Das Ende der Endlagerkommission

Institut für Festkörper-Kernphysik gGmbH Institute for Solid-State Nuclear Physics
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Allgemeines zur Endlagerkommission

Ende dieses Monats muss die “Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ zu einem Ende kommen – eine Verlängerung gibt es nicht. Nach über 2 Jahren Diskussionen des 32-köpfigen (plus 2 Vorsitzende) vom Deutschen Bundestag und Bundesrat eingesetzten Gremiums muss nun Ende Juni ein Abschlussbericht vorgelegt werden. In diesem Bericht sollen Handlungsempfehlungen
für Bund und Länder vorgelegt werden, wie mit der nuklearen Altlast nach dem angeblichen "Konsens" zum Atomausstieg weiter zu verfahren ist.

Acht der Kommissionsmitglieder sind Vertreter der Wissenschaft, weitere acht Vertreter gesellschaftlicher Gruppen. Nur diese 16 Mitglieder sind stimmberechtigt. Die übrigen 16 sind Politiker aus Bund und Ländern. Sie dürfen nur mitreden und Texte vorschlagen, aber nicht abstimmen. Lediglich ein Viertel der Mitglieder, davon zwei Juristen, hat also überhaupt theoretisch die Kompetenz, etwas Fachliches zu dieser Thematik beizutragen.

Die Kommission gibt sich transparent und bürgernah. Am 29. und 30. April 2016 fand in Berlin die »Konsultation Endlagerbericht im Entwurf« statt, an der sich jeder beteiligen konnte. (Gedeckelte) Reise- und Unterbringungskosten wurden erstattet, und man musste während der ganztätigen Diskussionen auch nicht hungern. Einen Eindruck von der Veranstaltung erhält man durch einen Videobericht.

Dennoch: Wirklich Neues hat die Kommission nicht hervorgebracht. Zum Beispiel »überraschte« sie kürzlich mit der Feststellung, dass sich die Endlagerung bis weit in das nächste Jahrhundert hinziehen werde. Unterirdische Gesteinsformationen, insbesondere Steinsalz, seien für die Endlagerung besonders gut geeignet. Letzteres wurde bereits vor Jahrzehnten von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in ausführlichen Gutachten festgestellt. Auf der einen Seite wagt die Kommission locker Vorhersagen über die technische Entwicklung in den nächsten 120 Jahren, auf der anderen Seite klammert sie sich an Jahrzehnte alte Erkenntnisse und ignoriert in Teilen den Stand der Technik.

Partitionierung und Transmutation

Dass man den Stand der Technik ignoriert, wird besonders an Kapitel 5.4.2, Teil B, (S.128) des vorläufigen Endlagerberichts deutlich, welches sich mit dem Thema "Partitionierung und Transmutation" (PuT) auseinandersetzt. Bei Partitionierung handelt es sich um eine Art Abfalltrennung, der Auftrennung der nuklearen Reststoffe nach unterschiedlich zu behandelnden Komponenten. Dies allein reduziert bereits die Größe eines geologischen Endlagers beträchtlich. Anschließend können die langlebigen Komponenten durch Neutronenbeschuss in einem Reaktor in kurzlebige Stoffe transmutiert werden.

Einen Sachstandsbericht zu PuT gab es bereits schon einmal vor rund 6 Jahren bei EIKE (hier). Dabei ist anzumerken, dass für Transmutation auch hier auf beschleunigerbetriebene Systeme (ADS) wie MYRRHA zurückgegriffen wird. Wie die IFK-Autoren aber anmerken, gibt es weit effizientere Methoden der Transmutation.

Theoretisch könnte mit PuT ein geologisches Endlager vollständig entfallen, und mit geeigneter Technik könnte dies sogar kostenneutral und sicher gestaltet werden. Das Fazit im vorläufigen Endlagerbericht klingt jedoch ganz anders:

Die Nutzung einer P&T Strategie erfordert für die kommenden Jahrhunderte stabile staatliche Verhältnisse inklusive einer entsprechenden Infrastruktur für Wissenserhalt, Ausbildung, Betrieb, Forschung und Entwicklung. Damit würde eine P&TStrategie die Verantwortung für Behandlung und Endlagerung der hoch radioaktiven Abfälle weitgehend auf die zukünftigen Generationen verlagern.

Eine Entscheidung für die Umsetzung von P&T würde eine entsprechende Akzeptanz
der Bevölkerung voraussetzen, die aufgrund der erforderlichen Zeitdauern für
die technische Verwirklichung auch von zukünftigen Generationen getragen werden
müsste. Der heutige gesellschaftliche Konsens zum Verzicht auf die Kernenergienutzung in Deutschland müsste aufgehoben werden. Die rechtlichen Rahmenbedingungen im Atomgesetz müssten angepasst und untergeordnete Regelwerke geschaffen werden, um die mit einer P&T-Strategie verbundene großtechnische Plutoniumnutzung in dem oben beschriebenen technologischen Ausmaß zu ermöglichen. Des Weiteren wäre eine Verständigung bezüglich der Finanzierung erforderlich, sowohl im Hinblick auf eine zügige Entwicklung als auch auf eine spätere Umsetzung der Technologien. Selbst eine wie auch immer geartete Beteiligung europäischer Partnerländer wäre mit erheblichen politischen, gesellschaftlichen und regulatorischen Anpassungen verbunden. Im europäischen Raum werden bisher nur in Frankreich und durch die EURATOM konkrete Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten verfolgt.

Einige Mitglieder des Berliner Instituts für Festkörper-Kernphysik (IFK) waren bei der "Konsultation Endlagerbericht im Entwurf" anwesend und konnten einige Kommissionsmitglieder auf diese mangelhafte, auf veralteter Technik beruhende und somit viel zu pessimistische Darstellung hinweisen. Immerhin betrifft ein mögliches Wegfallen eines geologischen Endlagers den Kernbereich der Endlagerkommission. Dies stieß durchaus auf Interesse, führte aber zu keinen Konsequenzen. Daraufhin erstellten die IFK-Mitglieder eine schriftliche Begründung und stellten diese vor 3 Wochen über das Zuschriftenformular mit der Option der Veröffentlichung der Kommission zu.

Nichts geschah, keine Antwort und auch keine Veröffentlichung, nur eine Eingangsbestätigung.

Am 6. Juni schließlich wurden die Kommission sowie einige einzelne Mitglieder offiziell angeschrieben und wegen der drängenden Zeit vom IFK gleich ein Erstatztext für Abschnitt 5.4.2 erstellt, der tatsächlich dem Stand von Wissenschaft und Technik entspricht. Bis heute gab es keine Reaktion der Kommission.

Da die Kommission sowohl mit der Korrektur von Texten als auch mit der Veröffentlichung offensichtlich überfordert ist, holen wir dies hiermit nach. Der vom IFK neu erstellte Text befindet sich als PDF im Anhang und kommt zu einem ganz anderen Fazit:

Die für Partitionierung und Transmutation benötigten Zeiträume liegen bei Anwendung aktueller Technologien unter jenen, die momentan für die Endlagerung abzusehen sind. Die dafür erforderlichen Anlagen existieren oder existierten und haben nur wenige Jahre Entwicklung benötigt. Mit den heutigen stark verbesserten Möglichkeiten der Material- und Fertigungstechnik können derartige Anlagen erneut und besser gebaut werden. Während ein Endlager nur Kosten verursacht, besteht bei PuT-Anlagen die Möglichkeit, den kompletten Investitionsbedarf wieder einzuspielen.

Die kürzlich erschienene Acatech-Studie beschäftigt sich ausführlich mit der PuT-Thematik und kommt im Schluss auf die Möglichkeit einer deutlichen Reduzierung der Endlagergröße. Dabei werden jedoch weder moderne Methoden der Stofftrennung noch moderne Reaktortypen berücksichtigt. Tut man dies, ist eine deutliche Kosten- und Zeitreduzierung zu erwarten, ein Endlager könnte möglicherweise sogar gänzlich entfallen. Diese Kritikpunkte werden z.Zt. in einer vom BMWi beauftragten Ergänzungsstudie über neue Partitionierungstechniken aufgegriffen, ergänzt und richtiggestellt.

Ein vollständiges PuT-Szenario kann in ca. 60 Jahren umgesetzt und oder abgeschlossen werden, benötigt lediglich 2 Reaktorblöcke, keine umfangreichen Nukleartransporte, kann proliferations- und konfliktsicher gestaltet werden und könnte ein geologisches Endlager obsolet machen. Im Vergleich dazu müssen mehr als 10 000 Tonnen ohne PuT endgelagert werden. Diese Alternativoption sollte daher durch ein entsprechendes F&E-Programm zügig in Gang gesetzt werden.

Die Leser dieses Artikels sind herzlich aufgefordert, bei der Kommission nachzufragen, was aus dieser Zuschrift geworden ist, wann mit einer fundierten Antwort zu rechnen ist, und warum es zu einer derartigen Fehleinschätzung zum Thema PuT kommen konnte, wo doch sogar ein technischer Chemiker in der Kommission sitzt.

• Email-Adresse der Kommission: mailto:kommission.endlagerung@bundestag.de
• Webseite der Kommission: https://www.bundestag.de/endlager
• Seite für öffentliche Zuschriften: https://www.bundestag.de/endlager/buergerbeteiligung/zuschriftenformular

Anmerkung der EIKE-Redaktion

Die hier von Dr. Ruprecht geschilderten Verhältnisse sind für den derzeitigen Zustand der Bundesrepublik charakteristisch. Bürgerbeteiligungen sind in aller Regel Etikettenschwindel. Es sind Beruhigungsmaßnahmen, die demokratische Verhältnisse lediglich vortäuschen. Ein echtes Einbeziehen des Volkswillens ist nicht gewollt. Dann nämlich würde es längst Volksabstimmungen zu so wichtigen Fragen wie Zuwanderung, Energiewende und Weiterbetrieb der deutschen Kernkraftwerke geben – die Schweiz macht es uns vor. Echte Demokratie kann es in einem Land nicht mehr geben, dessen aktuelle Regierung ohne wirkungsvolle Opposition immer mehr der abnickenden Volkskammer in der ehemaligen DDR ähnelt.

Wir ermuntern daher ausdrücklich unsere Leser, der Aufforderung von Dr. Ruprecht zu folgen. Ein paar Hundert Zuschriften sollten es schon mindestens sein, also keine Scheu bitte! Nützen wird es nichts, aber steter Tropfen höhlt auch den Stein.

Der Energiewendewahnsinn, mit Vernichtung der deutschen KKW-Technik als wichtigstem Baustein, wird nämlich zuverlässig so lange weitergehen bis die sprichwörtliche Karre an der Wand klebt – zerbröselt. Dann haben die Veranlasser der Aktion "Energiewende" ihr ideologisches Ziel der Zerstörung einer ehemals weltweit vorbildlichen Energie-Infrastruktur (und damit der deutschen Industrie selber) endlich erreicht. Die Welt wird es uns danken, haben wir doch schließlich das Klima gerettet und den anderen großen Industrienationen einen lästigen Konkurrenten vom Hals geschafft.

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Deutschland erreicht die Grenzen der Erneuerbaren

An einem Zeitpunkt in diesem Monat lieferten die erneuerbaren Energiequellen kurz nahezu 90 Prozent der benötigten Energie in Deutschland Stromnetz. Aber das bedeutet nicht, dass die viertgrößte Wirtschaft der Welt nahe dran ist, mit Null-Kohlenstoff-Strom betrieben zu werden. In der Tat gibt Deutschland dem Rest der Welt eine Lektion, in wie viel schief gehen kann, wenn Sie versuchen, Kohlenstoff-Emissionen zu reduzieren, indem sie viel Windkraft und Photovoltaikzellen installieren.

Das Video zeigt die überlagerte EE-Strom-Einspeisung zeitgleich, aber nacheinander, für insgesamt 12 europäische Länder für das erste Quartal 2015. Deutlich zu sehen ist, dass die Täler sich kaum auffüllen, egal wie viele Länder hinzuaddiert werden. Nur die Spitzen werden überproportional höher. Damit ist einmal mehr belegt, dass die Behauptung der EE-Befürworter, dass bei Flaute in einem Land die Stromproduktion aus einem anderen Land zum Ausgleich verwendet werden kann, nicht zu halten ist. In der Flaute fehlt Strom, im Sturm ist er u.U. im Überfluss vorhanden. Europaweit und zeitgleich.

Nach Jahren des Rückgangs stiegen die Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland im Jahr 2015 leicht an, vor allem, weil das Land viel mehr Strom produziert, als es braucht. Das geschieht, weil, auch in Zeiten, in denen erneuerbare Energien fast alle Energie ans Netz liefern kann, die Variabilität dieser Quellen es erfordert, dass Deutschland die konventionellen Kraftwerke im stand-by halten muss. Und da Deutschland seine Kernkraftwerke auslaufen lässt, verbrennen die anderen Kraftwerke in erster Linie „schmutzige Kohle“.

Jetzt ist die Regierung dabei ihre Energiestrategie, bekannt als Energiewende, neu zu starten. 2010 wurde sie in der Hoffnung, den Anteils des Landesstromes, der aus erneuerbaren Energien kommt, dramatisch zu erhöhen und die Kohlendioxid-Emissionen des Landes insgesamt auf 40 Prozent unter das Niveau von 1990 bis 2020 zu drücken (siehe „Das große deutsche Energie Experiment„). Was als nächstes geschieht, wird nicht nur für Deutschland kritisch sein, sondern auch für andere Länder die versuchen zu lernen, wie man am besten mehr Wind und Solar Online voranbringt, vor allem, wenn sie es ohne Atomkraft tun möchten.

Einige Aspekte der Energiewende waren erfolgreich: Auf erneuerbare Quellen entfielen fast ein Drittel des in Deutschland verbrauchten Stroms im Jahr 2015. Das Land ist jetzt der weltweit größte Solarmarkt. Deutschlands Kohlendioxid-Emissionen waren im Jahr 2014 um 27 Prozent niedriger als das Niveau von 1990.

Eine Expertenkommission wurde durch den Minister für Wirtschaft und Energie ernannt, diese sagten jedoch, dass das 40-Prozent-Ziel bis zum Jahr 2020 wahrscheinlich nicht erreicht werden kann. Und die Energiewende hat eigene Probleme verursacht. Da fossile Kraftwerke die Stromproduktion als Reaktion auf ein Überangebot nicht leicht drosseln können, gibt es an sonnigen, windigen Tagen im System manchmal so viel Energie, dass der Preis ins Negative geht – in anderen Worten, die Betreiber von großen Kraftwerken, die meisten davon laufen mit Kohle oder Erdgas, müssen gewerblichen Kunden den Strom zahlen Strom, um ihn zu verbrauchen. Diese Situation ist vor kurzem auch in Texas und Kalifornien eingetreten (siehe „Texas und Kalifornien haben zu viel Renewable Energy„), als die Erzeugung von Solarstrom ein Maximum erreichte.

In der Hoffnung, dieser Art von Problemen zu lösen, erwartet das Parlament in Deutschland, dass die Regierung die Subvention für erneuerbare Energien bald beseitigt. Diese ist als Einspeisevergütung bekannt, die das Wachstum der Wind- und Solarstromerzeugung weitgehend gepusht hat. Anstatt die Produktion von Strom durch Solar- oder Windkraft zu subventionieren, will die die Regierung ein Auktionssystem einzurichten. Stromproduzenten bieten für Projekte, um erneuerbare Energien bis zu einer Kapazität zu bauen, die von der Regierung festgelegt ist. Die daraus resultierenden Preise für Strom aus diesen Anlagen, werden durch den Markt bezahlt, anstatt durch die Regierung fix festgelegt zu werden.

Das Auktionssystem ist konzipiert, um die Wachstumsrate für neu gebaute erneuerbaren Energien zu reduzieren und soll Deutschland davon abhalten, zu viel Strom zu produzieren. Es mag wie eine einfache Möglichkeit erscheinen, aber das Problem des Überangebots zu lösen wäre, überschüssige Kraftwerke zu schließen, vor allem diejenigen, die Kohle verbrennen. Aber die Kohlekraftwerke werden nicht nur verwendet um die Perioden zu glätten, wenn Wind und Sonne nicht verfügbar sind, sie sind auch lukrativ und damit politisch schwer zu schließen. Da das deutsche Recht für erneuerbare Energien einen Einspeisevorrang in das das deutsche Netz vorschreibt, kommt der in Deutschland überschüssige Strom, der zu den europäischen Nachbarn exportiert wird, in erster Linie aus Kohlekraftwerken. Im vergangenen Herbst hat die deutsche Tochter des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall ein 1.600-Megawatt Kohlekraftwerk in Betrieb genommen, das seit acht Jahren im Bau war, trotz der Opposition von den Politikern, Umweltorganisationen und Bürger, die Kohlekraftwerke beseitigt sehen wollen.

Einen hohen Preis auf Kohlenstoff-Emissionen zu setzen, würde die Stilllegung der deutschen Kohlekraftwerke beschleunigen. Aber Europa-Emissionshandelssystem wurde entwickelt, um einen europaweiten Markt für den Handel mit Genehmigungen für Kohlenstoff-Emissionen zu schaffen, ist eine Bürde. Die Preise für die Genehmigungen sind so niedrig, dass es wenig Anreiz für Stromerzeuger gibt, schmutzige Kraftwerke herunterzufahren.

Ebenfalls hilfreich wäre eine Europaweites „Supernetz“, das es ermöglicht, erneuerbare Energie leicht über die Grenzen hinweg zu transportieren, wodurch die Notwendigkeit reduziert werden würde, den intermittierenden Strom von Sonne und Wind durch eine zuverlässige, stets auf fossilen Kraftwerken Energiequelle zu ergänzen.

„Wenn Sie fluktuierende erneuerbare Energie nutzen wollen, müssen Sie die Netze in ganz Europa aufrüsten“, sagt Daniel Genz, ein Politikberater bei Vattenfall. Anstrengungen, diese Netze zu bauen sind im Gange, aber sie werden teuer sein: zwischen 100 Mrd. Euro und 400 Mrd. Euro, nach einem Bericht November 2015 vom E-Highway2050, der von der Europäischen Union gebildet wurde um ein gesamteuropäisches Stromnetz zu planen.

Erschienen auf Massachusetts Institute of Technology, Technology Review, Energy am 24. Mai, 2016

[MIT, Martin ist Pro-Erneuerbare und für Nuklearenergie (in seinem Buch) und versucht das deutsche Debakel hiermit aufzuhalten; der Übersetzer]

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://www.technologyreview.com/s/601514/germany-runs-up-against-the-limits-of-renewables/




An den Unwettern ist der Mensch eher nicht schuld – aber ganz sicher an deren Folgen

FAZ[1]: Der unglaubliche Eiertanz der Meteorologen

Nicht bloß die ungeheuren Unwetter, die Deutschland gerade heimsuchen, beweisen: Der Klimawandel findet statt. Warum reden Meteorologen den Begriff ständig klein?

Nicht messianische Überzeugung hilft, sondern Fakten

Leider bringt der FAZ Feuilleton-Ressortchef keinerlei Belege, sondern verkündet, seine persönliche Meinung reiche zur Belegführung vollkommen aus. Und wer dieser nicht automatisch zustimmt, ist unwissenschaftlich und sehr wahrscheinlich auch ein typischer Donald Trump und AfD-Wähler – einfach Personen mit denen sich Diskutieren, egal über was, sowieso nicht lohnt.

Das mag man glauben oder nicht. Auf jeden Fall ist es ein deutliches Anzeichen des völligen Niedergangs unserer Medien zu amerikanischen und englischen Verhältnissen. Hysterie und Messianismus haben in der Vergangenheit jedoch nie zu sinnvollen Lösungen geführt, weil meistens die Theorien dazu falsch waren. Somit stellt sich aktuell eher die Frage, könnte es nicht wieder so sein?

Es ist immer schwer, bei Bildern wie den aktuellen aus den betroffenen Gebieten daran zu erinnern, dass diese weder „unvorhersehbar“ oder „noch nie dagewesen“ sein könnten. Keinem Betroffenen hilft das. Wer aber Lösungen will, muss Fakten und nicht Emotionen betrachten. Deshalb soll exemplarisch zu Deutschland und dann dem extrem betroffenen Kreis Simbach am Inn gezeigt werden, wie es dort früher mit Überschwemmungen war und was dagegen (Sinnvolles) getan wurde.

Anmerkung: Parallel zu dieser Darstellung hat auch Herr Kowatsch eine über einen Unwetterstandort in Baden-Württemberg verfasst. Beide ergänzen sich und zeigen die gleiche Problematik auf „Hintergründe der Unwetter in Süddeutschland. Vergleich von Braunsbach und Niederalfingen“.

Historische Daten und Klimafakten

Immer wieder muss man in Erinnerung rufen, dass wir aktuell in einem eher ruhigen Klimaabschnitt leben und es in der früher angeblich „naturbelassen schönen“ Zeit wesentlich extremer schwankte. Deshalb ist die Sehnsucht danach mit keinerlei Fakten, sondern ausschließlich ökoreligiös zu begründen.

Video vom Autritt des ZDF Chefmeteorologen Dr. Gunter Tiersch vom 7.6.16 bei Markus Lanz. Nach den verheerenden Gewitterschäden der letzten Tage vor allem in Süd- und Westdeutschland kann Dr. Gunter Tiersch wieder mal nicht anders, als diese Wetterextreme dem Klimawandel in die Schuhe schieben. Nur als „Vermutung“ wie er später kurz hinzufügt. Seine Begründung klingt – zumal aus dem Munde des „ehrlichen Wissenschaftlers“- für die Zuschauer plausibel. Es kommt darin alles vor, Die Arktis schmilzt, das Jahr 2015 war – wenn auch weltweit- das wärmste Jahr, nach der Erwärmungspause seien jetzt wieder warme Jahre dran etc. etc. . Tiersch ist überzeugt: Es ist – wenigstens zu 20 %- der Klimawandel. Fakten des DWD und andere Institutionen interessieren ihn offenbar nicht. Selektive Wahrnehmung ist das Gebot der Stunde. Auf kalte Sonne finden wir: Unwetter: Starkregen bringt ARD und ZDF in Erklärungsnot 

[…] Der Meteorologe Jörg Kachelmann erhob am Montag schwere Vorwürfe gegen die ARD: Regionalsender des öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramms hätten ihr Programm wegen des Unwetters umstellen, die Bevölkerung warnen müssen, meint er. […] Der andere öffentlich-rechtliche Sender, das ZDF, schob im “heute journal” die Regenkatastrophen im Wesentlichen auf den Klimawandel; als Kronzeugen wurden zwei Wissenschaftler interviewt. Zwar scheint es plausibel, dass Gewitter im Zug der Erwärmung weltweit häufiger werden. In Deutschland aber scheint der Effekt noch klein: Das “heute journal” unterschlug Daten des Deutschen Wetterdienstes DWD, denen zufolge starke Niederschläge in Deutschland bislang konstant geblieben sind: Es gebe keinen Trend zu heftigeren Regenfällen, schreibt der DWD; siehe Grafik:

Weiterlesen auf Spiegel Online.

Auch das Umweltbundesamt kann bisher keinen robusten Trend bei den Starkregen-Ereignissen erkennen. Siehe unseren Blogbeitrag “Klimabericht des Umweltbundesamtes (UBA) zu Deutschland: Kein statistisch gesicherter Anstieg extremer Niederschläge oder von Trockenperioden“.

Auf ZEIT.ONLINE kam ein verblüffend neutraler Artikel: „Ist das jetzt der Klimawandel?“[4]. Darin ist eine aktuelle Grafik der Münchner Rück gezeigt. Aus dieser Darstellung hat der Autor die Daten zu Sturzfluten in eine eigene Grafik umgesetzt (Bild 1). Eine stetige Zunahme oder Trends lassen sich daraus nicht ableiten. Für die globalen Daten gilt dies ebenso (Bild 2).

Bild 1, Daten MuRe Schwergewitterschäden in Deutschland 1980-2015, Teil Sturzfluten[4]. Die Daten Sturzfluten wurden vom Autor aus der Originalgrafik separiert und mit der linearen Trendlinie ergänzt (rote Linie)

Bild 2 [5] MuRe wetterbedingte Schadensereignisse weltweit 1980 – 2014. Mit vom Autor herauskopierten und auf die Grundlinie gesetzten Balken der Gesamtschäden.

Immer wieder muss man dazu auch die historischen Hochwassermarken deutscher Flüsse zeigen. Vielen ist einfach nicht bewusst, dass die wirklichen Katastrophen zu den angeblich wetterfreundlichen, erstrebenswerten vorindustriellen Zeiten stattfanden.

Bild 3 Hochwassermarken des Mains bei Würzburg seit dem Mittelalter bis 2013. Vom Autor als Grafik anhand von der Stadt Würzburg hinterlegten Daten erstellt. Y-Achse: Pegelhöhe in cm

Bild 4 Hochwasserpegel Köln 1784 – 2013 nach den Daten der Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR vom Autor als Grafik erstellt). Y-Achse: Rheinpegel (m)

Ergänzend Daten der Stadt Nürnberg[12]. An den Jahreszahlen sieht man, wie es in der angeblich so erstrebenswerten, vorindustriellen Zeit mit dem Wetter zuging. Man sieht aber auch, dass katastrophale Hochwasser regelmäßig (ca. im 50-Jahre-Abstand) kamen, die zum „Vergessen“ neigen lassen. Und man sieht, dass „seit Beginn des Industriezeitalters“ keinerlei Zunahme, eher eine Abnahme vorliegt (bei den großen Hochwassern ganz deutlich). Die Datenreihe bricht mit dem Jahr 1956 ab, weil ab dann aufgrund des fertig gestellten Flutüberleiters keine Überflutung mehr vorkam!

Bild 5 Stadt Nürnberg Hochwasserereignisse. Daten der Tabellen in [12] vom Autor als Ereignisgraphik umgesetzt

Die Änderungen der Wassermengen waren auch damals extrem und somit keinesfalls weniger variabel als heute:

[12] Durch das Jahrhunderthochwasser vom 4./5. Februar 1909 musste die Pegnitz eine enorme Wassermenge aufnehmen. Statt den durchschnittlich gemessenen 10-12 cbm/Sekunde flossen 430 cbm/Sekunde durch das Stadtgebiet.

Es änderte sich erst, als man aufgrund des extremen Hochwassers 1909 begann, einen Hochwasser-Überleiter durch Stadt zu planen, der 1958 fertig gestellt war. Seitdem hat Nürnberg keine Hochwasserkatastrophe mehr in der Altstadt erlebt – obwohl der „Klimawandel“ angeblich immer schlimmer wütet. Ähnliches gilt für das benachbarte Fürth. Dort wird konsequent verboten, in das Überflutungsgebiet der Regnitz zu bauen. Die Überflutungen kommen weiterhin* – bleiben aber ohne Folgen.

*Es ist anzumerken, dass der Fürther Oberbürgermeister offensichtlich das lokale und das Weltklima genau verfolgt und daraus der Lokalzeitung folgende Kenntnis mitgegeben hat: „(der Bürgermeister) glaubt, dass Rednitz-,Pegnitz- und Rednitzgrund früher häufiger, länger und regelmäßiger überschwemmt waren als heute“.

Da es sich aber um einen Flutartikel der Lokalzeitung handelte, erlaubte sich der Bürgermeister seine globale Kenntnis nachzuschieben: „Die Welt wird unberechenbarer und bedrohlicher, niemand kann sich sicher fühlen“.

Vielleicht ist es um Simbach am Alpenrand aber anders. Deshalb anbei die Niederschlagsdaten der DWD-Station Simbach in Tagesauflösung. Wer schafft es, daran einen sich stetig verschlimmernden Klimawandel-Starkniederschlag zu erkennen?

Und trotzdem hat genau diese Stadt mit das schlimmste Ereignis getroffen, womit sich die Frage stellt: War die Ursache wirklich der ominöse Klimawandel oder hat der Mensch einen ganz anderen Anteil daran?

Bild 6 DWD-Daten der Niederschlagsmengen Station Simbach ID 4706 von 1981 – 2015 in Tagesauflösung. Lineare Trendlinie zugefügt (rote Linie).

Hochwassergefahren in und um Simbach

Was in den Meldungen selten erwähnt wurde ist die Tatsache, dass Simbach und sein Umfeld regelmäßig von massivsten Überschwemmungen heimgesucht wird. Ursachen sind seine unglückliche Tallage direkt am Inn und gefährliche Nebenflüsse wie auch der Simbach, der direkt durch den Ort fließt. Es gilt deshalb als stark gefährdet.

Dazu Auszüge aus Hochwasser-Risikokarten des Bayerischen Landesamtes für Umwelt. Man sieht deutlich, wie viele mit Wohnhäusern bebaute Gebiete direkt von extremem Hochwasser betroffen sind.

Bild 7 Auszug aus der LFU Bayern Hochwasser-Gefahrenkarte 1871382_HITBA7_K1

Bild 8 Auszug aus der LFU Bayern Hochwasser-Gefahrenkarte HQExtrem Blattschnitt:1871382_HITBA7_K1, Darstellung der Wassertiefen

Bild 9 Gewässer Simbach Hochwasserrisikokarte HQExtrem 18714_SIMBA7_K1 (Ausschnitt)

Der Simbach ist auf der gesamten Strecke durch Simbach bis zum Einfluss in den Inn als „Gewässerabschnitte mit potenziell signifikantem Hochwasserrisiko gemäß § 73 WHG i.V.m. Art. 5 der Richtlinie 2007/60/EG, Gewässerkulisse 2011 im Landkreis Rottal-Inn“[8] gelistet.

Historische Hochwasser in und um Simbach

In den Reportagen kommen immer Bürger oder Politiker zu Wort, die genau wissen, dass es das noch nie gegeben hat, zumindest hätten sie es noch nie so erlebt.

Zur realistischen Bewertung helfen allerdings ausschließlich historische Dokumente. Beispielhaft ist hier als Datenquelle angezogen: „Hochwasser in Simbach – eine illustrierte Geschichte“[6]. Im Nachhinein lesen sich die darin gemachten Zukunftsvorhersagen wie Hellseherei, denn die Geschichte endet mit dem letzten Hochwasser von 2013. Es ist über-deutlich, dass das aktuelle Ereignis weder „unvorhersehbar“ noch etwa „nie dagewesen“ ist. Im Gegenteil, die Bewohner dieser Gegend sind mit konstanter Regelmäßigkeit damit konfrontiert. Und auch dort fand das bisher geschichtlich höchste Hochwasserereignis weit vor dem Beginn des (angeblichen) AGW-Klimawandels statt und das zweitschlimmste weit vor dessen denkbarem Einfluss-Beginn (1899).

Gelistete Jahreszahlen mit starkem Hochwasser in / um Simbach [6]: 1598, 1762, 1899, 1920, 1938, 1954, 1991, 2013

Hochwasser in Simbach – eine illustrierte Geschichte[6]

(Auszüge, Hervorhebung der Jahreszahlen durch den Autor)

[6] Wie das immer wieder geschieht, wurde auch diesem Hochwasser 2013 der Titel Jahrhundert-Hochwasser verliehen. Doch blickt man zurück in die Vergangenheit, musste die Stadt schon immer mit dieser Bedrohung zurecht kommen und war mehrfach von schweren Überschwemmungen betroffen. Und betrachtet man Aufnahmen dieser vergangenen Hochwasser, denkt man sich unwillkürlich: Wie sich die Bilder doch gleichen!

Die Chroniken sagen uns, dass das bisher wohl größte Hochwasser in Simbach im Jahr 1598 stattfand. Damals war sogar die Hälfte des Braunauer Stadtplatzes überschwemmt, ein Ausmaß, dass man sich heute nicht mehr vorstellen kann. Ähnliches geschah noch einmal 1762, dazwischen und danach traten immer wieder beträchtliche Überschwemmungen auf, die mehrmals auch die – damals noch hölzerne – Innbrücke mit sich rissen.

Das schlimmste Hochwasser der neueren Geschichte ereignete sich im September 1899. Nach tagelangen starken Regenfällen schwoll der Inn so stark an, dass in der Nacht vom 13. auf den 14. September der mittlerweile errichtete Damm aufriss und sich die Fluten ungebremst über den Ort ergossen. Am Morgen des 14. September stand die Innstraße zwei Meter hoch unter Wasser, und die Anwohner von äußerer Inn- und Gartenstraße mussten mit Booten aus den Obergeschossen ihrer Häuser befreit werden. Bis nach Erlach waren Wiesen, Felder und Häuser eine Woche lang überschwemmt.

Nur zwanzig Jahre später, im September 1920, suchte das nächste Jahrhundert-Hochwasser Simbach heim. Wieder wurden zwischen dem 7. und 8. September große Bereiche des Ortsgebiets bis nach Erlach hin überschwemmt – insgesamt eine Fläche von etwa drei Quadratkilometern. Im Ortskern, an der Innbrücke, hielt der Damm allerdings, so dass das Zentrum vom Hochwasser verschont blieb.

Wieder nur 18 Jahre später kam die nächste Flutkatastrophe auf den Ort zu. Diesmal war der Simbach der Auslöser, der im Juli 1938 nach einem Gewitterregen derart anschwoll, dass er aus seinem Bett heraustrat und weite Teile Simbachs überschwemmte.

Und noch einmal nur 16 Jahre später, im Juli 1954, wurde Simbach von der nächsten Flutkatastrophe heimgesucht; diesmal aus einer Kombination von Simbach- und Inn-Hochwasser. Nach wochenlangem Regen trat zunächst am 8. Juli der Simbach über die Ufer und überschwemmte kurzzeitig von der Bach- über die Inn- und Gartenstraße den gesamten Ortskern. Das Wasser floss schnell wieder ab, doch nun wurde die Lage am Inn immer brenzliger. Am 9. Juli wurde dort die Hochwassermarke von 1899 überschritten. Immerhin gab es nun einen funktionstüchtigen Damm, doch auch dieser drohte jetzt, dem Wasser nicht mehr standhalten zu können.

Wie unberechenbar die Simbacher Gewässer bleiben, zeigt auch eine Einschätzung von Rudolf Vierlinger zur Hochwassergefahr durch den Simbach. Nach den Erfahrungen von 1954 wurde auch dieser aufwändig ausgebaut, um zu verhindern, dass er noch einmal über die Ufer tritt. Über die Baumaßnahmen, die 1958 abgeschlossen wurden, schreibt Vierlinger 1986: Was Jahrhunderte hindurch von vielen Generationen sehnlichst erwünscht wurde, ging endlich in Erfüllung. Die Bewohner der Stadt Simbach haben nun von dieser Seite her keine Gefahr mehr zu befürchten.

Doch nur fünf Jahre, nachdem diese Zeilen geschrieben wurden, zeigte der Simbach, dass er noch immer unberechenbar war. Nach heftigen Regenfällen schwoll er binnen kürzester Zeit so stark an, dass er am Abend des 31. Juli 1991 auch sein nun ausgebautes Bett verließ und sich als Wasserwalze durch die Straßen von Simbach schob. Wieder wurden weite Teile der Stadt überschwemmt, von den direkt am Bach gelegenen Straßen, über die Inn- bis weit hinein in die Gartenstraße.

Das bisher letzte Kapitel dieser ereignisreichen Hochwassergeschichte fand nun also im Juni 2013 statt. Doch wenn man in die Vergangenheit zurückblickt, liegt die Vermutung nahe, dass es keine hundert Jahre dauern wird, bis das nächste Jahrhundert-Hochwasser Simbach erreicht. (jk)

Bild 10 Hochwasser um Simbach [6]

Bild 11 Hochwasser in Simbach [6]


Bild 12 Hochwasser in Simbach [6]

Bild 13 Hochwasser in Simbach [6]

Konnte man in Simbach die Gefahr voraussehen?

Wenn man googelt, findet sich praktisch keine Information zu neueren Hochwasser-Schutzmaßahmen in und um Simbach.

Es finden sich allerdings in einer Diplomarbeit Hinweise mit Bewertung der Hochwasser-Gefährlichkeit.

[7] Diplomarbeit 2007:

Beim Simbach kann man davon ausgehen, dass Laufverkürzungen auf Grund von Begradigungen im Umfang von bis zu 50% vorliegen. Die ursprüngliche Länge betrug 13-15 km, wobei es heute nur noch etwa 10 km sind. Als absolutes Hauptproblem ist die Beeinträchtigung durch Begradigung des Flusslaufes zu sehen. Diese zog eine Eintiefung des Gewässerbettes nach sich und damit sind natürliche Ausuferungen kaum noch möglich. Es besteht kaum noch Raum für eine Retention der Hochwasserwelle und die Uferstreifen- und Rückhaltefunktion ist gestört, bzw. nicht vorhanden. Dazu kommt der fehlende oder untypische Uferbewuchs.

… Durch Sohl- und Uferverbau wird dem Gewässer sein Verlagerungspotential, seine Breiten- und Tiefenvariabilität sowie seine Strukturausstattung genommen (Abbildung 3.15)

… Weiterhin ist im Hochwasserfall eine geringe Retention (Abflachung der Hochwasserwelle) zu beobachten.

Im „Hochwasserrisikomanagement-Plan für den bayerischen Anteil der Flussgebietseinheit Donau, Anhang 4 Bewertung der Hochwasserrisiken in den Planungseinheiten“ kommt Simbach nur als gefährdet für Trinkwasserschutzgebiete vor.

Im „Gewässerabschnitte mit potenziell signifikantem Hochwasserrisiko in Bayern gemäß § 73 WHG i.V.m. Art. 5 der Richtlinie 2007/60/EG, Gewässerkulisse 2011“ ist nur die Mündung in den Inn gelistet.

Woran das liegt, kann man ahnen. Nebenflüsse sind in der Hoheit der Landesbehörden. Es hängt damit von der Lokalpolitik ab, ob etwas unternommen wird. Sogar Frau Hendricks konnte sich dem nach den aktuellen Ereignissen nicht mehr verschließen. Es ist wie bei den Abiturprüfungen: Wohnt jemand im Bereich einer „dummen“ Landesregierung, wird er eben nicht klug – sein Pech. Bei Hochwassern ist er darauf angewiesen, dass die Landesbehörde klug ist und sein Dilemma erkennt – und mit Schutzmaßnahmen bezahlt.

[3] Länder sollen Flutschutz verbessern

Nationale Programme gebe es zwar für die großen Flüsse wie Rhein, Donau oder Elbe, aber für Überschwemmungsgefahren durch Bäche und kleine Flüsse seien die Landesbehörden zuständig. In Zukunft müsse dort der Katastrophenschutz angepasst werden. So müsse beispielsweise innerhalb einer Stunde gewarnt werden. „Darauf sind wir noch nicht eingestellt“, sagte Hendricks. Dafür sollten die lokalen Behörden etwa auch Lautsprecherwagen durch die betroffenen Gebiete schicken.

„Lautsprecherwagen durch betroffene Gebiete schicken“ ist natürlich eine typische „Frau Hendricks“ Lösung – nämlich keine. Warum reklamiert sie nicht, dass das ihr Klima-Beratungsinstitut PIK angeblich die nächsten 5000 Jahre Klima genau simulieren kann, eine Extremwetter-Vorhersage aber weder vom PIK, noch vom zuständigen DWD im zwei Stunden Takt möglich ist? Denn eines ist offensichtlich – die Unwetter-Vorhersagen haben vollkommen versagt.

Ein Blog hat es treffend kommentiert:

TYCHIS EINBLICK[10]: Wetterwarnung kann der ÖR nicht, nur Klimawandel Sturzbäche und das Fernsehen

[10] Hochwatergate

Ja, und Jörg Kachelmann schimpft sehr deutlich: Hätte glimpflicher ausgehen können, wenn, ja wenn irgendjemand vorher gewarnt hätte. Und spricht sogar von einem “Hochwatergate”.

Der Blick auf die Karten zeigte schon sehr frühzeitig wassermassenspeiende Rocky Mountains in der Luft über Deutschland, bei denen man sich fragt, wo das alles herkommt, mit einem Energiegehalt in der Atmosphäre, den seriös niemand berechnen kann, der aber mit Sicherheit höher ist als alle Atombomben, die die Menschheit produziert hat.

Keiner konnte vorher berechnen, wo sich die Höllenfluten vom Himmel stürzen. Aber witzigerweise berechnen die “Klimaforscher” genau, dass der Mensch das Klima in Zukunft heißer, trockener, kälter oder was auch immer macht – jedenfalls gefährdet. Klar, der Weltuntergang steht bevor, wenn nicht noch zusätzliche Ablassmilliarden fließen.

Es waren auf den Karten erstaunlicherweise kaum Luftdruckunterschiede zu sehen. Tief Elvira trat gewissermaßen auf der Stelle und dachte nicht daran, das zu machen, was die Computerberechnungen ( übrigens auch die sonst sehr guten von Kachelmann ) vorgaben: Zugrichtung Nordwesten.

Nein, da gab es praktisch keine Zugrichtung, dieser gewaltige Komplex aus gigantischen Wassermassen blieb stehen und schüttete sein nasses Herz aus, daß der Süden nur so troff. Da brachen sogar Dämme von Hochwasserrückhaltebecken. Lediglich das Fußball-Länderspiel in Augsburg am Tag vorher vermittelte einen Eindruck davon, was wirklich los war. Das war wiederum in der Lage, den Beginn der Tagesschau zu verschieben.

Groß, ganz groß allerdings sind sie im alarmistischen Bereich. Ein Wort nur, sofort sind alle hellwach: Klimawandel! Hei, wie sie da rennen, springen, laufen, alarmieren, daß es eine Pracht ist. Da geht es auch um die Rettung der Menschheit.

Was scheren da ein paar Tote in irgendwelchen Regionen aufgrund zufälliger Wetterereignisse. Kachelmann weiter: “Und dass es furchtbarerweise Tote gegeben haben würde, war angesichts der Bilder jedem klar, der nur etwas bei Trost ist.”

Die Vorwarnzeit in einer solchen Situation sei anders als bei einem Orkan oder Schneesturm mit 1-2 Stunden eher kurz, sagt er. “Umso wichtiger ist, dass alles dafür getan wird, die Warnung den Menschen zugänglich zu machen und über das Hochwasser zu informieren, wenn es noch klein ist. An vielen Orten sind Internet und vor allem Handynetze ausgefallen, so dass Radio und Fernsehen die einzigen Quellen waren, um gewarnt zu werden, dass furchtbare Dinge passieren. Festnetz hat fast überall funktioniert und in einer Welt, in der öffentlich-rechtliche Würdenträger etwas mehr Anstand und Eigeninitiative hätten als ein abgetauter Kühlschrank, hätte man SWR und BR 1 und 3 einfach als permanente Quelle für eine Call-In-Sendung benutzt, um den Leuten klar zu machen, was passiert.”

Dummerweise war übrigens eine Wetterradarstation ausgefallen. Aber die Zukunft soll besser werden: “Und da gibt es natürlich auch eine Aufgabenstellung für uns alle, für alle Beteiligten, zu überlegen, wie man in Zukunft noch besser regional die betroffene Bevölkerung warnen kann.”

Merkel hätte nicht schöner blubbern können. Tja, da kann man eben nix machen. Wo sonst Menschen an allen Klima- und Wetterunbilden schuld sind – hier halt Pech gehabt.

Mit welchen Maßnahmen hat sich die Stadt Simbach vorbereitet?

Zum Hochwasserschutz ist unter dem Suchbegriff Simbach praktisch nichts zu finden. Trotzdem fühlt sich die Stadt bei der Klimawandel-Problemlösung vorbildlich aufgestellt: Sie spart CO2 ein und hat einen „Climate-Stars“ bekommen.

Homepage-Info der Stadt Simbach am Inn:

In Baden bei Wien wurden am 25. Februar 2005 europäische Kommunen für ihr Engagement im Klimaschutz mit dem geehrt. Mit dabei waren auch die beiden Nachbarstädte Simbach und Braunau, die für das grenzübergreifende Geothermieprojekt Simbach-Braunau mit einem der begehrten Climate-Stars ausgezeichnet wurden.

Das sind Lösungen, wie sie unser vermerkeltes Deutschland liebt: Global denken – global vorbildlich handeln – und auf gar keinen Fall an Sinn und Kosten und an die eigene Bevölkerung denken. Was kümmert die schnöde Gegenwart, wenn die Zukunft in 100 oder 1.000 Jahren (in Simulationen) schreit.

Damit stellt sich wieder die Frage: Ist es wirklich sinnvoll, 10 Milliarden EUR jährlich in einen Klimahilfsfonds einzuzahlen (der versprochene Anteil Deutschlands) und noch wesentlich mehr Milliarden für eine CO2-Vermeidung auszugeben, mit dem das gesamte Deutschland rechnerisch maximal 0,0005 °C pa [11] Temperaturminderung erwirken kann – neben der Fragestellung, ob dieser „Rückweg in die vorindustriele Klimazeit“ (sofern er klappen würde) nicht genau das Gegenteil des Erhofften bewirkt.

Die Gemeinden haben natürlich auch ein großes Problem. Weisen sie die Gefahrenbereiche „ordentlich“ aus, ist für die Anwohner der Abschluss einer Versicherung unbezahlbar. Dann müsste der Staat einspringen. Für die eigenen Bürger können sich das unsere Politiker aber nicht so recht vorstellen, wie die „generöse“ Soforthilfe für schwer Betroffene von 1.500 EUR (pro Haushalt) zeigt.

Und gerade die Grünen, sonst im hochgradigen Verschenken von Geld für „Erfüller“ ihrer Ideologie unübertroffen, sind auf einmal zugeknöpft, wenn es Bürger und nicht ihr Parteiklientel betrifft (und die Wahlen vorbei sind).

FOCUS ONLINE, 02.06.2016: Unwetter in Baden-Württemberg „Können nicht mit dem Geldsack kommen“: Kretschmann stößt Opfer vor den Kopf

Im schlammverschmierten Sakko und mit gelben Gummistiefeln trafen die Politiker Opfer und Helfer vor Ort und besichtigten die verwüsteten Orte. Kretschmanns Fazit: „Das ist ja wie in einem Horrorfilm.“

Doch dem Bitten der Betroffenen um schnelle Hilfen begegnete der Ministerpräsident mit harschen Worten. Bei einem Rundgang im besonders betroffenen Ort Braunsbach sagte Kretschmann: „Wir können jetzt nicht wie früher der Kaiser mit dem Geldsack hierherkommen und das irgendwie verstreuen. So macht man das in einer Gesellschaft nicht.“

Finanzielle Mittel zu organisieren brauche Zeit, so Kretschmann weiter: „Ohne Bürokratie geht es nicht.“ Bei der nächsten Kabinettssitzung am Dienstag sollen erste Beschlüsse zu Soforthilfen gefasst werden.

Zur Stadt Simbach selbst fanden sich im Kommentarblog des Bayerischen Rundfunks zur Hochwasser-Berichterstattung zwei interessante Einträge:

Antwort von xxx Freitag, 03.Juni

ich muß Lotti hier uneingeschränkt recht geben!
ich lebe seit mehr als 50 Jahren in Simbach. Ich weiß noch wie es hier Stück für Stück mehr und mehr zugebaut wurde. Bis zum letzten cm wird an die Bäche rangeackert. An jeden Hang werden Häuser gebaut und Bäume abgeholzt. So rutscht bei jedem Starkregen, und da müssen es nicht unbedingt 150l sein, immer mehr Dreck in die Bäche. Die Bäche werden immer mehr in kleine Backbette mit „Durchlässen“ gezwängt.
Wasser sucht sich seine Bahn.
Ich habe in den letzten 30 Jahren dreimal erlebt das der Simbach die Dämme überflutet hat, aber so wie dieses mal war es noch nie. Noch nie wurde soviel Holz und Unrat mitgeführt und hat letztendlich alles platt gewalzt.
Ausserdem ist in Simbach ein Damm am Bach gebrochen der gerade saniert wurde, heißt, der war noch nicht mal richtig fertig. Da hatte das Wasser dann „leichtes Spiel“

xxx Freitag, 03.Juni

Es ist wie es war und wieder sein wird….

Ich komm aus einem Ort in dem es ähnlich wie in Simbach ist – alle ca. 100 Jahre kommt im Sommer ein Starkregen der den Ortskern überflutet, da er im Talgrund liegt. Das Einzugsgebiet ist wie bei Simbach Wiesen, Felder und etwas Wald über mehrere Quadratkilometer.
Ein Blick in die “Chronik von Simbach am Inn, von Jakob Groß, Landshut 1864? zeigt, dass es in Simbach identisch ist. Zitat: “Am 22. Juli 1823 gegen Abend richtete ein Wolkenbruch sehr viele Verwüstungen an. Die Bäche der ganzen Gegend schwollen zu reißenden Strömen und beschädigten Felder, Gärten und Wohnhäuser. In Simbach ertrank hierbei eine Frauensperson bei dem Versuche, Vieh aus einem Stalle zu retten. Das Andenken an diese Ueberschwemmung lebt unter dem Namen der “Magdalenagüß” noch allerorten in der Erinnerung des Volkes” Zitat Ende.
Entweder man akzeptiert es oder zieht aus dem Talgrund weg. Abflussmengen die bei mehreren Hunderten der üblichen Menge sind, kann man kaum beherrschen, bzw. die Kosten sind exorbitant.

Nun sehe man sich Bilder des aktuellen Ereignisses von Simbach an (Bild 14; 15): Der Bach hat eine Unmenge Holz (und was man nicht sieht, auch Geröll) angeschwemmt. Damit wurden alle! Durchflüsse hoffnungslos verstopft und durch den zwangsweise folgenden Hochwasser-Überlauf startete eine extreme Zerstörung. Man stelle sich vor, wie viel weniger passiert wäre, wenn die Anschwemmung dieser massiven Hölzer und Geröll bereits vor der Stadt durch Hochwasser-Schutzmaßnahmen abgefangen worden wären.

Bild 14 Hochwasser Simbach Zentrum. Bildquelle: https://www.stmi.bayern.de/sus/katastrophenschutz/hochwasser2016/index.php

Der Bildtext beim Merkur zu Bild 15 ist dazu symptomatisch „ … Anwohner sitzen in Simbach zwischen Schlamm und umgefallenen Bäumen“. Das mit dem Schlamm stimmt, aber auf dem Bild sieht man niegendwo „umgefallenen Bäume“. Die Sturzflut hat eindeutig fast nur neuere gesägte Balken und sauber abgelängtes Stammholz transportiert – als hätte der Bach den kompletten Lagerplatz einer Sägerei „abgeräumt“.

Bild 15 Original-Bildtext: Anwohner sitzen in Simbach zwischen Schlamm und umgefallenen Bäumen. © dpa. Quelle: Merkur.de 05. Juni 201605. Juni 201605. Juni 2016: News-Ticker zu Hochwasser in Bayern und NRW

Der Schaden in Simbach ist also eher direkt vom Menschen verursacht, aber sehr unwahrscheinlich durch dessen CO2-Ausstoß

In dieses Horn stößt auch der BUND Vorsitzende, Hubert Weiger.

Merkur: Nach Ansicht von Umweltschützern spielt bei der Flutkatastrophe in Niederbayern auch die industrielle Landwirtschaft und der Verlust von Wiesen und Weiden eine Rolle. Besonders der Mais, der einen Anbauschwerpunkt in der vom Hochwasser betroffenen Region hat, steht in der Kritik. Früheres Grün- und Weideland als Rückhaltefläche für Wasser sei immer mehr in Acker vor allem für den Maisanbau umgewandelt worden, sagte der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Komme der Regen, werde die fruchtbare Ackerkrume einfach weggeschwemmt. „Der Boden wird abgeschwemmt. Das sind die braun-gelben Fluten, die man dann in den Bächen und Flüssen sieht.“

Sogar das SWR-Fernsehen, sonst um keinen vorsorglichen Klimaalarm verlegen kommentierte anhand der Wiklichkeit (Hervorhebungen durch den Autor):

SWR Fernsehen

Extreme Wetterlagen Wer hat Schuld am Hochwasser?

Sintflutartige Regenfälle, überschwemmte Straßen, geflutete Keller und Häuser: Der Mensch hat seinen gehörigen Anteil an diesen Naturkatastrophen.

Die schlimmsten Hochwasser gab es im Mittelalter

Ackerböden sind nur zweite Wahl beim Hochwasserschutz. Gerade der fruchtbare Löss macht schnell zu und nimmt nur 5 mm pro Stunde auf. Historiker sagen: Die schlimmsten Hochwasser gab es, als im Mittelalter praktisch kein Wald mehr in Deutschland war. 1342 zum Beispiel. Heute haben wir wieder mehr. Gut 30 Prozent, bis zu 80 Prozent wären es im natürlichen Zustand.

Wenn das Wasser erst mal in den Bächen ist, dann schießt es umso schneller ins Tal, je stärker die begradigt und ausgebaut sind. Der Simbach ist eingeengt, der Orlacher Bach in ein Rohr gezwängt. Das war schnell durch Geröll stopft und dann entsteht am Einlauf ein Stau. Noch mehr Wasser sammelt sich, noch mehr potentielle Zerstörungskraft.

Fazit

Jeder Leser sollte sich anhand der Fakten selbst ein Bild machen und die folgenden Fragen stellen:

-Ist es erstrebenswert, das extreme Klima der vor-industriellen Zeit mit Billiarden EUR Kosten „zurück zu holen“ (sofern das überhaupt möglich wäre)

-Hat sich das Wetter wirklich aufgrund eines ominösen Klimawandels signifikant verschlechtert?

-Waren die aktuellen Ereignisse wirklich „unvorhersehbar“

-Sind die aktuellen Wetterereignisse nicht schon in der Vergangenheit wiederholt vorgekommen

-Ist es wirklich sinnvoller, mit vielen Milliarden EUR das Pflanzen-Nahrungsmittel CO2 zu vermeiden (ohne irgend einen wirklich belegbaren Sinn) als diese für konkreten Hochwasserschutz auszugeben

Quellen

[1] FAZ 02.06.2016, Joachim Müller-Jung: Klimawandel Der unglaubliche Eiertanz der Meteorologen

[2] Zettelsraum, 2. Juni 2016: Meckerecke: Der unglaublich schlechte Journalismus des Joachim Müller-Jung

http://zettelsraum.blogspot.de/2016/06/meckerecke-der-unglaublich-schlechte_2.html?m=0#more

[3] Klimaretter.Info, 05. Juni 2016: Länder sollen Flutschutz verbessern

http://www.klimaretter.info/politik/nachricht/21358-hendricks-laender-muessen-hochwasserschutz-verbessern

[4] ZEIT.ONLINE, 2. Juni 2016: Unwetter: Ist das jetzt der Klimawandel?

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-06/unwetter-bayern-extremwetter-klimawandel-meteorologie/komplettansicht

[5] Munich RE, NatCatSERVICE Januar 2015 Foliensatz: Wetterbedingte Schadenereignisse weltweit 1980 – 2014, Gesamtschäden und versicherte Schäden

[6] Alt-Simbach.de: Hochwasser in Simbach – eine illustrierte Geschichte

http://www.alt-simbach.de/hochwasser-in-simbach-eine-illustrierte-geschichte/

[7] Universität der Bundeswehr München, Diplomarbeit 2007: Aufstellung eines Maßnahmenprogramms gemäß EG-Wasserrahmenrichtlinie unter Einbeziehung der Öffentlichkeit am Beispiel von Embach und Simbach

[8] Bayerisches Landesamt für Umwelt: Gewässerabschnitte mit potenziell signifikantem Hochwasserrisiko in Bayern (§ 73 WHG i.V.m. Art. 5 EG-HWRM-RL) Landkreis Rottal-Inn Stand: 22.12.2010

[9] EIKE: Der unglaubliche Unsinn der FAZ zu Extremwettern und Meteorologen, verzapft vom FAZ-Redakteur Joachim Müller-Jung

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/der-unglaubliche-unsinn-der-faz-zu-extremwettern-und-meteorologen-verzapft-vom-faz-redakteur-joachim-mueller-jung/

[10] TYCHIS EINBLICK: Wetterwarnung kann der ÖR nicht, nur Klimawandel Sturzbäche und das Fernsehen

http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/sturzbaeche-und-das-fernsehen/

[11] EIKE 11.06.2015: Mit CO2-Reduzierung retten wir die Welt – Einige Rechenspiele (nicht nur) für regnerische Nachmittage 11.06.2015

http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/mit-co2-reduzierung-retten-wir-die-welt-einige-rechenspiele-nicht-nur-fuer-regnerische-nachmittage/

[12] nürnberginfos.de: Hochwasser und Hochwasserbekämpfung in Nürnberg

http://www.nuernberginfos.de/nuernberg-mix/hochwasser-nuernberg.html




Drei Fakten beweisen, dass der Klima-Alarm ein Schwindel ist

Die kanadische Umweltministerin Christine Stewart erklärte den wirklichen Grund für die Dringlichkeit. Sie sagte Reportern und dem Herausgeber des Calgary Herald: „Es spielt keine Rolle, ob die Wissenschaft der globalen Erwärmung gänzlich verlogen ist oder nicht … der Klimawandel bietet die beste Gelegenheit, Gerechtigkeit und Gleichheit in die Welt zu bringen“.

Stewart hatte unrecht. Die Konsequenzen jener verlogenen Wissenschaft für die Umwelt- und Energiepolitik sowie für entsprechende Vorschriften spielen eine erhebliche Rolle. Betrachten wir also einige unbequeme Tatsachen.

1. Keine Erwärmung in letzter Zeit trotz steigenden CO2-Gehaltes

Erstens, niemand, den ich kenne, „leugnet“, dass sich das Klima ändert [das gilt auch für den Übersetzer! Anm. desselben]. Mal wird es wärmer, dann wieder kälter, mal mit positiven, mal mit negativen Folgen. Vor noch nicht allzu langer Zeit führte eine Abkühlung um ca. 0,7°C zwischen den Jahren 1945 und 1975 dazu, dass die New York Times und andere große Nachrichtenmedien Schlagzeilen produzierten, denen zufolge „Experten“ das Aufkommen einer neuen Eiszeit hinaus posaunten.

Während der „modernen Zeiten“ hat sich das globale Klima dann und wann schrittweise erwärmt, und zwar seit der letzten „Kleinen Eiszeit“ (die keine echte Eiszeit war), die vor etwa 200 Jahren zu Ende gegangen war. Doch trotz vollständig natürlicher El Nino-Temperaturspitzen während der Jahre 1998 und 2015 haben Satelliten- und Wetterballon-Messungen seit zwei Jahrzehnten keine statistisch signifikante globale Erwärmung mehr gezeigt.

Messungen an der Erdoberfläche von den zuverlässigsten US-Wetterstationen – solche, die nicht von lokalen „Hitze-Inseln“ beeinflusst sind wie ungeeignete Aufstellungsorte der Thermometer, städtische Entwicklungen oder andere vom Menschen vorgenommene Änderungen – zeigen während der letzten 80 Jahre keine signifikante Erwärmung. Es gab in den USA seit den vierziger Jahren mehr Allzeit-Kälterekorde als -Wärmerekorde.

Auf der Grundlage der zuverlässigsten Messungen auf dem Festland (von HadCRUT) zeigt sich die mittlere jährliche planetarische Erwärmung zwischen 1850 und 2015 praktisch nicht wahrnehmbar … und sie ist mit Sicherheit nicht „gefährlich“.

2. Extreme Behauptungen haben sich als extrem falsch erwiesen

Im Gegensatz zur vorherrschenden Angsterzeugung ist der Meeresspiegel mit einer konstanten Rate von kaum 7 Inches [ca. 18 cm] pro Jahrhundert gestiegen, ohne jede messbare Beschleunigung. Selbst im jüngsten IPCC-Bericht 2013 wird festgestellt: „Es ist wahrscheinlich, dass der globale Meeresspiegel zwischen 1920 und 1950 mit einer Rate gestiegen ist, die vergleichbar ist mit dem Zeitraum von 1993 bis 2010“.

Berichte über periodische arktische Erwärmungszyklen gab es von Walfängern und Entdeckern seit vielen Jahrhunderten. Alpine Gletscher im Glacier National Park haben sich seit Ende der Kleinen Eiszeit zurückgezogen. (Zufällig befindet sich die Eisbär-Population gegenwärtig in einem Allzeit-Hoch).

Was das sensationalisierte Abschmelzen des Westantarktischen Eisschildes angeht: in einem britischen Übersichtsbericht zur Antarktis heißt es, dass dieses Abschmelzen „innerhalb der natürlichen Bandbreite der Klimavariabilität“ während der letzten 300 Jahre liegt, und dass es „in der Mitte des 19. und des 18. Jahrhunderts zu dramatischeren Erwärmungs- (und Abkühlungs-)Trends gekommen war“. Alles in allem hat die antarktische Eismasse seit 1979, dem Beginn der Überwachung durch NASA-Satelliten, stetig zugenommen. Die Eisausdehnung 2013-2014 setzte eine neue Allzeit-Rekordmarke bei den Satellitenbeobachtungen.

Was „Extremwetter“ angeht, vor dem man uns so schwer gewarnt hatte: Seit Oktober 2005 ist kein Hurrikan der Stärke 3 bis 5 mehr auf die US-Küste getroffen. Seit dem Jahr 1900 ist dies ein rekordlanger Zeitraum. Sowohl die NOAA als auch das IPCC mussten inzwischen einräumen, dass es seit Jahrzehnten keine Zunahme an Häufigkeit und Intensität von Dürren, Überschwemmungen, Gewittern oder Tornados gegeben hatte. Auch die Anzahl der Wald- und Buschbrände in den USA hat nicht zugenommen.

3.Unbequeme Selbstbekenntnisse von IPCC-Funktionären

Wie viel Vertrauen sollten wir also der Objektivität des IPCC entgegen bringen bzgl. politischer Vorschriften und Verordnungen? Dazu beachte man ein paar Statements von inneren Quellen des IPCC an Schlüsselpositionen mit deren eigenen Worten.

In einem Beitrag für das Magazin Nature hat Kevin Trenberth, ein Leitautor der IPCC-Berichte 2001 und 2007 geschrieben: „Keines der vom IPCC herangezogenen globalen Klimasimulations-Modelle wurde mit dem beobachteten Zustand initialisiert, und kein Klimazustand in den Modellen korrespondiert auch nur ansatzweise mit dem gegenwärtig beobachteten Zustand“.

Trenberths Assistent Tom Wigley vom National Center for Atmospheric Research schrieb in einer internen E-Mail: „Mike Mann, die Abbildung, die Sie gesandt haben, ist sehr betrügerisch … es gab eine ganze Reihe von falschen Präsentationen von Modellergebnissen seitens individueller Autoren und des IPCC“.

Ottmar Edenhofer, Leitautor des Vierten Zustandsberichtes des IPCC 2007, fasste die Lage sehr klar zusammen. In einer Rede im Jahr 2010 sagte er: „ Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Stattdessen geht es in der Klimapolitik darum, wie wir de facto den Wohlstand der Welt umverteilen“.

Oder, wie die UN-Klimachefin Christiana Figueires offen bemerkte, das wirkliche Ziel der jüngsten Klimakonferenz in Paris war es, „das (kapitalistische) ökonomische Entwicklungsmodell zu ändern, das seit mindestens der letzten 150 Jahre vorherrschte, seit der Industriellen Revolution“.

Nein, nichts von diesem globalen Klima-Alarmismus (alias „Klimawandel“) beruht auf objektiver Wissenschaft. Das war niemals der Fall.

NOTE:  This article first appeared at: http://www.newsmax.com/LarryBell/climate-global-warming-ipcc/2016/05/31/id/731497/#ixzz4AFsMDeCo

Link: http://www.cfact.org/2016/05/31/three-facts-prove-climate-alarm-is-a-scam/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Endlich! Mut, den grünen Tyrannen entgegen zu treten!

Vielen Menschen ist die klammheimliche Taktik derjenigen Gruppen nicht bewusst, deren berührende Eigenbezeichnungen ihre wahren Ziele Lügen strafen.

Wie viele Unternehmen heulte Resolute ursprünglich mit den Wölfen. Peter Foster erklärt in der Financial Post: „Eine üble Koalition radikaler Nicht-Regierungs-Umweltorganisationen ENGO – darunter Greenpeace, ForestEthics und die David Suzuki Foundation – hat beschlossen, ihre Kampagnen der Schikanierung der Verbraucher zu beenden als Gegenleistung für Mitglieder der Forest Products Association of Canada FPAC, die beschlossen hatten, einen breiten Streifen der borealen Wälder in Kanada zu sanieren und ,beratend‘ bei der Entwicklung entsprechender Pläne mitzuarbeiten. Erstaunlicherweise spielten die Regierungen dabei keine Rolle. Das Ergebnis war das Canadian Boreal Forest Agreement. Die ENGOs strebten an, den größten Teil des borealen Waldes zu sperren – was die wirtschaftliche Entwicklung beenden würde. Hinsichtlich des von Greenpeace geförderten Konzeptes eines „intakten Wald-Landschaft-Schutzes“ sagt Laurent Lessard, Minister für Wald, Tierwelt und Parks, dieses Konzept drohe „absolut verheerende“ wirtschaftliche Implikationen heraufzubeschwören.

Resolute war ein großer Unterstützer des Abkommens und hat an Bemühungen teilgenommen, Differenzen zwischen ENGOs und der Industrie auszuräumen. Dennoch haben die ENGOs mittels einer Kampagne von Lügen und Einschüchterung das Unternehmen Resolute fortwährend attackiert. An einem Punkt im Jahre 2012 waren die falschen Behauptungen so ungeheuerlich, dass Resolute mit Klagen vor Gericht gegen Greenpeace drohte. Dies führte zu einer beispiellosen Entschuldigung und Rückzug von Greenpeace (hier). Allerdings schlugen sie später in Rache zurück. Greenpeace fuhr fort, die gleichen falschen Behauptungen zu publizieren und bezichtigte Resolute, ein „Zerstörer“ der borealen Wälder zu sein.

Beschäftigt in einem Krieg ohne Gewalt hat Greenpeace seitdem [die Firma] Rite-Aid Pharmacy angegriffen mit dem Vorwurf, „Millionen Pfund Papier von dem umstrittenen Holz-Riesen Resolute Forest Products“ gekauft zu haben. Dabei nannte Greenpeace Resolute „ein Unternehmen mit einer langen Historie der Umweltzerstörung“. Mit einer ähnlichen Hass-Kampagne gegen Best-Buy war Greenpeace erfolgreich. Resolute war der Hauptlieferant für Papier des Unternehmens, aber aufgrund der Schmierenkampagne verkündete Best-Buy, sich nach anderen Lieferanten umzusehen. Greenpeace hat keine Pläne, diese Taktik zu beenden. Andere Unternehmen im Fadenkreuz von Greenpeace sind u. A. Canadian Tire (ein Reifenverkäufer mit über 1700 Verkaufsstellen), Home Depot und Office Depot, Proctor & Gamble sowie 3M. Foster berichtet: „Greenpeace selbst hat berechnet, dass deren Kampagnen Resolute mindestens 100 Millionen Dollar gekostet haben“.

Irgendwann zwischen dem Greenpeace-Rückzug und Mai 2013 muss es zu einer Erleuchtung gekommen sein – ähnlich dem, was zwischen dem Präsidenten der USA und den Aliens in dem Film ,Independence Day‘ geschehen war. In dem Clip erwürgt der gefangene Alien jemanden mit seinem Tentakel, und der Präsident versucht, mit ihm zu verhandeln. Er versucht, dem Alien mit Argumenten zu kommen und schlägt vor, dass man doch „koexistieren“ könne. Er fragt den Alien, was dieser eigentlich wolle. Der Alien erwidert einfach: „Ihr sollt sterben!“. Resolute muss erkannt haben, dass egal wie viele Abkommen man unterzeichnet, das globale Netzwerk von ENGOs mit immer neuen und immer schlimmeren Forderungen aufwarten, bis deren Tentakeln das Unternehmen ganz abgewürgt haben.

Am 23. Mai 2013 reichte Resolute Klage gegen Greenpeace ein mit dem Vorwurf, die Organisation schädige „die Geschäfte, den Firmenwert und den Ruf“ des Unternehmens. Die Klage umfasst Vorwürfe der Verleumdung, bösartiger Falschaussagen und absichtlicher Störung der ökonomischen Beziehungen. Man klagte auf Schadenersatz in Höhe von 5 Millionen Dollar sowie Schmerzensgeld in Höhe von 2 Millionen Dollar, plus Gerichtskosten. Greenpeace sagt, die Klage „hat zum Ziel, Greenpeace zum Schweigen zu bringen und anderen Gruppen zu vermitteln, dass sie ruhig bleiben sollte“. Man glaubte daran, dass die Klage abgewiesen werden würde, aber trotz zahlreicher Versuche hat der Richter dem nicht nachgegeben und wenig schmeichelhafte Anklagen über die ,globalen, Gesetze brechenden Aktivitäten von Greenpeace‘ (hier) zugelassen. Während die kanadische Klage auf dem Weg durch die Instanzen ist, hat Resolute jüngst einen anderen mutigen Schritt gemacht, sich selbst gegen die Angriffe der grünen Tyrannen zu wehren.

Am 31. Mai zog Resolute eine Seite des ENGO-Produkte-Katalogs heran und reichte am US-Amtsgericht für den Southern District of Georgia eine zivile Klage im Rahmen des RICO ein (RICO = Racketeer Influenced and Corrupt Organizations), und zwar gegen Greenpeace und eine Anzahl von deren Verbündeten, die entgegen ihrer Behauptung der Unabhängigkeit zusammenarbeiten. RICO hatte zum Ziel, sich mit dem Mob als eine lose Organisation oder „Unternehmung“ zu befassen, und zwar mit einem Schema von Aktivitäten und allgemeinen ruchlosen Zielen wie etwa Erpressung. (Greenpeace hat das Justizministerium aufgefordert, das RICO-Gesetz anzuwenden und Ölunternehmen unter die Lupe zu nehmen, die Zweifel säen bzgl. der Risiken des Klimawandels).

Die 100 Seiten starke Klage wirft Greenpeace vor, dass Greenpeace und deren Verbündete ein RICO-„Vorhaben“ sei. Der Presseerklärung von Resolute zufolge beschreibt sie die vorsätzliche Falschheit der bösartigen und diffamierenden Vorwürfe im Rahmen des Vorhabens und führt detailliert aus, wie Greenpeace zur Untermauerung seiner falschen Vorwürfe „Beweise fabriziert habe einschließlich gestellter Fotos, die fälschlich suggerieren sollen, dass Resolute in verbotenen Gebieten Holz einschlägt“. In der Klage wird Greenpeace außerdem „globaler Betrug“ vorgeworfen, um seine Taschen mit Geld von Spendern zu füllen, und dass „es die wahre Objektive von Greenpeace ist, Spendenflüsse zu maximieren und nicht die Umwelt zu schützen“. Zusätzlich wird der Führung von Greenpeace vorgeworfen, dass sie Verfahren zur Manipulation der Öffentlichkeit „emotionalisiert“.

In der Klage verlangt Resolute Entschädigungszahlungen in einer Höhe, die vor Gericht ermittelt werden sollen, sowie Schmerzensgeld in dreifacher Höhe.

Patrick Moore, einer der Gründer von Greenpeace, ist enttäuscht, dass die Gruppe, die ursprünglich helfen wollte, inzwischen zu einer Erpresserbande verkommen ist. Er sagte mir: „Ich bin sehr stolz darauf, dass ich Resolute ein wenig helfen konnte, dieser Bande lügender Betrüger und Erpresser zu begegnen“.

Enthüllungen durch die Klagen sowohl in Kanada als auch den USA werden Aufzeichnungen öffnen und könnten sehr gut den moralinsauren Ton abziehen und eine globale, Arbeitsplätze vernichtende und Anti-Entwicklungs-Propaganda bloßstellen. Zu lange schon hat man den ENGOs durchgehen lassen, nach Belieben über Vorschriften bzgl. natürlicher Ressourcen zu herrschen, die in Wirklichkeit ein Wirtschaftskrieg gegen Arbeiter sind.

Auf einem vor Kurzem abgehaltenen Treffen des kanadischen Rates der Forstminister wurde Foster zufolge „eingeräumt, dass es an der Zeit sei, sich aufzulehnen und die ,bedeutende wirtschaftliche Implikation der Falschinformation zu erkennen’“ – wobei man sich fragen muss, warum es so lange gedauert hat, zu dieser Erkenntnis zu kommen.

Resolute wehrt sich gegen die grünen Tyrannen – und dafür ist es auch höchste Zeit. Man frage mal die Kohle-Bergleute in West Virginia (hier) oder die Landwirte in Zentral-Kalifornien (hier), die nur zu gerne die Kandidatur von Trump unterstützen, verspricht dieser doch, die repressiven Vorschriften zu annullieren und zu einer wirtschaftlichen Stärkung der USA zurückzukehren.

Hoffentlich werden andere Unternehmen auf diesen Zug der Änderung der Haltung der Öffentlichkeit aufspringen und standhaft sowie mit Entschlossenheit ebenfalls zurückschlagen, um Arbeiter und Anteilseigner zu schützen.

[Mal sehen, wann wir hier in D soweit sind. Anm. d. Übers.]

Link: http://oilpro.com/post/24907/finally-courage-to-counterpunch-green-bullies

Übersetzt von Chris Frey EIKE