Teil 4 – Wie grüne Bevormundung, grüne Fehlinvestitionen und Bürokratie unseren Alltag erschweren, unser Leben verteuern sowie oftmals der Umwelt schaden

Bild rechts: Müll- Chaos: Gelbe, blaue und braune Tonnen – die Müllberge wachsen, trotz der ganzen Reglementierungswut der grünen Bürokraten. Foto: Stefan Kämpfe

1991 wurde die „Verpackungsverordnung“ beschlossen. Wichtigstes und bekanntestes Ergebnis war der „Grüne Punkt“, der aber seit einer Gesetzesnovelle ab 2009 an Bedeutung verlor. Alle Händler, die Verpackungen in den Umlauf bringen, zahlen Lizenzgebühren für deren Entsorgung, welche die Endverbraucher per „Mülltrennung“ mit durchführen müssen. Und für diese nicht immer ganz einfache „Mitarbeit“ dürfen wir Kunden auch noch bezahlen, denn die Händler reichen die Lizenzgebühren natürlich an uns weiter. Deren Preisanteil wird leider auf den käuflich erworbenen Waren nicht ausgewiesen, und so ist es kaum möglich, die genaue monetäre Belastung zu ermitteln. Zur neuen Verpackungsverordnung schrieb DIE WELT 2009 folgendes: „Denn der Verbraucher zahlt zwar nicht für die gelbe Tonne. Die Lizenzkosten sind aber Bestandteil der Preiskalkulation und werden im Laden auf den Kaufpreis aufgeschlagen. Aktuellen Schätzungen zufolge zahlt jeder auf diese Weise rund 1,90 Euro pro Monat für den Grünen Punkt.“ (Quelle http://www.welt.de/wirtschaft/article2944926/Der-Gruene-Punkt-hat-ausgedient.html ). Es fallen also so um die 20 Euro jährlich pro Endverbraucher an, für Normal- und Gutverdiener sicher zu verschmerzen, doch hat man nicht den Eindruck, der Umwelt werde damit wirklich geholfen, denn die Mülltrennung ist, vor allem bei Plastik, Verbundstoffen und manchen Glasarten, oft sehr schwierig. Im Laufe der Jahre wurden dann immer mehr Tonnen eingeführt: Zur gelben („Wertstoffe“), den Altglas- Containern und der Restmüll- Tonne gesellten sich so die braune Tonne („Bio- Müll“, ein ständiges Ärgernis wegen sommerlicher, unappetitlicher Gerüche und Anziehungspunkt für Ratten und anderes Ungeziefer) oder die blaue (für Papier, verursacht mitunter Feuer, die auch schon auf Häuser übergegriffen haben). Und diese „Mülltrennung“ beansprucht immer mehr Platz auf den privaten und öffentlichen Arealen. Schon so mancher Baum oder Grünfläche musste den ausufernden Müllsammelplätzen weichen. Die normalen Müllgebühren, welche im Bundesdurchschnitt im Jahr 2015 je Haushalt 294 Euro betrugen, variieren je nach Bundesland und Kommune sehr stark: In Hamburg sind sie mit 399 Euro am höchsten, in Brandenburg mit 168 Euro kaum halb so teuer- eine nicht nachvollziehbare Ungleichbehandlung. Immerhin wurde der Preisanstieg der Müllgebühren im Bundesdurchschnitt seit etwa 2007 gestoppt (Datenquelle: statista.com). Etwas Hoffnung zur Entwirrung des Müll- Chaos bieten vielleicht automatische Mülltrennungsanlagen, dann könnte endlich wieder aller Müll in eine Tonne entsorgt werden. Bleibt abzuwarten, ob sich diese gegen die Interessen einer gut an der jetzigen Mülltrennungspraxis verdienenden Entsorgungsindustrie durchsetzen lassen.

Weitaus unerfreulicher verlief die Entwicklung der Strompreise. Die folgende Grafik zeigt deren rasanten Anstieg im Vergleich zu den seit 2000 moderat gestiegenen Verbraucherpreisen insgesamt:

Abbildung 1: Seit dem Jahre 2000 haben sich die deutschen Strompreise für die Endverbraucher mehr als verdoppelt; die Verbraucherpreise insgesamt stiegen nicht mal um ein Drittel.

Ein wesentlicher Anteil der Strompreisexplosion ist der „Energiewende“ (die eigentlich vorwiegend eine Stromwende war), geschuldet, einhergehend mit der „Öko- Steuer“. Im Jahr 2015 hätte der Strompreis wegen der dramatisch fallenden Energiepreise deutlich sinken müssen- er tat es leider kaum. Und die Umweltschutzeffekte der „Stromwende“? Das Hauptziel, „CO2- Einsparung“ wurde verfehlt (Quelle http://www.science-skeptical.de/klimawandel/erneuerbare-energien-fuhren-zu-hoheren-co2-emissionen-einige-fakten/009260/ ). Warum? Trotz deutlich steigender Wind- und Solarstromproduktion mussten und müssen die konventionellen Kraftwerke, hauptsächlich auf Kohlebasis, weiter betrieben werden, um die Grundlast zu sichern. Schlimmer noch, die extremen Schwankungen des „Ökostrom- Aufkommens“ führen zu plötzlichen, abrupten Stromschwankungen, die durch hektisches Hoch- und Herunterregeln der konventionellen Kraftwerke ausgeglichen werden müssen, was viel Brennstoff verbraucht. Und vielfach wird der anfallende Ökostrom- Überschuss ins Ausland verschleudert- zu Lasten des Geldbeutels der deutschen Endverbraucher und unter Gefährdung der Netzstabilität. Erstmals hatte nun auch der „Mitteldeutsche Rundfunk“ (mdr) am 8. Juni 2016 in seiner Sendung Exakt- die Story „Wahnsinn Windkraft“ am Beispiel Sachsen- Anhalts kritisch über Probleme der „Energiewende“ berichtet, wenngleich nicht alle Zusammenhänge und Fakten korrekt dargestellt wurden (Näheres dazu unter http://www.mdr.de/exakt/die-story/exakt-wahnsinn-windkraft-100.html ). Weitere, negative Umweltauswirkungen der „Stromwende“ seien hier nur kurz genannt: Massive Landschaftszerstörung und hoher Flächenverbrauch für Wind- und Solarparks sowie neue Stromtrassen, Anfall großer, teils radioaktiver Schwermetall- Abfälle bei der Gewinnung der seltenen Erden für die Herstellung der Windkraftmotoren (betrifft vor allem China und die Mongolei), Infraschall- Belastung durch Windräder, Beeinträchtigungen des Vogelzuges und Tötung zahlloser Fledermäuse und Vögel durch Windkraft- Rotoren, Beeinträchtigungen des örtlichen Klimas, hauptsächlich Erwärmungswirkungen, durch Wind- und Solarparks. Und die Entsorgung der Altanlagen, welche uns sowohl bei Wind- als auch bei Solaranlagen erst noch bevorsteht, ist oftmals technologisch noch gar nicht geklärt, wird sehr teuer und jede Menge Sondermüll produzieren.

Abbildung 2: Brennendes Windrad. Die „Energiewende“ verbrennt außerdem jede Menge Geld. Foto: Digitale Pressemappe der Polizei Stade

Fazit: Mülltrennung und „Strom aus erneuerbaren Energien“ wurden auf Kosten der Endverbraucher eingeführt, brachten aber nicht die versprochenen Entlastungen für die Umwelt, sondern schaden dieser oftmals.

Stefan Kämpfe, Diplom- Agraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher




Die Akzeptanz von Windstrom steigt, wenn der grüne Strom schon bei der Entstehung zur Landschaft passend eingefärbt wird

Bild rechts: So könnten Windräder aussehen, wenn es nach "Beautiful Power" geht. (Foto/Montage: beautiful-power.de)

Auf der Homepage stehen die Details dazu:

[1] Überall die gleichen, riesigen grau-weißen Windräder. Für die Energiewende eine Notwendigkeit, aber für das Auge eine ästhetische Zumutung. Wem gehören unsere Landschaften, wer schützt sie?

Visueller Landschaftsschutz nach Friedrich Ernst von Garnier, bezieht sich auf die Farbigkeit der umgebenden Natur und stellt einen ausgewogenen Klang zwischen der Landschaft und dem technischen Bauwerk her.

Das Ziel von „beautiful power“ ist die Erhöhung der Akzeptanz von Windenergie durch individuell gestaltete Windkraftanlagen und Windparks.

beautiful power“ und visueller Landschaftsschutz nach Friedrich Ernst von Garnier ist nicht nur Farbmaterial an der Oberfläche, sondern der emotionale Zugang für das deutlichste Wahrzeichen der Energiewende.

In einer Präsentation auf der Homepage ist dargestellt, wie erfolgreich das Verfahren funktioniert: beautiful power Präsentation

Bilder wie das folgende mit betongrau stechend in den Himmel ragenden Windspargeln gehören endlich der Vergangenheit an. Dank der neuen Initiative vereinigen sich die Windräder – für das Auge bisher eine ästhetische Zumutung – bald mit der Landschaft und werden im Unterbewusstsein nicht mehr wahrgenommen. Jeder Bürger betrachtet sie – angestrichen mit philosophisch fundierter Farbgebung – nun als Kunstobjekt und will sie vor seiner Haustüre und auch im bisher eher öden und für Kinder sowieso langweiligen Naturschutzgebiet haben.

Bild NRW Paderborn-Dahl. Quelle: Foliensatz Windwahn-Deutschland

Auch der BUND Vorsitzende Hubert Weiger findet die Idee bestechend. Dank EEG und der Innovation hat jeder Bürger die Change, direkt vor seiner Haustüre „Hundertwasser“ –inspirierte Kunst in noch nie gekannter Große zu erleben. Das Neue ist, damit wird die Natur wieder interessant.

Man sollte sich das Video mit Herrn Prof. Weiger auf der Homepage ansehen. Die unbeirrte AGW-Gläubigkeit und vollkommenes Fehlen von Kenntnissen über elektrische Energietechnik ist ernüchternd.

Quellen

[1] Homepage: BEAUTIFUL POWER

https://beautifulpowerfarbdesign.wordpress.com/

[2] Klimaretter.Info, 12. Juni 2016, Georg Etscheit: Die Anstreicher




Ist der Unfug der Justizministerin lediglich die Spitze des Eisbergs?

Dabei verstecken die Klima-Alarmisten nicht einmal ihr Bestreben nach unbegrenzter politischer Macht. Eines der vielen Beispiele hierfür ist eine Erklärung von 350.org: „Wir glauben, dass es bei der Klimakrise um Macht geht“. Vor einigen Monaten habe ich etwas über den fortschreitenden Entzug finanzieller Mittel für Klimarealisten und wirklicher Wissenschaft geschrieben (hier). Aber die jüngste Barriere in Gestalt von Zwangsmaßnahmen, zusammen mit anderen akkumulierten Vorgängen zeigt, dass der Klima-Alarmismus für eine beispiellose Kampagne gesorgt oder diese ausgelöst hat für politische Unterdrückung, die nunmehr seit über 15 Jahren im Gange ist.

Offenbar hat die extreme Linke im Jahre 2004 die Demokratische Partei okkupiert und sich öffentlich damit gebrüstet: „Jetzt ist es unsere Partei: wir haben sie gekauft, sie gehört uns, und wir werden sie steuern“ (hier). Keine Partei hat bei dieser Transaktion dieses gut dokumentierte und publizierte Statement geleugnet oder zurückgezogen. Diese Übernahme wurde zum Teil finanziert von Quantum Hedge Fonds, welcher auf den Niederländischen Antillen und/oder den Cayman-Inseln ansässig ist und der personifiziert wird durch George Soros. Seitdem hat jeder darin Involvierte aktiv das Eigentum [= die Partei] dazu benutzt, um Konservative zu verfolgen unter dem Vorwurf, den Klimawandel zu leugnen.

Ihr modus operandi läuft folgendermaßen ab:

1) Feindliche ausländische Unternehmen und deren heimische Ableger erstellen Listen von Individuen und/oder Organisationen, die sie mundtot machen und/oder aus irgendwelchen Gründen zerschlagen wollen. Die politischen Zielscheiben sind unvermeidlich Konservative, Liberale und Republikaner. Andere Zielobjekte sind u. A. lebenswichtige Industrien und die Verteidigung, aber diese Kampagnen sind nicht Gegenstand dieses Beitrags.

2) Diese Listen werden zusammengeführt, sortiert und gestutzt, um eine Liste mit verfolgbaren Zielen zu erhalten.

3) Die Zielobjekte auf der Liste werden „Klima-Leugner“, Lockvögel der Industrie und so weiter genannt. Ihre Namen werden veröffentlicht und verunglimpft. Deren Freunde und Unterstützer werden eingeschüchtert.

4) Und schließlich wird die Liste gekauften Kongressmitgliedern und Regierungsfunktionären übergeben, die dann die Verfolgung starten unter Missbrauch ihrer Ämter.

Eine infame „Studie“ vom Januar 2013 von Robert Brulle (Drexel University) mit dem Titel Institutionalizing delay: foundation funding and the creation of U.S. climate change counter-movement organizations, umfassend unterstützt durch Regierungsagenturen und die Medien, bietet einen Einblick in diesen Prozess. Neben Anderem hat Mr. Bulle eine Liste der Zielscheiben vermeintlicher Klimawandel-Gegenbewegungen (CCCM) zusammengestellt. Diese „Studie“ wurde augenblicklich widerlegt und lächerlich gemacht (hier), und darum möchte ich lediglich einen Aspekt daraus hervorheben: Die meisten der anvisierten politischen Organisationen und Denkfabriken haben weder zu Klimadebatten noch zur Energieindustrie substantielle Verbindungen. Die Liste umfasst 118 Zielgruppen und folgt hier. Organisationen, die einzig wegen ihrer umfassenden konservativen politischen Sicht aufgelistet sind (nach meinem besten Wissen), sind fett hervorgehoben:

60 Plus

  1. 1. Advancement Of Sound Science Center Inc. The

  2. 2. Alliance For Climate Strategies (ACS)

  3. 3. American Coal Foundation

  4. 4. American Coalition For Clean Coal Electricity (ACCCE)

  5. 5. American Conservative Union Foundation

  6. 6. American Council For Capital Formation

  7. 7. American Council For Capital Formation Center For Policy Research

  8. 8. American Energy Alliance/Institute For Energy Research

  9. 9. American Energy Freedom Center

  10. 10. American Enterprise Institute For Public Policy Research

  11. 11. American Farm Bureau

  12. 12. American Friends Of The Institute Of Economic Affairs

  13. 13. American Gas Association

  14. 14. American Legislative Exchange Council

  15. 15. American Natural Gas Alliance

  16. 16. American Petroleum Institute

  17. 17. American Policy Center

  18. 18. American Tradition Institute

  19. 19. Americans For Balanced Energy Choices (ABEC)

  20. 20. Americans For Prosperity/Americans For Prosperity Foundation

  21. 21. Annapolis Center For Science-Based Public Policy

  22. 22. Association Of Global Automobile Manufacturers

  23. 23. Atlas Economic Research Foundation

  24. 24. Capital Research Center/Greenwatch

  25. 25. Cascade Policy Institute

  26. 26. Cato Institute

  27. 27. Center For The Defense Of Free Enterprise

  28. 28. Center For The Study Of Carbon Dioxide And Global Change/CO2

  29. 29. Chamber Of Commerce Of The United States Of America

  30. 30. Citizen’s Coalition On Global Climate Policy

  31. 31. Citizens For Affordable Energy

  32. 32. Climate Audit

  33. 33. Climate Science Coalition Of America

  34. 34. Climate Strategies Watch

  35. 35. CO2 Is Green

  36. 36. Coalition For American Jobs

  37. 37. Coalition For Vehicle Choice

  38. 38. Coalition To Preserve American Security And Sovereignty

  39. 39. Collegians for a Constructive Tomorrow

  40. 40. Committee For A Constructive Tomorrow

  41. 41. Competitive Enterprise Institute

  42. 42. Congress Of Racial Equality

  43. 43. Consumer Alert/National Consumer Coalition

  44. 44. Consumer Energy Alliance

  45. 45. Cooler Heads Coalition

  46. 46. Cornwall Alliance For The Stewardship Of Creation

  47. 47. Edison Electric Institute

  48. 48. Energy Citizens

  49. 49. Energy Makes America Great

  50. 50. Environmental Literacy Council

  51. 51. Federation For American Coal, Energy And Security

  52. 52. Free Enterprise Action Institute/Free Enterprise Education Institute

  53. 53. Freedom Action

  54. 54. Freedom Works

  55. 55. Freedom Works Foundation

  56. 56. Friends Of Coal

  57. 57. Frontiers Of Freedom Institute And Foundation

  58. 58. George C. Marshall Institute

  59. 59. Global Climate Coalition

  60. 60. Global Climate Information Project

  61. 61. Global Warming Initiative

  62. 62. Greening Earth Society

  63. 63. Heartland Institute

  64. 64. Heritage Foundation

  65. 65. Hoover Institution

  66. 66. Hudson Institute

  67. 67. Ice Age Now

  68. 68. Independence Institute

  69. 69. Independent Institute

  70. 70. Independent Petroleum Association Of America

  71. 71. Independent Women’s Forum

  72. 72. Industrial Energy Consumers Of America

  73. 73. Information Council On The Environment

  74. 74. Institute For Biospheric Research

  75. 75. Institute For Energy Research

  76. 76. Institute For Liberty

  77. 77. Institute For The Study Of Earth And Man

  78. 78. Intermountain Rural Electric Association

  79. 79. International Climate And Environmental Change

  80. 80.  International Climate Science Coalition

  81. 81. International Policy Network

  82. 82. James Madison Institute

  83. 83. John Locke Foundation

  84. 84. Landmark Legal Foundation

  85. 85. Manhattan Institute For Policy Research

  86. 86. Manhattan Libertarian Party

  87. 87. Media Research Center

  88. 88. Mercatus Center, George Mason University

  89. 89. Mountain States Legal Foundation

  90. 90. National Association Of Manufacturers

  91. 91. National Center For Policy Analysis

  92. 92. National Center For Public Policy Research

  93. 93. National Mining Association

  94. 94. National Petrochemical And Refiners Association

  95. 95. National Petroleum Council

  96. 96. National Rural Electric Cooperative Association

  97. 97. National Taxpayers Union

  98. 98. National Taxpayers Union Foundation

  99. 99. Oklahoma Council Of Public Affairs

  100. 100. Oregon Institute Of Science And Medicine

  101. 101. Pacific Research Institute For Public Policy

  102. 102. Plants Need Co2

  103. 103. Reason Foundation/Reason Public Policy Institute

  104. 104. Responsible Resources

  105. 105. Science And Environment Policy Project

  106. 106. Science And Public Policy Institute

  107. 107. Southeastern Legal Foundation

  108. 108. Sovereignty International

  109. 109. State Policy Network

  110. 110. Surface Stations. Org

  111. 111. Texas Public Policy Foundation

  112. 112. Thomas Jefferson Institute For Public Policy

  113. 113. TS August/The Second Of August

  114. 114. Washington Policy Center

  115. 115. Western Fuels Association

  116. 116. World Climate Report

  117. 117. World Coal Association

Brulles Studie ist ziemlich präzise hinsichtlich der Kriterien, die eine anvisierte Gruppe aufweisen muss, einschließlich konservativer, libertärer und republikanischer Standpunkte, die nicht in Verbindung mit den Klimadebatten stehen. Dem „Methodological Appendix“ des Beitrags zufolge:

Um ein umfassendes Verzeichnis von CCCM-Organisationen für diese Studie zu erstellen, wurde ein Verfahren in zwei Schritten angewendet. Zuerst wurde eine konzentrierte Liste aller Organisationen erzeugt, die in früheren Studien identifiziert worden waren. Diese Zusammenstellung erbrachte eine Liste von 538 Organisationen, die man als CCCM-Organisation betrachten kann“. Diese lange Liste wurden nicht veröffentlicht, aber es fand eine „Studie“ aus dem Jahr 1997 Eingang, durchgeführt vom Leftist National Committee for Responsive Philanthropy, Moving a Public Policy Agenda: The Strategic Philanthropy of Conservative Foundations.

Wie man sieht, fehlt sogar jeder Anschein einer Beziehung zu Klimadebatten. Vermeintliche CCCM-Organisationen aus „Studien“ von der Union of Concerned Scientists (deren Bedingungen für die Mitgliedschaft sehr lax sind; selbst Hunde können als Mitglieder aufgenommen werden hier) und von Greenpeace wurden ebenfalls einbezogen.

Im zweiten Schritt wurde diese lange Liste auf 118 Organisationen konzentriert auf der Grundlage von Meinungen von Greenpeace, SourceWatch und Wikipedia als Richtschnur (Beweise, dass diese Organisation generell als Teil der Klima-Gegenbewegung angesehen wird). SourceWatch (original Disinfopedia) ist ein Projekt des irreführend benannten Center for Media and Democracy, finanziert von dem erwähnten Quantum Hedge Fonds und anderen üblichen Verdächtigen.

Ach ja, und noch etwas: Diese „Wissenschaft“ wurde definitiv vom Steuerzahler finanziert – nur falls es irgendwelche Zweifel geben sollte.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/06/18/is-attorneys-general-mischief-just-the-tip-of-the-iceberg/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Gabriel beerdigt ungewollt die Energiewende

Das EEG zum Beispiel wimmelt nach vielen derartigen Verbesserungen von widersprüchlichen Bestandteilen; deren begrenzter Wirkungsradius richtete aber üblicherweise keine riesigen Schäden am gesamten Programm an.

Bis Sigmar Gabriel kam.

Das Trassen-Dilemma

Die Regierung hat wiederholt erklärt, dass die Versorgung der südlichen Bundesländer mit in Norddeutschland und Offshore erzeugtem Windstrom über ein neu zu errichtendes System von Nord-Süd-Höchstspannungsleitungen das Kernstück bzw. den wichtigsten Stützpfeiler der Energiewende darstellt. Dann sei der durch die Stilllegung aller Kernkraftwerke eingetretene Verlust an Stromerzeugung mehr als ausgeglichen – und Deutschland ein leuchtendes Beispiel für den Klimaschutz. (Dass Kernkraft auch kein CO2 erzeugt, vergessen wir mal eben.)

Aber dieses große Werk geriet in Schwierigkeiten.

Die durch jahrelange Strahlenangst-Propaganda erfolgreich sensibilisierten Bürger wussten schon lange, dass Hochspannungsleitungen elektromagnetische Strahlung aussenden. Nach dem Netzausbauplan sollten nun neue Freileitungen durch ihre Gemeinden gebaut werden – die Riesenmasten in Sichtweite. Es kam wie es kommen musste: Bundesweit regte sich Widerstand entlang der geplanten Trassen, zahllose Bürgerinitiativen mit dem Motto „Keine 380 kV bei uns“ bildeten sich. Zur Strahlenfurcht kam noch die Wut über die Täuschungsversuche mit dem angeblich durch die neuen Leitungen fließenden klimafreundlichen Windstrom aus Norddeutschland, der sich durch einfache Betrachtung des Plans für die Nord-Süd-Trassen als Strom aus den Braunkohlerevieren herausstellte. Der harte und massive Widerstand veranlasste die bayerische Staatsregierung zu einer spektakulären Kehrtwendung bezüglich der Leitungsführung und sogar zur Infragestellung der Notwendigkeit dieser Pläne.

In der bayerischen Landesregierung sah man vermutlich zutreffend den Hauptgrund für den Widerstand in den oberirdisch geplanten neuen Freileitungen. Viele Bürgerinitiativen forderten schließlich eine unterirdische Trassenführung in ihrer Gemeinde: Durch Erdkabel. Die lokale Politik und anschließend auch die Landespolitik – in technischen Dingen ahnungslos wie meistens – unterstützte diese Forderungen in der Hoffnung auf eine Beruhigung der Bürger. Das Gejammer der Netzbetreiber half nichts.

Die Politik  beschloss  den Vorrang für Erdkabel.

Das wurde Ende 2015 Gesetz. Was die Politik – speziell den Energieminister – anscheinend  nicht so sehr interessiert hat, ist die fatale Auswirkung dieser Gesetz gewordenen Neuplanung auf die gesamte Energiewende. Man hatte den Bürgern ihre Erdkabel gegeben und gut war’s.

Diese Entscheidung hat  einige Auswirkungen, was man schon 2015 wusste:

  • Sie verteuert den Leitungsbau – um das vier- bis siebenfache.
  • Sie vermeidet riesige neue Freileitungen; durchaus ein Vorteil.
  • Sie verzögert den Leitungsbau beträchtlich, weil es die dafür benötigten Höchstspannungskabel technisch noch am Anfang stehen. Die längsten derartigen Kabelstrecken auf der Welt sind 20 km lang.
  • Die gesamte Planung muss neu aufgerollt werden. Die Eingriffe in Grundstücke sind größer; Genehmigungsverfahren könnten länger dauern.
  • Insgesamt bedeutet der Vorrang für Erdkabel eine starke Behinderung und Verzögerung

des Netzausbaus – was im Sinne der Bürgerinitiativen ist.

  • Dass sämtliche Kostenerhöhungen auf die Stromkunden abgewälzt werden, in diesem

Fall über die Netzentgelte, ist ein Grundprinzip der Energiewende, das auch hier beibehalten wird.

Mehrjährige Verzögerungen des Netzausbaus

Erst Anfang Juni 2016 meldete sich die Bundesnetzagentur (BNetzA) mit einem Bericht zu den erwarteten Konsequenzen dieser Entscheidung. Wichtigster Punkt darin sind die Aussagen über die nun zu erwartenden Verzögerungen. Die Gründe: Die bereits fertigen Planungen für Überlandleitungen müssen neu aufgerollt werden. Von den Lieferengpässen bei den noch unzureichend erprobten Kabeln ist nicht die Rede.

Die im Bericht der BNetzA aufgeführten konkreten Folgen sind:

– Die sog. SuedLink-Trasse von Norddeutschland nach Bayern und weiter nach Baden-

  Württemberg wird erst 2025 fertig – 3 Jahre später als geplant.

– Genau so sieht es beim Korridor A aus, einer Leitung von Emden nach Osterath in NRW.

– Die Leitung von Osterath in das baden-württembergische Philippsburg verzögert sich bis 2021,

  also um 2 Jahre.

– Die Trasse SuedOstLink von Sachsen-Anhalt nach Niederbayern wird erst 2025 fertig.

Ursprünglich sollten die Nord-Süd-Leitungen fertig sein, wenn die letzten deutschen Kernkraftwerke 2022 vom Netz gehen.

Das bedeutet für die beiden Süd-Bundesländer:

  • Die beiden nach Bayern führenden Leitungen werden erst 3 Jahre nach dem Abschalten der letzten Kernkraftwerke fertig. Bayern hat damit keine Chance, nach dem Ende der Kernkraft wenigstens Kohlestrom aus den beiden mitteldeutschen Braunkohle-Revieren über seine beiden Nord-Süd-Trassen zu erhalten.
  • Baden-Württemberg wird wegen seiner Anbindung an die SuedLink-Trasse ebenfalls bis 2025 auf deren Strom warten. Und weil Korridor A von Emden ebenfalls erst 2025 fertiggestellt ist, nutzt auch die Fertigstellung der weiterführenden Leitung nach Philippsburg bis 2021 nichts. Es sei denn, über diese Leitung fließt Strom aus dem rheinischen Braunkohlerevier, was Baden-Württemberg nur zu wünschen wäre.

Damit werden beide südlichen Bundesländer die Versorgung durch ihre Kernkraftwerke verlieren und keinen Ersatz dafür über die unfertigen neuen Trassen bekommen. Es ist schwer vorstellbar, dass sie das schweigend hinnehmen, weil es das Ende ihrer Industrie wäre. Stromimporte aus Österreich sind in dem nötigen Umfang kaum möglich. Und Stromimporte im Winter aus irgendeinem Nachbarland sind extrem unwahrscheinlich; man braucht dort seinen Strom selbst.

Damit hätte Gabriels Erdkabel-Gesetz das Ende der Energiewende zur Folge.

Die bayerischen Bürgerinitiativen hatten längst erkannt, dass die neuen Trassen in Wahrheit Strom aus den rheinischen und mitteldeutschen Braunkohlerevieren nach Süden transportieren sollten und waren gegen diese Täuschung auf die Barrikaden gegangen. Es wird auch dabei bleiben, wenn die Trassen endlich fertiggestellt sein werden, denn den „Zappel-Windstrom“ aus Norddeutschland kann niemand zu irgendetwas gebrauchen..

Wenn der Kohlestrom dann tatsächlich kommt und die Leitungen nur gelegentlich störende Windstrom-Spitzen übertragen, bricht das gesamte Begründungs-Gerüst vom sauberen, das Klima schützenden Windstrom, der die süddeutschen Kernkraftwerke ersetzt, endgültig in sich zusammen.

Es war schon immer so, dass staatliche Reparaturmaßnahmen für als unbrauchbar erkannte Gesetze und Regeln das Ganze nur noch schlimmer machten. Aber jetzt hat die Regierung in dieser Hinsicht ihr Meisterstück geliefert: Diese Änderung, die eigentlich nur die Bürgerinitiativen befrieden sollte, erledigt die ganze Energiewende.

Sind jetzt wenigstens die kritischen Bürger beruhigt?

Was die Politik möglicherweise nicht weiß, ist die Tatsache, dass man eine Scheinlösung zum Gesetz gemacht hat. Motto: Was ich nicht sehe (Masten und Seile), kann mir nichts schaden.

Die Forderung nach einer Verlegung der neuen Höchstspannungsleitungen unter die Erde kann  nicht mit einer angeblichen Verringerung oder gar Vermeidung der magnetischen bzw. der elektromagnetischen Strahlenbelastung begründet werden. Aber so lange die Bürger das glauben – so vermutlich die Haltung der Politiker – sollte man ihnen den Gefallen tun. Sie bezahlen die Mehrkosten schließlich auch.

Ihr am meisten Besorgnis erregendes Problem haben die Trassengegner leider behalten, obwohl sie vermutlich meinen, es nun los zu sein.  Es geht um die gesundheitlichen Auswirkungen von niederfrequenter elektromagnetischer Strahlung, die von Hochspannungsleitungen ausgeht – und um die erhoffte Entlastung, die Erdkabel an Stelle von Freileitungen bringen würden. Es geht also um zwei selbst für Fachleute schwer  durchschaubare Phänomene, die hier zusammen wirken: Die physikalische Strahlungseinwirkung auf die Bewohner eines Hauses in der Nähe einer Freileitung bzw. eines Erdkabels und deren eventuelle gesundheitliche Auswirkungen.

Es ist davon auszugehen, dass Erdkabel die gleiche Strahlungswirkung wie Freileitungskabel haben – wenn die Art des Stroms, die Stromstärke und der Abstand zum Empfänger der Strahlung gleich sind.  Alle 380-kV-Trassen, die sich in der Netzplanung befinden, transportieren 50-Hertz-Drehstrom, also Wechselstrom. Sie sind daher für die Anrainer problematischer als die Gleichstromleitungen.

Sobald sich diese Erkenntnis durchsetzt, kann man davon ausgehen, dass sich der Widerstand der Bürgerinitiativen künftig auf alle neuen Wechselstromleitungen konzentriert – ob Freileitungen oder Kabel – und damit auf den ungleich größeren Teil des Energiewende-Netzausbaus als der für die Nord-Süd-HGÜ-Leitungen vorgesehene, der nur im Moment mehr Schlagzeilen macht. Es handelt sich um die Verteilnetze, die zusammen eine Länge von 98 % der rund 1,8 Millionen km Stromleitungen in Deutschland haben und in denen wegen des diese Netze belastenden enormen Ausbaus der Solar- und Windenergie ein entsprechend großer Ausbau ansteht – mit sehr vielen neuen Wechselstromleitungen.

Wenn dann dieser Ausbau der Verteilnetze beginnt, wird die Zahl der Bürger, vor deren Haustür das stattfindet, entsprechend anwachsen. Sie werden dann von den Bürgerinitiativen, die heute gegen die Höchstspannungstrassen kämpfen, einiges lernen können.

Dazu gehört dann auch die schlechte Nachricht: Erdkabel bringen keine Verbesserung bei der Strahlungsbelastung. Außerdem ist es ein Irrtum, dass Erdverkabelung einen geringeren Umwelteingriff darstellt als  Freileitungen.

Dazu RA Dr. Herbert Posser: „Eine kurze Bestätigung aus meiner planungsrechtlichen Erfahrung: Es ist in der Tat ein weit verbreiteter Irrtum, dass Erdverkabelung einen geringeren Umwelteingriff darstellt als Freileitungen. Es gibt…erhebliche Eingriffe in die Natur, so dass es im Einzelfall durchaus sein kann, dass die Kabellösung unter Umweltverträglichkeits-Gesichtspunkten die schlechtere Variante ist.“

Würden die in der Schweiz geltenden Vorsorgegrenzwerte auch in Deutschland gelten, dann wäre es sowohl mit dem Bau von Freileitungen als auch von Erdkabeln, die näher als 500 Meter von einer Wohnbebauung entfernt verlaufen sollen, vorbei.

Es hat den Anschein, dass jetzt niemand mehr – außer den Unternehmen, die Trassen bauen – irgendeinen Vorteil aus diesem Schlamassel für sich reklamieren kann. Die Kernkraftwerke werden stillgelegt, die Mitarbeiter entlassen. Die Industrie braucht eine zuverlässige Stromversorgung, bekommt sie aber nicht. Den privaten Stromkunden geht es nicht besser. Die umfangreichen Baumaßnahmen längs der Trassen werden viel Ärger erzeugen; es wird Prozesse geben. Die Strahlenbelastung der Anrainer ändert sich kaum; Sicherheit gibt es bei diesem Thema nicht. Falls die neuen Trassen doch Kohlestrom heranschaffen, erhält der Vorwurf des Betrugs mit der angeblich klimafreundlichen  Öko-Stromversorgung neue Nahrung. Vielleicht beschließt die verzweifelte Regierung eine Verlängerung der Laufzeit für die Kernkraftwerke, um den großen Blackout zu vermeiden. Dann ist die Glaubwürdigkeit der gesamten Energiewendepolitik erledigt.

Aber die Energiewende ist dann angesichts der unauflösbaren Widersprüche, der Serie von Pannen, der angerichteten Schäden, der Ratlosigkeit über den Umgang mit dem selbstverschuldeten Chaos ohnehin am Ende.

Wir schulden Sigmar Gabriel Dank. Er hat es nur gut gemeint. Und aus dem Trümmerhaufen der Energiepolitik erwächst irgendetwas Neues. Zumindest neue Akteure.




Staatsanwalt verlangt Akteneinsicht auch von konservativen Skeptiker Gruppen

Healey’s Büro lud Exxon vor, als Teil einer Multi-Staaten Aktion unter den liberalen Generalstaatsanwälten [siehe #14 unten], um gegen Exxon zu ermitteln, weil sie angeblich versuchten, die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die globale Erwärmung zu vertuschen. Healey beschuldigt Exon, der Öl-Riese hätte die Aktionäre und die Verbraucher über die Risiken der globalen Erwärmung in seiner Kommunikation und in den an die Aktionäre überreichten Unterlagen belogen. The Daily Caller erhielt eine Kopie der Vorladung.

 

 Stimmen Sie zu, das Healey gegen Exxon ermittelt?

Healey verlangt jahrzehntelange Aufzeichnungen von prominenten konservativen Think Tanks, einschließlich der Heritage Foundation und der Aktivisten Gruppe Amerikaner für Wohlstand und auch von kleineren, weniger bekannten rechtsgerichteten Gruppen, wie Boston Beacon Hill Institute und das Acton Institute.

Aber es gibt ein großes Problem mit Healeys Vorladung, das zeigt, wie ausladend diese Ermittlung geworden ist: Mindestens zwei der Gruppen, von denen die Aufzeichnungen verlangt werden, haben kein Geld von Exxon erhalten

Beacon Hill und Amerikaner für Wohlstand haben keine Finanzierung von Exxon bekommen, werden aber trotzdem gezielt verfolgt.

[Miss] Healey ist nicht der erste Justizminister [oder auch Generalstaatsanwalt] der konservative Gruppen verfolgt, die mit der Politik der meisten demokratischen Politiker bezüglich globaler Erwärmung nicht einverstanden sind. Virgin Islands Generalstaatsanwalt Claude Walker forderte im März von Exxon Aufzeichnungen über Dutzende von konservativen Think Tanks, Politikexperten und Wissenschaftler.

New York’s Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman, startete im November eine Ermittlung über Exxons Haltung zur globalen Erwärmung, basierend auf der Berichterstattung von liberalen Journalisten in [dem AGW Aktivisten Blog] InsideClimate Nachrichten und der Columbia University, beschuldigt Exxon schon seit Jahrzehnten, die Klimawissenschaft zu vertuschen, gleichzeitig jedoch rechtsgerichtete Aktivisten-Gruppen zu finanzieren.

Schneiderman war Gastgeber einer Konferenz im März mit anderen Staatsanwälten, einschließlich Healey und Walker, wo es bekannt wurde, dass mehr Staatsanwälte Exxon sondieren würden und sich gegen Angriffe der Republikaner auf Bundesumweltvorschriften wehren würden.

Der ehemalige Vizepräsident Al Gore nahm an der Veranstaltung teil, ebenso eine Gruppe von Umweltaktivisten – Schneidermans Büro versuchte, die Beteiligung der Öko-Aktivisten zu vertuschen. Bei dieser Veranstaltung schlug Schneiderman sogar vor, die Skeptiker der globalen Erwärmung sollten ins Gefängnis gesteckt werden.

"Finanzielle Strafen alleine können unzureichend sein ", sagte Schneiderman. „Das Recht der Meinungsfreiheit gibt Ihnen nicht das Recht, einen Betrug zu begehen."

Aber Exxon hat diese Anschuldigungen nicht hingenommen. Die Ölgesellschaft reichte eine Beschwerde gegen Walker vor einem Gericht in Texas ein und zwei republikanischen Generalstaatsanwälte haben sich selbst in den Fall eingeschaltet, um Walkers Forderungen abzuwürgen.

Exxon legte außerdem eine Beschwerde gegen [Miss] Healey ein, dem zufolge ihre Untersuchung nur eine vorgegebene politische Stuntshow ist.

Exxons Beschwerde selbst stellt fest, dass Generalstaatsanwältin Maura Healey bereits die Ergebnisse ihrer Ermittlung bekannt gab, noch bevor sie ihre Vorladung an das Unternehmen schickte.

"Wir können alle heute die beunruhigende Kluft sehen, zwischen dem was Exxon wusste, was die Industrie Leute wussten und was das Unternehmen und die Industrie auswählte, den Investoren und der amerikanischen Öffentlichkeit mitzuteilen", tönte Healey bei der Veranstaltung im März, die von Schneiderman veranstaltet wurde.

Bemerkenswert ist, dass sie auch das im Voraus ankündigte, als Ergebnis ihrer Untersuchung, Wochen bevor sie sogar die „öffentliche Ermittlungs-Anforderung“ ausgab, wie Exxons Anwälte in ihrer Beschwerde schrieben; eine Kopie davon erhielt The Daily Caller.

Erschienen auf the Daily Caller am 16.06.2016

Übersetzt durch Andreas Demmig

 http://dailycaller.com/2016/06/15/exclusive-massachusetts-ag-demands-docs-from-more-conservative-skeptic-groups/