Der Autor bringt hier exemplarisch einen Artikelauszug aus KLIMARETTER.INFO, um zu zeigen, wie außerordentlich solche die absolute Weisheit glatt in Frage stellenden und vollkommen unnützen Fachdiskussionen einen die Welt rettende Wissenschaftler belasten und mit wie viel Einfühlungsvermögen es dann fürsorgliche Interviewer hinterher gerade biegen müssen.
(Herr Schellnhuber, PIK):

Dort habe ihm eine Phalanx „älterer Herren“, die sich allesamt als Klimaskeptiker entpuppten, gegenüber gesessen, die ihn mit völlig unhaltbaren, längst widerlegten Thesen konfrontiert habe. Zeitverschwendung für jemand wie Schellnhuber, der zwecks Weltrettung von Termin zu Termin, von Auftritt zu Auftritt jettet. Der Ärger über die unbotmäßigen Fragensteller war dem Wissenschaftler auch heute noch anzumerken.

Doch das ist Vergangenheit. Zwei Doktoranden einer psychologischen Fakultät einer angesehenen Uni haben herausgefunden, wie man über Semantik und Wortwahl die zwei Gruppen eindeutig erkennen und automatisch zuordnen kann „Climate sceptics use strong words“.
Interessant ist die Erkenntnis der Psychologen (keine wörtliche Übersetzung, etwas freie Interpretation des Autors):

·       Befürworter verwenden – obwohl sie die Wahrheit aussagen – vorsichtige Worte wie "möglich" und  "wahrscheinlich"  und legen sich nicht fest. Sie wollen auf keinen Fall den Eindruck erwecken, mit ihren Darstellungen zu übertreiben.

Zufügung des Autors: Zur Präzisierung der Aussagesicherheit verwenden sie dann solche Fachbegriffe wie „So sicher wie das Amen in der Kirche“, siehe „Fällt die nächste Eiszeit aus?


·       Skeptiker sind überzeugt, dass das wahr wäre, was sie sagen. Deshalb verwenden sie so ungehörige  Begriffe wie „Alarmist“ und  „Panikmache“. An solchen emotionalen und ungehörigen Aussagen erkennt man sie dann.

Anm.: Der Hinweis zum Artikel kann von kaltesonne.de

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