem 16. Jahrhundert, dem Tiefpunkt der kleinen Eiszeit in Europa, beschreibt den Mai ähnlich: „Grüß Gott du schöner Maien, da bist du wiederum hier: https://www.youtube.com/watch?v=GZG0gqbIG7w

Vergleichen wir die Inhalte und Beschreibungen der Lieder und Maiengedichte der kleinen Eiszeit mit heute, dann erhalten wir ein erstaunliches Ergebnis für den heutigen Vegetationszustand in der freien Fläche: In den letzten 250 Jahren scheint sich – vor allem nach der Abkühlungsphase der letzten 25 Jahre – nicht viel geändert zu haben.

Vegetationsbeweise: Das zeigt auch unsere abschließende Bildfolge aus dem Frankenbachtal in Süddeutschland zwischen den beiden Städten Aalen und Ellwangen, Fotos der Vegetation aufgenommen mitten in der freien Fläche Deutschlands im kalten Mai 2016 und 2017 am selben Standort

Bilder 1 und 2. Vergleich desselben Standortes: oben 10. Mai 2017, unten 13.Mai 2016. Mitten in den Eisheiligen (11. – 15.Mai) zeigt die Vegetation Deutschlands einen deutlichen Rückstand zur Vegetation in den Städten. Erst am 25.Mai, also im letzten Drittel hatte der Mai die Bäume gänzlich grün gemacht.

Merke: Am 1. Mai sind die Bäume in der freien Fläche Deutschlands weitab der wärmenden Städte noch weitgehend kahl. Der Mai macht tatsächlich immer noch die Bäume grün, das zeigen diese Bilder.

Ein abschließender Blick nach Zentralengland- auch dort blieb eine wesentliche Mai- Erwärmung aus.

In Zentralengland lassen sich die Maitemperaturen sogar bis zum Höhepunkt der „Kleinen Eiszeit“ im 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Damals war das Klima weltweit kälter; es gab häufige Missernten in West- und Mitteleuropa. Doch obwohl die Reihe in dieser vermutlich kältesten Epoche der letzten 2000 Jahre beginnt, fällt die seitdem eingetretene Mai- Erwärmung mit etwa 0,5K sehr bescheiden aus, zumal auch diese Daten nicht ausreichend wärmeinselbereinigt sind:

Grafik 7: Nur wegen der außerordentlich kalten Phase am Beginn dieser Reihe gab es in dreieinhalb Jahrhunderten eine geringfügige Mai- Erwärmung. Der wärmste Mai in Zentralengland liegt aber schon fast 200 Jahre zurück. Abermals sei erwähnt, die Daten sind nicht wärmeinselbereinigt. Wo ist die behauptete gefährliche Erwärmung?

Aufgrund der geschilderten Tatsachen muss der Schluss gezogen werden, dass sogenannte Treibhausgase wie Kohlendioxid entweder gar nicht erwärmungswirksam sind oder eine nur sehr unbedeutende Wirkung auf die irdischen Temperaturen haben. Rein statistisch betrachtet sind die Maitemperaturen in den letzten 25 Jahren etwas gefallen, die CO2-Konzentrationen aber gestiegen. Die einzig logische Schlussfolgerung aus der Statistik wäre: Eine CO2 Zunahme bewirkt eine Abkühlung.

Bei der angeblichen Klimaerwärmung mit den dazugehörigen Panikvorhersagen aufgrund des angeblichen Klimakillers CO2 handelt es sich schlichtweg um ein neues deutsches Märchen. Die zentrale deutsche Anlaufstelle der Klimamärchen befindet sich in Potsdam unter Führung der selbsternannten Klimagralshüter Schellnhuber und Rahmstorf, welche von uns teuer bezahlt werden. Die nächste Stufe der Märchenerzähler sind dann bereits im Umweltbundesamt beschäftigt. Auch die Führungsriege des DWD argumentiert oft gegen die eigenen Daten, gegen die eigenen Fakten, auf denen die Grafiken des Artikels aufgebaut sind.

Es wird höchste Zeit, den Umwelt- und Naturschutz anstelle eines fragwürdigen und wissenschaftlich nicht konsensfähigen Klimaschutzes, der sich auf getürkte Messdaten, Stichwort “Climategate“, oder selbst geschriebene Computer-Erwärmungsprogramme stützt, weltweit in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen. Saubere Luft, sauberes (Meer)Wasser, ein intaktes Ökosystem kommen den Menschen heute und zukünftig zugute. Umwelt- und Naturschutz sind notwendig, Klimaschutz dagegen ist ein erfundenes und völlig überflüssiges Geschäftsmodell, deren Auswirkungen immer mehr die Natur zerstören.

Es wird Zeit, dass sich die Naturschutzverbände endlich von dieser falschen Klimaerwärmungspropaganda distanzieren und wieder echten Naturschutz betreiben. Die Schmetterlinge, Fledermäuse, Vögel und Bienen sterben in Deutschland nicht wegen des Klimawandels, sondern hauptsächlich wegen des Pestizideinsatzes und der Zerstörung der ursprünglichen Landschaftsvielfalt sowie der massiven Windkraftanlagen.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und neutraler Klimawissenschaftler

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher




Fake-News: Diesmal die Tagesschau am 18.5.2017, Totope – ein Dorf versinkt

Das Thema Meeresspiegelanstieg ist komplex und bedarf einiger Grundinformationen. Ohne diese kann nur sachlicher Unsinn wie in der hier kritisierten Tagesschau-Sendung herauskommen. Für diese Grundinformation möge sich der Leser bitte zuerst unser Informations-Video https://youtu.be/aYtpOtM1UGM anschauen. Das Video basiert auf der wissenschaftlichen Fachliteratur. Wir empfehlen, es vollständig anzusehen. Wer es eilig hat, kann natürlich gleich zu Minute 16:33 gehen, dort beginnt das Thema Meeresspiegel. Aber bitte zumindest erst diesen Meerespiegelabschnitt vor dem Weiterlesen ansehen!

Totope: Fakten vs. Fake

Über Totope liegen keine Messdaten von Meeresspiegelhöhen vor. Die nächsten Stationen im so gut wie datenfreien Afrika sind zum Glück relativ nahe. Es sind Takoradi, etwa 300 km in nördlicher Richtung von Totope entfernt und Dakar etwa 2200 km Luftlinie weit weg. Beide Stationen liegen wie Totope an der afrikanischen Atlantik-Küste. Wir gehen daher von sehr ähnlichen Meereshöhenveränderungen wie bei Totope aus. Weltweit alle Meeresspiegelmessungen finden sich (hier). Ein Klick auf die Überschrift „Stationsname“, und diese erscheinen in alphabetischer Reihenfolge. Takoradi und Dakar sind dann schnell gefunden. Auf die blaue Nummern dieser Stationen in der Liste klicken, und es kommen die Details. Hier die Monatsdaten von Takoradi und von Dakar(2)

Bild 1: Monats-Meeresspiegel-Höhen von Takoradi [mm] (über dem willkürlichen Ausgangslevel von 7000 mm).

Bild 2: Monats-Meeresspiegel-Höhen von Dakar(2) [mm] (über dem willkürlichen Ausgangslevel von 7000 mm).

Man kann die Daten für genauere Untersuchungen auch numerisch herunterladen, aber das ist hier unnötig. Mit dem unbewaffneten Auge erkennt man bereits das Wesentliche.

Bei Takoradi erkennen wir

  1. Von 1930 bis 1972 (42 Jahre) einen Anstieg von etwa 220 mm, macht etwa 5 mm / Jahr ansteigenden Spiegel.
  2. Von 1972 bis 1985 (13 Jahre) ein Abfallen von etwa 500 mm, macht etwa 38 mm / Jahr sinkenden Spiegel
  3. Von 1985 bis heute (32 Jahre) einen Anstieg von etwa 500 mm, macht etwa 16 mm / Jahr ansteigenden Spiegel

Mit dem Auge geschätzt hat sich der Meeresspiegel von Takoradi in den vergangenen 90 Jahren von 7000 mm bis auf 7200 mm, also grob um 200 mm erhöht. Das sind etwa 2,2 mm im Jahr, was mit den allgemeinen Angaben der aktuell wohl zuverlässigsten Fachpublikation (Beenstock_Tide Gauge Location EES final_2015) für die Änderung des globalen Spiegelmittels übereinstimmt.

Bei Dakar(2) erkennen wir dagegen – so gut wie nichts! Abgesehen von starken Monatsfluktuationen ist weder Anstieg noch Absinken des Meeresspieges über 25 Jahre erkennbar.

Leider gibt es – zumindest bei den afrikanischen Messwerten – stets längere Lücken. Die Gründe dafür sind uns unbekannt. Diese Lücken lassen natürlich Fragen nach ihren Ursachen aufkommen. Im Übrigen geht aus der schon erwähnten Fachstudie hervor, dass individuelle Stationen weltweit recht unterschiedliche Verläufe Meereshöhenveränderungen aufweisen können. Takoradi und Dakar(2) im Vergleich bestätigen dies.

Ein „Klimawandel“ ist in den Messwerten von Takoradi oder Dakar jedenfalls nicht zu sehen. Mit dem Verlauf von „globalen“ Lufttemperaturen oder gar des atmosphärischen CO2 in dem Zeitraum ab etwa 1930 haben demnach die Meeresspiegelveränderungen von  Totope nichts zu tun. Die „Tagesschau-Überschwemmungs-Katastrophe“ ist ein Fake, in den Mesungen ist sie nicht zu finden.

Und noch ein weiterer Tagesschau-Fake

Frau Bohland schreibt hinzufügend “ Dass ein so mächtiger und einflussreicher Mann wie US-Präsident Donald Trump am Klimawandel zweifelt, ist für Chief Agbakla völlig unverständlich.“ Nun zweifelt niemand am Klimawandel, zumindest uns ist da niemand bekannt. Das Klima in jeder Klimazone der Erde hat sich nämlich unablässig gewandelt, konstantes Klima gab es noch nie. Das weiß heute jeder aufgeweckte Schüler. Trump und seine beratenden Wissenschaftler bezweifeln in ihren Aussagen nicht den natürlichen Klimawandel, sondern sie bezweifeln zu recht, dass es einen nennenswerten menschgemachten Anteil daran gibt. Sie bezweifeln weiterhin, dass dieser allenfalls marginale anthropogene Anteil zu irgend einer „Klima-Katastrophe“ führen kann. Entweder ist das den ARD-RedakteurenInnen entgangen, oder sie haben es nicht verstanden, oder sie opfern diesen entscheidenden Unterschied politischem Mainstream und grüner Ideologie.

Eine umfassende Übersicht auf der Basis zahlreicher wissenschaftlich begutachteter Quellen ist im Übrigen bereits in 2014 hier bei EIKE erschienen.

Fazit

Aufklärung und Naturwissenschaften brachen sich im 18. Jahrhundert Bahn und verscheuchten den Geisterglauben. Seitdem werden grundsätzlich Messwerte als verbindlich angesehen – und nicht etwa Katastrophenberichte von afrikanischen Eingeborenen oder von fachunkundigen ARD-Redakteuren. Deren postfaktischer Journalismus ist ein Rückfall in das Mittelalter.

Als Ursache dieses Tagesschau-Fakes sind grüne Ideologie, blinder Glaube und das komplette Fehlen von ordentlichen journalistischen Recherchen zu vermuten. In Unkenntnis der Realität wird ein fiktives Phänomen – hier „menschgemachter“ Klimawandel – salopp als Ursache für Meeresspiegel-Veränderungen in einem afrikanischen Dorf medial verkauft. Das ist unterstes Medien-Niveau. Es ist zudem eine Verletzung journalistischen Sorgfalts- und Recherchen-Pflicht.

Wir protestieren daher entschieden gegen diese Volksverdummung des zwangsfinanzierten  „Staatsfernsehens“ ARD. Unrühmliche Erinnerungen an die „Aktuelle Kamera“ der ehemaligen DDR werden geweckt.

Bitte an unsere Leser

Beschweren Sie sich bei der ARD-Zuschauer-Redaktion und beim Rundfunkrat von ARD! Die entsprechenden Adressen (postalisch und E-Mail) sowie weitere Informationen zum Beschwerdeverfahren in EIKE-Beschwerde-Anleitung-Fake_News_19_5_17. Vergessen Sie nicht, bei einer Beschwerde zum Klima-Thema auch den Link unseres Klima-Videos zur Information des Adressaten hinzuzufügen https://youtu.be/aYtpOtM1UGM.

Die Anzahl der Beschwerden macht’s. Wer sich nicht äußert und nicht protestiert, darf sich nicht wundern, wenn er weiterhin desinformiert und letztlich überrollt wird.

Wir freuen uns über Rückmeldungen zu Antworten auf Beschwerden (unter Kontakt auf der EIKE-Hauptseite) und werden diese, falls interessant genug, in den EIKE-News thematisieren und publizieren.

Und natürlich freuen wir uns weiterhin, wenn Leser neue Fakes in Sachen Klima/Energie entdecken und uns davon in Kenntnis setzen – an Besten über „Kontakte“ auf der EIKE-Hauptseite. Wir werden gerne den Entdecker des jeweiligen Fakes nennen, falls er es wünscht. Sie brauchen diesen Wunsch lediglich der Fake-Meldung hinzufügen.




Presse­erklärung des GWPF: Scheitern von Paris war unver­meidlich

Der Direktor des GWPF Dr. Benny Peiser sagte:

Das Pariser Klima-Abkommen wurde gegen den erklärten Willen der gewählten Repräsentanten der USA durchgedrückt. US-Führer und Kritiker haben internationale Führer wiederholt gewarnt, dass der US-Senat Obamas Deal zurückweisen wird und dass ein republikanischer Präsident das Abkommen in Stücke reißen würde. Jetzt steht das Paris-Abkommen vor genau dem gleichen Schicksal wie das Kyoto-Protokoll, welches ebenfalls in grandiosem Scheitern endete.

Der Vorsitzende des GWPF Lord Lawson sagte, dass die Entscheidung der USA zunehmend Druck auf die Regierung von UK ausüben werde, es den USA gleichzutun:

Die US-Industrie erfreut sich bereits jetzt an einem gewaltigen Vorteil bzgl. der Energiekosten im Vergleich zu UK und den anderen EU-Ländern. Darum macht die US-Entscheidung es für uns in Europa nur noch schwieriger. Die nächste Regierung muss einen langen und intensiven Blick darauf werfen, ob wir uns unseren eigenen Climate Change Act noch länger leisten können. Es ist klar, dass die der britischen Industrie und den Haushalten in UK auferlegten Kosten jetzt vollständig unhaltbar sind“.

Link: https://www.thegwpf.com/gwpf-failure-of-paris-climate-deal-was-inevitable/