El Niño, La Niña und Erdgas

[*Im Original sind alle Angaben in Grad Fahrenheit. Sie wurden hier vom Übersetzer in Grad Celsius konvertiert. Anm. d. Übers.]

Ja, in den meisten Gebieten der USA ist es ein heißer Sommer – aber das hat Joe Bastardi von Weather Bell bereits am Ground Hog Day [2. Februar] vorhergesagt. Unter Bezug auf El Niño sagte er: „Wir könnten den heißesten Sommer seit 2012 erleben“. Dr. Roy Spencer, Leitender Forschungswissenschaftler an der University of Alabama in Huntsville [UAH] erklärt: „Normalerweise ist das zweite Kalenderjahr nach einem El Niño-Ereignis das wärmste Jahr“. Der gegenwärtige El Niño machte 2015 „zum drittwärmsten Jahr der Satelliten-Aufzeichnungen“ — also zum drittwärmsten Jahr der letzten 38 Jahre (alle drei der heißesten Jahre traten im Zuge von El Niño-Ereignissen auf). Das El Niño-Ereignis 2015/2016 ist eines der stärksten jemals.

El Niño ist ein natürliches Wetterphänomen, dem man bereits vor Jahrhunderten auf die Spur gekommen war, als peruanische Fischer bemerkten, dass sich der Ozean oftmals jeweils zum Jahresende erwärmte. Sie nannten das Phänomen „El Niño“, das Christkind. Bloomberg zufolge „erkannten moderne Forscher in den sechziger Jahren die Bedeutung dieses Ereignisses für das globale Wetter, als sie die Verbindung entdeckten zwischen warmem Wasser und damit korrespondierender atmosphärischer Veränderungen“. (Siehe Bild oben rechts).

El Niño bedeutet normalerweise mildere Winter und kühlere Sommer in den USA – was schlecht war für die Erzeuger von Erdgas in Amerika, wird doch weniger davon gebraucht für Heizung bzw. Air Condition. In einer Beschreibung des Winters 2015/2016 hieß es in einem Bericht: „mild, nass oder sogar ,welcher Winter‘?“ Diese milderen Wintertemperaturen fielen zusammen mit einer üppigen Gaserzeugung aus Schiefer-Formationen, die im vergangenen Winter weiter zugenommen hatte. Bei Natural Gas Intelligence (NGI) hieß es: „Die Erdgaspreise sind auf ihr niedrigstes Niveau seit 1999 gesunken“. Als Folge davon fielen auch die Strompreise auf dem Großmarkt.

Der Trend ,weg von Kohle‘ bei der Stromerzeugung hatte den Gaserzeugern ursprünglich geholfen, konnte doch die gesteigerte Erzeugung mühelos die steigende Nachfrage decken. Jedoch hat diese Nachfrage nachgelassen, weil NGI zufolge „die meisten Regionen der USA , die sich den Ausstieg aus der Kohle leisten konnten, diesen Schritt bereits vollzogen hatten“.

Während der mildere Winter und die Überversorgung zufällig zusammenfielen und die Erdgaspreise auf Talfahrt schickten bis auf das niedrigste Niveau seit 17 Jahren, sorgen Wetter und Vorräte jetzt wieder dafür, dass die Preise steigen.

El Niño-Ereignissen folgt gewöhnlich ein La Niña genanntes Ereignis – zu dem es kommt, wenn sich der Ozean abkühlt. La Niña dauert allgemein drei Monate oder bis zu zwölf Monaten nach einem El Niño-Zyklus. In einem Bericht von CNBC im Januar wurde projiziert, dass der diesjährige El Niño „von Mai bis Juli verschwinden werde“. Genau das erleben wir jetzt auch, und das führt zu dem trockeneren und heißeren Sommer. Im Browning World Climate Bulletin heißt es: „Die Faktoren, die in so großen Gebieten von Nordamerika im April und Mai für sehr niedrige Temperaturen sorgten, verschwinden immer mehr, so dass die heißen maritimen Luftmassen wieder landeinwärts vordringen können“. Auch bei NGI heißt es: „Das El Niño-Ereignis, das zu den Rekord-Wintertemperaturen in Nordamerika geführt hatte, hat inzwischen der Transition zu La Niña Platz gemacht, was normalerweise zu Sommertemperaturen über den Normalwerten führt“.

Unter Verweis auf diese Wettervorgänge zitiert Bloomberg Kevin Trenberth mit den Worten: „Die Zyklen treten im Mittel alle zwei bis drei Jahre auf und helfen bei der Regulierung der Temperatur auf der Erde, wenn der äquatoriale Pazifik die Sonnenwärme absorbiert während eines El Niño und dann die Wärme in die Atmosphäre freisetzt. Das kann eine La Niña erzeugen: ein ,Wiederauflade-Zustand‘ wenn ,die Erde kühler ist als zur Zeit vor diesen Vorgängen’“.

Während Experten noch unterschiedlicher Meinung hinsichtlich des Timings sind, erwarten die Meisten doch die Bildung von La Niña bereits im Juli oder erst im Dezember oder sogar Januar. Trenberth erklärt: „La Niña ist mehr eine Überbetonung von ,normal‘. Falls es in einem Gebiet typischerweise trocken ist, kann es bei einem La Niña arid werden. Ist es typischerweise nass, kann es Überschwemmungen geben“. Was einen kälteren und volatileren Winter bedeutet – obwohl Prophezeiungen von trockenem und wärmerem Wetter im Südwesten der USA sprechen. Aus Berichten geht hervor, dass eine starke La Niña mehr Polarluftmassen in die USA lenken könnte, und typischerweise folgt einem starken El Niño, den wir gerade hinter uns haben, eine starke La Niña.

Am 29. Juni verkündete die Financial Times: „Die Erdgaspreise in den USA sind sprunghaft um 30% in diesem Monat gestiegen, da heißes Wetter die Nachfrage nach Air Conditioning hat steigen lassen und die Vorräte auf mehr marktkonforme Mengen hat schrumpfen lassen“.

Bastardi zufolge wird sich der heiße Sommer noch bis zum Herbst hinziehen, wobei die 32°C-Marke im Nordosten und dem Mittleren Westen sogar noch im Oktober gerissen werden könnte. Dann geht es von einem Extrem zum Nächsten mit niedrigeren Temperaturen in der gesamten Nordhälfte der USA.

Diese Bedingungen sorgen via Heizung und Kühlung für eine höhere Nachfrage nach Erdgas. Und das wird den US-Gaspreisen zusammen mit den geringeren Vorräten einen Schub verleihen – was zu einem Ausgleich auf dem Markt führt“.

Investoren rät Bloomberg: „Angesichts der Erwartungen nach strengeren Wintern in den USA im Zuge einer La Niña empfiehlt SocGen (Societe Generale Corporate & Investment Banking), in Erdgas zu investieren“. Mitarbeiter Phil Flynn stimmt dem zu. Er sagte mir, dass wir in unserem Bemühen, die Stromerzeugung auf die Grundlage von Erdgas zu stellen, jetzt anders als im Winter 2014 an einem Punkt angelangt sind, an dem es nicht genügend Kohlekraftwerke gibt, um die Nachfragelücke zu füllen. Der Grundgedanke war, dass die Winter im Zuge der globalen Erwärmung mild bleiben würden, aber mit dem natürlich auftretenden La Niña-Zyklus und dem projizierten kalten Winter stehen wir vor einer hohen Nachfrage zu einer Zeit, in der die Erdgaserzeugung vor dem Zusammenbruch steht. Mit geringerer Versorgung und gesetzlichen Hindernissen für den Pipelinebau könnte Erdgas nicht die gesamte Nachfrage decken. Er ermutigt seine Kunden bzgl. Erdgas.

Für die Verbraucher könnte dies bedeuten, dass wegen der starken Korrelation der Strom-Großmarktpreise mit den Erdgaspreisen die Energiekosten beeinflusst werden können – was zu höheren Rechnungen führt. Wegen der niedrigen Erdgaspreise haben Hausbesitzer noch nicht das volle Ausmaß der höheren Kosten von Erneuerbaren gefühlt – aber dies könnte sich ändern auf unserem Weg in einen La Niña-Winter.

Link: http://oilpro.com/post/25732/el-nio-la-nia-and-natural-gas

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Kurzinfo: „97%-Klimakonsens“ ist reine Phantasie

Auf der Liste der Studien stehen 43 zu solaren Einflüssen, 27 zu natürlichen Ozean-Oszillationen, 2 zu Rossby-Wellen, 3 zu Ozon, 6 zu den geringen CO2-Auswirkungen, 11 zur natürlichen Variabilität, 11 zu Wolken und Aerosolen, 3 zur Abkühlung der Stratosphäre durch CO2, 15 zu Klimaten der Vergangenheit, 4 zu „settled science“, 19 zur Unzuverlässigkeit von Klimamodellen, 2 zu städtischen Wärmeinseln, 6 zu vulkanischen Antrieben, 2 zur Erwärmung der Ozeane, 7 zu verschiedenen Themen, 2 zu Waldbränden, 2 zum Verhältnis von Todesfällen durch Kälte bzw. Wärme, 6 zu Klimapolitik, 7 zu Extremwetter, 20 zum polaren Eis, 9 zum Anstieg des Meeresspiegels, 12 zur Versauerung der Ozeane, 2 zu Hurrikanen, 4 zu Dürren, 3 zu natürlichen Klimakatastrophen, 7 zu Ergrünung und der Steigerung von Ernteerträgen sowie 1 zur geringen Klimasensitivität.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/07/13/already-240-published-papers-in-2016-alone-show-the-97-climate-consensus-is-a-fantasy/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Endlich scheint die Sonne auch nachts

Der Kopp-Verlag, manchmal mit der verzweifelten Neigung, „Technikkompetenz“ beweisen zu wollen, meldete:

kopp-Verlag: Blick in die Zukunft: In China ist eine Entwicklung gelungen, die auch in Deutschland die Solarenergie grundlegend verändern wird. Denn in Zukunft kann man mit neuen Solaranlagen aus China auch nachts Strom produzieren. … Die Chinesen haben dieses Problem jetzt gelöst – und die Deutschen schauen neidisch zu.

Bei einer so brisanten Nachricht die alle Probleme des EEG lösen könnte, muss man unbedingt nachsehen. Es wäre zu peinlich, am Stammtisch wie gewohnt weiter von Problemen des EEG zu erzählen und die Stammtisch-Brüder lachen einen aus, nur weil man nicht über die neueste – endlich bahnbrechende – Erfindung informiert ist.

In einer anderen Fundstelle wird das Thema schon etwas konkreter. Nicht die Solarzelle liefert nachts den Strom, sondern eine Zusatzschicht versucht einen zu generieren, falls Regen auf diese Schicht fällt. Je verunreinigter, also leitfähiger, der Regen ist, um so mehr Strom lässt sich daraus „gewinnen“. Im EEG-Neusprech nennt sich das Energie-Harvesting.

golem.de: Solarzellen wandeln Regen in Strom

Strom aus Solarzellen bei Regen? Klingt paradox, ist aber möglich. Haben chinesische Forscher herausgefunden. Eine Beschichtung macht aus der Solar- eine Regenzelle.

Regen ist der Feind von Solarstrom: Bei Niederschlag produzieren die Zellen keinen elektrischen Strom. Das wollen Wissenschaftler aus China ändern: Sie haben eine Solarzelle entwickelt, die aus Regentropfen Strom erzeugt.

Die Forscher aus Qingdao im Nordosten Chinas haben die Solarzellen mit Graphen beschichtet. Der einlagige Kohlenstoff ist ein sehr guter elektrischer Leiter, der in Wasser an seine Elektronen positiv geladene Ionen binden kann.

Ionen und Elektronen stehen sich gegenüber

Im Regenwasser sind Salze wie Ammonium, Calcium oder Natrium gelöst. Trifft ein Wassertropfen auf die Graphenschicht, können sich die positiv geladenen Ionen an das Graphen binden. An einer solchen Stelle sammeln sich auf der Seite des Graphens Elektronen, in dem Wassertropfen die positiv geladenen Ionen.

Es entsteht eine Doppelschicht aus Elektronen und Ionen. Sie bildet einen Pseudokondensator. Die damit verbundene elektrische Potentialdifferenz reicht aus, um eine Spannung zu erzeugen und Strom fließen zu lassen.

Die Forscher um Qunwei Tang beschreiben ihre Entwicklung in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie. Trotz des Einsatzes auch bei schlechtem Wetter ist der Wirkungsgrad der Solarzelle noch verbesserungswürdig: Der beträgt etwa 6,5 Prozent. Eine herkömmliche gute Solarzelle schafft um die 20 Prozent.

energiezukunft, das Portal für Naturstrom und erneuerbare Energien, brachte die Information ebenfalls und war begeistert (was mehr auf das Niveau dieses Portals als das der Erfindung schließen lässt):

Wenn es die Wissenschaftler aus China schaffen, ihre Erfindung zu verbessern und den Wirkungsgrad zu steigern, könnten Solarzellen also in Zukunft auch Strom erzeugen, wenn die Sonne nicht scheint…. weitere Forschung ist allerdings noch notwendig.

Irgendwie erinnert das den Autor an die bei technikaffinen Kindern beliebte Stromquelle Apfel-Piks:

DIE WELT: Die essbare Batterie

Kurzerklärung: Man nehme etwas mit Potentialunterschied in der elektrochemischen Spannungsreihe und dazwischen verunreinigte Flüssigkeit, damit zwischen den durch Piksen erzeugten Polstellen Elektro-Ionen wandern können. Schon hat man eine Batterie „entwickelt“.

Früher kam man aber nicht auf die Idee, damit die Welt retten zu wollen. Einmal, weil die Energiemenge sogar für ein Kind erkennbar arg schwächelte und es zudem offensichtlich war, dass der Apfel im Magen „mehr“ davon hergab. Beim EEG ist man aber auf jedes Elektron angewiesen, koste es was es wolle.

Wirklich viel gegenüber damals scheint sich jedoch nicht verändert zu haben. Der Energieinhalt durch Regen ist gar nicht angegeben (zumindest hat der Autor keine frei zugängliche Information dazu gefunden und die Originalmitteilung ist kostenpflichtig). Dafür hat die Solarzelle dank dieser Innovation anstelle ca. 20 % nur noch ca. 6,5 % Wirkungsgrad – eine wahre Freude für jeden Paneelerrichter.

Ob dies der Fortschritt ist, welcher das EEG retten wird, vermag der Autor nicht zu beurteilen – dazu meint er, zu viel Sachkenntnis zu haben. Bestimmt hat die Erfindung das Potential dazu: irgendwann, zumindest auf dem Papier, wenn man die massiven Nachteile und Kosten weglässt, wenn man es produzieren könnte, wenn man die Physik nicht berücksichtigen muss, wenn man unbedingt mehr Energie hineinstecken als zum Schluss gewinnen will. Vor allem aber: Wenn man dem Entwicklerteam noch viel, viel Forschungsgeld zur Verfügung stellt.

An einer Stelle gibt es aber echte Entwarnung. Nicht die Chinesen waren die Ersten, welche solche Innovationen erfanden. Den Regen EEG-sinnvoll zu nutzen, haben schon Europäer vor Längerem gelöst. Gut, nicht per Ionenwanderung, aber mindestens genau so innovativ kenetisch.

Bild der Wissenschaft, 2008: Die Regen-Energie

Französische Forscher können aus Regenschauern elektrischen Strom erzeugen: Die fallenden Regentropfen treffen auf eine spezielle druckempfindliche Oberfläche, die einen Teil der Bewegungsenergie in Strom umwandelt.

Die Versuchsanordnung lieferte ein Mikrowatt elektrische Leistung im simulierten Nieselregen. Dies ist zwar winzig im Vergleich zu Leistungen von Solarzellen vergleichbarer Größe. Der Fortschritt sei jedoch, eine weitere Energiequelle der Umwelt anzapfen zu können, erläutern die Forscher. Im Unterschied zu Solarzellen funktioniere das Verfahren auch bei Dunkelheit

Damit ein vorgezogener, kleiner Nutzen generiert wird, lies sich der Autor zu einem Textversuch inspirieren. Endlich kann man ein Lied aus einer Zeit, als die allein wichtige Nachhaltigkeit noch sträflich ignoriert wurde und Texte nutzloses Zeug reimten modern, fortschrittweisend und vor allem eben nachhaltig aktualisieren:

Nachhaltiges Lied, beschreibend die Vorteile der hoch-innovativen neuen Solarzelle. Entwurf der ersten Strophe:

Regentropfen, die auf mein Solardach tropfen, das glaube mir, sind EEG-Vergütung von Dir. Sonnenstrahlen, die an dein Fenster fallen, das merke Dir, sind ein Verlust dafür. Abends aber dann, wenn mal der Mond scheint, find ich doch zu Dir und will wegen dem fehlenden Strom belohnt sein …

Muss ein Könner noch etwas nachbearbeiten, aber der Anfang ist gemacht.




Die Sonne bringt es an den Tag: Das IPCC ist eine Werbeagentur für die globale Dekarbonisierung

Dieses Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) wurde 1988 gegründet und besteht nunmehr seit fast 30 Jahren. Er hat sich mit der Einführung eines alleinigen CO2-Klimaantriebs allergrößte Verdienste um die öffentliche Verbreitung einer bevorstehenden Weltklimakatastrophe erworben und wurde dafür im Jahre 2007 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Das IPCC bezeichnet sich selbst als eine wissenschaftliche Einrichtung [1], die keinerlei eigene wissenschaftliche Arbeiten durchführt. Seine Finanzierung wird durch Beiträge von WMO, UNEP und UNFCCC getragen. Das IPCC arbeitet also eigentlich wie die Fachzeitschrift einer wissenschaftlichen Vereinigung. Bereits die Aussage, IPCC aims to reflect a range of views and expertise“, formuliert eine ausdrückliche Einschränkung für die dort ausgewählten wissenschaftlichen Beiträge zur Klimagenese unserer Erde, denn es geht in dem formulierten Auftrag an das IPCC offenbar gar nicht um das vollständige Spektrum (the [full] range) der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wissenschaftliche Arbeiten, die keine Klimakatastrophe abbilden, erfahren beim IPCC deshalb auch keine gleichberechtigte Würdigung. Das IPCC reduziert sich also selbst auf eine Art übernationale Werbeagentur für einen monokausalen CO2-Klimaantrieb und erfüllt damit konsequent seinen ursprünglichen politischen Auftrag, nämlich ein klares wissenschaftliches Szenario für den verkündeten Klimawandel aufzustellen („… a clear scientific view on the current state of knowledge in climate change …“).

Nun argumentiert das IPCC beim angeblich vom Menschen verursachten Klimawandel immer wieder damit, dass der natürliche Einfluss der Sonne auf Klimaveränderung viel zu gering und damit zu vernachlässigen sei (Abbildung 1).

 

Abbildung 1: Solarstrahlung nach Makiko Sato & James Hansen. Quelle: WIKI Bildungsserver Klimawandel [2]

 

Tatsächlich betragen die 11-jährigen zyklischen Schwankungen der Solarkonstanten mit etwas mehr als einem Watt pro Quadratmeter gerade einmal knapp 1 Promille der Gesamtstrahlung. Das sagt allerdings noch gar nichts über die tatsächliche Wirksamkeit oder Unwirksamkeit dieser Schwankungen für das globale Klima aus. In Abbildung 2 ist die als Globalstrahlung gemessene tatsächliche Sonneneinstrahlung an der Station Potsdam zwischen 1937 und 2011 dargestellt. Ein deutlicher Anstieg im letzten Viertel des vergangenen Jahrhunderts mit einer Abflachung im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts ist klar zu erkennen. Der Verlauf der Globalstrahlung in Abbildung 2  zeigt damit eine recht gute Übereinstimmung mit dem Temperaturverlauf in Abbildung 1.

Abbildung 2: Gemessene Globalstrahlung an der Station Potsdam Telegrafenberg 1937-2011 [3]. Anmerkung: Die Einheit für die Globalstrahlung ist 1 Joule = 1 Watt x 1 Sekunde = 1 Ws. 1000 Joule/cm² entsprechen damit einem Wert von 2,78 kWh/m² 

Strahlungsstärke und Klimawirksamkeit sind völlig unterschiedliche Begriffe und werden von der modernen Klimawissenschaft meist synonym verwendet, um den Klimaeinfluss der Sonne zu marginalisieren. Die Globalstrahlung zeigt mit einer Variabilität von mehr als 10 Prozent aber sehr viel größere Schwankungen, als sie allein aus der Veränderung der Solarkonstanten von knapp 1 Promille über die solaren Zyklen zu erwarten wären.

Das IPCC gibt die Klimawirksamkeit von CO2 als „radiative forcing“ in den Einheiten Watt pro Quadratmeter [W/m²] an. CO2 ist aber gar nicht in der Lage, aus sich selbst heraus Energie zu erzeugen. Vielmehr berechnet das IPCC dieses „radiative forcing“ von CO2 aus der maximalen Aufnahmefähigkeit des CO2-Moleküls für infrarote Strahlung. Es wird vom IPCC bei seinen Modellrechnungen für das zukünftige Weltklima also zwingend vorausgesetzt, dass aus der Infrarot-Rückstrahlung der Erdoberfläche eine vollständige Wärmeaufnahme durch die atmosphärischen CO2-Molekühle erfolgt.

Tatsächlich hat also die Globalstrahlung einen sehr viel stärkeren Einfluss auf den angeblichen CO2-Klimaantrieb als die Solarkonstante. Schließlich soll dieser CO2-Klimaantrieb ja aus der infraroten Rückstrahlung der Erdoberfläche gespeist werden. Und diese Rückstrahlung ist zwangsläufig direkt proportional zur Schwankung dieser primären Einstrahlung, die als Globalstrahlung gemessen wird.

Wenn also die in Potsdam gemessene Globalstrahlung um mehr als 10 Prozent schwankt, dann müsste im gleichen Zeitraum auch zwingend der angebliche CO2-Klimaantrieb um eine vergleichbare Größenordnung schwanken, und zwar gleichgültig, wie groß der tatsächliche CO2-Anteil in der Atmosphäre ist. Darüber hat sich das IPCC aber niemals geäußert!

Am Ende entlarvt sich das IPCC also als eine parteiische Werbeagentur für eine fundamentalistisch-pseudowissenschaftliche CO2-Klimareligion, die eine „Dekarbonisierung“ der Welt erzwingen will.
Anstatt nämlich die tatsächliche Klimawirkung der aktiven Sonne in sein Paradigma einzufügen, wird die sehr geringe primäre Schwankungsbreite der Solarkonstanten als Totschlagargument benutzt, und die vorliegenden gegenteiligen Erkenntnisse zur Klimawirksamkeit der Sonne werden völlig ausgeblendet. Eine einzelne Institution wie das IPCC kann sich aber durch seinen politischen Auftrag, seinen eigenen Anspruch oder die Qualität und Quantität seiner Gutachter niemals in den alleinigen Besitz einer gültigen wissenschaftlichen Lehrmeinung bringen; und ein wissenschaftlicher Überprüfungsprozess durch Fachgutachter (Peer-Review) darf sich auch niemals auf ein einziges wissenschaftliches Paradigma beschränken. Die deutsche Bezeichnung „Weltklimarat“ ist daher ein sehr geschicktes öffentlichkeitswirksames Marketing, denn sie weist dem IPCC eine übergeordnete wissenschaftliche Autorität zu, die es als Hauptwerbeträger einer menschengemachten Klimakatastrophe gar nicht besitzt. Das IPCC müsste auf Deutsch eigentlich „Internationales Forum für den Klimawandel“ heißen. Schon gar nicht darf eine von der Weltgemeinschaft finanzierte wissenschaftliche Institution ihr eigenes Paradigma als das einzig gültige erklären und alle abweichenden Erkenntnisse ignorieren.

Echte Wissenschaft hätte im Gegenteil zwingend einen Bezug zwischen den Zyklen der Solarkonstanten und der tatsächlich gemessenen Globalstrahlung herstellen müssen, um deren zugrundeliegende Gesetzmäßigkeiten aufzuklären und sie seriös in die entsprechenden Klimamodelle zur Vorhersage der künftigen Temperaturentwicklung auf unserer Erde einzupflegen.

Literaturnachweise

[1] IPCC: http://www.ipcc.ch/organization/organization.shtml Letzter Zugriff am 7. Oktober 2011

[2] Abbildung 1 vom WIKI Bildungsserver Klimawandel: Solarstrahlung nach Makiko Sato & James Hansen: Updating the Climate Science. What Path is the Real World Following?Solar Irradiance; Temperatur nach Daten der National Oceanic and Atmospheric Administration: Annual global temperature
Dieses Bild ist ein Originalbild des Klimawandel-Wiki und steht unter der Creative Commons Lizenz Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland
http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Sonnenenergie   Letzter Zugriff am 3. Juli 2016

[3] Abbildung 2 (mit Änderungen) und Teile des Textes  aus „Klimahysterie ist keine Lösung“ (ISBN 978-3844806625)  http://www.bod.de/buch/uli-weber/klimahysterie-ist-keine-loesung/9783844806625.html
Daten für die Globalstrahlung: http://www.klima-potsdam.de  – letzter Zugriff am 9. Februar 2012

Zuerst erschienen auf die kalte Sonne

 




Cool Futures: Der weltweit erste Hedge-Fonds, der darauf abzielt, die Klima-Blase zum Platzen zu bringen

Eines Tages in naher Zukunft wird man sich mit dem Gedanken anfreunden, überbewertete Aktien von Erneuerbaren abzustoßen und andere Dinge zu tun, für die kühleres Wetter oder kollabierende Subventionen vorteilhaft sind – aber in welchen Fonds kann man investieren, um das zu erreichen? Es ist eine Nische, die geradezu danach schreit, gefüllt zu werden. Ich fand diesen Gedanken Klasse, als vor zwei Jahren Chris Dawson auf uns zukam. Zusammen entwickelten wir Cool Futures (und werden offensichtlich davon profitieren, falls dies zustande kommt; siehe die Klarstellung am Ende).

Cool Futures könnte das Spiel auf sehr vielen Wegen verändern. Die Vision geht über das Erzielen von Profiten weit hinaus. Es geht darum, Teilhaber zu sein, um Projektprüfung, darum, das Geld dorthin zu stecken, wo es sich rechnet und um die Überzeugung, dass es die Risiken wert ist. Anstatt an der Seite zu stehen und der Welt zu erklären, was mit dem gegenwärtigen System nicht stimmt, geht es darum, Schritte zu unternehmen, die dieser Version gerecht werden – um Fonds einer besseren Verwendung zuzuführen. Welcher Anhänger des Freien Marktes käme da nicht in Versuchung?

Ich bin keine Finanz-Planerin (siehe Erklärung am Ende). Ich werde es Chris Dawson überlassen zu erklären, was der Fonds braucht und warum man den Wunsch haben sollte, dem Team in der gleichen Weise beizutreten, wie James Delingpole es getan hat. Cool Futures hat bereits eine Website, eine legale Struktur und einen Hedgefonds der Cayman Inseln. Hinter der Bühne geschieht und geschah viel.

Wann jemals zuvor in der Historie wurde so viel fehlgeleitetes Geld in Systeme gepumpt, um Stürme abzuschwächen und die Tide zu verringern? Wann jemals zuvor wurde Energie zu niedrigen Kosten und Wohlstand den normalen Menschen vorenthalten, und warum wurden diese von den politisch Korrekten attackiert durch die selbst ernannten Eliten des Westens – nur weil sie es ,am besten wissen‘?

Big Science wird oftmals am besten außerhalb von Big Government durchgeführt. Beispiel: Craig Venter trat an, um das von der Regierung betriebene Human Genome Project nach seinen Regeln zu schlagen. Es ist lange her, seit private Industrien eingegriffen haben, um die Klimawissenschaft von dem trostlosen Weg abzubringen, auf den sie durch monopolistische Förderung geraten ist (hier).

James Delingpole im The Spectator: „Ich stecke das Geld dorthin, wo ich meinen Worten auch Taten folgen lassen kann (hier)“.

…was wäre, falls es einen Marktbereich gäbe, von dem man weiß, wie grotesk überbewertet er ist als Folge von Ignoranz, Unehrlichkeit und falschen Gefühlen? Man würde verrückt sein, wäre man nicht dagegen…“

Jo Nova

PS: For perspective and insight don’t miss Jaymez’s comment at #13. [Übersetzung siehe unten!]

Managements des Cool Futures-Fonds

Gastbeitrag von Chris Dawson

Bereiten wir uns auf eine katastrophale Erwärmung vor, wenn wir uns viel eher auf eine Abkühlung vorbereiten sollten?

Unsere Welt dreht sich um den Klimawandel und um Änderung der Klimapolitik.

Hedgefonds erzeugen Wohlstand aus Ungleichgewichten und ökonomischen Unzulänglichkeiten. Die Angstmache vor der anthropogen verursachten globalen Erwärmung verzerrt Informationsflüsse, leitet Kapital in falsche Richtungen und leistet der Korruption Vorschub – und diese Belastungen drücken westliche Ökonomien immer stärker. Der Gedanke, dass die Menschheit versuchen sollte, das Klima mittels teuren Stromes zu ändern, ist ein Luxus der einst reichen westlichen Welt. Mit dem Anziehen der Budget-Daumenschrauben wird der durch die Globale-Erwärmung-Industrie angerichtete wirtschaftliche Schaden nur den eigenen Untergang der Ökonomie befeuern.

Jedes Jahr werden etwa 1,5 Billionen Dollar in ineffiziente, von Subventionen abhängige Geschäftsbereiche gefüttert – auf Kosten der Verbraucher und der wirklich von den Märkten getriebenen Unternehmen. Dies vernichtet Wohlstand und Arbeitsplätze.

Einem Hedgefonds-Manager stehen spezielle Mittel gegen die Verschwendung zur Verfügung. Darunter sind fortschrittliche mathematische Fähigkeiten, oftmals bezeichnet als ,rocket science‘. (Die gleichen Mittel, die unser Team bzgl. der Wissenschaft vom Klimawandel angewendet hat, können auch auf die eingenommenen Stellungen und die durchgeführten Handelsaktionen angewendet werden).

Mit der sich immer weiter ausbreitenden Erkenntnis, dass ein zunehmender Kohlendioxid-Gehalt kaum Auswirkungen auf die globale Temperatur hat, können die Manager von Cool Futures die Investitionen in nützliche, vom Markt getriebene Bereiche umleiten. Und man kann damit auch Forschungen unterstützen, die zum Ziel haben, Klimafaktoren besser vorherzusagen, die zuvor ignoriert worden waren. Weil man der Forschung der Regierung und der politisch korrekten Elite damit voraus ist, werden sich für Cool Futures ganz eigene Gelegenheiten ergeben.

Wie in dem Film Big Short* warnen wir vor dem Kollaps der künstlich am Leben gehaltenen Industrie der globalen Erwärmung. Es wird auf andere Weise geschehen als im Film gezeigt, aber genau wie in dem Film planen wir, unsere Honorare einzuheimsen, weil wir recht haben, indem wir Hedgefonds-Verfahren anwenden.

*Der Film basiert auf einem wirklichen Ereignis, nämlich als einige wenige Menschen im Jahre 2007 versucht haben, jedermann vor dem Kollaps des künstlich aufgeblähten Immobilien-Marktes in den USA zu warnen.

Weil alle Mainstream-Klimamodelle eine rapide Erwärmung infolge zunehmenden CO2-Gehaltes prophezeien, werden viele Industriezweige völlig unvorbereitet sein, falls es stattdessen zu einer globalen Abkühlung kommt. Forschungen wie die Notch Delay Theory [hier] von Dr. Evans können in größerer Breite und Tiefe getestet und erkundet werden – ein besseres Verständnis des Timings und des Ausmaßes jedweder globaler Abkühlung wird Cool Futures zu einem immer besseren Ziel unserer Investitionen machen und es ermöglichen, sich besser auf Klimawandel vorzubereiten.

Erfolg bringt Erfolg hervor; die Menschen werden die Profite erkennen durch eine reale sorgfältige Wissenschaft, Ökonomie und Finanzierung von Klimawandel. Man darf hoffen, dass dies die Entwicklung der Politik beeinflussen wird und potentiell Debatten hervorbringt, die zunehmend auf Beweisen beruhen, was wiederum zu besseren politischen Maßnahmen führt.

Kann ein von menschenfreundlichen Skeptikern betriebener Hedgefonds, während er für gebildete Investoren befriedigende Renditen erzeugt, auch als Katalysator fungieren für die Wiederherstellung empirischer Wissenschaft, besserer Bildung und vernünftiger Debatten? Wir haben das Gefühl, dass er das kann.

Derzeit brauchen wir Zuwendungen, Spenden und Hilfen für unseren bevorstehenden Start. Leser können herausfinden, wie sie sich beteiligen können, durch Anklicken der crowd funding campaign oder des Logos oben.

Wir glauben, dass die Verwendung einiger der finanziellen Rückläufe aus dem Cool Futures Hedge Fund den menschenfreundlichen Bemühungen der Hedgefonds-Manager helfen werden. Die finanziellen Rückläufe aus dem Fonds wiederum werden steigen infolge der zunehmenden öffentlichen Aufmerksamkeit für die Mängel der Wissenschaft bzgl. Erwärmung und dem Wunsch nach Beschneidung der Subventionen für die Erneuerbaren-Industrie.

* Our crowd funding website *

Stakeholder and interested party update

Cool Futures Funds Management website

Am Einfachsten geht es mit diesen Tipps:

1. Es gibt drei Ebenen der Beteiligung. Und es ist die erste Ebene, auf die sich dieser Blogbeitrag primär bezieht. Die ursprüngliche Ziele sind Einnahmen von 375.000 Dollar mittels Akquisition [crowd sourcing], um angemessene Sorgfalt, Betriebsprüfung, Struktur, Markt, Angebots-Urkunden, Marktkampagnen und so weiter ordnungsgemäß durchzuführen.

2. Man behandle die Akquisitions-Phase als eine Spende. Es gibt Gegenleistungen, aber deren potentieller Wert ändert noch nichts wirklich in diesem frühen Stadium. James Delingpole drückte es so aus: „Es kostet mich 75 Dollar für einen einzelnen Anteil an seinem Management-Unternehmen, was mich m. E. nicht reich machen wird. Aber es geht mir um das Prinzip“.

3. Auf die Akquisitions-Website kommt man mit diesem Link: https://www.gofundme.com/t72gmpng. 36.000 Dollar sind bereits zusammen gekommen. Aber wie das mit vielen crowd sourcing ventures so geht – alles was man für das Geld bekommt, ist das warme Gefühl der Genugtuung, dass man etwas zu etablieren hilft, was ein effektives finanzielles Werkzeug sein kann, Vorteile aus den Standpunkten der Alarmisten zu ziehen sowie involviert und informiert zu sein, wie sich die Dinge entwickeln. Spender werden auch automatisch in den Fortschritt der Fondsentwicklung einbezogen, und es werden Informationen versandt bzgl. der Entwicklung von Investitionen in den Fonds, sowie er in der Lage ist, Anträge entgegenzunehmen.

4. Folglich wird es außer den ein oder zwei Anteilen und anderen Gegenleistungen für verschiedene Spendenniveaus keine wirklichen finanziellen Gewinne geben durch die Teilnahme am crowd funding. Es ist ausschließlich eine Geste des guten Willens, so dass man etwas Konkretes tun kann und langfristig einen guten Sitz auf einer langen und erfreulichen Reise mit gleichgesinnten Skeptikern einnehmen kann.

5. Spender von 75 Dollar oder mehr für das Crowdfunding werden einige Anteile des Management-Unternehmens erhalten. Es ist wichtig, dass man diese Anteile bekommt und dass der Beitrag eine Spende ist – wegen der Vorschriften, denen sich Investoren unterwerfen müssen. Für 75 Dollar bekommt man einen Management-Anteil. $250 gets you 1 (from the Bronze $75 level, plus 2 from the Gold level – therefore 3 shares. Platinum at $2,500 gets those 3 plus 10 = 13 Shares, and Diamond gets those 13 plus 25 shares = 38.

6. Falls man also zu einem Fonds-Anteilseigner werden will, muss man sich lediglich überlegen, etwas Geld über die Crowdfunding-Site anzulegen als eine Spende, um zu sehen, ob wir dieses Vorhaben zum Laufen kriegen. Dieses Crowdfunding-Stadium ist kritisch. Je mehr Ressourcen sich aus Spenden ergeben mittels der Crowdfunding-Kampagne, umso wahrscheinlicher ist es, dass das Projekt in absehbarer Zeit erfolgreich sein kann.

Klarstellung

Dies ist kein Informations-Memorandum oder irgendeine andere Form eines Angebots-Dokumentes.

Diese Information ist ausschließlich für die Person bestimmt, die diesen Beitrag liest und sie auf dem Laufenden hält bzgl. der Entwicklung des Cool Futures Hedge Fund.

Daher stellt diese Information in keiner Weise ein Angebot dar, da es anderenfalls der Genehmigung des Gesetzgebers bedarf.

Ende des Gastbeitrags.

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James Delingpole drückt es in einem Beitrag unter dem Titel „World’s First Anti-Global-Warming Hedge Fund Sticks It To The Greenies” so aus:

…es ist ein gutes Gefühl, das einzige Investment-Zugpferd weltweit zu stützen, dass sich explizit auf die Fahnen geschrieben hat, gegen den Bluff des Klima-Betrugs vorzugehen. Zweitens, wenn ich jetzt ein „Hedgefonds-Manager“ bin, werden mich meine Freunde nicht nur mehr respektieren, sondern ich werde fast mit Sicherheit nächstes Jahr zu der Soros-Party eingeladen, die in ihrem Privatvulkan in Davos stattfindet…“

Risiko, Schluss und Klarstellung

Jo Nova und David Evans haben einen offenkundigen Interessenkonflikt und könnten persönlich auf längere Sicht profitieren. David ist ein nicht-geschäftsführender Direktor, aber beide sind Anteilseigner. In Zukunft könnten sie gegen Bezahlung auch Berater und/oder Vertragspartner sein. Dies ist keine persönliche Aufforderung an irgendjemand zu investieren, weil Nova und Evans keine Lizenz haben oder nicht qualifiziert sind, Ratschläge bzgl. Investitionen zu erteilen. Daher lehnen sie die Verantwortung für jedwede Verluste ab, die jemanden durch Spenden oder Investitionen entstehen, jetzt oder irgendwann in der Zukunft durch irgendein Produkt in Verbindung mit Cool Futures. Man beachte alle Risiken, Offenlegungen und Klarstellungen auf der Cool Futures-Website. Alle Hedgefonds bergen Risiken.

Und hier der oben verlinkte Kommentar:

Jaymez:

Die schlecht informierten Klima-Alarmisten haben bis heute über 2,2 Millionen Dollar mittels Crowd Funding eingenommen für Solar-Straßen (hier), ein Projekt, das auch vom Verkehrsministerium Zuwendungen in Höhe von 1 Million Dollar erhalten hat. Aber der Ingenieur bei dem Ministerium Eric Weaver erklärt: „Das Projekt ist noch sehr, sehr weit davon entfernt, in trockenen Tüchern zu sein. Wir haben keine Ahnung, wie es sich bei der Belastung durch den Autoverkehr machen wird“. Prototypen sind seit Jahren getestet worden, aber Weaver sagt, dass das Verkehrsministerium nicht einmal ansatzweise in der Lage ist zu sagen, ob das in hoch belasteten Umgebungen machbar ist. – „Wir haben auch noch keine Kostenanalyse durchgeführt“, räumte Brusaw ein, der der im Werbevideo aufgestellten Behauptung direkt widersprach, der zufolge sich die Paneele von selbst rechnen, indem sie ihren eigenen Strom erzeugen“. Scott Brusaw ist Promoter und Designer. Tatsächlich weiß jedermann mit nur halbwegs funktionierendem Verstand, dass sich Solarstraßen niemals rechnen. Siehe hier, hier und hier.

Obwohl dies alles bekannt ist – oder einfach ignoriert wird – hat das Crowd Funding für Solarstraßen bis heute bereits über 2,2 Millionen Dollar zusammengebracht.

Ich erwähne dies, um dieses Projekt zu kontrastieren. Erstens wissen wir, dass Hedgefonds funktionieren und verwendet werden können, um Positionen in bestimmten Märkten oder Marktsegmenten einzunehmen. Tatsächlich hat Business Insider kürzlich einen Artikel bzgl. der 7 besten Hedgefonds veröffentlicht.

Zusammen haben diese Giganten ihren Investoren Gesamtgewinne in Höhe von 199,5 Milliarden Dollar eingebracht, seit die Fonds eingerichtet worden waren. Im vorigen Jahr stopften sie sich als Gruppe 5,1 Milliarden Dollar in die Taschen. Zwei der Top-Fondsmanager erlitten 2015 Verluste.

Zum Beispiel wurden Paulson & Co. berühmt für ihre Wette gegen zweitklassiges Wohnen [subprime housing]; es machte John Paulson und seine Investoren zu Milliardären. Sie haben eine Position in einer Marktblase eingenommen und große Rückläufe eingeheimst. Andere Fonds haben sich Positionen bei Internet-basierten Unternehmen gesichert. Es gibt Fonds bzgl. Pharmazeutika, Technologie und sogar einen, der auf Erneuerbare setzt. Die beiden Top-Fonds konzentrieren sich auf makroökonomische Faktoren, etwa Währungen und das ökonomische Wachstum von Regionen und Ländern.

Der Punkt ist, dass Hedgefonds im Gegensatz zu Solarstraßen ein bewährtes Investitions-Vehikel sind. Aber es ist teuer, sie ins Leben zu rufen und alle Vorschriften zu erfüllen sowie auf den Markt zu kommen und Investoren anzulocken. Der Grund dafür, dass bisher keine einzige finanzielle Institution oder ein Unternehmer einen Hedgefonds geschaffen hat, um all das Geld einzuheimsen, dass in den Klimabetrug fließt, ist natürlich, dass dies ihre gesamten übrigen Geschäftsaktivitäten zum Erliegen gebracht hätte. Wir haben erlebt, wie sehr skeptische Wissenschaftler bedrängt und boykottiert wurden durch linksextreme akademische Institutionen.

Das Gleiche widerfährt Gesellschaften und Individuen, falls sie es wagen, sich zu ihrem Klima-Skeptizismus zu bekennen. Wir haben erlebt, wie die Australische Regierung versucht hat, der University of WA 4 Millionen Dollar zuzuschieben, um ein Climate Policy Centre einzurichten unter der Überwachung von Björn Lomborg, und sie haben unter dem Druck der Klima-Alarmisten klein beigegeben (hier). Als die Flinders University Überlegungen bzgl. der Möglichkeit anstellte, involviert zu werden, gab es einen Aufschrei und einen von 6662 Studenten, Lehrern und Alumni unterzeichneten offenen Brief (hier), den Vorschlag zurückzuweisen.

Inzwischen hat der Druck (die Nachfrage) auf Universitäten, Finanzinstitutionen, Wohlfahrtsverbände, religiöse Gruppen und Regierungen und so weiter an Fahrt aufgenommen, Investitionen in Richtung Industrie fossiler Treibstoffe umzuleiten (hier). Und viele sind dem bereits gefolgt oder befinden sich im Prozess, dies zu tun.

Die ,Umleitungs-Bewegung‘ (hier) behauptet, dass 3,4 Billionen Dollar bereits von 531 Institutionen und 5,2 Milliarden von 50.000 Einzelpersonen umgeleitet worden sind. Sie zeigen eine Liste der entsprechenden Organisationen und Institutionen.

Inzwischen erleben wir natürlich auch, dass Regierungen Milliarden ausgeben, um Zuwendungen und Subventionen in ineffiziente und unzuverlässige Investmentprogrammen in Erneuerbare fließen zu lassen. Die Unternehmen, die von den Subventionen der Steuerzahler abhängig sind, würden ohne diese sofort kollabieren.

Für mich gilt; alles, was ich in der Umleitungs-Bewegung und den Subventionen der Steuerzahler erkenne, ist eine großartige Gelegenheit für Contrarians, das heißt Klimaskeptiker. Das von den Alarmisten errichtete Kartenhaus muss irgendwann in irgendeinem Stadium in sich zusammenfallen. Tatsächlich erleben wir derzeit den Beginn davon. Regierungen kriechen weg (hier) von Einspeisetarifen (hier) und Programmen zur Einrichtung weiterer Erneuerbarer – sie sind einfach zu teuer. Siehe auch hier, hier und hier.

Wir haben auch erlebt, dass Länder, die sich ursprünglich an vorderster Front des Kyoto-Protokolls befunden hatten, sich nicht wieder neu eingebracht haben, und in vielen Fällen ist deren Verbrauch fossiler Treibstoffe gestiegen, wie es in Deutschland, Japan und Südkorea der Fall war.

Andere Länder werden dem folgen, wenn die ökonomischen Realitäten von fossilen Treibstoffen im Gegensatz zu Erneuerbaren anfangen zu beißen und wenn immer größere Teile der Bevölkerung bemerken, was wirklich hinter den Klima-Ängsten steckt. [Die Deutschen dürften das erst ganz zuletzt bemerken, wenn überhaupt, bevor es zu spät ist. Anm. d. Übers.]. Außerdem wissen wir, dass es keine Möglichkeit gibt, Entwicklungsländern den Zugang zu billigen fossilen Treibstoffen einschließlich Kohle, Öl und Gas zu verwehren. China, Indien, Südostasien und afrikanische Länder werden alle zur steigenden Nachfrage nach fossilen Treibstoffen beitragen.

All dies sagt mir, dass es eine Gelegenheit für einen Hedgefonds geben muss, Vorteile aus den gegenwärtigen künstlichen Marktbedingungen zu ziehen. Aber er muss von einer Unternehmung eingerichtet werden, die keinen anderen Geschäftsinteressen dient, welche von der regressiven Linken zu Erpressungen genutzt werden können, z. B. in Gestalt zu Aufrufen zu Boykotten. Darum wäre es für mich zu schön, wenn dieses Projekt in die Gänge käme und 375.000 Dollar von gebildeten und sympathischen Klimaskeptikern zu erhalten, sollte kein Problem sein, wenn ein verrücktes Vorhaben wie Solarstraßen ohne bewährte Fähigkeiten über 2,2 Millionen Dollar locker machen kann.

Ich bin in das Crowd Funding auf einem relativ hohen Niveau eingestiegen. Aber ich habe seit Jahren Geld für klimaskeptische Gründe ausgegeben, einschließlich für diesen und andere Blogs. Im Vergleich nimmt also die Menge zu, und zumindest werde ich ein paar Anteile an diesem möglichen Management-Unternehmen haben, selbst falls sie nur Symbolwert haben. Ich hoffe, dass Andere genauso denken wie ich und sich hier in das Crowd Funding einbringen.

Link: http://joannenova.com.au/2016/06/big-news-investing-for-a-cool-future-and-an-answer-to-fossil-fuel-divestment/

Übersetzt von Chris Frey EIKE