Ein Vorgeschmack zum Klimaschutzplan 2050: Kaminöfen sind auf Helgoland ab dem Jahr 2016 zu verbieten

Worum ging es?
Pinneberger Tageblatt 3. Oktober 2016: [1] … Die Insel ist an ein Fernwärmenetz angeschlossen. Gut 80 Kaminöfen gibt es aber noch. Die neue Fernwärmesatzung wurde zwar bereits 2014 erlassen. Nach einer Übergangszeit wurde darin die Nutzung der Öfen und Kamine zum „1. Juli 2016 auf der Insel Helgoland verboten“. Das will die Initiative der „Ofen-Freunde“ nicht akzeptieren und hat dagegen das Bürgerbegehren „Private Öfen heben Lebensqualität“ gestartet und 349 Unterschriften gesammelt.

Die Ofen-Befürworter argumentieren, sie wehrten sich nicht gegen den Anschluss- und Benutzerzwang an das öffentliche Fernwärmenetz. Die Öfen würden nicht als primäre Wärmequelle genutzt. Das Verbot werten sie als unrechtmäßigen Eingriff in ihre Lebens- und Wohnqualität. Weil die Gemeindevertretung aber an ihrer Entscheidung von 2014 festhält, kommt es am 6. November zu einem Bürgerentscheid.

Der Beschwerde über einen „Eingriff in ihre Lebens- und Wohnqualität“ setzten die Befürworter des Verbotes entgegen: „Wenn die anderen gewinnen, wird die ganze Insel verlieren.“ Es sei unstrittig, dass jeder Ofen Feinstaub produziere. Die Insel-Ziele wie die CO2-Neutralität und auch der Gesundheits-Tourismus seien in Gefahr. „Die Gesundheit des Menschen ist aber ein höheres Gut als die Behaglichkeit eines Kaminfeuers.“
Bei einem solch drastischen Gefährdungspotential des Lebens, der CO2-Neutralität und (ferner liefen noch) denkbarer touristischer Einbußen (ertragen und wollen Touristen auf einer unwirtlichen, öden Insel wirklich kein behagliches Kaminfeuer?) ist klar, dass kein Argument – schon gar nicht das einer fiktiven „Lebensqualität“, akzeptiert werden kann. Auch, dass die „Belastung“ nicht messbar ist, darf man nicht als Argument betrachten:

Der gelegentliche Betrieb von einigen ordnungsgemäß geprüften Kaminen auf einer windumtosten Insel, auf der an über 200 Tagen pro Jahr Windstärken über 6 Beaufort gemessen werden, erscheint daher kaum geeignet zu einer nennenswerten Feinstaubbelastung zu führen…“, heißt es in einer Stellungnahme der Initiative.

Helgolands Tourismusdirektor Klaus Furtmeier sieht im verantwortungsvollen Umgang mit Öfen keine negativen Auswirkungen für die hochgeschätzte Luftqualität. „Die regelmäßig stattfindenden, stets zwölfmonatigen Luftmessungen auf Helgoland, die unter anderem für den Erhalt des Prädikates ‚Nordseeheilbad‘ vorgeschrieben sind, haben seit vielen Jahren (auch damals wurden Öfen eingesetzt) immer sehr gute Werte ergeben.“

Wie es auch die Volksvertreter sahen, welche das Verbot befürworteten:
… Die Gemeindevertretung argumentiert, Gesundheit gehöre zu den wichtigsten Grundwerten für das Gemeinwohl auf der Insel.

Aber die Inselbewohner wehrten sich – und gewannen (wenn auch sehr knapp):
shz.de, 06. November 2016: [2] Bürgerentscheid: Helgoland entscheidet sich für Kaminöfen

Helgoland hat sich mit in einem Bürgerentscheid für die Nutzung von Kaminöfen auf der Insel entschieden. Die aktuelle Satzung der Gemeinde Helgoland muss geändert und der § 6 Absatz 3 der Fernwärmesatzung abgeschafft werden. Das amtliche Wahlergebnis wird im Laufe des Abends erwartet.

678 Helgoländer gingen an diesem Sonntag in die Wahlbüros auf dem Ober- und dem Unterland. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 51,32 Prozent. 54,25 Prozent (364) der Wähler stimmten mit „Ja“. 45,75 Prozent (307) der Wähler stimmten mit „Nein“. „Helgoland entscheidet sich für ,Gemütlichkeit’“, kommentiert Bürgermeister Jörg Singer.

Und die Moral von der Geschichte? Den Bürgern auf dem Festland bleibt diese Möglichkeit verschlossen. Doch es zeigt, wie Abstimmungen wohl auch in Deutschland ausfallen würden, wenn nicht die Volksvertreter unter Fraktionszwang, sondern die Bürger entscheiden dürften:
EIKE: 15.10.2016: Volksbegehren für eine „Grüne Wirtschaft“ in der Schweiz gescheitert

Quellen

[1] Pinneberger Tageblatt 3. Oktober 2016: Gegen den Feinstaub: Warum die Helgoländer über Kamine streiten
http://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/gegen-den-feinstaub-warum-die-helgolaender-ueber-kamine-streiten-id14992656.html

[2] shz.de, 06. November 2016: Bürgerentscheid: Helgoland entscheidet sich für Kaminöfen
http://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/panorama/buergerentscheid-helgoland-entscheidet-sich-fuer-kaminoefen-id15272181.html




Donald Trump wird 45. Präsident der USA – Eine Klatsche für fast alle Medien, Demoskopen aber vor allem für Politiker, die das Volk als Pack verachten. Auch für die in Dunkeldeutschland.

Aber was ich vor allen Dingen von ihm denke ist, dass er weder ein Idiot ist, für den ihn viele halten und uns das auch immer wieder Tag für Tag auf allen Kanälen einbläuen wollten, und auch beleibe kein Feigling, kein Opportunist, kein Appeaser.

Denn wer sich wie er, in einer Wahl-Schlacht ,die ihresgleichen sucht, mit dem gesamten Establishment anlegt, mit so gut wie allen Medien in den USA und auch hierzulande, mit der gesamten Camarilla aus Hollywood und allen anderen bisher tonangebenden „Gutmenschen“, die nichts weiter im Sinne haben und hatten als ihre „political correctness“ allen anderen aufzudrücken, ihnen vorzuschreiben wie und was sie zu denken, zu fühlen und vor allem zu wählen und zu handeln haben.  Wer das tut, ist wahrlich mutig. Und dann noch obsiegt, dass wiederum gibt mir Mut.

Bis vor einem guten Jahr kannte ich Donald Trump nur wenig und das wenige auch nur aus den hiesigen Medienberichten, die samt und sonders kein gutes Haar an ihm ließen.

Doch dann hatte ich das Glück im Oktober vorigen Jahres der Hauptstadt Washington DC zu besuchen und beim abendlichen Herumzappen durch die vielen Fernsehkanäle – alle Sendungen permanent von Werbung unterbrochen- landete ich beim  Parlamentssender C-Span, der gerade eine  Rede des damaligen Bewerbers für die Präsidentschaft-Kandidatur Donald Trump in voller Länge übertrug.

Trump hielt diese Rede in Richmond Virginia, also in unmittelbarer Nachbarschaft.

Und ich hörte zu. Erst amüsiert, weil noch vollgepumpt mit allen von Deutschlands Medien ständig verbreiteten Vorurteilen, über diesen komischen Kerl mit der unmöglichen blonden Föhnfrisur, dann immer interessierter und zum Teil auch beindruckt. Donnerwetter dachte ich bei mir, welch Unterschied zu dem Bild, das die Medien ständig von ihm zeichnen und zu dem was er da sagte.

Vieles von dem, was er da sagte, hatte meiner Meinung nach Hand und Fuß. Man musste nicht alles richtig finden, aber der Diskussion sollte man sich schon stellen.

Und manches, aber nur weniges, musste man unter Wahlkampfgetöse und Selbstbeweihräucherung abtun.

Jedoch in diesen Punkten unterschied sich Trump nur graduell von den anderen Politikerreden, die man so kennt.

Das Ergebnis stand für mich hinterher aber eindeutig fest. Traue keinem Journalisten oder anderem Medienvertreter, der etwas von oder über Donald Trump sagt oder schreibt, bevor Du das nicht selbst überprüft hast.

Wir werden wird zwar selten direkt angelogen, vieles davon ist evtl. sogar wahr, oder hat zumindest einen wahren Kern, kommt aber durch die ständige und ausschließlich Negativauswahl im Ergebnis auf Lüge – besser gesagt: Propaganda- heraus.

Den Mann, den ich da hörte und sah, das  war nicht der Trump, der mir von den Medien vorgegaukelt worden war. Das war ein Mann mit Ecken und Kanten, mit oft sehr direkter Ausdrucksweise, der die Probleme beim Namen nannte und oft auch interessante Lösungen für sie anbot. Sicher nicht alle gut, oder auch nur bei näherer Betrachtung durchführbar, aber in jedem Fall diskussionswürdig und eine neue Sicht auf die Dinge – vor allem aber unbeeindruckt vom Korsett der politischen Correctness.

Und als ich später dann noch las, was Trump alles in Richtung Klima und Energie zu tun gedenkt, dann hoffte ich, wider vermeintlich besseres Wissen,  dass er das völlig Unmögliche schafft und siegt.

Donald Trump Aussagen am 26. Mai 2016: (Quelle hier)

1) Trump verspricht, in seiner Energienapsrache das Pariser Klimaabkommen zu zerreißen

Videozusammenschnitt der hiesigen Berichterstattung über die Klima- und energiepolitischen Ziele von Donald Trump, dem nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Mit Dank an R. Hoffmann vom Heiligenrother Klimamanifest für diese Zusammenschnitt.

2) Trump ist gegen „drakonische Klimaregeln“

3) Trump sagte, er würde das Pariser Klimaabkommen „stornieren“ –

4) und jede Finanzierung für Programme der Vereinten Nationen im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung zurückziehen.

In seinem Programm für die ersten 100 Tage (haben Sie je davon etwas gehört oder gelesen, wurde hierzulande darüber berichtet?) stehen die folgenden bemerkenswerten Sätze:

• Wir werden alle Job zerstörenden  Obama-Exekutiv-Aktionen, einschließlich des Klimaplanes und der Gewässer zurücknehmen.

• Wir werden die Kohleindustrie und andere Industrien, die von Hillary Clintons extremistischer Agenda bedroht sind, retten,

• Ich werde Trans Canada um eine Verlängerung der Genehmigungsanträge für die Keystone-Pipeline bitten,

• Wir werden Moratorien für die Energieproduktion in Bundesgebieten aufheben.

• Wir werden Richtlinien widerrufen, die uneingeschränkte Restriktionen auf neue Bohrtechniken verhängen. Diese Technologien schaffen Millionen von Arbeitsplätzen mit einem geringeren Abdruck als jemals zuvor,

• Wir werden das Pariser Klimaabkommen annullieren und alle Zahlungen von  Steuer-Dollars an U, N, globale Warmingprogramm beenden.

• Jede künftige Regelung wird durch einen einfachen Test gehen, ist diese Regelung gut für den amerikanischen Arbeiter? wird sie diesen Test nicht bestehen, wird die Regel nicht genehmigt werden,

Die Grünen-Linken aller Parteien werden zwar schäumen, wie auch alle Medien, welche heute die Klatsche ihres Leben bekommen haben.

Das wird zwar den Antiamerikanismus hierzulande befeuern, wenn eine Steigerung überhaupt noch möglich ist, aber insgesamt dazu beitragen, dass wieder die Vernunft in die Politik Einzug hält, in dem die Vernünftigen über die Demagogen mit ihrer Ideologie die Oberhand bekommen.

Und deswegen glaube ich, dass er ein guter Präsident sein wird,  zunächst mal nur für die USA und bestimmt nicht für Merkel-Deutschland. Auf längere Sicht aber auch für uns.




Großer Blackout in Südaustralien nicht verhindert – weil letztes Kohlekraftwerk zuvor abgeschaltet worden war.

Aber im Übrigen wurde in den deutschen Medien kaum darüber berichtet. Das hat auch einen guten Grund, denn in der deutschen Medienlandschaft und der Politik der Altparteien dürfte es kaum Interesse daran geben, die Öffentlichkeit über die sofort in Australien beginnende harsche Debatte darüber, wie es zu dem "Blackout"  kommen konnte, zu informieren.

Südaustralien ist auf dem abwegigen Pfad in Richtung 100 % Erneuerbare Energie weltweit wohl am weitesten geschritten (ich sage bewusst nicht fortgeschritten) und hat bezüglich der Energieversorgung bereits den Punkt erreicht, den Deutschland mit dem EEG etwa im Jahre 2030 erreichen will. Schließlich wird SA seit 2002 von einer Rot/Grünen Koalition regiert. Also ist es aus Sicht der AGWler und Ökogutmenschen brandgefährlich zu viel über das Desaster in SA zu informieren. Um das einzudämmen kamen schon wenige Stunden später die ersten "Experten", die natürlich schon ganz genau wussten, dass der Blackout keinesfalls etwas mit der ausgefallenen Windkraft zu tun haben kann und dem Klimawandel und dem daraus resultierenden Sturm geschuldet ist. Dem hielt zwar Andrew King von der Uni Melbourne entgegen, dass es keinerlei Daten gäbe, die diese Behauptung stützen. Schließlich hätte es schon früher in Australien solche Stürme gegeben, die aber nicht zu vergleichbaren Blackouts führten.

Die Ökogutmenschen behaupteten jedoch, dass der Blackout nur durch das sturmbedingte Umknicken von sieben Hochspannungsmasten verursacht wurde. Dem wurde entgegnet, dass erst durch die Vernetzung all der Windparks innerhalb des Landes eine kritische Situation entstand, dass schon ein paar umgeknickte Masten das Netz zerstören.

Ein Umstand wurde von den Ökos versucht ganz unter den Teppich zu kehren, dass nämlich im Mai des Jahres unter großem Aplomb das letzte Kohlekraftwerk stillgelegt wurde (Applaus als die Schornsteine durch Sprengung fielen), und gerade jetzt bei dem Blackout diese Reservekraft dringend benötigt wurde.

So trat das ein, was das Schreckgespenst aller Kraftwerksfachleute ist. SA konnte aus eigener Kraft sein Energiesystem nicht mehr neu anfahren. Nur durch das Ankoppeln an den Nachbarstaat Victoria und dessen Kohlekraftwerke konnte das System wieder anlaufen. Bei dem Begriff Nachbarstaat muss man aber an etwas größere Entfernungen als in Europa denken. Zwischen dem Industriezentrum von SA Adelaide und VIC Melbourne sind es "nur" 700 km. Zum Glück für SA hat aber VIC – anders als z.B. Polen – bislang noch keine Phasenschieber eingebaut um sich vor den Grünen Wolkenkuckucksheimern in Südaustralien abzuschotten.

Der Streit was nun den Blackout verursacht hat, ist wen wundert‘s, bis jetzt nicht beigelegt, und ich glaube auch nicht, dass er je beigelegt wird, denn für die Ökogutmenschen steht – auch weltweit – zu viel auf dem Spiel.

Allerdings war das SA Desaster ganz offensichtlich ein Weckruf für die anderen Bundesstaaten des australischen Commonwealth, die allerdings mehrheitlich, einschließlich der Bundesregierung, der Energiewende eher skeptisch gegenüber stehen.

Aber die Vermutung, dass das Thema nun medial hinreichend "ausgelutscht" sei, bestätigte sich nicht. Denn am 4. November 2016 erschien in THE WEST AUSTRALIAN ein überraschender Artikel von Joe Francis "Emergency services are prepared for the worst." Daraus war zu erfahren, dass in einigen Gebieten von SA der Blackout bis zu 96 Stunden dauerte, und er alle Symptome zeigte, die einerseits aus dem Merkblatt des deutschen Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) -Verhalten bei Stromausfall- bekannt sind, und andererseits in dem Bestseller Roman von Marc Eisberg "Blackout" eindringlich beschrieben werden, als da unter anderem sind:

– Tausende Aufzügen mit festsitzenden Passagieren.
– Lebensmittelknappheit
– kein Licht
– Eisenbahn und öffentlicher Verkehr geht nicht mehr
– Flughäfen stellen nach 24 Stunden (Notstromversorgung) den Betrieb ein
– kein Wasser
– keine Abwasserentsorgung
– Handys fallen aus
– Computer fallen aus
– Lebensmittelläden sind leer
– Kein Geld mehr aus Banken oder Automaten
– Kein Benzin mehr
– Intensivpatienten in Not nach Ablauf der Generatorlaufzeiten (24 Std)
– Verkehrsregelung (Ampeln) bricht zusammen
– Auch die Polizei kann nicht mehr fahren
– Feuerwehr auch nicht zu den vielen Bränden, die durch Kerzen und Feuerstellen entstehen
– Plünderungen und Überfälle

Während es bei dem Merkblatt des BBK (Es führte zur amtlichen Aufforderung Notvorräte anzulegen) nicht klar wurde, wie es zu einem Blackout kommen könnte, und bei Eisberg die Ursache der Eingriff krimineller Hacker ist, hatte man es in SA genau mit dem zu tun, was von vielen Energieexperten als Folge der Energiewende befürchtet wird.

In Australien wurde der "Weckruf" gehört und verstanden. Dass man in Deutschland von Australien lernen könnte dürfte ausgeschlossen sein, ebenso wenig wie bei der australischen Lösung des Problems mit den Flüchtlingen.

Ich befürchte man wird in Deutschland nur durch einen lang andauernden gefährlichen Blackout zur Vernunft kommen – wenn überhaupt.

Frank Abels
Perth  WA
AUSTRALIA




Amerika muss mehr Energie verbrauchen, nicht weniger

US News berichtet „Die Rhetorik ist bei allen Amerikanern angekommen – besonders bei jenen, die derzeit oder ehemals im umkämpften produzierenden Gewerbe beschäftigt waren und die wiederholt die Bemühungen der Unternehmen erdulden mussten, ihre Arbeitsstätten nach Übersee auszulagern“.

Weil viele der verloren gegangenen Arbeitsplätze Automation und technologischen Fortschritten geschuldet sind – so dass mit weniger Arbeitskräften mehr produziert werden konnte – gibt es auf beiden Seiten Skeptizismus, ob diese Arbeitsplätze wirklich nach Amerika zurück geholt werden können. Allerdings denke ich, dass die meisten Amerikaner keine weiteren abwandernden Arbeitsplätze sehen wollen. Harry Moser, Gründer und Präsident der Reshoring Initiative, die zum Ziel hat, so viele Arbeitsplätze wie möglich zurückzuholen, ist optimistisch. Er sagte mir, dass derzeit genauso viele Arbeitsplätze verloren gehen wie jetzt zurückkommen: „Während wir von 2000 bis 2003 pro Jahr etwa 200.000 Arbeitsplätze verloren haben, ist die Bilanz jetzt ausgeglichen. Der Ausgleich des Handelsdefizits wird der US-Produktion beim gegenwärtigen Niveau der Produktivität etwa 4 Millionen Arbeitsplätze bescheren“.

MarketWatch.com zufolge liegt die Prozentzahl der Menschen im produzierenden Gewerbe auf dem rekord-niedrigen Niveau von 8,5% – im Vergleich zu 20% im Jahre 1980, 30% 1960 und rekord-hohe 39% während des Zweiten Weltkriegs.

Zwar gibt es viele Faktoren, die Unternehmen nach Übersee treiben, doch bedeuten niedrigere Löhne in Ländern wie China und Mexiko im Wettbewerb einen Vorteil. Die Energiekosten jedoch verschaffen den USA einen Vorteil, brauchen doch „Hersteller viel Energie, um ihre Produktionsverfahren am Laufen zu halten“, stellte Gary Marmo fest, Verkaufsdirektor des in New Jersey ansässigen Unternehmens Elizabethtown Gas. Er sagt: „Ein typisches Bürogebäude wird 5000, 10.000, 20.000 thermische Einheiten pro Jahr verbrauchen. Ein gut aufgestelltes Produktionswerk verbraucht möglicherweise die gleiche Menge innerhalb von nur wenigen Tagen“. Strom repräsentiert häufig einen der höchsten Posten bei den Herstellungskosten für energieintensive Industrien wie Plastik, Chemie und Pharmazie – und die Stromkosten liegen laut einem Vergleich zwischen den USA und China in letzterem Land um 50% höher.

Weil Produktion energieintensiv ist, tritt die Industrie den Rückweg in die USA an und/oder reizt Geschäfte, sich hier anzusiedeln. Dies wird unseren Energieverbrauch erhöhen. Die Industrie braucht Energie!

Präsident Obama hat sich über den Energieverbrauch in den USA lustig gemacht: „Die USA verbrauchen weit mehr Energie als deren nordamerikanische Nachbarn zusammen“, aber die USA machen auch viel mehr mit unserer Energie. Vergleicht man das BIP und den Energieverbrauch in den USA und Kanada ergibt sich, dass beide in etwa die gleiche Menge Energie verbrauchen, die USA jedoch ein substantiell höheres BIP aufweisen. Eine Studie mit einem Vergleich des globalen Energieverbrauchs mit dem globalen BIP ergab: „Energie korreliert so stark mit dem BIP, dass die Energiepolitik mehr oder weniger bestimmt, wie sich unsere Wirtschaft macht“. [Siehe Graphik oben rechts!]

Mike Haseler, Autor der Studie, erklärt: „ein steigendes BIP ist ein Anzeichen für eine blühende Ökonomie“. Und dennoch – im Namen von Klimawandel versuchen viele Länder via Politik der Regierung, den Energieverbrauch zu drosseln, indem die Kosten dafür nach oben getrieben werden. Haseler weiter: „Sie beschneiden den Energieverbrauch angesichts des Kollaps‘ der Wirtschaft in Europa, weil die europäische Industrie wettbewerbsmäßig nicht mehr mithalten kann mit Ländern, in denen die Energiepreise nicht durch sinnlose ,grüne‘ Politik künstlich in die Höhe getrieben werden“.

Der Energie-Vorteil ist nicht nur eine Angelegenheit zwischen Ländern, sondern es ist auch ein Faktor dafür, wo sich Unternehmen in den USA ansiedeln. „Hohe Stromrechnungen sind eine starke Abschreckung für die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Zusammenhang mit einer neuen oder erweiterten Produktionslinie“, schreibt Don Welch, Präsident des in New Hampshire ansässigen Unternehmens Globe Manufacturing Co, LLC. Die Strompreise in New Hampshire liegen um 55,6% über dem nationalen Durchschnitt. Das Unternehmen von Welch ist der führende Hersteller von Feuerbekämpfungs-Werkzeugen. Er erklärt: „Höhere Strompreise führen nicht nur dazu, dass die Herstellungskosten unserer Produkte um hunderttausende Dollars steigen – feuerfeste Schutzanzüge und Ausrüstung. Sondern wir könnten dieses Geld auch anders verwenden, indem wir es in unseren Betrieb re-investieren einschließlich der Schaffung neuer Arbeitsplätze hier in New Hampshire. So jedoch treibt es in New Hampshire ansässige Unternehmen wie mein eigenes in einen Wettbewerbs-Nachteil im Vergleich zu Unternehmen in anderen Teilen des Landes“. Weil Globe auch Werke in drei anderen Staaten betreibt, erkennt er ganz klar die unterschiedlichen Energiekosten. Welch weiter: „Ich weiß schon jetzt, dass die Stromrechnung für mein Zweigunternehmen in Oklahoma nur etwa halb so hoch ist wie die, die ich in New Hampshire begleichen muss“. Falls er eine weitere Produktionslinie einrichten möchte, sind Energiekosten ein großer Faktor bei der Entscheidung, wo man expandiert.

John F.Olson, Präsident und geschäftsführender Direktor der Whelen Engineering Company stimmt dem zu. Olson schrieb: „Hersteller stehen im Wettbewerb mit anderen Herstellern in den USA oder – sogar noch schlimmer – mit dem Übersee-Wettbewerb in China. Die Hersteller in New Hampshire zahlen die höchsten Strompreise im Land“.

Falls es uns gelingt, Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe zurückzubringen – oder zumindest deren Abwanderung aus unserem Land zu stoppen – müssen wir für niedrige Energiekosten sorgen und mehr davon verfügbar machen. Moser ist sicher: „Der Ausgleich des Handelsdefizits sollte an erster Stelle der nationalen Priorität stehen“. Er sagte mir, dass es einer Zunahme der Produktion um 25% bedürfe – was eine Zunahme des Energieverbrauchs um etwa 10% bedeuten würde. Und doch fordert die Klimawandel-Politik von uns, dass wir stärkere Einschnitte vornehmen als die Entwicklungsländer wie China und Indien. Falls unsere Energiekosten weiter steigen, wie es in New Hampshire der Fall war, verlieren wir den größten Wettbewerbsvorteil, den wir haben.

Moser erklärt: „Produktion hat den höchsten Multiplikatoreffekt unter den großen Bereichen. Jeder im produzierenden Gewerbe entstehende Arbeitsplatz erzeugt zusätzliche Arbeitsplätze in anderen Bereichen, die den Herstellern zuliefern, sie unterstützen und Service bieten“.

Um das produzierende Gewerbe in die USA zurückzubringen oder dessen Ausweitung zu ermutigen, brauchen wir Energie, die vielfältig verfügbar und bezahlbar ist – und wir müssen mehr verbrauchen, nicht weniger. Falls wir unser Handelsdefizit ausgleichen wollen, das BIP wachsen lassen und eine blühende Ökonomie haben wollen, dann ist Energie der Schlüssel dafür. Wie ich schon immer sage: „Energie macht Amerika groß!“

Link: http://oilpro.com/post/28467/america-needs-to-use-more-energy-not-less

Übersetzt von Chris Frey EIKE




CFACT reist nach Marrakesch, um den UN-Klimapakt zu hinterfragen

Der geschäftsführende Direktor von CFACT Craig Rucker erklärte: „So vieles, was man den Menschen über die globale Erwärmung erzählt hat, ist rundheraus falsch. Klima-Computermodelle haben den gegenwärtigen Erwärmungstrend erheblich übertrieben, ebenso wie Extremwetter weltweit, und Eisbedeckung und Meeresspiegel sind alle normal. Dies sind wissenschaftlich festgestellte Tatsachen [die vor allem in der „Süddeutschen Zeitung“ permanent geleugnet werden! Anm. d. Übers.]. Das UN-Klimaabkommen wird einige wenige Privilegierte sehr bereichern, während freie Ökonomien belastet werden bis zum Zusammenbruch, was für das Klima gar nichts bedeuten würde. Die hart arbeitenden Menschen, die aufgefordert werden, für das UN-Paris-Abkommen zu zahlen, müssen davon in Kenntnis gesetzt werden. CFACT arbeitet daran, um genau dies sicherzustellen“.

Die UN unternahm außerordentliche Bemühungen, um ein Abkommen zu erreichen, solange Präsident Obama noch im Amt ist. Viele der Haupt-Vorgaben in dem Abkommen sind jedoch nicht bindend, um Obama zu helfen, die Ratifizierung im Senat zu umgehen. Aber extreme Elemente der Klimabewegung trachten jetzt nach einer Ausweitung des Paris-Abkommens und wollen so radikale Gedanken darin sehen wie einen Internationalen Gerichtshof für „Klima-Gerechtigkeit“ und eine Haftung entwickelter Länder für „Verluste und Schäden“, die weniger entwickelten Ländern durch Extremwetter entstehen. Sie trachten danach, den derzeit vonstatten gehenden UN-Prozess zu nutzen, um eine solche Politik durchzusetzen, sei es nun graduell oder offen.

CFACT wird sich inmitten der UN-Verhandlungen in Marrakesch aufhalten und diese Fragen beantworten. Es wird über viele weitere Aspekte mit weitreichenden Auswirkungen auf die Politik berichten, sowie sie sich entwickeln.

CFACT, gegründet im Jahre 1985, ist eine von den UN anerkannte NGO, die seit Jahrzehnten die harten Fakten präsentierte, die den Irrtümern der Klimawissenschaft und -politik auf UN-Konferenzen widersprechen. CFACT wird unbequeme Tatsachen ansprechen und führende Wissenschafts- und Politik-Experten heranziehen, die ein dringend benötigtes Gegengewicht zur Klimadebatte repräsentieren.

In der CFACT-Delegation wird auch Marc Morano sein, Betreiber des Blogs ClimateDepot von CFACT, eine der am meisten angeklickten und einflussreichsten Nachrichtendienstes für Klima und Informationen der Welt. Er fungierte als Kommunikationsdirektor für das Environment and Public Works Committee des US-Senats und arbeitete als Journalist im Radio, im Fernsehen und bei Printmedien. Er ist Moderator im Film Climate Hustle, der grundlegenden Dokumentation, die erstmals bei den Klimagesprächen in Paris im vorigen Jahr gezeigt wurde, und war der #1-Film in Amerika während des nationalen One-Night-Theater-Ereignisses im Mai.

Die Klimapolitik-Experten vom CFACT werden während und nach COP22 Kommentare und Analysen abgeben. Diese stehen allen Medien zur Verfügung, die ihre Berichterstattung ausgewogen gestalten wollen und die harten Fakten benennen, die die Campaigners der globalen Erwärmung unterdrücken möchten. [Bei der „Süddeutschen Zeitung“ wird das wohl nie der Fall sein! Anm. d. Übers.] Medienanfragen oder Interview-Wünsche richtet man bitte an: Judy Kent (fjmnkent@gmail.com).

Aktualisierungen von COP22 durch das CFACT gibt es regelmäßig bei CFACT.org und ClimateDepot.com

Link: http://www.cfact.org/2016/11/07/cfact-headed-to-marrakech-to-challenge-un-climate-pact/

Übersetzt von Chris Frey EIKE