Wie der Deutsche Wetterdienst seine Daten einseitig auswertet

Doch in diesem Artikel soll nicht die Höhe der Wärmeinselbereinigung um Vergleichbarkeit herzustellen im Vordergrund stehen, sondern die real vom DWD veröffentlichten Temperaturdaten. Aus diesen Daten liest die Führungsspitze einen Beweis für die angeblich C02-menschengemachte Klimaerwärmung heraus, so auch vor kurzem bei der Presseerklärung am 7. März. Wie das geschieht, soll hier erklärt werden.

Als Beispiel wählen wir die Jahreszeit Winter, zunächst über einen längeren Zeitraum

Grafik 1: Im Diagramm sind die letzten 107 Winter aufgetragen. Es wurde keinesfalls immer wärmer wie der DWD das in seinen Presseerklärungen suggeriert, sondern der Winter hatte zu Beginn des letzten Jahrhunderts einen Höhepunkt, fiel dann kurz nach der Mitte – von 1945 bis 1965- in eine Kältedelle, um sich dann daraus wieder emporzuarbeiten. Momentan sind wir wieder auf einem Höhepunkt, bzw. hinter einem Wendepunkt angelangt.

Eine Frage zur Anregung an den Leser sei erlaubt: Was sind nun die „normalen“ deutschen Wintertemperaturen?

Grundsätzlich ist der Temperaturverlauf aller Jahreszeiten und Monate in den deutschen Temperaturdaten ähnlich. Auch der erste Frühlingsmonat März verhält sich ähnlich, die Kältedelle beginnt nur etwas früher.

Grafik 2: Monat März im gleichen Betrachtungsraum. Auch der März zeigt in den letzten 100 Jahren zwei Temperaturhöhepunkte und eine Kältedelle. Da die Kältedelle etwa fünf Jahre früher war wie bei den drei Wintermonaten, haben wir auch den Wendepunkt in der Gegenwart schon überschritten, die polynome Trendlinie zeigt bereits am Schluss nach unten.

Im Wesentlichen verhalten sich die Deutschlandtemperaturen nach einer sinusähnlihcen Schwingung. Die Kältedelle, also der untere Wendepunkt der Sinusschwingung lag in der Mitte des letzten Jahrhunderts bei manchen Monaten etwas früher, bei anderen wie beim April (hier nicht aufgeführt) etwas später.

Diese Grafik 2 zeigt, dass die stetig zunehmende CO2-Konzentration in der Luft von damals (1920) 0,03% auf heute 0,04% keinen statistischen Zusammenhang zeigt mit dem vom Deutschen Wetterdienst gemessenen Temperaturverlauf. Die leichte CO2-Zunahme kann nicht bis 1960 die Temperaturen erniedrigen, und dann wieder ansteigen lassen. Betrachtet man das Deutsche Jahresmittel ab dem Beginn der 2000er Jahre, also den Zeitraum, in dem die CO2- Konzentration besonders stark gestiegen ist, so zeigt sich praktisch keine Temperaturzunahme mehr:

Grafik 3: Seit dem Beginn der 2000er Jahre stagnieren in Deutschland die Temperaturen- trotz stark steigender CO2- Werte.

Der Trick der CO2-Erwärmungsverkünder

Um das Märchen der sich ständig fortsetzenden und stetig steigenden Erwärmung den Medien und damit den Deutschen zu verkaufen, betreibt die Führungsriege des DWD ein ausgesprochenes Cherry-picking.

  1. Der wahre vom DWD ermittelte Temperaturverlauf wie oben aus den Grafiken ersichtlich, wird nicht erwähnt. Der Sinusverlauf der Temperaturen wird verschwiegen.

  2. Als Startpunkt der Betrachtung nimmt der DWD entweder die Jahrhundertmitte oder die Kältedelle vor 1900 und veröffentlicht dann die linear steigende Trendlinie bis zur Gegenwart. (siehe Grafik 4)

Mit dem international gültigen Vergleichszeitraum von 1961 bis 1990 steht dem DWD derzeit auch noch das Definitionsglück zur Seite, was der DWD als Vergleich nehmen darf. Der Großteil des international gültigen Betrachtungszeitraumes befindet sich noch in der Kältedelle. Bei diesem gewählten Betrachtungsansatz ist diese Aussage vom 7.März dieses Jahres –siehe DWD homepage- „In Deutschland waren 23 der insgesamt 25 Jahre seit 1991 zu warm“ sogar richtig, wobei der Ausdruck „zu warm“ bewusst falsch gewählt ist. Dann müsste man die Kältedelle nämlich als Normaltemperatur für Deutschland ansehen, womit bestimmt niemand einverstanden sein kann.

Diesen Betrachtungstrick des DWD erklären wir nun an einem Beispiel: Mit einem gewählten Startbetrachtungsjahr 1954 in der Kältedelle und einer linearen Trendlinie erscheint dann folgendes Diagramm, aus welchem der DWD und die anderen CO2-Erwärmungsanhänger weitere Prognosetricks ableiten:

Grafik 4: Mit 1954, dem Startjahr der Betrachtung haben wir ein Jahr in der Kältedelle gewählt, die Trendlinie zeigt eine stetige Fortsetzung der Erwärmung. Dabei verschweigt der DWD nicht nur die Kältedelle, sondern er manipuliert auch noch die Zukunftsbetrachtung.

Trick 4: Das Diagramm ist nur eine Momentaufnahme für den gewählten Zeitraum. Die steigende Trendlinie besagt lediglich, dass es in der Gegenwart wärmer ist als in der Jahrhundertmitte.

Trick 5: Der DWD behauptet nun wie alle C02-Erwärmungsgläubigen, dass diese steigende Trendlinie ein Beweis der Zunahme der Kohlendioxidkonzentration in der Luft wäre. Zufällig gleich laufende Trendlinien sind wissenschaftlich aber kein Beweis. Erst durch einen Bestätigungsversuch muss wissenschaftlich eine kausale Beziehung bewiesen werden.

Trick 6: Es wird behauptet, dass sich die Trendlinie auch in den nächsten Jahrzehnten ungebremst fortsetzen würde. Dabei wird meist noch orakelt, dass es auch viel schlimmer kommen könne. Reine Softwarespielereien sollen diese Zufallsbehauptungen dann bestätigen und die Menschen ängstigen.

Dabei weiß jeder Statistiker, dass die Trendlinie nur für den Zeitraum gilt, der im Diagramm ausgewiesen ist. Eine Trendlinie beschreibt somit die Vergangenheit und keine Zukunft. Doch welcher Reporter unserer ideologisierten Medien weiß das schon?

Jede Trendlinie beschreibt einen Zeitraum der Vergangenheit. Da wir schon erklärt haben, dass die Deutschlandtemperaturen über die letzten 110 Jahre nach einer Sinusschwingung verlaufen und wir momentan den jüngsten Wendepunkt bereits überschritten haben, fragen wir uns stets, bei welchem Zeitpunkt vor dem Wendpunkt wir inzwischen wieder angelangt sind.

Wir wollen also wissen, seit wann die Temperaturen auf diesem neuzeitlichen Wendepunkt der sinusähnlichen Temperaturschwingung stagnieren.

Grafik 5: Die Wintertemperaturen stagnieren seit 30 Jahren, obwohl die letzten 3 Winter relativ mild waren. Nächstes Jahr werden es dann 31 Jahre Stagnation sein.

Diese Stagnation, die jeder Monat zeigt –siehe nächste Grafik- wird von der Führungsriege des DWD sogar bestritten und entgegen den eigenen Daten behauptet, der Trend zur Erwärmung sei ungebrochen. Diese Aussage, die erst jüngst in einer persönlichen mail des Pressesprechers Gerhard Lux einem der Autoren gegenüber gemacht wurde, muss man eigentlich als eine glatte Lüge bezeichnen. Wir möchten aber nicht so hart ins Gericht gehen, es könnte sich auch lediglich um einen Mangel an naturwissenschaftlicher Ausbildung handeln.

Ergebnis: Es gibt keine 60jährige kontinuierliche Erwärmung der deutschen Winter, sondern lediglich einen 30jährigen Anstieg aus der Kältedelle heraus und einen 30jährigen Stillstand.

Seit wann stagnieren die Frühlingstemperaturen?

Antwort: seit 27 Jahren, das zeigt die nächste Grafik. Da wir uns mitten im Frühling befinden, kann der Leser dann selbst mitverfolgen wo sich der Frühling 2016 einreihen wird. Das Ergebnis Ende Mai wird mit ziemlicher Sicherheit lauten: Die Frühlingstemperaturen Deutschlands stagnieren seit 28 Jahren.

Grafik 6: Die Frühlingsmonate stagnieren seit 27 Jahren. Zwar stagnieren März und Mai auch seit 30 Jahren, aber der April hatte seine Kältedelle nicht um die Jahrhundertmitte, sondern über 10 Jahre später. Auch der Temperatur-Wendepunkt der Gegenwart war dann gute 10 Jahre später.

Fazit: Die weniger naturwissenschaftlich ausgebildete Führungsriege des DWD muss als Unterorganisation des Verkehrsministeriums und damit der Bundesregierung Beweise für die gegenüber der Bevölkerung behauptete stetige Erwärmung aufgrund einer CO2-Zunahme abliefern. Das ist der eigentliche Grund, weshalb die seit fast drei Jahrzehnten andauernde Temperaturstagnation der Winter- und Frühlingstemperaturen in Deutschland verschwiegen wird.

Wir möchten zum Schluss nochmals betonen, dass alle Daten die Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes sind, und damit nicht wärmeinselbereinigt. Sonst wäre die Stagnation je nach Monat oder Jahreszeit um ein bis zwei Jahre länger. Die zunehmenden Wärmeinseleffekte in den deutschen Temperaturreihen erklären auch, weshalb der neuzeitliche Wendepunkt der sinusähnlichen Temperaturschwingung vor etwa 15 Jahren etwas höher liegt als der Wendepunkt vor 100 Jahren.

Kurze Antwort auf unsere Artikelüberschrift:

Der DWD geht bei Temperaturbetrachtungen immer von den beiden Kältedellen um die Jahrhundertmitte des letzten oder gar des vorletzten Jahrhunderts aus.

Die Temperaturdaten des DWD sind nicht wärmeinselbereinigt.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und neutraler Klimaforscher

Stefan Kämpfe, Diplom- Agraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher




Deutschlands erneuerbare Energie in Nöten

Was also ist Energiewende? Es ist ein Konglomerat verschiedener politischer Maßnahmen, die man mit folgendem Plan umschreiben kann: man steige aus der Kernenergie aus, während man Wind und Solar einen Schub verleiht, indem man den Erzeugern langfristig weit über dem Marktpreis liegende Einspeisetarife garantiert. Es war ein Plan, der von Anfang an ungeprüft allen Glaubensmaximen der modernen grünen Bewegung gefolgt ist – und bei jedem Schritt gab es massive Probleme.

Die Einspeisetarife dienen als Gesamtsubvention zur Unterstützung der Energiewende, und die Ausweitung erneuerbarer Energien im Jahre 2014 kostete etwa 24 Milliarden Euro. Für das Jahr 2015 wurden Kosten um 27 Milliarden Euro projiziert.

Und trotz all dem zeigen die CO2-Emissionen von Deutschland während der letzten 7 Jahre einen leichten Aufwärtstrend einschließlich eines Anstiegs um 1% im Jahre 2015.

Dies wurde als „ein Schlag gegen die Behauptungen des Landes, Führer in punkto Klima zu sein“ bezeichnet. Verbraucher, die einst gedacht hatten, dass es nicht viel kosten würde, zahlen inzwischen mit die höchsten Strompreise weltweit. Hunderttausenden Haushalten wurde mittlerweile der Strom abgestellt, weil diese nicht mehr in der Lage waren, die Rechnung zu zahlen (1).

Deutschlands Stromnetz ist jetzt instabiler als während vieler Jahrzehnte zuvor. Diese Tatsache zusammen mit den hohen Strompreisen vertreibt immer mehr die Industrie.

Und es könnte noch schlimmer kommen! Im Zuge der pathetischen Erklärungen der Paris-Konferenz, die globalen CO2-Emissionen zurückzufahren, war eine ganze Anzahl von hochrangigen Bürokraten im Umweltministerium der deutschen Regierung eifrig dabei, sich ein ,radikales Gesetz‘ unter der Bezeichnung ,Klimaschutz 2050′ auszudenken, um Deutschland bis zum Jahr 2050 nahezu frei von Kohlenstoff zu machen. Aber schon jetzt ist dieses Gesetz unter schwerem Beschuss ob seines Extremismus‘ und seiner zunehmenden Realitätsferne.

Sollte der Entwurf in Kraft gesetzt werden, würde es höhere Mietpreise für Appartements und höhere Steuern bedeuten. Außerdem würden Hausbesitzern gesetzlich Renovierungen vorgeschrieben, es würde Geschwindigkeitsbegrenzungen und massive Kostensprünge für industrielle Unternehmungen bedeuten, berichtete Daniel Wetzel. Das Gesetz verlangt außerdem, bis zum Jahr 2050 Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen zu verbieten, was bedeutet, dass nach dem Jahr 2030 keine solche Fahrzeuge mehr verkauft werden würden.Bereits heute ist der deutsche Plan, bis zum Jahr 2020 eine Million [Elektro-]Autos auf die Straße zu bringen, erst zu etwa 2% erfüllt, da es kaum Interessenten für diese Fahrzeuge gibt (3).

Dann sind da noch Dinge wie Korruption, Korrosion und technische Pannen.

Eine hitzige Debatte über Windparks kocht gerade in Nordwestdeutschland hoch. Anwälte fangen jetzt mit Ermittlungen gegen die Profiteure von Big Wind an, gegen Energie-Gelder und wie Windparks Kommunen teilen (4).

Offshore-Windturbinen in Nord- und Ostsee müssen 25 Jahre in Betrieb bleiben, bevor sie profitabel werden, aber sie sind anfällig für eine viel kürzere Lebensdauer infolge der rauen Meeresumgebung. Als Folge davon benötigen die installierten Windturbinen zusätzliche und sehr kostspielige Wartungen um sicherzustellen, dass sie lange genug in Betrieb bleiben. Diese Wartungs- und Reparaturkosten addieren sich zu hundert mal die Kosten für die neue Turbine selbst (5).

In einem anderen Fall kämpft ein großer Windpark mit massiven technischen Problemen und wird daher kaum in der Lage sein, demnächst Strom in das Netz einzuspeisen. Das gigantische Offshore-Windfeld Riffgat hat seit November vorigen Jahres keinerlei Strom mehr erzeugt, berichtet Pierre Gosselin (6).

Mit dem Gesetz zu Einspeisetarifen für erneuerbare Energie und mit den sehr volatilen Quellen Wind und Sonne wurde [die Sicherung des] deutschen Stromnetzes inzwischen zu einem prekären Balanceakt, und es infolge wilder Fluktuationen vom Kollaps fernzuhalten, ist zu einer echten Herausforderung geworden. Im Jahre 2014 gab es über 3500 Notfall-Eingriffe in das Netz. Die Häufigkeit dieser Eingriffe ist explosionsartig gestiegen, nachdem erneuerbare Energien online gekommen sind. Mehr als nur ein paar Tage mit einem Blackout wären eine nationale Katastrophe (7).

Aber es ist nicht nur Deutschland. Die einst weltführende saubere Technologie in Europa befindet sich im rasanten Sinkflug, wobei Investitionen in Low-Carbon-Energie auf das niedrigste Niveau seit Jahrzehnten gefallen sind. Noch im Jahre 2010 machten die europäischen Investitionen 45% der globalen Investitionen in saubere Energie aus. Nach einem Spitzenwert von 132 Milliarden Dollar im Jahre 2011 ist dieser Anteil im Jahre 2015 um über die Hälfte auf 18% gefallen, oder auf 58 Milliarden Dollar (8).

Die europäischen Produzenten haben durch diesen massiven Absturz ebenfalls gelitten. War die EU zu Beginn dieses Jahrtausends noch weltführend bei der Herstellung von Solarpaneelen, befindet sich jetzt kein einziges Unternehmen der EU mehr unter den Top 10. Im vorigen Jahr avancierte das chinesische Unternehmen Goldwind zum weltgrößten Hersteller von Windturbinen und ließ die europäischen Unternehmen weit hinter sich.

References

1. P. Gosselin, “Grand debacle: Germany’s renewable energy effort turning into a colossal costly and senseless failure,” notrickszone.com, March 17, 2016
2. “Germany’s Energiewende finds the sour spot,” the-american-interest.com, June 30, 2015
3. P. Gosselin, “Paris fallout,” notrickszone.com, March 21,2016
4. P. Gosselin, “German authorities open investigation into wind energy corruption,” notrickszone.com, February 9, 2016
5. P. Gosselin, “Offshore wind turbine maintenance cost fiasco: 100 times more expensive than a new turbine itself,” notrickszone.com, February 2, 2016
6. P. Gosselin, “Unreliable power: major technical failure sidelines another offshore wind park, adding to the exploding costs,” notrickszone.com, February 4, 2016
7. P. Gosselin, “German power grid more vulnerable than over….on the brink of widespread blackouts,” notrickszone.com, September 24, 2014
8. Fiona Harvey, “European clean tech industry falls into rapid decline,” the guardian.com, March 23, 2016

Link: http://canadafreepress.com/article/germanys-renewable-energy-woes

Übersetzt von Chris Frey EIKE




US-Justizministerin will Klimaskepsis unter Strafe stellen

Der politische Wind wird härter. Bei uns, aber auch in den USA. Die Sprüche, mit denen der Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, Donald Trump, derzeit die Medien der Welt unterhält, sind bisweilen nur schwer zu ertragen. Andererseits sitzen in der demokratisch geführten Regierung Obama offenbar auch Politiker, die eben mal die Verfassung aushebeln und das Recht auf freie Meinungsäußerung dort in Frage stellen wollen, wo es ihnen nicht passt, gerade so als wären sie Patenkinder von Recep Erdogan.

Justizministerin Loretta Lynch, ausgerechnet, hat jetzt vor dem Justizausschuss des Senats bekannt gegeben, dass sie in ihrem Haus eine denkwürdige Prüfung in Gang gebracht hat. Sie will allen Ernstes feststellen lassen, inwieweit es möglich ist, Personen, die den menschengemachten Klimawandel in Frage stellen, strafrechtlich zu verfolgen.

Ganzen Artikel lesen auf DONNER und Doria von Ulli Kulke

Anmerkung der Redaktion

Nach der Veröffentlichung des AfD Programmentwurfes herrscht blankes Entsetzen bei manchen "Klimaforschern". Z.B. bei Hans-Joachim Schellnhuber vom PIK, wie man hier sehen und hören kann. Da wird sofort mit dem Weltuntergang (zum Glück erst lange nach dem Ableben der heutigen Protagonisten) gedroht, wenn man statt den Modellen der Realität vertraue.

Es wird daher wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis die AfD deshalb verboten wird. Zu hoch sind die Gewinne, die sich aus dem "Klimaschutz" ziehen lassen.




Fukushima-Evakuierung ohne Nutzen

Die Studie ergab, dass der Nutzen der Evakuierung sehr gering war. Als theoretisch gewonnene Lebenszeit wurden Werte zwischen einem und 21 Tagen ermittelt. Das ist viel zu wenig, um die körperliche, soziale und psychische Belastung durch die Evakuierung auch nur annähernd zu rechtfertigen — insbesondere bei den älteren Menschen, von denen viele früher gestorben sind, als zu erwarten gewesen wäre, hätte man sie weiter in ihren Heimatorten leben lassen. Auch die 1500 Patienten, die aus Krankenhäusern evakuiert wurden, waren besonders hart betroffen. Mindestens 21 ältere Patienten starben schon beim Transport an Unterkühlung oder Dehydrierung.

Auch in Hinblick auf die Katastrophe in Tschernobyl vor 30 Jahren kommt die Studie zu dem Schluss, dass nur bei 31.000 der damals 336.000 Evakuierten die Umsiedlung rational war, weil sie durch die erhöhte Strahlung statistisch mit einem um über 8 Monate verkürzten Leben hätten rechnen müssen.

Nach Angaben der Forscher verlieren Bewohner Londons durch die Luftverschmutzung im Durchschnitt 4,5 Monate ihres Lebens, also mindestens sechs Mal mehr als die Menschen in der Präfektur Fukushima. Eine Forderung, London zu evakuieren, wäre dennoch ziemlich absurd. Auch beim regelmäßigen Feinstaubalarm in Stuttgart hört man von deutschen Atomkraftgegnern niemals den Ruf nach einer Evakuierung der Stadt.

Keine ungewöhnliche Strahlenbelastung

Die Umsiedlungen in Japan kamen nicht von ungefähr. Die Gefährdung durch Radioaktivität wird gemeinhin erheblich überschätzt. Radioaktivität ist krebserregend. Aber wie wir wissen, sind auch viele andere Dinge krebserregend, etwa Alkohol, Wurst, Feinstaub, usw. Es kommt immer darauf an, wieviel man davon abbekommt. Genauso wie wir unbesorgt ein Wurstbrot essen können, brauchen wir uns bei einem gewissen Maß an Strahlung keine Sorgen zu machen. Und auch bei hoher Strahlenbelastung haben wir noch gute Chancen, unbeschadet davonzukommen. Die Strahlenwirkung ist inzwischen sehr gut erforscht. Insbesondere nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki wurde über Jahrzehnte sehr genau untersucht, wie sich die Strahlung auf das Krebsrisiko auswirkt.

Selbst die Detonation einer Atombombe führt bei den Überlebenden nur zu einem geringen Anstieg des Krebsrisikos aufgrund der Strahlenbelastung. Nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz wurden bis Ende 2007 in der Gruppe der 105.000 Überlebenden in Hiroshima und Nagasaki rund 850 zusätzliche, durch Strahlung verursachte Erkrankungen an soliden Tumoren beobachtet. Hinzu kommen etwa 85 Leukämietodesfälle. Insgesamt hat also bei weniger als einem Prozent der Betroffenen die Strahlenbelastung (meist einige Jahrzehnte später) zu einer Krebserkrankung geführt. Zum Vergleich: Rund 25 Prozent der Bevölkerung erkrankt irgendwann im Leben aus anderen Gründen an Krebs. Wichtig ist aber auch, dass sich bis zu einem gewissen Strahlungswert überhaupt keine Auswirkungen auf das Krebsrisiko zeigten. Es wurden Betroffene mit Belastungen zwischen Null und über 2000 Millisievert (mSv) erfasst. Dabei ergab sich für solide Tumoren in der Gruppe bis 100 mSv und bei Leukämien in der Gruppe bis 200 mSv kein statistisch signifikanter Anstieg. Der größte Anstieg ergab sich erwartungsgemäß bei der sehr kleinen Personengruppe mit extrem hoher Belastung von über 2000 mSv. Hier starben von 905 Betroffenen 20 an Leukämie.

Von solchen Dosen ist die Präfektur Fukushima weit entfernt. An den beiden am stärksten betroffenen Orten lag die Dosis im ersten Jahr laut WHO bei zwölf bis 25 mSv. Auch in Deutschland treten je nach Wohnort und Lebensstil Werte bis zehn mSv auf. Bei Arbeitern, die 2013 mit Sondergenehmigung in Iitate, einem der am stärksten belasteten Orte, arbeiteten und sich an fünf Tagen in der Woche jeweils zehn Stunden dort aufhielten wurden eine jährliche Dosis von durchschnittlich 1,73 und max. 3,6 mSv inklusive natürlicher Strahlung ermittelt. Das ist deutlich weniger als viele Menschen im Zuge von medizinischen Untersuchungen wie der Computertomographie erhalten. Eine Studie in den USAan knapp einer Million Menschen hat ergeben, dass 1,86 Prozent der Versicherten jährlich einer Strahlenwirkung von mehr als 20 mSv und 0,19 Prozent sogar mehr als 50 mSv durch medizinische Diagnostik ausgesetzt waren. Hochgerechnet ergibt sich, dass etwa vier Millionen Amerikaner jährlich mit mehr als 20 mSv belastet sind – jenem Wert, der in Japan als Grenzwert für die Evakuierung genommen wurde.

Wenn Aktivisten mit Geigerzählern rumlaufen

Vergleichsmessungen bei 216 Schülern in der Präfektur Fukushima (außerhalb der Evakuierungszone) an anderen Orten in Japan, Frankreich, Polen und Weißrussland, die im Jahr 2014 zwei Wochen lang ein Dosimeter trugen, ergaben 0,63 bis 0,97 mSv in Fukushima und 0,51 bis 1,10 mSv in den europäischen Orten. Das zeigt, wie lächerlich es ist, wenn irgendwelche Aktivisten europäischer NGOs in Japan mit Geigerzählern herumlaufen, um in irgendwelchen Ecken „erhöhte Strahlung“ aufzustöbern.

Auch die natürliche Hintergrundstrahlung, der Menschen an ihrem jeweiligen Wohnort ausgesetzt sind, ist sehr unterschiedlich. Im globalen Durchschnitt sind es 2,5 Millisievert pro Jahr. Es gibt aber auch Orte, wo es bis zu 260 mSv sind, die Strahlenbelastung also zehn bis 20 Mal so hoch ist wie in der Evakuierungszone um Fukushima. Ein erhöhtes Krebsrisiko konnte jedoch bisher auch dort nicht festgestellt werden. Insgesamt gibt es nach wie vor keine klaren Hinweise darauf, dass Belastungen unter 100 bis 200 mSv sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Für Werte unter 100 mSv wird sogar eine positive Wirkung diskutiert. Eine umfassende Auswertung von Studien zur Wirkung niedrig dosierter Radioaktivität haben kürzlich koreanische Forscher vorgestellt.

Die „Atomkatastrophe“ von Fukushima hatte somit keinerlei negative Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung, die Schutzmaßnahmen allerdings schon.

Thilo Spahl ist Diplom-Psychologe und lebt in Berlin. Er ist freier Wissenschaftsautor, Mitgründer des Freiblickinstituts und Novo-Argumente-Redakteur, wo dieser Beitrag zuerst veröffentlicht wurde.




Klimaschutz als Abzocker-Methode

Norbert Deul ist 1. Vorstand im Verein Schutzgemeinschaft für Wohnungs-Eigentümer und Mieter e.V. und betreibt neben dem Portal www.hausgeld-vergleich.de auch die Internetportale www.buergerschutz-tag.de und www.urteils-check.de und bietet damit Wohnungseigentümern und Mietern mit vielfältigen Aktivitäten kompetente Unterstützung und eine Vielzahl an Informationen. Wie wichtig dies ist, beweisen auch die immensen Kosten, die durch die von Kanzlerin Merkel maßgeblich initiierte Wende im Energiebereich und beim Klimaschutz verursacht werden.

Das teure Unterfangen betrifft vor allem auch Hausbesitzer und Wohnungseigentümer. Sie müssen sich laut Gesetzgebung an klar definierte Vorgaben halten, kostspielige und durchaus auch fragwürdige Dämmungen und energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen durchführen, Heizungen austauschen und Vorschriften zum Thema CO2-Ausstoß beachten. Auch Mieter werden für Modernisierungen nach einem bestimmten Kostenschlüssel anteilig zur Kasse gebeten. Derzeit handelt es sich dabei um 11 Prozent der Investitionskosten des Vermieters pro Jahr und auch über das 9. Jahr hinaus, obwohl die Kosten über die erhöhte Miete vom Mieter bereits komplett abbezahlt wurden.

Herr Deul, seit wann gibt den Verein „Schutzgemeinschaft für Wohnungs-Eigentümer und Mieter e.V“ und was bieten Sie Ihren Mitgliedern konkret?

Bild rechst: Norbert Deul, Hausgeld-Vergleich e.V. (Foto: buergerschutz-tag.de)

Der Verein wurde Ende 2005 gegründet, weil es damals weder regionale Vergleichszahlen für die Wohnnebenkosten noch eine systematische Kontrolle von Immobilienverwaltern (Hausverwaltern) gab, die einen erheblichen Teil der Wohnnebenkosten sowohl für den selbstnutzenden Wohnungseigentümer als auch für den Mieter beeinflussen können.

Es wurde zwar allgemein über die rasant gestiegene „zweite Miete“ geschimpft, aber niemand der von den Kosten Betroffenen konnte im Detail beurteilen, ob sich die einzelnen Positionen der Nebenkosten in einem überhöhten oder normalen Rahmen bewegen. Seitdem bieten wir als einziger Verbraucherschutzverein Wohnungseigentümern und Mietern jeweils gegen Ende Juni regionale Vergleichszahlen für die Wohnnebenkosten an, derzeit für 15 Regionen.

Mit unseren Vergleichszahlen lässt sich seitdem erkennen, in welchen Kostenbereichen Einsparpotential vorhanden ist. Wir unterstützen unsere Vereinsmitglieder dann auch mit Vorschlägen, auf welche Weise überhöhte Kosten zu reduzieren sind. In der Folge ergibt sich daraus die Kontrolle der Arbeitsweise von Hausverwaltern. Auch hier bieten wir zusätzlich Hilfen an.

Klimaschutz und Energiewende sind aufwändig und teuer zugleich. Doch ist das, was die Politik hier abverlangt, auch immer gerechtfertigt?

Es ist richtig, es sind große Herausforderungen, die Klimaschutz und Energiewende gebracht haben. Die Kostenentwicklung wird heute jedoch maßgeblich durch die Politik beeinflusst. Man denke nur an die erheblichen Erhöhungen im Strombereich, bei Steuern und Abgaben und an die Fülle neuer Verordnungen, hier besonders die sogenannte Energieeinsparverordnung (EnEV). Deren Zielsetzung ist nicht etwa die wirtschaftlich durchgeführte Energieeinsparung, gegen die niemand etwas einzuwenden hat, sondern das angebliche „klimaneutrale Wohngebäude“. Konkret heißt das: Unsere Politiker gaukeln uns vor, wir könnten mit kostenaufwändig plastikverpackten Gebäuden und Voltaik-Anlagen auf dem Dach das Klima beeinflussen. Daher bieten wir unseren Mitgliedern Aufklärung und Transparenz an. Die größten Kostenbelastungen drohen Wohnungseigentümern und Mietern heute tatsächlich von den Verantwortlichen in der Energie- und Umweltpolitik.

Die Bereitschaft der Bevölkerung ist allerdings groß, hohe Kosten für Klimaschutz und Energiewende in Kauf zu nehmen. Oder täuscht dieser Eindruck?

Fast jeder Bürger ist bereit, auch große Vorhaben zu schultern, wenn sie gerechtfertigt sind und Sinn machen. Probleme gibt es jedoch immer dann, wenn die Forderungen sachlich nicht zu begründen sind. Derzeit kenne ich keinen Experten oder Politiker, der mir erklären konnte, dass der Mensch in der Lage sei, mit der Reduzierung des menschlichen Anteils an CO2 das Klima verändern zu können. Eine Forderung kann sich aber doch nur mit einer sachgerechten Begründung rechtfertigen. Wir sind erwachsene Bürger, denen man die Notwendigkeit etwas zu tun oder zu unterlassen, plausibel und schlüssig erklären sollte.

In welchen Bereichen gibt es besonders große Defizite hinsichtlich der politischen Kommunikation?

Da wäre beispielsweise die bisher unbeantwortete Frage nach einer sachlichen Begründung zur Beseitigung einer zuverlässigen Energieversorgung, die wir zu verbraucher- und wirtschaftsgerechten Preisen jahrzehntelang hatten? Niemand aus der Politik konnte mir bisher erklären, wie man mit wetterabhängigem Strom aus Sonne und Wind einen zuverlässigen Stromfluss über 24 Stunden je Tag zustande bringen kann, wie er benötigt wird. Ich kann daher keine Rechtfertigung für die heutige Politik zum Klimaschutz und zur Energiewende erkennen. Stellen Sie sich vor, jemand käme auf die Idee, die gesamte Transport-Schifffahrt wieder mit Segelschiffen zu organisieren. Man würde sich an die Stirn tippen. Und wie lassen sich die beweisbaren Klimaveränderungen der Vorzeit erklären, als es kein menschenverursachtes CO2 gab? Der Argumentation der heutigen Politik kann doch so niemand folgen, der seine Sinne noch beisammen hat und dem die Gabe zum logischen Denken gegeben wurde.

Und welche Fehlentscheidungen erfordern Ihrer Meinung nach eine sofortige Änderung?

Rund neun Millionen Wohnungseigentümer-Haushalte werden aktuell durch die Auflagen der Energieeinsparverordnung (EnEV) wegen des unsinnigen Ziels der CO2-Reduzierung und Schaffung von “klimaneutralen Gebäuden bis 2050” gegängelt und in Zwangssanierungen und Zwangsnutzungen der alternativen (unzuverlässigen) Energiearten gedrängt. Aufgrund der damit verbundenen Sonderzahlungen kann dies wenig betuchte Wohnungseigentümer in den wirtschaftlichen Ruin treiben mit allen daraus resultieren Folgen wie etwa auch den Verlust von Wohnungen.

20 Millionen Mieter-Haushalte müssten die Kosten der voraussehbar unwirtschaftlichen energetischen Sanierungen der Mietshäuser tragen. Die Mieter haben nach solchen Sanierungen derzeit satte 11 Prozent der Investitionssumme pro Jahr durch erhöhte Mieten zu zahlen und das auf Dauer. So bestimmt es § 559 BGB und die daraus abgeleitete Rechtsprechung. Die 11-prozentigen Mieterhöhungen laufen derzeit selbst nach der kompletten Abzahlung der gesamten Investitionen weiter bis in alle Ewigkeit. Ich nenne deshalb § 559 BGB den “Goldenen-Nasen-Paragraph” für jeden Vermieter. Wer sonst kann nach dem 9. Jahr auch weiterhin eine 11-prozentige Rendite auf seinen Kapitaleinsatz rechtssicher erwirtschaften?

Es gibt keine Partei in der politischen Landschaft, die Einspruch gegen dieses Prozedere erhebt?

Nein, dieses Unrecht wird von allen alten Parteien gestützt. Zwar werden im Bundesministerium von Heiko Maas derzeit Abmilderungen dieser unhaltbaren Situation ausgearbeitet. Eventuell soll die 11-prozentige Umlage auf acht, bzw. neun Prozent gesenkt werden. Dabei handelt es sich aber wohl nur um kleinste Beruhigungspillen für die inzwischen berechtigt aufgebrachten Mieter, deren Mieten wegen der angestrebten CO2-Reduzierung und der darauf basierenden EnEV inzwischen explodieren.

Könnte man sagen, dass die Verordnungen zu Umweltschutz und Energiewende kopflos und im Hauruck-Verfahren auf den Weg gebracht wurden und falls ja, aus welchen Gründen?

Hauruck-Verfahren ist der richtige Ausdruck für die Energiewende. Da wurde nichts durchdacht, nichts wissenschaftlich abgesichert und auch nichts öffentlich mit Fachleuten diskutiert, wie es bei solchen einschneidenden Veränderungen wie der Energiewende und dem Klimaschutz erforderlich gewesen wäre. Zu den Gründen, warum hier kein Widerstand in den maßgeblichen Kreisen wegen der angestrebten CO2-Reduzierung aufkam, darf ich die Meinung von Diplom-Meteorologe Dr. phil. Wolfgang Thüne zitieren:

„Die russischen, chinesischen und indischen Klimaorganisationen, vom westlichen Klimaestablishment finanziell unabhängig, zeigen sich alle skeptisch. Genauso wie viele Wissenschaftler aus anderen Zweigen der Wissenschaft, aber auch viele pensionierte Klimawissenschaftler (welche ohne negative Konsequenzen für ihre Karriere offen sprechen können).”

Seine Erklärung erscheint mir plausibel.

Nun ist das Geschäft mit dem Klimawandel äußerst lukrativ. Wer sind die tatsächlichen Gewinner – ökonomisch betrachtet?

Verlierer sind auf jeden Fall die Wohnungseigentümer, die dem „Druck und der „Verführung“ geschickt agierender Hausverwalter, fragwürdiger Energieberater und dem System angepasster Architekten und Ingenieuren nicht gewachsen sind. Verlierer sind auch die Mieter, die der Gesetzgeber zudem noch gemäß § 559 BGB profitgierigen Vermietern ausgeliefert hat. Verlierer sind auch selbstnutzende Hausbesitzer, die energetisch unwirtschaftliche Auflagen zu erfüllen haben und denen eine Befreiung von den EnEV-Auflagen verweigert wird. Gewinner hingegen sind z.B. die Dämmstoff-, Baustoff- und Anlagenhersteller, Handwerker, Architekten, Bauingenieure und auch Hausverwalter, die in ihren Verwalterverträgen für solche Sanierungen Sonderhonorierungen basierend auf der Geldausgabenhöhe durchdrücken können.

Der ökologische Gewinn wird von vielen Bürgern praktisch nicht angezweifelt, Kritik allenfalls gedämpft geäußert. Kein Wunder, entwerfen Klimaexperten inzwischen Horrorszenarien hinsichtlich des CO2-Austoßes. Wird das Thema künstlich aufgeplustert?

Einen ökologischen Nutzen einer mit Plastik verpackten luftdichten Wohnung – wie sie bautechnisch angeordnet wurde – kann ich nicht erkennen. Im Gegenzug ist dann nämlich ein Lüftungskonzept erforderlich, das die Innenraumfeuchte, die durch das Bewohnen entsteht, nach außen befördert. So kommen beispielsweise auch stromfressende Lüftungsanlagen zum Einsatz, um Schimmelbildung in den Wohnungen zu vermeiden. Ich kann auch keinen ökologischen Nutzen in Windkrafträdern erkennen, die die Landschaft verschandeln, die Vogelwelt dezimieren und die Anwohner im nahen Umkreis gesundheitlich beeinträchtigen. Und welche ökologischen Folgen die Windparks im Meer haben werden, bleibt abzuwarten. Denn die sog. Umweltschützer haben ihren ureigensten Job in diesem Bereich bisher nicht erledigt, um bei der Politik nicht anzuecken.

Sie haben im Interesse der Bürger konkrete Anfragen an Politiker und Ministerien gestellt. Was haben Ihre Nachfragen ergeben?

Das ist richtig. Meine einfachen Fragen nach dem Klimagipfel in Paris lauteten:

„Welche wissenschaftlichen Beweise können Sie uns als in der Verantwortung stehender Politiker vorlegen,

a) dass das von Menschen verursachte CO2 verantwortlich für eine negative Entwicklung unseres Klimas ist und

b) dass die Reduzierung von CO2 folgenlos für die Produktion von Nahrungsmitteln für die wachsende Bevölkerung ist?“

Keine dieser Fragen wurde konkret beantwortet. Stattdessen wurde auf das wissenschaftliche Gremium des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change / Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen) verwiesen. Daraus war zu schließen, dass sich unsere Politiker der Meinung des IPCC ohne eigene wissenschaftliche Untersuchung anschließen. Erforderlich wäre jedoch eine eigene wissenschaftlich neutrale Untersuchung, nachdem bekannt wurde, dass bei der IPCC fragwürdige Vorkommnisse aufgedeckt wurden.

Auf unseren Hinweis, dass in den bisher fünf IPCC-Berichten zur Klimaerwärmung und deren Ursachen und Folgen kein einziger Beleg, nicht eine einzige Beobachtung und auch keine einzige begutachtete wissenschaftliche Studie existiert, die einen Einfluss des vom Menschen emittierten CO2 auf die Temperatur der Atmosphäre untermauert, kamen auch aus den Ministerien in Bayern und Baden-Württemberg keinerlei Reaktionen. Weitere Adressaten haben komplett geschwiegen, darunter auch die Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt. Möglicherweise wurde erkannt, dass präzise Antworten auf die einfachen Fragen den ganzen derzeitigen Schwindel um die CO2-Hysterie aufdecken würden.

Hierzu darf ich eine Meinung von Meteorologen Prof. Klaus Hager aus Augsburg zitieren, der ich mich anschließe:

„Wissen Sie, ich prüfe gerne Fakten und will zum Nachdenken anregen, nicht alles ungefiltert zu schlucken, nur weil es dem Zeitgeist entspricht. Der Motor jeden Wettergeschehens ist die Sonne. Der vom Menschen verursachte Klimawandel wird sich als Klimablase herausstellen. Sie platzt wie das Waldsterben, wenn die Temperaturen, allein von der Natur so gewollt – und damit meine ich die Sonnenaktivität – wieder sinken.“

Es besteht also weiterhin noch Klärungsbedarf. Wer sich dafür und für den Verein Hausgeld-Vergleich e.V. bzw. das gebotene Themenspektrum interessiert, kann sich jederzeit bei Ihnen melden und genießt dann eine Vielzahl an Vorteilen?

Ja, das ist richtig. In dem Moment, wo ein Wohnungseigentümer oder Mieter Probleme hat,
ist eine Kontaktaufnahme mit uns sinnvoll. Es gibt keine Wartezeit, wie sie bei Rechtschutzversicherungen üblich sind. Neben der Schaffung von Transparenz, Vergleichbarkeit und Ordnungsmäßigkeit der Wohnnebenkostenabrechnungen vermitteln wir Wohnungseigentümern und Mietern die Kenntnisse zur richtigen eigenen Kontrolle und zeigen Möglichkeiten zu Einsparungen auf, insbesondere auch im Energiebereich.

Ferner unterstützen wir Mitglieder, sich vor unnötigen Kosten zu schützen, z.B. gegen unwirtschaftliche Maßnahmen, die sich aus der Energieeinsparverordnung ergeben können. Der Verein wirkt auch vermittelnd im Sinne einer friedlichen Konfliktbewältigung speziell zwischen Vermietern und Mietern, die ja beide gleichermaßen von Kostensteigerungen betroffen sind. Daneben gibt es viele weitere Leistungen, die auf unserer Webseite www.hausgeld-vergleich.de aufgeführt sind.

Das Interview führte Ursula Pidun