Bundesrichter in den USA fällt ein für Aktivisten der globalen Erwärmung verheerendes Urteil

Richter Anthony Howard wollte den Verfechtern der Umweltaktivisten nicht gestatten, derartige Argumente in ihren Schlussbemerkungen anzuführen. Dies geht aus einem Tweet eines Umweltaktivisten hervor (hier), der versucht hatte, dieses Argument in einem Gerichtsverfahren zuvor geltend zu machen. Bisher hat noch kein US-Bundesrichter den Öko-Aktivisten erlaubt, globale Erwärmung als Rechtfertigung für den Bruch von Gesetzen anzuführen.
Umweltaktivisten behaupten, dass Howard in „letzter Minute“ entschieden hat, den Umweltaktivisten nicht zu erlauben, das Argument „necessity defense“ geltend zu machen, um ihr widerrechtliches Eindringen auf Privatgrund im Jahre 2014 zu rechtfertigen. Sie wollten damals Rohöl transportierende Eisenbahnwaggons blockieren, damit diese nicht durch den US-Bundesstaat Washington State rollen können.
„Necessity defense“ erlaubt es jemandem, einen kriminellen Akt zu begehen bei einem legitimen Notfall, um noch größeren gesellschaftlichen Schaden zu verhindern.
Die Aktivisten argumentierten, dass ihre Aktionen „gerechtfertigt und notwendig seien im Kampf gegen den Klimawandel im Sinne der Regierung und unternehmerischer Selbstzufriedenheit“ [corporate complacency]. Umweltaktivisten behaupteten, dass sie das Gefühl hatten, der Schaden durch globale Erwärmung stehe unmittelbar bevor, und dass sie „keine vernünftige legale Alternative“ hatten, die Erwärmung zu bekämpfen.
Sie haben auch verschiedene „Experten-Zeugen“ mobilisiert, zu ihren Gunsten auszusagen, einschließlich eines Klimawissenschaftrlers, der im Jahre 2009 behauptet hatte, dass Präsident Obama „nur vier Jahre verblieben, um die Erde zu retten“ (hier). Aktivisten versuchten sich auch mit der Behauptung, dass die Eisenbahngesellschaft BNSF Whistleblower bestrafen würde, die vor „gefährlichen Umständen oder Praktiken warnten, die ernsthaft eine Gefahr für die Arbeiter und die Öffentlichkeit darstellten“.
Fünf Aktivisten errichteten ein 18 Fuß [ca. 5 m] hohes Beton-Hindernis vor einem abgestellten Zug, der Rohöl geladen hatte (hier). Sie wollten damit dessen Fahrt durch den Staat verhindern. Aktivisten gingen auch mit einer Petition an Gouverneur Jay Inslee hausieren und forderten ihn auf, Öl-Züge zum Halten zu bringen und alle Projekte zu stoppen, die mehr fossile Treibstoffe durch den Staat transportieren.
„Eine Bemühung nach der anderen, die das Klima zerstörende Verschmutzung durch fossile Treibstoffe zu kontrollieren, ist gescheitert, global, national und in meinem eigenen Staat“, sagte der Aktivist Patrick Mazza in einem im Dezember veröffentlichen Statement. „Es kam ein Punkt, an dem ich nicht länger einfach nur dasitzen und darauf warten konnte, dass die Politiker endlich tätig werden“.
Alle fünf Protestierer wurden verhaftet und des Hausfriedensbruchs und Blockade eines Zuges angeklagt (hier). Mit Annäherung ihres Prozesses machten sie die „necessity defense“ als Rechtfertigung für ihre kriminellen Handlungen geltend. Howard jedoch folgte dieser Argumentation nicht.
Seit Monaten haben Umweltaktivisten vor Rohöl transportierenden Zügen durch die USA gewarnt, falls diese in dicht besiedelten Gebieten entgleisen. Anfang 2015 gab es eine Reihe von Unfällen, was zu neuen Vorschriften für Eisenbahnwaggons führte, die Rohöl transportierten, aber die Zunahme des Bahnverkehrs war der viel größeren Erzeugungsmenge von Öl geschuldet als es in der Vergangenheit der Fall war.
Ironischerweise wären entgleisende Eisenbahnen mit Rohöl ein viel geringeres Problem, wenn die Umweltaktivisten nicht so vehement gegen Pipelines vorgehen würden. Während die Eisenbahn sicher ist, sind Pipelines noch sicherer (hier) und führen nicht zu großen Unfällen, wenn sie Kohlenwasserstoffe transportieren.
Umweltaktivisten jedoch haben ihre Kampagne gegen den Bau von Pipelines in den USA verstärkt mit der Argumentation, dass sie Öl-Leckagen verursachen und zur globalen Erwärmung beitragen. Die notorischste aller dieser Kampagnen (hier) war der Kampf gegen den Bau der Keystone XL-Pipeline.
Link: http://www.cfact.org/2016/01/15/judge-issues-devastating-ruling-on-global-warming-activists/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Dieselgate – was sagen uns die Zahlen?

Es wurde zu diesem Thema bereits hier bei EIKE berichtet (hier) und (hier), weitere Gesichtspunkte sollen jetzt diskutiert werden.
Mit der Ablösung der Muskelkraft durch Maschinen konnte das Industriealter beginnen, die mühsame Plackerei der Menschen allein zur Sicherstellung der Ernährung und eines warmen Zimmers im Winter ging zu Ende. Dafür wurden in den Maschinen Energieträger eingesetzt, erst Kohle, dann Erdöl und Gas. Es wurden Verbrennungsprodukte in die Luft freigesetzt. Zu viele Abgase in der Atemluft können vielleicht schädlich sein, daher wurden Grenzwerte eingeführt.

Was wird durch Verbrennungen in die Luft freigesetzt?

Dazu gibt es Zahlen im Statistischen Jahrbuch. Für die Jahre ab 1966 sind die gesamten Emissionen für Deutschland für NO2, SO2 und Staub im folgenden Diagramm aufgetragen:
Es zeigt sich:
Der SO2-Eintrag ist zunächst hoch, vermindert sich dann aber infolge der Entschwefelungsanlagen bei Kraftwerken. In 1990 ergibt sich ein riesiger Anstieg infolge der Deutschen Einheit, weil die Braunkohle in den neuen Bundesländern einen sehr hohen Schwefelgehalt hat. Erst mit Neubau der Kraftwerke dort konnten die Gesamtemissionen sinken.
Der Staubeintrag in die Luft sank seit den 1960-er Jahren, weil in den Häusern die Heizungen von Feststoffen auf Öl umgestellt wurden. Ein Peak kam wiederum durch die Deutsche Einheit, dann aber zunehmend Verbesserungen.
Der NO2-Eintrag in die Luft stieg an wie die Zunahme des Verkehrs im Lande, aber keine Zunahme durch die Deutsche Einheit. Später erfolgte ein Abfall durch bessere Technik (Katalysator).

Woher kommt das NO2?

Im Bereich des Maximums in obiger Abbildung um 1986 gibt das Umweltbundesamt zur Herkunft des NO2 folgende Auskunft [1]:
Es gibt zwei große Emittenten, den Straßenverkehr mit ca. 55% Beitrag und die Kraftwerke und Industrie mit ca. 40% Beitrag. Die 55% des Verkehrs teilen sich auf in 30% durch Otto-Motoren, 17% durch Diesel-Lkw, 2% durch Diesel-Pkw und 6% Rest.
Im Jahre 2003 ist der NO2-Eintrag in die Luft um mehr als 50% gesunken, es trägt der Verkehr mit 53% bei, die Kraftwerke und Industrie mit 32% [2]. Der Beitrag der hier interessierenden Diesel-Pkw lässt sich zu 11% abschätzen [3].

Wie sind die Konzentrationen von NO2 in der Atmosphäre und im Abgas der Pkw?

Dazu finden sich Angaben im Internet, z.B. vom Landesamt Umwelt in Baden-Württemberg.
In ländlichem Raum beträgt die Konzentration 0,005 bis 0,01mg pro m³ Luft, in Ballungszentren (Stuttgart) findet man als 1-Stunden-Mittelwert maximal 0,15 bis 0,3mg NO2 pro m² Luft, als Jahresmittelwert 0,04 bis 0,09mg NO2 pro m³ Luft [4].
Im Abgasstrom von D-Pkw im Straßenverkehr wurden 130 bis 700mg NO2 pro km gemessen.

Was fordert die Norm?

Die Euro-Norm für Diesel-Pkw fordert Emissionsgrenzwerte, bezogen auf 1km Fahrtstrecke.
Euro 3: 500mg NOx/km, Euro 4: 250mgNOx/km, Euro 5: 180mg NOx/km (ab 2011), Euro 6: 80mg NOx/km (ab 9/2015). In den USA gilt 31mg NOx/km.
Ohne eine Abgasreinigung sind die heute geltenden Grenzwerte nicht einzuhalten.

Ist der NO2-Gehalt der Atemluft eine Gefahr für Menschen?

Zu dieser überaus wichtigen Frage findet man bisher keine Antwort in der öffentlichen Diskussion. Über die Giftigkeit von Substanzen wird von Toxikologen befunden. Die 35 Fachleute in der „Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe“ befinden über die Aufnahme von Stoffen in die MAK-Liste (MAK = maximale Arbeitsplatzkonzentration). Jedes Jahr erscheint eine neue Ausgabe der MAK-Liste mit den erfolgten Änderungen. Zu NO2 steht in der MAK-Liste von 1994 die Angabe 9mg NO2 pro m³ Luft, heute steht dort 0,95mg NO2 pro m³ Luft. Die Bedeutung dieser Werte ist wie folgt: Die Toxikologen erproben in Tierversuchen, wo die Dosisgrenze für NO2 in der Atemluft ist, bei der mit Sicherheit KEINE Wirkung auf den Organismus erfolgt. Dieses nennt man den NOAEL-Wert (no observed adverse effect level). Oft wird dieser Wert als MAK-Wert festgelegt. Da der Mensch sich nicht Rund-um-die-Uhr am Arbeitsplatz befindet, bedeutet die Festlegung vom NOAEL-Wert als MAK-Wert eine zusätzliche Sicherheit. Oft wird allerdings noch ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor von einem Viertel oder einem Zehntel eingeführt.
Wenn heute 9mg NO2 pro m³ Luft bedeutungslos für atmende Lebewesen sind, dann ist der 100-ste Teil, nämlich der höchste Jahresmittelwert von 0,09mg NO2 pro m³ Luft, ebenfalls ohne Bedeutung. Diesel-Pkw tragen nur zu einem Zehntel zu diesem bedeutungslosen Teil bei. Es gibt also keine Gesundheitsgefährdungen durch Stickoxide in der Luft infolge Diesel-Pkw, wie es durch die Aufstellung der Grenzwerte suggeriert wird. Vermutlich handelt es sich um „politische“ Grenzwerte.

Der Stickstoff-Kreislauf in der Natur [5]

Stickstoff ist sehr wichtig für das Leben, es ist in Eiweißen enthalten. Daher muß unsere Nahrung Stickstoff enthalten. Mit der Ernte wird dem Boden Stickstoff entzogen, das sind in Deutschland etwa 1,5 bis 2 Mill. t Stickstoff pro Jahr. Der Stickstoffaustrag durch die Ernte muß dem Boden wieder zugeführt werden, das geschieht durch Düngung. Es gibt einen Stickstoffkreislauf in der Natur. Allerdings kann der Stickstoff nicht direkt aus dem Stickstoff-Molekül von den Pflanzen aufgenommen werden, es muß die sehr starke N2-Bindung aufgebrochen werden, z.B. in NO2 überführt werden. Auch die in Kraftwerken und im Verkehr erzeugten Stickoxide nehmen am Stickstoffkreislauf der Natur teil, so daß schließlich ein Teil dieses aus dem Auspuff stammenden Stickstoffs auch auf unserem Teller landet. Das ist nichts Schädliches.

Was ist zu folgern?

Es wurden Grenzwerte festgelegt, die eine nicht existierende Gesundheitsgefahr suggerieren. Die Einhaltung der Grenzwerte scheint durch technische Maßnahmen möglich zu sein, das kostet unnötige Ressourcen: Geld, Energie. Die Sinnhaftigkeit von Grenzwerten sollte für Jedermann erkenntlich sein, daran fehlt es. Wenn ein Beamtenapparat unsinnige Forderungen aufstellt, wäre es die erste Pflicht der Fachleute in der Autoindustrie, dem frühzeitig zu widersprechen.

Gibt es in anderen Bereichen der Umweltpolitik ähnliches?

Es ist eindeutig mit „ja“ zu antworten:
·       Von den Gremien der EU wurde für den CO2-Ausstoß von Pkw ein Grenzwert von 95g CO2 pro km festgelegt, der ab 2020 gelten soll. Der Bürger kann in der Regel die Bedeutung dieser Grenze nicht erkennen. Es besteht zwischen dem Kraftstoffverbrauch und dem CO2-Ausstoß beim Auto ein fester Zusammenhang. Mit dem neuen Grenzwert 95g CO2 pro km darf ein Diesel nur noch 3,6 Liter pro 100km verbrauchen, ein Benziner nur noch 4,0 Liter pro 100km. Jedermann weiß aus eigener Erfahrung, daß diese Verbrauchswerte nicht einzuhalten sind. Damit bedeuten die von der EU festgelegten Grenzen die Abschaffung des Autos in der EU.
·       Es gilt weltweit eine Gesetzgebung zu Radioaktivität, die falsch ist. So ist die Freisetzung von Radioaktivität bei KKW’s verboten bzw. auf sehr kleine Werte zu begrenzen. In Fukushima wurden Menschen aus ihren Wohnungen evakuiert, obwohl die freigesetzte Radioaktivität keine Gefahr darstellt [hier]. Ein zweites Beispiel dazu: Aus der ASSE will man die Abfälle wieder an die Oberfläche holen, das ist so viel Radioaktivität mit langer Halbwertszeit, wie durch Ausbringung von Kalidünger in der Landwirtschaft in 1 bis 3 Jahren deutschlandweit auf den Äckern verteilt wird. In Deutschland führen diese falschen Gesetze letztendlich zum Ausstieg aus der eigenen Stromversorgung.
[1] Daten zur Umwelt 1990/1991, Umweltbundesamt, Kapitel Luft, Seite 180 fff
[2] Stat. Jahrbuch 2005, Seite 312
[3] Berechnet mit 25 Mill. D-Pkw, 400mg NO2/km, 15 000km/Jahr ergibt Emission von 150 000t NO2/a
[4] Diese Zahlen passen gut zu Meßwerten, die 1984/85 von dem in München geschaffenem Umwelt-Labor der Siemens-AG in der Innenstadt gemessen wurden (interner Siemens-Bericht, Herr Sattler)
[5] „Böden – verletzliches Fundament“, ein Magazin vom GSF-Forschungszentrum, 1997




Greenpeace-Gründer Patrick Moore: Die einzige Konstante beim Klima ist der Wandel

Greenpeace-Mitbegründer Dr. Patrick Moore stellt in diesem Video, kurz und bündig die in Paris außer acht gelassenen Grundtatsachen der Klimawandels vor. Nichts am derzeit beobachteten Wandel ist besonders, weder in Richtung zu kälterem noch zu wärmeren Klima.

Video mit Patrick Moore zur Natürlichkeit des derzeitigen Klimawandels. In wenigen Minuten auf den Punkt gebracht. Die einzige Konstante ist auch dort – der Wandel. Mit Dank an Chris Frey für die Übersetzung des Transscripts und R. Hoffmann für die Einfügung der Untertitel. Das Original kann hier abgerufen werden. Es wurde bisher über 1,24 Mio mal aufgerufen




Lewandowsky Psychologische Wissenschafts-Ente hat die Medien erreicht

Das prägnanteste Beschreibung des Fehlers / Betrugs wurde auf Kevin Marshall‘s Manic Beancounter Blog.[~ durchgeknaller Erbsenzähler] geposted. Die Ausarbeitung behauptet, dass der Glaube an prognostizierte Verschwörungstheorien Klima Skepsis hervorruft. Von mehr als 1000 [Personen] in der Stichprobe, glaubten nur 10, dass die Mondlandung gefälscht wurde (Wiedergabe von statistischen Ergebnissen völlig ohne Bedeutung) und von diesen 10 waren nur 3 skeptisch gegenüber Klimawandel. Trotz der Tatsache, dass der Hauptanspruch der Ausarbeitung und der Titel – in einem Satz nach einem Blick auf eine Tabelle der Daten zerstört werden kann, hat die betroffene Zeitschrift Psychological Science, nichts unternommen.
Gestern erschien diese Geschichte in The Sydney Morning Herald. Soweit mir bekannt, ist dies das erste Mal das es in den Mainstream-Medien erschienen ist. Hut ab vor ihrem Reporter Paul Sheehan, und auch vor dem Quillette Magazin darüber im Dezember zu schreiben und Lee Jussim für einen Vortrag darüber im Rahmen einer akademischen Sitzung über Sozialpsychologie. Hier ein Auszug:

Verzerrte Universitäten brauchen einen Realitäts-Check
Kulturelle Rücksichtnahme wandelt sich in einen Sieg der Ideologie über Objektivität
… Universitäten sind Oasen für Intoleranz, Orthodoxie und unwissenschaftlicher Verzerrung geworden.
Mein Lieblingsbeispiel, das alle der oben genannten einschließt, wurde von Dr. Lee Jussim, Professor für Sozialpsychologie an der Rutgers University in den USA zur Verfügung gestellt. Er seziert eine Abhandlung die in 2013 in einer angesehenen Zeitschrift, Psychological Science veröffentlicht wurde, und fand, dass es Müll war, und wahrscheinlich deswegen veröffentlicht wurde, weil Redakteure der Zeitschrift die ideologische Voreingenommenheit die Schlussfolgerung des Artikels teilten.
Die Abhandlung hieß „NASA faked the moon landing – therefore (climate) science is a hoax[NASA fälschte die Mondlandung, daher ist (Klima) Wissenschaft eine Falschmeldung]. In der Zusammenfassung der Studie heißt es: "Die Billigung von von Verschwörungstheorien (beispielsweise, dass die CIA Martin Luther King getötet hat oder dass die NASA die Mondlandung fälschte) prognostiziert Ablehnung der Klimawissenschaft. Dies liefert eine Bestätigung der bisherigen Anregungen, dass Verschwörungsgedanken zur Ablehnung der Wissenschaft beitragen."
Beachten Sie den Begriff "Verschwörungsgedanken". Die englische Sprache wird von den Sozialwissenschaften brutal behandelt, um ein falsches Gefühl von Strenge zu erstellen.
Als Jussim die Daten überprüfte, fand er, dass von 1145 Teilnehmern an der Studie, nur 10 dachten, die Mondlandung wäre eine Falschmeldung. Von den Personen, die dachten, Klimawissenschaft wäre eine Falschmeldung, dachten fast alle von ihnen, 97,8 Prozent, dass die Mondlandung keine Falschmeldung wäre.
Die Sozialpsychologen, die die Studie durchgeführt hatten, haben die Daten getarnt und unter einer Schicht von Verschleierung erstickt. Kein Gutachter oder Journal Editors nahm sich die Zeit, die Rohdaten zu überprüfen. Stattdessen wurde die Abhandlung veröffentlicht, da es eine weit verbreitete ideologische Voreingenommenheit in diesem Bereich … untermauert.

Dies mag weitere Peinlichkeiten für die Zeitschrift und seine Redakteure bedeuten, insbesondere da zweimal die Bemerkung gemacht wurde, dass die Abhandlung ohne die Daten zu hinterfragen veröffentlich wurde, weil die Ergebnisse ihre bestehenden Vorurteile so gut treffen.
Der Herausgeber der Zeitschrift zu der Zeit, Eric Eich, verhielt sich ziemlich anrüchig, wie durch die FOI Korrespondenz enthüllt, indem er auf eine Frage von Stephen McIntyre, Lewandowsky reagieren ließ und dann dessen Antwort als seine Antwort an McIntyre ausgab und dann die Angelegenheit als abgeschlossen erklärte (in einem separaten Gesichtspunkt in der Ethik-Erklärung [ethics clearance ~ ich würde „Compliance“ wählen; A.D.]).
Lindsays Leitartikel scheint die wirkliche Überzeugung zu fehlen – gerade sagt er, dass er Autoren „ermuntert" Streudiagramme bereitzustellen. Noch schlimmer, es ist nicht erforderlich die Rohdaten beizustellen, er lobt bloß seinen Vorgänger Eich für die Einführung eines Systems, wo Autoren, die Rohdaten bieten, mit „Abzeichen" belohnt werden. Wenn diese Leute ernsthaft über eine Verschärfung ihrem Bereich [nachdenken], wäre es eine Bedingung der Annahme [des Berichtes zur Veröffentlichung], dass alle Rohdaten vor der Veröffentlichung bereitgestellt werden und nicht nur in irgendeiner Weise zugänglich gemacht werden, sondern mit der Abhandlung zusammen gebracht werden.
Am Ende seines Editorials schreibt Lindsay: „Wenn Sie andere Ideen haben, wie man Psychological Science verbessern kann, bitte eine E-Mail an mich." Ich habe das getan, und seine Aufmerksamkeit auf den Sydney Morning Herald und seinen Post gelenkt.
Erschienen auf WUWT am 12. Januar 2016,
übernommen von Paul Matthew’s Climate Scepticism blog:
Übersetzt durch Andreas Demmig
http://wattsupwiththat.com/2016/01/12/lewandowskys-psychological-science-publishing-hoax-reaches-the-media/
update 21.01.
Ich habe nun  gesehen, dass die Links in der einleitenden Beschreibung nicht dargestellt werden, daher hier noch mal:
Blog-Beiträge von Jo Nova oder Steve McIntyre oder  Brandon Shollenberger oder  José Duarte




Die USA wird zur Energie-Supermacht

Heute, rund 10 Jahre später, kann die Welt dank amerikanischen Einfallsreichtums und Initiative in Erdgas und Öl baden – wobei Amerika als Energieerzeuger die Nummer eins ist. Als Folge davon sind Öl und Erdgas billiger als irgendjemand sich vor ein paar Jahren vorstellen konnte. Damals, im Jahre 2008, hatte der Benzinpreis im Zuge einer „brandaktuellen globalen Wirtschaft und Furcht vor schwindenden Vorräten“ zu einer Preisspitze von 4,11 Dollar pro Gallone [ca. 4 Liter]. Die höchsten mittleren Benzinpreise aller Zeiten erreichten im Jahre 2012 3,60 Dollar pro Gallone – also während der letzten Präsidentenwahl – und verliehen dem „Ende des billigen Öls“-Szenario mächtig Schub.
Prophezeiung des Sierra Clubs: „Uns geht das Öl aus, das wir aus der Erde pumpen können, mit Preisen unter 60 Dollar pro Barrel. Die meisten heute lebenden Menschen werden das Ende von Cheap Oil erleben“.
Aber all das änderte sich, als die Techniken horizontalen Bohrens und hydraulischen Brechens erfolgreich kombiniert wurden – was es erlaubte, zuvor unerschließbare Öl- und Erdgasvorkommen auszubeuten – was die neue Ära des amerikanischen Energie-Überflusses einläutete.
Heute droht der Ölpreis unter 30 Dollar pro Barrel zu fallen. Der mittlere Preis einer Gallone Benzin in den USA liegt unter 2 Dollar [= ca. 50 Cent pro Liter!].
Der Autor des Sierra Clubs konnte nicht vorhersehen, das man im Januar 2016 Energie-Geschichte schreiben würde – gab es doch eine vollständige Umkehrung des Geschreis der immer weiter fortschreitenden Verknappung. Innerhalb weniger Tage wird amerikanisches Öl und Erdgas auf den Weltmarkt fließen.
Trotz der Prophezeiungen, dass das Aufheben des Öl-Exportverbots angesichts der mit Rohöl überschwemmten globalen Märkte wahrscheinlich nicht sofort zu irgendwelchen Exporten führen würde, sind die ersten Tanker mit US-Rohöl seit über 40 Jahren in Richtung Europa in See gestochen. Silvester legte ein Tanker aus Corpus Christi, Texas, ab mit etwa 400.000 Barrel Rohöl der Firma ConocoPhillips aus dem Schieferfeld Eagle Ford. Am 9. Januar 2016 legte der zweite Tanker ab, beladen mit 600.000 Barrel leichten Rohöls.
Schon dieser Tage wird der erste Tanker jemals mit verflüssigtem Erdgas (LNG) aus den USA ablegen. (LNG-Exporten stehen keine Gesetze oder Vorschriften im Wege). Allerdings wurde vor einem Jahrzehnt prophezeit, dass die USA 25% ihres Erdgases importieren müssten. Man baute LNG-Terminals. Jetzt, da der US-Schieferboom die Notwendigkeit von LNG-Import-Terminals obsolet machte, werden diese Terminals umgebaut zu Export-Terminals, von wo das LNG an die Freunde in Europa fließt.
Der Flüssiggas-Tanker Energy Atlantic wird am Sabine Pass-Terminal der Firma Chenière Energy am 12. Januar erwartet. Das Terminal – einst „Amerikas unmöglichstes Energieprojekt genannt“ (hier) – ist „eine der größten Energie-Einrichtungen, die in Nordamerika im Bau sind“. Mit Kosten in Höhe von über 20 Milliarden Dollar während über einem Jahrzehnt repräsentiert Sabine Pass eine Wende für Chenière Energy. Es ist die erste Einrichtung dieser Art seit fast 50 Jahren, die in Amerika gebaut wird.
„Das Export-Terminal Sabine Pass hat schon jetzt tausende neuer Energie-Arbeitsplätze geschaffen und stellt für unsere Wirtschaft einen gewaltigen Schub dar“, sagte mir Senator David Vitter (Republikaner). „Es ist so ermutigend zu sehen, wie das Projekt Früchte trägt. Die Einrichtung und Unterstützung derartiger wichtiger ökonomischer Entwicklungsprojekte wie dieses ist von riesigem Nutzen für Louisiana, und wir müssen damit fortfahren, Vorteile aus den reichlichen Ressourcen unseres US-Staates zu ziehen“.
Das Erdgas wird verflüssigt – das heißt, es wird super-gekühlt und auf ein Sechshundertstel seines ursprünglichen Volumens zusammen gepresst. Die superdichte Flüssigkeit wiegt 3,5 Pfund pro Gallone und wird in Tanker gepumpt und an Verbraucher auf der ganzen Welt verkauft.
Ist es erst einmal in Betrieb, werden einem Bericht von Reuters zufolge etwa 700 Millionen Kubikfuß Erdgas zu diesem Terminal fließen, aus allen Teilen des Landes. Die Einrichtung Sabine Pass ist „Der Zielpunkt des amerikanischen Erdgas-Pipeline-Netzes“.
Die Verschiffungs-Meilensteine sowohl von Öl als auch von LNG sind lediglich der Anfang. Viele glauben, dass der Ölpreis über 50 Dollar pro Barrel steigen müsste, um den Export wirtschaftlich zu machen. Die geplante LNG-Verschiffung im Januar ist eine Testfracht. Kommerzielle Operationen werden später in diesem Jahr erwartet. Unabhängig davon ist der Januar 2016 ein „tipping point“ – der Monat, in dem die USA zur globalen Energie-Supermacht geworden sind. Beides kann diplomatisch wirksam für Freunde und gegen Feinde in Übersee eingesetzt werden und dürfte das chronische Zahlungsdefizit des Landes dramatisch verbessern“.
Falls es zu einem ernsten Versorgungs-Engpass kommt wie während der Jahre 2011 – 2012, als Libyen ausscherte – was durchaus wieder passieren kann im Zuge des Konfliktes zwischen Saudi Arabien und Iran, was potentiell 20% der weltweiten Öltransporte durch die Straße von Hormuz unterbrechen könnte – prophezeit Bill Murray von RealClearEnergy: „Die Nachfrage aus der US-Produktion wäre gewaltig“. Er sagt: „Die Millionen Barrel Rohöl aus den USA werden von großer strategischer und diplomatischer Bedeutung sein“. Wegen der rekordniedrigen Ölpreise sind viele Plattformen stillgelegt worden. Aber wir wissen, wo sich dieses Öl befindet und welchen Preis man erzielen kann – wir können die Ausbeutung leicht wieder ankurbeln. Besonders für die Felder Eagle Ford in Texas und dem Permian-Becken in Texas und New Mexico befinden sich die Pipelines bereits vor Ort, und der Export kann rasch aufgenommen werden.
LNG-Exporte werden auch bedeutende geopolitische Auswirkungen haben, stellt sie doch die Energiesicherheit für unsere Alliierten sicher [die macht man in D auch ganz ohne Krieg kaputt! Anm. d. Übers.]. Im Wall Street Journal konstatiert Jason Bordoff, ein Experte für internationale Beziehungen: „In Europa, wo die Abhängigkeit von Gasimporten steigt, zielen die Energielieferungen darauf ab, die Verwundbarkeit durch die Abhängigkeit von russischem Gas zu reduzieren mittels Integration in den Markt und verstärkter Pipeline-Anschlüsse“. Er fügt hinzu: „Die Versorgung jener Länder mit Alternativen zu Russland reduziert die russische Hebelkraft. Mit den amerikanischen Lieferungen in den Weltmarkt sind Russland, Iran und Qatar nicht länger die vorherrschenden Akteure, die sie einst waren, und Erdgaspreise für andere Länder sinken. Ein Land, das hofft, von diesem Vorteil zu profitieren, ist Kroatien, welches Reuters zufolge „danach trachtet, seine Abhängigkeit von Gasimporten aus Russland zu reduzieren“. Im Juli hat die kroatische Regierung den LNG-Import „als von strategischem Interesse“ definiert. Der Bau eines LNG-Import-Terminals ist in Planung.
Ein anderer Ort, der von amerikanischem Erdgas in LNG-Form profitieren kann, ist Puerto Rico – das US-Territorium, in dem anders als auf dem US-Festland der meiste Strom mit Öl erzeugt wird. Puerto Rico befindet sich mitten im Prozess der Transformation seiner Energieerzeugung von Öl zu Erdgas, und ein neues LNG-Import-Terminal wird planmäßig Mitte 2017 in Betrieb genommen (hier).
Das Einströmen von Öl und Erdgas aus den USA in den globalen Markt verändert die Energie-Landschaft und gestattet uns, unseren Verbündeten mit zuverlässiger Versorgung zu helfen. Außerdem wird unser Handelsdefizit abgebaut, und den US-Unternehmen eröffnen sich weitere Betätigungsfelder.
Murray sagt: „Mit der Einwilligung in die Aufhebung des Exportverbots haben die Demokraten im Kongress – und Präsident Obama – implizit eingeräumt, dass konventionelle ökonomische Standpunkte zur Öl- und Gasversorgung falsch waren. Die heimischen Vorräte gehen keineswegs zur Neige“. Anstatt dass uns wie vom Sierra Club und vielen Anderen prophezeit Öl und Erdgas ausgehen, zeigen wir jetzt der Welt mit den Worten von Kent Moors „was erreicht werden kann mit Anreizen für Privat und mit einer guten Portion unternehmerischem Geist“.
Hmmm, vielleicht kann amerikanischer Einfallsreichtum und Initiative auch auf einige andere vermeintlich herauf dämmernde Krisen angewendet werden, falls diese sich jemals materialisieren sollten.
Persönliche Mitteilung der Autorin:
Januar 2016: „Die USA werden zur globalen Energie-Supermacht“ ist eine gute Nachricht in einer Welt schlechter Nachrichten. Bitte posten Sie es, verbreiten Sie es, oder freuen Sie sich selbst darüber!“
The author of Energy Freedom, Marita Noon serves as the executive director for Energy Makes America Great Inc. and the companion educational organization, the Citizens‘ Alliance for Responsible Energy (CARE). She hosts a weekly radio program: America’s Voice for Energy-which expands on the content of her weekly column. Follow her @EnergyRabbit.
Links: http://www.amazon.com/Energy-Freedom-Marita-Littauer-Noon/dp/1937654052
http://energymakesamericagreat.org/
http://www.responsiblenergy.org/
http://americaswebradio.com/americas-voice-for-energy/
Übersetzt von Chris Frey EIKE