Das arme CO2.  Trotzdem es nur 0,04 % der Atmosphäre ausmacht, wurde es vom IPCC* für schuldig gesprochen, die globale Erwärmung im Zeitraum 1975 bis 1998  verursacht zu haben. Genauso, wie man im Mittelalter Hexen als Ursache von Unwettern schuldig gesprochen hat. Die Hexen wurden verbrannt, und das CO2 soll gebannt werden und dann haben wir ein konstantes Klima. Toll. Das hat es zuvor in der Erdgeschichte noch nie gegeben.

Wenn auch in der Strahlungsphysik der Atmosphäre dem CO2 ein gewisser theoretischer Erwärmungseffekt zugerechnet werden kann,  bedeutet das noch lange nicht, dass sich dieser Effekt auch in der Klimaentwicklung auswirkt. Trotz aufwendigster Untersuchungen und Milliarden-Aufwand war es nicht möglich in den letzten 20 Jahren dafür einen konkreten Nachweis zu erbringen. In der realen Atmosphäre herrschen relativ komplizierte Zustände, wie vertikale  und horizontale Strömungen, Verdampfung, Wolken, etc., und nicht die vereinfachten idealen Strahlungs-Verhältnisse, wie sie von theoretischen Physikern angenommen werden. Der eigentliche Treibhauseffekt kommt auch, wie schamhaft verschwiegen wird, vom Wasserdampf-Gehalt in der Atmosphäre, der von Menschen nicht beeinflusst werden kann. 

Die alarmistischen IPCC*-Ankündigungen eines durch den CO2-Anstieg "bedrohlichen Temperaturanstieges" beruhen ausschließlich auf einer falsch angenommenen theoretischen CO2-Sensitivität von + 3°C (+/-1,5°C) bei Verdoppelung des CO2-Niveaus, die aus einem Bericht von 1979 stammt (!) und  vom IPCC  bis heute nicht korrigiert wurde.  Eine ganze Reihe neuerer Studien haben jedoch ergeben, dass diese Sensitivität nur zwischen 0,5 und 1,5°C liegt. Damit reduziert sich der befürchtete theoretische globale Temperaturanstieg bis zum Jahr 2100 automatisch auf 1 bis 2°C. Wohlgemerkt, ohne Reduzierung der CO2-Emissionen.

Dass der viel zu hohe Wert des IPCC für die Klimasensitivität falsch ist, beweisen auch die Temperatur-"Projektionen" der Klima-Modelle, die auf diesem Wert basieren.

Bild 1: Die CMIP 5-Modelle des IPCC und der reale Verlauf der              "Globaltemperatur"

Die Medien wie auch die Bundesregierung und das UBA weigern sich jedoch standhaft, diese Tatsache zur Kenntnis zu nehmen oder den Menschen zu vermitteln, denn sie wollen auf keinen Fall auf das geliebte Thema "Klima-Katastrophe" verzichten. Deswegen wird uns auch der tatsächlich praktisch konstante Verlauf der (so genannten) Globaltemperatur in den letzten 17 Jahren vorenthalten. Das bedeutet, dass wir in dieser Zeit tatsächlich keinen Klimawandel hatten, obwohl noch nie so viel darüber geschrieben wurde. Und der zur Zeit nicht existierende Klimawandel ist nach wie vor an allem Schuld – auch an jedem Wetterereignis, als ob es früher nie Unwetter gegeben hätte.

Bild 2: Vergleich der Temperaturdaten der letzten 17 Jahre aller fünf Klimainstitute. Die Trends liegen im Bereich von +0,2°C  für die Bodendaten (GISS, NCEI, HadCRUT) und – – 0,1 für die (zuverlässigeren) Satellitendaten

Man hätte sich die ganze Pariser Klimakonferenz mit ihren 40 000 Teilnehmern und Gesamtkosten von einer Milliarde Euro sparen können, denn das politische Klimaziel der Begrenzung auf + 2°C bis zum Jahr 2100 wird mit den neuen Werten der Klimasensitivität auch ohne CO2-Reduktionen eingehalten.

Der gegenwärtige CO2-Anteil in der Atmosphäre von 400 ppm ist trotz des Anstieges immer noch minimal, verglichen mit  den Werten der Erdgeschichte, wo mehrmals über viele Millionen Jahre  4000 ppm und mehr aufgetreten sind, ohne irgendwelche negativen Folgen. Das Einzige, was sicher ist, ist die Tatsache, dass keine Pflanze ohne CO2 existieren kann und damit auch keine höheren Lebensformen auf der Erde. Mehr CO2 steigert den Pflanzenwuchs und erhöht die Ernteerträge, wie in zahlreichen Versuchen nachgewiesen wurde. Viele Gärtnereien begasen ihre Gewächshäuser mit CO2.

CO2 in ideologischer Verblendung als "Verschmutzung", "Schadstoff" oder "Dreck" zu bezeichnen, wie dies nicht nur von ahnungslosen Journalisten, sondern sogar amtlicherseits (vom UBA) erfolgt, zeugt von einem gravierenden Mangel an Bildung und Wissen. Und leider haben sich viele gutgläubige Menschen von dieser ideologischen Kampagne täuschen lassen. Warum selbst intelligente Menschen darauf hereinfallen konnten, bleibt ein Rätsel.

Die Bundesregierung will die deutschen CO2-Emissionen unter dem neuen Schlagwort der "Dekarbonisierung" bis 2020 um 40% im Vergleich zu 1990 senken, d.h. mehr als das EU-Ziel von -30%. Das bedeutet, dass die heutigen etwa 900 Millionen Tonnen  Emissionen pro Jahr noch um weitere 150 Millionen Tonnen reduziert werden müssten. Das dürfte jedoch schwer zu realisieren sein, da die deutschen Emissionen seit 2009 praktisch konstant geblieben sind – trotz der über 20 Milliarden Euro jährlich zur Förderung der "erneuerbaren" Energien. Deshalb hat Der SPIEGEL die Kanzlerin zur "nicht mehr glaubwürdigen Klimakanzlerin a.D." degradiert (Heft 50/15, S.70). Wozu die Reduzierung aber gut sein soll, kann auch der SPIEGEL nicht beantworten. Eine weitere deutsche CO2-Reduzierung kann nur durch Abschalten zahlreicher Kohlekraftwerke geschehen, d.h. durch Erhöhung des Strom-Versorgungsrisikos und weiterer Steigerung der Strompreise auf Weltrekordhöhe. 

Welchen Zweck und welches konkrete Ergebnis eine deutsche CO2-Reduktion für das Klima haben soll, ist bei der Bundesregierung wie beim UBA offenbar unbekannt (Nachfragen werden nicht beantwortet). Hätte man mit der inzwischen überholten alten IPCC-Theorie nachgerechnet, würde sich bei dem geringen deutschen Anteil  an den globalen Emissionen von nur 2,5 % ein Effekt von ca. 0,02°C (nicht messbar) bis 2100 ergeben !  Dafür nimmt man den Schaden bei der deutschen Industrie und die steigenden Stromkosten in Kauf. Und einige Politiker sind noch stolz darauf, der deutschen Wirtschaft (der bösen Industrie) schaden zu können.

Die einzige Erklärung für diesen Unsinn ist die Festsstellung, damit der Welt als Vorbild dienen zu wollen. Welche eine Anmaßung !  "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" sagte schon Kaiser Wilhelm II. Nun ist man offenbar in Berlin stolz, diese Tradition fortzusetzen. 

Während Deutschland aus ideologischen Wahn die CO2-Emissionen um 150 Mt  reduzieren will, steigen gleichzeitig die Emissionen von China und Indien durch den Bau von über 200 neuen Kohlekraftwerken um mindesten 5000 Mt. Welch eine Ignoranz der Realität.

Die angebliche Klimagefahr durch CO2 wurde zu einer pseudo-religiösen Obsession hochstilisiert und von der deutschen Bundesregierung sogar zum Dogma erhoben. Es ist laut UBA nicht mehr erlaubt, daran zu zweifeln. Nur der Glaube zählt, die Fakten werden ignoriert: schon seit dem Jahre 1998 gibt es keine globale Temperaturerhöhung mehr (Bild 1)- und das trotz der Rekord-Emissionen von 500 Milliarden Tonnen CO2 in den letzten 17 Jahren. Einen besseren Beweis der Natur, dass CO2 keine Klimawirksamkeit hat, kann es nicht geben.

Somit ist die Feststellung von  FRANCKEs Lexikon der Physik von 1959 voll bestätigt, die klar sagte:  "CO2 ist als Klimagas bedeutungslos". 

Bedauerlich ist die Tatsache, dass die völlig unberechtigte CO2-Hysterie von der Politik dazu ausgenutzt wird, den Bürgern finanzielle Belastungen zur "CO2-Bekämpfung" aufzuerlegen, die nach Dänemark zu den welthöchsten Strompreisen geführt haben. Und jetzt sollen auch noch die zuverlässigen Kohlekraftwerke abgeschaltet werden zugunsten einer von Wind und Sonne abhängigen und stark schwankenden Stromerzeugung. Noch mehr Unverstand ist kaum denkbar.

———————

*) IPCC = Intergovernmental Panel for Climate Change =

Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimawandel (gegründet für die Untersuchung des angeblich von Menschen durch CO2-Emissionen verursachten Klimawandels), von den Medien zum "Weltklimarat" hochstilisiert. Er entscheidet, wie künftig das Klima aussieht. Die natürlichen, seit Tausenden und Millionen Jahren wirkenden Klimaeinfluss-Faktoren wurden vom IPCC abgeschafft, bzw. ignoriert. 

image_pdfBeitrag als PDF speichernimage_printBeitrag drucken