Mojib Latif – Predigt oder Wahrheit?

Dabei ist es für die ihm gebannt lauschenden Zuhörer fast nie möglich, zu erkennen, ob das, was da gesagt wird, wahr ist, oder nur die Meinung eines Predigers, der vor keiner Übertreibung, keiner verbogenen Fakten-Interpretation zurückschreckt, um die Menschen, die ihm gläubig zuhören, zur Umkehr in seinem Sinne, Klimaschutz genannt, zu zwingen.

Leider wird den meisten nicht gewahr, dass sich hinter der Maske des Wissenschaftlers ein fanatischer Weltende-Prediger verbirgt.

Video: Das Team vom Klimamanifest von Heiligenroth hat die wildesten Widersprüche und falschen Prophezeiungen der letzten beiden Jahrzehnte des Predigers Latif nachgezeichnet.

Bild 1: Die „Pause“ klar zu erkennen, die El-Nino-Jahre 1998+2015 auch; Bild K-E-Puls 

Disclaimer: Das Team vom Klimamanifest von Heiligenroth bezeichnet Mojib Latif in diesem Video häufiger als Scharlatan. Wir lehnen diese Bezeichnung ab, obwohl auch M. Latif – wie gezeigt wird – einen anderen Wissenschaftler, die nicht seiner Meinung ist – öffentlich und vor laufender Kamera- fälschlich auch schon mal des Betruges bezichtigt. Trotzdem machen wir uns diese Charakterisierung nicht zu eigen, denn es könnte ja sein, dass Latif das glaubt, was er da sagt und lehrt. Wir sehen daher in Herrn Latif eher einen Endzeit-Prediger, denn einen Wissenschaftler, der die Fakten, komme was da wolle, über den Glauben stellen müsste. Und die sehen im großen und Ganzen anders aus, als Herr Latif uns und seinen Zuschauern weismachen will.




Elektroautos: Ein weiteres, nicht eingehaltenes Versprechen der Obama-Kampagne – und das ist gut so!

Nach seiner Amtseinführung legte er im März 2009 nach, und zwar in Gestalt einer executive order, in der er „2,4 Milliarden Dollar Förderung anbot für die nächste Generation von Elektrofahrzeugen (EV)“. Dies sollte helfen, „das Ziel des Präsidenten zu erreichen, bis zum Jahr 2015 eine Million Hybrid-Fahrzeuge auf die Straße zu bringen“. In seiner Rede zur Lage der Nation im Januar 2011 (hier) setzte er seinen Feldzug fort: „Wir können unsere Abhängigkeit von Öl durchbrechen … und zum ersten Land werden, das bis zum Jahr 2015 1 Million Elektroautos auf die Straße bringt“.

Eine im Februar 2011 im Scientific American erschienene Analyse trug den Titel [übersetzt] „Ist Obamas Ziel bzgl. 1 Million Elektroautos auf den US-Autobahnen bis 2015 realistisch?“ In dem Artikel heißt es: „Die Obama-Administration erkennt, dass das Erreichen eines solchen Zieles ohne Hilfen seitens der [US-]Bundesregierung unmöglich sein wird“. Dann skizzierte der Beitrag, wie die Dollarmilliarden aus der öffentlichen Förderung das erreichen sollten, was zugegebenermaßen „immer noch ein Luftschloss“ sein könnte. Der Artikel kommt zu der Schlussfolgerung: „So viel regierungsamtliche Beteiligung hat den Regierungen der US-Staaten und der privaten Industrie geholfen, auch bedeutende Investitionen im EV-Bereich vorzunehmen“.

Im gleichen Monat bezeichnete das Energieministerium DOE in einem Bericht die 1 Million Elektrofahrzeuge bis 2015 als „ambitioniert“ und „erreichbar“. Weiter heißt es darin: „Aus diesem Grunde hat Präsident Obama Schritte vorgeschlagen, die amerikanische Führung bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen auszubauen, einschließlich Verbesserungen der bestehenden Steuervorteile für Verbraucher. Die Programme sollen Städten helfen, sich auf die wachsende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen vorzubereiten sowie auf Unterstützung für Forschung und Entwicklung“.

Im Jahre 2013 hat das DOE diese „überspannte [quixotic]“ Objektive „abgeschwächt“, wie es bei Cleantechnica.com bezeichnet wurde. Reuters zufolge sagte das DOE im Januar 2013: „Ob wir jenes Ziel 2015 oder 2016 erreichen, ist nicht so wichtig im Vergleich dazu, dass wir auf dem richtigen Pfad sind, viele Millionen dieser Fahrzeuge auf die Straße zu bekommen“. Dann, vor einem Jahr mit nur noch 11 verbleibenden Monaten bis zur Erfüllung von Obamas Versprechen, stellte sich Energieminister Ernest Moniz der Realität: „Wir hinken dem ambitionierten Ziel von Präsident Obama (Ende 2015) einige Jahre hinterher, aber ich glaube, dass wir dieses Ziel innerhalb weniger Jahre erreichen werden“.

2015 steht jetzt in den Geschichtsbüchern, und nachdem Milliarden Dollar von den US-Steuerzahlern für Subventionen für EV ausgegeben worden waren an Verbraucher und die Industrie berichtet Reuters: „Nur etwa 400.000 Elektroautos sind verkauft worden. Im vorigen Jahr ging der Verkauf um 6% im Vergleich zum Vorjahr auf 115.000 zurück; und dies, obwohl die Industrie etwa 30 Plug-In-Modelle angeboten hat, oftmals mit gewaltigen Rabatten“. Aber obwohl vielleicht 400.000 EVs verkauft worden sein könnten, ist deren tatsächliche Anzahl auf den Straßen wahrscheinlich viel geringer. Die meisten der „Verkäufe“ sind in Wirklichkeit Verpachtungen, und wenn die Pachtzeit abgelaufen ist, rollen die EVs zurück zum Händler und von dort zum Hersteller. Fahrer wollen sie einfach nicht haben, selbst wenn generöse Anreize geboten werden, dass gemietete Modell auch zu kaufen. Dem Wall Street Journal zufolge gibt es kaum eine Nachfrage nach Gebraucht-Elektrofahrzeugen.

Unabhängig von den geringen Verkaufszahlen sagt Reuters: „Die Industrie fährt damit fort, neue Modelle auf den Markt zu bringen als Reaktion auf Aufträge der Regierung und aufgrund des eigenen Wunsches, Marken zu kreieren, die für Umwelt-Innovation stehen“. Und da gibt es die Krux der EV-Bemühungen: „Umwelt-Innovation“ – es gibt ein Gefühl, dass EVs das Richtige für die Umwelt sind. Bei reuters heißt es weiter: „Viele Autobauer machen sich Sorgen, weil die Verbraucher sie als technologisch rückständig betrachten, wenn sie keine elektrischen Autos herstellen – selbst falls sie diese nicht in großer Zahl verkaufen können“. Befürworter grüner Autos sagen: EVs sind ein Standbein der Bemühungen, Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren“.

Während der Verkauf enttäuschend war, steigert die Industrie die Herstellung von EVs als Folge „eines Zustromes staatlicher und öffentlicher Gelder sowie damit zusammen hängende Aufträge“. Dies drängt die EVs in den Markt „weit unter den Herstellungskosten“. Nachdem weiterhin gutes Geld schlechtem hinterher geschmissen wurde,  erklärte Moniz vor einem Jahr, dass das Energieministerium „56 Millionen Dollar neue Zuwendungen auslobt für Forschungsprojekte, die zum Ziel haben, die Effizienz von Elektroautos zu reduzieren und zu verbessern“.

All dies, dazu gedacht, CO2-Emissionen zu reduzieren und umweltlich innovativ zu erscheinen, aber das geht am Ziel vorbei.

Im Dezember 2014 wurde eine Studie veröffentlicht, in der behauptet wird, dass Elektroautos „3,6 mal mehr Ruß und Smog erzeugen als mit Benzin betriebene Fahrzeuge“. Der Mitautor der Studie Julian Marshall, Ingenieur-Professor an der University of Minnesota, sagt: „Es ist irgendwie schwierig, Benzin aus dem Feld zu schlagen. … Viele Technologien, die wir als sauber ansehen, sind nicht besser als Benzin“. In Wirklichkeit werden diese Null-Emissions-Fahrzeuge allgemein durch Kohle angetrieben.

Mit der Lektüre der Kommentare zu der Berichterstattung bei CBS verwerfen EV-Befürworter die Schlussfolgerung, dass EVs nicht so grün sind als wir vorgeben.In einem Kommentar heißt es sogar: „Ich bekomme einen Hauch des nicht so schwachen Geruchs von Big Oil in die Nase. Hat man vielleicht die Ergebnisse der Studien adjustiert???“.

Popular Mechanics zufolge „schwärmen Forscher aus, um die Auswirkungen verschiedener Alternativen, ein Auto anzutreiben, auf die menschliche Gesundheit zu studieren“. Überraschenderweise „waren Fahrzeuge mit innerer Verbrennung, die mit Äthanol aus Mais betrieben wurden, sowie mit Kohlestrom betriebene Elektroautos die wirklichen Sünder“.

Während EV-Befürworter behaupten wollen, wie es einer getan hat, dass EVs durch Wind- und Solarenergie angetrieben werden, stützen die Fakten diese Phantasterei nicht.

Im November war in der Washington Post (WP) eine große Story erschienen: „Elektroautos und die Kohle, die sie antreibt“. Darin heißt es: „Parallel zu dem Boom gab es eine rasant steigende Nachfrage nach Energie, um die Fahrzeuge aufzuladen, welche mit einem einzigen Ladevorgang genauso viel Energie verbrauchen können wie ein normaler Kühlschrank während eineinhalb Monate Betriebszeit“.

Die niederländische Stadt Rotterdam verbannt „die ältesten Abgas ausspuckenden Fahrzeuge“ aus der Stadt. „Dank großzügiger Steueranreize, hat der Anteil elektrischer Fahrzeuge in den Niederlanden schneller zugenommen als in fast jedem anderen Land der Welt“. Und wie stillen sie die „rasant steigende Nachfrage nach Energie“? Mit drei neuen Kohlekraftwerken.

Die WP folgert: „Aber trotz all dieser Bemühungen auf lokaler und nationaler Ebene werden die Niederlande ihre Emissionsziele bis 2020 verfehlen – als Folge der neuen Kohlekraftwerke“. Noch mehr Kohlekraftwerke – befeuert mit billiger amerikanischer Kohle – sind wegen der gestiegenen Nachfrage von EVs in Planung.

In China sind die Auswirkungen ähnlich; dort haben sich die EV-Verkaufszahlen vervierfacht. Die WP stellt fest: „Chinesische Führer haben Elektroautos als eine Möglichkeit begrüßt, Städte mit der schlimmsten Luftqualität weltweit sauberer zu machen. Aber der chinesische Energiemarkt hängt sehr stark von Kohle ab; die Verschmutzung wird einfach aus den Zentren der Städte zu deren Außenbezirken verlagert“. Jüngst hat Reuters eine Reihe von Studien der Tsinghua University angesprochen. Die Ergebnisse? „In China aufgeladene Elektroautos erzeugen zwei bis fünf mal so viel Partikel und Chemikalien, die zu Smog beitragen, wie mit Benzinmotoren angetriebene Autos“.

Seit den siebziger Jahren haben Autohersteller dank amerikanischer Innovation und Initiativen Abgase und Schmutz dramatisch eingedämmt. Die globale Flotte von Transportfahrzeugen auf EVs umzurüsten, wie es mit Steueranreizen versucht wurde, machen weder umweltlich noch ökonomisch Sinn. Der ehemalige GM-Vize-Vorsitzende Bob Lutz, der die Entwicklung des originalen Chevy Volt geleitet hatte, erklärt: „Falls Benzin 8 Dollar pro Gallone [ca. 4 Liter] kosten würde, würden sich für die Verbraucher die Kosten von Elektroautos ziemlich schnell amortisieren. Aber bei einem Preis von 1,50 Dollar pro Gallone – wer will da die 8000 oder 10.000 Dollar Aufschlag hinblättern?“

Es zeigt sich, dass Obamas 1 Million EVs bis 2015 ein „Luftschloss“ war. Selbst die [US-]Bundesregierung hat die projizierten Zahlen nie geglaubt. Seine Ideale sind weder mit den Interessen der Verbraucher noch mit der Technologie konsistent.

The author of Energy Freedom, Marita Noon serves as the executive director for Energy Makes America Great Inc., and the companion educational organization, the Citizens’ Alliance for Responsible Energy (CARE). She hosts a weekly radio program: America’s Voice for Energy—which expands on the content of her weekly column.

Übersetzt von Chris Frey EIKE




300 Wissenschaftler wollen, dass die NASA endlich aufhört, Wahrheit zu verstecken

„Wir, die Unterzeichneten, Wissenschaftler, Ingenieure, Ökonomen und Andere, die sorgfältig die Auswirkungen des durch menschliche Aktivitäten freigesetzten Kohlendioxids untersucht haben, möchten unserer Unterstützung für die Bemühungen des Committee on Science, Space and Technology Ausdruck verleihen sicherzustellen, dass Agenturen der Regierung im Einklang mit den Vorschriften stehen, soweit es den Data Quality Act [etwa: Gesetz zum Erhalt der Qualität von Daten] betrifft“. Dies schrieben etwa 300 Wissenschaftler, Ingenieure und andere Experten dem Vorsitzenden des House Science Committee, dem Republikaner aus Texas Lamar Smith. „Unserer Ansicht nach … hat die NOAA gegen die Vorschriften des OMB (Office of Management and Budget) sowie gegen ihre eigenen Vorschriften verstoßen, die im Zusammenhang mit dem Data Quality Act ausgegeben worden sind“

Das Data Quality Act schreibt öffentlichen Agenturen wie der NOAA vor, „die Qualität, Objektivität, Brauchbarkeit und Integrität von Informationen sicherzustellen, einschließlich statistischer Informationen“.

Smith hat im Sommer des vorigen Jahres ein Ermittlungsverfahren gegen die NOAA angestrengt wegen Bedenken, dass die NOAA-Studie einzig der Unterstützung der politischen Agenda von Präsident Obama dienen soll. Demokraten und die Medien haben in großem Umfang gegen die Ermittlungen gegen NASA-Wissenschaftler und politische Beamte opponiert, aber Smith ist entschlossen, mit der Untersuchung fortzufahren. Im Dezember haben NOAA-Funktionäre E-Mails an Untersucher des Kongresses übergeben.

„Es ist der Kontrollauftrag des Komitees sicherzustellen, dass öffentliche Wissenschaftsagenturen transparent sowie dem Steuerzahler gegenüber Rechenschaft schuldig sind, die deren Forschungen finanzieren“, sagte Smith der Daily Caller News Foundation. „Die Amerikaner sind es leid, dass Forschung hinter geschlossenen Türen betrieben wird, von wo lediglich herausgepickte Schlussfolgerungen nach außen dringen, aber keine Fakten. Dieser Brief zeigt, dass Hunderte angesehener Wissenschaftler und Experten darin übereinstimmen, dass die Bemühungen der NOAA, historische Temperaturdaten zu verändern, sorgfältigste Untersuchungen verdienen“.

Von den 300 Unterzeichnern haben 150 einen Doktorgrad in benachbarten Fachgebieten. Unter ihnen sind auch: 25 Klima- oder Atmosphärenwissenschaftler, 23 Geologen, 18 Meteorologen, 51 Ingenieure, 74 Physiker, 20 Chemiker und 12 Ökonomen. Außerdem findet sich unter den Unterzeichnern ein Physik-Nobelpreisträger und zwei Astronauten.

NOAA-Wissenschaftler haben Temperaturmessungen in Kühlwasser für Schiffsmotoren dazu verwendet, andere Daten nach oben zu adjustieren, um den „Stillstand“ aus den Temperaturaufzeichnungen zu eliminieren.

Die fragliche NOAA-Studie behauptet, dass die Wissenschaftler eine Lösung des 15 Jahre langen „Stillstands“-Problems der globalen Erwärmung gefunden haben. Sie „adjustierten“ den Erwärmungs-Stillstand, indem sie die Temperaturaufzeichnungen von 1998 bis 2012 „adjustierten“ und behaupteten danach, dass die „neue Analyse eine mehr als doppelt so starke Erwärmung zeigte als die alte Analyse im globalen Maßstab“.

Versteckt die NOAA Daten zur globalen Erwärmung, die nicht zu ihrem Narrativ passen?

„Wie zahlreiche Wissenschaftler eingeräumt haben, sind die Messungen des in Schiffe einströmenden Kühlwassers eindeutig kontaminiert durch Wärmeleitung aus den Maschinen. Daher war niemals beabsichtigt, diese Daten für wissenschaftliche Untersuchungen heranzuziehen“, schrieben die Klimawissenschaftler Dr. Patrick J. Michaels und Dr. Richard Lindzen vom CATO Institute auf dem Wissenschaftsblog WUWT. „Das Aufwärts-Adjustieren guter Daten, damit diese zu schlechten Daten passen, scheint sehr fragwürdig“.

Und weiter: „Wenn wir die alten Daten von den neuen Daten subtrahieren, erkennt man sofort, dass die NOAA genau das getan hat“, schrieben der Klimaexperte Bob Tisdale und der Meteorologe Anthony Watts im gleichen Wissenschaftsblog. „Es ist immer wieder das Gleiche: Mit den Adjustierungen wird die Vergangenheit kälter gemacht, was folglich zu einer stärkeren Neigung des Temperaturanstiegs-Trends führt. Ihre Absicht und ihre Verfahren sind so offensichtlich, dass sie lächerlich sind“.

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Link: http://icecap.us/index.php/go/political-climate vom 29.1.2016

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Kohlendioxid: Das Elixier des Lebens

Photosynthese ist das, was das atmosphärische CO2 in kohlenstoffhaltige Materialien umwandelt, die Urbaustoffe aller Pflanzen. Als Folge des Umstands wiederum, dass Pflanzen die Nahrungsgrundlage aller höheren Lebensformen auf der Erde sind, enthalten diese auch dieses Element.

CO2 – ein Geschenk Gottes

Wirklich, ohne jenes CO2 wäre keinerlei Leben auf der Erde möglich, zumindest nicht von der Art wie derzeit. Es gibt keinen einzigen Organismus, dessen Körper keinen „Kohlenstoff“ enthält in einer von all seinen Millionen chemischen Formen. Es gibt keinen einzigen – Punkt!

Das Gottesgeschenk CO2 treibt auch den Photosynthese-Prozess an, der es den Lebensformen erlaubt, in Fülle zu blühen. Die Pflanzen brauchen das CO2 für ihr Wachstum und zur Ausbildung von Früchten oder Samen, von denen auch die höheren Lebensformen leben. Im Verlauf dieses Prozesses über viele Millionen Jahre wurde die Erdatmosphäre mit molekularem Sauerstoff angereichert, das für unsere Atmung unabdingbar ist. Dieser Sauerstoff ist, chemisch gesprochen, aus dem CO2 entnommen worden. Einfach gesagt: kein CO2 in der Luft bedeutet auch kein Sauerstoff in der Luft; es gibt keine andere Quelle atmosphärischen Sauerstoffs – Punkt!

Aber das ist nicht alles, die photosynthetische Umwandlung von CO2 in Pflanzenmaterial hat eine weitere Konsequenz. Trotz aller gegenteiligen Behauptungen ist CO2 der EINZIGE Grund, dass die Ozeane und Süßwasser-Systeme alkalisch sind, auch basisch genannt.

Sauer vs. basisch

Der pH-Wert ist eine Maßzahl für den Säuregrad. Liegt dieser unter 7,0, ist das System sauer, liegt er darüber, ist es basisch. In jedem Frühjahr weisen Ozeane und Süßwasser in allen Breiten steigende pH-Werte auf (sie werden basischer) als in den Tiefen des Winters. Dieses Phänomen wird auf der ganzen Welt gleichermaßen beobachtet, auch an der Forschungsstation ALOHA, etwa 150 km nördlich von Hawaii. Dazu wurden schiffsbasierte Messungen durchgeführt, die heute durch verschiedene, mit Kabeln verbundene Bojen und andere Geräte ersetzt wurden.

Obwohl weithin falsch verstanden, ist Leben eine konstante Wechselwirkung zwischen sauren und basischen Bedingungen. Zum Beispiel ist auch die Ausbreitung von Säugetieren davon abhängig. Zum Beispiel hat menschliches Sperma einen pH-Wert um 8,0. Im Gegensatz dazu ist das vaginale Sekret mit einem pH-Wert von 4 sauer. Wenn sonst kein weiteres, so zeigt allein schon dieses Beispiel die Wechselwirkung zwischen sauren und basischen Umgebungen in der Welt. Organismen im Wasser, egal ob Salz- oder Süßwasser, sind in dieser Hinsicht nicht davon unterscheidbar; Leben ist vom richtigen pH-Wert abhängig – überall.

Allerdings gibt es für all das eine große Bedingung: Das Ökosystem muss weiterhin so funktionieren, wie es das seit Millionen Jahren getan hat. Wird das System ernsthaft durch Überbeanspruchung oder durch das Habitat zerstörende Maßnahmen gestört, wird dies rasch zu katastrophalen langfristigen Konsequenzen führen. Ein Beispiel ist der Zusammenbruch der Kabeljau-Population vor der Küste Neufundlands. Nachdem sich der jährliche Fang von etwa 250.000 Tonnen seit Beginn des 20. Jahrhunderts auf etwa 750.000 Tonnen verdreifacht hatte – zumeist durch europäische Fischfangflotten – in den sechziger Jahren, haben die Kabeljau-Bestände drastisch abgenommen und sind bis zum Jahr 1992 praktisch verschwunden. Selbst heute, nach über zwei Jahrzehnten eines Fischerei-Moratoriums, warten die Kabeljau-Bestände immer noch auf ihre Rückkehr zur ursprünglichen Vielfalt.

Obwohl der Kabeljau vor Neufundland ein deutliches Beispiel ist, wurden andere Fischbestände anderswo in der Welt ebenfalls über ihre Kapazität der natürlichen Regeneration hinaus ausgebeutet. Viele Bücher beschreiben diesen Vorgang, z. B. Deserted Ocean von Norman Holy (ISBN-13: 978-1-4389-6494-2) sowie Out of Fishermen’s Hands von Gary Sharp et al.

CO2 – unabdingbar für die Photosynthese

Die oben erwähnte ALOHA-Station ist seit nunmehr über zwei Jahrzehnten in Betrieb, in jüngster Zeit zumeist automatisiert mittels einer Kabelboje. Wie jede Graphik der jährlichen pH-Wert-Variationen im Wasser zeigt, nimmt der pH-Wert des Wassers in jedem Frühjahr und Sommer zu, um im Herbst und Winter wieder abzunehmen. Sowohl jahreszeitliche als auch vieljährige Variationen der Ozean-Chemie werden an allen Forschungsstationen routinemäßig gemessen, einschließlich der fast 4000 autonomen Treibbojen des Argo-Netzwerkes. In großen Süßwassersystemen wie den Großen Seen werden regelmäßig ähnliche Messungen durchgeführt.

Die Daten all dieser Messungen zeigen allesamt das gleiche Bild: nämlich einen Anstieg der pH-Werte (Zunahme der basischen Eigenschaften), wenn die Natur erst einmal nach dem jahreszeitlich bedingten Schlaf erwacht und die primäre Produktion (Photosynthese) wieder in die Gänge kommt. Es ist wirklich ziemlich einfach, das zu erklären: Das CO2 wird vom Wasser aus der Atmosphäre entnommen, und zusammen mit im Wasser gelösten Mineralien und der jahreszeitlich zunehmenden Photosynthese-Aktivität nimmt der pH-Werte des Wassers ZU.

Ohne auch nur eine dieser drei Komponenten – d. h. Kohlendioxid, Mineralien und Sonnenlicht – gäbe es kein Leben auf der Erde, weder an Land noch im Wasser!

Seien wir dankbar für unser glückliches Schicksal, dieses Gottesgeschenk ausreichenden Kohlendioxids in der Atmosphäre zu haben!

Zusatz des Übersetzers: jeder, der das CO2 in der Atmosphäre bekämpfen will, will in Wirklichkeit das Leben auf der Erde bekämpfen! Jeder – auch die Kirche!

Link: http://canadafreepress.com/article/78404

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Rückblick auf den Januar 2016

Bild rechts: Januar 2016: In Teilen Deutschlands zeitweise recht winterlich, so wie hier im Thüringer Becken. Foto: Stefan Kämpfe

Über die letzten 29 Jahre zeigt sich überraschendes:

Grafik1: Der Wintermonat Januar wurde überhaupt nicht wärmer in den letzten 29 Jahren. Alle deutschen Medienmeldungen der letzten vier Wochen über den Januar waren falsch. Die Trendlinie zeigt eine deutliche Abkühlung. Seit 1988 fallen die Januartemperaturen in Deutschland. Es wird kälter und nicht wärmer.

Und wie gegensätzlich sich die Januar- Temperaturen und die CO2- Konzentration entwickelt haben, zeigt die folgende Grafik am Beispiel der DWD- Station Erfurt/Weimar (der Januar 2016 ist an dieser mit einem vorläufigen Wert von 0,2°C fast normal ausgefallen):

Grafik 2: Temperaturentwicklung in Erfurt (316m). Um sie in einem Diagramm mit der CO2-Konzentration, welche von 351 ppm (1988) auf knapp über 400 ppm (Anfang 2016) am Mauna- Loa- Observatorium gestiegen ist, mussten Indexwerte berechnet werden. Den wärmsten Januar seit 1988 gab es hier 2007 mit +4,4°C, den kältesten 2010 mit minus 5,1°C.

Nun sind diese Messungen des DWD nicht wärmeinselbereinigt. Seit 1988 hat die Bevölkerung Deutschlands leicht zugenommen, vor allem aber wurde überall gebaut, täglich kommen 110 ha an Gebäuden und Straßen hinzu, Heizungen und Autos haben zugenommen und die gesamte in den Molekülen gespeicherte Wärme der fossilen Energieträger dient der Aufheizung der Städte und der freien Landschaft. Neuerdings heizen die „Erneuerbaren Energien“ der freien Landschaft kräftig ein, denn die Windräder verhindern, dass sich nachts eine bodennahe Kaltluftschicht bildet; tagsüber bremsen sie den kühlenden Wind in Bodennähe. Und die Solarpaneele der „Solarparks“ wandeln kaum 10% der Solarenergie in Strom um, absorbieren aber durch ihre dunkle Oberfläche fast alle übrige eintreffende Solarenergie, während die ungestörte, im Januar nicht selten schneebedeckte Landschaft fast alle Solarenergie reflektiert. Diese schleichende, jährlich wachsende Zusatzwärme ist in den DWD-Messdaten verborgen. Könnte man Sie herausrechnen, also um einen Wärmeinselfaktor –WI- korrigieren, dann wäre die Abkühlung noch stärker. Die menschengemachte Zusatzwärme wirkt der Januarabkühlung sogar entgegen, ohne diese Zusatzwärme würde die Trendlinie noch stärker fallen.

Wir fragen uns: Wie hoch ist diese menschengemachte Zusatzerwärmung im Zeitraum der letzten 29 Jahre? bzw. wie stark wäre die Januarabkühlung in Deutschland, wenn sich unser Land in diesem Zeitraum überhaupt nicht durch Menschenhand verändert hätte. Über einen Leser haben wir den Zugriff auf die Station Amtsberg am Fuße des Erzgebirges erhalten. Glücklicherweise scheint dort die Zeit seit fast 30 Jahren stehen geblieben zu sein, so dass wir die Station als fast WI-frei und in einer größeren Umgebung als fast unbeeinflusst bezeichnen können.

Grafik 3: Bei der fast WI-freien Station Amtsberg am Fuße des Erzgebirges in der Nähe von Chemnitz sehen die letzten 29 Januarmonate ähnlich aus wie die DWD-Grafik

Es gibt zu den DWD-Werten für Gesamtdeutschland jedoch zwei Unterschiede:

1.) Der Monat Januar ist gegenüber dem Deutschlandschnitt etwa um 1 Grad kälter.

2.) In der linken Hälfte des Diagrammes, also zu Beginn der Betrachtung lagen die Temperaturen noch näher beieinander, in der rechten Hälfte wird der Temperaturunterschied zwischen Deutschland und Amtsberg größer.

Das führt im Endeffekt dazu, dass die Trendlinie von Amtsberg fallender ist als die von Deutschland. Wie aus den beiden Grafiken ersichtlich, wurde der Januar in Deutschland kälter, aber in Amtsberg noch kälter. Der Unterschied der beiden Trendlinien ergibt eine Größenabschätzung auf den Januar-Wärmeinseleffekt für Deutschland in den letzten 29 Jahren.

Überschlag: Die DWD-Trendlinie ist um 1 K gefallen, die von Amtsberg um 2 K. Demnach beträgt der WI für Deutschlands für den Monat Januar über die letzten 29 Jahre etwa 1 Kelvin, wobei anzumerken ist, dass der Vergleich einer einzelnen Station mit dem „Rastermittel“ des DWD nur grobe Hinweise liefern kann.

Dieser Betrag ist weitaus mehr, als wir, genauer Raimund Leistenschneider aus seiner statistischen Erhebung mit 0,6K für die letzten 35 Jahre für die DWD-Jahresmittelwerte errechnet hat.

Fehlerabschätzung: Nun könnte man natürlich einwenden, dass es sich nur um den Januar handelt, und in diesem Monat wird besonders viel geheizt, ebenso verbrauchen die Autos 30% mehr Sprit und der Stromverbrauch liegt im Januar ebenfalls um 50% höher als in den Sommermonaten. Und jedwede Energie wird am Schluss als Wärme in die Landschaft freigesetzt. Haben wir durch die Auswahl des Monates Januar also cherry- picking betrieben?

Auch lassen wir den Einwand zu, dass sich das Erzgebirge in den letzten 29 Jahren mehr abgekühlt haben könnte als das restliche Deutschland. Diesen Bedenken wollen wir in den nächsten Artikeln selbst nachgehen, indem wir einerseits nach anderen fast WI-freien Stationen im Rest Deutschlands suchen werden, aber auch genauso mit „normalen“ Messstationen Stationen im Erzgebirge vergleichen wollen. Also mit solchen, wo in der Umgebung der angebliche Aufschwung Ost und die blühenden Landschaften, die in der Realität eine Naturzerstörung darstellen, angekommen sind.

Trotzdem waren wir bei unserer Arbeit selbst überrascht, dass sich der in den deutschen Daten versteckte, schleichend anwachsende WI-effekt auf so einfache Weise zeigen lässt, und dass unsere bislang angegebene Größenordnung des WI stimmt. Der DWD gibt inzwischen längst zu, dass seine erhobenen Daten nicht wärmeinselbereinigt sind.

Und wer von den Lesern zum ersten Male von unserem WI-Korrekturfaktor hört und nur staunt, dem sei lediglich gesagt: Dass man die Temperaturen von heute und von früher nicht direkt vergleichen kann.

1.) Ab 20 Jahre Zeitdifferenz braucht man einen WI-Korrekturfaktor.

2.) Der WI-Korrekturfaktor ist umso höher, je größere Zeiträume man betrachtet.

Wir möchten abschließend aber auch betonen, dass die Leiter der Wetterstationen zuverlässig arbeiten, ihre erhobenen Daten sind nicht anzweifelbar. Diese und der DWD in Offenbach können nichts dafür, dass sich Deutschland laufend durch menschliche Eingriffe wärmend verändert. Umso größer dürfte die Überraschung sein, dass der Monat Januar sich trotz dieser WI-Zusatzwärme seit 29 Jahren deutschlandweit sogar abkühlt.

Zu den Medienkatastrophenmeldungen über eine angebliche Erwärmung in diesem Januar in Deutschland sei noch gesagt: Die waren natürlich alle falsch, am Nordpol herrscht Polarnacht und die Eisbären halten Winterschlaf. Die Eisfläche ist auf fast 15 Mio km2 angewachsen und wird sich bis Ende März weiter vergrößern. Der Ausdruck Lügenpresse stimmt auch diesmal weitgehend wieder.

Jedoch fiel der Januar 2016 mit 1,2 C in Deutschland auch nicht übermäßig kalt, sondern durchschnittlich aus. Dabei gab es aber starke räumlich- zeitliche Temperaturkontraste zwischen einem viel kälteren Nordosten und einem insgesamt milden Südwesten, was ebenfalls beweist, dass nicht die CO2- Konzentration, sondern Großwetterlagen und Luftmassen bestimmen, wie warm oder kalt es ist:

Grafik 4: In der ersten Januardekade 2016 herrschten über Deutschland enorme Temperaturgegensätze von 15 Kelvin: Minus 9 Grad an der Oder, plus 5 Grad westlich des Rheins. Bildquelle: wetteronline.de, ergänzt von Stefan Kämpfe

In anderen Teilen der Welt kam es zu neuen Kälterekorden. Darüber wurde sogar kurz in den Medien berichtet:

Dieser asiatische Kälteeinbruch ist bemerkenswert, denn Taiwan und das ebenfalls betroffene Honkong liegen auf einem südlicheren Breitengrad, als Kairo!

Wir fordern unsere Leser auf, anhand unserer Grafiken den Medien vor Ort mitzuteilen, dass der Monat Januar nicht wärmer, sondern seit 29 Jahren kälter wird und dass die Klima-Abkühlung des Monates Januar viel größer wäre, wenn man die schleichend wachsende Zusatzwärme aus den DWD-Daten herauskorrigieren würde.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger Klimaforscher

Stefan Kämpfe, Diplom- Agrar- Ingenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher