Wieder versinken ganze Küstenstreifen in den Klimafluten – diesmal in Ghana

Sich seit Jahrtausenden ständig durch Strömungen verändernde Nehrungen verlagert nicht mehr die Natur, sondern neuerdings westliches CO2

„Kaltesonne“ hat die Recherche bereits durchgeführt, so dass aus dieser berichtet werden kann.
kaltesonne: [1] ARD-Korrespondentin Sabine Bohland aus dem ARD-Studio Nairobi leistete sich am 18. Mai 2017 in der Tagesschau schlimmen Klimaalarm: Klimawandel in Ghana: Totope – ein Dorf versinkt

Das Grundwasser versalzen, die Häuser vom Meer bedroht – wer den Klimawandel hautnah beobachten möchte, kann das in Totope tun. Das Dorf in Ghana leidet unter dem Anstieg des Meeresspiegelsgenau wie Hunderte weitere an Afrikas Westküste. […]

Anstelle von Fakten, „wissen“ es Einheimische

Das „Belegspiel“ wiederholt sich [3]. Um unbequemen Daten aus dem Weg zu gehen, werden solche gar nicht erst recherchiert, sondern man lässt Einheimische Erzählen.

kaltesonne: [1] … Der Chief des Dorfes ist ein Mann um die 60. Nene Amarty Agbakla II. ist sein offizieller Name als Dorfvorsteher. Bürgerlich Theophilus Agbakla. Er ist hier geboren und erinnert sich noch gut daran, wie das Leben in Totope früher war. “Als ich ein Kind war”, erzählt er, “war das Meer so weit weg, dass ich immer auf eine Palme klettern musste, um zu sehen, ob die Boote der Fischer heimkamen. […] Seit etwa 30 Jahren sei das Meer aber immer näher gekommen. Und jetzt kommt es sogar so nah, dass Häuser manchmal nachts überflutet werden. Eltern nehmen dann ihre Kinder auf den Arm, stehen vor den Betten und warten, bis das Wasser sich wieder zurückzieht. Nicht selten bis zum Tagesanbruch. Die Hälfte von Totope sei bereits vom Meer verschlungen worden, erzählt der Chief. Andere Häuser stecken so tief im Sand, dass sie unbewohnbar sind. […] Durch den Anstieg des Meeresspiegels ist das Grundwasser versalzen. […] Totope ist nicht das einzige Dorf an Ghanas Küste, das durch den steigenden Meeresspiegel und die Küstenerosion zerstört wird. Hier mag es besonders schlimm sein, weil nicht mal ein Damm aus Felsbrocken errichtet wurde, um die Wellen abzuhalten, wie in einigen anderen Orten. Aber das wäre auch nur eine Maßnahme auf Zeit. Von Mauretanien bis Kamerun gibt es ähnlich betroffene Dörfer, überall leiden die Menschen unter dem Klimawandel.

Nimmt man dagegen Fakten, weiß man es wirklich

kaltesonne: [1] ... Das klingt alles dramatisch. Schuld hat laut Aussage von Frau Bohland der menschengemachte Klimawandel, also wir alle.

Dabei ist klar, dass im Fall der Ghana-Story vor allem geologisches Wissen und Kenntnisse der Küstendynamik notwendig wären. Werfen wir zunächst einen Blick auf Totope auf einer Google Karte. Der Küstenort liegt in Südost-Ghana:

Bild 1 Küste von Ghana bei Totope

Erkennen Sie auch die seltsam langgezogenen Küstenstreifen? In der Ostsee heißt so etwas Nehrung, auf englisch sand barrier. Sie entstehen durch starke küstenparallele Strömungen. Ein wichtiges Merkmal dieses Küstentyps ist, dass sich diese Sandzungen ständig verlagern, nie längerfristig stabil bleiben. Das hätte Frau Bohland wissen können, ja müssen, wenn sie im Geographieunterricht damals besser aufgepasst hätte. Die im Beitrag dem Klimawandel zugeschriebenen Auswirkungen sind also vor allem küstendynamische Prozesse wie sie auf diesem Planeten bei diesem Küstentyp tausendfach auftreten. Es klingt hart, ist aber leider wahr: Sabine Bohland verbreitet hier Fake News. Hätte sie doch jemanden gefragt, der sich damit auskennt. Im gesamten Beitrag der Tagesschau taucht bemerkenswerterweise kein einziger Wissenschaftler auf.

Das ausgezeichnete Paper von Nairn et al. (1998) ist frei im Netz als pdf verfügbar. Dort werden die wichtigsten küstendynamischen Prozesse erläutert. Das Volta-Delta und der Flussverlauf hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte ständig verschoben. Küstenerosion ist ein altbekanntes Problem, das bereits vor 150 Jahren aktuell war, lange vor dem anthropogenen Klimawandel. Hier eine weitere Literaturempfehlung: Dadson et al. 2016.

Bei der NOAA sind für Ghana zwei Küstenpegel-Verläufe hinterlegt. Wieder (wie bei fast allen „betroffenen“ Küsten) fällt die schlechte Datenqualität auf (der zweite Pegelschrieb von Ghana endet im Jahr 1982). Aber trotzdem kann man ahnen, dass der Pegel dort nicht durch einen AGW-Klimawandel bedingt übernatürlich ansteigt. Für das Verhalten würde man auch eher Zyklen, anstelle CO2 vermuten.


Bild 2 Pegelverlauf Ghana. Quelle: NOAA-Viewer

Für die gesamte afrikanische Westküste gibt es bei der NOAA die nächsten, wenigstens im Ansatz brauchbaren Pegeldaten erst wieder von Senegal im Norden


Bild 3 Pegelverlauf Senegal. Quelle: NOAA-Viewer

und dann wieder von Namibia


Bild 4 Pegelverlauf Namibia. Quelle: NOAA-Viewer

Alle zeigen keinen Pegelanstieg.
Wie die ARD-Korrespondentin bei dieser Datenlage darauf kommt, zu berichten:
[1] Von Mauretanien bis Kamerun gibt es ähnlich betroffene Dörfer, überall leiden die Menschen unter dem Klimawandel.
wird wohl ihr und der ARD ewiges Geheimnis bleiben.

Wobei es eigentlich kein Geheimnis ist. Über den Staats-Propagandafunk müssen zur politisch vorgegebenen Meinung entsprechende „Berichte“ ans Volk geliefert werden, sonst lässt sich die neue Führerschaft im noch Billiarden EUR teuren Klimaretten der Welt durch unsere Kanzlerin nicht rechtfertigen.
Dass sich die Belegführung der Klimapropaganda dabei inzwischen schon regelmäßig auf Betroffenheitserzählungen von Einheimischen beschränken muss, dies aber niemanden stört, zeigt einmal die zunehmende Problematik der AGW-Belegung, andererseits aber auch die schon erfolgte, fast vollständige Unterordnung der sogenannten „Intelligenz“ unter das Primat der Politik, eigentlich einer Politikerin.

Es gibt viele Orte auf ähnlichem, seit Jahrtausenden „wanderndem“ Untergrund. Alle hoffen nun auf westliches Klimaschutzgeld

In den Artikeln:
EIKE 26.08.2016: Ein Inuit-Inseldorf in Alaska beschloss aus Furcht vor dem Klimawandel aufs Festland zu ziehen – sofern es andere bezahlen

Bild 5 Halbinsel Shishmaref Alaska

und EIKE 01.11.2016: Aus dem Lehrbuch zur Erzeugung von Klimaalarm Teil 2: So viel Meerespegel und Stürme hat es vor dem Klimawandel nie gegeben,

Bild 6 Der Ort DUCK in Carolina im Kartenausschnitt. Quelle: google Maps

sind bedrohte Küsten und Orte gelistet, welche genau die gleiche Topologie und damit das gleiche Problem haben. Und auch diese haben erkannt, dass sie eventuell Geld bekommen, wenn sie den dummen Europäern fabulieren, dass ihre Probleme vom Klimawandel durch westliches CO2 verursacht wären (für die Pazifikinseln gilt das Gleiche).

Dass dieses Fabulieren bei uns auf offene, aber dumme Ohren trifft, zeigt der Beitrag des ARD.

Weil es zum Thema passt, ein weiteres – nicht mehr ganz neues – Beispiel aus Gambia

Nicht nur die „Öffentlich-Rechtlichen“, sondern leider auch Infoblogs, welche über das nötige Wissen verfügen, in dem Fall sogar (angebliche) Fachpersonen wie die EEG- und Klimaberaterin C. Kemfert im Hintergrund haben, publizieren aus den gleichen Gründen bewusst verzerrende (ob es „falsche“ sein könnten, mag jeder Leser selbst entscheiden) Darstellungen. klimaretter.info, 01. August 2014: „Unsere Hauptstadt verschwindet
… Auf zwei Grad Celsius will die Staatengemeinschaft die Erderwärmung begrenzen. Für Afrika bedeuten zwei Grad mehr globale Durchschnittstemperatur aber ein Plus von bis zu vier Grad. Pa Ousman Jarju, Gambias Minister für Umwelt und Klimawandel, über die Auswirkungen des Klimawandels in seinem Land und über die Chancen für ein neues Klimaabkommen im nächsten Jahr.
… Von den 100 Metern Strand sind nach wenigen Jahren Erosion teilweise nur noch drei Meter übrig geblieben. Durch den Anstieg des Pegels hat sich das Meer Gambias Land zurückgeholt. Wenn der Meeresspiegel nur um einen Meter steigt – was der Weltklimarat nicht mehr ausschließt –, verschwindet unsere Hauptstadt Banjul in den Fluten. Was uns morgen existenziell bedrohen wird, schadet uns aber auch heute schon sehr real. Die touristische Infrastruktur, eine wichtige Einnahmequelle für uns, verschwindet.
Dazu nochmals der Pegelverlauf von Senegal, innerhalb dessen Grenzen Sambia liegt (von Sambia selbst gibt es keine Pegeldaten),


Bild 7 Pegelverlauf Senegal / Sambia. Quelle: NOAA-Viewer

und der nächst entfernte, brauchbare Pegeldatenverlauf von den nördlich gelegenen Kanaren.


Bild 8 Pegelverlauf Arrecife, Kanaren. Quelle: NOAA-Viewer

Das mit dem aktuell schlimm steigenden Pegel kann also – da es nicht geschieht – nicht die Ursache sein. Aber man merkt sofort, worauf der Minister hinaus will: Der Westen simuliert doch bis zu einem Meter Anstieg. Egal, ob das realistisch ist: Für diese Simulations-Bedrohung soll der Westen gefälligst bezahlen, unterstützt von Institutionen wie zum Beispiel klimaretter.info und seinen Betreibern.

kaltesonne hatte sich dieses klimaretter-Interviews mit dem Minister aus Gambia damals angenommen und kam zum gleichen Ergebnis:
kaltesonne, 12. September 2014: Rührende Alarmgeschichte im Klimaretter-Blog entpuppt sich als Murks: Gambischer Minister muss zur klimatischen Nachschulung
Sand aufgeschüttet, der danach wieder vom Meer zurückgeholt wurde. Mein lieber Herr Minister, lassen Sie sich mal nach Sylt oder Helgoland einladen. Da passiert das jeden Sommer. Ständig muss der Sand aus dem Meer zurück an den Strand gepumpt werden. Schuld hat aber nicht der Klimawandel, sondern die Strömungen an der Küste, die die Sande ständig weitertransportieren. In ähnlicher Weise hat sich die ostfriesische Küste in den letzten Jahrhunderten signifikant verändert. Vielleicht könnte Ihnen einmal der Klimaretter ein Buch über Küstenmorphologie und -prozesse zukommen lassen.

Gerade die gambische Hauptstadt Banjul unterliegt diesen natürlichen Prozessen in bedeutender Weise, wie Wikipedia schreibt:

Die Siedlung wurde auf einer flachen Sandbank-Insel (St. Mary’s Island), die sich im Laufe der Zeit in der Mündung gebildet hatte, angelegt. Vor der Besiedlung wuchsen auf der Sandbank außer Baobabs (Affenbrotbäume) auch Bambuswälder. Banjul bedeutet in der Mande-Sprache „Bambusinsel“.

Sandverschiebungen durch Strömungen gehören zur Natur Gambias. Sich hier auf den Klimawandel zu beziehen ist absoluter Unsinn. Das Problem ist auch in Gambia bestens bekannt, wie auf allafrica.com in einem Artikel zu Banjul nachzulesen ist:

Coastal erosion along the highway is more of a natural problem because Cape Point, which lies perpendicular to the direction of the waves, causes longshore drift by waves and tidal currents. The yet uncontrollable erosion which is affecting the road network is caused by a very small sand supply to the eroding coastline and suffer significant sand loss from the coast due to sea level rise, longshore sand transport, and sandmining. Among the many causes of erosion in Banjul is the action of current at Oyster Creek, which creates sand spit and a point of discontinuity, which reduces the energy (wave refraction) and forced sand particles to settle in a form of sandpit. Waves recollects sand at around Radio Syd, Mile 11 water tank, and the Moslem cemetery and due to the structural development at the Albert Market, Ferry Terminal and ports, sedimentation takes place there of particles eroded groom round Radio Syd and the cemetery. Structures or heavy buildings near the cemetery aid the picking of particles. In coastal erosion, when longshore transport by waves and tidal currents, all locations along the coastline are connected and interruption of the clean at one location has effect an other locations.

Küstenparallele Strömungen, Sandentnahme für Bauzwecke, sowie Bauten an der Küstenlinie spielen vermutlich eine viel größere Rolle bei der Stranderosion als der geringe Meeresspiegelanstieg. Zudem darf man nicht vergessen, dass Deltas sich durchaus an einen Meeresspiegelanstieg anpassen können, indem sie einfach anwachsen, wenn genug Sediment nachgeliefert wird.

Nein, das war kein Glanzstück, Herr Jarju. Schnell entuppt sich das Ganze als Masche, um möglichst schnell an die Klimageldtöpfe zu gelangen. Ein zugegebenermaßen verlockendes Ziel. Man kann es den Gambiern nicht verdenken.

Weil der Minister aus Gambia mit dem Redakteursteam von klimaretter ein so williges, nach Klimawandelproblemen lechzendes Publikum gefunden hat, fabulierte er seine Klimawandel-Story gleich weiter:
klimaretter.info: … Pa Ousman Jarju: … Früher dauerte bei uns in Gambia die Regenzeit fünf bis sechs Monate. Heute haben wir allenfalls noch drei Monate Regenzeit. Und die ist zunehmend unpünktlich: Der Beginn verschiebt sich immer mehr nach hinten. Das hat enorme Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Einige Böden vertrocknen. Die Fischerei ist betroffen, die touristische Infrastruktur verschwindet.

Beim Klimate Change Knowledge Portal der WORLD BANK GROUP lassen sich Niederschlagsdaten von Senegal (in dessen Mitte Gambia liegt) laden. Ein negativer Klimawandel-Einfluss mit stetig geringer werdender Niederschlagsmenge wie vom Minister berichtet, ist nicht erkennbar.

Bild 9 Niederschlagsdaten Senegal in Monatsauflösung 1901 – 2015. Quelle: Klimate Change Knowledge Portal der WORLD BANK GROUP

Bild 10 Niederschlagsdaten Senegal in Monatsauflösung 1991 – 2015. Quelle: Klimate Change Knowledge Portal der WORLD BANK GROUP

Bild 11 Senegal Niederschlagshistogramme 1931-1960; 1991-2015. Quelle: Klimate Change Knowledge Portal der WORLD BANK GROUP (The dataset was produced by the Climatic Research Unit (CRU) of University of East Anglia (UEA)

Auch diesen Teil hat kaltesonne damals (vertieft) nachgesehen und kam ebenfalls zu einem vergleichbaren Ergebnis.
kaltesonne, 12. September 2014:
Weniger Regen durch den Klimawandel in Gambia sagt der Herr Minister. Dies bleibt erst einmal eine Behauptung, denn wissenschaftliche Quellen nennt er natürlich im Interview nicht. Wir haben uns auf Spurensuche gemacht. Hat Jarju mit seiner Geschichte recht oder hat er sich den Regenmangel einfach ausgedacht, um an die internationalen Klimagelder heranzukommen?
Zunächst einmal wollen wir nachschauen, wo Gambia eigentlich klimatisch liegt.
Wikipedia weiß:
Die geographische Position des Landes, kombiniert mit den umfangreichen Feuchtgebieten, sorgt für eine große Anzahl verschiedenster Pflanzenarten. Ungefähr 530 verschiedene Pflanzenarten sind in Gambia bekannt. Der nördliche Teil des angrenzenden Senegal liegt in der Sahelzone, weiter im Süden Westafrikas schließt sich der tropische Regenwald (Guineazone) an.
Gambia liegt also im Grenzberich der Sahelzone zum tropischen Regenwald. Gerade in der Sahelzone ist der Regen sehr wichtig. Aber irgendetwas kann hier nicht stimmen. War da nicht gerade eine neue Studie, die den Sahel im Aufwärtstrend sah? Genau, diese hier: “Satellitenbildauswertung der Universität Bayreuth: Vegetationsdichte im westafrikanischen Sahel hat in den letzten 30 Jahren zugenommen“. Die Regenmengen haben im Sahel in den letzten Jahrzehnten eher zugenommen. Das will so gar nicht zur Behauptung des gambischen Ministers passen. Aber es kommt noch besser. Andere Arbeiten sagen sogar eine weitere Verbesserung vorher (siehe “Klimawandel in Afrika: Frankfurter Studie prognostiziert für die kommenden Jahrzehnte ein Ergrünen Westafrikas” und “Klimamodelle des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie geben Grund zur Hoffnung: Große Teile des Sahels werden bis zum Ende des 21. Jahrhunderts ergrünen“).
Das sieht doch ganz so aus, als wenn Minister Jarju ziemlich danebenliegt und den Klimateufel an die Wand malt, um als klimageschädigt und zu erscheinen. Aber vielleicht ist in Gambia alles ganz anders als im Gesamt-Sahel? Unwahrscheinlich, aber wir geben der Idee eine Chance.

Blättern wir in einer Broschüre der UNEP, des Umweltprogramms der Vereinten Nationen aus dem Jahre 2006:
Climate Change and Variability in the Sahel Region: Impacts and Adaptation Strategies in the Agricultural Sector
Auf Seite 17 finden wir eine spezielle Niederschlagsprognose bis 2100 für das kleine Gambia. Aus irgendeinem Grund werden vier landwirtschaftliche Sektoren unterschieden, wobei jeder mit einer anderen Regenvorhersage versehen ist. Fazit: In allen Fällen rechnet die UNEP mit einer Zunahme der Niederschläge bis zum Ende des Jahrhunderts. Nur beim Mais will man sich noch nicht so recht festlegen.
5.2.4. Gambia
The government of the Gambia used the 1950–1990 period as baseline. […] For the vulnerability assessment, the agricultural sector has been divided into 4 sub-sectors and modelling exercises carried out for each of them:
for rainfall, some GCM models show a decrease of (-59 to -15 percent) while others show an increase of 15 to 29 percent by 2100. In general, increased runoff (58–98 percent) and drainage (48–84 percent) are expected. Total maize biomass production is likely to decrease by 19 to 35 percent compared to baseline even in the case of increased rainfall due to massive leaching of nitrogen.
Late millet system: rainfall is expected to increase by 28–69 percent depending on GCM outputs. Runoff (2–26 percent), drainage (3–31 percent) and extractable water (9–36 percent) will also increase. A total biomass decrease of 25 to 44 percent is expected.
Early millet system: a 5–59 percent increase in rainfall is expected inducing an increase in runoff (8–56 percent), drainage (4–57 percent) and extractable water (4–30 percent). Total early millet biomass will decrease by 1 to 21 percent.
Groundnut system: rainfall is expected to increase by 13–25 percent, runoff by 8–23 percent and drainage by 9–21 percent. A higher nitrogen uptake is expected resulting in a total biomass increase of 15–47 percent compared to a situation without climate change.

Es soll damit nicht heißen, dass alle Probleme in Abrede gestellt werden. Es wird nur sehr begründet vermutet, dass die Ursache nicht der westliche CO2-Atmosphäreneintrag sein kann.

Um wirklich Wesentliche zu kennen, braucht man sich nur ansehen.
Die Bevölkerungsexplosion:

Bild 12 Bevölkerungsentwicklung Gambia. Quelle: fact fish Gambia

Bild 13 Einwohnerzahl Gambia. Daten von Bild 12

Die landwirtschaftlichen Erträge:

Bild 14 Getreideertrag seit 1961. Quelle: fact fish Gambia

Und etwas Information über die politischen Verhältnisse:
fairhelfen.de: Gambias vielleicht größtes Problem ist die wenig ertragreiche Landwirtschaft, die das Grundgerüst der Wirtschaftsstruktur bildet und die Landbevölkerung kaum ernähren kann. Einziger Devisenbringer ist der Tourismus an der Atlantikküste, während die Industrieproduktion äußerst gering ist. Der jährliche Bevölkerungswachstum von deutlich über zwei Prozent trägt zur Problemverschärfung bei.
Als zunehmendes Entwicklungshemmnis offenbart sich
Staatspräsident Yahya Jammeh. Eigentlich demokratisch gewählt, zeigt Jammeh immer stärkere diktatorische und irrationale Handlungstendenzen, die internationale Geldgeber verschrecken. Der Präsident kämpft fanatisch gegen Schwule, unterdrückt die Pressefreiheit und hat einen islamischen Staat ausgerufen.
Die
Umweltprobleme des Landes, die zuweilen in Naturkatastrophen münden, sind teilweise hausgemacht. Beispielsweise verschärft die Brandrodung, mit der zusätzliche Ackerflächen gewonnen werden, die immer wiederkehrenden Dürreperioden im Übergangsbereich zwischen tropischer Vegetation und Sahelzone.

Man erinnere sich und lese nach:
EIKE 18.04.2017: Leidet Simbabwe nur unter dem Klimawandel? Teil 2 (und Teil 1)
um Ähnliches mit ähnlichen Ergebnissen zu finden.

Hinweis: Inzwischen hat Gambia eine neue Regierung:
ZDF Heute 23.01.2017: Der Machtkampf im westafrikanischen Gambia ist beendet. Ex-Präsident Jammeh hat das Land verlassen. Sein Nachfolger ist vereidigt. Doch nun wurde bekannt, dass Jammeh offenbar Millionen mit ins Exil genommen hat, außerdem teure Autos und andere Luxusgüter. … Gambia ist in finanzieller Not“, sagte Fatty. „Die (Staats-) Kassen sind praktisch leer.“

Richtig „rührend“ sind auf Klimaretter die (wenigen) Blogbeiträge. Kritische werden sowieso von der Moderation schnell unterdrückt und der Rest sieht dann typisch wie folgt aus:

Bild 15 Blogeintrag bei klimaretter.info im Artikel über Gambia

Fazit

So wie die EU inzwischen zu einer Transferunion, vorwiegend auch auf Kosten von Deutschland umgebaut wird, beginnt es mit dem Klimahilfsfonds – wieder vorwiegend auf Kosten eines anteilig großen Zahlers, Deutschland – für die ganze Welt.
Und so wie wir bei den „alternativlosen“ Argumenten für die Transferzahlungen an die ärmeren Länder der EU laufend von der Politik und deren Berater betrogen werden, passiert es noch schlimmer, aber viel primitiver beim Themenkomplex Klimawandel. Aber in aller Öffentlichkeit.

Quellen

[1] kaltesonne 14. Juni 2017: Leiterin des ARD-Afrika-Studios Nairobi liegt in Ghana voll daneben: Peinliche Verwechslung von Küstenströmungen mit Klimawandel

[2] EIKE 12.06.2017: Fake News: Zuerst der SWR, nun der BR: Ein Südseeparadies versinkt im Meer. Öffentlich-Rechtliche Klimawandel-Agitation in Endlosschleife
EIKE 08.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 2: Zusatzinformationen
EIKE 06.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 1: Pegelinformationen
EIKE 18.10.2016: Wie steht es um den Untergang der Marshall-Inseln?
EIKE 14.12.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 3 Die Marshall-Inselgruppe – (kein) Beispiel für einen Untergang
EIKE 26.08.2016: Ein Inuit-Inseldorf in Alaska beschloss aus Furcht vor dem Klimawandel aufs Festland zu ziehen – sofern es andere bezahlen
EIKE 18.05.2017: Die Amis bleiben beim Klimawandel weiter reserviert, nur in Europa „rennt man damit offene Türen ein“ – oder: In den USA gibt es noch Klimavernunft bei Behörden
EIKE 27.09.2016:
Der Krieg des Klimas gegen die Menschheit Über den weltweit bekanntesten Klimaaktivisten Bill McKibben

EIKE 11.12.2016: Nach Überzeugung der SZ scheinen Milliardäre in Amerika wohl generell etwas „beschränkt“ zu sein

[3] EIKE 10.05.2017: Die Volkshochschule Hannover und ihre Ausstellung: Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel




Noch ein paar Fragen zum „natürlichen“ atmosphärischen Treibhauseffekt

Kein vernünftiger Mensch würde nämlich ernsthaft behaupten wollen, die Sonne würde zur Hälfte am Tage und zur anderen Hälfte in der Nacht scheinen. Genau das wird aber implizit bei der konventionellen Herleitung des THE aus dem Stefan-Boltzmann-Gesetz unterstellt – und das Ergebnis von -18 Grad Celsius wird dann einfach geglaubt. Ausgerechnet der vorgebliche theoretische Nachweis einer „atmosphärischen Gegenstrahlung“ als Ursache für diesen THE scheitert an genau dieser Herleitung einer „Gleichgewichts-Temperatur“ von 255° Kelvin (= -18° Celsius) für das System Erde-Atmosphäre aus dem konventionellen S-B Ansatz über die globale Energiebilanz und stellt damit einen eindeutigen Zirkelbezug auf den bereits widerlegten konventionellen S-B Ansatz dar (hier Punkt 4.11.1 Gleichung 4.87).

Beschäftigen wir uns nun einmal mit den inneren Widersprüchen dieses „natürlichen“ atmosphärischen Treibhauseffektes. Der atmosphärische Treibhauseffekt von 33 Grad wird nach seiner Ableitung aus dem Stefan-Boltzmann-Gesetz eindeutig als ein globaler Durchschnittswert berechnet. Ein solcher Durchschnittswert ist eindimensional, unsere Erde ist aber dreidimensional. Dieser THE müsste also eigentlich ebenso, wie auch die individuelle örtlich gemessene Temperatur, über Ortslage, Tages- und Jahreszeiten variieren. Aber der tatsächliche Verlauf dieses „natürlichen“ atmosphärischen Treibhauseffektes auf unserer Erde bleibt völlig ungeklärt.

Es bleibt also ernsthaft nachzufragen:

  • Gibt es beim THE eine Abhängigkeit zwischen Tag und Nacht?
  • Gibt es beim THE Unterschiede zwischen Sommer und Winter?
  • Gibt es beim THE eine Abhängigkeit von der geographischen Breite?

In der wissenschaftlichen Literatur ist nirgendwo ein Hinweis über die exakte zeitliche und räumliche Verteilung dieses THE aufzufinden, einfach nur dessen ominöser globaler Durchschnittswert von 33 Grad. Da es sich beim THE aber um einen atmosphärischen Effekt handeln soll, der über die sogenannten „Treibhausgase“ direkt von der Infrarot-Rückstrahlung der Erdoberfläche abhängig ist, müsste er überall auf der Erde nach Tages- und Jahreszeit schwanken. Denn auf der Nachtseite der Erde und im Winter auf den jeweiligen Polkappen gibt es gar keinen primären solaren Energieeintrag, um einen solchen THE über die infrarote Rückstrahlung der Erdoberfläche energetisch überhaupt „versorgen“ zu können.

Die Strahlung der Sonne ist der alleinige Klimaantrieb auf unserer Erde, und die Sonne vermag unsere Erde lediglich auf ihrer Tagseite zu erwärmen und aufzuheizen. Wenn wir einmal die durchschnittliche solare Einstrahlung nach Hartmann (1994) auf unserer Erde betrachten, dann müssen wir feststellen, dass sich die Pole unserer Erde als sommerliche „Hotspots“ erweisen:

Abbildung: Mittlere tägliche Einstrahlung an der Außengrenze der Atmosphäre in Abhängigkeit von der Jahreszeit und der geographischen Breite.

Bezugsgröße: Intergral der örtlichen Sonneneinstrahlung über 24 h geteilt durch 24 h, mit 50 [W/m²] Konturintervall

Originalquelle:        Abbildung 2.6 aus Dennis L. Hartmann “Global Physical Climatology”, Chapter 2

Volume 56 in the INTERNATIONAL GEOPHYSICS SERIES, ACADEMIC PRESS 1994

Die in der obigen Abbildung aufgetragenen gemittelten Strahlungswerte sind in der Tat etwas verzwickt: Es handelt sich hierbei nämlich nicht um absolute Strahlungswerte im üblichen Sinne, aus denen sich also mittels des Stefan-Boltzmann-Gesetzes eine Gleichgewichtstemperatur ermitteln ließe. Vielmehr wurde hier die täglich verfügbare solare Strahlungsintensität an der Außengrenze der Atmosphäre über die jeweilige Einstrahlungszeit integriert und diese tägliche Gesamtenergieenergiemenge dann durch 24 Stunden geteilt. Im Ergebnis ergibt sich also eine 24-stundendurchschnittliche solare Strahlungsintensität an der Oberfläche der Atmosphäre. Die entsprechende stundendurchschnittliche Nettointensität am Boden ergäbe sich dann unter Berücksichtigung des individuellen solaren Zenitwinkels für den jeweiligen Atmosphärendurchgang und der örtlichen Albedo.

Damit wird hier von Hartmann (1994) die These von Köppen und Wegener aus ihrem Buch „Die Klimate der geologischen Vorzeit“ (Bornträger 1924) optisch sehr eindrucksvoll bestätigt, die dort die Temperaturschwankungen über die Eiszeitalter durch die sommerliche Sonneneinstrahlung in mittleren und höheren geographischen Breiten erklärt hatten.
In der Veröffentlichung “An Albedo Approach to Paleoclimate Cycles” (Mitteilungen der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft Nr.3/2015) über den Zusammenhang zwischen Erdalbedo und paläoklimatischen Zyklen war das Nordpolarmeer als möglicher „Schwachpunkt“ für die zyklische Enteisung der Nordhalbkugel identifiziert worden (hier ab Seite 18, Hotspot Nordpolarmeer S. 21, untere Hälfte links). Auch hierfür liefert die Abbildung von Hartmann einen sehr wichtigen Hinweis. Aufgrund der Elliptizität der Erdbahn fällt in der Antarktis nämlich der sommerliche Stundendurchschnitt der Sonneneinstrahlung deutlich höher aus als in der Arktis. Und trotzdem bleibt dort, im Gegensatz zur Nordhalbkugel, die Eisbedeckung während der gegenwärtigen Warmzeit erhalten.

Das Aktualitätsprinzip der Geologie schreibt vor, dass für neue geowissenschaftliche Erkenntnisse zunächst eine Übereinstimmung mit den gesicherten Vorgängen der geologischen Erdgeschichte nachzuweisen ist.
Und an diesem Nachweis scheitern bisher alle Hypothesen für einen nicht-solaren Klimaantrieb:

Für einen paläoklimatischen CO2-Klimaantrieb, eine abrupte Freisetzung von Erdwärme durch „gravitationsinduzierte Modulationen“ oder gar irgendeinen hypothetischen Klimaantrieb aus dem „Plasma Universum“ als Erklärung für die paläoklimatischen Temperaturschwankungen der Eiszeitalter fehlt nämlich weiterhin jegliche wissenschaftliche Indikation.

Und die ganz neue Theorie einer gravitativen solaren Kompressionsaufheizung der Planeten will lediglich den vorgeblichen paläoklimatischen CO2-Klimaantrieb durch die Hintertür als ein natürliches planetarisches Phänomen installieren (N&Z Aussage auf S.13 Mitte links). Die Ableitung dieser Theorie krankt aber an einer impliziten Stefan-Boltzmann Herleitung über die planetare Gesamtfläche (bei N&Z in Gleichung 3), einem unbewiesenen Paläoklima-Antrieb durch Treibhausgase (N&Z Aussage auf S.13 Mitte links) und schließlich auch noch an einer vorgeblich nicht klimawirksamen planetarischen Albedo (Aussage N&Z S.15 oben links). Am Ende will man der Allgemeinheit damit also nur wieder einmal den „natürlichen“ CO2-Paläoklimaanrieb in einer neuen Verpackung als „natürlichen planetarischen“ Treibhauseffekt unterjubeln…

Alleiniger Klimamotor unserer Erde ist und bleibt aber weiterhin die Sonne!

Aus der Abbildung von Hartmann wird auch sofort deutlich, warum von der Klimawissenschaft immer wieder behauptet wird, bei einer menschengemachten Klimakatastrophe würden sich die Polarregionen doppelt so schnell erwärmen, wie die übrige Erdoberfläche. Erstaunlicherweise wird diese Aussage dann aber an die Ergebnisse von computergestützten Klimamodellen geknüpft und nicht an ihre tatsächlichen physikalischen Ursachen.
Klar wird aus solchen Aussagen auf jeden Fall, dass die Klimawissenschaft dem „natürlichen“ atmosphärischen Treibhauseffekt einen jahreszeitlich breitenabhängigen Verlauf unterstellt, ohne dass dieser jemals wissenschaftlich exakt formuliert oder spezifiziert worden wäre. Denn richtig müsste eine solche Aussage eigentlich im Präsens formuliert werden:
Die Polarregionen erhalten in den jeweiligen Sommermonaten die höchste tägliche Energiemenge auf der gesamten Erde und müssten somit auch den stärksten Einfluss eines vorgeblich menschengemachten THE-abhängigen Klimaeinflusses zeigen.

Daraus ergibt sich unmittelbar die Aufforderung an alle Protagonisten dieses „natürlichen“ atmosphärischen Treibhauseffektes, beziehungsweise einer „atmosphärischen Gegenstrahlung“:

Bitte weisen Sie uns klar und unmissverständlich den zeitlichen Verlauf nach, mit dem sich ein eindimensionaler „natürlicher“ atmosphärischer Treibhauseffekt von 33 Grad, respektive eine vorgeblich dafür ursächliche „atmosphärische Gegenstrahlung“, auf unserer dreidimensionalen Erde abbildet!

Und erzählen Sie uns bitte nicht, beides ergäbe sich vollautomatisch aus der fälschlicherweise mit dem Stefan-Boltzmann-Gesetz über die gesamte Erdoberfläche berechneten Globaltemperatur…

 

Hier einiges über das Buch des Autors (übernommen von die kalte Sonne)

Uli Webers Buch “Klimahysterie gefährdet die Freiheit” ist jetzt auch im erschwinglichen schwarz-weiß Paperback-Format erhältlich. Preis: Euro 7,99. ISBN-13: 978-3-7448-3560-2

 

Inhalt: 

Katastrophenszenarien haben sich zu den Gelddruckmaschinen der modernen Forschung entwickelt. Der Mainstream der globalen Klimaforschung macht sich gerade zum politischen Gefangenen einer CO2-Apokalypse, und aus Angst vor der prophezeiten Klimakatastrophe setzen wir unsere Marktwirtschaft außer Kraft. Dabei findet diese Klimakatastrophe vorerst nur in unseren Köpfen statt, denn es geht dabei weniger um den aktuellen CO2-Ausstoß der Menschheit, als vielmehr um den befürchteten Anstieg dieser Emissionen in der Zukunft.

Immer und zu jeder Zeit wurden der Menschheit Katastrophen vorhergesagt, insofern ist die Klimakatastrophe eigentlich gar nichts Neues. Neu ist eher, dass sich die Protagonisten dieser Katastrophe nicht mehr alter Weissagungen oder plötzlich auftauchender Kometen bedienen, um ihre Thesen unters Volk zu bringen, sondern grob vereinfachender wissenschaftlicher Modellrechnungen. Solche Berechnungen ergeben aber keine eindeutigen Lösungen, sondern Lösungswolken, deren Größe dramatisch anwächst, je weiter man sie in die Zukunft hochrechnet. Die mediale Darstellung dieser Ergebnisse bleibt dann auf plakative Katastrophenszenarien beschränkt und positive Auswirkungen eines möglichen globalen Temperaturanstiegs, allein schon durch eine Verlängerung der Vegetationszeiten in höheren geographischen Breiten, gehen in der monokausalen Panikmache um unseren anthropogenen CO2-Ausstoß völlig unter.
Die Weltbevölkerung als Ganzes hat riesige Probleme, die sich nicht auf die griffige Formel reduzieren lassen, wenn wir den Ausstoß von CO2 verhindern, wird alles gut! Die CO2-Vermeidung um jeden Preis ist eine Wette unzureichender Computermodelle gegen Mutter Erde. Eine Beschränkung auf unseren CO2-Ausstoß als alleinige Ursache für den Temperaturanstieg seit 1850 lässt die Weltbevölkerung auch in Zukunft völlig ungeschützt gegen alle natürlichen Klimaschwankungen bleiben!

Daher sollten wir das Aufkommen jeglicher Angstgläubigkeit um die vorgebliche Klimakatastrophe vermeiden und unsere begrenzten wirtschaftlichen Mittel in unserer Verantwortung als der besser verdienende Teil der Weltbevölkerung nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll und vorausschauend zum Nutzen aller Menschen auf dieser Erde einsetzen.

Anmerkung der EIKE-Redaktion

EIKE versteht sich als Diskussionsforum, in welchem auch abweichende physikalische Auffassungen diskutiert werden können. Das bedeutet nicht unbedingt, dass EIKE diese Auffassungen teilt.

 

 

 




Fake News: ein Schreiben an das ZDF und weitere Medien in eigener Sache

Das folgende Schreiben wurde als E-Mail versendet an ZDF, ARD, ZEIT-Online und dpa:

 

Sehr geehrte Damen und Herren des ZDF und der weiteren Adressaten,

im Internet ist die Initiative ZDFcheck17 veröffentlicht unter

https://www.job-und-bildung.de/zdf-faktencheck-bundestagswahl

Dort wird geschildert, dass sich das ZDF auch an dem internationalen Faktencheck-Netzwerk „First Draft“ Coalition beteiligt. In einem betreffenden Artikel des FOCUS Online hier findet sich zudem der Hinweis, dass auch ARD, Zeit Online und die Deutsche Presseagentur (dpa) bei „First Draft“ mit dabei sind. Wir haben diese Institutionen bzw. Verlage daher auf CC unserer Mail gesetzt.

Unser Europäisches Institut für Klima und Energie, der gem .e.V. EIKE, begrüßt die ZDFcheck17-Initiative sehr. Im Grunde beteiligen wir uns bereits seit einiger Zeit daran, ohne dass es uns bewusst war, denn wir kannten ZDFcheck17 noch nicht. Schließlich sammeln wir seit einiger Zeit sachliche Fakes in Medienberichten über das aktuelle und politisch brisante Thema „Klima/Energie“, weisen die Fehler zusammen mit den journalistischen Versäumnisse nach und schildern die Tatsachen. Bei diesen Fakes handelt es sich in der Regel um fehlende oder schlampige journalistische Recherchen, die Verweigerung Fakten zur Kenntnis zu nehmen und weiteren journalistischen Pfusch. Ideologische Voreingenommenheit von Journalisten den Fakten gegenüber ist ebenfalls in vielen Fällen nicht zu übersehen.

Wir betonen nachdrücklich, dass die Basis unserer Bemühungen die einschlägige, begutachtete Fachliteratur ist. Um Missverständnisse zu vermeiden, zählt das IPCC zwar oft aber im Allgemeinen nicht dazu. Die IPCC Reports sind nicht unabhängig begutachtet, so wie es für alle in anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschriften publizierten Studien Vorschrift ist. Ferner handelt es sich trotz Mitarbeit vieler Klimaforscher beim IPCC um eine politische, keine wissenschaftliche Organisation. Politische Agenden sind mit objektiver, neutraler Wissenschaft unvereinbar.

Unsere Medienfake-Nachweise werden unter dem Label „Fake News“ auf unserer Webseite veröffentlicht – mit großer Leser-Resonanz.

Nun strahlt freilich das ZDF bzw. das öffentlich-rechtliche Fernsehen selber immer wieder sachliche Fakes bei den Themen Klima und Energie aus. Sie finden diese Fakes von „Öffentlich Rechtlichen“ neben weiteren in der folgenden Liste. Wir bitten um gründliche Nachprüfung, denn gelegentliche Fehler sind unvermeidbar. Wir würden sie umgehend berichtigen. Ferner sind wir an einer Aufnahme in Ihre Aktion ZDFcheck17 bzw. Weitergabe der nachfolgend aufgeführten Medien-Fakes an Ihre Zuschauer natürlich interessiert.

https://eike.institute/2017/05/18/fake-news-beginnen-wir-mit-der-schweiz/

https://eike.institute/2017/05/24/fake-news-diesmal-das-zdf-am-14-mai-2017/

https://eike.institute/2017/05/27/fake-news-diesmal-vom-bayerischen-staatsministerium-fuer-bildung-und-kultus-wissenschaft-und-kunst/

https://eike.institute/2017/05/29/es-gruent-so-gruen-wenn-moose-in-der-antarktischen-halbinsel-mal-erbluehen/

https://eike.institute/2017/06/03/fake-news-diesmal-die-tagesschau-am-18-5-2017-totope-ein-dorf-versinkt/

https://eike.institute/2017/06/12/fake-news-zuerst-der-swr-nun-der-br-ein-suedseeparadies-versinkt-im-meer-oeffentlich-rechtliche-klimawandel-agitation-in-endlosschleife/

https://eike.institute/2017/06/12/fake-news-zuerst-der-swr-nun-der-br-ein-suedseeparadies-versinkt-im-meer-oeffentlich-rechtliche-klimawandel-agitation-in-endlosschleife/

https://eike.institute/2017/06/13/pauline-begruendet-die-klimawandel-staatskirche/

https://eike.institute/2017/06/14/nachgeprueft-nach-10-jahren-ist-al-gores-film-noch-immer-alarmierend-falsch/

https://eike.institute/2017/06/14/pfingstunwetter-um-hildesheim-neue-einschlaege-des-klimawandels/

https://eike.institute/2017/06/15/fake-news-diesmal-harald-lesch-im-magazin-geo-11-mai-2017/

https://eike.institute/2017/06/15/stadtwerk-die-stromspeicherung-kostet-vielleicht-ein-oder-zwei-cent/

Sie werden sicher  verstehen, dass allein schon die oben aufgeführten sachlichen Fakes des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und dessen mehr als lückenhafte Berichterstattung über Klima/Energie bei uns und unseren zahlreichen Lesern starke Zweifel an der journalistischen Solidität dieser Institution aufkommen lassen. So ist uns, um nur das jüngste stellvertretende Beispiel zu nennen, ein näheres Eingehen auf die realen Inhalte des Pariser Klimavertrags oder gar auf die sachlichen Gründe des Rückzugs der USA aus diesem Vertrag im deutschen Fernsehen noch nicht begegnet.

Dass unsere Fake-Entdeckungen bei ARD und ZDF keine Einzelfälle sind, zeigt

https://tapferimnirgendwo.com/2017/05/21/ich-klage-an/

Dies ist ein von uns frei gewähltes Beispiel, das nicht in den Themenbereich von EIKE fällt und dementsprechend von uns auch nicht sachlich kommentiert wird. Es belegt aber den Vertrauensverlust der Medienkonsumenten gegenüber ARD und ZDF. Ferner demonstriert es die höchst unbefriedigende Art und Weise wie diese Sender mit nichtssagenden Textbausteinen auf sachlich begründete Beschwerden von Zuschauer antworten. Vertrauensverlust infolge unzureichender Recherche oder, schlimmer, bewussten Weglassens von Fakten und weiterhin das Ignorieren von Zuschauermeinungen, die sich über diese Zustände beschweren, kann nicht im Interesse der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten sein.

Wir erwarten mit Interesse Ihre Antwort auf unsere Mail. Wir erwarten dabei eine sachliche Antwort, welche auf die in unseren Fake News erbrachten Faktenbelege eingeht und uns erklärt, warum Fakten in ARD und ZDF ignoriert werden. Die üblichen Textbausteine akzeptieren wir nicht und bitten Sie höflich, sich solche Antworten zu sparen.

Ferner erlauben wir uns, diese Mail an Sie und Ihre Antwort darauf (auch eine ausbleibende Antwort) zwischenzeitlich unter dem Label „Fake News“ zu veröffentlichen (was hiermit erfolgt). Unsere Webseite hat oft mehr als 10.000 Besucher jeden Tag.




Was stimmt nicht mit der Behaup­tung, „97% aller Klima­wissen­schaftler“ stimmen hinsicht­lich AGW überein?

Im Jahre 2004 hat Science die Ergebnisse einer Studie der Historikerin Naomi Oreskes veröffentlicht, in welcher sie behauptet, dass „ohne substantielle Unterschiede die Wissenschaftler erkennen, dass menschliche Aktivitäten die Erde erwärmen“. Aber ein Versuch, die Studie nachzuvollziehen, ergab, dass sie sowohl bei der Bearbeitung der Daten schwere Fehler gemacht hatte als auch, dass nach einer Neubearbeitung der Daten entgegengesetzte Ergebnisse herauskamen. Benny Peiser wies in einem Brief an Science (Submission ID: 56001) darauf hin, dass das Magazin es abgelehnt habe, dies zu publizieren. Aber die Cornwall Alliance hat die Ergebnisse im Jahre2006 so zusammengefasst:

Oreskes behauptete, dass eine Analyse von 928 Abstracts in der ISI-Datenbasis, welche den Terminus „Klimawandel“ enthielten, den vermeintlichen Konsens beweisen würden. Es stellte sich heraus, dass sie die Datenbasis nach drei Schlüsselwörtern durchsucht hatte („global climate change“) anstatt der zwei Wörter („climate change“), die sie genannt hatte. Dies hat die Anzahl der Suchergebnisse um eine Größenordnung verkleinert. Die Suche lediglich nach „climate change“ ergab stattdessen fast 12.000 Artikel in der gleichen Datenbasis während der relevanten Dekade. Außen vor gelassen wurde in Oreskes‘ Liste „zahlreiche Forschungsstudien, welche zeigen, dass die globalen Temperaturen ähnlich oder sogar höher gelegen haben während des Klimaoptimums im Holozän und während der Mittelalterlichen Warmzeit, als das atmosphärische CO2-Niveau viel niedriger war als heute; dass solare Variabilität ein Schlüsseltreiber des jüngsten Klimawandels ist und dass die Klimamodellierung höchst unsicher ist“. Außerdem, selbst wenn man die drei Schlüsselwörter eingibt, was sie tatsächlich getan hat, ergaben sich nicht 928, sondern 1247 Treffer, von denen 1117 Abstracts enthielten. Eine Analyse dieser Abstracts ergab:

nur 1 Prozent der Abstracts stützte explizit, was Oreskes den „Konsens-Standpunkt“ nannte,

29 Prozent akzeptierten das implizit, „aber hauptsächlich konzentriert auf Abschätzungen der Auswirkungen eines vorhergesagten globalen Klimawandels,

8 Prozent rankten sich um „Abschwächung“,

6 Prozent konzentrierten sich auf Fragen der Methodik und der Verfahren

8 Prozent behandelten „exklusiv paläo-klimatologische Forschung ohne Bezug zum jüngsten Klimawandels

3 Prozent wiesen den Standpunkt zurück oder bezweifelten ihn, dass menschliche Aktivitäten der Haupttreiber der ,beobachteten Erwärmung während der letzten 50 Jahre‘ sind,

4 Prozent konzentrierten sich auf „natürliche Faktoren eines globalen Klimawandels“, und

42 Prozent enthielten keinerlei direkten oder indirekten Link oder einen Bezug zu menschlichen Aktivitäten, CO2- oder Treibhausgas-Emissionen, geschweige denn einen anthropogenen Antrieb des jüngsten Klimawandels.

Die Studie von Peter Doran und Maggie Zimmerman mit dem Titel Examining the Consensus on Climate Change (EOS, Januar 2009) kam zu dem Ergebnis: „Es scheint, dass die Debatte um die Authentizität der globalen Erwärmung und welche Rolle menschliche Aktivitäten dabei gespielt haben, großenteils gar nicht existiert unter denen, welche die Nuancen und die wissenschaftliche Grundlage langfristiger Klimaprozesse verstehen“. Allerdings zählten Doran und Zimmerman lediglich 79 aus den 3146 Antworten auf ihre Umfrage, welche den vermeintlichen Konsens bejahen, und die beiden Fragen in der Umfrage waren derart formuliert, dass selbst die passioniertesten Skeptiker – wie Fred Singer, Richard Lindzen und Roy Spencer – mit ,ja‘ geantwortet hätten. Die beiden Fragen lauteten:

Im Vergleich mit dem Niveau vor Beginn des 19. Jahrhunderts – glauben Sie, dass die mittleren globalen Temperaturen allgemein gestiegen, gesunken oder relativ konstant geblieben sind?

Glauben Sie, dass menschliche Aktivitäten ein signifikanter beitragender Faktor sind bei der Änderung der mittleren globalen Temperatur?

Eine andere Studie, nämlich Expert credibility in climate change [etwa: Glaubwürdigkeit der Experten beim Thema Klimawandel] (vom 9. April 2010 in PNAS) von William Anderegg et al. berichtete von einer Durchsicht von veröffentlichten oder zitierten Daten von 1372 Klimaforschern, wobei sich zeigte, dass 97% bis 98% glaubten, dass „anthropogene Treibhausgase verantwortlich waren für die ,meiste eindeutige‘ Erwärmung der mittleren globalen Temperatur während der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts“. Aber die Studie von Abnderegg deckte lediglich die 200 produktivsten Autoren zum Thema Klimawandel ab und ließ tausende andere außen vor, und selbst die Schlussfolgerung, dass die Menschen ursächlich waren für die „meiste“ Erwärmung bedeutet nicht, dass jene Wissenschaftler die globale Erwärmung als eine Krise ansehen oder dass wir Billionen Dollar ausgeben sollten für den Versuch, diese zu stoppen.

Die wohl am häufigsten genannte Studie bzgl. eines solchen Konsens‘ ist Quantifying the Consensus on Anthropogenic Global Warming in the Scientific Literature von John Cook et al. Darin wird als Ergebnis behauptet, dass angeblich „unter den Abstracts 97,1% die Konsens-Position bestätigt haben, wonach Menschen die globale Erwärmung verursachen“. Nun ist die Phrase „Menschen verursachen globale Erwärmung“ eine solche, die fast jeder Skeptiker einschließlich ich selbst bestätigen könnten [Aber gibt es auch daran inzwischen nicht immer mehr Zweifel? Anm. d. Übers.]. Die Frage lautet nicht, ob wir eine globale Erwärmung verursachen, sondern ob wir für den größten Teil der jüngsten Erwärmung ursächlich sind, ob die Erwärmung gefährlich ist und ob wir Energieerzeugung aus bezahlbaren, zuverlässigen und reichlich vorhandenen fossilen Ressourcen aufgeben und ersetzen sollten durch dürftige, teure und unterbrochene „Erneuerbare“ in dem Bemühen, den Klimawandel zu stoppen. Die Studie von Cook et al. wurde auch in einer anderen Studie von David Legates et al. kritisiert. Dieser hatte die gleichen Studien unter die Lupe genommen wie Cook et al. und war zu dem Ergebnis gekommen, dass der tatsächliche Konsens in deren Abstracts nur 0,3% betragen hat.

Legates et al. kritisierten lediglich die statistischen Verfahren und die Art und Weise, mit der Cook et al. die Literatur interpretiert hatten, nicht aber die Qualität des Auswahlverfahrens, mittels welchem Cook et al. festlegten, welche Studien man betrachtete und welche Studien außen vor bleiben sollten. Aber ein anderer Gelehrter, nämlich José Duarte, hat genau dieses Auswahlverfahren unter die Lupe genommen und festgestellt, dass es „in vielfacher Hinsicht betrügerisch“ war. Also forderte Duarte in einem Brief die Environmental Research Letters auf, Cook et al. zurückzuziehen. Er wies darauf hin, dass obwohl Cook et al. behauptet hatten, Studien zu „Sozialwissenschaft, Bildung, Forschungen bzgl. der Meinung der Öffentlichkeit zum Klimawandel“ nicht berücksichtigt zu haben, er in Wirklichkeit viele derartige Studien mit einbezogen hat. Er listete auch viele ordentliche wissenschaftliche Studien, die Cook et al. ignoriert hatten, was aber nicht hätte sein dürfen, und welche im Widerspruch zu ihrer Schlussfolgerung standen.

Cook et al. beleuchteten 11.944 Studien zur globalen Erwärmung, welche von 1991 bis 2012 veröffentlicht worden waren. Sie haben diese Studien nicht gelesen oder mit deren Autoren gesprochen, sondern sie haben die Abstracts gelesen. Die Ergebnisse dieser Abstracts wurden in 7 Kategorien eingeteilt:

1. Die Menschheit verursacht die gesamte Erwärmung                                                         64

2. Die Menschheit verursacht über 50% der Erwärmung                                                   922

3. Die Menschheit verursacht weniger als 50% der Erwärmung                                     2910

4. Keine Meinung oder unsicher                                                                                            7930

5. Die Menschheit verursacht einige Erwärmung, aber weit weniger als 50%                 54

6. Die Menschheit verursacht keine Erwärmung, with qualifications                              15

7. Die Menschheit verursacht keinerlei Erwärmung                                                               9

Es scheint, dass Cook et al. sich entschlossen haben, nur jene Wissenschaftler untereinander zu vergleichen, welche eine eindeutige feste Meinung haben. Falls das so ist, repräsentieren die ersten beiden Kategorien Wissenschaftler, die glauben, dass die Menschheit die gesamte Erwärmung oder den größten Teil davon verursacht (986), während jene in den Kategorien 6 und 7 glauben, dass der Mensch keine oder fast keine Erwärmung auslöst (24). Das Verhältnis beträgt etwa 97%. Aber das wichtigste Ergebnis dieser Studie lautet, dass fast 8000 Wissenschaftler keine Meinung dazu hatten oder sich dessen unsicher waren. So viel zu den 97%.

Warum gab es lediglich 24 von Skeptikern veröffentlichte Studien? Im Jahre 2009 haben wir dies mittels 22.000 E-Mail-Korrespondenzen zwischen leitenden Meteorologen in den USA und in Europa herausgefunden, als jene Korrespondenzen bekannt wurden. Viele der E-Mails wurden veröffentlicht von Steven Mosher und Thomas Fuller in Climategate: The Crutape Letters (nQuire Services, 2010). Dieser Skandal brachte ans Tageslicht:

Die Propagandisten der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung haben:

1. alle Meteorologie- und Klimatologie-Journale in den USA kontrolliert

2. alle nicht meteorologischen wissenschaftlichen Veröffentlichungen kontrolliert (Nature, Science, etc.)

3. Wikipedia kontrolliert

4. Daten manipuliert

5. Skeptiker dämonisiert.

Studien von Skeptikern wurden ausgeschlossen und in Profi-Journalen in den USA nicht veröffentlicht. Im Gegensatz dazu hat Kenneth Richard über 1000 begutachtete Studien dokumentiert, welche in Europa und Asien während der Jahre 2014, 2015 und 2016 veröffentlicht worden waren. In diesen wird die Hypothese in Frage gestellt, dass CO2 der Haupttreiber der jüngsten globalen Erwärmung ist (ebenso wie andere Aspekte des betrügerischen „Konsens’“). Vielmehr werden darin solare, ozeanische und andere natürliche Zyklen als primäre Ursachen der globalen Erwärmung gestützt. Aber diese Studien fanden sich nicht unter den Veröffentlichungen in den USA.

[This article is excerpted from Dr. Frank’s review of the book Caring for Creation: The Evangelical’s Guide to Climate Change and a Healthy Environment.” For further critique of the consensus claim, see Joseph Bast and (Cornwall Alliance Senior Fellow and climatologist) Dr. Roy W. Spencer, “The Myth of the Climate Change ‘97%’,” Wall Street Journal, May 26, 2014.]

Link: http://cornwallalliance.org/2017/06/whats-wrong-with-the-claim-that-97-of-climate-scientists-agree-about-global-warming/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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Anmerkung eines Zeugen dazu, der auch den Hinweis auf diesen Beitrag gegeben hat:

Ich habe kürzlich gesehen, dass an der dubiosen Australischen 97%-Cook-Studie auch eine Bärbel Winkler mitgeschrieben hat.
Ich habe diese Frau im Januar 2015 in Radolfszell am Bodensee erlebt. Sie ist eine gelernte Computer-Programmierin, die dann beim NABU auf Klimaaktivismus „umgeschult“ hat, wie sie es selbst (mit anderen Worten) in Radolfszell erwähnt hatte.
Sie hatte in Radolfszell einen Klima-Vortrag gehalten, voller faktischer Fehler und Widersprüche.
Ich hatte ihr mehrfach während ihres Vortrags „die Karten gelegt“, in dem ich ihre Fehler und Widersprüche richtiggestellt hatte.
Am Ende ihres Vortrags kamen ca. 20 Leute auf mich zu und stellten mir Fragen,  und nicht Frau Winkler.
Das war eine der besten Situationen, die ich je erlebt habe. Das hatte mir damals richtig Motivation gegeben.
Auch deshalb ist mir klar, dass die australische Cook-Studie „Müll“ sein muss.




Offener Brief an Stadthagen: E-Mobile beim Parken zu bevorzugen ist ungerecht!

Stadt Stadthagen

Sehr geehrter Herrn Theiß, Bürgermeister-Stadthagen

Sehr geehrte Damen und Herren des RATES der Stadt Stadthagen!

Sehr geehrter Herr Eduard Hunker,

Sehr geehrter Herr Beermann MdB,

Sehr geehrter Herr Jürgen Rother, SW-Redaktionsleitung,

Sehr geehrter Herr Fügmann, SN-Redaktionsleitung,

Sehr geehrter Herr Landrat Farr – (Landkreis Schaumburg)
weiter einen freundlichen Tag!

 

Kostenloses PARKEN von E-Mobilen in Stadthagen, lt. SN vom 17.06. und 19.06.2017.

 

Ich möchte SIE bitten, ALLEN ERDGAS-PKWs den gleichen PARK-Vorteil zu gewähren. Diese Fahrzeuge sind nach ADAC ECO-Test von 2015 die UMWELTFREUNDLICHSEN PKWs. Sauberer als Alle E-Mobile und auch sauberer als alle HYBRID-PKWs.

Es geht mir hier um das PRINZIP der KLARHEIT und der EHRLICHKEIT – wie es der Schweizer Staat bzgl. der CO2-Werte RICHTIG für die ERDGAS-PKWs beurteilt.

Wenn SIE einmal auf Ihre Strombrechung von zB. 2017 schauen, steht dort, wenn SIE STROM von 1kWh verbrauchen – zB. um die Batterie eines E-Mobils aufladen, dann verursachen SIE eine CO2 ZUNAHME von 476g pro kWh, was nicht geschrieben wird + NOx + Partikel + Kohlenwasserstoffe!!!

Vergleich mit einem E-PKWs zum Beispiel einem E-GOLF lt. Zeitschrift Auto – Motor – Sport durch Testfahrten des TÜV-Süd – Kosten entsp. dem Haushaltsstrom von 28Cent/kWh:

  1. Nennfahrt 100km bei 20,6kWh = Stromverbrauchskosten von ca. 5,77€/100km
    2. Bei einer Autobahngeschwindigkeit von 120km/h bei 27,8kWh = Stromverbrauchskosten von ca.7,78€/100km.

Der CO2 Ausstoß liegt dann:

  1. bei der CO2-ZUNAHME von 98,056 CO2 g/km
  2. bei der CO2-ZUNAHME von 132,328 CO2 g/km

Lt. Deutscher Handwerks Zeitung bestätigt durch Herrn Prof. Dr.Ing. Alt FH-Aachen können SIE Ihre CO2 Zunahme selber mit der nachstehenden Formeln recht genau berechnen:

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/kraftstoffverbrauch-in-co2-ausstoss-umrechnen/150/3097/57956

Ein Liter Benzin entspricht 2.320 Gramm Kohlendioxid.

Ein Liter Diesel schlägt mit 2.650 Gramm CO2 zu Buche.

Ein Liter Autogas LPG mit 1.790 Gramm CO2 zu Buche.

Für ein Kilogramm Erdgas müssen 1.630 Gramm CO2 angesetzt werden. (H und L-Erdgas)

So wird der Kraftstoffverbrauch in CO2-Emissionen umgerechnet:

Benzin: Kraftstoffverbrauch pro 100 Kilometer mit 23,2 multiplizieren. Beispiel: 7,5 Liter/100 km => 7,5 mal 23,2 = 174 g CO2/km

Diesel: Kraftstoffverbrauch pro 100 Kilometer mit 26,5 multiplizieren. Beispiel: 5,5 Liter/100 km => 5,5 mal 26,5 = 145,8 g CO2/km

LPG Autogas : Kraftstoffverbrauch pro 100 Kilometer mit 17,9 multiplizieren. Beispiel: 9,5 Liter/100 km => 9,5 mal 17,9 = 170,1 g CO2/km

CNG Erdgas : Kraftstoffverbrauch pro 100 Kilometer mit 16,3 multiplizieren. Beispiel: 5,3 Kilogramm/100 km => 5,3 mal 16,3 = 86,4 g CO2/km.

Mein 3. Erdgas-Pkw ist eine Skoda-Octavio-Combi G-TEC, Baujahr 4.2016 – gesamt gefahren seit 2001 ca. 430.000km deutschland- und europaweit!

Ich fahre mit H-Erdgas auf der Autobahn im Bereich von 3,4-3,7kg x 16,3 = 57,9g/km CO2 !!!

Da ich im Bereich Bad Nenndorf nur L-Erdgas bekomme, benötige ich für die kleinen Strecken ca. 4,6kg x 16,3 = 74,9g/km !!!

Im Bereich Landkreis Schaumburg tanke ich überwiegend in Bückeburg ERDGAS, somit Kosten für den Nahbereich 4.14€/100km!!! Ich habe in ca. 1 1/2 Jahren dafür gesorgt, dass die Erdgas-Tankstelle an der Autobahnabfahrt Bad Nenndorf gebaut wurde – auch da tanke ich!

Also ist eine Erdgas-PKW das umweltfreundlichste Auto, auch viel besser als die e-Mobile – wie der TÜV-SÜD richtig feststellte. Im Winter bei 0 bis -5 Grad Cel. haben diese PKWs nur noch eine ca. 40-50% Reichweite.

Ich glaube heute mehr an die Entwicklung der PKWs in Richtung Brennstoffzellen lt. Messe-Hannover von Audi ca. 6kg Wasserstoff ca. 500km Reichweite = wirklich umweltfreundlich!

Wie schon Herr Prof. Dr.-Ing. Endres – UNI-Clausthal-Harz – Batterieforschung feststellt, sind die Energiedichten der heutigen Batterien mit max. von 0,17 kWh/kg (TESLA) Materialgewicht noch viel zu gering. Es wird sicherlich noch mehr als 20 Jahre Entwicklungsarbeit benötigt, um in den Bereich von 0,5 bis 1kWh/kg zu kommen.
Benzin liegt hier bei 11,8kWh/kg und Erdgas bei 12,9kWh/kg = 76 x größer als 1kg Batterie.

  1. Anmerkungen zum Thema Batterien:

Eine neue Untersuchung durch die staatlich schwedische Verkehrsverwaltung über die Klimaauswirkungen (CO2) bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien zeigt folgendes:

Untersucht für die E-PKWs Nissan Leaf und Tesla Model S.

Allerdings sind die Batterien von Elektroautos bei der Herstellung nicht umweltfreundlich. Mehrere Tonnen Kohlendioxid werden freigesetzt, noch bevor die elektrischen Batterien das Werk verlassen kann. Sobald Sie das Auto kaufen, werden CO2-Emissionen von ca. 5,3 Tonnen (Leaf) bzw. 17,5 Tonnen (Tesla) der Umwelt zugeführt!

Es wurde dann berechnet wie lange Sie dafür einen Benzin- oder Diesel-PKW fahren können – es sind für den kleinen PKW 2,7 Jahre und für den Tesla ca. 8,2 Jahre – Man sollte nicht mit einer Menge Kilowattstunden unnötig herumfahren. In einigen Fällen kann ein Plug-in-Hybrid das Optimum sein – so die Studie!

 

Besser gleich einen Skoda-Octavia-ERDGAS G-TEC PKW – wie ZB. von der SchWEIZ mit 4.000,-SF beim KAUF gefördert – in Deutschland wird dieses aus ideologischen Gründen dem Umweltfreund VERWEIGERT – ein deutsches Trauerspiel!!!

Lithium-Reserven am Limit – Elektromobile weltweit – eine Utopie – Die globalen Reserven an Lithiumsalzen beziffert MIR mit 58 Millionen Tonnen. Doch wirtschaftlich gewinnen lassen sich nur 35 Millionen. Der größte Teil davon – rund 75 Prozent – ist in Salzseen zu finden die im „Lithium Dreieck“ Chile Bolivien und Argentinien liegen. Globale Automobilflotte =  1,3 Milliarden Fahrzeuge!

Auch wenn statt reinen E-Mobilen Hybridfahrzeuge gebaut würden, die mit Elektro- und Verbrennungsmotor fahren, würde die Weltproduktion an Lithiumkarbonat nicht für die globale Fahrzeugflotte reichen!!!

Mehr zu der Studie:

http://www.thegwpf.com/new-study-large-co2-emissions-from-batteries-of-electric-cars/

 

Mit einem „ freundlichen Gruß aus “ Bad Nenndorf „

W.-Ing. Büro Hartmut Hüne

 

Anlage: die Umweltprämie für ERDGAS-PKWs lt. der Schweiz und WO bleibt DEUTSCHLAND, wie immer = NULL???

 

Hartmut Hüne ist EIKE Mitglied und arbeitet und lebt in der Nähe von Stadthagen