Geht es nach den Plänen der Bundesregierung, sollen Empfänger von Hartz IV auch in teurere Wohnungen ziehen können, wenn diese geringere Heizkosten aufweisen. Das Wohngeld soll um eine "Klima-Komponente" erweitert werden.
Wohngeld- und Hartz-IV-Empfänger sollen nach Plänen der Bundesregierung von geringeren Heizkosten in energetisch hochwertigen, aber teureren Wohnungen profitieren können: Das geht aus der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die der "Rheinischen Post" vorliegt. Demnach prüft die Regierung die Einführung eines "Klimawohngelds". Zudem werde geprüft, ob die Kommunen die Angemessenheit der Unterkunftskosten für Hartz-IV-Empfänger künftig auch auf Basis der höheren Bruttowarmmiete anstelle der Kaltmiete bewerten dürfen.
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Mit Dank an Spürnase R. Sibiller

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