Klimaphantasien und ihr Einfluss auf die Bio-Geo-Wissenschaften

Seit dieser Zeit greife der Mensch „stark in das Sedimentationsgeschehen“ der Natur ein. Als Beispiel nannte Reinhold Leinfelder die „Teufelsberg-Gesteine“ durch vergrabenen „Kriegsschutt“ und die „Plastikartikel“ in den Sedimenten der Havel und des Wannsees. Der Mensch wurde von einem „biologischen Faktor“ zu einem „geologischen Faktor“. Oder wurde der Mensch nur zu einem „Schmutzfink“, der einfach allen Unrat wegwarf, statt ihn sorgfältig zu entsorgen? Sind die „Müllhalden“ ein geologischer Faktor, der die Ausrufung eines neuen geologischen Zeitalters rechtfertigt?

Doch nach dieser Einleitung kommt Reinhold Leinfelder zu des „Pudels Kern“. Er macht eine sehr tiefe Verbeugung vor dem allmächtigen „Zeitgeist“ mitsamt einem kuriosen  wissenschaftlichen ‚Salto mortale’. Er wird konkret: „Seit einem Vierteljahrhundert weiß die Welt, was mit dem Klima geschieht. Seither gibt es eine Verantwortung der gesamten Menschheit.“ Er argumentiert: „Im Holozän war das Klima außerordentlich stabil. Aber wir können wenigstens dafür sorgen, dass die künftigen Klimaschwankungen so gemäßigt ausfallen, dass wir damit klarkommen können.“ Als „Lösung“ empfiehlt Leinfelder: „So könnte die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid zumindest eine Weile lang in einem gewissen Umfang eine Rolle spielen. Noch besser wäre es, wenn wir den Kohlenstoff gleich in neue relevante Produkte verwandeln könnten.“ Was würden die grünen Pflanzen sagen, wenn man ihnen das CO2 der Luft entzieht? 

Wenn Professor Dr. Reinhold Leinfelder meint, „wir brauchen neue wissenschaftliche Ansätze“, „wir müssen experimentieren“ und „einen neuen Zugang zu dieser Welt finden“, dann entpuppt er sich als theoretischer Ideologe und nicht als pragmatischer Wissenschaftler, auch wenn er pathetisch warnt: „Machen wir es hingegen falsch, dann rutschen wir in eine Treibhauszeit hinein.“ Wenn Leinfelder zu Beginn von „künftigen“ Klimaschwankungen sprach, dann gibt er zu, dass es „vergangene“ gegeben hat, auch und während des gesamten Holozäns. 

Die beiden letzten vorindustriellen „Treibhauszeiten“ waren das „Klimaoptimum zur Römerzeit“ und das „Klimaoptimum zur Wikingerzeit“. Vor letzterem gab es das „Pessimum zur Völkerwanderungszeit“ und danach die „Kleine Eiszeit“. Alle diese Klimaschwankungen gab es trotz eines konstanten CO2-Gehaltes der Luft von 270 ppm, wie das Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg schon 1995 nachwies. Was also löste die „Treibhauszeiten“ aus und was beendete sie wieder, wenn es der CO2-Gehalt der Luft nicht gewesen sein kann? Eine wissenschaftlich ehrliche Antwort ist: Wir wissen es nicht! Doch diese wahrheitsgemäße Aussage erregt keine Aufmerksamkeit, erzeugt keine Schlagzeilen, bringt keinen Applaus des „Zeitgeistes“.

Das Wetter und nicht das Klima beeinflusst das Sedimentationsgeschehen

Von jedem denkenden Menschen und erst recht von Naturwissenschaftlern kann man verlangen, dass sie die Definition von „Klima“ kennen und diese richtig interpretieren. Wenn man zu einem „Klimawert“ erst kommt, wenn man vorher 30 Jahre lang sorgfältig das Wetter beobachtet und dessen Messdaten registriert und statistisch bearbeitet hat, dann gibt es nur einen logischen Schluss: „Klima“ ist ein Konstrukt und wird vom Wetter her definiert und bestimmt. „Klima“ hat keine eigene Existenz, ist kein physikalischer Naturvorgang. „Klimaschwankungen“ sind Folge von Temperaturschwankungen, sind gleitende arithmetische Mittel von Wetterschwankungen! 

Verfolgt man das Wetter über Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte oder Jahrtausende, dann muss man die Ursache aller Wetterfluktuationen bei den Drehbewegungen der Erde und den Vorgängen auf der Sonne als die Energiequelle für alles Wettergeschehen suchen. Ganz augenfällig für die Natur wie den Menschen ist der Wechsel des Wettercharakters mit den Jahreszeiten wie Herbst, Winter, Frühling und Sommer. Der Tagesgang der Lufttemperatur wie der Jahresgang ist ganz eindeutig von der Sonne her bestimmt, dem steten Wechsel von Tag und Nacht wie dem sich übers Jahr ändernden Neigungswinkel der einfallenden Sonnenstrahlen. Der von der Fotosynthese verursachte Tages- und Jahresgang des CO2-Gehaltes ändert sich nicht parallel zur Temperatur, sondern verläuft invers. Die Sonne verursacht zwar beide Verläufe, aber beide sind gegenläufig! 

Dies ist allgemeines Menschheitswissen, war es zumindest in der Biologie und der Meteorologie, bevor nach 1950 die „Treibhausideologie“ ihren Siegeszug antrat und die „Klimakatastrophe“ als Drohgespenst erfunden wurde. Wer vorgibt, die „Schöpfung“ schützen zu wollen, muss wissen, dass nach Einschalten des „Lichts“ als erstes Tag und Nacht getrennt und damit die Erdkugel in Rotation versetzt wurde. Diesem Tag-Nacht-Rhythmus haben sich alle Lebewesen angepasst, die grünen Pflanzen, die Tiere und die Menschen. Mit dem „Aufgang“ der Sonne werden nicht nur der Erdboden und dann die bodennahe Atmosphäre erwärmt, mit ihm wird auch die Fotosynthese in Gang gesetzt, beginnen die grünen Pflanzen als „chemische Fabriken“ zu arbeiten. Am Tage bis zum Untergang der Sonne entnehmen sie der Luft CO2, um „Pflanzenmasse“ als Nahrung zu erzeugen und Sauerstoff freizusetzen. Wer die Axt gegen das CO2 schwingt, gefährdet die Wurzel allen Lebens.

Allein die grünen Pflanzen wissen es zu schätzen, ob ihr Nahrungsreservoir an CO2 in der Luft 200, 300, 400 oder mehr Teile pro Million (ppm) beträgt. Tomaten gedeihen in Gewächs- oder Treibhäusern am besten bei einem CO2-Gehalt von 1000 ppm oder 0,1 Vol.%. Weder im Tages- noch im Jahresgang gibt es auch nur eine ungefähre Parallelität oder Kausalität zwischen dem CO2-Gehalt und der Temperatur der Luft in Bodennähe. Alle Echtzeit-Korrelationen sind gegenläufig!

Jenaer Klimaforscher lösen „kniffliges Klima-Rätsel“

Am 21. Januar 2016 wartete die Max-Planck-Gesellschaft auf mit der Schlagzeile „Florierende Vegetation verstärkt Kohlendioxid-Schwankungen“. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena zusammen mit Kollegen vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und aus den USA schreiben in „Science“: „Durch die höheren Temperaturen breiten sich mehr Wälder aus, die Fotosynthese verstärkt sich. So nimmt die Vegetation im Sommer mehr Kohlendioxid auf.“ 

Diese bekannte und banale „Erkenntnis“ feiern die Forscher als Lösung eines „kniffligen Klima-Rätsels“. Sie beziehen sich auf die „gängigen Klimamodelle“, die bislang diesen Trend „nicht reproduzieren und somit auch nicht erklären“ konnten. Die Klimamodelle können gar nichts erklären. Sie sind völlig ungeeignet, weder um vergangene Abläufe des Wetters zu erklären noch zukünftige vorherzusagen. Wenn den „Forschern“ jetzt erst auffällt, dass die seit 1958 dokumentierte „berühmte Mauna-Loa-Kurve“ nicht gleichförmig ansteigt, sondern „im Verlauf des Jahres auf und ab“ schwingt, dann ist das keine wissenschaftliche Glanzleistung, sondern ein Armutszeugnis. Was entdeckt wurde, ist seit über 100 Jahren Stand des biologischen Wissens. 

Sie verkünden stolz: „Jeweils am Ende des Frühjahrs klettert der Wert auf einen neuen Höchststand. Das liegt daran, dass im Winter auf der Nordhemisphäre nur wenig Photosynthese stattfindet. Die Vegetation saugt somit monatelang kaum CO2 aus der Luft, die menschlichen Emissionen reichern sich an. Zusätzlich geben Pflanzen und Böden einen Teil des zuvor aufgenommenen Kohlendioxids durch die Atmung, bei der Kohlehydrate abgebaut werden, wieder an die Atmosphäre ab.“ Es geht dann weiter: „Im September fällt der CO2-Gehalt dann auf ein Minimum, weil die Vegetation auf der Nordhalbkugel den ganzen Sommer gegenüber Kohlendioxid aus der Luft aufnimmt“, erläutert Matthias Forkel, der kürzlich vom Jenaer Max-Planck-Institut zur Technischen Universität Wien gewechselt ist.“ Nach der Meinung des IPCC müssen mit steigendem CO2-Gehalt im Winter die Temperaturen steigen, mit abnehmendem im Sommer fallen. 

Was soll dieser ganze Lärm um Nichts? In der Quintessenz heißt das nichts anderes, als dass von Beginn der nordhemisphärischen Vegetationsperiode mit dem Ergrünen der Natur der CO2-Gehalt der Luft abnimmt bis zum September, wenn die Ernte eingebracht ist und die Bäume in die Winterruhe übergehen. Doch warum tun sie dieses? Weil bei Frost die Bäume „austrocknen“ würden, weil sie H2O nur in Form von flüssigem und nicht gefrorenen Wasser über die Wurzeln aufsaugen können. Eine Assimilation von CO2 durch die Spaltöffnungen der Blätter ist möglich. Warum sagen die Forscher nicht klipp und klar, dass der Jahresgang der Temperatur von der Sonne gesteuert wird und nicht vom CO2-Gehalt der Luft? Warum sagen sie nicht deutlich, dass der Jahresgang von Temperatur und Kohlendioxid gegenläufig sind? Wenn ab September der CO2-Gehalt der Luft stetig bis zum März steigt, sinken die Temperaturen auf der Nordhalbkugel, und wenn er von April bis September sinkt, steigen die Temperaturen. 

Warum sagen die „Forscher“ nicht, dass die Annahme einer Kausalbeziehung zwischen Lufttemperatur und Kohlendioxid falsch, ja unsinnig ist und daher alle Klimamodelle falsch programmiert sind? Dies würde die „Treibhaushypothese“ als Lüge offenlegen, der Klimaforschung jegliche Existenzberechtigung entziehen. Schlimmer, sie würden sich selbst überflüssig machen und könnten keine üppigen Forschungsgelder mehr beanspruchen, zumindest nicht reinen Gewissens. Das herrliche Luxusleben als allseits geschätzter „Klimaexperte“ hätte ein jähes Ende. So bringen die Forscher das Wunder zustande, den „Treibhauseffekt“ ad absurdum zu führen, ohne es explizit zu sagen. Dies fiel selbst nicht den Redakteuren und Kontrolleuren von „Science“ auf. Hochachtung! 

Wo ist auf politischer Ebene der „gesunde Menschenverstand“, der dieses Spiel mit der Angst beendet? Wenn die Forscher den „Klimawandel für die größere CO2-Amplitude“ verantwortlich machen, dann widerlegen sie sich selbst, dann kann nicht der CO2-Gehalt die Ursache für die „Erderwärmung“ sein. Ihre Zusammenfassung: „Die höheren Temperaturen lassen die Pflanzen nördlich des 45. Breitengrades stärker sprießen als früher. Die borealen Wälder breiten sich immer weiter aus. Büsche und Sträucher besiedeln die einstmals karge Tundra, und die Vegetationsperiode beginnt insgesamt früher im Jahr. All das führt dazu, dass im Sommer mehr CO2 aus der Atmosphäre verschwindet als noch vor 50 Jahren“. Damit aber beschreiben die Forscher nichts als eine Situation, die sich vor 1000 Jahren im Süden Grönlands abspielte, bevor sich die Wikinger 982 dort ansiedelten. Sie fanden „Grünland“ vor und betrieben Ackerbau und Viehzucht, bis Anfang des 14. Jahrhunderts das Wetter die „Kleine Eiszeit“ bescherte und die Wikinger spurlos verschwanden.

„Festival der Zukunft“ mittels „Umweltpolitik 3.0“

Am 5. September 2016 lud über den BMUB-Pressedienst die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zu einem „Festival der Zukunft“ ein. Mehr als 110 Initiativen und Verbände würden sich in Berlin am Gasometer Schöneberg ein „Stelldichein“ geben. Stolz wurde verkündet: „Mit dabei sind nicht nur die Spitzenverbände der Umweltszene wie NABU, WWF, und BUND, sondern auch kirchliche Gruppen“ wie das katholische Entwicklungshilfswerk Misereor, die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) und die Geschäftsstelle des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages, der 2017 in Berlin stattfinden wird. Das Festival zeigt einmal mehr den „Primat der Politik“ und deren Suggestionsmacht! Jeglichem kritischen Bewusstsein wird das Leben schwer gemacht. 

Die KLJB stellte in einem Workshop die Frage: „Mit kritischem Konsum die Welt verändern?“. Mit dabei war auch die „Klima-Kollekte“, der „CO2-Kompensationsfonds christlicher Kirchen in Deutschland“. Jede Privatperson könne ihre „unvermeidbaren Treibhausgasemissionen über die gemeinnützige Gesellschaft kompensieren und damit klimaneutral stellen“. Ein grandioses Geschäftsmodell! Und warum nicht gleich ohne Umweg „wetterneutral“? Über den Erfolg der „Klima-Kollekte“ ist leider nichts bekannt geworden. Aber selbst wenn der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble aus dem Bundeshaushalt hundert Milliarden €uro zweckentfremden und in die Disziplinierung des Wetters stecken würde, der Erfolg wäre Null. Jede Spende für das „Klima“ ist erst recht „für die Katz“!

Diplom-Meteorologe Dr. phil. Wolfgang Thüne




Windkult-Propagandisten fahren fort, auf Schulkinder einzuwirken – Teil 2

Jener Beitrag erntete viel Zustimmung in Kommentaren auf Facebook, Twitter und in der Kommentarfunktion des Beitrages selbst. Allerdings hat eine Autorin, die offensichtlich verantwortlich ist zumindest für einen Teil der Propaganda, die wir ans Tageslicht gebracht haben – sie nennt sich selbst ,Tante‘ Emily – folgenden Kommentar gepostet:

Ich habe gesehen, dass Sie einen Link zu meinem Blog und zu ,Timmy The Turbine‘ genannt haben – ich bin die Autorin, die beauftragt worden ist, Timmys Geschichte in einem Schul-Workshop zu schreiben. Ursprünglich ist sie geschrieben worden vom Direktor eines Windturbinen-Unternehmens, und ich war glücklich, an diesem Projekt mitarbeiten zu können, weil es unverzerrt war und die Probleme mit Turbinen beschrieben hat oder einen Aufstellort für sie zu finden.

In der Story geht Timmy zu drei Stellen und kann nicht bleiben – eine liegt zu nahe beim Haus eines Anwohners, eine Nonnengans wollte ihn nicht dulden, weil er auf der Flugroute der Gänse stand, und ein Eichhörnchen wollte ihn nicht dulden, weil er einen Nationalpark verschandeln würde. Sein letztendlicher Ort ist auf See, weg von Häusern und weg von fliegenden Gänsen und dem Nationalpark. Die Kinder haben ein Hausaufgaben-Blatt bekommen mit den vier Stellen, und sie zeichneten Timmy in seinem Zuhause – also geht es in dem Workshop darum, die richtige Stelle zu finden.

Ich hatte Anteil am Anstoßen dieses Vorgangs, und der größte Teil der Rückmeldungen von Lehrern (die es übrigens sehr begrüßten!) hatte den Tenor, dass wir mehr zu grüner Energie und deren Vorteilen bringen sollten, weil dies in Öko-Schulen schon gemacht wird, usw. Wir haben sorgfältig Verzerrungen vermieden, damit jeder an den Vorteilen grüner Energie teilhaben kann.

Ich bin echt überrascht von diesem Blog und würde eine genauere Präsentation der Fakten begrüßen, falls Sie meinen Blog oder den Timmy-Workshop verlinken. Dieser Beitrag bietet alle Informationen zur Entstehung der Story und hält auch ein Aufgabenblatt für die SchülerInnen bereit, welches sie nach Hause nehmen können. Damit sollen sie sehen, an welchen drei Orten eine Turbine nicht stehen kann, und wo sie stehen sollte:

https://auntyemily.wordpress.com/2014/05/22/timmy-the-turbine-on-tour/.

Das Blatt für zuhause stellt sicher, dass es Gespräche gibt, wenn das Kind nach Hause kommt. „Timmy kann dort nicht bleiben, weil die Gans Honker sich den Kopf an den Rotorblättern stoßen würde“, und sie lernen auch, wie man aus Wind Strom macht. Seit ich mit diesem Projekt angefangen habe, gab es im Edinburgh International Science Festival Workshops bei der Royal Highland Show. Ich hoffe, dass dies nützliche Informationen sind.

Danke, Emily

,Tante‘ Emily (sie ist in Wirklichkeit keine Verwandte) erklärt, dass sie „glücklich, an diesem Projekt mitarbeiten zu können, weil es unverzerrt war und die Probleme mit Turbinen beschrieben hat oder einen Aufstellort für sie zu finden“, was dem geübten Auge zu vermitteln tendiert, dass Emily das Spiel aus der Hand gibt. Emily will eine „genauere Präsentation der Fakten“. Nun, Emily, hier sind diese Fakten, völlig kostenlos für dich.

Im Jahre 2016 muss jedes denkende Wesen, das immer noch über Aufstellorte von Windturbinen an der „richtigen Stelle“ redet, die Energie-Debakel, die sich an Orten wie Südaustralien, UK, Deutschland und Spanien ereigneten, vollständig verschlafen haben.

Nicht, dass ich Träumer wie Emily irgendwie retten will, aber zum Vorteil Anderer werden wir unser Anliegen deutlich machen.

Wie Schwester Maria sang: „Let’s start at the very beginning, a very good place to start”. [Etwa: Am Anfang zu beginnen ist gut].

Windenergie ist keine bedeutsame Quelle zur Energieerzeugung und wird es auch niemals sein – aus all den zahlreichen Gründen, die auf dieser Website Tag für Tag offen gelegt werden.

Man stelle sich ein Land vor, deren Energieversorgung ausschließlich auf Erzeugung durch Windkraft basiert; ein Ort, an dem die Geschäftsbereiche versuchen würden, den Launen des Windes hinterher zu rennen; wo Häuser ausgiebig mit Kerzen bestückt sind und deren Bewohner mit Kerosin-Kühlschränken oder Eiskisten allein gelassen werden – und wo die gleichen Bewohner von Holz, Reisig oder Dung abhängig sind zum Kochen und Heizen. Hört sich spaßig an, nicht wahr?

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Was ein wenig zuverlässige Energie tun könnte…

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Sobald jenes Land die Gelegenheit dazu hat (infolge der Verfügbarkeit einer entsprechenden Technologie und/oder als ein Prozess wirtschaftlicher Entwicklung), würde es ein System auf der Grundlage aller verfügbaren Energie-Erzeugungsquellen installieren, welches „Strom auf Nachfrage“ liefert (z. b. Kohle, Gas, Wasser, Geothermie).

Das Volk jenes Landes wäre dann in der Lage, sich an Beleuchtung rund um die Uhr zu erfreuen, Fabriken könnten nach der Uhr arbeiten und nicht nach dem Wetter, Wohnungen würden geheizt oder gekühlt je nach Bedarf der Bewohner, das Leben würde sicherer und komfortabler werden (niemand muss mehr erfrieren oder sich von Wärme verabschieden, nur weil der Wind zu wehen aufgehört hat). Ökonomische Entwicklung und Wohlstand würden so sicher folgen wie die Nacht auf den Tag folgt.

Betrachtet man das Ganze im Zusammenhang mit den Bedürfnissen einer funktionierenden Gesellschaft, kann Windenergie als der patente Blödsinn angesehen werden, was sie eindeutig ist. Falls ein Land kein konventionelles Energiesystem hat (so wie wir), würde es sich eines einrichten – klarer Fall!

Haben die Menschen diese Tatsache erst einmal kapiert, fällt der gesamte Rest des ,Falles‘ Windindustrie in sich zusammen.

Das Gerede über „Windparks an der richtigen Stelle“ klingt einfach nur dumm – also abseits von Wohnungen, getrennt von Vogelnestern oder Routen von Zugvögeln usw., usw.

Alle diese anderen Überlegungen – obschon legitim – verziehen sich einfach an die Peripherie und verwässern die Stärke des Hauptargumentes.

Bekommen die Menschen auch nur eine Ahnung von der Sinnlosigkeit von Wind als Energiequelle, fällt der Rest weg.

Welcher vernünftige Entscheidungsträger würde sich hinter eine Politik stellen, die etwas bevorzugt, was keinerlei ökonomische Vorteile mit sich bringt?

Daraus folgt: da die zentrale Behauptung, dass Windenergie die CO2-Emissionen im Stromsektor reduziert, komplett falsch ist, sieht die Rechtfertigung für die hunderte von Milliarden Dollar an Subventionen für die Windenergie wie reiner Wahnsinn aus, im besten Falle – oder im schlimmsten Falle wie Schiebung und Bestechung (lies ,Vetternwirtschaft‘).

Was die Windindustrie am meisten hasst sind Fakten.

STT [dieser Blog] listet diese Fakten auf täglicher Basis. Die oben umrissenen Fakten – und diejenigen, welche wir schon viele Male zuvor beschrieben haben – sind genau das: unbestreitbare Tatsachen.

Windenergie ist Betrug, schlicht und ergreifend.

Menschen wie Tante Emily sind Teil des Problems, nicht Teil der Lösung. Was Emily und ihresgleichen tun ist einfach, dass sie junge und leichtgläubige Menschen einer Gehirnwäsche unterziehen und deren Gehirne mit reiner Phantasie füllen.

Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen sagt sie in ihrem Märchen über Timmy ihren jungen Lesern nirgendwo, woher der Strom kommen soll, wenn der Wind zu wehen aufhört (Tipp für dich, Emily: es wird eine Kohle- oder Gaskraftwerk sein – oder, falls du Glück hast, ein Kernkraftwerk).

Auch hat ihre geistlose Ode an Timmy nichts zu den Bergen giftigen Abfalls zu sagen, die in China angehäuft werden, wo seltene Erden aus der Erde gebuddelt werden, die man für die Magnete in den Generatoren braucht.

Tante Emily schwadroniert über „eine genauere Darstellung der Fakten“, aber, komischerweise, findet sich kein Bisschen davon in ihrem ,mit Fakten angefüllten‘ Handbuch für Lehrer über die mehreren hundert Fälle, wenn Timmys Cousins routinemäßig ihre 10-Tonnen-Rotorblätter nach den vier Winden strecken oder ohne Vorwarnung in giftigen, schrecklichen Feuerbällen explodieren.

Und komischerweise findet sich im Märchen über Timmys Possen von ,Tante‘ Emily kein einziges Wort über die Millionen Vögel und Fledermäuse, welche zerschmettert und erschlagen werden, egal wo man diese Dinger aufstellt.

Der Fairness halber muss man jedoch sagen, dass sie zumindest die seltene Möglichkeit einräumt, dass eine eigensinnige Gans namens ,Honker‘ eine ,Kopfnuss‘ bekommt (in Emilys keimfreier Version des Abschlachtens von Flugtieren in der realen Welt wäre Honkers Begegnung mit der Windindustrie zweifellos mit einer Schmerztablette heilbar).

Propaganda ist und bleibt Propaganda, ganz egal, von wem sie kommt: grinsende Medien, geübte PR-Strategen oder krankhaft süße, künstliche ,Tanten‘, die die Jungen und Unschuldigen verwirren – es ist immer das Gleiche und zielt darauf ab, einer Industrie eine politische Lizenz zu verschaffen, die existiert und ausschließlich existiert auf der Grundlage massiver (und notwendigerweise endlosen) Subventionen der Steuerzahler und/oder der Stromrechnungen bezahlenden Kunden.

Aber es ist nicht Tante Emilys Schuld; sie ist lediglich ein Symptom eines Bildungssystems, in dem es nur noch darum geht, wie wir uns fühlen, und nicht mehr darum, was wir über die reale Welt wissen sollten (z. B. wie Energie erzeugt und übertragen wird); und auch nicht darum, was wir tun sollten, um Anderen ein besseres Leben zu ermöglichen (d. h. sie zuverlässig verfügbar zu machen zu einem Preis, den jedermann bezahlen kann).

Tante Emily und ihre Kumpane besetzen einen Bereich frei von Fakten und Konsequenzen, glückselig, ohne sich von solchen Fakten stören zu lassen; und sie operieren ohne die geringste Ahnung, wie Strom erzeugt und in ihre Wohnungen geliefert wird, 24 Stunden an 356 Tagen, bei Regen, Hagel oder Sonnenschein.

Die Schulen in der westlichen Welt haben schon vor langer Zeit den Begriff ,Tough Stuff‘ wie für Physik, Mathematik und Ökonomie aufgegeben – und Platz gemacht für gefühlsduseligen Unsinn über Selbsterkenntnis (in Australien geht es bei der jüngsten cleveren Idee darum, dass neunjährige Schulgören [goers] ihr bevorzugtes Geschlecht ,wählen‘ – es gibt offenbar eine ,Auswahl‘-Liste, auf der viel mehr steht als die üblichen zwei).

An kindlicher Phantasie ist nichts Unrechtes. Aber in einem gewissen Stadium sollten wir alle erwachsen werden.

Es ist höchste Zeit, dass auch Tante Emily erwachsen wird.

Link: https://stopthesethings.com/2016/09/24/wind-power-cult-propagandists-continue-preying-on-school-kids/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Neues aus der EIKE Forschung

WIKIPEDIA schreibt nämlich über EIKE (hier): "EIKE e. V. ist kein Forschungsinstitut und publiziert nicht in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Der Verein wird von der Fachwelt nicht als seriöses Institut, sondern als klimaskeptische Lobbyorganisation betrachtet."

Dieser einleitende Satz im WIKIPEDIA-Artikel über EIKE erinnert in seiner schrägen Propaganda an die berühmte Verdrehung in der ARD Tagesschau vom 11.3.2013 um 10-52 Uhr anlässlich des Fukushima-Unglücks. Dort hieß es nämlich im Wortlaut "Ein Beben der Stärke 9 hatte den Nordosten des Landes erschüttert und eine Tsunamiwelle ausgelöst. In der Folge kam es zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima. Fast 16.000 Menschen starben. Tausende gelten noch als vermisst.” Heute weiß fast jeder, dass kein einziges Todesopfer in den betroffenen Kernkraftwerken durch Strahlung zu beklagen war.

In dem von grün-roten Sichtern dominierten WIKIPEDIA, das EIKE natürlich nicht mag und gerne mit Gift-Tinte bedenkt, ist die Sachlage etwas anders gelagert. Eine geschickt konstruierte korrekte Aussage suggeriert eine völlig andere sachlich unzutreffende Aussage. Diese wiederum liefert im Folgesatz eine scheinbar zutreffende Begründung. Was ist beim WIKIPEDIA Text so schräg?

Zunächst einmal publizieren Forschungsinstitute grundsätzlich nicht in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Autoren sind stets Personen und keine Institutionen. Es publizieren wissenschaftliche Mitarbeiter von Forschungsinstituten in der Regel unter der "affiliation" ihres Instituts, gelegentlich auch nur unter eigenem Namen, einer früheren affiliation etc.. Institute geben allenfalls in eigener Regie erstellte Forschungshefte heraus. Weiter unten wird solch ein Forschungsheft des Alfred Wegener Instituts für Polar- und Meeresforschung ( AWI ) aufgeführt, in welchem sich auch ein begutachteter Forschungsaufsatz mit EIKE-Autoren findet (s. Bild).

Fakt ist, dass auch EIKE Forschungsberichte herausgibt – hier Berichte über die Einzelbeiträge in seinen internationalen Klima- und Energiekonferenzen. Fakt ist ferner, dass inzwischen eine Reihe von begutachteten Forschungsarbeiten von EIKE-Mitgliedern zusammengekommen ist, die in internationalen Fachjournalen erschienen sind.

Auf den zweiten Satz in WIKIPEDIA zum angeblichen Fachwelturteil über EIKE als "Lobbyverein" (wo soll sich die "Fachwelt" entsprechend geäußert haben, liebes WIKIPEDIA?) sind nun wirklich nicht mehr ernst zu nehmen. Lobbyismus ist gemäß EIKE-Satzung und vor allem der anerkannten Gemeinnützigkeit von EIKE wegen  ausgeschlossen. Aber auch hier ist zu betonen. Nicht nur der Autor dieser Zeilen hätte keine Berührungsscheu, von welcher Firma oder Organisation auch immer Zuwendungen für seine Forschungsarbeit zu erhalten. Vorausgesetzt diese Firma/Organisation ist als gesetzlich einwandfrei und korrekt anerkannt und – fast überflüssig zu erwähnen – übt keinen inhaltlichen oder sonstigen Einfluss auf die unterstützte Forschungsarbeit aus. Leider kam bisher nichts, noch nicht einmal von den so geschmähten Erdöl-, Kohle- oder Kernkraftindustrien.

Aber versuchen Sie einmal WIKIPEDIA-Mist zu ändern, wenn es der Ideologie oder dem persönlichen Geschmack der Sichter nicht gefällt. Vielleicht versucht es ja mal einer der Leser, der sich mit dem Prozedere auskennt. Wir würden uns über Mithilfe freuen, uns fehlt dafür die Zeit.

Zu den Forschungsarbeiten von EIKE-Autoren vorab: International akzeptierte  Forschungspubikationen müssen die folgenden drei Kriterien erfüllen

a) sie müssen fachlich begutachtet sein (Peer Review),

b) eine DOI-Nummer (Digital Object Identifier) haben und

c) sie müssen vermittels eines Verlags oder einer Institution (kostenfrei oder oft auch kostenpflichtig) für jedermann zugänglich sein.

Nun zu den Publikationen selber. Zunächst die Verlage mit Nummern, in denen EIKE-Autoren publiziert haben:

1. Climate of the past (EGU) (hier)

2. Climate of the past Discussion (EGU) (hier)

3. Energy & Environment (hier)

4. International Journal of modern Physics C (hier)

5. Tropical Grasslands – Forrajes Tropicales (hier)

6. OMICS International conference series (hier)

7. Pastoralism: Research, Policy and Practice (hier)

8. Journal of Environmental Science and Engineering (hier)

9. Alfred Wegener Institut (AWI), Polarforschung, 85. Jahrgang, Nr. 2, 2015 (erschienen 2016), ISSN (print) 0032-2490, ISSN (online) 2190-1090 (weil es so romantisch schön ist, zur Polarforschung ein Bild)

Nachfolgend die EIKE-Autoren in alphabetischer Reihenfolge mit ihren Fachpublikationen, den zugehörigen Verlagsnummern sowie – falls frei zugänglich – den Internet-Links zu den Arbeiten. Anm.: Die Zahlen in Klammern bezeichnen den Verlag, s. die oben vergebenen Nummern. Falls die betreffende Arbeit nicht frei im Internet verfügbar ist, wird das volle Zitat angegeben und – falls vorhanden – der Internetlink einer nicht verlagsautorisierten Version.

Um es nicht zu vergessen: In den nachfolgend aufgeführten Fachpublikationen sind folgende Autoren keine EIKE-Mitglieder: Dr. Alexander Hempelmann, Dr. Xinhua Zhao und Dr. Xueshang Feng. Nun die Liste:

A. Glatzle: Planet at risk from grazing animals?, 2014, (hier), (5)

A. Glatzle: Reconsidering Livestock’s role in climate change, 2015, (6)

A. Glatzle: Questioning key conclusions of FAO publications ‚Livestock’s Lomg Shadow‘ (2006) appearing again in ‚Tackling Climate Change Through Livestock‘, 2013, (hier), (7)

A. Glatzle: Severe Methodological Deficiences Associated with Claims of Domenstic Livestock Driving Climate change, 2014, (hier) (8)

M. Limburg: New Systematic Errors in Anomalies of Global Mean temperature Time-Series, Energy & Environment, Vol. 25, No. 1 2014, (hier), (3)

R. Link and H.-J. Lüdecke: A new basic 1-dimension 1-layer model obtains excellent agreement with the observed Earth temperature, Int. J. Mod. Phys. C 22., No. 5, p. 449, 2011, (hier), (4)

H.-J. Lüdecke: Long-term instrumental and reconstructed temperature records contradict anthropogenic global warming, Energy & Environment 22, No. 6, 2011, (hier), (3)

H.-J. Lüdecke, R. Link, and F.-K. Ewert: How natural is the recent centennial warming? An analysis of 2249 surface temperature records, Int. J. Mod. Phys. C., Vol. 22, No. 10 (2011) , (hier), (4)

H.-J. Lüdecke, A. Hempelmann, and C. O. Weiss: Multi-periodic climate dynamics: spectral analysis of long-term instrumental and proxy temperature records, 2013, (hier), (1)

H.-J. Lüdecke, A. Hempelmann, and C. O. Weiss: Paleoclimate forcing by the solar de Vries / Suess caycle, 2015, (hier), (2)

H.-J. Lüdecke, C. O. Weiss, X. Zhao, and X. Feng: Centennial cycles observed in temperature data from Antarctica to central Europe, 2016, (hier), (9)


Die jüngste Publikation mit EIKE Autoren ist im Forschungsheft des AWI "Polarforschung" (s. Bild oben) veröffentlicht. Wir freuen uns in diesem Fall ganz besonders, mit zwei chinesischen Kollegen an der Schriftenreihe des AWI mitgearbeitet zu haben.


 




Klimavertrag von Paris im Bundestag erreicht 100 % Zustimmung. Die DDR Volkskammer lässt grüßen

Der Klimavertrag

Der Vertrag [3], bzw. „Das Übereinkommen“ ist nur 30 Seiten lang und damit für ein Werk, welches die Welt vor dem Untergang retten muss sehr kurz. Mehr benötigt es aber auch nicht. Während alle Probleme dieser Erde sich bisher als verblüffend komplex herausgestellt haben und in der Regel von der Politik (und Militärs) immer drastisch unterschätzt , noch häufiger vollkommen falsch eingeschätzt wurden, gibt es endlich eines, bei dem man sich ganz sicher ist, den Täter mit nur drei Buchstaben genau benennen zu können und nicht mehr falsch liegen zu können.

Denn inzwischen ist sich die (angebliche) Intelligenz der Welt einig ,dass (Vertragszitate sind kursiv):
-„auf der Grundlage der besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse“
sicher, unbedingt und schnellstens,
-„in Anerkennung der Notwendigkeit einer wirksamen und fortschreitenden Reaktion auf die akute Bedrohung durch Klimaänderungen“,
dieser entgegnet werden muss, indem
-„die Vertragsparteien beim Vorgehen gegen Klimaänderungen ihre jeweiligen Verpflichtungen im Hinblick auf die Menschenrechte, das Recht auf Gesundheit, die Rechte von indigenen Völkern, lokalen Gemeinschaften, Migranten, Kindern, Menschen mit Behinderungen und besonders schutzbedürftigen Menschen und das Recht auf Entwicklung sowie die Gleichstellung der Geschlechter, die Stärkung der Rolle der Frau und die Gerechtigkeit zwischen den Generationen achten, fördern und berücksichtigen“
und deshalb
– der Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau gehalten wird und Anstrengungen unternommen werden, um den Temperaturanstieg auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, da erkannt wurde, dass dies die Risiken und Auswirkungen der Klimaänderungen erheblich verringern würde.
Nun kommt einer der wichtigsten Vertragsinhalte, wie es erreicht werden soll:
zum Erreichen des in Artikel 2 genannten langfristigen Temperaturziels sind die Vertragsparteien bestrebt, so bald wie möglich den weltweiten Scheitelpunkt der Emissionen von Treibhausgasen zu erreichen,
… um in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ein Gleichgewicht zwischen den anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen aus Quellen und dem Abbau solcher Gase durch Senken auf der Grundlage der Gerechtigkeit und im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung und der Bemühungen zur Beseitigung der Armut herzustellen.

Das war der Vertrag. Der Rest geht um die Verwaltung und das Bezahlen

Damit ist der Vertrag schon im Wesentlichen beschrieben.

Der Rest dreht sich nur noch darum, wer es managen darf, wer alles bezahlt und wer es controlt, sowie natürlich auch, wer Rechte und wer Pflichten hat.
Entsprechend sind im Vertrag Passagen hinterlegt, welche klar machen, wer der Zahlmeister wird. Dies geht so weit, dass die Entwicklungsländer melden, welche Finanzmittel ihnen zur Verfügung gestellt werden sollen:

-Artikel 6
(6) Die als Tagung der Vertragsparteien dieses Übereinkommens dienende Konferenz der Vertragsparteien stellt sicher, dass ein Teil der Erlöse aus Tätigkeiten im Rahmen des in Absatz 4 genannten Mechanismus dazu verwendet wird, die Verwaltungskosten zu decken sowie die für die nachteiligen Auswirkungen der Klimaänderungen besonders anfälligen Vertragsparteien, die Entwicklungsländer sind, dabei zu unterstützen, die Anpassungskosten zu tragen.

-Artikel 9
(1) Die Vertragsparteien, die entwickelte Länder sind, stellen finanzielle Mittel bereit, um – in Fortführung ihrer bestehenden Verpflichtungen aus dem Rahmenübereinkommen die Vertragsparteien, die Entwicklungsländer sind, sowohl bei der Minderung als auch bei der Anpassung zu unterstützen.
(5) Die Vertragsparteien, die entwickelte Länder sind, übermitteln alle zwei Jahre als Anhaltspunkt dienende quantitative und qualitative Informationen … über die voraussichtliche Höhe der öffentlichen Finanzmittel, die den Vertragsparteien, die Entwicklungsländer sind, zur Verfügung gestellt werden sollen

Am Ende des Vertrages steht, dass der Vertrag nach drei Jahren jederzeit gekündigt werden kann:
-Artikel 28
(1) Eine Vertragspartei kann jederzeit nach Ablauf von drei Jahren nach dem Zeitpunkt, zu dem dieses Übereinkommen für sie in Kraft getreten ist, durch eine an den Verwahrer gerichtete schriftliche Notifikation von diesem Übereinkommen zurücktreten.

Wer im Vertrag konkrete Zahlen sucht, wird enttäuscht. Das einzig Konkrete sind die Angaben: 1,5 °C und 2,0 °C mit der Festlegung „über dem vorindustriellen Niveau“. Es ist aber nirgends hinterlegt, auf welche Temperaturkurve man sich bezieht und wo das „vorindustrielle Niveau“ liegt, bzw. wann diese Zeit endete.
Ansonsten strotzt der Vertrag von Pflichten für Vorschläge, Berichtspflichten, Veranstaltungen, Instanzen, Verwaltungsorganen, Kontrollinstanzen, Vergleichen, Ausgleichen usw., aber immer in ziemlich nebulösem Rahmen. Er ist sich auch so sicher, dass er seiner Sache sicher ist, dass eine neutrale Überprüfung der zugrundeliegenden Theorie nicht vorgesehen ist. Nur wenn die „Klimadienste“ Bedarf zu einer „Entscheidungsfindung“ sehen, brauchen sie Forschung mit einbeziehen.
Klimavertrag: … die Verbesserung der klimawissenschaftlichen Erkenntnisse unter Einbeziehung der Forschung, der systematischen Beobachtung des Klimasystems und der Frühwarnsysteme in einer den Klimadiensten als Grundlage dienenden und die Entscheidungsfindung unterstützenden Weise

Ein Gutmenschen-Traum ist damit in Erfüllung gegangen

Eindeutig löst der Vertrag einen Sehnsuchts-Traum vieler Gutmenschen, Staaten und Institutionen. Wer wirklich Gutes für die Erde tun will, braucht wirklich nichts anderes mehr zu machen, als „Treibhausgase“ vermeiden und, sofern er den Effekt steigern will, an die unterentwickelten Länder dafür noch zusätzlich Geld verschenken.
Frau Hendricks: [4]Das Abkommen der 195 Staaten von Paris sei ein großes Geschenk gewesen. "Ein Geschenk für die, die nach uns kommen, weil es ihnen Hoffnung auf ein besseres Leben gibt."
Der Erfolg lässt sich direkt und vor allem sofort in CO2-Äquivalenten und damit monetär berechnen und berichten – und diese „Gutes-Tun-Währung“ gilt rund um den Planeten. Jetzt kann die Welt beim Nachbarn untergehen, übers Internet mit CO2-Äquivalenten ist sie von jedem Schreibtisch aus mühelos zu retten.

Der Beginn ist in Deutschland bereits an den Parteianträgen, vor allem der Grünen (SPD-Frau Hendricks lassen wir einmal außen vor) zu erkennen: Alles, was CO2 beinhaltet, muss verboten werden und alles, was dies unterstützt, ist bedingungslos zu fördern. Um dies auf die Spitze zu treiben, wollen die Grünen „Klimaschutz“ in das Grundgesetz aufnehmen lassen[5] (eine Forderung, die auch vom WWF massiv unterstützt wird [6]). Sollte dies in einer künftigen (Not-)Koalition einmal umgesetzt werden, kann man wieder wie im Mittelalter Wetterhexen auf Basis eines „Grundgesetzes“ beliebig verklagen und die gesamten Errungenschaften des Humanistischen Zeitalters zurückdrehen. Beispiele (und wie auch dies unsere, vor nichts mehr zurückschreckenden „Intelligenz“ gutheißt) gibt es schon: Staaten für mehr Klimaschutz verklagen ist cool

Da sich die Treibhausgas-Rettung in unendlich viele Einzelmaßnahmen aufteilen lässt und erst im Jahr 2100 der „Messtag der Erwärmung“ kommt, ist so „Parteifutter“ für viele Jahrzehnte geschaffen. Niemand braucht mehr zu denken, wichtig ist nur noch die richtige Verbote-Vermarktungsstrategie.

Mit dem Geld beginnt der Run ebenfalls. Es reicht schon jetzt hinten und vorne nicht:

Klimaretter.Info: Studie: Klimaschutz braucht Finanzspritzen

Von den fast 200 Unterzeichner-Staaten haben 27 Prozent angegeben, ihre Klimaziele nur mit finanzieller Unterstützung von Industrieländern erreichen zu können. 56 Prozent der Länder kombinieren beides – Versprechen zum Kampf gegen den Klimawandel mit sowie ohne Bedingungen. … "Der Weltklimavertrag von Paris ist zwar ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, aber wir brauchen eine Verdopplung oder Verdreifachung unserer Anstrengungen."

Die (rein persönliche) Bewertung des Autors zu diesem Vertrag kurz und bündig:
Dieser Vertrag bricht eine Gigantomanie an Verwaltungs- und Kontrollinstanzen rund um die Welt mit einer Bürokratie bisher ungeahnten Ausmaßes los. Da hohe Beträge rund um die Welt zu verteilen sind (der Anfang ist der Klimafond mit 100 Milliarden EUR Jahresbetrag, der bald weiter aufgestockt werden wird), bringt er zusätzlich auch vielen Banken rund um die Welt sichere Einnahmen. Das, was bei TIPP und CETA „undenkbar“ ist „Was bei TTIP und CETA verhindert werden muss, ist beim Klimawandel richtig“, wird „auf Wunsch“ unserer Politiker nun gleich weltweit errichtet. Und er bringt einen Paradigmenwechsel: Die Entwicklungsländer bekommen den von ihnen geforderten Anspruch auf Ausgleichszahlungen für fiktive Schadenszuweisungen an die entwickelten Länder.

Ob der damit erzwungene Verzicht, die Pflanzennahrung CO2 ausstoßen zu dürfen, auch nur ein klitzekleines Problem dieser Welt lösen wird, mag jeder selbst abwägen.
Da die ganze ärmere Welt von den reichen Ländern mit einklagbarem Geld überflutet wird,

Frau Hendricks: [4]Die reichen Industrieländer Länder müssen zudem bis 2020 einen konkreten Finanzierungsfahrplan aufstellen, wie sie die vom Klimawandel besonders betroffenen Regionen unterstützen
jeder Teilnehmer aber immer eine Stimme hat, wird dieses System ein Perpetum-Mobile des immer schrecklicheren Klimawandels und dafür zu entrichtender Ausgleichszahlungen werden (dem sich kluge Regierungen allerdings durch Kündigung entziehen können).

Weltrettung auf juristischer Basis

Wie immer, gibt es Parteien, denen es nicht schnell und weit genug gehen kann.

Die Grünen gaben einen Zusatzantrag ab: [5] Drucksache 18/8080, Antrag Zur Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens ‒ Klimaschutz wirksam verankern und Klimaziele einhalten

In diesem werden – natürlich noch weiter gehende – Maßnahmen gefordert. Begründet wird dies: „ … Gleichzeitig leiden Bäuerinnen und Bauern weltweit unter den Folgen der Klimakrise, die Ernährungssicherheit ist durch den fortschreitenden Klimawandel in vielen Regionen bedroht“.

Darauf, dass genau das Gegenteil stimmt, sind die Grünen immer noch nicht gekommen (was der Autor schon des Öfteren auf EIKE glossiert hat). Dieses Jahr war die weltweite Weizenernte die zweithöchste seit der Zählung (-1% gegenüber der bisher höchsten Erntemenge des Jahres 2015). Und Deutschland war nicht viel schlechter dran. Dass CO2 eine Pflanzennahrung ist und Wärme dem Ertrag gut tut, haben die Grünen eben immer noch nicht begriffen.
Eigentlich hätte man sie deshalb für ihren Antrag im Parlament laut auslachen müssen. Doch es besteht der Verdacht, dass viele Abgeordnete und auch Minister der Koalition ebenfalls nicht klüger sind. Und die wenigen „Abweichler“ wagen es nicht, ihre Karriere nur wegen mehr Wissen auf Spiel zu setzen. Wie es inzwischen mit der „Unabhängigkeit“ von Abgeordneten aussieht, hat aktuell die SZ „ausgegraben“:[9] „… Tauber soll bei einem Treffen des Netzwerks „CDU2017“ vor einem Jahr parteiinterne Kritiker der Flüchtlingspolitik mit dem Worten beschimpft haben: „Wer hier nicht für Angela Merkel ist, ist ein Arschloch und kann gehen“. Zitat Ende. Auch die Klimapolitik ist ein Herzensanliegen unserer Kanzlerin …

Wie sollte man auch argumentieren, wenn die Fachminister(-innen) vom Bund wie der Länder einhellig im Klimawahn umnachtet sind:

Frau Hendricks: Klima schützen, Überleben sichern

"Wir werden die Erderwärmung auf maximal zwei Grad begrenzen, möglichst auf 1,5 Grad. Wir werden unsere Weltwirtschaft im Laufe des Jahrhunderts klimaneutral machen. Und wir werden die armen Länder dabei unterstützen, den Weg in Richtung Treibhausgas-Neutralität mit uns zu gehen", erklärte Hendricks.

Bayernkurier – Bayerische Klimapolitik für das 21. Jahrhundert
Sintflutartige Regenfälle, extreme Dürreperioden oder frühlingshafte Temperaturen im Winter: Der anhaltende Klimawandel macht sich zunehmend auch in Bayern bemerkbar. Es ist höchste Zeit zu handeln – diese Auffassung teilt auch Umweltministerin Ulrike Scharf.
Die Beispiele zeigen: Auch in Bayern ist der Klimawandel mit den Händen zu greifen. Von der Verschiebung der Jahreszeiten bis zur Erwärmung unserer Gewässer. Der neue Klima-Report Bayern 2015 ist unsere Enzyklopädie der Klimaveränderung in Bayern. Er schaut erstmals in einer Gesamtsicht mit der Lupe auf Bayern. Denn schon heute haben sich in Bayern die Jahreszeiten aufgrund des Klimawandels verschoben. Und auch die Luft in Bayern erwärmt sich deutlich schneller als durchschnittlich. Bis Ende des Jahrhunderts droht uns ein Temperaturanstieg um bis zu 4,5 Grad. … Ein weiterer, ungebremster Klimawandel würde das Gesicht des Freistaats weiter verändern.

Bild 1 „Klimafakten“. Quelle Bayernkurier

Bild 2 Verläufe der Jahrestemperaturen von Zentralengland und Deutschland seit 1994. Der Wert von England ist auf den Endwert von Deutschland normiert. Grafik vom Autor anhand der Daten erstellt

Das folgende Bild zeigt bis einschließlich September 2016 die auf die Jahreszeit bezogenen Temperaturverläufe von Deutschland und dazu als rote Balken die der Erde „zugestandenen“ +0,5 Grad Erwärmung im Jahr 2100. Wohl nur Computerspiele, Klimaberater (und Politiker) schaffen es, daraus einen Klimauntergang abzuleiten.

Bild 2.1 Jahreszeitliche Temperaturverläufe von Deutschland 1750 – 2016, Jahreswerte und 30 Jahre gleitender Mittelwert. Der Sommer hat einen Offset von +2 Grad, der Herbst von +4 Grad. Die kleinen, roten Rechtecke am rechten Rand kennzeichnen +0,5 Grad zum Mittelwert. Die rote, gestrichelte Linie kennzeichnet den (wahrscheinlichen) Beginn des Klimawandel-Mittelwertes im Jahr 1909. Grafik vom Autor aus den DWD-Daten erstellt

Wie „bestellt“ dazu die ganz aktuelle Meldung, dass Perth (Australien) gerade den kältesten September seit 120 Jahren erlebt hat: Coldest Perth September recorded in 120 years of records

Gegen diese allen Fakten Hohn sprechenden (ziemlich regelmäßig wiederholten) Aussagen der Ministerin, Frau Scharf (und ihrer Chefin, Frau Hendricks) wurde bereits mehrmals argumentiert, Beispiele:
Die bayerische Umweltministerin Frau Scharf: Extremwetter, Extrem-Hochwasser und die Unberechenbarkeit des Wetters nehmen zu. Doch stimmt das wirklich?
Frau Hendricks glaubt im Klimawahn, Klimapäpstin geworden zu sein
Teil II: Vom Wissenschaftlichen Dienst veröffentlichte Klimainformation für Abgeordnete Rezension: Teil 2
Dazu die Daten weltweiter Temperatur-Spitzenwerte:
– Seit 103 Jahren ist es weltweit global nicht mehr heißer geworden
– Seit 74 Jahren hat sich an der globalen Grenztemperatur überhaupt nichts verändert
– In den letzten 32 Jahren ist es in Deutschland nicht heißer geworden (Die heißeste Temperatur Deutschlands war nur ein Wärmeinseleffekt, alternativ um nicht messbare +0,1 °C)

Doch diese Ministerial-Frau nimmt anstelle bei EIKE nachzusehen, lieber einen in seinen Vorhersagen vollkommen daneben liegenden, neuen „Bayern-Klimamessias“ in ihr Beraterteam auf „Wenn der Hopfen nicht stirbt, stirbt dann der Klimawandel?

Das 1,5 Grad Ziel

Das einzig Konkrete im Klimavertrag sind wie ausgeführt, die Temperaturziele. Es bietet sich also an, diese kurz zu betrachten.
Im Klimavertrag steht weder, welche Temperaturkurve gilt, noch wo der Startpunkt der Gradziele liegt. Man muss also erst einmal recherchieren, welche Daten dafür gelten sollen.

Die Recherche ergab:
-Bei den Berliner Ministerien hat der Autor keine Angabe gefunden, die weiterhelfen könnte.
-Beim IPCC hat der Autor auch nichts gefunden, was eine Aussage über den Zeitpunkt oder die Temperatur der „vorindustriellen Zeit“ geben könnte. Die deutsche IPCC-Seite verweist auf seiner Homepage unter dem Kapitel: Zwei-Grad-Ziel auf den Bildungsserver und WIKIPEDIA: weitere Informationen: Bildungsserver: 2-Grad-Ziel, Wikipedia: Zwei-Grad-Ziel

– Auf WIKIPEDIA steht jedoch keine Angabe mit Werten.

– Doch der Bildungsserver gibt etwas an:
wiki bildungsserver: Was bedeutet das 2-Grad-Ziel?
Mit dem 2-Grad-Ziel ist eine Erwärmung der globalen Mitteltemperatur über den vorindustriellen Wert hinaus gemeint.


Bild 3: 2 Grad-Tracking. Quelle: wiki bildungsserver, Originalquelle: Datei: 2° limit skepticalscience.png

Der Startwert der zulässigen Temperaturerhöhung ist danach der Temperaturmittelwert zwischen den Jahren 1880- 1909, also das 30-Jahre-Mittel zum Jahr 1909. Temperaturbasis ist die Giss-Kurve, zumindest ist diese im angezogenen Bild gezeigt.

-Im Gutachten des WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT DER BUNDESREGIERUNG GLOBALE UMWELTVERÄNDERUNGEN von 2006: Sondergutachten Kassensturz für den Weltklimavertrag – Der Budgetansatz,
ist es kurz erwähnt, doch kann man die Angaben unterschiedlich lesen, da nicht präzisiert ist, welcher Wert abschließend gemeint war:
2.1 Klimawandel durch Treibhausgase
Temperaturabweichung relativ zum Mittel von 1800–1900 [ºC].

Das ist aber nicht quantifizierbar, da es keine Globalkurve, welche das Jahr 1800 beinhaltet gibt. In einer kleinen Zusatzgrafik im Bild ist es dann ähnlich beschrieben, wie beim wiki bildungsserver: Abbildung 2.2.1 Grafik a, (hier im Gegensatz zur Hauptgrafik relativ zu 1880–1920)

Professor Rahmstorf (PIK) hatte sich dem Thema ebenfalls einmal angenommen und schrieb auf seiner Infoseite:

Klimalounge 4. Juli 2011: 2 Grad relativ zu wann?
… Aber 2 Grad im Vergleich zu wann? Allgemein wird davon ausgegangen, dass 2 Grad über dem vorindustriellen Temperaturniveau gemeint sind; es geht schließlich darum, die vom Menschen verursachte Klimaänderung in handhabbaren Grenzen zu halten.
… Schauen wir daher auf die Frage, welchen Unterschied das überhaupt macht. Wir nehmen dazu die Daten des britischen Hadley Center – denn das ist der einzige globale Temperaturdatensatz, der bis zum Jahr 1850 zurück reicht. Zudem ist es der im letzten IPCC-Bericht verwendete Datensatz, und die IPCC-Berichte sind offizielle Grundlage der internationalen Klimaschutzpolitik.
… sinnvoller ist ein klimatologischer Mittelwert über die üblichen 30 Jahre. Die Grafik zeigt mehrere solche Mittelwerte: den für 1850-1879 (rot), den hundert Jahre später (1950-1979, blau) und einen auf 1950 zentrierten (1935-1964, hellblau).
Aktualisierung
(6. Juli): Hier noch eine relevante Passage aus den beim Klimagipfel in Cancun verabschiedeten Entscheidungen, wo klar erwähnt ist, dass sich die 2-Grad-Grenze auf das vorindustrielle Temperaturniveau bezieht (und wenn nötig noch auf 1,5 ºC verschärft werden könnte):
Aus decision 1/CP.16:
Further recognizes  that deep cuts in global greenhouse gas emissions are required according to science, and as documented in the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, with a view to reducing global greenhouse gas emissions so as to hold the increase in global average temperature below 2 °C above preindustrial levels, and that Parties should take urgent action to meet this long-term goal, consistent with science and on the basis of equity; also recognizes  the need to consider, in the context of the first review, as referred to in paragraph 138 below, strengthening the long-term global goal on the basis of the best available scientific knowledge, including in relation to a global average temperature rise of 1.5 °C;

[Übersetzung von Chris Frey: … die Erkenntnis, dass der Wissenschaft zufolge große Einschnitte bei den globalen Treibhausgas-Emissionen erforderlich sind. Wie im 4. Zustandsbericht des IPCC dokumentiert, ist dies erforderlich, um den Anstieg der globalen mittleren Temperatur unter 2°C über dem vorindustriellen Niveau zu halten. Die Staaten sollten dringende Maßnahmen ergreifen, um dieses langfristige Ziel zu erreichen, konsistent mit der Wissenschaft und auf der Grundlage von Gleichheit.. Es sollte auch erkannt werden im Zusammenhang mit der ersten Übersicht, dass das Ziel auf der Grundlage der besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse verschärft werden sollte einschließlich der Bemühungen, den Temperaturanstieg unter 1,5°C zu halten.

Ende der (etwas freien) Übersetzung].

Somit sind für die „Starttemperatur“ nach der „vorindustriellen Zeit“ die folgenden Annahmen möglich:
– Bildungsserver: Mittelwert von 1880-1909
– WBGU-Gutachten: Mittelwert von 1800-1900; alternativ 1880-1920
– Rahmstorf: 1850-1879, 1950-1979, 1935-1964

Auf der InternetseiteDAS Klimamanifest von Heiligenroth“: [8] Die Varianten (18) des 2-Grad-Ziels !!
findet sich eine wesentlich umfangreichere Auflistung dazu. Wie schon die Überschrift sagt, wurden dort bisher 18 Varianten gefunden.
Nachdem die Temperaturunterschiede zwischen diesen vielen Varianten gering sind und viele mangels so weit zurück reichender Globalkurven gar nicht verifiziert werden können, dürften die im nächsten Kapitel konkret berechneten Daten ausreichen, um die noch „zulässige“ Temperaturdifferenz ausreichend genau abzuschätzen.

Fazit

Für einen Vertrag, den die gesamte Welt über viele Jahre verhandelt hat und der schon kurz nach dem Start um die 100 Milliarden EUR kosten soll, zeigt sich eine mehr als betrübliche Genauigkeit der wichtigen Angabe zum Beginn der Erwärmung. Es besteht der Verdacht, dass von der Unmenge beteiligter und auf Bürger-Spesen zu den Meetings angereister Politikergenerationen noch keiner die Zeit hatte, dazu vor Vertragsabschluss um eine Konkretisierung nachzufragen.
Jedenfalls ergibt sich daraus bestimmt ein künftiges, zusätzliches Arbeitsfeld für viele, viele Juristen, Verwaltungsinstanzen und Klimafachleute.

Die Medien überschlagen sich mit Euphorie und freuen sich, dass allen Grünpflanzen ihre wichtigste Nahrung gestohlen wird

Dieses Thema – wie Medienvertreter den „Kampf gegen das Klima“ beurteilen – wurde bereits angesprochen: Deutschland muss wegen des Kampfes gegen den Klimawandel in der EU bleiben Und deshalb war auch das EU-Verbot leistungsstarker Staubsauger richtig. (Anne Will Gesprächsrunde vom 26.06.2916 – Thema: Brexit). Aber es wiederholt sich natürlich.

Wie wenig Redakteure über das was sie schreiben nachdenken (sofern sie nicht gleich original dpa-Meldungen kopieren), zeigt der jüngste Beitrag in einer Lokalausgabe der nordbayerischen Nachrichten vom 1. Oktober.

Der freiberufliche Auslandskorrespondent, Dethlef Drewes (Diplom: Katholische Theologie und Sozialpsychologie), schrieb einen Artikel: „Der Klimavertrag bedeutet Opfer“, Untertitel: „Historischer Tag“, Sachausführungen (Auszüge):
Das bedeutet vor allem: Zwischen 2045 und 2060 werden die Kohlendioxid-Emissionen auf Null zurückgedreht und das schon vorhandene CO2 wieder aus der Atmosphäre entnommen“.

In seiner Begeisterung über die Rettung übersieht dieser Theologe, dass seine Ausführung zur Vernichtung aller Grünpflanzen dieser Erde führt, denn nichts anderes bedeutet der Satz: … und das schon vorhandene CO2 wieder aus der Atmosphäre entnommen.

Nun ist der Vertrag an dieser Stelle auch nicht wirklich gut formuliert. Man könnte sogar sagen, es ist ein „ziemliches Geschwafel“, was beim Umsetzungsversuch noch zu heillosen Verwirrungen führen wird“: … um in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ein Gleichgewicht zwischen den anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen aus Quellen und dem Abbau solcher Gase durch Senken auf der Grundlage der Gerechtigkeit und im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung und der Bemühungen zur Beseitigung der Armut herzustellen.

Man sollte es dann aber auch so benennen und nicht darauf hin den Pflanzen ihr lebenswichtiges CO2 wegnehmen wollen.
Zum Schluss kommt im Artikel des Herrn Drewes eine Einstimmung über die zum Wohle des Bürgers unbedingt erforderlichen, künftigen Brüsseler Großtaten:
Dabei müssen die Bürger wissen, dass diese Einigung auf den Beitritt zum Weltklimavertrag nicht ohne Opfer abgehen dürfte. Brüssel muss noch gründlicher die unterschiedlichen Lebensbereiche durchleuchten und unpopuläre Entscheidungen von der Art des Glühbirnenverbotes treffen, um die Erderwärmung wirklich auf 1,5 , höchstens zwei Grad zu begrenzen.
Auf die dazu im Raum stehende Frage, was das mit dem Passus im Klimavertrag: Artikel 1 (1) „ … auf der Grundlage der Gerechtigkeit und im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung und der Bemühungen zur Beseitigung der Armut herzustellen“, zu tun haben soll, ist er nicht eingegangen.

Wieviel Temperatur bleibt bis zum Klima-Ende der Welt noch übrig?

Im folgenden Bild sind die Temperaturverläufe (immer 30 Jahre Mittelwert) der Referenzdaten GISS und HADCRUT (diese als originale Anomaliewerte), sowie der von Zentralengland und Deutschland (diese auf das Jahr 1909 von HADCRUT normiert) gezeigt.

Bild 4 Temperaturverläufe (immer 30 Jahre Mittelwert) der Referenzverläufe GISS und HADCRUT (originale Anomaliewerte), Zentralengland und Deutschland (diese auf das Jahr 1909 HADCRUT normiert). Endjahr immer 2015. Vom Autor anhand der Originaldaten (Jahresauflösung) erstellt

Die folgende Tabelle zeigt die verschiedenen Angaben zum „Startwert“ und die daraus folgernden, noch zulässigen Temperaturdifferenzen zum 1,5 Grad-Ziel.

Bild 5 Darstellung der Temperaturanomalien für die genannten Referenzzeiträume für GISS und HADCRUT mit berechnetem Temperatur-Differenzwert zum 1,5 Grad-Ziel. Vom Autor erstellt

Man kann sich aus der Tabelle die für das 1,5 Grad Ziel noch zulässige Temperaturerhöhung heraussuchen. Die Spanne beträgt 0,41 – 0,87 Grad und hat somit (bezogen auf 0,41 Grad) eine Toleranz von 112 %. Würde man die Angaben im WBGU Sondergutachten oder gar von [8] mit einbeziehen, ergäben sich noch größere.
Am Wahrscheinlichsten sollte die Festlegung auf den Mittelwert von 1880 – 1909 sein, womit sich abhängig von der angezogenen Temperaturreihe eine „Rest-Temperaturdifferenz“ zwischen 0,41 – 0,73 Grad ergäbe.

Daraus lässt sich folgern: Die letzte Erhöhung der Globaltemperatur im +0,41 °C der GISS-Reihe erfolgte genau in den letzten 20 Jahren. Es kann also recht schnell gehen, bis die Gefahr eines kollektiven Selbstmordes der Klimawandeljünger wegen „Kipppunktüberschreitung“ droht.

Wer nicht an die (ausschließlich in von Menschen programmierten und parametrierten Computersimulationen erzeugten) i Klimaapokalypse glaubt, erinnert sich an Folgendes:
– Deutschland hat seit der letzten kleinen Eiszeit, die ungefähr mit dem Beginn der Industrialisierung endete bereits ca. +1,6 °C Mitteltemperatur klaglos „überstanden“,
– England hat seit Beginn seiner Temperaturaufzeichnungen diese Erhöhung ebenfalls klaglos mitgemacht.
– Als Ergebnis ist in allen westlichen Ländern außer exorbitanten Vorteilen an Wohlstand, Komfort und Ernteerträgen nichts Nachteiliges bekannt geworden (wie es selbst der IPCC feststellen muss [7]).
– Alleine in Deutschland beträgt die Temperaturspanne der Tageswerte im Durchschnitt 30 °C,
– auf dem Erdball gibt es Gegenden mit 80 … 100 °C Jahresspanne.
– Deutsche Städte wie München und Nürnberg haben zwischen +5 … +10 °C Wärmeinseleffekt gegenüber dem Umland. Trotzdem zieht es die Menschen dort hinein und vorwiegend wegen der zu hohen Mieten auch welche hinaus. Als Folge sterben wesentlich weniger alte Menschen im Winter, dafür ein kleines bisschen mehr bei Hochsommerhitze Ruhestand im Süden kann tödlich sein – Wetterdienst glaubt Klimawandel tötet alte Menschen (irgendwann über das Jahr muss der Durchschnitt ableben)

… und geht einfach davon aus, dass eine zusätzliche, mittlere Temperaturerhöhung um +0,43 Grad bis zum Jahr 2100 (wie es in den letzten 20 Jahren lt. den globalen Temperaturkurven bereits geschehen ist*) der Erde auch weiterhin keine wirklichen Probleme bereiten wird.
*Hinweis: Der „Hiatus“ (Wärmestillstand) seit genau diesen 20 Jahren wird beim 30-Jahre Mittelwertverlauf verdeckt. Er ist nur in Jahres- und Monatsauflösung erkennbar (siehe dazu auch Bild 2).

Herr Schellnhuber vom PIK verzweifelt zwar schon jetzt:
Klimaretter.Info: Schellnhuber: Uns fehlt der Klima-Punch
Bei der Veranstaltung in Berlin zeigte sich der Wissenschaftler
(Anm.: Herr Schellnhuber), wie die Veranstalter weiter mitteilten, auch persönlich betroffen. An manchen Tagen wache er auf und sei verzweifelt, an anderen Tagen glaube er, "wir schaffen das"
Herr Schellnhuber kommt entweder mit seinem Arbeitsgebiet nicht zurecht und hat psychische Probleme entwickelt, die vielleicht ein Psychotherapeut lindern sollte, oder er ist ein guter Schauspieler. Oder er hat gewisse kindlich,narzistische Neigungen im Alter zurückbekommen, die darin bestehen, sich wie Kinder für „seine“ Klimasorgen gerne bemitleiden und öffentlichkeitswirksam trösten zu lassen. Und gute Freunde, wie zum Beispiel Claudia Kemferts Portal Klimaretter.Info sorgen ausgiebig dafür, dass er dieses Mitleid und Trost auch bekommt.

Dabei wäre eine effektive, von jedem Kindertherapeuten für Personen mit zu viel Simulationstrieb empfohlene Methode einfach die: Aufhören mit den dämlichen, für übersensible Personen nicht geeignete Computerspiele, bei denen bei jeder verrückten Eingabe einem sofort die Grönland- und Antarktisgletscher auf den Kopf fallen und seelische Wunden hinterlassen – stattdessen hinaus gehen in die Natur und sich ansehen, welche Wohltaten die geringe Erwärmung seit der letzten, kleinen Kaltzeit gebracht hat. Vielleicht sogar nachlesen, wann und weshalb die letzten, wirklich schlimmen Hungersnöte waren und wo der Ertrag heute steht.

Abschließend noch etwas Information, wie sicher sich die Wissenschaft bezüglich des vereinbarten Ziels ist

Zitate:
Deutsches Klima-Konsortium DKK: Warum 2°C? – Die 2-Grad-Leitplanke
Die 2-Grad-Leitplanke ist keine physikalisch exakt ableitbare Grenze, sondern eine normative Festlegung. Es ist der Versuch, das Ziel der Klimarahmenkonvention (§ 2), eine "gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems zu verhindern", so festzulegen, dass politisch nachvollziehbare und gegebenenfalls sanktionierbare Maßnahmen getroffen werden können. Ob aber auch 1,5 Grad schon zu viel sind, oder auch 2,5 Grad noch erträglich wären, weiß niemand präzise zu sagen.

Heft Energiewirtschaftliche Tagesfragen 60. Jg. (2010) Heft 8. Oliver Geden: Der langsame Abschied vom 2-Grad-Ziel
… Das 2-Grad-Ziel ist in der internationalen Klimapolitik gegenwärtig weitgehend Konsens und zumindest in Europa gilt dies auch für die Medienöffentlichkeit. Es fungiert als zentraler Referenzpunkt der Klimadebatte, mit der bemerkenswerten Besonderheit, dass (Klima-)Politiker durchgängig darauf verweisen, es handele sich dabei um ein von der Wissenschaft vorgegebenes Ziel, während Klimaforschern bewusst ist, dass das 2-Grad-Ziel genuin politischer Natur ist.
Die naturwissenschaftliche Klimaforschung liefert zwar durchaus Belege dafür, dass die Orientierung an einer Zwei-Grad-Schranke sinnvoll wäre. Aktiv treten dafür jedoch nur Teile der scientific community ein. Im jüngsten Sachstandsbericht
(Anmerkung: bezieht sich inzwischen auf den vorletzten Bericht) des „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (IPCC) etwa findet sich keinerlei Plädoyer für die prominente Zielmarke. Durchgesetzt hat das Zwei-Grad-Ziel nicht die Klimaforschung, sondern vor allem die EU. …

Dass das Ziel wesentlich mehr politischer, als wissenschaftlicher Grundlage entspringt wurde inzwischen „erkannt“. Man ist deshalb (nach der Zustimmung zum Vertrag!) dabei, zu forschen, wie man das Ziel rückwirkend begründen könnte:
EIKE 10.08.2016: Tollhaus Berlin – Forscher sollen nachträglich die „Wissens- und Entscheidungsbasis“ für das verabschiedete 1,5 Grad Ziel suchen.

Wie schlimm ist eine Temperaturänderung von 0,5 Grad und was ist das wirkliche Ziel

In den vorhergehenden Kapiteln wurde gezeigt, dass eigentlich niemand weiß, welche Temperaturänderung welche Probleme verursachen würde, weshalb man im Kern einen Wert bestimmt hat, um eine griffige Zahl zu erhalten.
Parallel zur Erwärmung wird inzwischen auch wieder von einer doch auch möglichen, kleinen Eiszeit fabuliert und das mit der gleichen Vorhersage-Sicherheit wie die Erwärmung:
N24 WELT: Britische Forscher überzeugt: Auf uns kommt eine "Mini-Eiszeit" zu
In wenigen Jahren könnte es frostig auf der Erde werden. Das zumindest behaupten Forscher aus Großbritannien und sprechen von einer "Mini-Eiszeit". Ihre Vorhersage soll zu 97 Prozent zutreffen
Wissenschaftler außerhalb des Forscherteams haben die Vorhersage einer "Mini-Eiszeit" aber inzwischen kritisiert. Der Astronom Phil Plait betont, dass ein Rückgang der magnetischen Aktivität der Sonne höchstwahrscheinlich nicht mit einer bedeutenden Senkung der Temperaturen auf der Erde einhergehen würde. Der Meterologe Eric Holthaus schreibt, dass eine Abkühlung die globale Erwärmung höchstens um 0,5 Grad senken würde – eine vernachlässigbare Größe.

Wie üblich, kein Klimaforscher traut dem anderen (etwas zu). Sicherheiten der Vorhersage, auf welche die AGW-Klimawissenschaft so stolz ist, werden von den eigenen Fachleuten sofort zur Makulatur erklärt, wenn es in die andere Richtung tendiert. Hoch interessant ist aber die Bemerkung, dass 0,5 Grad Temperaturänderung „eine vernachlässigbare Größe“ seien.
Aus dieser Offenbarung, wie in der Klimawissenschaft wirklich über 0,5 Grad Temperaturdifferenz gedacht wird, lässt sich nur folgern (was schon oft auf EIKE publiziert wurde): Der Klimavertrag soll die Welt zu exorbitanten Maßnahmen zwingen. Aber nicht, um wirklich eine „vernachlässigbare Größe“ an Temperaturänderung zu „bekämpfen“, sondern um die politische Begründung und das Geld zur Einleitung der weltweiten Transformation zu erhalten.

Ob es allen der im Berliner Bundestag zu 100 % mit Ja stimmenden  wirklich klar war, wie sie dazu über den Tisch gezogen wurden – und Deutschlands Souveränität nicht mehr nur an die EU, sondern an die Welt verscherbelt haben?

Nachtrag: Steinmeier for President…

fordert heute die SPD und will Frank Steinmeier als Nachfolger von Joachim Gauck durchsetzen. Da paßt, was Henryk Broder beobachtet:  Ein Bericht über einen Auftritt des deutschen Außenministers vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen wurde von der Social-Media-Abteilung seines Hauses so zusammengeschnitten, dass er mit tosendem Beifall endete. So etwas gab es bislang nur im DDR-Fernsehen und in der Muppet-Show. Dazu BILD: Die letzten vier Worte sind kaum noch zu hören. Tosender Beifall übertönt die Worte des Außenministers. Der Applaus geht weiter bis das Video endet… BILD hörte in die Originalrede Steinmeiers hinein. Und siehe da: Kein Applaus, keine Unterbrechung… Erst mehr als 14 Minuten später gab es den einzigen Applaus für Steinmeier an diesem Tag. Der traditionelle Applaus nach der Beendigung einer Rede vor der Vollversammlung. Wird er unser Klatsch-Präsident?

Quellen

[1] WELT N24: Die frühen Jahre der Angela Merkel
https://www.welt.de/politik/deutschland/article116086112/Die-fruehen-Jahre-der-Angela-Merkel.html

[2] Deutscher Bundestag: Einstimmiges Ja zum Pariser Klimaabkommen
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2016/kw38-de-klima/439924

[3] Klimavertrag
https://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/2016/09/2016-09-22-uebereinkommen-von-paris.pdf;jsessionid=B28441310E9708F2AF1930DE959DD6AB.s4t1?__blob=publicationFile&v=1

[4] Die Bundesregierung 23. September 2016: Klimaabkommen von Paris
https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/09/2016-09-22-un-klimaabkommen-ratifizierung.html

[5] Deutscher Bundestag Drucksache 18/8080, 12. April 2016, Katrin Göring-Eckardt, Dr. Anton Hofreiter und Fraktion: Antrag Zur Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens ‒ Klimaschutz wirksam verankern und Klimaziele einhalten

[6] WWF, 19. September 2016: Deutsche wollen Push für den Klimaschutz
http://www.wwf.de/2016/september/deutsche-wollen-push-fuer-den-klimaschutz/

[7] EIKE 14.09.2016: Frau Hendricks glaubt im Klimawahn, Klimapäpstin geworden zu sein und den Irrglauben ihrer Bürger verdammen zu dürfen Zu ihrem Gastbeitrag „Weit verbreiteter Irrglaube“ im Handelsblatt
http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/frau-hendricks-glaubt-im-klimawahn-klimapaepstin-geworden-zu-sein-und-den-irrglauben-ihrer-buerger-verdammen-zu-duerfen-zu-ihrem-gastbeitrag-weit-verbreiteter-irrglaube-im-handelsblatt1/

[8] Homepage DAS Klimamanifest von Heiligenroth: Die Varianten (18) des 2-Grad-Ziels !!
https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/?p=2488

[9] Süddeutsche Zeitung, Ausgabe Nr. 228: Neuer Ärger für Peter Tauber

[10] EIKE: Deutschland im 21. Jahrhundert – Von der Industriegesellschaft zum Ökosozialismus
[11] EIKE: Was bei TTIP und CETA verhindert werden muss, ist beim Klimawandel richtig
[12] EIKE: „Große Transformation“ – Das PIK lässt Katze aus dem Sack!




,Hide The Decline‘ enthüllt: 50 Graphiken, die keine Hockeyschläger sind, zerschlagen die Behauptungen bzgl. ,globaler‘ Erwärmung

Und zwar Folgendes: Wenn Wissenschaftler die Wasser- (SST) und Festlands-Temperaturen sowie den Wärmegehalt der Tiefsee aus paläoklimatischen Aufzeichnungen rekonstruieren (die hunderte oder tausende Jahre zurück reichen), und wenn sie die gleichen physikalischen Beweise zugrunde legen, um die derzeitigen Temperaturen zu rekonstruieren, dann scheint der rapide und gefährliche Erwärmungstrend, der mysteriöserweise die Form eines Hockeyschlägers während der letzten Jahrzehnte angenommen hatte, einfach … zu verschwinden. An seine Stelle sind moderne Temperaturaufzeichnungen aus der ganzen Welt getreten, die nicht einmal ansatzweise an einen sich rapide erwärmenden, gefährlichen und beispiellosen Hockeyschläger erinnern. Stattdessen enthüllen die paläoklimatischen Aufzeichnungen genau das Gegenteil. In weiten Gebieten der Erde war es die meiste Zeit während der letzten paar Tausend Jahre signifikant wärmer als jetzt.

Es folgt eine Zusammenstellung von 50 Temperaturgraphiken aus begutachteten wissenschaftlichen Studien. Einige Graphiken zeigen, dass a) die Temperaturen nach 1940 tatsächlich in vielen Regionen der Welt gesunken sind anstatt rapide zu steigen – das Gegenteil dessen, was Klimamodelle prophezeit hatten. Alle Graphiken zeigen, dass b) die Temperaturen nach 1940 keineswegs höher lagen als während der Jahrzehnte, Jahrhunderte und Jahrtausende vor dem steilen Anstieg anthropogener CO2-Emissionen. In einigen Gebieten war es sogar während der Kleinen Eiszeit (15. bis 19. Jahrhundert) wärmer als heute. Und schließlich zeigen diese 50 Graphiken eindeutig, dass c) das Konzept einer Erwärmung im globalen Maßstab oder ein global synchroner Anstieg der Temperaturen an der großen Mehrheit der Messstellen auf den Ozeanen und dem Festland während der jüngsten Zeit … wissenschaftlich nicht haltbar ist.

In vielen Gebieten der Welt sind die heutigen Temperaturen immer noch unter den kältesten Temperaturen der letzten vielen tausend Jahre. Der Meeresspiegel wiederum liegt an manchen Stellen so tief wie nie zuvor während der letzten 8000 Jahre; der relative Meeresspiegel lag 1 bis 4 Meter höher als heute noch vor ein paar tausend Jahren. Wo es wärmer geworden ist, war das auf moderate und leichte Weise der Fall, nicht rapide und gefährlich. Vielleicht ist dies der Grund dafür, dass das „Hide-The-Decline“-Phänomen so unabdingbar notwendig für die Fans des Hockeyschlägers unter den Rekonstrukteuren geworden ist

Saenger et al, 2009 (Bahamas) (Northern Hemisphere)

Wunsch and Heimbach, 2014  (Pacific, Atlantic, Indian Oceans)

Diskussion: „Eine sehr schwache langfristige Abkühlung (1993 bis 2011) ist erkennbar über den gesamten großen Rest des Ozeans in einer Tiefe unter 2000 m, einschließlich im gesamten Pazifischen und Indischen Ozean sowie dem ostatlantischen Becken“.

de Jong et al., 2013 (Chile)

Pitman and Smith, 2012  (Kanada)

Esper et al., 2012 (Nordeuropa, Skandinavien)

Divine et al, 2011  (Norwegen)

Sunkara and Tiwari, 2016  (Indien)

Drinkwater, 2006 (Grönland)

Hanna et al., 2004 (Island)

Goodkin et al., 2008  (Nordatlantik)

Yan et al., 2015 (South China Sea)

Munz et al., 2015  (Arabisches Meer)

Matskovsky and Helama, 2015   (Finnland, Schweden)

Cook et al., 2009  (Kanada)

Gennaretti et al., 2014  (Nordamerika)

Incarbona et al., 2016  (Sizilien, Ägäis)

Rosenthal et al., 2013 (Wärmegehalt im Pazifischen Ozean)

„Wir zeigen, dass Wassermassen in Verbindung mit dem Austausch zwischen Nordpazifik und Antarktis jeweils um 2,1°C bzw. 1,5°C wärmer waren während des Thermalen Maximums im mittleren Holozän als im vergangenen Jahrhundert. Beide Wassermassen waren ~0,9°C wärmer während der Mittelalterlichen Warmzeit als während der Kleinen Eiszeit und ~0,65°C wärmer als während der letzten Jahrzehnte“.

Zhu et al., 2016 (China)

Ault et al., 2013 (Äquatorialer Pazifik)

Hanhijärvi et al., 2013    (Arktis, Nordatlantik)

 

Schneider et al., 2006   (Antarktis)

Delong et al., 2012 (Tropischer Pazifik)

Zinke et al., 2014 (Südafrika)

Lyu et al., 2016  (China)

Esper et al., 2014 (Nordeuropa)

Fudge et al., 2016  (Antarktis)

Grudd et al., 2002 (Schweden)

Jalili et al., 2016  (Mittelmeer)

Gjerde et al., 2016 (Norwegische Gletscher)

Antinao and McDonald, 2013  (Tropischer Pazifik, Kalifornien)

Rella and Uchida, 2014 (Antarktis)

Shevenell et al., 2011  (NW äquatorialer Pazifik, Westantarktis, SE Pazifik)

Yamamoto, 2012  (Japan)

Durantou et al., 2012  (Arktischer Ozean)

„Die Wassertemperatur (Arktischer Ozean, Kanada) im Zeitraum ~1885 bis 1935 ist um bis zu 3°C wärmer als die mittlere derzeitige Temperatur an der Probenentnahmestelle. Für den Zeitraum ~1887 bis 1945 liegen die Werte der rekonstruierten Meereis-Bedeckung im Mittel bei 8,3 Monaten pro Jahr, was um 1,1 Monate unter den derzeitigen Werten liegt“.

Gajewski, 2015 (Kanadische Arktis, Grönland)

Fortin and Gajewski, 2016  (Kanadische Arktis)

Kim et al., 2007 (Nordafrika)

Kolansky et al., 2015  (Pazifik)

Lamy et al., 2012 (Chile)

Bostock et al., 2013  (Südsee)

Eldevik et al., 2014 (Norwegen, norwegische See)

„Während des Late Holocene (LH) sind die Wassertemperaturen im Nordatlantik und des Nordmeers vergleichbar mit den gegenwärtigen Werten, jedoch bis zu 1°C wärmer“.

Prieto et al., 2016  (Argentinien, Uruguay) Relativer Meeresspiegel

Dura et al., 2016 (Vancouver ) Relativer Meeresspiegel

Bracco et al., 2014  (Uruguay) Relativer Meeresspiegel

Kench et al., 2014 (zentraler Pazifik) Relativer Meeresspiegel

Link: http://notrickszone.com/2016/09/27/hide-the-decline-unveiled-50-non-hockey-stick-graphs-quash-modern-global-warming-claims/#sthash.unU7QuuM.dpbs

Übersetzt von Chris Frey EIKE