Umfrage: 73% der Amerikaner weisen den sog. Klima-Konsens zurück…

Auf dem Blog The Hill findet man:
Umfrage: 70 Prozent glauben an den Klimawandel
Timothy Cama
Einer neuen Studie zufolge glauben 70% aller Amerikaner, dass sich das Klima ändert.
Die am Dienstag von der Monmouth University veröffentlichte Umfrage fand eine stark geteilte Meinung hinsichtlich der meisten Themen rund um den Klimawandel, einschließlich der Frage, ob er überhaupt stattfindet, wie ernst er ist und was man dazu tun müsste.
Die Forschungen, durchgeführt, bevor fast 200 Nationen im Dezember für einen internationalen Klimavertrag stimmten, fand heraus, dass Demokraten (63 Prozent) sehr viel wahrscheinlicher als Republikaner (18 Prozent) den Klimawandel als ein sehr ernstes Thema ansehen.
Die Umfrage liefert einen weiteren Baustein der Unterstützung für internationale Maßnahmen und Präsident Obama beim Kampf gegen den Klimawandel. Obamas wesentliche Klimapolitik, umstrittene neue Grenzwerte für Kohlenstoffemissionen von Kraftwerken, wird dieses Jahr seinen Weg vor die Gerichte finden.
Aber die Unterstützung ist kompliziert. Die Fragesteller fanden, dass nur 27 Prozent aller Antwortenden mit dem überwältigen wissenschaftlichen Konsens übereinstimmen, dem zufolge menschliche Aktivitäten der Hauptgrund für Klimawandel sind.

[…]

http://thehill.com/policy/energy-environment/264767-poll-70-percent-believe-in-climate-change?ref=yfp

Mann! 70% der Amerikaner glauben an den Klimawandel!!! Das ist genauso erstaunlich wie wenn man sagt, dass sie an Wetter glauben.
Die wirkliche Story ist diese hier:
Die Fragesteller fanden, dass nur 27% aller Antwortenden mit dem überwältigend marginalen wissenschaftlichen Konsens übereinstimmen, dass menschliche Aktivitäten der Hauptgrund für Klimawandel sind“.

Monmouth University Poll
100% – 27% = 73%
Ergo: 73% aller Amerikaner weisen den 57%-Konsens zurück. 
Bild oben rechts: Das von der Monmouth University auf Grundlage der Umfrage erstellte Kreisdiagramm.
Link: http://wattsupwiththat.com/2016/01/06/poll-73-of-americans-reject-agw-but-you-wouldnt-know-it-from-the-headline/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




SolarCity und der Goldene Löffel [SolarCity and the Silver Spoon]

Falls man ein Gewerbe betreibt – vielleicht einen Tabakladen, ein Modegeschäft oder eine Versicherungs-Agentur – weiß man, dass es viel harter Arbeit bedarf, einer guten Marktanalyse, eines besseren Produktes oder einer besseren Dienstleistung als der Konkurrent sowie Werbung. Man füge noch ein wenig Glück hinzu, und man hofft, sein Geschäft wachsen zu lassen – obwohl aufgegebene Läden und leer stehende Gebäude in den Städten in ganz Amerika zeigen, dass das nicht immer ausreicht. Jede Geschäftsaufgabe repräsentiert den Tod von manch eines‘ Traums.
Falls man jedoch ein politisch bevorzugtes Geschäft betreibt – z. B. Solar – sieht es ganz anders aus. Das Wachstum hängt hier ab von der Großzügigkeit der Regierung. Und wenn Menschen, die niemals Ihr Produkt kaufen oder Ihren Service nutzen werden, Ihr Unternehmen bekämpfen und Ihren Kongressabgeordneten überzeugen, Ihnen die Großzügigkeit der Steuerzahler zu entziehen wie einem sich schlecht benommen habenden Bettler, dann drohen Sie Ihren Koffer zu packen und nach hause zu gehen – und ehemalige Mitarbeiter arbeitslos zurück- und Verbraucher ohne Service lassen.
Von dieser Art ist die Story von SolarCity – welche aus dem Begünstigten-Status Vorteile gezogen und Regierungsprogramme betrügerisch genutzt hat, um zum größten Installateur der Nation von Solarpaneelen auf Dächern zu werden. Aber trotzdem verliert SolarCity immer noch Millionen Dollar. SolarCity stellt Solarpaneele nicht selbst her – doch könnte sich dies bald ändern – dank einer Förderung in Höhe von 750 Millionen Dollar von den New Yorker Steuerzahlern.
Trotz „wesentlicher Änderungen und zunehmendem Wettbewerb in einer schon jetzt in scharfem Wettbewerb stehenden Industrie“, wie Associated Press das nennt, gibt Gouverneur Andrew Cuomo SolarCity eine staatseigene, mietfreie Fabrik – eine Entscheidung, von der Michael Hicks, ein Ökonomie-Professor und Direktor des Center for Business Research an der Ball State University sagt, dass sie „ein überwältigender Deal, eine sehr fragwürdige Verwendung von Staatsfonds, aber einen erheblicher und unverhoffter Gewinn für die Investoren von SolarCity“ ist.
 
Im Gegenzug verspricht SolarCity, „1460 Hochtechnologie-Jobs“ in der in Buffalo ansässigen Fabrik zu schaffen, in der der Betrieb planmäßig Ende dieses Jahres beginnen soll (siehe Abbildung). Das Unternehmen erwartet auch, 1440 weitere „Arbeitsplätze in der Zuarbeit und Dienstleistungen“ zu schaffen sowie mindestens 2000 andere Jobs im Staat – was Hicks‘ Behauptung zufolge „angesichts der Investitionen wenig ist“. Die New Yorker „Gigafabrik“ wird „einen völlig neuen Typ Solartechnologie“ erzeugen, welcher der MIT Technology Review zufolge „ein gewaltiges Risiko“ und „ein großes Lotteriespiel“ ist. Hinsichtlich von SolarCity’s geplanter neuer Fertigung stellt Review fest: „Die Beschleunigung des Produktionsprozesses bei gleichzeitiger Erhaltung der Effizienz der Module ohne steigende Kosten könnte schwierig sein. Und es gibt keine Garantien dafür, dass die Module, wenn sie sich mit der Zeit kommerziell rechnen, immer noch die besten des Planeten sind“.
SolarCity hat keinerlei Gewissensbisse, in einem Wutanfall einen Staat zu verlassen, der sich nicht seinen Spielregeln beugen will – so wie es zuvor schon in Arizona, Nevada und sogar in UK war. Jetzt ist das hypergrüne Kalifornien bedroht durch einen Exodus, und Staaten wie Washington und New Hampshire erhielten Warnungen, dass SolarCity nicht in diese Staaten kommen werde, falls die Subventionen dessen operationelles Modell nicht stützen.
Jüngst wurde Nevada zum letzten Staat, der seine „Strombetrug-Einspeisevergütung“ [ net-metering electricity scam] „zurückfährt“, wie es das Wall Street Journal (WSJ) nennt. „SolarCity reagierte mit der Ankündigung, dass es Verkäufe und Installationen in diesem Staat beenden werde“. Bereits im Jahre 2013 hat SolarCity mit viel Tamtam angekündigt, dass man nach Nevada kommen werde, „nachdem Anreize in Höhe von 1,2 Millionen Dollar vom Office of Economic Development des Staates und seinem Gouverneur sichergestellt worden seien“. Dies berichtete das Silicon Valley Business Journal. Wie in New York behauptete SolarCity, „hunderte Jobs“ nahe Las Vegas zu schaffen. Aber die Zeiten haben sich geändert.
Nevada ist lediglich einer von vielen Staaten, die sich Änderungen hinsichtlich der angebotenen Subventionen für Solarinstallationen auf Dächern überlegen. Arizona hat diese Änderungen bereits durchgeführt, was SolarCity veranlasste, seine Ressourcen in andere Staaten zu verlagern, wo die Profite höher waren. Im April hat die Arizona Republic angekündigt, dass SolarCity 85 Arbeiter aus dem Staat umsetzen werde. Der geschäftsführende Direktor von SolarCity Lyndon Rive nannte diese Änderungen „zu restriktiv“. Er erklärte, dass sie „das Potential für fast alle Verbraucher eliminieren, Geld mit Solar zu sparen“. Die Änderungen machten Arizona „zur größten Herausforderung für sein Unternehmen“.
Die Staaten fanden schließlich heraus, dass die zunehmende Implementierung von Solar zu höheren Kosten für Nicht-Solar-Verbraucher führt – welche der WSJ zufolge „eher die unteren Einkommensschichten repräsentieren“.
Die Politik der Einspeisevergütung steht im Mittelpunkt der Debatte. Kurz gesagt soll die Einspeisevergütung Solar-Verbraucher für die von ihnen erzeugte überschüssige Solarenergie entschädigen. Das Problem ist, dass diese individuellen Erzeuger für ihre Energie bezahlt werden, anstatt die Großmarktpreise zu erhalten, die die Unternehmen für die typische Energieversorgung erhalten. Als Folge davon umgehen Verbraucher mit Solarpaneelen vollständig Zahlungen an die Versorger – obwohl sie immer noch deren Energie sowie deren Überlandleitungen und Dienstleistungen nutzen. Staaten sehen sich damit konfrontiert, dass sich die Kosten von Solar-Verbrauchern verschieben hin zu jenen, die sich diese Kosten am wenigsten leisten können. Als Folge hiervon haben viele Staaten, darunter Nevada, Kalifornien und Washington, politische Änderungen angeordnet. Allgemein verringern diese Änderungen die Zahlung von Großmarktpreisen und fügen eine Abgabe für die Verbindung zum Netz hinzu.
Das WSJ nennt die Einspeisevergütung „eine regressive politische Umverteilung des Einkommens als Unterstützung für einen vermeintlich progressiven Grund“. Frank O’Sullivan, Direktor für Forschung und Analyse der MIT Energy Initiative, erklärt das: „Die Einspeisevergütung ist in ihrer reinen, einfachen Form sicher eine Subvention für Eigentümer von Solarpaneelen auf ihren Dächern. Offensichtlich muss es einen Transfer der Kosten geben an Andere, die keine Solarpaneele auf dem Dach haben“.
Als Reaktion der Schließung der Tochterfirma von SolarCity, Zep Solar, in UK infolge Streichung von Solarsubventionen sagt Energieministerin Amber Rudd, dass sie „besorgt sei hinsichtlich des Verlustes von Arbeistplätzen“, aber dass sie auch „die Kosten für die Verbraucher im Auge haben muss“.
Der Gouverneur von Nevada Brian Sandoval stellte fest: „Nevada hat der Solarindustrie gewaltige Unterstützung zukommen lassen“, aber seine Regierung muss sicherstellen, dass „Familien, die traditionelle Energiequellen nutzen, nicht für die Finanzierung des Marktes von Solarpaneelen auf Dächern zur Kasse gebeten werden“.
[Hier in D ist man wohl noch lange nicht so weit. Anm. d. Übers.]
In Arizona wahrten die Änderungen der Einspeisevergütung den Besitzstand der jetzigen Verbraucher*, fügten jedoch Abgaben für den Gebrauch des Netzes und die Nachfrage hinzu. In Nevada wurden Zahlungen an bestehende Verbraucher gestrichen und Verbindungs-Gebühren wurden erhoben. Der jetzt in Kalifornien zur Debatte stehende Vorschlag würde Zahlungen für überschüssigen Strom nahezu halbieren, und Solarverbraucher würden eine monatliche Abgabe zahlen müssen. In Washington drängen die Versorger auf eine Abgabe für Solar-Verbraucher.
[*Original: „ the changes to the net-metering policies grandfathered in current users“]
Die Solarindustrie geht inzwischen juristisch dagegen vor, denn, wie sie einräumt, „diese Vorschläge drohen die Ökonomie ihrer Systeme zu untergraben“. Das WSJ erklärt: „Das unternehmerische Wohlergehen begünstigt Abhängigkeiten und Ansprüche, die schwer zu knacken sind“.
Obwohl die Firma der größte Installateur von Dach-Solarpaneelen ist, ist SolarCity nicht profitabel – fuhr man doch Verluste in Höhe von 56 Millionen Dollar innerhalb eines Jahres und 293 Millionen Dollar kumuliert ein. Angesichts des Umstandes, dass immer mehr Staaten sich die Revision der generösen Solarsubventionen überlegen als einen Weg, die explodierenden Kosten aufzufangen und die Staatshaushalte auszugleichen, wurden Unternehmen wie SolarCity schlecht für Investitionen. Nachdem der Kongress die Steuervorteile für Solar als Teil des Haushaltes 2015 verlängert hatte, sah Solar City seine Aktienkurse „in den Himmel schießen“. Die Reichen werden reicher und die Armen werden geschröpft.
Repräsentant Jeff Morris, Sponsor der auf den Weg gebrachten Gesetzgebung in Washington, HB 2045, erklärte die Reaktionen der Industrie auf die sich ändernde Politik: „Der Grund, warum sie so auf die Barrikaden gehen ist, dass sie befürchten, dass sich diese Politik auf alle 50 Staaten erstrecken wird“.
Es sind der Staat und die öffentlichen Anreize, und nicht die freien Märkte, die zu einer aufkeimenden Solarindustrie geführt haben. Närrischerweise hat der Kongress die öffentlichen Nachlässe verlängert. Aber „mit jüngsten Verbesserungen hinsichtlich der Kosten und Effizienz von Solar“ sagt Lori Christian, Präsident der Solar-Installateure in Washington: „Es ist für alle Staaten an der Zeit, die gegenwärtige Struktur von Anreizen zu überdenken“.
Wenn selbst Kalifornien politische Änderungen anstrebt, die dazu führen würden, dass Solarenergie weniger kosteneffektiv für Privatleute und Firmenbesitzer ist, ist es an der Zeit zu erkennen, dass sich dieses Geschäftsmodell ändern muss. Und dazu gehört, den Goldenen Löffel aus dem Mund von SolarCity herauszunehmen. Auch wenn die Firma einen Wutanfall bekommt, ihre Koffer packt und geht, wird es den Steuerzahlern Millionen sparen und Solar zwingen, auf einem Niveau zu operieren, auf dem andere Geschäftsbereiche auch operieren müssen.

About the Author: Marita Noon. CFACT policy analyst Marita Noon is the author of Energy Freedom.,

Link: http://www.cfact.org/2016/01/04/solarcity-and-the-silver-spoon/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wir haben größere Probleme als den Klimawandel: Sprach das IPCC AR5

Das ist jetzt ein langer Bericht, es würde Wochen dauern, um sich durch alle Kapitel, die gefolterte Sprache durch zuarbeiten und in den Referenzen zu graben, von denen viele mit Bezahlschranke versehen sein werden. Also ging ich gerade zu den Abschnitten über die Wirtschaft. Nun bin ich kein Ökonom, aber man muss kein Genie sein, um herauszufinden, alles Schlechte, was auf globaler Ebene geschieht, sich negativ auf unsere globale Wirtschaft auswirken wird. Ich wollte wissen, ob die 97% der Wissenschaftler Recht [Anm. der Redaktion: Hier handelt es sich um sprachliche Schludrigkeit, wie sie auch Obama walten ließ: die 97 % beziehen sich auf die Zahl der Studien von denen  Cook et al behaupten, dass sie das AGW bejahen, nicht auf die Zahl der Klimawissenschaftler. Legates et al hatten das überprüft und festgestellt dass es nur 0,3 % waren] haben, wie schlimm wird es werden? Die Antwort hat mich umgehauen. Ich will Sie nicht hinhalten, ich gehe gerade direkt zum Geld Zitat (fett markiert im Original):

Für die meisten Wirtschaftssektoren, werden die Auswirkungen des Klimawandels im Verhältnis zu den Auswirkungen der anderen Treiber (mittlere Wahrscheinlichkeit, hohe Übereinstimmung) klein sein. Veränderungen in der Bevölkerung, Alter, Einkommen, Technologie, der relativen Preise, Lifestyle, Vorschriften, Verwaltungen und viele andere Aspekte der sozioökonomischen Entwicklung werden Auswirkungen auf Angebot und Nachfrage von Wirtschaftsgütern und Dienstleistungen haben, welche groß gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels sein werden. {10.10}

Das ist die Einführung in der Zusammenfassung des IPCC AR5 WGII ​​Kapitel 10 (Wichtigste Wirtschaftszweige und Dienstleistungen).

Wie [der Umfrage nach] sich zeigt, bewertet die Öffentlichkeit den Klimawandel ganz unten auf der Liste von Bedenken. Die Gruppe von Experten der UN IPCC AR5 besagen, frei heraus, dass nicht nur Veränderungen in der Bevölkerung, Alter, Einkommen, Technologie, Lifestyle, Vorschriften, Verwaltungen, und viele andere Dinge einen größeren Einfluss auf unsere sozioökonomische Wohlbefinden haben, sie werden viel größer sein. Lesen Sie hier selbst:

https://ipcc-wg2.gov/AR5/images/uploads/WGIIAR5-Chap10_FINAL.pdf

In der Tat, Kapitel 10 geht in bemerkenswerte Details und zeigt, wie gering der Klimawandel uns beeinflusst. Basierend auf zwei Grad Temperaturanstieg in den nächsten 50 bis 100 Jahren, sprechen sie Punkt für Punkt an:

Tabelle 10-10  Zusammenfassung

Sektor Treiber des 
Klima Wandels
Sensitivität
auf
Klima
Wandel
Auswirkung andere
Treiber
Relative
Auswirkung
im Vergl.
zum
Klima W.
Winter
Tourismus
Temperatur
Schnee
negativ

Bevölkerung

Lifestyle

Einkommen

Alter

viel weniger
Sommer 
Tourismus

Temperatur

Regenfall

Bewölkung

negativ für Anbieter in niedrigen Lagen und Breitengraden

positiv für Anbieter in hohen Lagen und Breitengraden

neutral für Touristen

Bevölkerung

Lifestyle

Einkommen

Alter

viel weniger
Bedarf an 
Kühlung

Temperatur

Feuchtigkeit

Hitzperioden

positiv für Lieferanten

negativ für Verbraucher

Bevölkerung

Einkommen

Energiepreise

Technologie
Änderungen

weniger

Bedarf an Heizung

Temperatur

Feuchtigkeit

Kälteperioden

positiv für 
Verbraucher

negativ für 
Lieferanten

Bevölkerung

Einkommen

Energiepreise

Technologie
Änderungen

weniger
Gesund-
heitsdienst

Temperatur

Niederschläge

positiv für Lieferanten

negativ für Verbraucher

Lifestyle

Diät

Einkommen

Alter

weniger

Wasser,

Infra-
struktur

und&nbs
p;

Dienste

Temperatur

Niederschläge

Sturm
Intensität

Saisonale
Variabilität

positiv für Lieferanten

negativ für Verbraucher

räumlich
heterogen

Bevölkerung

Einkommen

Urbanisation

Verwaltung

weniger in Entwicklungs
ländern

gleich in
entwickelten
Ländern

Transport
[&Mobilität]

Temperatur

Niederschläge

Sturm
Intensität

Saisonale
Variabilität

Frost / Tau
Zyklen

positiv für Anbieter

negativ für Nutzer

Bevölkerung

Einkommen

Urbanisation

Verwaltung

Modalitäts-
verschiebung

Nutzer und
Pendler
Verhalten

viel weniger in Entwicklungs
ländern

weniger in
entwickelten
Ländern

Versicherung

Temperatur

Niederschläge

Sturm
Intensität

Saisonale
Variabilität

Frost / Tau
Zyklen

positiv für Anbieter

negativ für Verbraucher

Bevölkerung

Einkommen

Verwaltung

Produkt
Innovation

weniger oder gleich in Entwicklungs
ländern

gleich oder mehr in
entwickelten
Ländern

 Die Tourismusbranche (Winter und Sommer) wird viel weniger betroffen sein, durch den Wandel des Klimas, als durch Bevölkerung, Lifestyle, Einkommen und Alterung. Man könnte meinen, der Kühl- und Heizungsbedarf würde sich dramatisch mit dem Klimawandel ändern, aber nein, der Klimawandel wird von Bevölkerung, Einkommen, Energiepreise und Technologie übertrumpft. Gesundheitsdienste? Mit all den Katastrophen die über uns hereinbrechen, könnte man meinen, es gäbe große Belastungen für unsere Gesundheitsdienstleistungen. Es stellte sich heraus, dass auch die Diät den Klimawandel als Motor für Auswirkungen auf unser Wohlbefinden übertrumpft. (Seltsamerweise ist Technologie nicht auf der Liste der Treiber für Gesundheitsdienstleistungen zu finden!). Für den Transport wird der Klimawandel von nicht wenigem als einer Liste übertrumpft, die Bevölkerung, Einkommen, Urbanisierung, Regulierung, Modalitäts-Verschiebung des Verbraucher- und Pendlerverhalten umfasst. [Bei Mobilität bezeichnet Modalität die bevorzugte Benutzung von bestimmten Transportmitteln: Fahrrad, Auto, Bus, Bahn; warum? ist eine andere Frage, A.D.] Die Versicherungswirtschaft ist offenbar der einzige Sektor, in dem der Klimawandel andere Treiber rivalisiert und dann nur in den entwickelten Ländern.
 Also, wo ist der Alarm? Die Botschaft an die Regierungen ist ziemlich klar. Auf einer globalen Basis, gibt es mit der Planung der Wirtschaft Ihres Landes eine Menge mehr zu kümmern, als um den Klimawandel. Kapitel 10 macht einen tapferen Versuch, die Nachricht vorzubringen

Verluste beschleunigen sich mit größerer Erwärmung (begrenzte Wahrscheinlichkeit, hohe Zustimmung), aber nur wenige quantitative Schätzungen sind für zusätzliche Erwärmung um rund 3 °C oder darüber abgeschlossen.

Also…. Bei dem Versuch, die Angst und Unsicherheit auf einer Höhe zu halten (Verluste beschleunigen sich bei Erwärmung), gibt der IPCC stillschweigend zu, dass sie nicht wirklich wissen. Sie haben, in ihren eigenen Worten, begrenzte Wahrscheinlichkeiten, um diese Schlussfolgerung zu treffen. Trotzdem schmieden sie daran weiter und bestehen darauf, dass sie eine hohe Übereinstimmung aufweisen (in Ermangelung von Beweisen, glauben sie es dennoch!). Welche Beweise haben sie? Hier ist das Geld Diagramm aus dem gleichen Kapitel 10:

Quelle: IPCC; AR5, Kap. 10
Wie aus diesem Diagramm zu erkennen ist, sind fast ebenso viele Studien für 3 Grad durchgeführt worden, wie auch für 2,5 Grad, und sie kommen fast zu dem gleichen Ergebnis. Der Anspruch an ein "paar" Studien bei mehr als 3 Grad sind nur zwei Studien. Die eine ist eine durchgeführte Studie für 5,5 Grad – Angesichts der Einschränkungen für [CO2 ] Sensitivität in der aktuellen Literatur, dass große Temperaturänderungen nur durch natürliche Variabilität getrieben werden. Eine einzige Studie die für 3,25 Grad durchgeführt wurde, projiziert einen negativen Einfluss von mehr als 12% und scheint der Strohhalm zu sein, nach dem das IPCC greift, um das Potenzial für die Katastrophe am Leben zu halten. Es ist ein offensichtlicher Ausreißer aus dem Rest der Literatur, die der Bericht zu beschönigen versucht.
Lassen Sie uns jetzt für einen Moment darüber nachzudenken, wie gering diese negativen Auswirkungen tatsächlich sind. Die IPCC-Charts Ratingänderungen im Vergleich zu anderen Wirtschaftsfaktoren wie "weniger" oder "viel weniger" beschreiben das Bild nicht sehr gut. Wenn man bedenkt, dass 2% bei zwei Grad (und das ist der obere Bereich in der Schätzung) über den Zeitrahmen gespreizt sind, um diese Temperatur zu erreichen. Da das Zieldatum des Pariser Angst Festivals 2100 war, wir runden es ab zu 100 Jahren für eine einfache Überlegung.
Das sind 0,02% pro Jahr. Prognostizierte Wirtschaftswachstum für die meisten Länder der Welt liegt im Bereich von -5% bis + 5% pro Jahr. Mit anderen Worten, das IPCC sagt uns, dass die sozioökonomischen Auswirkungen des Klimawandels weniger sind als ein Rundungsfehler. Ich werde diesem Artikel unter Angabe der ursprünglichen Erklärung des IPCC wieder beenden. Die Öffentlichkeit und die Regierungen gleichermaßen haben viel mehr zu tun, als sich um den Klimawandel zu sorgen:

Für die meisten Wirtschaftssektoren, werden die Auswirkungen des Klimawandels im Verhältnis zu den Auswirkungen der anderen Treiber klein sein. 


Also sprachen die Vereinten Nationen, IPCC AR5 WG II Kapitel 10

I accept them at their word. [Ich stimme Ihren Worten zu]

Erschienen auf WUWT am 01.Jan. 2016

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://wattsupwiththat.com/2016/01/01/we-have-bigger-problems-than-climate-change-so-sayeth-ipcc-ar5/




Namen von Hoch- und Tiefdruckgebieten: Wie man aus Nicht-Wissenschaft Wissenschaft macht

Bild rechts: Wie nennt man so etwas, wenn nicht Brandung? Vorschläge bitte! Bild: Gerhard Giebener  / pixelio.de
Tatsächlich muss man in der Geschichte weit zurückgehen, genauer bis etwa in die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts und ins National Hurricane Center in Miami, Florida. Dort war man für die Warnungen vor Hurrikanen im tropischen Atlantik und der Karibik zuständig (übrigens bis heute). Die Schifffahrt befand sich damals sehr im Aufwind, und die Warnung vor Hurrikanen war für die Kapitäne und ihre Schiffe überlebenswichtig. Gab es mehrere Hurrikane gleichzeitig, gab es leicht Verwechslungen, denn natürlich gibt es auf See keine Städte, die man namentlich erwähnen konnte. Anstatt also umständlich jeweils Länge und Breite des betreffenden Sturmes anzugeben war man auf die Idee gekommen, eben die Stürme mit Namen zu versehen. Es war keine Frage, dafür weibliche Namen zu wählen – und zwar dem Vernehmen nach deswegen, weil man den Kapitänen wenigstens eine kleine angenehme Assoziation in Bezug auf diese Stürme übermitteln wollte, die ihnen ja sonst sehr viel Probleme bereiteten.
So weit, so gut. Jetzt müssen wir eine Orts- und Zeitsprung machen, und zwar zum Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin. Dieses wurde Ende der vierziger Jahre gegründet. Erster Leiter des neuen Instituts war Prof. Dr. Richard Scherhag. Im Jahre 1951 begann man dann mit der Anfertigung regelmäßiger Wetterkarten.
Sie enthielt auch eine tägliche „Übersicht“, in der u. A. Verhalten und Eigenschaften von Hoch- und Tiefdruckgebieten beschrieben wurden und werden, die für Mitteleuropa Bedeutung erlangen. Rasch kam man dann auf die Idee, statt einer umständlichen Beschreibung, von welchem Tiefdruckgebiet gerade die Rede war, diese einfach alphabetisch mit Buchstaben zu kennzeichnen.
So weit, so gut. Dieses Institut wurde schon bald von den westalliierten Besatzungsmächten (Frankreich, UK, USA) mit der Wahrnehmung des Wirtschaftswetterdienstes im Westteil der Stadt beauftragt. Die Alliierten wollten nicht vom Meteorologischen Dienst der DDR in Potsdam abhängig sein, befand sich dessen Zentrale doch im Bereich der sowjetischen Verwaltung – im Kalten Krieg ein vermeintlich unhaltbarer Zustand. (Kuriosum am Rande: Nach Gründung des DWD im Jahre 1952, also deutlich später als die Gründung des Instituts durch Prof. Dr. Richard Scherhag war Wetterdienst eine hoheitliche Aufgabe, für die allein der Deutsche Wetterdienst DWD zuständig war. Zwischen der Institutsgründung und der DWD-Gründung gab es noch viele regionale Wetterdienste der einzelnen Besatzungszonen, gemischt mit alliierten und deutschen Meteorologen besetzt. Erst danach wurde der DWD zu einer „Bundes-Oberbehörde“. Der Zustand in Berlin war also dann irgendwann illegal. Aber in Berlin [West] herrschte eben Besatzungsrecht – bis zur Wiedervereinigung. Weil das alles irgendwie sakrosankt war, wurde nach dem Jahr 1952 das Scherhag-Institut von allen „geduldet“ – ein wenig im „rechtsfreien Raum“.)
Aber wir schweifen ab. Im Zuge des Wirtschaftswetterdienstes oblag dem Institut auch die Belieferung von Medien mit Wetterberichten. Die intellektuell am höchsten stehende Zeitung in Berlin war der „Tagesspiegel“. (Den gibt es heute auch noch, aber er ist nicht einmal mehr ein Schatten seiner selbst von damals). Man wollte dort eine Zeitungswetterkarte haben. Kein Problem – aber das mit der Buchstabenkennung gefiel der Redaktion nicht so recht.
Die rettende Idee kam dann von Frau Dr. Karla Wege – manch Älterem vielleicht noch bekannt, weil sie auch eine Zeitlang den Wetterbericht nach den ZDF-Heute-Nachrichten präsentiert hatte – , die damals am Institut beschäftigt war. Sie machte den Vorschlag, nicht Buchstaben, sondern Namen zu vergeben, denn sie wusste um die namentliche Benennung von Hurrikanen. Weil es sich bei diesen um Tiefdruckgebiete herrschte, bekamen entsprechend die hiesigen Tiefdruckgebiete weibliche, die Hochdruckgebiete männliche Namen. Einzige Vorgabe war eine alphabetische Reihenfolge.
Diese Praxis hätte man natürlich nun auch für das „Amtsblatt“, die Berliner Wetterkarte übernehmen können. Aber die dort arbeitenden Meteorologen wollten „die wissenschaftliche Seriosität gewahrt wissen“ und deswegen die Namen nicht übernehmen.
Viele Jahre herrschte dann wieder Ruhe – bis in die siebziger Jahre. Da geschahen sogar mehrere Dinge fast gleichzeitig. Ein Orkanwirbel [leider weiß ich nicht mehr, welcher genau; H.-D. S.] sorgte dafür, dass das mit den Namen praktisch über Nacht ein medialer Hype ohnegleichen wurde. Die Telefone (3 Anschlüsse) im Institut liefen heiß, Interviewer gaben sich die Klinke in die Hand. Die Mitarbeiter des Instituts waren völlig überrascht. Einwände, dass es doch eher um das Wetter als solches und nicht um die Namen ging, die doch ziemlich unwissenschaftlich seien, wurden nicht beachtet. [erinnert uns das heutzutage an etwas?]
Bald ging es noch runder. Feministinnen stießen sich plötzlich daran, dass Tiefdruckgebiete immer weibliche Namen bekamen, brachten die doch immer das „schlechte Wetter“. Hochdruckgebiete mit „schönem Wetter“ war dagegen den männlichen Namen vorbehalten. Etwa an dieser Stelle wurde dann aus der nicht-wissenschaftlichen Spielerei eine Pseudo-Wissenschaft. Es gab nun eine mehrjährige Diskussion darüber. Eingewendet wurde, dass doch Tiefdruckgebiete Feuchtigkeit und Fruchtbarkeit bringen, wohingegen eine alleinige Männerherrschaft (Stichwort „schönes Wetter“) zur Wüstenbildung führte. Die Analogie erschien vielen also als eigentlich angebracht.
Wer weiß, wie das Ganze ausgegangen wäre, wenn nicht ein weiterer Mitspieler aufgetaucht wäre. In den achtziger Jahren kamen die ersten privaten Wetterdienste auf. Der damals einzige ernst zu nehmende Anbieter in Berlin (West) war Jörg Kachelmann. Er erkannte sofort das Aufmerksamkeits-Potential bzgl. der Namensdiskussion, und da er auf Werbung in den Medien angewiesen war, stieg er sofort ein, auch gleich mit einem praktischen Vorschlag. Man sollte doch Hoch- und Tiefdruckgebiete immer abwechselnd mit männlichen und weiblichen Namen belegen. Das wiederum hätte nun zu einem gewaltigen Durcheinander geführt. Es gipfelte in der Drohung, dass Kachelmann dann eben andere Namen unter der Prämisse seines Vorschlags vergeben würde als die „amtlichen“ Wetterfrösche. Das aber hätte ein riesiges Durcheinander gegeben.
Es war also ratsam, sich zu beraten. Das tat man auch und kam dabei auf die bis heute praktizierte Regelung: In geraden Jahren erhielten Tiefdruckgebiete männliche und Hochdruckgebiete weibliche Namen, in ungeraden Jahren war es umgekehrt.
Die letzte Volte dieser ganzen Geschichte ereignete sich, nachdem Ende 1993 das Berliner Meteorologische Institut den Wettervorhersage-Dienst einstellten musste. Diese Volte schlägt indirekt nun tatsächlich einen Bogen zur Wissenschaft: Der „Verein Berliner Wetterkarte e. V.“ sah den wissenschaftlichen Betrieb im Bereich Synoptik nach dem Wegbrechen der Einnahmen aus dem Wirtschaftswetterdienst gefährdet und kam auf eine Idee, die wir, die Autoren, sehr begrüßenswert fanden: Man rief nach „Taufpaten“. Gegen eine Spende in Höhe von 200 Euro für Namen für Hochdruckgebiete (weil diese seltener mit Namen versehen werden) und 100 Euro für Tiefdruckgebiete kann sich jeder Spender einen Namen aussuchen. Dem Vernehmen nach ist die Liste ziemlich lang. Einzige Vorgabe ist wieder die alphabetische Reihenfolge der Namen. Mit den Einnahmen wird zu 100% der von Studenten ehrenamtlich betriebene Beobachtungsdienst (immerhin eine Wetterstation seit Anfang des 20. Jahrhunderts in einer Umgebung, die sich kaum verändert hat) finanziert.
Nicht nur Meteorologen haben sich bei der ganzen Sache insgeheim gefragt: Wo bleibt denn hier die Diskussion über Wetter – und seit neuestem auch über Klima?
Diese Frage möchten wir unbeantwortet im Raum stehen lassen!
Dipl.-Met. Hans-Dieter Schmidt, vormals im Wettervorhersage- und -warndienst tätig
Chris Frey, Schriftsteller und Übersetzer für das EIKE
Die Autoren bedanken sich bei Herrn Dipl.-Met. Klaus-Eckart Puls für wertvolle Korrekturen und Anmerkungen.




Globale mittlere Temperatur: bedeutungslos & irreführend

Bild rechts: Was bedeutet eine Änderung der globalen Temperatur um +2°C, falls es überhaupt irgendetwas bedeutet?
Parallel mit dem Klimaclown-Festival in Paris (COP21) schwafeln die Leute ständig darüber, den Klimawandel aufzuhalten und eine Erwärmung bis höchstens 2°C zuzulassen. Die Frage, die der gesunde Menschenverstand sofort stellen sollte, lautet: „2°C höher als was?“ Denn es ist doch so: falls man im Death Valley in Kalifornien lebt, würde man eine weitere Erwärmung um ein paar Gran vermutlich gar nicht bemerken. Die mittlere jährliche Temperatur im Death Valley beträgt der Wetterstation Furnace Creek zufolge 25,1°C, mit einem mittleren Maximum im Januar um 19°C und im Juli von 47°C. Von 1934 bis 1961 zeichnete die Wetterstation Cow Creek eine mittlere jährliche Temperatur von 25,1°C auf. Glaubt jemand wirklich, dass ein paar Grad mehr einen merklichen Unterschied machen?
Genauso gibt es natürlich andere Orte auf der Erde, wo es extrem heiß oder extrem kalt wird. Die kälteste gemessene Temperatur trat im Jahre 1983 mit -89,6°C an der Antarktis-Station Wostok auf. Die mittlere Wintertemperatur am Südpol beträgt etwa -49°C, und selbst im Sommer steigt die Temperatur kaum jemals über den Gefrierpunkt. Würden ein paar Grad mehr einen Unterschied hinsichtlich der Bewohnbarkeit dieser Orte ausmachen? Die Kaiserpinguine könnten eine solche Erwärmung vielleicht schön finden, doch dürfte dies kaum ein Game Changer sein.
 
Wo ist die Erwärmung um 2°C, die man uns versprochen hat?
Die höchste jemals auf der Erde gemessene Temperatur schlägt mit 70,7°C zu Buche, und zwar in der Wüste Lut in Iran. Würde der Unterschied zwischen 71 und 73 Grad so gewaltige Auswirkungen haben? Und nicht vergessen, es geht hier um einen Anstieg der mittleren Temperatur. Würde der gleiche Anstieg bzgl. der extremen Höchst- bzw. Tiefstwerte gelten? Ziehen wir noch einmal das Death Valley als Beispiel heran. Dort sind die Wintertemperaturen tagsüber mild in in tiefen Lagen, während in kühlen Nächten gelegentlich sogar der Gefrierpunkt erreicht wird. In höheren Lagen ist es kühler als im tief gelegenen Tal. Die Temperatur nimmt alle 300 m jeweils um 2 bis 3°C ab. Wäre es eine Katastrophe, wenn die Temperaturen in der hoch gelegenen Wüste nicht so stark zurückgingen?
Dies bringt jetzt das Thema Seehöhe allgemein ins Spiel.
Sind die Auswirkungen jener so gefürchteten 2°C auf Höhe des Meeresspiegels genauso gefährlich wie auf den Bergen? Schließlich kann die Seehöhe bedeutende Auswirkungen auf die Temperatur haben. Patrick Moore drückt es so aus: „2°C ist wie das Herabsteigen vom Eiffelturm oder wenn man von San Francisco über die Bucht nach Berkeley fährt. Lächerlich!“
Wie in der ersten Abbildung gezeigt, stimmen die anerkanntesten wissenschaftlichen Organisationen selbst noch nicht einmal überein hinsichtlich der Historie der magischen globalen mittleren Temperatur. Wenn sie von einer Temperatur-„Anomalie“ reden – ein Terminus, den Klimawissenschaftler gerne verwenden, weil er wissenschaftlicher und gelehrter klingt als Differenz oder Variabilität – gelten dann die hinzugefügten 2°C für alle Temperatur-Regimes, egal ob hoch, niedrig oder alles dazwischen an allen Stellen der Erde?

Was die meisten Menschen nicht wahrhaben wollen ist, dass die Verwendung von Mittelwerten Informationen vernichtet. Wenn verschiedene Zahlen addiert werden und auf eine einzelne Zahl reduziert werden, kann man diesen Prozess nicht umkehren und die individuellen Messungen aus ihrem Mittelwert extrahieren. Beispiel: Nehmen wir die Zahlenfolge (2, 7, 1, 8, 7). Deren Mittelwert ist 5, aber es gibt noch viele andere Zahlenfolgen, deren Mittelwert ebenfalls 5 ist: (5,5,5,5,5), (1,9,5,9,1) usw. Die einfache Kenntnis des Mittelwertes reflektiert eine Zahlenfolge nur ungenau. Man beachte auch, dass ein einzelner Ausreißer die Zahlenfolge verzerren kann: (4, 4, 4, 9, 4) mittelt sich genauso zu 5 wie (1, 9, 5, 9, 1). Folglich geht nicht nur die Variabilität verloren, sondern auch mögliche Extreme werden hinweg gemittelt. Jetzt stellen wir uns mal vor, alle diese Zahlen seien Temperaturwerte.
Am 6. Dezember beträgt die mittlere Höchsttemperatur in Conway in Arizona 9,7°C, die mittlere Tiefsttemperatur -2,6°C und die Mitteltemperatur +3,6°C. Gerade in diesem Moment zeigt mir mein Computer eine Außentemperatur von 17,2°C an (verflucht sei die globale Erwärmung!), was aus den gegebenen Mittelwerten keineswegs vorhersagbar ist. Ist das also normal? Oder ist es für diesen Tag des Jahres besonders warm? Noch einmal, es ist einfach zu viel Information verloren gegangen. Statistiker würden sagen, dass wir die Standardabweichung mit erwähnen müssen oder einige höhere statistische Angaben wie Neigung und Amplitude [skew and kurtosis], aber auch dies würde uns nicht zurückführen zu den Originaldaten dieses Tages, geschweige denn, dass man damit die tatsächliche Temperaturkurve des Tages vorhersagen kann.
Genauso ist es mit der Jahresmitteltemperatur für meinen Heimatort. Der Mittelwert der Höchsttemperatur beträgt 22,1°C, derjenige der Tiefsttemperatur 9,4°C, die gesamt-Mitteltemperatur 15,8°C. Also liegt die Temperatur draußen derzeit über dem Mittelwert. Aber ich kann aus Erfahrung sagen, dass es bei uns oftmals Tage gibt, an denen die Temperatur nicht über den Gefrierpunkt steigt und auch Tage, an denen die Höchsttemperatur bis fast 38°C steigt. Würde man dies aus der Angabe der mittleren jährlichen Temperatur erwarten?
Jetzt stelle man sich vor, dass Temperaturdaten von Tausenden Orten auf der ganzen Welt für jeden Tag des Jahres kombiniert werden und daraus eine globale mittlere Temperatur gebildet wird – was würde diese Zahl bedeuten? Not a damned thing!
[Kursiv vom Übersetzer. Das muss man nicht übersetzen!]
Jetzt stelle man sich vor, man addiere 2°C zu unserer nutzlosen globalen mittleren Temperatur, was würde dies bedeuten? Werden 2°C alle Gebiete des Globus‘ in gleichem Maße betreffen? Natürlich nicht, und es gibt keine mathematische Macht in der Zahl der globalen mittleren Temperatur, die uns die wahre Auswirkung einer solchen Änderung vermitteln kann. In Wahrheit können wir mit jener erbärmlichen Einzelzahl nicht sagen, wie heiß oder kalt es auf unserem Planeten ist oder sein könnte. An einigen Orten ist es heiß, an anderen kalt, und doch leben Menschen an allen solchen Stellen. Vom gefrorenen Norden bis zu den dampfenden Tropen wohnen Menschen und andere Lebensformen.
Weitere 2°C werden keine Stelle auf der Erde unbewohnbar machen, die auch jetzt schon unbewohnbar ist. Tatsächlich wird es an vielen Stellen attraktiver und komfortabler, dort zu wohnen. Die Menschen fliehen aus kalten Orten wie Nordeuropa und Kanada. Sie begeben sich an heiße Orte wie Mallorca und Cancun. Die involvierten Temperaturunterschiede sind viel größer als 2°C, und doch scheinen Urlauber in sonnigen, warmen Klimaten nicht tot umzufallen. Die globale mittlere Temperatur ist nicht nur eine bedeutungslose Statistik, sondern ist auch irreführend, weil die zu deren Berechnung herangezogenen Daten von Forschern im Namen von „Wissenschaft“ verfälscht worden sind.
Als Erstes müssen wir also fragen, woher diese Zahl kommt. Der NOAA zufolge, einer Agentur der US-Regierung, wird eine Reihe von Datensätzen herangezogen, um die globale mittlere Temperatur zu berechnen:
Temperaturdaten vom Festland sind verfügbar aus dem Global Historical Climate Network-Monthly (GHCN-M). Wassertemperaturen werden berechnet mittels einer Analyse der erweiterten rekonstruierten Ozean-Wassertemperatur (ERSST). Für ERSST werden der jüngste verfügbare International Comprehensive Ocean-Atmosphere-Datensatz (ICOADS) herangezogen sowie statistische Verfahren, die auch bei dünner Datenlage stabile Rekonstruktionen ermöglichen. Die monatliche Analyse fängt im Januar 1854 an, aber wegen der nur sehr spärlich vorhandenen Daten werden vor dem Jahr 1880 keine globalen Mittelwerte berechnet. Mit mehr Beobachtungen nach 1880 ist das Signal stärker und mit der Zeit konsistent.
Man beachte die Erwähnung sowohl von Festlands- als auch von Wassertemperaturen (SST). Diese werden auf ziemlich unterschiedliche Art und Weise ermittelt. Dann werden sie mittels statistischer Verfahren „korrigiert“, das ist der wissenschaftliche Ausdruck für manipuliert. Das Ergebnis sieht so ähnlich aus wie das hier:

Jetzt beachte man den Bezug auf „dünne Datenlage“, was bedeutet, dass in vielen Gebieten tatsächliche Messungen nur an wenigen, weit auseinander liegenden Stellen durchgeführt werden. Dies gilt sowohl für das Festland als auch für die Ozeane. Man beachte beispielsweise den gewaltig breiten Streifen vor Südamerika, der als der „rekordwärmste“ apostrophiert worden ist. Und worauf basiert diese Aussage? Hier folgt eine Graphik der NOAA selbst, die den Datenmengen in manchen Gebieten zeigt:

Es fällt auf, dass das gleiche Gebiet in dieser Darstellung zeigt, dass es keine Daten für jenes Gebiet aus Brasilien gibt! Im Grunde sind die „rekordwärmsten“ Temperaturen in Brasilien und benachbarten Ländern fabriziert. Die Tatsache, dass sie durch ein Computerprogramm fabriziert worden sind, macht sie nicht weniger schwindlerisch. Das Gleiche gilt für andere Gebiete wie z. B. die warme Blase über Grönland, die von anderen NOAA-Daten diskreditiert wird. Mehr dazu schreibt Paul Homewood hier.
Also können wir nicht einmal dieser bedeutungslosen Historie bedeutungsloser Zahlen vertrauen, um auf irgendetwas hinzuweisen, das mit Klimawandel zu tun hat. Und doch fahren Wissenschaftler mit Eigeninteresse daran, dass der Klimawandel eine herauf dämmernde Krise ist, fort, Daten zu manipulieren, um es so aussehen zu lassen, als ob die globalen Temperaturen weiterhin steigen. Erst jüngst haben NOAA-Forscher unter Führung von Thomas R. Karl eine neue Studie veröffentlicht mit dem ziemlich cleveren Titel „Possible artifacts of data biases in the recent global surface warming hiatus.” Darin geben sie vor zu beweisen, dass der gut dokumentierte Stillstand von über 18 Jahren lediglich eine Folge schlechter Daten ist und dass sie in der Lage waren, dies zu bereinigen. Aus dem Abstract:
Viele Studien wurden bzgl. der möglichen Gründe einer augenscheinlichen Abnahme des Anstiegs der globalen Temperatur seit 1998 durchgeführt, ein Phänomen, dass als „Stillstand“ der globalen Erwärmung bezeichnet wurde. Hier präsentieren wir eine aktualisierte Analyse der globalen Temperatur, die enthüllt, dass die globalen Trends höher sind als jene, die das IPCC nennt, vor allem während der letzten Jahrzehnte, und dass die zentrale Schätzung der Erwärmungsrate während der ersten 15 Jahre des 21. Jahrhunderts mindestens genauso stark war wie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Diese Ergebnisse stützen nicht die Präsenz einer „Verlangsamung“ der Zunahme der globalen Temperatur.
Viel wiederum wurde auch geschrieben zu diesem jüngsten Versuch der Temperatur-Taschenspielerei, und das möchte ich hier nicht alles wiederholen. Jene, die das interessiert, können hier schauen in einem exzellenten Artikel auf dem Blog von Judith Curry. Hier folgt der Kern dessen, was Zeke Hausfather und Kevin Cowtan über Karls Reanalyse zu sagen haben:
Beträchtliche mediale und politische Aufmerksamkeit konzentrierte sich auf die neue NOAA-Aufzeichnung der Temperatur, welche deutlich mehr Erwärmung zeigt als deren Aufzeichnung zuvor im Zeitraum von 1998 bis zur Gegenwart. Der Hauptfaktor hinter diesen Änderungen ist die Korrektur der Ozean-Wassertemperaturen, die vorgenommen wurde anlässlich des Übergangs von Messungen von in Schiffsmaschinen einströmendem Kühlwasser zu Messungen durch Bojen. Es ergab sich eine Differenz zwischen beiden. Hier wollen wir die Änderungen an den NOAA-Wassertemperatur-Aufzeichnungen evaluieren, indem wir eine neue, nur auf Bojenmessungen basierende Aufzeichnung dieser Temperaturen konstruieren. Wir kommen zu dem Ergebnis (ohne irgendwelche Adjustierungen vornehmen zu müssen), dass eine Aufzeichnung ausschließlich durch Bojen effektiv identisch ist hinsichtlich des Trends zur neuen NOAA-Aufzeichnung und deutlich höher als in der alten Aufzeichnung.
Interessant ist hier, dass Hausfather und Cowtan behaupten, dass die Temperatur des in Schiffe einströmenden Kühlwassers hinsichtlich der viel neueren Bojendaten verzerrt ist. Unglücklicherweise reichen die Schiffsdaten viel weiter zurück als die Daten von Bojen, die den größten Teil historischer Aufzeichnungen ausmachen. Außerdem weist Dr. Curry darauf hin, dass es einen weiteren SST-Datensatz gibt – OISSTv2 – für den Zeitraum seit den achtziger Jahren. Dieser Datensatz hat eine höhere horizontale Auflösung dank der Verwendung von Satellitendaten sowie des Vergleichs zwischen Satelliten- und Schiffsbeobachtungen einerseits zu den Bojendaten andererseits. Curry schreibt: „Unter dem Strich scheint zu stehen, dass der Trend im NOAA ERSSTv4-Datensatz von 1998 bis 2014 etwa doppelt so hoch ist wie der Trend in den Datensätzen HADSST3 und OISSTv2.” Welcher ist korrekt? An diesem Punkt schreit jemand „die Wissenschaft ist settled!“
Dr. Curry und ihre Mitarbeiter stehen nicht allen, wenn sie die überarbeiteten NOAA GISS-Daten hinterfragen. Der Geologe und Berechnungs-Experte Prof. Dr. Friedrich Karl Ewert hat angefangen, sich näher mit den Daten hinter den Behauptungen der globalen Erwärmung zu befassen, und besonders die Datensätze von NOAA GISS erregten sein Interesse. Er kam ebenfalls zu der Schlussfolgerung, dass die Temperaturaufzeichnung entwertet worden war. „Massiv verändert“, hieß es in einem Online-Report.
Am aussagekräftigsten von all dem ist vielleicht, dass es andere Datensätze gibt, die nicht auf räumlich sehr spärlichen Daten von weit auseinander liegenden Temperaturstationen oder umstrittenen Daten von fahrenden Schiffen basieren. Jene Daten stammen von Infrarot-Satellitenmessungen. Hier folgt ein Vergleich der RSS-Satellitendaten und GISS:

Man erkennt, dass die Temperaturen den RSS-Satellitendaten zufolge im Zeitraum 1979 bis 2001 mit praktisch der gleichen Rate wie bei GISS gestiegen sind. Seitdem zeigt sich eine bedeutende Divergenz, wobei GISS eine Rate zeigt, die praktisch genauso hoch ist wie im Zeitraum zuvor. Im Kontrast dazu bestätigt RSS (und auch UAH, eine weitere, auf Satelliten basierende Historie) dass, wenn überhaupt, die Temperaturen eher zurückgegangen sind.
Zweitens, wir müssen nachfragen, woher diese Zahl von 2°C kommt, falls Wissenschaftler nicht nur die Gewässer vermanschen, aus denen diese bedeutungslose Temperaturzahl stammt, und sie darüber hinaus auch die Bücher fälschen. Welche mögliche Rechtfertigung haben sie für ihre Behauptung, dass diese 2°C unsere Welt unbewohnbar machen werden? Es gibt keine! Einem Artikel in der Huffington Post zufolge ist der Hintergrund dieser 2°C-Zahl Folgender:
Zusammen mit den Nachrichten über COP21 hören wir immer wieder von der Notwendigkeit, den globalen Klimawandel unter dem 2°C-Ziel zu halten. Allerdings wissen nur wenige Menschen, woher dieses 2°C-Ziel kommt. Der Grund dafür ist, dass das 2°C-Ziel eines der am meisten freiwillig verschlammten Themen in der Debatte um den Klimawandel ist. Warum ist das so? Weil dieses spezielle Ziel keine wissenschaftliche, sondern eine politische Zahl ist.
Dazu muss man wissen, dass die HuffPo eine Sammlung wahrer grüner Gläubiger und Klimaalarmisten allererster Güte ist.
Da also haben wir es. Die mittlere globale Temperatur ist eine vermanschte, bedeutungslose Zahl, die nur für Nachrichten-Artikel, Presseerklärungen und Forderungen nach Geldern von Regierungsseite nützlich ist. Sachkundige Wissenschaftler wie Roger Pielke Sr. werden sagen, dass keinerlei prophetische Macht dahinter steckt. Die gefürchtete 2°C-Barriere ist kein wissenschaftlich etablierter Kipp-Punkt, der das Ende der Welt einläutet, sondern politischer Unsinn.
Hier steht im Original eine Karikatur, deren Copyright eine Wiedergabe hier verbietet. Anm. d. Übers.]
Während also wissenschaftliche Dunkel-Lichter [dim bulbs] wie Präsident Obama, John Kerry und Prinz Charles ernste Warnungen ausgeben, dass die Apokalypse unmittelbar bevorsteht [wobei diesen die Medien zumindest bei uns in D tatkräftig unter die Arme greifen! A. d. Übers.], räumen selbst Klimaalarmisten mit Wurzeln in realer Wissenschaft wie James Hansen ein, dass das 2°C-Erwärmungslimit „crazy“ ist und „nicht auf Wissenschaft basiert“. All das Klima-Sturm-und-Drang*, das von der COP21-Konferenz in Paris nach außen dringt, ist viel Lärm um nichts. Mein Rat an alle da draußen lautet, alles Gefasel von Apokalypse seitens der Klimaalarmisten zu ignorieren und sich an der Holiday Season zu erfreuen, welche Temperatur auch immer dort herrscht, wo Sie gerade sind.
Bleiben Sie sicher, erfreuen Sie sich des Interglazials und bleiben Sie kritisch.
[*Im Original steht: All the climate change sturm und drang…]
Link: http://theresilientearth.com/?q=content/global-average-temperature-meaningless-misleading
Übersetzt von Chris Frey EIKE