EIKE: 9. Internationale Klima und Energiekonferenz IKEK 2015 in Essen erfolgreich beendet

Die politikoffizielle Klimakonferenz von Paris am 30.No. bis 11.Dez. 2015 hat trotz ihres organisatorischen, medialen und politischen Aufwandes kaum Resonanz in der deutschen Presse erfahren. Kein Wunder, war doch das Ergebnis von Paris gleich "Null", wie es jüngst der bekannte Klimaforscher Mojib Latif in einem Interview der Nordseezeitung eingestand. Paris ergab nämlich keine verbindlichen Verpflichtungen für die unterzeichnenden Länder. Dieses Desaster ist nur noch mit dem der Vorgänger-Konferenz von Kopenhagen zu vergleichen. Hinter diesem erneuten Misserfolg verbirgt sich die unausgesprochene Weigerung der BRIC Staaten Brasilien, Russland, Indien und China sich vom Westen auch nur die geringsten Emissionsreduktionen von CO2 und somit Einschränkungen ihrer wirtschaftlichen Entwicklung vorschreiben zu lassen. Staaten der dritten Welt schließen sich dieser Weigerung an. Ausnahmen gibt es nur dann, wenn der Westen die wirtschaftlichen Kosten seiner CO2 Reduktionswünsche dem betreffenden Land selber bezahlt.

Die vom Europäischen Institut für Klima und Energie (EIKE) veranstalten Klimakonferenzen sind im Gegensatz zu den ungleich größeren politischen Klimakonferenzen ausgesprochene "Renner" – allerdings ebenfalls nicht in den Medien sondern zumindest beim interessierten Fachpublikum. Für die Ignoranz der Medien können wir nichts, eingeladen sind sie jedesmal. Die EIKE-Klimakonferenzen finden in der Regel zeitlich parallel oder kurz nach den Großkonferenzen der offiziellen Politik statt, so hier am 11.-12.Dez. 2015 im Haus der Technik in Essen.

Unter den Rednern waren internationale und deutsche Klimaexperten. Stellvertretend seien Willie Soon (Klimaforscher, Univ. Harvard), Henrik Svensmark (Klimaforscher, Center for Sun-Climate Research des dänischen National Space Center), Tom Segalstad (Umweltgeologe, Univ. Oslo), Gernot Patzelt (Glaziologe, Univ. Innsbruck) oder die EIKE-Mitglieder Friedrich-Karl Ewert (Geologe, Univ. Paderborn), Klaus Puls (Meteorologe) und Horst-Joachim Lüdecke (Physiker, HTW des Saarlandes) genannt.  Die Vortragsthemen überspannten in gewohnter Weise die Sachthemen Klima, Energie und gelegentlich auch das zugehörige Randgeschehen. Als Merkmal jeder guten Konferenz zählten die öffentlichen Diskussionen unmittelbar nach jedem Vortrag und die persönlichen Gespräche in den Kaffee- und Essenspausen jedesmal zu den Höhepunkten. Zuhörer hatten nämlich Gelegenheit, die Vortragenden persönlich zu ihrem Vortrag oder zu weitergehenden Thema zu befragen. Zu den wichtigsten Sachaussagen der Konferenz gehörten die folgenden Aussagen:

   Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert: Die  NASA-Temperaturdaten wurde zum Wärmeren hin angepasst. 85% der GISS Temperaturtrends wurden in Richtung "wärmer" manipuliert.

  Absenkung des pH Wertes der Ozeane bei höheren CO2 – Konzentrationen der Atmosphäre sein.

Prof. Dr. Gernot Patzelt: Untersuchungen an Gletschern belegen, dass es über 80% der letzten 8000 Jahre wärmer war als heute.

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke: Die atmosphärische CO2 Konzentration kann auch nach Verbrennen aller Kohlereserven nicht über das Doppelte des heutigen Wertes von 400 ppm ansteigen.

 

Die EIKE-Klimakonferenz schloss mit einem Vortrag von James Taylor vom Heartland Institut über das Thema „Die Wahrheit erfolgreicher Klimaschutzprojekte“, ihr endgültiger Abschluss war ein Sektempfang.

EIKE wird nicht nur durch seine Klimakonferenzen sondern insbesondere über das Internet und soziale Foren immer populärer. Der Verein EIKE e.V. ist ein Zusammenschluss von Freiwilligen – meist Naturwissenschaftlern und Ingenieuren. Es versteht sich als mediales Forum, welches das totale Vakuum der deutschen Medienlandschaft mit kritischen Berichten über "Klimaschutz" und "Energiewende" ausfüllt (wir möchten mit "Vakuum" den vermehrt zu vernehmenden Begriff "Lügenpresse" vermeiden, der auch für das Verschweigen von relevanter Information gilt).

Bei EIKE dienen zur Information vorrangig die News auf seiner Internet-Seite, die generell anders lautende Meinungen als die des Weltklimarats (IPCC) oder der deutschen Umwelt- und Energiepolitik veröffentlichen. Das fachliche Niveau ist dabei weit gespannt. Es reicht von populären Übertragungen begutachteter Fachveröffentlichungen bis hin zur Veröffentlichung  abweichender Meinungen von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren vom Mainstream. Letztere sind zwar in der Regel nicht mit Fachveröffentlichungen belegt, bieten aber dem EIKE-Leser oft interessante Denkanstöße, die dann im Kommentarteil der EIKE-News zu engagierten Diskussionen führen. Alle Mitglieder von EIKE sind ohne finanzielle Vergütung aktiv.

In früheren, stets scharfen Kritiken der Medien an EIKE wurde unzutreffend stets von einem Lobby-Verein gesprochen, dem man verleumderisch sogar finanzielle Abhängigkeit von "Big Oil" unterstellte. In diesen Kritiken kam niemals zur Sprache, dass eine Reihe von EIKE – Mitgliedern regelmäßig in begutachteten Klimafachzeitschriften publizieren. Dies war nicht zuletzt dafür verantwortlich, dass EIKE den gesetzlichen Status der Gemeinnützigkeit erhielt.  Aktuell sind in den letzten fünf Jahren 10 begutachtete Fachpublikationen zu Klima- und verwandten Themen von insgesamt 6 EIKE-Autoren erschienen, darunter in so renommierten Fachzeitschriften wie Climate of the Past oder Earth System Dynamics, beide Zeitschriften der European Geoscience Union. Der Vorwurf des Lobbyismus ist inzwischen verstummt und wurde durch totales Ignorieren ersetzt. Die Gegner von EIKE sehen dies jetzt offenbar als die wirksamere Methode an, ein politisch unerwünschtes Sprachrohr der wissenschaftlichen Meinungsfreiheit medial zu isolieren. Es gelingt immer weniger.

Überhaupt keine Resonanz in den deutschen Medien erfahren aber auch diejenigen Klimawissenschaftler weltweit, die sich einem Konsens verweigern, so wie er regelmäßig auf den politischen Klimakonferenzen beschworen und zur Schau getragen wird. Dabei ist "wissenschaftlicher Konsens" das genaue Gegenteil von guter Wissenschaft. Diese kann immer nur durch Abweichung vom Hergebrachten und niemals mittels "Konsens" Fortschritte erzielen. Über die Richtigkeit dieser Einschätzung liefert die Wissenschaftsgeschichte ausreichend Beispiele. Die Öffentlichkeit kann sich durch das fragwürdige Schweigen der Medien über die Existenz von kritischen Klimawissenschaftlern noch nicht einmal ein zuverlässiges Bild über deren Anteil an der Gesamtheit aller einschlägigen Forscher machen.

Vermutlich liegt man aber mit der Einschätzung von mehrheitlichen "Klima-Skeptikern" im Vergleich zu "Klima-Alarmisten" nicht falsch. Die Gruppe bestens vernetzter, von Medien sowie Politik weltweit gehätschelter und mit Mitteln überhäufter Advokaten-Wissenschaftler ist nämlich nicht sehr groß. Ihr ist es mit medialer und politischer Hilfe und durch NGO’s wie Greenpeace aber dennoch gelungen, die Meinungshoheit beim Laienpublikum zu erreichen. Kritiker am Mainstream äußern ihre Skepsis dagegen fast nie laut. Und wenn doch, dann erst nach ihrer Pensionierung, um persönlichen beruflichen Schaden zu vermeiden.  

Man darf daher nicht allzu große Hoffnung darauf setzen, dass sich die deutschen Medien an ihren Auftrag zu objektivem Journalismus erinnern und über die für einen ordentlichen Wissenschaftsbetrieb extrem schädlichen Entwicklungen der bewussten und gesteuerten Ausgrenzung von Gegenstimmen endlich berichten. Im Gegensatz zur Migrantenproblematik und infolge Jahrzehnte langer Täuschung der Bevölkerung über fiktive Klimakatastrophen in ferner Zukunft, angesichts völliger Unkenntnis über die wirtschaftlich fatalen Folgen der deutschen Klimapolitik (Energiewende) und schlussendlich angesichts der unzähligen Profiteure liegt die Schwelle zu den dringend erforderlichen öffentlichen Protesten gegen "Klimaschutz" und Energiewende besonders hoch.




Warum sollte gegen Volkswagen wegen Emissions-Betrug ermittelt werden, nicht jedoch gegen Agenturen der Regierung?

In einem vor Kurzem erschienenen Editorial der Washington Post wurde die Strategie vorgestellt. Der langfristige Erwärmungstrend ist „besorglich“. Vielleicht können wir nicht den starken El Nino dieses Jahres „direkt für Klimawandel verantwortlich“ machen, aber „eine Studie“ sagt, dass sich die Anzahl von Jahren mit starken El Ninos verdoppeln könnte. Obamas „Eckpunkte“–Vorschriften zu Kohlendioxid „spielten eine Schlüsselrolle“ bei der Sicherung eines „beispiellosen“ internationalen Klimaabkommens, der eventuell alle Nationen zwingt, ihre Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, um „ernste Risiken“ von Klimakatastrophen zu vermeiden.
Über allem müssen wir „am Klimafortschritt 2015 weiterbauen“. Es darf keinen Rückzug hinter die Pariser Bemühungen, EPA-Vorschriften oder die Ersetzung fossiler Treibstoffe durch erneuerbare Energie geben. Über allem darf es keine „Aktionen geben, um Wissenschaftler persönlich zu diskreditieren und begutachtete Literatur zu unterminieren“, die die Eliminierung kohlenstoffbasierter Treibstoffe stützen. Behauptungen der Republikaner sind nichts als „Wutgeheul“ und „Possenreißen“.
Da ist es bedeutungslos, dass Veranstaltungen des Weißen Hauses und der EPA, die Pariser Klimakonferenz, der Klimagipfel im Vatikan und sogar das Magazin Science den zahlreichen Wissenschaftlern praktisch kein Forum angeboten hatten, den Behauptungen zu widersprechen, dass die Menschen einen „gefährlichen Klimawandel“ verursachen. Ihnen wurde nicht gestattet, ihr Anliegen vorzutragen oder mit Alarmisten und Funktionären zu diskutieren. Und da ist es auch bedeutungslos, dass Behauptungen bzgl. Klimachaos zunehmend fadenscheinig daherkommen.
Ein fundamentales Prinzip steht hier auf dem Spiel: politische Maßnahmen und Vorschriften, die unser Leben, unsere Lebensweise und unseren Lebensstandard massiv betreffen, müssen auf Ehrlichkeit, Berechenbarkeit und verifizierbaren wissenschaftlichen Beweisen beruhen.
Das Justizministerium hat Volkswagen im Namen der EPA verklagt. Es will Strafzahlungen in Höhe von 18 Milliarden Dollar haben, weil VW eine manipulierte Software installiert hatte. Die falsifizierten Tests führten dazu, dass düpierte amerikanische Verbraucher dazu gebracht worden waren, 580.000 dieselgetriebene Fahrzeuge zu kaufen.
Die Strafverfolgungsbehörden führen aber auch kriminelle Ermittlungen gegen Volkswagen und deren Organe. Zahlreiche andere zivile und Kriminal-Untersuchungen halten Unternehmen und Bürger in der Hinterhand. Zu derartigen Aktionen kommt es oft garantiert, selbst wenn dies bzgl. der drakonischen Strafmaßnahmen und Geldstrafen nicht der Fall ist.
Niemand sollte durch Betrug oder kriminelle Aktivitäten schikaniert werden – weder durch private Unternehmen, noch durch Regierungsagenturen und Bürokraten oder von Dritten, die angeheuert und benutzt werden, um die Politik zu validieren.
Genauso wichtig: niemand zwingt uns, einen VW oder irgendein anderes Auto zu kaufen. Aber wenn es um Gesetze und Vorschriften geht, haben wir keine Wahl. Und falls solche Regeln auf Unehrlichkeit basieren – auf Emissions-Betrug in massiver, beispielloser Weise in punkto Klima – zahlen wir einen gewaltigen, inakzeptablen Preis:
Unsere vom Steuerzahler finanzierte Wissenschaft, die manipuliert und fabriziert worden sein könnte. Noch mehr Steuern finanzieren Vorschriften in gigantischem Umfang, die auf Energieerzeuger und von Energie abhängige Industrien zielen, während man Milliarden an Subventionen an Unternehmer-Spießgesellen zahlt. Zusätzlich werden weitere Steuergelder an Alarmisten wie Michael Mann und Jagedish Shukla gezahlt, die wüste Attacken gegen Skeptiker reiten. Und die daraus resultierenden Vorschriften führen zu in den Himmel schießenden Energieosten, die Arbeitsplätze vernichten und Familien, Unternehmen, Krankenhäuser, Schulen und Gemeinden schwer treffen – mit geringem oder überhaupt keinem Nutzen für sie.
Der Kongress hat alles Recht der Welt auf seiner Seite, um dies zu untersuchen. Tatsächlich ist der Gesetzgeber verpflichtet, Betrug und Missbrauch zu ermitteln. Das sind keine „fishing expeditions“. Sie trachten danach, die Zuverlässigkeit und Integrität von Daten und Studien zu bestimmen, die präsentiert werden, um die enorm teure Politik zu rechtfertigen sowie die Aufrichtigkeit von Regierungsfunktionären und vom Steuerzahler finanzierten Wissenschaftlern zu erkunden, die mehr Macht wollen und zu oft die Beantwortung von Fragen ablehnen.
Die Ermittler der EPA und des Justizministeriums fordern volle Offenlegung und dulden keine Behinderung, Verschleierung oder irreführende Informationen. Dies ist in Ordnung und angemessen. Aber warum sollten wir und unsere gewählten Repräsentanten solche Maßnahmen von strengen Vorschriftengebern tolerieren, die jeden Aspekt unseres Lebens kontrollieren wollen, die aber routinemäßig ihre Daten und Verfahren geheim halten und die es ablehnen, zur Verantwortung gezogen zu werden?
Es gibt viele gute Gründe, an deren Klimachaos-Behauptungen zu zweifeln, und sogar an ihrer Integrität. Die kaum vorhandene Erwärmung unseres Planeten während der letzten 19 Jahre wird in Hundertstel Grad gemessen, vor allem, wenn der El Niño-Effekt berücksichtigt wird, wobei warmes Oberflächenwasser im Pazifik die Atmosphäre erwärmt. Die Erwärmung, die die Post, Mr. Obama und die EPA in so helle Aufregung versetzt, hatte um das Jahr 1850 begonnen, als die Erde sich aus einer rund 500 Jahre langen Kleinen Eiszeit herausbewegt hat – was als glücklicher Zufall für die Alarmisten auch den Beginn der Industriellen Revolution markiert, die sie für die meiste Erwärmung der letzten Jahrzehnte verantwortlich machen.
Hurrikane und Tornados, Stürme, Dürren, das polare Eis und der Meeresspiegel bewegen sich alle innerhalb der historischen Bandbreite. Es gibt nichts daran, was „beispiellos“ ist, und mit Sicherheit nichts, was die Zerschlagung unseres auf Kohlenstoff basierendem Energiesystem, die Umstrukturierung unserer Wirtschaft oder die Umverteilung unseres hart erarbeiteten Wohlstands hin zu Ländern rechtfertigt, die durch keinerlei Energie- oder Emissionsreduktionen gebunden sind, die man in Paris vereinbart hat.
Die Fracking-Revolution beweist, dass uns Öl und Erdgas nicht ausgehen. Das bedeutet, dass wir noch über ein Jahrhundert lang Zeit haben, bezahlbare und zuverlässige Ersatz-Energietechnologien zu entwickeln. Es bedeutet, dass umweltliche Radikale derzeit nur die Hysterie um den Klima-Kataklysmus haben, um Forderungen nach Aufgabe von Kohlenwasserstoffen zu rechtfertigen. Es erklärt, warum sie sich das Märchen ausgedacht haben, dass CO2 die Ozeane „versauert“, die fest alkalisch sind und bleiben werden, und warum sie während Obamas letzter Jahre im Amt bzgl. Vorschriften hyperventiliert haben.
Wie jedoch Außenminister John Kerry in Paris eingeräumt hat – selbst wenn die CO2-Emissionen in allen industrialisierten Ländern auf Null reduziert werden, „würde das noch nicht ausreichen (eine vermeintliche Klimakatastrophe zu verhindern), nicht, wenn 65% der weltweiten Kohlenstoff-Verschmutzung aus den Entwicklungsländern kommt“. Selbst unter der Hypothese, dass CO2 tatsächlich das Klima treibt, würden all die kostspieligen, Arbeitsplätze vernichtenden Vorschriften der EPA lediglich einen unmessbaren Temperaturanstieg um 0,018°C bis zum Ende dieses Jahrhunderts verhindern.
Das Erdklima fluktuiert regelmäßig und kontinuierlich. Welche tatsächlichen Beweise haben Klimalarmisten, dass die jüngsten Änderungen gefährlich, beispiellos und durch den Verbrauch fossiler Treibstoffe verursacht sind? Dass irgendeine Erwärmung über 1,5°C katastrophal wäre? (Ein kälterer Planet wäre für Tiere, Menschen und Landwirtschaft viel schlimmer).
Welche tatsächlichen Beweise haben sie, um zu rechtfertigen, dass die Regierung in der Lage ist, Wetter und Klima zu kontrollieren, indem das Pflanzen düngende Kohlendioxid begrenzt wird, das die Menschen in die Atmosphäre freisetzen? Oder dafür, dass man zulässt, dass Anti-Energie-Aktivisten und Bürokraten unser gesamtes Energie- und Wirtschaftssystem „fundamental transformieren“?
Warum weigern sie sich standhaft, ihre proklamierten Beweise für alle ersichtlich zu machen – und sie der Diskussion und einem Kreuzverhör zu unterziehen – und warum versuchen sie, ihre 97%-Konsens-Wissenschaft zu verteidigen? Warum glauben mache von ihnen, dass „Klimaleugner" geisteskrank sind, nur weil sie das Mantra des vom Menschen verursachten Klima-Armageddon in Frage stellen?
Präsident Obama besteht darauf, dass der Klimawandel Amerikas größtes Problem ist. Hillary Clinton und Bernie Sanders scheinen dem zuzustimmen. Sie alle halten noch mehr Regierung für die richtige Antwort.
Aber die Bürger sind fundamental dagegen. Eine der jüngsten Gallup-Umfragen fand heraus, dass die Amerikaner unsere schon jetzt gewaltig aufgeblähte Regierung, die Wirtschaft, Arbeitsplätze und Terrorismus als die größten Bedrohungen ansehen, vor denen unsere Nation steht. Verschmutzung rangierte an 23. Stelle; die globale Erwärmung tauchte nicht einmal auf in der 48 Themen umfassenden Liste. Eine andere Gallup-Studie kam zu dem Ergebnis, dass 69% aller Amerikaner (88% aller Republikaner) sagen, dass Big Government die ernsteste Bedrohung ist, mit der wir konfrontiert sind.
Darum wird es bei den Wahlen in diesem Jahr gehen.
Wie viel größer (oder kleiner) wird unsere Regierung werden? Wer wird künftig unser Leben regeln: wir, das Volk, oder ein anderer diktatorischer Präsident und dessen Armee von gesichtslosen, nicht gewählten und unzuverlässigen Bürokraten? Was wird die Zukunft bereit halten für unsere Lebensweise und unseren Lebensstandard?
Informieren Sie sich! Mischen Sie sich ein!. Gehen Sie an die Wahlurnen!. Noch besser, nehmen Sie sich ein Beispiel an einer Vorgabe der Demokraten: gehen Sie früh zur Wahl, wählen Sie oft und stellen Sie sicher, dass auch ihre besten Freunde und Verwandten zur Wahl gehen!
Paul Driessen is senior policy analyst for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org) and author of Eco-Imperialism: Green power – Black death.
Link: http://wattsupwiththat.com/2016/01/10/why-should-volkswagen-be-investigated-for-emission-deception-but-not-government-agencies/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Warum die Rhetorik des Klimawandels gleichzeitig erfolgreich ist und fehl schlägt

Was könnte getan werden? Eine zunehmend verbreitetes Argument, unterstützt sowohl durch Intuition und sozialwissenschaftliche Forschung, ist, dass die Rhetorik hervorheben sollte, wie der Klimawandel das Leben der Amerikaner persönlich betreffen wird. Zu den häufigsten der "persönlichen Relevanz" gehören diejenigen, die sich auf die persönliche Gesundheit auswirken könnten oder es für die Menschen schwieriger machen, die Lebensmittel die sie wollen, zu bekommen.
Es stellt sich heraus, dass diese persönlichen Nachrichten den gegenteiligen Effekt von dem haben, was wir erwarten: Obwohl sie die Besorgnisse der Menschen über den Klimawandel erhöhen, reduzieren sie tatsächlich ihre Bereitschaft, sich in dieser Frage zu engagieren.
Den Klimawandel im Hinblick auf seine Wirkung entweder auf die persönliche Gesundheit oder die Lebensmittelsicherheit zu konzentrieren, erinnert die Menschen, dass sehr wichtige, persönliche Ziele (gesund bleiben und gesund essen) schwer zu erreichen sein werden. Sie bekommen schlechte Laune und wenn die Menschen in schlechter Laune sind, sind sie weniger bereit, sich in kollektiver Lobbyarbeit zu engagieren.
Vor kurzem haben wir eine Reihe von Experimenten durchgeführt, in denen die Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip verschiedene Mitteilungen erhalten. In einigen Fällen erhielten sie diese Nachrichten über E-Mail und wurden aufgefordert, eine Petition zu unterschreiben und einer Organisation in Washington DC beizutreten, die sich für eine Abkehr von fossilen Brennstoffen und hin zu sauberer Energie einsetzt. In anderen Fällen erhielten sie diese Nachrichten während einer Untersuchung und wurden dann um eine Reihe von Fragen gebeten: Sollte die Bewältigung des Klimawandels eine nationale Priorität sein, welche Auswirkungen glauben Sie, wird der Klimawandel auf sie und Ihre Familie haben und ob die Nachrichten Sie traurig oder weniger hoffnungsvoll machen.
Einige Nachrichten enthielten nur grundlegende Informationen über den Klimawandel, insbesondere die Feststellung, dass wir die schlimmsten Folgen noch vermeiden könnten, wenn wir jetzt handeln. Andere erhielten diese Informationen zusammen mit Erwähnung einer von drei verschiedenen Möglichkeiten, wie der Klimawandel sie persönlich betreffen könnte, einschließlich der Auswirkungen auf ihre persönliche Gesundheit, seine Auswirkungen auf ihre Fähigkeit, die Nahrung, die sie wollen zu bekommen, oder seine Auswirkungen auf die Gesundheit und das Befinden der Kinder und älterer Menschen in ihrer Gemeinde.
[Anmerkung des Übersetzers: Der einfacheren Lesbarkeit wegen, habe ich den folgenden Originalabsatz in eine tabellenartige Aufzählung verwandelt:]
Ergebnisse:
Maßstab war (gezählt wurde) die Bereitschaft eine Petition zu unterschreiben und der Organisation gegen fossile Brennstoffe und für saubere Energie beizutreten
1.      Basisgruppe waren die Menschen, die nur die grundlegenden Informationen erhalten haben
– Deren Anzahl Bereitwilliger wurde 100% gesetzt
2.      die Gruppe, die rhetorisch hervor gehoben bekamen, wie der Klimawandel ihre persönliche Gesundheit beeinflussen könnte:
– Deren Anteil bereitwilliger waren minus 17% (ggü. 1.)
3.      die Gruppe, denen zusätzlich die Unsicherheit über die Verfügbarkeit gewünschter Nahrung erzählt wurde
– Deren Anteil bereitwilliger waren minus 15% (ggü. 1.)
4.      die Gruppe, denen das Wohlbefinden von Kindern und älteren Menschen hervorgehoben wurde
– Deren Anteil bereitwilliger waren minus 9% (ggü. 1.)
Es war nicht so, dass die Informationen, die wir lieferten, völlig überzeugend waren. Aber, die gleichen Arten von Menschen, die durch diese persönlichen E-Mails demobilisiert wurden, waren eher bereit unserer Umfrage zuzustimmen, dass die Bewältigung des Klimawandels eine wichtige politische Priorität sein sollte. Darüber hinaus wird in allen drei Fällen größere Sicherheit ausgedrückt, dass der Klimawandel passiert, und in zwei der drei Fällen waren die Befragten eher bereit zu glauben, dass der Klimawandel sie persönlich und ihre Familie beeinflusst.
Um den zugrundeliegenden Mechanismus zu untersuchen, fragten wir die Befragten, welche Informationen sie in eine schlechte Stimmung setzen. Wir messen dies mit zwei Fragen, eine, ob es ihnen ein trauriges Gefühl vermittelt und eine andere, ob es ihnen ein hoffnungsvolles Gefühl vermittelt. Es stellt sich heraus, dass jede unserer persönlichen Hervorhebung Traurigkeit erhöht und Hoffnung verringert.
Kurz gesagt, politische Nachrichten, die hervorheben, wie der Klimawandel die persönliche Gesundheit und Ernährungssicherheit einzelner Amerikaner beeinflussen könnte – Schlüssel Wege, mit denen das Problem mit ihren Alltag verbunden werden kann – verringerte ihre Bereitschaft, sich in klimabezogenen Interessenvertretungen zu engagieren, auch wenn sie die Salienz [Bedeutung, Wichtigkeit] und Besorgnis über das Thema erhöhen. Dies ist ein Beispiel der sich selbst untergrabenen Rhetorik, die, auch wenn sie die Meinung der Menschen ändert, andere Ziele aufweicht, für die sie entwickelt wurde.
Wenn diese Art von persönlicher Relevanz die Menschen nicht motiviert, sich zu engagieren, was wirkt? Die Konzentration auf die moralische Verpflichtung des Klimawandels oder die Verknüpfung der Befürwortung des Klimas mit wichtigen Identitäten (wie es Gruppen wie Mothers Out Front* tun) sind zwei Alternativen.
Aber, obwohl die Intuition etwas anderes suggestiert, Argumente, die die persönliche Bedeutung erhöhen, ermutigen die Menschen sich nach innen zu wenden und sich auf sich auf ihre eigenen, persönlichen Probleme zu konzentrieren, anstatt zusammen kommen um gemeinsame Probleme zu lösen.

 Adam Seth Levine ist Privatdozent in der Abteilung: Department of Government at Cornell University. [Dem Studium der politischen Macht und der Interaktion von Bürgern und Regierungen gewidmet.] Reuben Kline ist Privatdozent in der Abteilung für Politikwissenschaft an der Stony Brook University.

Erschienen auf Huffington Post am 04. Jan. 2016
Übersetzt durch Andreas Demmig
http://www.huffingtonpost.com/adam-seth-levine/why-climate-change-rhetor_b_8913694.html
Nur zur Info, weil ich von diesen Aktivisten auch noch nichts wusste
*http://www.mothersoutfront.org/who_we_are
We are mothers, grandmothers, and other caregivers who can no longer be silent and still about the very real danger that climate change poses to our children’s and grandchildren’s future
Wir sind Mütter, Großmütter und andere Betreuungspersonen, die nicht länger schweigen, über die weiterhin sehr reale Gefahr des Klimawandels für unsere Kinder und zukünftigen Enkel.




Die Rezession durch niedrige Ölpreise

Es gab mehrere Rezessionen durch steigende Ölpreise: 1973 bis 1975; 1980/81 und 1990/91. Während dieser Rezessionen fiel der Ölpreis ultimativ mit dem Zusammenbruch der Nachfrage.
Aber diesmal sind die Ölpreise um über 70% gesunken (seit Mitte 2014), während die Nachfrage gestiegen ist. Der Rückgang ist vollständig die Folge des Technologie-Durchbruchs in Amerika bzgl. Versorgung, und zwar mit horizontalem Bohren und hydraulischem Brechen. Dies hat den Verbrauchern weltweit etwas eingebracht, dass sich zu Steuersenkungen in Höhe von 7,8 Milliarden Dollar jeden Tag summiert oder 2,9 Billionen Dollar während eines ganzen Jahres.
Sollte es daher also nicht eher zu einem ökonomischen Boom anstatt zu einer Pleite kommen? Ja, vielleicht. Aber erstens, wegen der Größenordnung und des Tempos, mit der die Technologie-Revolution die Preise in den Keller geschickt hat, hat sie auch die wichtigen Institutionen bedroht, die von hohen Preisen profitieren. Insgesamt liegen diese Institutionen 2,9 Billionen Dollar niedriger.
Seit vielen Jahrzehnten haben die größten globalen Unternehmen und Kartelle Öl erzeugender Länder den Ölmarkt kontrolliert. Die Jahre der „profanen Stagnation“ nach der Großen Rezession waren meistens gute Zeiten für sie, wobei Befürchtungen hinsichtlich „Peak Oil“ die inflationsbereinigten Preise zu den höchsten jemals gemacht haben.
Jetzt jedoch gibt es dank der von den USA angeführten Revolution durch Fracking Öl im Überfluss. Das wird noch Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte lang so sein, weil es überall in der Welt Schiefer gibt. Und anders als Megaprojekte, die die Ölindustrie während der letzten Jahrzehnte dominiert haben, kann Schiefer auch durch kleinere Unternehmen mit weniger Kapital erschlossen werden. Der Ölmarkt ist jetzt viel schwieriger zu kontrollieren, wie die OPEC zu ihrem Leidwesen erfahren musste.
Dies ist kapitalistische kreative Destruktion. Aber heute passiert das im Internet-Zeitalter, so dass es auch „Unruhe stiftende Innovation“ ist. Fracking ist für die globale Ölindustrie das, was Uber für den herkömmlichen Taxi-Betrieb ist: großartig für Verbraucher, die sich des plötzlichen Überflusses erfreuen, aber tödlich für alle, deren Geschäftsmodelle auf der Ausbeutung eines raren Stoffes beruhen. (…)
Es gab noch nie eine Rezession, die von niedrigen Ölpreisen verursacht worden ist. Darum gibt es auch keine Anhaltspunkte dafür, wie sich diese jetzt weiterentwickeln wird. Es ist entscheidend abhängig davon, wie die globalen Verbraucher reagieren. Falls die Gegebenheiten der Rezession die Nachfrage nach Öl reduzieren – was für eine typische Rezession normal ist – dann stecken wir in einem Teufelskreis, in dem weiter sinkende Ölpreise die Rezession weiter anheizen.
Aber es gibt auch Grund zu Optimismus. Niedrige Ölpreise machen den globalen Verbraucher sehr belastbar, was Grad und Dauer der Rezession abfedert. Die beste Nachricht ist, dass dank des Fracking Rezessionen durch hohe Ölpreise der Vergangenheit angehören.
Full post (hinter einer Zahlschranke)
Link: http://www.thegwpf.com/the-recession-caused-by-low-oil-prices/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Bemerkungen zum Stichwort „professionelle Prognostik könnte die Klimawandel-Debatte aus der Sackgasse führen“

„Bestätigungen sollten nur dann etwas zählen, wenn sie das Ergebnis riskanter Prognosen sind, das heißt, unabhängig von der zur Diskussion stehenden Theorie hätten wir ein Ereignis erwarten sollen, das mit der Theorie nicht kompatibel ist – ein Ereignis, dass die Theorie widerlegt hätte“ – Karl Popper in Conjectures and Refutations: The Growth of Scientific Knowledge (1963).
Daniel Davies ist ein in London ansässiger Analyst und Börsenmakler. Er schreibt auf seinem Blog und hier. Hier erklärt er, warum er in der Lage war, das desaströse Ergebnis unserer Invasion im Irak genau vorherzusagen (was sich vollkommen von den auf Theorie basierenden Vorhersagen unterschied). Seine Einsichten lassen sich auf viele Dinge in Politik und Business anwenden – und auch auf Klimawandel. Ein Auszug:

Gute Gedanken brauchen nicht viele Lügen, um öffentliche Akzeptanz zu erreichen.

Zum ersten Mal wurde ich in einem Kurs über das Rechnungswesen darauf aufmerksam.

Vorhersagen von Schwindlern sind wertlos.

Ein schlechter Fall nach dem anderen belegen diesen Punkt. … Falls es irgendwelche Zweifel gibt hinsichtlich der Integrität eines Prognostikers, kann man dessen Vorhersagen in keiner Weise verwenden; nicht einmal als „Ausgangspunkt“.

Die entscheidende Bedeutung der Überprüfung

Bei Brealey & Myers on Corporate Finance gibt es hierzu einen Abschnitt, in dem sie unerfahrene Studenten daran erinnern, dass jeder diese Lektion auf die harte Weise gelernt zu haben scheint.
Im Grunde wurde diese Erkenntnis wieder und immer wieder bestätigt. Unternehmen, die vollendete Projekte nicht überprüfen, um zu sehen, wie genau die ursprünglichen Projektionen waren, tendieren dazu, genau die Vorhersagen und Projekte bekommen, die sie verdienen. Unternehmen mit einer Kultur, in der die Abgabe unehrlicher Vorhersagen keine Konsequenzen hat, bekommen die Projekte, die sie verdienen. Unternehmen, die Management-Teams Blankoschecks ausstellen, die sich durch Scheitern und Verlogenheit auszeichnen, bekommen was sie verdienen.
Hier gibt es zwei deutliche Erkenntnisse. Die erste betrifft unsere persönliche Argumentation. Die zweite betrifft die Informationsverbreitungs-Systeme durch Organisationen. Beide sind wesentliche Mängel, die moderne Propaganda so effektiv machen.
 
Aus Stephen Coveys “The Speed of Trust: The One Thing That Changes Everything“.

1) Die Bedeutung von Glaubwürdigkeit

Und doch denkt jeder in unserer Welt daran, die Menschheit zu ändern, aber niemand denkt daran, sich selbst zu ändern“ – Leo Tolstoi, „Three Methods Of Reform” (1900).
Sowohl die Rechte als auch die Linke in Amerika haben die Erfahrung gemacht, dass ihren Jüngern Skeptizismus fehlt. Sie glauben nur zu gerne alles, sofern es zu ihrer Sicht der Welt passt – Stories, die ideologisch gefällig sind mit klarer Rollenverteilung für die Guten und die Bösen. Jede Seite sieht dieses Verhalten bei ihren Feinden, aber nicht bei sich selbst (d. h., Faktencheck ist zu einem Partisanen-Spiel verkommen). Zum Beispiel dokumentieren zahlreiche Beiträge bei Crooked Timber das Leugnen der Realität seitens der Rechten. Ist irgendwo die gleiche Fehlinterpretation der Klimawissenschaft seitens der Linken dokumentiert?
Hier folgen ein paar Beispiele, wie Klimaaktivisten bewiesene Fakten der Klimawissenschaft übertreiben, fehlinterpretieren oder rundweg leugnen:
● Ein kunstvoll ungenauer Artikel im Guardian über Klimawandel-Flüchtlinge (hier)
● Eine kunstvoll irreführende Story über globale Erwärmung in Alaska, welches einen riesigen Hype bei Twitter auslöste (hier)
● Der Nordpol ist jetzt ein See! Seien Sie sehr ängstlich! (hier)
● Kunstvoll in die Irre führende Artikel über das Abschmelzen des größten Gletschers im Yosemite Nationalpark (hier)
● Kunstvolle Propaganda im New Yorker über „Den Untergang von Miami“ (hier)
● Kunstvolle Propaganda im Mother Jones über Eisbären. (hier)
● Über „Vorhersagen von Schwindlern“: Fabrizieren von Klima-Albträumen: Der Missbrauch der Wissenschaft zur Erzeugung von Schreckens-Vorhersagen (hier).
Die vielleicht abscheulichste Propaganda der Linken ist ihr Leugnen dessen, was Klimawissenschaftler als den „Stillstand“ der seit zwei Jahrhunderten andauernden globalen Erwärmung bezeichnen (von denen wir seit 1950 die hauptsächliche Ursache sind laut IPCC-Bericht AR 5). Haufenweise Studien (siehe Links und Abstracts) beschreiben den Fortschritt der Wissenschaftler bzgl. dieses Phänomens, die Analysen der möglichen Gründe und Vorhersagen, wann er zu Ende gehen wird (hier). Die Linken arbeiten emsig an der Zementierung ihrer Ignoranz dieser Forschungen. Beispiel hierfür sind die Artikel von Romm at ThinkProgress, Phil Plait at Slate und von Ökonomieprofessor in Berkeley Brad DeLong.
…man entferne zuerst den Balken aus dem eigenen Auge, dann wird man klar den Splitter im Auge des Anderen entfernen können“ (Matthäus 7, 5).

2) Warnung vor Systemen ohne starke Überprüfung

Vertrauen kann Ungewissheit ausstechen“ – Presentation by Leonard A Smith (Prof of Statistics, LSE), 6. Februar 2014.
Die öffentliche politische Debatte über Klimawandel beruht fast ausschließlich auf Prophezeiungen von Computermodellen. Prophezeiungen von Modellen sind inhärent unmöglich zu beweisen, selbst deren robuste Überprüfung ist schwierig. Außerdem gibt uns der häufige Missbrauch von Modellen Grund zum Skeptizismus. Dazu gehört die offensichtlich falsche Behauptung vom Aussterben von 30.000 Spezies in jedem Jahr (hier) und die Fehlinterpretationen der probabilistischen UN-Vorhersage von 11 Milliarden Menschen bis zum Jahr 2100.
Die ,Rückschau‘ [auch der LEO gibt keine Übersetzung für hindcast] ist die Grundlage des Vertrauens in die vom IPCC verwendeten Klimamodelle, welche die Grundlage sind für politische Entscheidungen, die Auswirkungen um Multi-Billionen Dollar auf die Weltwirtschaft haben – und die vielleicht sogar die Natur unseres Wirtschaftssystems ändern (wozu wir von Papst Franziskus und Naomi Klein gedrängt werden).
Unglücklicherweise sagt die umfangreiche Literatur zur Validierung von Modellen, dass die Rückschau unzureichend ist, wenn man historische Daten heranzieht, mit denen die Modelle konstruiert worden sind (z. B. zur Parametrisierung). Schlimmer, trotz einer 27 Jahre langen Kampagne (seit der Anhörung von Jim Hansen vor dem US-Senat) konnte eine Mehrheit von Amerikanern nicht überzeugt werden, rangiert doch der Klimawandel ganz unten auf der Liste der Sorgen der Öffentlichkeit (e.g., Gallup). Das ist gut so, da weder die Modelle noch deren Prophezeiungen von außenstehenden Experten überprüft worden sind (d. h. von einem selbständigen Team von Experten aus Klima, Physik, Software usw.)
Mehr zur Validierung von Klimamodellen:
●Über Modelle, die immer öfter als Linse dienen, durch die wir die Welt sehen (hier)
●Wird ein Wiedereinsetzen von Erwärmung die IPCC-Klimamodelle validieren? (hier)
●Wir müssen uns auf die Vorhersagen von Computermodellen verlassen. Sind diese zuverlässig? (hier)
●Eine Beschränkung der Klimawissenschaft: Die Divergenz zwischen Temperatur und Modellen (hier)
●Prognostizieren Klimamodelle das Klima genau? (hier)

Wie geht es von hier weiter?

Wie unvorbereitet sind wir? „Wir planen nicht einmal für die Vergangenheit“ – Steven Mosher (member of Berkeley Earth; bio here), a comment posted at Climate Etc.
Die öffentliche Debatte ist inzwischen festgefahren, was uns einige Möglichkeiten zur Auswahl gibt. Wir können dem Gezänk beider Seiten weitere 27 Jahre lang zuhören (danach wird das Wetter die Antwort gegeben haben), oder wir können nach Wegen suchen, die öffentliche Debatte wiederzubeleben.
Karl Popper glaubte, dass Prognosen der Gold-Standard zum Austesten wissenschaftlicher Theorien seien. Die Öffentlichkeit glaubt dies auch. Zahllose Filme und Fernsehshows konzentrieren sich auf den triumphalen Zeitpunkt, wenn ein Test eine wissenschaftliche Vorhersage bestätigt. Klimawissenschaftler können solche Tests heute für die globalen Temperaturen laufen lassen (hier). Dies wäre ein Äquivalent zu einer Überprüfung und würde einen Beweis erbringen hinsichtlich der Vorhersagefähigkeit der Modelle, die über allem Bisherigen steht.
Jedes neue Verfahren wird möglicherweise von Links oder Rechts verdammt – oder von beiden. Versuchen wir es mit neuen Verfahren, selbst wenn wir dafür eingefahrene Gleise verlassen müssen.

Link: http://fabiusmaximus.com/2015/12/28/daniel-davis-insights-about-experts-predictions-92430/4
Übersetzt von Chris Frey EIKE