Worauf muss man zuerst achten? Natürlich auf die Propaganda, Grundlage und Voraussetzung aller erfolgreichen Diktaturen. Vorbereitende Propaganda zielt auf die Leistungsträger der Gesellschaft und auf die Heranwachsenden. Fokus auf die Heranwachsenden, weil Propaganda-Ingenieure bestens über den Einfluss von Kindern und Jugendlichen auf den Familienverbund Bescheid wissen. Den Heranwachsenden ist in Diktaturen die Rolle der Denunziation ihrer Eltern und Großeltern zugedacht (das kennen wir jüngst noch aus der DDR). Insbesondere Großeltern sind auf Grund ihrer Lebenserfahrung schwer hinters Licht zu führen und bleiben daher immer gefährliche Diktaturgegner. Die kommerzielle Werbung kennt den Effekt der „Propaganda-Resistenz“ von älteren Mitbürgern übrigens gut. Wem die zugedachte Rolle der Heranwachsenden in vorgesehenen Diktaturen übertrieben vorkommt, sehe sich vielleicht einmal hier um.
Das wichtigste Merkmal einer zur Diktaturvorbereitung geeigneten Propaganda ist stets ein vorgeblich moralisch wertvolles, aber vollkommen unerreichbares Ziel. Wir zählen stellvertretend drei solcher unerreichbaren Ziele auf:
1) Herstellung eines weltweiten Supremats der arischen Rasse bei gleichzeitiger Vernichtung fast aller anderen Rassen weltweit (Nationalsozialisten).
2) Herstellung konstanten Klimas vermittels Reduzierung des lebensnotwendigen Spurengases CO2 oder gar mit Geoengineering durch Ökoideologen (große Transformation).
3) Abschaffung aller Marktprinzipien mit dem Mittel 100%-er Planwirtschaft zur Erzielung angeblicher Prosperität durch die Kommunisten und – nicht ganz so perfekt wie das kommunistische Vorbild – die planwirtschaftliche Energiewende Deutschlands.
Jedem nicht ganz auf den Kopf gefallenen Zeitgenossen ist klar, dass jedes der drei genannten Ziele unerreichbar ist, ja dass die Ziele teilweise sogar den Naturgesetzen widersprechen (Energiewende, Klimaschutz). Trotzdem sind sie bestens zur Abschaffung der Demokratie geeignet. Bei "Klimaschutz" und "Energiewende" ist es glücklicherweise noch nicht so weit, aber wenn es in dem Maße wie bisher weiter geht …. Unabdingbar bei aller Propaganda ist die Ausblendung von Fakten. Erstaunlicherweise funktioniert dies sogar im 21. Jahrhundert der Wissensexplosion. Faktenausblendung bei wirkungsvoller Propaganda ist in fast unendlich weiten Grenzen möglich, ohne dass sich (sogar in Demokratien) ernsthafter Widerstand regt.
Selbst die lächerlichsten und entferntesten "Belege" einer Propaganda reichen völlig aus, um auch härtesten Fakten den Garaus zu machen. Daran hat sich trotz moderner Wissensanhäufung nichts geändert. Dieses Phänomen ist rational schwer fassbar. Daher sei eine Vermutung erlaubt: Entscheidend ist das von der Propaganda vermittelte Gefühl auf der moralisch „richtigen“ Seite zu stehen und die eingeimpfte Überzeugung mit Gleichgesinnten teilen zu dürfen. Unschlagbar ist dabei das Argument der Weltrettung vor dieser oder jener schädlichen Entwicklung. Dies erzeugt einen besonders kräftigen Gruppen- und Konsenseffekt. Gegenargumente werden vom Verführten nicht mehr sachlich, sondern als Angriff auf seine "integere" Moral oder die seiner Gruppe aufgefasst. Argumente gegen die Weltrettung gibt es einfach nicht.
Die Diskussion mit einem Meinungsgegner, falls er Diskussionen über seinen moralisch fundierten Glauben überhaupt noch zulässt, ist dann nur noch ein Wettstreit um den moralischen Sieg. Es geht dabei niemals um die Fakten. Hält man sie dem Verführten vor, stammen sie natürlich von düsteren Lobbyvereinen. Wollen Sie ein Musterbeispiel, dann diskutieren Sie einfach einmal hierzulande mit irgend jemandem über die direkten Strahlenopfer in Fukushima und die darauffolgenden Spätschäden durch erhöhte Strahlung. Die korrekten Untersuchungsfakten (direkte Opfer = Null, Schäden durch erhöhte Strahlung statistisch nicht nachweisbar) werden von der UN Organisation UNSCEAR (hier) auf Grund detaillierter, sorgfältiger Untersuchungen bestätigt, wobei bei früheren ähnlichen Untersuchungen auch deutsche Universitätskliniken mitarbeiteten. Die Bearbeiter bei UNSCEAR sind Professoren von angesehenen Universitätsinstituten. Es nützt alles nichts. Stellvertretend die entrüstete Antwort einer durchaus intelligenten Diskussionsgegnerin: "kommen Sie mir doch nicht mit der UN, die haben ja Dak Hammarskjöld auf dem Gewissen", sprach’s und entfernte sich wutschnaubend. Die Dame fühlte sich in ihrer moralischen Würde angegriffen, da war für Fakten kein Platz mehr.
Weitere beispielhafte Bestätigung und Enthüllung dieser für gradlinig denkende Zeitgenossen schwer verdaulichen Zusammenhänge sind die Schäden, welche Windräder an Fledermäusen und Greifvögeln (ihre Ermordung), an Landschaften (ihre Verschandelung) und an den menschlichen Anrainern (ihre Gesundheitsschädigung durch Infraschall und Wertevernichtung ihrer Häuser) anrichten. Von grünen Ideologen werden diese Schäden kühl toleriert, obwohl diese selbst Jahrzehnte lang den unabdingbaren Schutz auch der kleinsten Kreatur und unserer Umwelt predigten. Zitat eines Greenpeace-Mitarbeiters (Dank an den Blogkommentator, der uns diese Aussage überlieferte): "Windräder sind immerhin besser als wenn Deutschland in 20 Jahren 10 Meter unter dem Meeresspiegel liegt". Ist eine größere Volksverdummung durch bestens gelungene Propaganda eigentlich noch denkbar?
Es wird nunmehr spannend, welchen Aderlass das grüne Lager an echten Naturschützern erfahren wird, wenn es mit dem Windradwahn und damit den kriminellen Zerstörungen an Deutschlands Natur und Landschaft so weiter geht wie bisher. Den Rest des grünen Vereins werden viele klar denkende Zeitgenossen nach dem Ausscheiden der echten Naturschützer wohl konsequenterweise nur noch als radikale Ideologieversammlung erkennen, die bei billigender Vernichtung beliebig vielen Fledermaus- und Vogelviehs so eine Art von Ökodiktatur anstrebt und somit in letzter Konsequenz von strammen Kommunisten, die für ihre Ideologie bekanntlich wenig zimperliche Methoden bevorzugten, kaum noch zu unterscheiden ist.
Um weitere nicht zu vergessen: das gesamte Parteienspektrum Deutschlands, ausgenommen die AfD und einige Splitterparteien, fährt auf der Klimakatastrophen-Schiene und ist für Sachargumente absolut unzugänglich. Die Kanzlerin A. Merkel hielt es als Adressatin jedenfalls nicht für nötig, den Eingang des Heiligenrother Manifests gegen den Klima- und Windräder-Wahn (hier) auch nur zu bestätigen. So sehen bei uns heute demokratische Kultur und Bürgernähe aus.
Um nicht unfair zu sein, muss gesagt werden, dass den moralischen Sieg oft auch der Sachargumente Anführende anstrebt, was dazu führt, dass solche Diskussionen mit Gläubigen dann nur noch selten friedlich oder gar im Konsens enden. Ebenfalls interessant: Wenn man schließlich einen von der Propaganda Verführten tatsächlich mit Fakten überzeugt hat, passiert zunächst einmal gar nichts, das Gespräch läuft nur in andere Bahnen. Die nächsten Treffen kennen dann nur noch Themen, die mit der vorausgegangenen Diskussion nichts zu tun haben. Erst nach längerer Zeit, wenn der "Bekehrte" stillschweigend mit Vergessen rechnet, macht er seine Wendung unauffällig kund. Er will nicht als Verlierer dastehen. Die ehemalige Diskussion sollte man besser nicht mehr erwähnen. Man kann es kurz auch so ausdrücken: „Sei höchst vorsichtig bei Diskussionen über Ideologie mit einem überzeugten Gläubigen“!
Kommen wir nun zur aktuellen grünen Klimapropaganda in Deutschland, festgemacht an einem exemplarischen Beispiel, dem „Klimaspiel“ (hier, hier, weitere Quellen: "Klimaspiel" googeln). Das erschreckende an diesem bodenlosen Unfug genannt Klimaspiel ist: Erstens zielt es darauf ab uns zu erziehen, nicht uns korrekt zu informieren. Zweitens erfolgt seine Federführung durch ein mit öffentlichen Mitteln ausgestattetes Instituts (PIK, hier). Obwohl es fast schon langweilig ist, denn in den EIKE-News wurde und wird immer wieder darüber sachlich informiert, nachfolgend nur einige stellvertretende Fakten, die bereits ausreichen, den Sachinhalt "Klimaschutz" sowie das angebliche Aussterben von „Knuth“ (hier) als Mega-Quatsch zu entlarven:
In den letzten 8000 Jahren kamen zahlreiche Warmzeiten vor, die die geringfügige Erwärmung im 20. Jahrhundert weit in den Schatten stellten. So findet sich in der umfangreichen Militärliteratur der sehr warmen Römerzeit (hier), in welcher zahlreiche Eroberungsfeldzüge die sandalenbeschuhten Soldaten Roms über die Alpen führten, kein einziger Hinweis auf Gletscher. Grönland war vor 8000 Jahren 2,5 °C wärmer als heute [S. Lecavalier et al., Quaternary Science Rev. 63, 73-82 (2013)] und trotzdem starb weder Knuth aus (den es bereits über viele Hunderttausende Jahre gibt) noch kollabierte der Grönlandgletscher. Es gibt bis heute keinen messtechnischen Nachweis für einen Klimaeinfluss des anthropogenen CO2, und die Klimasensitivität des CO2 ist unbekannt (hier, in Fußnote 16). Über Meeresspiegel wurde in EIKE fast schon unendlich viele Male korrekt berichtet. Ausgerechnet die offenbar klügeren Holländer glauben den Propheten "ungewöhnlicher" Meeresspiegelerhöhungen kein Wort. Sie bauen ihre Deiche gegen Strumfluten, wie sie es schon seit Hunderten von Jahren tun und beschäftigen sich mit ernsthafteren Dingen.
Besonders schlimm mit Faktenverdrehung und Klimapropaganda treibt es Prof. Marotzke vom MPI für Meteorologie in Hamburg. Als Meteorologe weiß er natürlich bestens, dass die meteorologische Fachliteratur bis heute keine gemessene Zunahme von Extremwetterereignissen (Stürme, Tornados, Starkregen, Dürren usw.) kennt. Sogar das IPCC selber, in dieser Hinsicht wohl unverdächtig, bestätigt diesen Befund (IPCC Climate Change 2001, the sientific basis, Chapter 02, Abschnitt 2.7, S. 155, hier und IPCC Extremwetterbericht (2012), hier). Was treibt daher einen angesehenen Forscher dazu, sich zu einer solch idiotischen Zeitungsannonce herzugeben, wie sie im unten beigefügten pdf gezeigt ist?
Es bleiben nur zwei Erklärungen: Leute in sicherer Beamtenstellung, die sich zu so etwas hergeben, sind entweder stramme Ideologen, die ernsthaft eine „große Transformation“ anstreben und damit jedes Demokratieverständnis abgelegt haben (hier), denn die große Transformation ist schließlich nichts anderes als eine hässlich-gewöhnliche Diktatur, nur läuft sie eben jetzt unter dem beschönigenden Vorzeichen „Klimaschutz“. Oder aber sie zählen schlicht zu den Profiteuren, die aus dem jeweiligen politischen Mainstream ihren persönlichen Berufsvorteil ziehen und auch noch den letzten Rest an Zivilcourage, Ehrlichkeit und Verantwortung für ihr Forschungsfach abgegeben haben.
Die Analyse der gegenwärtigen Diskussion und Erfahrungen mit dem Versuch, auch Meinungen zu Gehör zu bringen, die nicht dem Main-Stream entsprechen, zeigen, dass die Sorgen vieler berechtigt sind: mit der propagierten „großen Transformation“ und jedem Schritt in diese Richtung nähern wir uns gefährlich einer neuen Diktatur: der Ökodiktatur. Eine schauerliche Perspektive.

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