Die Chemikalien-Angstmaschine

Wie ich in einem früheren Beitrag schon geschrieben habe, hat der staatliche Toxikologe von North Carolina Ken Rudo öffentlich der EPA in den USA und anderen „Gift“-Experten widersprochen, die gesagt hatten, dass der Gehalt von Chrom-6 sicher ist, welcher in einigen Gewässern in North Carolina entdeckt worden ist. Die Kontamination stammt aus Ablagerungen von Kohlenasche und anderen Quellen.

Wenig überraschend ist Erin Brockovich Dr. Rudo zur Seite gesprungen. Sie wurde reich und berühmt mit ihrer Angstmacherei vor „giftigem Chrom“, war vor Kurzem Mitautorin eines Briefes der radikalen Arbeitsgruppe, die die Cr-6-Alarmtrommel gerührt hat und wird am Wahlabend am Catawba College in North Carolina die Sache noch weiter hoch kochen.

Das Thema spielt auch in der Gouverneurs-Kampagne von North Carolina eine prominente Rolle. Der Kandidat der Demokraten Roy Cooper sagte, dass Brunnenwasser unsicher ist, und verurteilt das Duke Energy Energieunternehmen wegen dieser Ablagerungen sowie den jetzigen Gouverneur Pat McCrory (der einst für Duke arbeitete) dafür, eine Anordnung „nicht trinken“ widerrufen zu haben.

Nicht außen vor lassen sollte man die Behauptungen der U.S. Commission on Civil Rights (USCCR), denen zufolge Chrom-6 aus Ascheablagerungen entweicht, die Trinkwasserversorgung gefährdet und ärmere Familien „unverhältnismäßig stark betrifft“. Gemeinden in der Nähe von „Abfallhalden“ und „industriellen“ Einrichtungen weisen „extrem hohe“ Raten von Krebs-, Herz und anderen Krankheiten auf, heißt es in einem Bericht der Kommission, in dem jene Einrichtungen mit Kohlenasche-Deponien in einen Topf geworfen werden.

Die verunreinigen Substanzen geraten in Grund- und Trinkwasser und sogar in „der Erholung dienende Gewässer“, die „stark frequentiert werden durch Fischfang, Boot fahren und baden“, heißt es in dem Kommissionsbericht. Das Problem „erstreckt sich meilenweit“ um Gemeinden in der Nähe von Kohlenasche-Lagerstätten, welche „in unverhältnismäßig großer Zahl in Gemeinden mit geringem Einkommen oder solchen, die von Minderheiten bewohnt sind, liegen“. Dies macht die Angelegenheit zu einem Thema der Bürgerrechte, das die Regierung aufgreifen muss.

Das USCCR möchte, dass die EPA und das North Carolina Department of Environmental Quality (NCDEQ) die Implikationen bzgl. der Bürgerrechte untersuchen, dass Kohlenasche als „gefährlicher Müll“ klassifiziert wird, dass Versorgungsunternehmen gezwungen werden, Deponien anderswohin auszulagern und dass die Menschen für Gesundheits-Aufwendungen und Landentwertung entschädigt werden.

Ein überzeugender und gut dokumentierter Widerspruch von Kommissionsmitglied Gail Heriot (pages 113-142 of the report) zerschlägt die Behauptungen des USCCR. Ihre Analyse verdient breite Aufmerksamkeit, sowohl hinsichtlich umweltlicher als bürgerrechtlicher Belange. Außerdem legt sie offen, wie manche Menschen diese Behauptungen absichtlich dazu nutzen, rassistische Animositäten zu erzeugen.

Niemand in der Kommission, schreibt sie, hat irgendwelches Hintergrundwissen bzgl. Mülldeponien, Toxikologie, Epidemiologie oder Medizin. Folglich waren sie gar nicht befugt, irgendwelche Verkündigungen hinsichtlich der Giftigkeit von Kohlenasche abzugeben. Es gibt „starke“ Beweise, dass Kohlenasche-Lagerstätten „nicht unangemessen nahe rassischen Minderheiten“ angelegt worden sind. Wirft man Kohlenasche mit anderen, tatsächlich giftige Chemikalien enthaltenen Dingen zusammen und macht dann allein Kohlenasche für Vorfälle verantwortlich, ist das unredlich und ungültig.

Miss Heriot stört auch, dass der Chef des USCCR Martin Castro gesagt hatte, Gemeinden in North Carolina seien „Opfer von Umweltrassismus“ geworden. Diese Art „aufwieglerischer Vorwürfe“sind unangebracht, sagte sie, „und fachen die Flammen rassistischer Ressentiments an“, und zwar nur auf der Grundlage unzureichender oder falscher Informationen.

Interessanterweise ergaben Tests im Jahre 2014 durchweg einen Gehalt von Cr-6 in der Wasserversorgung von 0,07 part per Billion. Angesichts dieses Gehaltes war es völlig unnötig, „Nicht-Trinken“-Gebote auszusprechen, berichtete Greensboro News & Record. Allerdings konnte bei Tests im Mai 2016 diese Chemikalie nicht einmal in Spuren entdeckt werden, hieß es in dem Bericht.

Der 0,07-ppb-Standard ist äquivalent zu 6 Sekunden in 3300 Jahren. Der Sicherheitsstandard der EPA und des NCDEQ für Cr-6 in Trinkwasser liegt bei 100 ppb, und ein Wissenschaftspaper aus dem Jahr 2012 im Journal of Applied Toxicology kam zu dem Ergebnis, dass Trinkwasser mit 220 ppb keinerlei Gesundheits- oder Krebsrisiko darstellt. Dieses sichere, ungiftige Niveau von 220 ppb liegt 3000 mal höher als der Gehalt von 0,07 ppb, der zu der Warnung geführt hatte.

Es gibt keinen Beweis, dass das im US-Trinkwasser gefundene Cr-6 irgendeines der auf dem Waschzettel des USCCR stehenden Gesundheitsprobleme verursacht hatte. Was das EWG betrifft – wenn es sagt, dass der kaum erkennbare Gehalt von 0,02 ppb in Wasser gefährlich oder Krebs erregend ist, das 218 Millionen Amerikaner jeden Tag trinken, ist das unredlich und aufwieglerisch. Außerdem ist Kohlenasche zumeist inert, wobei die meisten metallischen Komponenten in winzigen Mengen vorliegen und/oder fest in kristallinen Sandpartikelchen eingeschlossen sind. Kaum etwas entweicht. Und Chrom-6 kommt natürlich in Gestein und Böden in den gesamten USA vor. Es ist nicht nur ein Nebenprodukt von Kohle verbrennenden oder industriellen Prozessen.

Das Konstruieren schwerer Gesundheitsbedenken durch so geringe Cr-6-Gehalte wie 0,02 oder 0,07 ppb in Trinkwasser ist grundlos; die Behauptung, dass dessen Gehalt in Gewässern in Erholungsgebieten Auswirkungen auf die Gesundheit habe, ist absurd. Tatsächlich brandmarkt der EPA-Direktor von Ohio die EWG-Behauptungen als „Angstmache“, um Geld einzuheimsen.

All dies zeigt, dass die Behauptungen von USCCR und EWG nichts als Teil einer Kampagne sind, Kohlekraftwerke zu eliminieren nebst des zuverlässigen und bezahlbaren Stromes, den sie erzeugen. Die Behauptungen können auch als Plattform dienen für weitere abgekartete Gerichtsverfahren zwischen der EPA und Umweltgruppen – wobei all jene, die am meisten betroffen sind, keine Gelegenheit zur Aussage haben und kein Mitspracherecht hinsichtlich des Ergebnisses.

Versorgungsunternehmen zu zwingen, Milliarden auszugeben, um große Aschedeponien zu verlagern in „wasserdichten Müllhalden“ (im Hinterhof von irgendjemand anderem) bringt keine Gesundheits- oder Umweltvorteile. Aber es wird Unternehmen in den Bankrott treiben, es wird die Strompreise explodieren lassen, in unserer Wirtschaft nachhallen und zu wirklichen zivilrechtlichen Problemen führen. Miss Heriot: „Die Energiekosten in die Höhe zu treiben, hat seine eigenen unvereinbaren Auswirkungen“ auf Familien von Minderheiten.

Schwarze und hispanische Familien geben einen um 10% bis 50% größeren Anteil ihres Einkommens für Heizen, Air Conditioning, Licht und andere Stromkosten aus als weiße Familien. Das sagt der Präsident des National Black Chamber of Commerce Harry Alford. Sie sind auch anfälliger für noch niedrigere Lebensstandards und verlieren sogar ihre Arbeit, wenn Arbeitgeber auf die höheren Strompreise mit mehr Entlassungen reagieren.

Falls sich die Raten verglichen mit den derzeitigen Kosten in von Kohle abhängigen Staaten wie North Carolina und Virginia (9 cent pro kwh) verdoppeln auf das Niveau der Anti-Kohle-Staaten New York (16 cent) oder Connecticut (17 cent), müssen arme Familien jedes Jahr 500 bis 1000 Dollar zusätzlich für Strom ausgeben. Krankenhäuser, Schulen, Fabriken und Geschäfte werden Tausende, Zehntausende oder Millionen zusätzlich ausgeben müssen. Woher soll das ganze Geld kommen?

Werden Unternehmen Dutzende oder Hunderte Arbeiter entlassen oder ihre Türen gleich ganz schließen? Falls sie die Kosten an die Verbraucher durchreichen – wo sollen die Familien das zusätzliche Geld hernehmen? Falls Krankenhäuser ihren Service zurück schrauben oder die Kosten erhöhen – wie wird sich das auf die Kosten für die Patienten auswirken? Werden das EWG und das USCCR finanzielle Hilfen anbieten? Wohl kaum.

Notwendigerweise sind Krankenhäuser energieintensiv. Ein normales US-Krankenhaus verbraucht 31 kwh Strom pro Quadratfuß pro Jahr. Für große Komplexe wie das 665.000 Quadratfuß [ca. 60000 m²] große Inova Fairfax Women’s and Children’s Hospital in Northern Virginia bedeutet dies 1,855 Millionen Dollar pro Jahr bei 9 cent pro kwh, aber 3,505 Millionen bei 17 cent pro kwh. Die Zusatzkosten betragen also 1,6 Millionen Dollar.

… [Es folgen weitere Beispiele für Zusatzkosten von 1 bis fast 3 Millionen Dollar. Anm. d. Übers.]

Diese Kostensteigerungen würden zu Verlusten von Arbeitsplätzen und reduzierter Pflege von Patienten führen. Jetzt versuche man sich die Auswirkungen vorzustellen auf Schulen, Fabriken, Kirchen, Lebensmittelläden, Einkaufszentren und tausende anderer große Stromverbraucher – um gegen Gesundheitsprobleme vorzugehen, die ausschließlich in den Gehirnen einiger weniger Aktivisten existieren.

Der Krieg gegen Kohle, Petroleum, Kern- und Wasserkraft ist ein öko-imperialistischer Krieg gegen zuverlässigen und bezahlbaren Strom – und gegen arme Familien und Minderheiten. Eine Politik, die die Strompreise in die Höhe treibt, Menschen ihre Arbeitsplätze verlieren lässt, Unternehmen bankrott gehen lässt und Familien in Grüne-Energie-Armut treibt.

Und trotzdem werden diese wirklich fundamentalen „Bürgerrechte“ und „Umwelt-Gerechtigkeit“ kaum einmal angesprochen durch USCCR, EWG, EPA und NAACP; von der Demokratischen Partei oder irgendwelchen selbst ernannten „Bürgerrechtsführern“. Zu viele von ihnen agieren auch gegen Extraschulen für Kinder von Minderheiten, die in öffentlichen Schulen unterdrückt werden, und gegen Maßnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Minderheiten-Gemeinden. Wird der gesunde Menschenverstand jemals wieder vorherrschen?

Link: http://www.cfact.org/2016/10/22/the-chemicals-anxiety-machine/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Öko-Terrorismus

Was war ihr Ziel?

Erhebliche Strafzahlungen und/oder Inhaftierungen für solche Taten scheinen sie nicht abzuhalten. Mindestens eine von ihnen hat Zeit mit damit in Verbindung stehenden Aktivitäten zugebracht.

Tatsächlich sagte Annette Klapstein, eine der Eindringlinge: „Ich bin sehr glücklich, aus dem Gefängnis entlassen zu sein, und bin begeistert ob all der Unterstützung und Zuneigung, die uns entgegen geschlagen ist – dies ist die Stärke und Schönheit unserer Bewegung, und es macht uns noch viel mächtiger, als die Industrie fossiler Treibstoffe jemals sein wird. Angesichts der Größe der Krise wissen wir, dass wir dies tun müssen, und wir wissen, indem wir auf eine Weise agieren, die anfängt, angemessen mit den Risiken umzugehen, vor denen wir alle stehen, können wir den Menschen Hoffnung geben, unter 1,5°C zu bleiben. Und wir können Druck auf Politiker ausüben, in ähnlicher Weise vorzugehen“.

Ken Ward aus Oregon, der den Hahn der TransMountain-Pipeline von Kinder-Morgan zugedreht hatte, sagte: „Man hat mich unter Anderem wegen Sabotage angeklagt, weil ich versucht habe, die schlimmsten Quellen von Kohlenstoff-Emissionen zum Versiegen zu bringen, welche die Umstände sabotieren, die Zivilisation ermöglichen und von denen die Sicherheit unserer Nation abhängt“.

Da haben wir es: Diese betrogenen Personen glauben, dass ihre Aktionen verhindern werden, dass die Temperaturen der Erde (das „Klima“) steigen. Sie behaupten allen Ernstes, dass Kohlendioxid-Emissionen die Bedingungen sabotieren, die die Zivilisation erst ermöglichen“.

Was für ein Schwachsinn! Nicht nur, dass ihre Maßnahmen nicht den Hauch einer Auswirkung auf das Klima der Erde haben werden, sondern auch, dass weder A. Klapstein noch K. Ward direkt vom Bau und dem Betrieb irgendeiner der Pipelines betroffen wären, gegen die sie vorgegangen sind. Stattdessen leben sie in angenehmer Umgebung in West-Oregon und Washington State.

Fanatiker und Terroristen

Mancher wird sich fragen, wie sie überhaupt von ihren Wohnungen an der Westküste mitten in die Großen Ebenen gekommen sind. Sind sie zu Fuß gegangen, mit dem Fahrrad oder auf Eseln gekommen? Wahrscheinlicher als diese Fortbewegungsmittel ist, dass sie moderne Transportmittel und „Kohlenstoff ausspeiende“ Maschinen mit internen Verbrennungsmotoren der einen oder anderen Art benutzt haben. Sie tragen aus Kohlenstoff gefertigte Westen und Hüte und schwenken Bolzenschneider, hergestellt aus Kohle (im Wesentlichen reiner Kohlenstoff) und Eisenerz, abgebaut mit noch mehr Kohlenstoff, um die Maschinen zu betreiben.

Diese Herrschaften schützen nicht nur nicht das Klima oder tragen nicht nur nicht zum Wohlergehen der Bevölkerung als Ganzes bei; sondern sie sind ganz einfach Fanatiker und öko-religiöse Terroristen.

Link: http://canadafreepress.com/print_friendly/eco-terrorism

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Dr. Neil Frank: Hillary Clinton ist keine Hurrikan-Expertin – ich aber!

(Bild rechts: © Alan Caruba †)

Wir haben noch unwahrscheinliches Glück gehabt, dass sich Matthew – in der Karibik noch ein Hurrikan der [höchsten] Stufe 5 – zu Kategorie 2 abgeschwächt hatte, bevor er in South Carolina das Festland erreichte. Es hätte viel schlimmer kommen können.

Im Jahre 1893 folgte ein wesentlich stärkerer Hurrikan in etwa der gleichen Zugbahn. Als er die Küsten von Georgia und South Carolina erreichte, ertränkte eine 15 bis 20 Fuß [ca. 5 bis 6 m] hohe Flutwelle die der Küste vorgelagerten Inseln. Obwohl die Bevölkerung damals nur einen Bruchteil der heutigen Bevölkerung ausmachte, gab es zwischen 2000 und 3000 Todesopfer, was ihn damit zum Hurrikan mit der zweithöchsten Anzahl von Todesopfern in der US-Geschichte machte. Im gleichen Jahr hat ein anderer starker Hurrikan in Louisiana 2000 Todesopfer gefordert.

Insgesamt sind allein im Jahr 1893 fünf Hurrikane auf das US-Festland übergetreten, ein Vorgang, der in einem 150 Jahre langen Zeitraum nur vier mal aufgetreten war (1886, 1893, 1916, 1933) – also alles Jahre, die lange vor der Zeit lagen, als das CO2-Niveau genug gestiegen war, um theoretisch eine rapide globale Erwärmung zu verursachen.

Clinton möchte uns glauben machen, dass CO2, emittiert bei der Verbrennung fossiler Treibstoffe zur Stromerzeugung und im Transportwesen – unabdingbar für das Leben, für Gesundheit und Wohlstand, eine globale Erwärmung verursacht, welche zu mehr und stärkeren Hurrikanen führt. Sie hat unrecht.

Es gab eine weltweite, 30 Jahre lange Flaute bei Hurrikanen, Taifunen und Zyklonen trotz der parallelen Erwärmung – sei diese nun natürlichen oder anthropogenen Ursprungs. Es hat seit 11 Jahren keinen starken Hurrikan mehr gegeben, der das US-Festland erreichte. Davor musste man davon ausgehen, dass etwa alle 2 Jahre einer auf das Festland trifft. Während der 7 Jahre von 1944 bis 1950, also deutlich vor dem rapiden CO2-Anstieg, wurde Florida allein gleich von 6 derartigen Gebilden betroffen.

Clinton ist nicht nur ignorant bzgl. Hurrikanen. Auf der Grundlage von Computer-Klimamodellen, die bei einem Test nach dem anderen durchfallen, die eine zwei bis drei mal so starke Erwärmung prophezeit haben als tatsächlich beobachtet worden ist, behauptete sie, dass der infolge der vom Menschen verursachten Erwärmung steigende Meeresspiegel „bis zum Ende des Jahrhunderts eines von acht Wohnungen in Florida unter Wasser setzen könnte“.

Empirische Beobachtungen sagen etwas ganz Anderes. Seit 1992 ist der Meeresspiegel in Miami lediglich um etwas über 1 Inch [ca. 2,5 cm] gestiegen – eine Rate von 4,2 Inches [ca. 11 cm] pro Jahrhundert, also nicht stärker als seit Jahrtausenden. Mrs. Clinton hat unrecht. Es ist nicht an der Zeit, in die Berge zu ziehen.

Ja, die Atmosphäre der Erde erwärmt sich. Seit 150 Jahren war die Temperatur mal gestiegen, mal gefallen. Was sind die Gründe? CO2, natürliche Zyklen oder irgendwelche Kombinationen? Solare und ozeanische Zyklen korrelieren viel besser mit der globalen Temperatur als CO2.

Falls CO2 nicht die Temperatur der Erde steuert – warum hat unsere Regierung dann allein für „grüne Energie“ während der letzten 15 Jahre etwa 150 Milliarden Dollar ausgegeben – ohne Berücksichtigung der Milliarden für Forschungen, nur um den Glauben an AGW zu stützen?

Was haben wir dafür bekommen? Wir haben 500 Millionen Dollar verloren, als der Solarpaneel-Hersteller Solyndra pleite gegangen war. Im Jahre 2011 subventionierten wir 11 Elektroautos herstellende Unternehmen mit 2,5 Milliarden Dollar. Sechs davon sind inzwischen bankrott, und 5 sind ins Taumeln geraten. Im Jahre 2015 ging Sun Edison, das größte Unternehmen „grüner Energie“ in den USA pleite, was uns mit 3 Milliarden Dollar zu stehen kam. Abergeo, das größte internationale Solarenergie-Unternehmen, steht vor der Pleite, was uns 2,5 Milliarden Dollar kostet. Wir haben uns verpflichtet, 3,5 Milliarden Dollar in einen 100-Milliarden-Dollar-Klimafonds einzuzahlen für Entwicklungsländer.

Die projizierten Kosten in der Zukunft sind erschütternd. Clinton will während der kommenden vier Jahre 500 Millionen neue Solarpaneele herstellen und installieren lassen. Das Institute for Energy Research schätzt die Kosten hierfür auf 205 Milliarden Dollar – plus höheren Strompreisen für die Verbraucher. Sie möchte die gesamte heimische Energie bis zum Jahr 2025 „grün“ haben.

Eine begutachtete Studie kommt zu den Ergebnis, dass die volle Erfüllung des Pariser Klimaabkommens, welche Clinton unterstützt, 1 bis 2 Billionen Dollar pro Jahr kosten würde (70 bis 144 Billionen Dollar von 2030 bis 2100). Und wofür? Für eine Reduktion der globalen Temperatur um unbedeutende 0,3°F [knapp 0,2°C].

Falls die Klimaalarmisten das Leben schützen wollen, warum kümmern sie sich nicht genauso stark um die 1,5 Milliarden Menschen ohne Zugang zu Strom und den 2 bis 3 Milliarden ohne sauberes Wasser? Jedes Jahr sterben Millionen nur aufgrund dieser beiden Faktoren. Zu einem Bruchteil der Kosten des Kampfes gegen die globale Erwärmung könnte der Zugang zu reichlichem, bezahlbaren und zuverlässigem fossilen Strom diese Todesfälle vermeiden – und nicht die diffuse, unberechenbare Wind- und Solarenergie.

————————————–

Neil L. Frank, Ph.D. (Meteorology), the longest-serving Director of the National Hurricane Center (1974–1987) and retired Chief Meteorologist of KHOU-TV, Houston (1987–2008), is a Fellow of the Cornwall Alliance for the Stewardship of Creation.

Originally published on The Daily Caller, republished with permission

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/10/27/dr-neil-frank-hillary-clinton-is-no-hurricane-expert-but-i-am/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wahrheit ist die beste Verteidigung gegen Windkraft

Die Entwickler dieser Dinge werden wohl mit gleicher Art von Ehrfurcht betrachtet, die für das Könighaus reserviert ist?

Nein, Sie glauben uns nicht? Dann schauen Sie mal hier nach den „sterbenden“ Landwirten und hier nach den grünen Jobs und hier nach den Eigentoren der Windindustrie

Wir haben sie auch vergessen.

Falls ein solcher Ort jemals existierte? – es war wahrscheinlich nur ein Fall von zu vielen Obstwässerchen, was die üblichen Sinne zu einer unplanmäßigen Pause veranlassen.

Nach jahrelanger Belästigung, Mobbing, Beschimpfung und Behandlung wie Narren (wenn es gut ausgeht) und "road-kill" (schlimmstenfalls) [Anspielung auf einen Horrorfilm, in dem sechs (doofe) Jugendliche von einem Monster verfolgt werden, der Übersetzer]. Für die meisten ist der Glanz der Anstrengungen der Wind-Industrie PR, um „Herzen und Köpfe zu gewinnen" wirklich abgenutzt.

Heutzutage sind die Gemeinden nicht mehr [?] so leichtgläubig; Sie sind nicht mehr so einladend und sie sind nicht mehr bereit, es hinzunehmen.

Trotzdem der besten „spin doctors“, die in der Wirtschaft zur Verfügung stehen, ist es das Wort „Empörung", das als synonym mit der Wind-Industrie verbunden wird, wo immer es geht.

[ "spin doctors“, negative Bezeichnung für einen Medien-, Image- oder politischen Berater für Öffentlichkeitsarbeit. Wird von den Massenmedien besonders im Bereich der Politik benutzt, da sie andeutet, dass die als „Spin-Doctor“ bezeichnete Person für eine unterschwellig manipulierte Darstellung in den Medien sorgt; Wiki]

Kurz gesagt, die ländlichen Gemeinden haben die Nase voll – und sie kämpfen zurück, mit fairen und unfairen Mitteln: Wütende Windpark Opfer ziehen am Auslöser: Windkraft Abschießen in Montana und Victoria.

Anstatt ein Jagdgewehr zu packen und ein paar Windmonster mit heißem Blei zu beschießen, haben kühlere Köpfe festgestellt, dass der beste Weg diese Dinge zu stoppen, begründeten Argumente sind, die auf Tatsachen und auf Beweisen beruhen.

Mark Whitworth ist einer von ihnen.

Mark ist Präsident von Energize Vermont, einer landesweiten Non-Profit-Organisation, die sinnvolle Energiepolitik für Vermont fördert. Whitworth arbeitet auch bei der Newark Planungskommission, dem Vorstand des Vermont Clean Energy Development Fund und dem NVDA Executive Committee. Whitworth war Mitglied des NVDA Wind Study Committee.

Hier ist Mark mit den Fakten, die die Windindustrie, ihre Parasiten und Gaukler so hassen.

Mark Whitworth: Packt die Windpark Investoren

Caledonian Record
15 September 2016

Je mehr die Vermonter über industrielle Windenergieanlagen WEA lernen, desto mehr wächst ihre Opposition. Dies zeigt sich perfekt durch die Erfahrung der NVDA (Northeast Kingdom Development Association).

Die NVDA ist die regionale Planungskommission für Vermont im Nordosten des Königreichs. Im regionalen Energieplan des Jahres 2005, „…als eine politische Erklärung, unterstützt NVDA den Bau von Windenergieanlagen… Windtürme sollten in der Region als vorteilhaft angesehen werden."

Nur 10 Jahre später, nachdem in Sheffield und Lowell die WEA in Betrieb genommen waren, schloss sich die Vorstandschaft der NVDA der Feststellung einer Studie an, dass die Vorteile der Windenergie fragwürdig waren und nicht die erheblichen Nachteile überwiegen. Der Vorstand, zusammengesetzt aus Gesetzgebern des Königreichs, der Wirtschaft und bürgerliche Führer, billigten einstimmig eine Erklärung, die abschließt: "Es ist die Position der NVDA, dass keine weitere Entwicklung von industriellen Windenergieanlagen im Nordosten des Königreichs vorzunehmen ist."

Was haben informierte Vermonter seit 2005 über industrielle Windenergieanlagen gelernt?

Sind WEAs gut gegen den Klimawandel?

Nein. Sogar die Gestalter der Politik zur Windenergie von Gouverneur Shumlin haben anerkannt, dass diese Politik keinen Einfluss auf den Klimawandel hat. Im Gegenteil, der Ausbau von Windkraft schwächt unsere natürlichen Abwehrkräfte gegen die Auswirkungen des Klimawandels durch die Fragmentierung des [Über-] Lebensraum für Tiere (und hemmt damit die Anpassung und beschleunigt das Aussterben), ebnet unsere Bergkämme ein und erhöht damit die Verwundbarkeit unserer Gemeinden, Betriebe, Unternehmen und Straßen gegen Überschwemmungen bei Unwetterereignissen.

Reduziert Windstrom die Treibhausgasemissionen?

Nach Green Mountain Power GMP vermeidet der Lowell Windpark 74.000 Tonnen CO2-Emissionen im Laufe eines Jahres. Ist das nicht eine Menge? Ist es nicht – es ist die Menge an Kohlenstoff, die New York City‘s Verkehr in weniger als einem halben Tag produziert. Und dafür erlaubt Peter Shumlin‘s GMP einen Berg zu ebnen und eine unersetzliche Waldfläche zu fragmentieren (und verbrennt ungeahnte Mengen an fossilen Brennstoffen in diesem Projekt).

Gemäß dem Ministerium für Energie, sind Vermonts pro Kopf Kohlenstoff-Emissionen die drittniedrigsten im Land – etwa 1/13 von Wyoming. Eine 10-prozentige Reduzierung der Emissionen von Wyoming wäre einfacher, kostengünstiger und hätte mehr Einfluss auf die globalen Emissionen als eine Verringerung um 10 Prozent in Vermont. Doch die Windindustrie sagt uns, dass "wir alle unseren Teil tun müssen" und "unser Teil" das Opfer von Vermonts Bergen beinhaltet.

Schafft die Windindustrie Hunderte von Arbeitsplätzen für Vermonter?

Nein. Nicht einmal, wenn Sie Burlingtons Rechtsanwälte, Montpelliers Lobbyisten, Gesetzgeber und Regierungsbürokraten, die für die Windunternehmen arbeiten (oder zu arbeiten scheinen) dazu zählen.

Der Bau eines Windparks bietet eine vorübergehende lokale Beschäftigung, aber die guten Jobs erledigen Spezialisten, die im ganzen Land von Projekt zu Projekt umherreisen, wie eine reisende Zirkus-Show.

Erinnern Sie sich an den Mann, der seinen LKW umkippte, während er ein Stück eines Windturms von Island Pond nach Lowell fuhr? Er war ein Spezialist aus Texas. Erinnern Sie sich an den Kranführer, der ihn gerettet hat? Er war ein Spezialist aus Massachusetts. Millie, die Kellnerin, die ihnen das Mittagessen serviert? Sie ist aus Vermont. Sie sagte, sie seien miese Trinkgeldgeber. Wollen Sie darauf wetten, dass Millie unter den "Tausenden von sauberen Energiearbeitern" des Gouverneurs Shumlin gezählt wird?

Je älter die Turbinen werden, umso vermehrt treten Pannen auf und die Vermonters bekommen häufiger Besuche von diesen auswärtigen Spezialisten. Millie wird mehr schlechte Trinkgelder bekommen.

Schädigen Windturbinen die Gesundheit der Nachbarn?

Die Vermont-Abteilung von Gesundheit erkennt an, dass die Rotoren Geräusche bilden, der Lärm kann Schlaf stören und gestörter Schlaf kann Depression sowie Herzgefäß-, Atmungs- und Erkrankungen des Bewegungsapparats verursachen. Aber, das Gesundheitsministerium ist nicht in der Lage, die Verbindung zwischen dem Betrieb von Windanlagen und den kranken Nachbarn in der Nähe drei großer Windparks von Vermont zu sehen.

Windanlagen produzieren drei Arten von Geräuschen die Nachbarn nerven können, ihren Schlaf stören und sie krank machen: hörbares Rauschen, niederfrequentes Rauschen (geringes Kribbeln, das sowohl gefühlt als auch gehört wird) und Infraschall (die Leute betreffen können, die anfällig sind, z.B. für Epilepsie).

Sind Windanlagen laut?

Absolut. Das Department für Öffentliche Aufgaben hat festgestellt, dass zwei der Vermont-Groß-Wind-Anlagen akustische Lärmgrenzen überschritten haben. Sie untersuchen nun die dritte wegen gemeldeter Verstöße. Bei einem Besuch in einem Haus, in der Nähe zu dem Georgia Mountain Windpark, empfand der Vermonter Senator Brian Campion " das Geräusch der Windanlagen als zu laut." Vermont hat keine Grenzwerte für niederfrequente Geräusche oder Infraschall.

[siehe hier Deutschland: http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/texte_40_2014_machbarkeitsstudie_zu_wirkungen_von_infraschall.pdf]

Vermonter Windpark Betreiber prahlen, dass die Beschwerden über Lärmbelästigungen zurückgegangen sind. Die Windanlagen sind nicht leiser geworden – nur haben die Nachbarn resigniert, weil die Beschwerdeprozesse umständlich sind und weder die Windfirmen noch der Staat jemals sinnvolle Korrekturmaßnahmen ergriffen haben.

Reduzieren Windkraftanlagen die Werte von Immobilien?

Die Makler in Barton und Georgia denken so: In Barton verschlechtert sich die Wertstellung von Immobilien, die die Sheffield-Windanlagen im Blick haben und Georgia reduziert die Verkaufspreise für Immobilien, die vom Lärm des Georgia Mountain Windpark betroffen sind.

Verringert der Wind unsere Nutzung fossiler Energieträger?

Nein. Wind ist intermittierend und erfordert ein Backup; In New England werden Erdgaskraftwerke als Backup verwendet. Weiterer Ausbau der Windenergie wird auch unseren Bedarf an Gaskraftwerken weiter ausbauen.

Brauchen wir denn keinen Wind, um unsere Elektrofahrzeuge anzutreiben?

Nein. Wie viele Elektrofahrzeuge fahren auf den Straßen von Vermont? Für den Einsatz hier, sind sie noch nicht geeignet. Die Windanlagen in Sheffield und Lowell werden verschrottet sein, bevor Elektroautos und Pickup Trucks in weit verbreiteten Einsatz in Vermont sind. Weit weniger destruktive Optionen als Wind werden dann verfügbar sein.

Brauchen wir nicht mehr Wind, um unsere gesetzlichen Energieziele zu erreichen?

Nein. Wir können unsere Ziele erneuerbarer Energien mit Wasserkraft und gut-platzierten Solar [-hitze] -anlagen erreichen. Und vergessen Sie nicht, die Windanlagen, die wir jetzt haben, tragen nicht einmal zu unseren Zielen bei – Vermont Wind RECs [Renewable Energy Credits] werden verkauft, so dass Massachusetts und Connecticut ihre Ziele erfüllen können.

Sind Windentwickler Altruisten, die kämpfen, um den Planeten zu retten?

Nein. Sie sind scheinheilige Wichtigtuer, die reich werden, indem sie Schlangenöl verkaufen, das die Krankheit verschlechtert. Sie schlagen zerstörerische Projekte vor, die Vermonter Städte nicht haben wollen, und Vermonts Versorgungseinrichtungen nicht brauchen. Es ist an der Zeit, sie zu packen.

Gefunden auf Stophesethings vom 16. Oktober 2016

Übersetzt durch Andreas Demmig

The Best Defence Against the Wind Industry is the Truth




Migranten achten beim Essen zu wenig aufs Klima: Wird Deutschland damit im Kampf gegen den Klimawandel zurückgeworfen? Eine Analyse mit überraschender Lösung

Bild 1 rechts: Analoger Klimarechner (Deckblatt). Quelle: FiBL Download

Entdeckt wurde dieses bisher vernachlässigte Problem in unserem Nachbarland Österreich.

Die richtungweisende Untersuchung lautet: GW-Unterricht 135, (3/2014), 5–18: McKioto – Klimarelevanz jugendlicher Esskultur.
Nach dieser Untersuchung sind von Schülern mit Migrationshintergrund 28 % weniger als die einheimische Vergleichsgruppe bereit, zum wichtigen Klimaschutz auf ein Schnitzel oder einen BigMac zu verzichten.
Information und Daten dazu sind bei FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau) hinterlegt.
Beteiligt waren unter anderem:
Forschungsinstitut für biologischen Landbau, Wien; Pädagogische Hochschule, Wien; Institut für Ökologischen Landbau, Universität für Bodenkultur, Wien; gutessen consulting, Wien.

Mit dem Ausgabejahr 2014 ist die Expertise nicht mehr ganz neu, aber aufgrund der zwischenzeitlich erheblich gestiegenen, davon betroffenen Personenzahlen um so aktueller.

Damit blüht Deutschland das, was schon bei PISA einst geschah: Damals wurde Deutschland für die mangelhafte Schulbildung der Kinder damaliger Gastarbeiter aus Anatolien und ähnlichen Gegenden verantwortlich gemacht. Als Ergebnis wurde unser Schulsystem auf die (geringeren) internationalen Anforderungen zurückgebaut, weil sich nur so die globalstatistisch erforderliche Zahle von Schülern mit hohem Bildungsabschluss erreichen ließ.
Und nun laufen wir Gefahr, aufgrund der vielen „geschenkten“ Neubürger vielleicht im Klimawandel-bekämpfen zurückgeworfen zu werden, sofern man nicht auch dort sofort und umfassend Maßnahmen einleitet.
Davon ist bisher jedoch nichts zu sehen. Nicht einmal eine der sonst zu wirklich „jedem Fliegenschiss“ erstellten, parlamentarischen Anfrage der Grünen oder LINKEN ist dazu bekannt. Ebenfalls nicht bekannt ist, dass ein Antrag bestünde, als mindeste Notlösung den extra dafür entwickelten Schüler-Klimarechner (Pappscheiben, siehe Startbild) in Österreich einzukaufen und an alle Deutschen Schulen zu verteilen, bis es möglich ist, diesen analogen, österreichischen Papprechner als moderne, Schuldigital-4.0 gerechte App-Variante den modernen, deutschen Kids zur Verfügung zu stellen.

Die Untersuchung McKioto

Umfassend und tiefschürfend, wie solche Untersuchungen durchgeführt werden, wurden in Österreich behandelt und recherchiert:.
McKioto: Im Rahmen des Sparkling Science Projektes McKioto untersuchten Schüler/innen zweier Klassen der 8. Schulstufe gemeinsam mit Wissenschaftler/innen die Auswirkungen ihrer Ernährungsweise auf ihre Gesundheit und den globalen Klimawandel. Das eigene Konsumverhalten wurde gemeinsam analysiert und Handlungsalternativen für jene Bereiche des
Ernährungsverhaltens erarbeitet, die als besonders klimaschädlich oder nicht gesundheitsfördernd identifiziert wurden. Im
vorliegenden Artikel werden Grundzüge einer Klimabilanz erklärt, der Klimaimpact unterschiedlicher Nahrungsmittel herausgearbeitet, ausgewählte Ergebnisse zu jugendlicher Esskultur dargestellt und aufgezeigt, wie der im Projekt erstellte
Klimarechner im Unterricht eingesetzt werden kann.
… Globale Erwärmung, Klimawandel und Naturkatastrophen sind Themen, die zunehmend nicht nur in
Medien, bei Veranstaltungen und im Alltagsdiskurs präsent sind, sondern auch im schulischen Unterricht sowie in der Kommunikation zwischen Schüler/innen thematisiert werden. Der Zusammenhang zwischen globaler Erwärmung und u. a. globalem Essverhalten
stellt eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, mit Schüler/innen wissenschaftlich belegbare, scheinbar „ferne“ Phänomene (Anstieg des Meeresspiegels, Schmelzen der Polkappen, Dürre, …) mit ihrem Alltag – hier am Beispiel der Esskultur – zu verknüpfen,

… Vor allem Jugendlichen, die oft ein machtloses Gefühl gegenüber globalen Veränderungen haben, da sie in Entscheidungen nicht eingebunden werden, wird hier ein Instrument gegeben, eigenständig mit der Wahl der Nahrungsmittel einen Beitrag zur Erreichung der globalen Klimaziele zu leisten.
Durchgeführt wurde das Projekt mit den: Schüler/innen zweier Klassen der achten Schulstufe (einer Neuen Mittelschule und eines Gymnasiums) waren dabei Beforschte und Forschende zugleich. … Daten von 792 Schüler/innen wurden erhoben, Ergebnisse deskriptiv analysiert und diskutiert.

Unterteilt wurden die Probanden (Schüler im Alter von 10 … 14 Jahren) in die Klassen (Hinweis: „Schüler“ meint synonym immer Personen mit allen im Genderkatalog gelisteten Geschlechtsvarianten):
– Schüler mit deutscher Muttersprache,
– Schüler mit Migrationshintergrund
– Schüler in Familien mit weniger als 50 Büchern (bucharme Familien),
– Schüler in Familien mit mehr als 100 Büchern (buchreiche Familien)

Die Ergebnisse zum Klimawandel-gerechten Essverhalten der Schüler

(Gekürzte) Ergebnisse der abschließenden Befragung. Man beachte, dass das im gesamten deutschsprachigen Kulturraum seit historischen Zeiten zur Esskultur gehörende Schnitzel in einem Atemzug mit einem BigMac genannt wird, nach Meinung des Autors eine ganz perfide und schon vom Ansatz her ergebnisverzerrende Fragestellung:
McKioto:
63 % der Jugendlichen beantworten die Frage „Wenn es dem Klima nützt, verzichte ich öfter auf mein Schnitzel/meinen Big Mac“ mit Ja und bekunden damit generelle Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und ihr Ernährungsverhalten im Kontext des Klimawandels zu verändern.
Abhängig von der Herkunft:
Hinsichtlich Migrationshintergrund und Bildungsnähe lassen sich Unterschiede erkennen:
Während nur 53 % der Jugendlichen mit Migrationshintergrund zugunsten des Klimas auf das Schnitzel verzichten würden, sind dies bei den Schüler/innen mit deutscher Muttersprache 71%.
Bei Schüler/innen aus buchärmeren Familien (unter 50 Bücher) sind es 53% bei denjenigen, die aus buchreicheren Familien (über 100 Bücher) stammen, 70 %.
Neben dem Geschlecht ist auch die Bildungsnähe eine entscheidende Determinante beim Konsum von Fleisch: 14 % der Jugendlichen aus buchreicheren Familien geben an, dass ihnen der regelmäßige Fleischkonsum zu Hause sehr bzw. eher wichtig ist, bei Schüler/innen aus buchärmeren Familien sind es 26 %.

Leider gibt es diesen umfassenden Überblick zur Verteilung der Klimawandel-Ernährungseinstellungen in Abhängigkeit von der häuslichen Bücherzahl nur für das Essen der Schüler zu Hause. Für die klimarettende Ernährungsentscheidung außer Haus fehlt noch eine Analyse: FiBL-Homepage: „Bisher sind uns keine Forschungsarbeiten zum Außer-Haus-Verzehr von Jugendlichen und dessen Klimarelevanz bekannt“.
Jedenfalls eine sehr schmerzhafte Wissenslücke, die Österreichs Forschung wohl noch nicht füllen konnte.

So etwas verwundert. Denn auch in Deutschlands Klimawandel-Expertenkreisen ist man grundsätzlich davon überzeugt, dass das dem Klimawandel angepasste Essen einen enormen Einfluss hat. Klimaretter.Info stellte dies vor: „Fleischkonsum gefährdet Einsparziel“ und Frau Hendricks erstellte dazu eine Expertise:
Bild.de: Wegen Klimaschutz Deutsche sollen weniger Fleisch essen
Umweltministerin Barbara Hendricks (64, SPD) setzt in einem 67-seitigen Entwurf („Klimaschutzplan 2050“) das Ziel, den Fleischverzehr zu halbieren.
Hendricks begründet ihre Forderung mit der Verringerung klimaschädlicher Treibhausgase. Denn: Rinder produzieren durch ihre Verdauung umweltschädliches Methan-Gas (in Deutschland rund 25 Mio. Tonnen CO2/Jahr). Ziel müsse daher „vor allem der Abbau der Wiederkäuerbestände“ sein, heißt es im Hendricks-Plan.
Um das UN-Klimaziel (max. 1,5 Grad Temperaturanstieg gegenüber dem vorindustriellen Niveau) zu erreichen, sind „umfassende gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen notwendig“, schreibt das Ministerium.

Weil niemand wirklich etwas vom Klimawandel bemerken kann, sollen ihn die Bürger wenigstens beim Essen per Vorschrift spüren

Oft genug hat der Autor dargelegt, dass niemand in Deutschland einen Klimawandel bemerken kann, weil er hier schlichtweg nicht messbar ist. Was besorgte Bürger und Politiker vermeinen zu spüren, ist das sehr wechselhafte Wetter: EIKE 29.10.2015:Kann man den Klimawandel in Deutschland wirklich täglich spüren? Eine Suche mit überraschendem Ergebnis

Für eine mit den von Frau Hendricks forcierten Maßnahmen erzielbare, jährliche Temperaturreduzierung zwischen 0,000004 … 0,000012 °C / pa (Abschätzung des Autors) erscheinen diese Vorschriften „ … vor allem der Abbau der Wiederkäuerbestände“ zudem nicht unbedingt sehr zielführend.
Wie das Beispiel „CCS-Speicherung ist Klimarettung mittels Homöopathie“ zeigt, ist es aber vor allem wichtig etwas zu tun, alles andere – z.B. über den Sinn nachdenken – ist vollkommen nebensächlich und gilt als Ballast, wie ihn zum Beispiel ältere Bürger oft mit sich herumtragen.

Die Betrachtung, welche Wirkung die von Frau Hendricks pompös geforderte Reduzierung des Fleischkonsums erzielen kann, zeigt klar, dass es sich dabei nur um eine Gehirnwäsche-Zwangsmaßnahme der Ökokirche handelt, wie sie die „richtigen“ früher mit ihren sich über ca. 1/3tel des Jahres erstreckenden Fasten- und Lustverbots-Zeiten auch vorschrieben.
katholisch.de: Die Fastenzeit des Mittelalters war von Askese bestimmt. Auf der Verbotsliste standen tierische Nahrungsmittel wie Fleisch, Eier, Milch und Käse. Gelockert wurden die Verbote erst Ende des 15. Jahrhunderts. Papst Julius III. hob die strengen Regeln Mitte des 16. Jahrhunderts auf. Verboten war nur noch das Fleisch.

Diesen Verdacht, dass es inzwischen mehr um das ideelle „etwas tun“, als um einen wirklichen Sinn geht, bestätigte der Umweltbeauftragte der Erzdiözese Bamberg. Er formulierte kürzlich auf einer Podiumsveranstaltung der Nürnberger Nachrichten: „Wir alle haben die Verantwortung für den globalen Treibhauseffekt … mit unserem Lebensstil können wir einiges verändern … wenn sich die Menschen gesund und nachhaltig ernähren, öffentliche Verkehrsmittel nutzen und bewusster leben, sei schon viel erreicht“.
Auch hier vermisst der Autor wenigstens einen klitzekleinen Hinweis auf das „wie viel erreicht“, aber wie die Bildzeitung bei Frau Hendricks, fragt auch eine Lokalredaktion keinen Klimafachmann danach. Übrigens ist auch im Informationsmaterial der Österreichischen Schüler-Klimaschulungsmaßnahme nirgends ein Hinweis auf den erzielbaren Klimawandel-Reduktionseinfluss enthalten.

Wer auf sein Schnitzel nicht verzichten möchte, schenke alternativ Migranten Bücher

Zurück zur Brisanz der bahnbrechenden Untersuchung in Österreich.
Der Vorteil solcher Analysen ist oft, dass sich dank von ausgewiesenen Fachpersonen durchgeführten, umfangreichen und , fundierten statistischen Analysen Korrelationen entdecken lassen, welche bisher nicht bekannte Wege zu Lösungen (an-)bieten.
Es ist eine Methodik, welche schon die Scholastiker des Mittelalters zu höchster Blüte entwickelten, wenn es zum Beispiel darum ging, Auswege aus den restriktiven Speise(Einschränkungs-)Vorschriften zu finden.
Nachdem die Untersuchung eindeutig belegt, dass der Klima-Auswirkung der jugendlichen Esskultur direkt von der „Bucharmut“ der Familien abhängt, muss man rein logisch folgern, dass die sinnvollste Maßnahme zur Aktivierung des in der Migranten-Esskultur schlummernden Klimaschutz-Beitrages darin besteht, den Migranten und Neubürgern Bücher zu schenken. Das wäre zwar äußert unkonventionell, aber die Korrelation berechnet dafür einen hohen Klima-Wirkungsgrad-Anteil, und nur darauf kommt es an.

Um zu prüfen, ob diese rettende, wissenschaftlich-mathematisch belegbare Idee vielleicht schon einmal aufgegriffen wurde, hat der Autor die Plattform der Allianz Klimastiftung gesichtet, welche jährlich einen Preiswettbewerb für Klima-Rettungsmaßnahmen von Schülern durchführt.

Bild 2 Screenshot. Quelle: Homepage der Allianz-Umweltstiftung

Leider ergab die Sichtung keinen Treffer, bis auf die Erkenntnis, dass ein grün eingepinselter BigMac klimagerecht zu sein scheint. Es zeigt sich allerdings, dass die vorgeschlagenen und prämierten Schülerideen im Kern verblüffend ideenlos sind und sich im Wesentlichen auf das Einsparen von Energie in endlosen Varianten zur CO2-Vermeidung beschränken (Broschüre: Allianz Klimastiftung, Die Preisträger von 2009 bis 2016).

Einen Hauptpreis für die Idee „Windkraftkunst im Kornfeld“ mag jeder unterschiedlich bewerten. Ein Vorteil von „PISA“ war eben auch, dass jede Idee gleichwertig ist, denn sonst entsteht schnell Elitebildung und verbotene Diskriminierung.

Bild 3 Allianz-Klimastiftung, Broschüre: Die Preisträger von 2009 bis 2016, Hauptgewinner 2016

Fazit
Diese satirische Betrachtung soll wieder zeigen, zu welchem Unsinn unsere „Intelligenz“ fähig ist, wenn Hysterie und Ideologie das Handeln bestimmen und wie konsequent dies über die Schulen an unsere Kinder weitergegeben wird. Leider beschränkt sich dies nicht nur auf Deutschland: kaltesonne:: Klimakämpfer mit ethischem Dilemma: CO2 wichtiger als Hunger, Durst, Menschenrechte und weibliche Genitalverstümmelung?