PARIS 2015 – außer Spesen nichts gewesen ?

Basierend auf dem Kyoto-Protokoll von 1997 und den Arbeiten der 20. Klimakonferenz in Lima wurde im Dezember 2015 unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen das 2-Grad-Ziel verbindlich für alle Länder festgeschrieben. Gleichzeitig wurden die lokalen Behörden verpflichtet, die Bemühungen um die Reduzierung der Treibhausgasemissionen finanziell zu verstärken. 196 Verhandlungspartner mit rund 40.000 Teilnehmern veranstalteten auf dem Messegelände le-Bourget in Paris das große und sinnlose Gelaber um die Begrenzung der Temperaturerhöhung mit dem Ziel, eine “Klimakatastrophe“ abzuwenden. Bundeskanzlerin Merkel versteht seit dem großen Flüchtlingszustrom nach Deutschland in 2015 den Kampf gegen den Klimawandel nunmehr auch als Teil der Beseitigung von Fluchtursachen. US-Präsident Barack Obama versprach ebenfalls erneut, den Klimawandel zu bekämpfen. Der französische Präsident Francis Hollande wollte als Gastgeber besonders vorbildlich sein und forderte ein neues Weltklimaabkommen. Bundespräsident Gauck legte noch eins drauf und forderte gar eine klimaneutrale Wirtschaftsordnung. Alkohol soll bei der Formulierung der Forderungen nicht im Spiel gewesen sein. Das überrascht, denn so viel Schwachsinn, wie die versammelten Knalltüten in Paris von sich gegeben haben, kann kein Meteorologe und Physiker im nüchternen Zustand aushalten. Obendrein müssen sich die normalen Wissenschaftler auch noch als Klimaleugner beschimpfen lassen. Dabei kann das Klima gar nicht geleugnet  werden, weil ein "Weltklima" real genau so wenig existiert wie eine globale Durchschnittstemperatur. Es ist  schlicht eine statistische Rückwärtsbetrachtung von Wetterverläufen im 30-Jahres-Verlauf in einer bestimmten Zone. Klima findet also nur als Modellrechnung statt und kann nicht  „gerettet“ werden. 
Durch Fokussierung auf Anomalien, Uminterpretation nicht gefälliger Wetterdaten, Verwendung nicht signifikanter Messdaten, Betrachtung zu kurzer Zeiträume etc. kann man natürlich die Klimatemperaturen rein rechnerisch selbstverständlich begrenzen oder umgekehrt auch erhöhen, je nach Betrachtungszeitraum. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Wetter auch weiterhin machen wird, was es will. Und eine wie auch immer geartete „Klimagerechtigkeit“ kann es nicht geben, da sich der Neigungswinkel der Erdachse  und  die Strahlungsintensität der Sonne permanent verändert. Der Einfluss des Spurengases CO2 auf die Temperaturentwicklung ist dabei völlig nebensächlich, schon aus physikalischen Gründen, aber auch weil auf 10.000 Luftmoleküle nur 4 CO2-Moleküle kommen, da unsere Luft zu 78 % aus Stickstoff, 21 % Sauerstoff und nur zu 0,04 % (400 ppm) aus Kohlenstoffdioxid besteht. Auch hat sich der Trend der Durchschnittstemperaturen seit 1997 bis heute nicht mehr erhöht, sondern man kann allenfalls von einem Plateau sprechen. Mehr als 1000 Wettermess-Stationen in der ganzen Welt zeigen darüber hinaus, das ein CO2-Einfluss nicht erkennbar ist.* Da der Niederschlag in der Welt aus natürlichen klimatischen Gründen höchst ungleichmäßig verteilt ist, kommt es immer wieder auch mal zu Extrem-Ereignissen beim Niederschlag. Das kann auch ein Pariser Klimavertrag nicht verhindern. Schon gar nicht durch eine verbindliche Absenkung des CO2 in der Luft.
Der kritische Leser wird sich jetzt sicherlich fragen, ob denn der in Paris abgeschlossene Weltklimavertrag dann nur eine politische Luftnummer war ?  Also außer Spesen nichts gewesen? So harmlos ist die Antwort hierauf allerdings nicht. 40.000 Politiker, Lobbyisten und Journalisten haben in 11 Tagen rd. 1.1 Mrd. US-Dollar durch Flug, Hotel, Speisen, Spesen etc. "verschlungen.“ 
Die angeblich verheerenden Auswirkungen des CO2 auf das Klima haben Sie dabei nicht beweisen können. Wie Prof. Dr. Gernot Patzelt (ehemaliger Leiter des Gletschermessdienstes des österreichischen Alpenvereins) richtig bemerkte, findet die Katastrophe bisher nur im Computer statt.**)
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)*  vgl. Blach, Bernhard, in: Jahrbuch für Energiepolitik und Montankultur, Hamburg 2016, Revierkohle (Hrsg.)
**) vgl.hz. , Blach, Bernhard, in: Jahrbuch für Energiepolitik und Montankultur, Hamburg 2016, S 31 ff, Revierkohle (Hrsg. )




Eine wissenschaftliche Schlussfolgerung der 9. Klimakonferenz von EIKE in Essen

Es handelt sich um Abbildung 1. Als Basis dienen die Temperaturdaten der Wetterstation Tasiilaq des Dänischen Meteorologischen Instituts DMI (Cappelen J., 2013).
Im Rahmen der Klimakonferenz in Essen wurde anhand der Auswer­tung von Temperatur­daten, Analysen grönländischer Eisbohrkerne und der Gletscher­entwicklung in den Alpen aufgezeigt, dass der Klimawandel der vergangenen Jahrzehnte natürliche Ursachen haben muss. Dies sind im wesentlichen Aktivitäts­schwankungen der Sonne und zyklische Änderungen der Meeresströmungen. Dem gegenüber stehen die Vorstellungen des IPCC und seinen Vertretern. Sie propagieren ja bekanntermaßen, dass durch geringfügig erhöhte CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre die globale Temperatur in Zukunft weiter ansteigen soll.

Abbildung 1: Eine der wissenschaftlichen Schlussfolgerungen der 9. Klimakonferenz von EIKE, zusammengefasst in einer Graphik.
Was mit größerer Wahrscheinlichkeit in naher Zukunft passieren wird, kann man in der „Brauküche“ für das Wetter in Mittel­europa, dem Nordatlantik östlich von Grönland, studieren. Die Forschungs­arbeiten von Prof. Wagner (1940) und Dr. Rudloff (1967), Hinweise links unten in der Graphik, waren Reaktionen auf Klimawandel in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, der sich auch in den Temperaturen von Ostgrönland gezeigt hat. Der erneute Anstieg der Temperatur nach 1970 wird fälsch­licherweise mit dem vermeintlichen Einfluss des Menschen auf das globale Klima in Zusammenhang gebracht, dem AGW, dem „Anthropogenic Global Warming“. Der Leser möge selbst in Abbildung 1 abschätzen, welche Entwicklung die Temperatur in der „Brauküche“ der Grönlandsee in naher Zukunft nehmen wird. „Which trend will be more reliable, A.G.?”
Mancher Leser wird sich die Frage stellen, ob es nicht etwas verwegen ist, von der Tempe­ratur­entwicklung einer einzelnen Wetterstation auf die Klimaentwicklung von Mitteleuropa oder gar der globalen Entwicklung zu schließen? Nein! Das ist es in diesem Fall nicht!
Frolov et al. (2010) fanden eine ähnliche Temperaturentwicklung ganz in der Nachbarschaft in der Barentssee nord­östlich von Skandinavien, siehe Abbildung 2.  Das Maximum um 1940 und das Minimum um 1970 decken sich zweifelsfrei mit den Verhältnissen im östlichen Grönland.

Abbildung 2: Temperatur-Entwicklung in der Barentssee, 1900-2060 (Frolov et al., 2010).
Bekanntermaßen ist das Temperaturgeschehen in der gesamten Arktis nicht unabhängig von der globalen Klima­entwicklung, siehe Abbildung 3. Wie Alexandrov et al. (2003) und Koelle D. (2016) gezeigt haben, finden die Temperatur­anomalien der Arktis ihre Ergänzung im globalen Temperaturgeschehen. Das Maximum um 1940 und das Minimum um 1970 sind im zeitlichen Ablauf nahezu deckungsgleich.

Abbildung 3: Temperaturentwicklung in der Arktis 1860 bis 2000 im Vergleich mit der globalen, trendbereinigten Temperatur (Aleksandrov et al., 2003).
Dieses Schwingungs­muster, das sich sowohl im lokalen wie im globalen Maßstab zeigt, ist der Einfluss der pazifischen und der atlantischen Zirkulationsschwankung der Ozean­strömungen, der PDO und der AMO1. So bringt die AMO, siehe Abbildung 4, eine Veränderung der Meeresoberflächentemperaturen des gesamten nordatlantischen Beckens mit sich, mit der Folge zyklischer Änderungen der Temperatur in der Grönlandsee und auch der Barentssee.

Abbildung 4: Der Verlauf der Atlantischen Multidekadischen Oszillation AMO von 1856 bis 2015. Datenquelle: NOAA ESRL Kaplan Dataset.
Lüdecke et al. (2013 und 2015) haben in Übereinstimmung mit vielen anderen Autoren den lang­fristigen Einfluss der Sonne und der Meeresströmungen auf das Klimageschehen der Erde bestätigt. Deshalb ist es geradezu paradox, dass diese Zusammenhänge in der öffentlichen Diskussion nicht angemessen gewürdigt werden. Grundlegende Erkenntnisse zum solaren Einfluss auf das Klima gibt es in Deutschland sogar schon seit über 140 Jahren (Michelbach, 2015).
Mit diesem Hintergrund ist die Verwendung der Daten der Wetterstation Tasiilaq, gelegen am Rand der mitteleuropäischen Wetterküche in der Grönlandsee, gerechtfertigt, um das Klimageschehen vergangener und zukünftiger Jahrzehnte aufzuzeigen. Dazu kann man die Wetterstation Tasiilaq sogar über Suchmaschinen im Internet aufsuchen.
Dem Interessierten wird damit die Möglichkeit gegeben, persönlich über die nahe Klima­zukunft Grönlands und Mitteleuropas nachzudenken. In der PDF-Datei im Anhang findet der Leser die Graphik aus Abbildung 1 zusammen mit einer sogenannten „Stummen“ Graphik. Ausgedruckt kann dies als Anregung zum Einstieg in eine Klimadiskussion mit anderen Personen, wie Umweltschützern, Schülern etc. verwendet werden.
Der Autor wünscht für das neue Jahr ergiebige Gespräche bei der Interpretation der Graphik und eine lebhafte Diskussion zu den natürlichen Ursachen des Klimawandels.
Danke dem Organisationsteam der 9. Klimakonferenz von EIKE in Essen!
Quellen:
Aleksandrov E.I., Bryazgin N.N., and Dementiev A.A. 2003. Tendencies in the changes of the surface air temperature and atmospheric fallouts in the North Polar region in the second part of the 20th century // The study of climate changes and ocean and atmosphere interactions in Polar zones: Proc. AARI vol. 446.— P. 31–40. (Rus).
Cappelen, J. (2013): Technical Report 13-04 Greenland – DMI Historical Climate Data Collection 1873 – 2012 – with Danish Abstracts. www.dmi.dk/fileadmin/Rapporter/TR/tr13-04.pdf
Frolov, I. E.  et al (2010): Climate Change in Eurasean Arctic Shelf Seas, Springer-Verlag.
Koelle, D. E. (2016): Warum ist die arktische Eisbedeckung immer noch nicht verschwunden – trotz der zahlreichen Ankündigungen?,  Kalte Sonne, 15.Jan.2016, www.kaltesonne.de.
Lüdecke, H.-J.; Hempelmann, A. and Weiss, C. O. (2013):  Multi-periodic climate dynamics: spectral analysis of long-term instrumental and proxy temperature records. Clim. Past, 9, 447–452.
Lüdecke, H.-J.; Weiss, C. O. and Hempelmann A. (2015): Paleoclimate forcing by the solar De Vries/Suess cycle. Clim. Past Discuss., 11, 279–305.
Michelbach S. (2015): Solares Paradoxon Deutschlands Teil I, Kalte Sonne, 29.Mai 2015 sowie Solares Paradoxon Deutschlands Teil II: Das Klimapendel schlägt zurück, Kalte Sonne, 7.Dez.2015 (www.kaltesonne.de)
Rudloff, Hans v. (1967): Die Schwankungen und Pendelungen des Klimas in Europa seit dem Beginn der regelmäßigen Instrumenten-Beobachtungen (1670). Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig.
Wagner, Artur (1940): Klimaänderungen und Klimaschwankungen. Die Wissenschaft Band 92, Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig.
1) PDO – Pazifische Dekadische Oszillation; AMO – Atlantische Multidekadische Oszillation
Anhang:
Wissenschaftliche Schlussfolgerung der 9. Klimakonferenz von EIKE zusammengefasst in einer Graphik als PDF-Datei
EIKE SM Abschätzung der nahen Klimazukunft Grönlands und Mitteleuropas Jan 2016.pdf

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Infraschall der Windkraftanlagen treibt Deutsche aus ihrem Heim

Vestas dänische Opfer legen die Tatsachen offen
Dänemark fordert Stopp von Windparks da gesundheitliche Beeinträchtigungen
Und die Deutschen:
Deutsche Mediziner fordern Moratorium für neue Windparks
Und die Taiwaner:
Gewinnung von Gefühl und Verstand der Taiwanesen?
Und die Türken:
Türkisches Gericht schaltete 50 Windkraftwerke ab:
Yaylaköy Einwohner freuen sich auf die erste Chance seit Jahren zu schlafen 
Nun, zurück nach Deutschland, wo – im [deutschsprachigem] Video unten (mit englischen Untertiteln) – Heimke und Pieter Hogeveen die tägliche Verzweiflung ihrer Familie bloßlegen, sie sind nicht in der Lage, in ihrem eigenen Zuhause zu schlafen.
Wegen unaufhörlich erzeugten Niederfrequenzrauschen und Infraschall, haben diese Leute ein "Zimmer" in ihrem Keller eingerichtet, in dem Versuch, ihren klanglichen Qualen zu entkommen; und schickten aus dem gleichen Grund ihre Kinder auf ein Internat in Dänemark. Offensichtliche Kämpfer, haben Hiemke und Pieter zwei Rechtsanwälte mit einer Klage gegen die Windkraft-Störung beauftragt.
Das Video zeigt die Windkraftanlagen, die für ihr tägliches Leid verantwortlich sind und behauptet, dass sie keine negativen Auswirkungen erleiden. Lustig, wie Klauseln in den Entwicklungs- / Basisverträgen scheinbar diejenigen immunisieren, die ihre Taschen mit "30 Silberstücken" füllen. Wenn die Moderatoren nur ein wenig vom menschlichen Gewissen berührt sind, neigen sie dazu, eine unglaubliche ähnliche Geschichte wie die der Hoogevens den Menschen zu erzählen:
SA Landwirte zahlt $ 1 Million um 19 WKAs zu stützen, er sagt dem Senat
„Er würde es nie wieder tun", wegen des "unerträglichen" Schlaf-störenden Lärms.
Die Spiegel TV Bericht umfasst die neueste deutsche Forschung zu dem durch WKAs erzeugten Infraschall; er beschreibt die tragische Geschichte von einer anderen Bauernfamilie (Konrad Saum), die auch gezwungen wurden, ihr geräumiges Einfamilienhaus aufzugeben – da sie nicht in der Lage sind, aufgrund der unaufhörlichen Windflügel Geräusche und Vibrationen in ihrem Bauernhof zu schlafen; und zogen sich in ein kleines Ferienhaus zurück, um der Schall Folter durch 6 WKAs in ihrer Nachbarschaft zu entkommen.
Zur Untergrabung des ‚Grünen‘ Spinners, wird [Herrn] Jaegers Quatsch über Infraschall als ein böser Plot von deutschen "Anti-Wind ‚Gruppen (mittlerweile über 500) verwendet, um seine profitgierige Abzocke aufzudecken. Messungen in Häusern durch Gesundheit und Akustik-Experten zeigen, Lärm und Vibrationen weit jenseits der Emissionen, die die Windindustrie behauptet..
Keine Überraschung: Drei Jahrzehnte Betrug der Wind Industrie: Die Chronologie einer globalen Verschwörung des Schweigens und Täuschung
Erschienen am 13. Januar 2016
Übersetzt durch Andreas Demmig
http://stopthesethings.com/2016/01/13/germans-driven-from-their-homes-by-wind-turbine-generated-infrasound/
Link zum Video auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=WuI-56rg9d4
Hier nur Screenshot:




Klima Hühnchen beschnuppern die Kernenergie, seit die Liebesaffäre mit Windkraft in Scheidung endete

Also warum zum Teufel verschleudern wir Hunderte von Milliarden Dollar in Subventionen für Windenergie? (Lesen Sie unsere Beiträge hier und hier.
Durch keine Ausdehnung der Phantasie kann man es ein "System" nennen – es ist "Chaos", schlicht und einfach. Hier ist der Output im Juni 2015 des australischen Windparks, der an das östliche Verteilnetz angeschlossen ist (bei fiktiver Kapazität von 3,669MW verteilt über [die australischen Bundesstaaten] NSW, VIC, TAS & SA).
 
STT hat immer gedacht, wenn vom Menschen verursachten CO2-Emissionen tatsächlich den Planeten zerstören, dann würden vernünftige Regierungen Kernkraftwerke von dem Moment an gebaut haben, als kleine Hühnchen begannen zu jammern: der Himmel fällt herunter.
Die Franzosen generieren mehr als 75% ihrer Energie mit Kernkraft – und haben Kernkraft – ohne ernsthaften Zwischenfall – seit mehr als 50 Jahren verwendet: die erste Anlage ging im Jahr 1962 ans Netz. Die Kernkraft ist die einzige eigenständige thermische Energiequelle, die Grundlast-fähig ist und keine CO2-Emissionen bei der Stromerzeugung emittiert.
Die Klima Hühnchen lecken privat ihre Wunden nach einer ‚enttäuschenden‘ Reise zum großen Klima Jamboree in Paris – sicher, es gab Tränen in den Szenen des Triumphes, als der "Deal" in letzter Minute vereinbart wurde, aber wenn die Wimperntusche getrocknet ist, werden sie bald herauszufinden, dass alles freiwillig war: keine der Obergrenzen für CO2-Emissionen sind gesetzlich für irgendjemand verbindlich. Und es gibt keinen Mechanismus für eine internationale Aufsicht, ein bisschen wie ein "Ehre" System auf einem Zeltplatz, wo – anstelle von Campern die einen Zehner in den Umschlag geben – eine ganze Reihe von Zelten am Ende kostenlos aufschlagen.
Jedoch, mehr als ein paar der hysterischen Lobbyisten in Paris haben die offensichtliche Schlussfolgerung verstanden: DIESE DINGE FUNKTIONIEREN NICHT – auf keiner Ebene.
Die scheinbar unsterbliche Liebesaffäre mit dem ‚wunderbaren‘ Wind ist vorbei.
Anstatt ihre Hoffnungen der (irgendwie?) Abkühlung des Planeten durch Millionen starker Flotten von Fledermaus-Zerhacker, Vogel-Zerschneider, Klingen-zückenden, pyrotechnischen, Tieffrequenz-Folter-Geräte, haben die Oberhäupter des Globalen Klimas aufgerufen, um anzufangen an der Kernkraft zu schnüffeln. Diese bisherigen Knutscher riesiger Ventilatoren haben entschieden, lieber eher früher als später zu einer Kernkraft getriebenen Zukunft zu kommen.
Nicht nur, dass sie die Tatsache kapiert haben, dass es das einzige Erzeugungssystem ist, welches so gut wie überall eingesetzt werden kann, um eine erschwingliche, CO2-freie Grundlast zu liefern. Sie sind auch aufgewacht für die bewährte Sicherheit von Kernkraftwerken. Und soweit es direkte Todesopfer betrifft, sind sie auf sehr festem Boden.
Die Windindustrie flattert seit [nicht viel] mehr als 20 Jahren (Lieferung eines Rinnsals unzuverlässiger Energie, auch heute noch) und hat mehr als 160 Menschen getötet; Kernkraft ist ein ernsthafter Anwärter seit mehr als 50 Jahren, und bei einem einzigen Unfall in einer Militäranlage, in Tschernobyl wurden 56 Menschen getötet, von denen die meisten Feuerwehr oder Rettungskräfte waren (siehe unseren Beitrag hier).
Diese Gruppe von Panikmacher-Kernkraft Fans nehmen die "CO2 tötet den Planeten“ Linie als bitterer Ernst, die ihre lang andauernde Romanze mit Windkraft gelöst hat, in einer plötzlichen und bitteren Scheidung. Aber kaum wurde jene ruchlose Hochzeit annulliert, als die Anmelder erneut zum Altar unterwegs waren, dieses Mal mit atomaren Ergebnissen [Wünschen].
 
Es war eine Hochzeit, die nie lange Bestand haben konnte …
COP21: Die Welt muss Kernkraft annehmen, um den Planeten vor dem Klimawandel zu retten, behaupten führende Wissenschaftler
The Independent
Steve Connor,  4. Dezember 2015
Experten warnen, erneuerbare Energiequellen bieten zu wenig, zu spät, während Anti-Atom-Haltung die Verbrennung von fossilen Brennstoffen erhöht
 Die Welt hat keine geringe oder gar keine Chance dem gefährlichen Klimawandel zu entkommen, wenn Politiker und Umweltgruppen nicht die Kernkraft als Quelle kohlenstoffarmer Energie [begeistert] annehmen, haben führende Wissenschaftler bei der Klimakonferenz in Paris erzählt.
 Erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Solarenergie bieten zu wenig, zu spät, und die Anti-Atom-Haltung einiger Länder und fast aller Umweltschützer werden viele Nationen nur zum Verbrennen von mehr Kohle, Öl und Gas treiben, warnten sie.

"Es gibt ein Gefühl der Dringlichkeit. Wir müssen jetzt Kohlendioxidemissionen verringern und können nicht warten, bis etwas in naher Zukunft erscheint. Die Kernkraft kann sicher und mit einer relativ geringen Umweltbelastung eingeführt werden", sagte Ken Caldeira vom Carnegie Institution for Science in Washington DC. "Wir müssen über den Bau eines neuen Kernkraftwerks irgendwo auf der Welt im Takt von etwa einer Woche nachdenken, wenn wir den zukünftigen Energiebedarf decken wollen, ohne mehr fossile Brennstoffe zu verbrennen… es ist keine Option, zu warten, bis wir erneuerbare Energien haben".

Professor Caldeira zeigte Austrahlungskraft neben James Hansen, ehemaliger Leiter des NASA Goddard Institute for Space Studies in New York, Tom Wigley, einem Klimaforscher an der University of Adelaide in Australien, und Kerry Emanuel, Professor für Atmosphärenwissenschaften am Massachusetts Institute of Technologie.

"Die Gefahren fossiler Brennstoffe müssen wir sehen. Aber uns zu sagen, wir nutzen nicht alle Werkzeuge, [wie auch die Kernenergie], um das Problem zu lösen ist verrückt. Nuklear-Energie, insbesondere die der nächsten Generation, hat ein enormes Potenzial, um ein Teil der Lösung für den Klimawandel zu sein. ", sagte Dr. Hansen.

Dr Caldeira sagte, die größte Gefahr der expandierenden Kernkraft auf der ganzen Welt ist die Verbreitung von Kernmaterial, das für militärische Zwecke verwendet werden könnte, aber mit einer angemessenen Regulierung und Schutzmaßnahmen könnte dies angegangen werden.
The Independent

Klima-Hühnchen sagen: Yes!, Yeah!, I do!, Aye!, Yea!, Uh-Huh!
Erschienen am 14. Dezember 2015
Übersetzt durch Andreas Demmig
http://stopthesethings.com/2015/12/14/climate-chicken-littles-nuzzle-up-to-nukes-as-wind-power-love-affair-ends-in-divorce/
–          Ergänzung zum Thema aus einem älteren STT Beitrag
Es stimmt, Geothermie fällt in die gleiche Kategorie [CO² freie Energieerzeugung], aber entfernt von vulkanischen Zonen (denken Sie an Neuseeland und Island) richtet sich diese nach dem Zugriff auf "heiße-Felsen" tief unter der Erde – die in ihrem Umfang den Betrieb zu beschränken neigen. Obwohl STT meint – als ein "Grundlast" Generator – ist es diese Quelle wert, mit mehr Mitteln bei der Forschung und Entwicklung gerichtet zu verfolgen (siehe unseren Beitrag hier und in diesem Artikel).
STT-Leser wissen, dass wir große Fans von Wasserkraft sind, deren Entwicklung ins Stocken geraten ist, nachdem die Grünen durch ihr "Keine Dämme" Mantra an die politische Macht geschossen sind (siehe unseren Beitrag hier). Die Perversitäten der erneuerbaren Energie Gesetzgebung (der LRET [Large-Scale Renewable Energy Target, Gesetzgebung 2010/ 2011 für „große“ Energiequellen], dass die sauberste und zuverlässigste Quelle für erneuerbare Energie – Wasserkraft – nicht von den Anreizen zur lächerlich teuren und völlig unzuverlässigen Windkraft profitieren. Das ist wahr, die "Waterboys" bekommen keine RECs [Renewable Energy Certificate]. (nur Wasserkraftkapazitäten die nach 1998 gebaut wurden sind berechtigt – 99% der gesamten Wasserkapazitäten wurden vorher gebaut und bekommen nichts)
–          Ende der Ergänzung zum Thema
Recherchiert und übersetzt durch Andreas Demmig
http://stopthesethings.com/2015/11/10/looking-for-safe-affordable-co2-free-power-then-its-nukes-or-nothing/




Graphik vs. Graphik = politischer Journalismus

Eine Temperaturanomalie ist die Differenz, die sich ergibt, wenn man einen Temperatur-Mittelwert von einer gemessenen Temperatur subtrahiert. In Klimastudien wird mit Anomalien gearbeitet anstatt mit realen Temperaturen, weil Anomalien vermutlich in großen geographischen Gebieten genauer sind. Rapide ansteigende Graphen von Temperaturanomalien dramatisieren auf bequeme Weise eine katastrophale globale Erwärmung.
Darum ist es einfach zu erkennen, warum ein paar Journalisten so viel Aufhebens um einen sehr flach aussehenden Graphen der mittleren globalen Temperaturen machen, der in einem Tweet des National Review gepostet worden ist. Der Graph in der Abbildung oben rechts (siehe Anmerkungen 2 und 3) sieht genauso aus wie der in dem Tweet.
Diese Graphik (oben rechts) verschleiert globale Erwärmung, weil die geringe Zunahme der Temperatur nicht offensichtlich ist. In einem Online-Artikel der Huffington Post hieß es, dass dies eine ungeeignete Visualisierung sei, weil sie „nahezu alles als stagnierend aussehen lässt“, und The Fix bei The Washington Post beklagt sich, dass „sie irreführend ist“, weil sie die „tatsächliche Änderung der Temperatur verschleiert“. Ebenfalls Online hieß es beim Business Insider, dass die Graphik „so viel Information entfernt, dass es so aussieht, dass die globale Temperatur sich überhaupt nicht geändert hat“.
Natürlich sind die Journalisten zu der Ansicht gekommen, dass die Graphik nutzlos sei, und sie begegneten ihr mit ihren eigenen Graphiken der nationalen Schulden und der industriellen Werte von Dow Jones. Es war Graphik vs. Graphik auf dem Weg zum Ende der Welt.
Mit etwas Mühe ist es leicht zu entdecken, dass die Temperaturänderungen sowohl für die Anomalien der globalen Temperatur als auch für die globale Temperatur selbst identisch sind (siehe Anmerkung 4). Der Unterschied ist, dass die Graphik der Anomalien eine Sicht durch die Lupe und keine normale Ansicht ist.
Vergrößerung ändert nicht das Objekt, das man betrachtet, sondern sie macht lediglich mehr Details sichtbar. Eine Blutzelle oder eine Mikrobe wird in keiner Weise größer, wenn man sie durch die Lupe betrachtet, sie sieht nur größer aus.
Beispiel: Die Normalansicht einer Glasplatte in Abbildung 2 scheint sehr glatt zu sein. Wie man aber in Abbildung 3 erkennt, zeigt die vergrößerte Abbildung zahlreiche Spitzen und Tiefen, was die Oberfläche rauh aussehen lässt, nicht glatt. Obwohl die Unvollkommenheit in der vergrößerten Ansicht viel größer aussehen, sind sie natürlich von gleicher Größe wie in der Normalansicht.

Das Gleiche geschieht mit rekonstruierten Temperaturen und Temperaturanomalien. Wenn man die globalen mittleren Temperaturen in Abbildung 4 vergrößert, werden die bis dahin nicht erkennbaren Änderungen sichtbar, wie Abbildung 5 eindeutig zeigt.

Glücklicherweise verwenden die Menschen normalerweise keine vergrößerte Ansicht der Welt, um in ihrem Alltag voranzukommen. Darum fährt auch niemand auf einer Autobahn mit einem Mikroskop, das die Straßenoberfläche vergrößert darstellt. Aus dem gleichen Grund verwenden Wetterprognostiker die realen Temperaturen anstatt vergrößerter Temperaturanomalien.
Weil es so schwierig ist, die vom Menschen verursachte globale Erwärmung zu messen, glauben einige Experten bei NASA GISS, dass die Genauigkeit von Klimamodellen hundertfach zunehmen muss, um die geringe Erwärmung sichtbar zu machen.
„Man erwartet, dass eine Verdoppelung des atmosphärischen CO2-Gehaltes, welche für die nächsten 50 bis 100 Jahre prophezeit wird, die Strahlungsbilanz an der Erdoberfläche um lediglich 2 Prozent verändern wird. Falls eine Änderung um 2% derartig bedeutend ist, dann muss ein Klimamodell, um von Nutzen zu sein, bis auf etwa 0,25% genau sein. Folglich müssen die heutigen Modelle hinsichtlich der Genauigkeit um das Einhundertfache verbessert werden, eine sehr große Herausforderung als Aufgabe“.
Eine Studie von Graeme Stephens et al. in Nature Geoscience zeigt ebenfalls, wie schwierig es ist, eine globale Erwärmung zu finden. Sie berichteten, dass die Unsicherheit der Erwärmungsbilanz der Erde 0,6 W/m² ±17 W/m² beträgt. Die gewaltige Unsicherheitsbreite bei dieser kleinen Zahl bedeutet, dass es schwierig, wenn nicht unmöglich ist, sie zu messen. Genau wie die NASA gesagt hat.

Abbildung 5
Aber wie gering ist dieses Ungleichgewicht? Es sind nur 0,06% der 1000 W/m² Sonnenlicht, dass mittags auf die Erde fällt. Ein weiterer interessanter Vergleich ist, dass 0,6 W/m² genauso viel sind, wie eine AA-Batterie während ein paar Stunden erbringt (siehe Abbildung 5). Man überlege: kleine Batterien, die ein Fernsehgerät einschalten, befeuern keine Hurrikane.
Kleine Zahlen mit großen Fehlerbandbreiten in Kombination mit exzessiver Mittelung sind ein Rezept für mehrdeutige Ergebnisse. Die Reaktion auf den Graphen der Temperatur ist ein perfektes Beispiel, wie politische Ambitionen Zweideutigkeiten in Meinungsverschiedenheiten verdrehen kann. Verwirrung wird erzeugt, indem so getan wird, als sei die Temperatur das Gleiche wie eine Anomalie, aber irgendwie ist der Temperatur-Graph irreführend, während der Anomalie-Graph es nicht ist. Verborgen ist die Tatsache, dass beide Graphen keine realen Temperaturwerte zeigen.
Glücklicherweise sind unzweideutige Daten der Eckpfeiler wissenschaftlicher Forschung. Falls unabhängige Forscher nicht zu der gleichen Antwort kommen, stimmt etwas mit den Daten nicht, mit dem Experiment oder mit beidem. Spekulationen, Theorien und Hypothesen kommen und gehen in der Wissenschaft, aber gute Daten sind ewig. Das ist der Grund, warum die katastrophale, vom Menschen verursachte Erwärmung wie jede Konsens-„Wissenschaft“ vermutlich den gleichen Weg gehen wird wie Phlogiston, Spontan-Kreation und selbstleuchtender Äther. [luminiferous ether, ?]
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Anmerkungen:
1. Hansen et al. diskutieren unter Verwendung von Anomalien anstatt tatsächlicher Temperatur, und es gibt einige begrenzte Informationen zu Fehlern. Hansen beklagt sich auch über Talkshows, Politik, die öffentliche Aufnahme und die Nachrichtenmedien auf den Seiten 20 bis 23. Real Climate spricht über Temperatur und Anomalien. Für weitere Diskussionen siehe hier, hier und hier.
2. Der Graph in den Tweet erschien in einem Kommentar bei WUWT hier. Zusätzliche Kommentare führten zu dieser Website. Die Graphen in den Abbildungen oben rechts sowie 4 und 5 sind in Grad Fahrenheit, weil dies auch bei dem Graph von National Review der Fall war.
5.The solar irradiance is for AM 1.5 (approximately 48.2 degrees zenith). A value of 3.9 watt hour (14 kilojoules maximum energy) is typical for 1.5 volt AA battery discharging at a 50 mA drain. (0.6 watts / m2) x (6.5 hour) = 3.9 watt hour / m2.
3. Die tabellarischen Werte von NASA GISS wurden im Zuge der Erstellung obiger Graphiken aktualisiert. Eine große Zahl historischer Werte wurde ohne Erklärung verändert, was die tabellarischen Werte zu einem beweglichen Ziel machten.
4. Um Temperaturanomalien zu erzeugen, verwendet NASA GISS Temperaturen der realen Welt und subtrahiert eine subjektive „best Estimate des globalen Mittels der Jahre 1951 bis 1980“, welches mit 14°C berechnet wurde. Die Temperaturänderungen (ΔT) für beide Graphiken sind die Gleichen, weil sich ein Graph vom anderen durch die konstante Zahl von 14°C unterscheidet.
5. Die Solarstrahlung steht mit AM 1.5 (approximately 48.2 degrees zenith). Ein Wert von 3,9 Wh (14 Kilojoule Maximalenergie) ist typisch für eine 1,5 Volt-Batterie discharging at a 50 mA drain. (0.6 W/m²) x (6,5 Stunden) = 3.9 Wh/m².
ABOUT:
C. R. Dickson is a retired chemist and physicist with a Ph.D. from Columbia University. He has worked for Polaroid, Allied Chemical, RCA, and the Solarex Thin Film Division, a solar cell company formed as an RCA technology spinoff. He also served as a scientific advisor to the United Nations Industrial Development Organization in Vienna, Austria.
Link: http://wattsupwiththat.com/2016/01/11/graph-vs-graph-political-journalism/
Übersetzt von Chris Frey EIKE