Doch dann stiegen einheimische Forscher einfach den Berg hinauf und sahen nach. Zurück kamen sie mit dem Ergebnis, dass der in Klimasimulationen „führender Experten“ längst verschwundene  Kilimandscharogletscher in der wirklichen Welt weiterhin die Touristen erfreut und nicht daran denkt, sich simulationsgerecht von dieser Welt zu verabschieden „Mount Kilimanjaro glaciers nowhere near extinction“.
Der ganze Artikel und dazu eine komfortable Übernachtungsadresse vor Ort für Personen, welche selbst nachsehen wollen ist unter dem Titel „Neuschnee auf dem Kilimandscharo“  bei achgut.com nachzulesen.
Zufügung: Man kann gespannt sein, ob zum kommenden Klimagipfel die Ergebnisse der einheimischen Fachleute oder eine Zeitverschiebung in der Simulationen der „führenden Klimaexperten“ publiziert wird.

Die EIKE-Redaktion hatte aufgrund der Einwände im Blog diesen Eintrag zurückgezogen. Nach Überprüfung der Datenlage wurde jedoch beschlossen, ihn mit der folgenden Ergänzung wieder einzustellen:

Vorab: Es stimmt, dass bei den Gletschern des Kilimandscharo nicht von einer erheblichen Erholung gesprochen werden kann. Es stimmt auch dass diese Gletscher seit 1880 lt. bildungswiki auf fast 10 … 15 % geschrumpft sind.  Trotzdem ist es ein  Beispiel, wie anhand kurzfristiger Korrelationsbetrachtungen zur Erzeugung von Klimaalarm wiederholt falsche „Endzeitberechnungen“ und zusätzlich nicht vorhandene Folgewirkungen publiziert werden
Laut den Vorhersagen dieser Klimaexperten müssten die Gletscher definitiv schon verschwunden sein. Aktuell zeigt sich jedoch, dass die Gletscher noch existieren und nicht weiter schwinden, sondern sich aktuell eher leicht erholen. Zudem ist Konsens, dass die Kilimandscharogletscher kein Klimawandelsignal darstellen.

Historie

Eine Komplettübersicht findet sich auf kaltesonne
2002:
Ein Klimaforscher sagt das Verschwinden zwischen 2011 bis 2020 voraus. Siehe „(Kein) Schnee am Kilimandscharo“. Dazu ergänzt er: „Das ist eine konservative Schätzung“.
2006:
Die bisherige Vorhersage wird als „falsch“ erklärt, da die Gletscher noch früher verschwinden, Siehe
Gletscherschwund immer schneller“. Zudem wird publiziert, dass das Schmelzen der Gletscher Wassermangel um den Kilimandscharo zur Folge hat "Droht ein Wassermangel in der Kilimandscharo-Region?".
2008:
Der Südtiroler Glaziologe Dr. Georg Kaser und P.W. Motte publizieren, dass die Gletscher nicht verschwinden müssen. Zitat: Inzwischen wird die schrumpfende Eiskappe des Tropenvulkans gern als Kronzeuge für den Klimawandel bemüht. Zu Unrecht, wie eine sorgfältige Analyse offenbart."
Ähnlich steht es auch bei WIKIPEDIA: Die Universitäten Innsbruck und Massachusetts führen seit 2002 zusammen ein Klimaforschungsprojekt durch mit dem Ziel, die klimatologischen Gründe des Gletscherrückgangs zu verstehen.[23] Die Vielzahl an wissenschaftlichen Studien seither legt nahe, dass das Schrumpfen der Kilimandscharo-Gletscher eine direkte Folge eines regional trockeneren Klimas seit dem späten 19. Jahrhundert ist.
2014:
Die kenianische Verwaltung publiziert Ergebnisse der Gletscher-Messstationen, wonach die Gletscher nicht weiter schmelzen. Siehe: „Die Gletscher verschwinden nicht“.
Auf dem wiki Bildungsserver kann man zudem nachlesen, dass die Gletscher auf den Wasserhashalt keinen Einfluss haben. Zitat: „Im Gegensatz zu den tropischen Gletschern der Anden spielt das Eis auf dem Kilimandscharo keine wichtige Rolle als Wasserlieferant für die örtliche Bevölkerung.“
2015:
Nicht einmal das Alter der Gletscher ist sicher. Die Vermutungen schwanken zwischen 11.000 bis zu nur 800 Jahren. Siehe „Ist der Kilimandscharo-Gletscher jünger als gedacht?“. Das hat Auswirkungen. Denn ist er nur 800 Jahre alt, „darf“ er komplett verschwinden, ohne ein Beleg für den Klimawandel zu sein (was Al Gore in seinem Klimafilm behauptet).
Anbei noch ein Blogeintrag eines „Augenzeugen“
Ich lebe hier am Kilimanjaro, und wann immer die Wolken es zulassen, genieße ich den Blick auf den Kilimanjaro und seine Gletscher.
Ja, sie sind noch da. Und was wollte der Artikel anderes sagen als genau das? Da sind sie aber immer noch, allen Computersimulationen zum Trotz. Da steht nicht, dass der Kili komplett von Gletschern bedeckt ist. Da steht nicht, dass er in 100 Jahren noch welche haben wird. Da steht schlicht und einfach, dass man sie noch sehen kann. Bloßen Auges. Aus kilometerweiter Entfernung.
…. Selbst den größten Zweiflern sollte damit klar sein, dass es noch Gletscher am Kilimanjaro gibt. Obwohl das Jahr 2015 sich dem Ende neigt.
Sprich – da hat wohl jemand mit seiner Prognose nicht richtig gelegen. Zum Glück, sage ich. Freuen Sie sich mit uns, dass der Berg noch einen Teil seiner weißen Kappe trägt und beschäftigen Sie sich doch auch einmal mit den Aussagen von Imani Kikoti, Ökologe des Kili-Nationalparks, der auch ein Wachsen der Gletscher für möglich hält.