Dann nennt mich doch einen Lauwarmisten!*

von Matt Ridley

Ich verweise auf seinen Vortrag im Rahmen der Annual GWPF Lecture bei der Britain’s Royal Society . Der Titel des Vortrags-“Global greening versus global warming” (Begrünung der Erde statt Erderwärmung)ist eine klar angesagte Provokation. Er plädiert, -wohl wissend von Leuten  wie  Michael.E.Mann und Joe Romm angemacht zu werden-, dafür, „dass das Risiko einer gefährlichen Erderwärmung für Gegenwart und Zukunft stark übertrieben wurde und, dass daraus abgeleitete politische Richtlinien, diese Risiken zu mindern, sowohl ökonomisch als auch ökologisch mehr Schaden angerichtet als Nutzen gebracht haben. Seine Argumentation verdient ernsthafte Überprüfung und Beachtung, nicht Spott und persönliche Angriffe.  Das wird leider gerade das nicht erfolgen.

Ridley, der selber Anteile an Kohlefirmen besitzt, stellt vier Punkte auf.

Erstens. In der Vergangenheit angekündigte Projektionen eines Weltunterganges haben sich durchweg als falsch erwiesen. (Paul Ehrlich und John Holdren sollten aufmerken).

Zweitens, -waren “die Modelle für eine globale Erwärmung in den letzten 30 Jahren ebenso durchgehend falsch“. Drittens zeigen alle augenscheinlichen Belege, dass die “Klimasensivität“, also die Antwort des Planeten auf Änderungen der atmosphärischen

Chemie“, relativ gering ist.

Nicht zuletzt, hat das Establishment der Klimawissenschaft ein stattliches Interesse an einen Katastrophismus.

Ridley beginnt mit einer Diskussion des “Global Greening“, dem Phänomen, dass die Erhöhung des atmosphärischen CO^2 dem Planeten zu einer vermehrten Vegetation verholfen hat, zu einer “grob gerechnet 14% igen Zunahme der Vegetation auf der Erde“

im Verlauf der letzten 30 Jahre. Das Wachstum der Bäume in den Wäldern hat zugenommen( Fotos belegen dies eindeutig), und es hat vermehrte Wachstumsraten von Phytoplankton, marinen Pflanzenwuchses und einiger Korallenarten  gegeben.

Ridley erinnerte an eine Aussage von Svante Arrhenius, dem Vater der Gewächshaustheorie im Jahre 1908: “Durch den Einfluss einer prozentual steigenden Kohlensäure Konzentration in der Atmosphäre, hoffen wir, uns auf ein Zeitalter eines gleichmäßigerem und besserem Klima freuen dürfen“. Es scheint , da lag er nicht falsch!

Was die globale Erwärmung betrifft, (Klimawandel meint er, ist  da ein in die Irre führender Euphemismus ), bemerkt Ridley. “In diese Tagen gibt es Legionen von gut bezahlten Spin doctors, ( Propagatoren des Klimakatastrophismus)  Ihre Aufgabe ist es, die Debatte in Lager zu spalten: entweder Du glaubst, der Klimawandel ist real und gefährlich oder Du bist ein Leugner, der behauptet, das Ganze ist eine Ente.“

Ridley stellt klar und bestätigt:  CO^2 ist ein Treibhausgas, es steigt an. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe ist ein Hauptgrund. Das Klima ändert sich. Die Atmosphäre ist heute wärmer als vor 50 oder 100 Jahren.

Aber er argumentiert: “Es gibt keine Konsens dass der Klimawandel zu einer Gefahr wird. Sogar das IPCC sagt, es gibt eine Spanne von möglichen Ergebnissen von harmlos bis katastrophal. Ich bewege mich in diesem Spektrum: Ich denke der oberste Rang in diesem Spektrum ist wirklich sehr unwahrscheinlich. Aber auch das IPCC denkt genauso.

Ridleys 4 Standpunkte. :

Voraussagen von Umweltkatastrophen über  Jahre hinaus sind bedeutungslos. Das schließt auch die gegenwärtig unbegründete Annahme mit ein, dass ein wärmeres Klima Wetterextreme hervorrufen wird. Hierfür gibt es keinen Beleg oder Hinweis. Neben anderen falschen Weissagungen sagten die United Nations Environment Programme voraus, im Jahre 2005 würde die Welt 50 Millionen Klimaflüchtlinge erleben.

Die Klimamodelle, über die das IPCC im Jahre 2014 berichtete, waren nicht in der Lage ein bedrohlich wärmeres Klima vorherzusagen: 111 von 114 Modellsimulationen zeigen einen Erwärmungstrend der Erdoberfläche, der größer ist,  als die beobachteten Werte es zeigen.

Der Planet verhält sich nicht so, wie es die Alarmisten vorhersagen. “Eine Verdoppelung des CO^2 in der Atmosphäre kann nicht von sich aus eine gefährliche Erwärmung

hervorrufen“ schreibt Ridley. Das Katastrophenszenario gründet auf einem Mechanismus über den nur sehr wenige Politiker und ebenso wenige Journalisten etwas zu wissen scheinen. “Zusätzlicher Wasserdampf ( das anteilmäßig wichtigste Treibhausgas) welches durch die sich erwärmenden Ozeane freigesetzt wird und dich in großen Höhen ansammelt.“ Die Evidenz dieser Annahme ist dürftig. Ob Wasserdampf und Wolken eine positive oder negative Auswirkung hat ist unklar.

Ridley zitiert als einen Wissenschaftler der Finanzierungsquellen anzapft ( nach meiner Ansicht vermutlich weniger bedeutsam, als Ridley vermutet )** zählt Ridley Roy Spencer, einen distinguierten NASA-Wissenschaftler im Ruhestand der über Jahrzehnte die globalen  Satelliten Temperaturdaten betreut und verwaltet hat und ein Erwärmungsskeptiker ist: Wenn Du Wissenschaftler dafür bezahlst, eine Evidenz für irgendetwas zu finden, werden sie glücklich sein, es für dich zu finden. Über mehr als 20Jahre haben wir dafür bezahlt, den Beweis für den menschlichen Einfluss auf das Klima zu finden. Und in Erfüllung ihrer Pflicht fanden sie all überall…“

Die falsche Anforderung und die fälschende Wissenschaft, sagt Ridley, führt zu einer fehlgeleiteten Politik, mit übermäßig subventionierten “Erneuerbaren Energien“. In Deutschland, führt er aus, “hat ein 20% Ausbau der Erneuerbaren wischen 1999 und 2014 zu keinerlei  Änderung der CO^2 Emissionen geführt. Letztlich sagt Ridley, haben die Skeptiker mit sich Ihren “Schnürsenkel-Budgets“, ohne einen Cent öffentlicher Gelder und unter ständigen Angriffen der Konsenswissenschaften argumentativ durchgesetzt.

Anmerkung des Übersetzers: Wir sollten in Zukunft wegen der positiven Wirkung des CO^2 Anstiegs besser vom Gewächshauseffekt sprechen!

*( im Original: Lukewarmist) sozusagen ein klimaskeptischer Lauwarmduscher!

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**Wenn der Autor des Artikels Kennedy Maize vermutet, dass die Milch der guten Denkungsart aus den ergiebigen Eutern der grünen Umweltindustrie und Klimaretter wenig bedeutsam ist , muss man sich an die ca. 25 Milliarden jährlich erinnern, mit denen wir in DL über unsere Stromrechnung mittlerweile das Klima retten. Da sind die paar Milliönchen für die Konsenswissenschaft doch nur Erdnüsschen, und auch die wachsen mit viel  CO^2 umso besser. Passt doch alles.

übersetzt von Dr. (med) Bernhard Klesser




Desorientierung ist Preis-Wert: Umwelt-Medienpreis für klimaretter.info

CONGRATULATIONS to every blogger that has made this Top Science blogs list! This is the most comprehensive list of best Science blogs on the internet and I’m honoured to have you as part of this! I personally give you a high-five and want to thank you for your contribution to this world. If your blog is one of the Top 100 Science blogs, you have the honour of displaying the following badge on your site.

[Übersetzung von Chris Frey: GRATULATION an jeden Blogger, der diese Liste der Top Science Blogs hat entstehen lassen! Dies ist die umfassendste Liste der besten Wissenschafts-Blogs im Internet, und es ist mir eine Ehre, dass Sie Teil davon sind. Ich möchte Ihnen für Ihren Beitrag für diese Welt danken. Falls Ihr Blog unter den Top 100 zu finden ist, haben Sie die Ehre, dieses Emblem (siehe rechts!) auf Ihrer Website zu zeigen.

Ende Übersetzung]

Auch Klimaretter.Info berichtet Erfreuliches von sich: Das Portal hat den Umwelt-Medienpreis der Deutschen Umwelthilfe bekommen.

Die Begründung der Preisgeber lautet: Deutsche Umwelthilfe
Klimaretter.info ging 2008 als wir-klimaretter.de an den Start und steht heute – wie damals – für seriöse, hochwertige und umfassende Berichterstattung zu Klimafragen. Inzwischen reicht die Bandbreite des Portals vom klassischen Energie-Journalismus über Greenwashing und Klimaprotest bis hin zu ganz konkreten Verbrauchertipps rund ums Energiesparen. Die Redakteure Susanne Götze und Benjamin von Brackel haben diesen Prozess entscheidend mitgeprägt und dafür gesorgt, dass die Klimaretter sich nicht nur den Respekt der Experten verdient haben, sondern auch über die Fachkreise hinaus zahlreiche Menschen begeistern.
Laudatio: Dagmar Dehmer, Umweltjournalistin – Der Tagesspiegel

Man könnte über so etwas stillschweigend hinweg sehen, wenn die Begründung „seriöse, hochwertige und umfassende Berichterstattung zu Klimafragen“ nicht so dreist an der Wirklichkeit vorbei ginge. Denn es gibt wohl wenige deutsch-sprachige Umweltportale, die mit solcher Konsequenz wie Klimaretter.Info Desinformation verbreiten. Das kann der Autor belegen, denn er nimmt dessen Publizierungen ja häufig zum Anlass für Rezensionen, um den bewussten Tendenzjournalismus darin aufzuzeigen. Daraus nur ein paar jüngere (von den fast „unendlich vielen“) Beispielen:
EIKE: Hurra, wir haben das EEG-Speicherproblem in Lösung – mit Beton-Pumpspeichern!
Klimaretter.Info: Das Ei im Meer
EIKE: Tuvalu versinkt mal wieder– rechtzeitig zum Klimagipfel in Marrakesch
EIKE: Der Unterschied in der Klimawandel-Berichterstattung
EIKE: Aus dem Lehrbuch zur Erzeugung von Klimaalarm Teil 2: So viel Meerespegel und Stürme hat es vor dem Klimawandel nie gegeben
EIKE: Wie steht es um den Untergang der Marshall-Inseln?
EIKE: Klimazombis, die nicht sterben dürfen, wie der Poopó-See in Bolivien
EIKE: Florida Keys: Ein Paradies geht unter – wegen des Klimawandels?
EIKE: Ist eine kleine Ratte das erste, unschuldige Opfer des Klimawandels?
EIKE: Staaten für mehr Klimaschutz verklagen ist cool
EIKE: Eine Professorin klärt den VDI auf, wie das EEG „wirklich“ funktioniert
EIKE: Berichterstattung von Klimaretter.Info über die am Pfingstwochenende durchgeführten Agitationen im Braunkohlerevier
EIKE: Schon fünf Salomonen-Inseln sind durch den Klimawandel versunken – obwohl der Pegel dort nicht gestiegen ist.

Die Laudatorin, Frau Dagmar Dehmer, „wies auch auf die zunehmend schwierigen Arbeitsbedingungen hin, denen sich der Qualitätsjournalismus in Deutschland gegenübersieht“, vergaß aber zu erwähnen, wo die Ursachen dafür liegen könnten. Liest man etwa, was der Tagesspiegel-Chefredakteur auf einer Tagung von sich gab, kann man das Problem exemplarisch nachvollziehen:
Neue Mobilitätskonzepte für die Stadt
Moderation: Gerd Nowakowski Leitender Redakteur Der Tagesspiegel

Berlin ist im Wandel. Eigentlich ist Berlin der Wandel. Doch diesmal soll es ein nachhaltiger sein. Er betrifft den Antrieb, mit dem sich Berliner und Touristen durch die pulsierende Hauptstadt bewegen. Fahrrad, Roller, Auto und ÖPNV: Alles soll elektrisch werden. Und emissionsfrei. Denn Berlin ist Schaufenster für Elektromobilität. Die Stadt investiert in Ladeinfrastruktur und Standort für Start-ups mit innovativen Mobilitätskonzepten. Wie weit ist Berlin? Wie weit wollen wir noch kommen? Was müssen wir bis dahin tun? Welche anderen Städte in Deutschland und Europa inspirieren uns?

Aber auch die Laudatorin selbst, Frau Dagmar Dehmer, ehemals Landesvorsitzende der Grünen in Baden-Würtemberg, hat eine sehr eigene Vorstellung von “Qualitätsjournalismus” , nämlich nicht, wie es der unvergessene Spiegel Herausgeber Rudolf Augstein seinen Redakteuren vorgab: “Berichten was ist”, sondern, so lautet die Dehmersche Version: "Berichten, was ich gerne glauben möchte” und dies, so versteht sich, als ihre Wahrheit den Lesern mitzuteilen.

So schrieb sie z.B. kürzlich, um 180 ° an der Realiät vorbei, in Ihrem Artikel "Der Klimaschutzplan 2050 geht ohne Zeitplan..“ wahrheitswidrig, dass die AfD „den Klimawandel nicht mal als Realität anerkennt“. Und bezog sich damit auf den Klimateil des AfD Grundsatzprogrammes. Darin steht jedoch bereits in der ersten Zeile die Feststellung Zitat:

"Das Klima wandelt sich, solange die Erde existiert.

Daraufhin von Herrn Limburg mit der Bitte um Quellen für diese Falschbehauptung direkt angesprochen, antwortete sie lapidar

ich habe keine Ahnung, wie Sie folgenden Absatz aus dem AfD-Grundsatzprogramm, Seite 791, zu interpretieren gedenken. Aber er deckt eindeutig meinen Satz in meinem Text.“

Und zitierte genau diesen Satz nochmal:  "Das Klima wandelt sich, solange die Erde existiert ….(Siehe Anhang)„ 

Soweit zum Verständnis von Qualitätsjournalismus beim Tagesspiegel, dort zweier seiner Redakteure und Frau Dehmer im Besonderen., nachlesbar unter: EIKE: Umweltredakteurin Dagmar Dehmer behauptet, dass die AfD „den Klimawandel nicht mal als Realität anerkennt“

Wie es um den die Preisverleihung mit begründenden „Respekt der Experten“ steht, kann der Autor nicht beurteilen. In den Blogbeiträgen sind selten welche zu finden und sachbezogene Fach-Diskussionen, wie sie im EIKE-Blog zu den jeweiligen Artikeln gang und gäbe sind (und die ein Autor benötigt, um zu erkennen, ob er „Mist“ schreibt, oder Nachrecherchen stand hält) kann man ebenfalls selten entdecken.

Welches Portal begeistert wie viele Personen

Wie sich „auch über die Fachkreise hinaus zahlreiche Menschen begeistern“, lässt sich jedoch sauber zählen. Und da sieht man, dass EIKE gegenüber Klimaretter.Info um Welten mehr „Menschen begeistert“:

Bild 1 Alexa Traffic Ranks Klimaretter.Info (Stand 18.11.2016). Je größer die Zahl. desto schlechter das Ranking. Je niedriger desto besser. SPON liegt bspw. bei 15 Achgut bei 1.123. In D bezieht sich die Zahl auf ca. 16 Mio Websites.

Bild 2 Alexa Traffic EIKE Traffic Ranks  (Stand 18.11.2016. Je größer die Zahl. desto schlechter das Ranking. Je niedriger desto besser. SPON liegt bspw. bei 15. Achgut bei 1.123In D bezieht sich die Zahl auf ca. 16 Mio Websites.

Das gilt auch international. Hier lässt sich sogar besser vergleichen, da beide Blogs durchgängig deutschsprachig sind und als Wissensblog bewertet werden. Während EIKE (als deutschsprachiger Blog) recht hoch gelistet ist:

EIKE Blog Nr. 62 unter den Top Hundred Wissenschaftsblogs der Welt

Bild 3 Feedspot Traffic Ranks EIKE (Stand 18.11.2016)

… erscheint der Blog Klimaretter.Info auf die Rankingsuche hin nicht.

Wer betreibt wie viel Aufwand dafür

Setzt man das Ranking mit dem Aufwand in Beziehung, zeigt sich eine zusätzliche Diskrepanz:
Klimaretter.Info beschäftigt lt. ihrer Homepage 7 Personen In der Redaktion, 10 Kolumnisten und Redakteure, 11 Korrespondenten, und 2 Personen im Lektorat und Technik, dazu noch eine nicht gelistete Anzahl PraktikantInnen.
EIKE „beschäftigt“ 5 … 6 Ehrenamtliche in lockerer Teilzeit und bekommt dazu Publikationen kostenlos von unterstützenden Privatredakteuren.

Die wesentlich höhere Klickzahl von EIKE liegt also sicher nicht an der Mitarbeiterzahl, sondern wohl daran, dass man die Information für besser befindet. Ein Problem, welches unsere Medien generell haben. Wenn Art und Inhalt dabei gleich bleiben, bringt eine Erhöhung der Schreiberzahl einfach nichts.

Zur Deutschen Umwelthilfe sei angemerkt, dass es sich dabei um einen Verein handelt, der sich auch schon mal in den Schlagzeilen findet. Ein Beispiel, warum dies so ist, findet sich auf TYCHIS EINBLICK beschrieben:
TYCHIS EINBLICK: Öko-Kommerz: Beispiel „Deutsche Umwelthilfe“

Anhang

Die vollständige Dehmersche Erwiderung in einer Mail vom 9.9.16 lautet: Sehr geehrter Herr Limburg, ich habe keine Ahnung, wie Sie folgenden Absatz aus dem AfD-Grundsatzprogramm, Seite 79, zu interpretieren gedenken. Aber er deckt sich eindeutig mit meinen Satz in meinem Text. "Das Klima wandelt sich, solange die Erde existiert. Die Klimaschutzpolitik beruht auf hypothetischen Klima-Modellen basierend auf  computergestützten Simulationen des IPCC („Weltklimarat“). Kohlendioxid (CO2) ist kein Schadstoff, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil allen Lebens." ….

Dagmar Dehmer




STROM ALS WAHRER LUXUS-Saft fürs Elektro-Auto

Wo bleiben denn die Bagger, Kräne und Betonmischer? Die Eisenbieger und Stahlgießer? Mindestens 15 bis 20 neue große Kraftwerksblöcke müssen schließlich gebaut werden. Ein Kraftwerksbau dauert gut und gerne fünf bis sechs Jahre, nicht eingerechnet Verzögerungen durch Proteste und Prozesse. 

Mit dem Bau sollte nämlich schleunigst begonnen werden, soll das Ziel erreicht werden, schon ab 2030 nur noch Elektroautos über unsere Straßen schnurren zu lassen und Autos mit Benzin- oder Dieselantrieb zu verbieten. Ganz zu schweigen von dem im Weinkeller der Regierung vereinbarten Ziel von einer Million Elektro-Autos im Jahre 2020.

Kein Elektro-Auto fährt ohne Öl, Kohle, Gas oder Kernkraftwerk. Der Strom muss erst erzeugt werden. Früher hat man gesagt: Er ist eine Sekundär-Energie, die erst aus einer Primärenergie erzeugt werden kann. Primärenergie – das könnten zum Beispiel Kohle- oder Kernkraftwerke sein.

Zur Zeit werden in Deutschland rund 600 Terawattstunden (TWh) an Strom pro Jahr verbraucht. Dafür wird eine Kraftwerksleistung von rund 70 Gigawatt (GW) benötigt. Ein herkömmlicher Kohle- oder Kernkraftwerksblock liefert rund 1 bis 1,2 GW.

Wohlfahrt statt Wohlstand – Gabriels Aufbruch in die Energiearmut

Energie, so führt das Bundeswirtschaftsministerium in seinem aktuellen „Grünbuch…

Im Jahre 2030 dürften rund 50 Millionen Fahrzeuge vorhanden sein. Es ist natürlich jetzt problematisch, den Gesamtbedarf an zusätzlichem Strom für Elektro-Fahrzeuge einigermaßen genau abzuschätzen. Zusätzlich sollen auch schwere LKW mit Strom angetrieben werden. Hier kann sich auch der politisch korrekteste Ingenieur noch keinerlei Lösung vorstellen. 30 Tonnen Batteriegewicht bei einem 40 Tonner für 300 km – jeder Spediteur muss Anfälle bekommen. 

Es gibt demzufolge sehr unterschiedliche Schätzungen, wie viel zusätzliche Energie notwendig sind. Rund 150 bis 200 TWh an zusätzlicher Energie dürften es aber schon sein.

Alle Autos in Deutschland fahren in einem Jahr insgesamt 711 Milliarden Kilometer. Das Umweltbundesamt rechnet vor, dass dafür die gewaltige Summe von 2.090 Petajoule an fossilen Brennstoffen verbraucht werden.

Ein 1.200 MW Kohle- oder Kernkraftwerk gibt 37,84 Petajoule pro Jahr ab. Es werden nach dieser Kalkulation 55,2 solcher Kraftwerke benötigt, nur um den Energiebedarf des Verkehrs zu decken.

Doch Kohle oder gar Kernkraft geht ja aus Gründen der Korrektheit gar nicht. Daher nehmen wir Windräder. 4.400 Windräder ersetzen ein 1.200 MW Kraftwerk.

Ende des Jahres 2015 standen 26.800 Windkraftanlagen in Deutschland. Schon jetzt ziemlich viel; viele Gegenden sind unbewohnbar wie der Mond geworden. Die erzeugten 88 TWh Energie.

Prognosen Windräder-Bedarf: 120.000 – 240.000

Wir ziehen verschiedene Verluste beim Wirkungsgrad und beim Transport des Stroms ab. Resultat: Wir benötigen noch rund 85.000 weitere Windkraftanlagen – neben den bisherigen 26.800.

Andere Rechnungen gehen von einem viel höheren Bedarf aus. Danach werden über 240.000 Windräder benötigt, um den Verkehr zu versorgen.

4.400 Windräder mit 70 Meter Rotoren benötigen 322 km² Fläche. Insgesamt werden 17.783 km² benötigt, zum Vergleich Thüringen umfasst 16.161 km².

Solarenergie gibt es ja auch noch, hören wir. Ein Quadratmeter Solarfläche kann 10 Watt Strom produzieren, wenn die Sonne genau senkrecht auf die Fläche scheint. Doch im Flächenmittel scheint hierzulande nur zu 18 Prozent des Jahres die Sonne. So kann im sonnenarmen Deutschland aus einem Quadratmeter höchstens 90 kWh an elektrischer Energie herausgeholt werden. Im Jahr wohlgemerkt. Das ist nicht besonders viel und reicht knapp, die Akkus eines Teslas aufzuladen.

Eine Fläche doppelt so groß wie das Saarland müsste es schon sein, die mit Sonnenzellen ausgelegt ist, um den Strom allein für Deutschland aus Sonnenlicht zu holen. Richtig, Licht. Nachts gibt’s kein Sonnenlicht, also auch keinen Strom. Dann benötigen wir noch mal ein Bundesland, das wir mit Photovoltaik-Anlagen zukleistern, damit Strom für E-Autos erzeugt werden kann. Wie wär’s mit Nordrhein-Westfalen?

Vielleicht hilft die Wasserkraft. Ein Überschlag: Deutschlands Wasserkraftwerke haben eine Gesamtleistung von 4.100 MW. Wenn ein Elektroauto einen Ladestrom von 50 kW benötigt, können alle Wasserkraftwerke Deutschlands gerade mal 82.000 Elektroautos aufladen. Die restlichen 918.000 müssen dann eben warten.

Der erste Schritt in die totale Elektromobilität soll 2020 erreicht sein, also in drei Jahren. Eine Million Elektroautos sollen dann über unsere Straßen kurven.

Was bedeutet das für unsere Tankstellen? Es gibt etwa 14.500 Tankstellen für Benzin und Diesel. Zu Spitzenzeiten, so rechnet Batterieforscher Prof. Frank Endres vor, kann es vorkommen, dass 40.000 Autos gleichzeitig betankt werden.

Soll das in sechs Minuten geschehen, wie wir das gewohnt sind, werden pro Fahrzeug satte 1 MW gebraucht; ein Hausanschluss hat wohlgemerkt durchschnittlich 3,5 kW. Das bedeutet wiederum für ganz Deutschland, dass 40 GW an elektrischer Leistung zur Verfügung stehen müssen. Das sind rund 40 große Kraftwerke.

Die Tankstellen müssen mit ziemlich fetten Zuleitungen an das Stromnetz angeschlossen werden. Jetzt kommt von dort Wechselstrom. Der muss in Gleichstrom umgewandelt werden. Dazu müssen mächtige Transformatoren und Umrichter aufgestellt werden. Es empfiehlt sich eine gute Kühlung, denn dabei entsteht kräftig Abwärme. Im Winter kann man immerhin damit die Tankstelle beheizen. Die spart dann aber Heizöl.

E-Autos nur nachts aufladen

Eine andere Untersuchung wiederum sagt: Bis 2020 würden wir keine zusätzlichen Kraftwerke benötigen, um die Elektroautos mit Strom zu versorgen. Kleiner Haken: Die Autos dürfen nur nachts aufgeladen werden, nichts tagsüber. Da reichen die Kraftwerkskapazitäten nicht. Aber um so etwas ohne zu Hinterfragen schreiben zu können, muss man schon beim SPIEGEL sein.

Immerhin schreiben die tapferen Forscher aus Jülich, die solche Berechnungen anstellen, dass noch die Frage der Heizung im Fahrzeug im Winter ungeklärt sei. Denn die Energie dafür kommt auch aus der Batterie, und ein geheiztes Auto würde sehr stark an der Reichweite nagen. Diese Fragen tauchen bisher nicht in den Reichweitenberechnungen auf.

Außerdem gilt es, sich daran zu gewöhnen, auf einer Bombe zu sitzen. Denn solch ein 800 kg Akku birgt in seinem Inneren sehr viel Energie. Bei einem Kurzschluss oder mechanischem Defekt fängt das Ding ziemlich schnell an zu brennen. Gelöscht werden kann es nicht. Der Akku brennt rasant ab. Samsung zeigte gerade unfreiwillig mit seinem neuen Handy, was ein moderner Akku kann.

Schönes Zukunftsszenario für diejenigen, die sich daran gewöhnt haben, auf einer Bombe zu sitzen: ordentlicher Stau mit einigen 100 Autos. Es ist kalt. 10 Grad minus, die Heizung muss laufen, das leert die Akkus rasch. Kommt dann der ADAC mit Reservestrom?

Nach spätestens 200.000 bis 250.000 Kilometern sind mit ziemlicher Sicherheit die meisten Akkus hinüber. Das hängt davon ab, wie viele Ladezyklen die Batterie hinter sich bringen kann. Nach maximal 1.500 Ladezyklen pro Auto ist die schwere Batterie kaputt. Wahrscheinlich schon viel früher. Das kann man nicht vorhersagen. Aber auch wer wenig fährt, hat nicht mehr vom Akku. Der altert nämlich auch so.

Dann verfügen wir über ziemlich viel Sondermüll. Wie das im Einzelnen aussieht, erfahren wir gerade bei den Wärmedämmschaumstoffen, die in absurden Mengen auf die Häuser gepappt werden. Die sind alle Sondermüll.

Nur zu einer Sache hat sich noch kein Politiker öffentlich geäußert: Das mit den Steuern. Benzinsteuern sind mit die ergiebigsten Steuern hierzulande. Elektro-Autos allerdings sind (noch) von der Stromsteuer befreit. Wenn aber niemand mehr Benziner oder Diesel fährt, gibts auch keine Steuern. Dann haben wir Strompreise von mehr als einem Euro pro kWh. Strom ist dann der wahre Luxus.

Und bei Flaute und verdecktem Himmel wie jetzt in der beginnenden Herbst- und Wintersaison? Autos einfach stehenlassen.

Da hilft, was das umstrittene Öko-Institut herausgefunden hat: Wir haben im Jahre 2050 unsere Elektro-Autos immer an irgendwelchen Ladestationen hängen, sobald sie stehen. Außerdem werden wir dann nicht mehr den Wunsch haben, weiter als 25 Kilometer zu reisen. Alles andere verbraucht zu viel Energie.

zuerst erschienen bei Tichys Einblick hier




Ich bitte dich, komm sei so gut, mach meine heile Welt kaputt…

ScienceScepticalBlog: Knapp 40 Unternehmen fordern von der Bundesregierung die Einhaltung der gegebenen Klimazusagen zum Klimaschutzplan 2050

Süddeutsche Zeitung, 7. November 2016: Unternehmen fordern mehr Klimaschutz
Erstmals melden sich im zähen Ringen um einen Klimavertrag Firmen zu Wort – und das pro Klimaschutz.
Hundert Prozent erneuerbare Energien könnten, glauben die Unternehmen, eine weltweite Ausstrahlung entfalten.
Bislang hatten sich aus der Wirtschaft vor allem Kritiker geäußert. … Der Aufruf der Unternehmer dagegen stellt nun die Chancen in den Vordergrund. So brauche es für die einzelnen Wirtschaftsbereiche, etwa Verkehr, Industrie, Landwirtschaft und den Baubereich, jeweils klare Klimaziele. Diese müssten vorgeben, wie viel Kohlendioxid dort bis
2030 noch ausgestoßen werden darf. „Nur so können neue Geschäftsmodelle und konkrete Pläne zur Dekarbonisierung entwickelt werden“, heißt es in dem Aufruf.
Klare Signale seien entscheidend, „damit sich Unternehmen auf die Zukunft vorbereiten können“. … Zu den Unterzeichnern zählen die Commerzbank und der Baukonzern Hochtief, die Energieversorger EnBW und MVV Energie, aber auch der Händler Metro, die Deutsche Telekom und die Sportartikler Adidas und Puma.
Ziel müsse der „zügige Umstieg auf
100 Prozent erneuerbare Energien“ sein, fordern die Unternehmen. Ein solcher Plan könne „weltweit Ausstrahlung entfalten und wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands in den nächsten Jahrzehnten beitragen“.
„Es braucht genau solche konkreten Vorgaben, damit Branchen wie die Autoindustrie endlich ernsthaft den Kurswechsel einleiten“, sagt Christoph Bals, Chef der Entwicklungsorganisation Germanwatch. „Für die deutsche Wirtschaft ist das wichtig. Sonst verschläft sie den Wandel.“
Experten sehen das ähnlich. Am Sonntag meldete sich aus London Lord Nicholas Stern zum deutschen Klimaplan zu Wort, einer der weltweit führenden Klima-Ökonomen. „Das Gebot der Stunde ist ein klarer Pfad für den Umbau und ein starkes Bekenntnis dazu.“ Die nötigen Investitionen seien „die Wachstumsstory der Zukunft“, die Chancen „enorm“. Sich dafür einzusetzen, sagte Stern, könne man von einem Klimavorreiter wie Deutschland ja wohl erwarten.

Man hat den Eindruck, die Welt ist verrückt geworden und nur Amerika hat es gerade noch geschafft, sich davon zu befreien, der Rest treibt es in einem „Endzeitrausch“, dafür aber umso schlimmer.

Wer als Firmenlenker fordert: Ziel müsse der „zügige Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien“ sein, … Ein solcher Plan könne „weltweit Ausstrahlung entfalten und wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands in den nächsten Jahrzehnten beitragen“,
… kann eigentlich nur ein Profiteur solcher Maßnahmen sein, oder von Ideologie – eher allerdings wohl politischer Anbiederung – besessen. Keine Erinnerung an E.on (ganz aktuell: Erneute Milliardenverluste bei Eon) und RWE, oder was nun auf die Autoindustrie zukommt (die sich allerdings auch in voreilendem Gehorsam mit zunehmender Begeisterung in ihren eigenen Untergang stürzt).
Auf jeden Fall denkt er nicht darüber nach, was es an Kosten für den Bürger bedeutet – und dass es derzeit mangels Speicher technisch nicht möglich ist, eine ehrliche Diskussion über den Sinn – und auch den Unsinn von Klimasimulationen -demnach das einzig richtige Gebot wäre.

Erschütternd ist auch, wie unverhohlen diese „Intelligenz“ Maßnahmen fordert, welche sich in der langen Zeit sozialistischen Staatenbestandes nirgendwo auf der Welt bewährt haben: „Mache kaputt, aber bitte mit genauer Planung“. Einen Staat, der sich mittels dieser Methode in den zielstrebigen Untergang, anstelle ins wissenschaftlich unwiderlegbar bewiesene Arbeiterparadies schuftete, durften seine Westbewohner daraus erretten, als die Ostbewohner ihre eigene, sie angeblich genau davor schützende Mauer selbst niederrissen.

Dass NGOs wie Germanwatch und der dank Frau Merkels „Freisprechung“ beim Petersberger Klimadialog aus der Gruft auferweckte Ökonomenzombi, Sir Nicholas Stern auf diesen Zug aufspringen und Deutschland vorschreiben, was es zu tun hat (wie Deutschlands Eliten Amerika ja auch vorschreiben wollte, wen ein ordentlicher US-Bürger zu wählen hat) ist inzwischen normal und wird von der politischen Kaste hofiert, die sich damit bestätigen muss, weil das Befragen der eigenen Bürger erkennbar zu gefährlich geworden ist.

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*Da die Jüngeren R. Mey oft nicht mehr kennen, sei der Refrain und Textschnipsel hier hinterlegt:
Annabelle, ach Annabelle, du bist so herrlich intellektuell, du bist so wunderbar negativ und so erfrischend destruktiv. Annabelle, ach Annabelle, du bist so herrlich unkonventionell, ich bitte dich, komm sei so gut, mach meine heile Welt kaputt!
Früher hab ich oft ein eigenes Auto benutzt, hab mir zweimal täglich die Zähne geputzt, hatte zwei bis drei Hosen und ein paar Mark in bar, ich erröte, wenn ich denk, was für ein Spießer ich war.
Früher war ich ahnungslos wie ein Huhn, doch sie erweitert mein Bewußtsein nun …




Bis zu 50% aller alarmistischen Studien zur globalen Erwärmung könnten falsch sein

Eine der vielen Bemühungen einer Koalition der Erleuchteten in der Demokratischen Partei ist es, hart daran zu arbeiten, die Öffentlichkeit zu überzeugen, dass sie die „Partei der Wissenschaft“ ist. Gleichzeitig arbeitet sie genauso hart und aggressiv daran, die Republikanische Partei als die „Anti-Wissenschafts-Partei“ hinzustellen und brandmarkt enthusiastisch Zweifler als ungebildete Hinterwäldler.

Angesichts dieser Tatsachen – was planen die alarmistische Gemeinschaft und die Demokraten, deren Plattform den Klimawandel als „unmittelbare Bedrohung“ apostrophiert, mit Forschungsarbeiten zu tun, die zu dem Ergebnis gekommen sind, dass „Vieles in der wissenschaftlichen Literatur, vielleicht die Hälfte, einfach unwahr sein könnte“?

Falls dies wirklich so ist, dann dürfte auch die Hälfte aller Studien bzgl. der globalen Erwärmung falsch sein.

Einem Vorwort des Beitrags Peer Review: Why Skepticism Is Essential von Donna Laframboise zufolge [Auf Deutsch beim EIKE hier] „verweist ein bedeutender Teil der Literaturhinweise im 4. Zustandsbericht des IPCC auf ,graue Literatur’“.

„Das heißt, Presseerklärungen, ,Berichte‘ von Interessengruppen und dergleichen, welche nicht der normalen begutachteten wissenschaftlichen Literatur zugeordnet werden können“. Mit anderen Worten, Propaganda mit Referenz zum IPCC.

Für einen Moment wollen wir uns an dieser Stelle mal vorstellen, dass jeder einzelne Literaturhinweis des IPCC zum Vorantreiben des Narrativs von angeblich zuverlässigen Forschern veröffentlicht wurde. Das lässt immer noch viel Spielraum für Zweifel. Die GWPF berichtet, dass „selbst falls alle Verweise des IPCC begutachtet wären, dies noch lange nicht bedeutet, dass sie unfehlbar sind“.

Laframboise sagt, dass die Wissenschaft von einer „Nachvollziehungs-Krise“ gebeutelt wird. Damit ist gemeint, dass veröffentlichte Ergebnisse nicht unabhängig verifiziert werden können. Sie glaubt, dass „es keinen Grund gibt zu denken, dass die politisch geprägte Arena der Klimawissenschaft frei ist“ von Problemen, die es in wissenschaftlichen Forschungen in anderen Disziplinen gibt, „oder dass sie gegen die alarmierenden Raten nicht nachvollziehbarer Ergebnisse gefeit ist, die in den Bereichen Medizin, Ökonomie und Psychologie beobachtet wurden“.

„Gegenwärtig ist die Klimawissenschaft nicht Gegenstand bedeutsamer und angemessener Sorgfalt, bevor das IPCC diese als grundlegend in seinen Berichten präsentiert“, schreibt Laframboise. „Solange grundlegende Klima-Ergebnisse nicht einem höheren Standard genügen als bloßer Begutachtung, können wir nicht behaupten, dass unsere Klimapolitik auf Beweisen beruht“.

Aber die alarmistische Gemeinschaft hat keinerlei Interesse an Beweisen. Sie ist damit beschäftigt, Panik zu befeuern und ein Klima der Angst zu erzeugen; und sie geht so weit, jene zu bedrängen, die diesem Narrativ nicht zustimmen. Anstatt wirkliche, reale Beweise vorzulegen – was sie nicht kann – greift sie zu Mitteln wie Verdammung, Rufmord, Unterdrückung und Marginalisierung. Ihre Mitglieder agieren mehr wie eine Hochschul-Clique als wie verantwortliche Erwachsene offenen Geistes. All jene, die eine andere Auffassung vertreten, werden als „die Anderen“ behandelt.

Die „Nachvollziehbarkeits-Krise“ der Wissenschaft ist nicht das einzige Problem der Alarmisten. Es ist lediglich eines in einem ganzen Stapel von Unbequemlichkeiten, der für sie immer größer wird. Die Computermodelle, von ihnen als ihr Goldener Standard herangezogen, sind falsch bis hin zu völliger Unbrauchbarkeit, und die Temperaturaufzeichnungen, auf die sie sich beziehen, sind etwa so zuverlässig wie irgendein Statement einer Ms. Clinton bei der Verfolgung eines politischen Zieles.

Alarmisten bräuchten etwas wirkliche Wissenschaft, aber eine politische Koalition, die genetisch modifizierte Ernten als mittelalterliche Plage ersten Ranges behandelt, dürfte kaum eine finden.

Link: http://www.thegwpf.com/as-many-as-half-of-global-warming-research-papers-might-be-wrong/

Übersetzt von Chris Frey EIKE