Den Regierungen läuft die Zeit davon um den Klimawandel anzugehen und die schlimmsten Auswirkungen der steigenden Temperaturen zu vermeiden, warnte gestern ein einflussreiches UN Panel. Mit mehr Energieeffizienz, erneuerbaren Energie Quellen und neuen Technologien um Kohlendioxid unterirdisch zu deponieren können alle dazu beitragen, zur Verringerung der Treibhausgasemissionen beizutragen, so die Experten. Aber es könnte wenig mehr als acht Jahre bleiben, um einen gefährlichen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 2°Ç oder mehr zu vermeiden.

Rechnen wir kurz nach: 2007 plus 8 ergibt 2015, unser heutiges Jahr. Von der Klimakatastrophe ist allerdings immer noch nichts zu sehen. Die Temperatur liegt heute auf dem gleichen Niveau wie 2007 – und wie 1998. Auch Wetterextreme haben nicht zugenommen. Ganz offensichtlich hat man 2007 wohl etwas übertrieben. Erinnern will sich daran heute niemand mehr. Man blickt lieber in die Zukunft. Was geht mich mein Geschätz von gestern an? Gelernt hat man aus der Pleite trotzdem: Kurzerhand verdoppelte Mojib Latif jetzt die Zeitspanne auf 15 Jahre und startet die Uhr 2015 einfach wieder neu bei Null. Genial. Die Welt berichtete am 5. April 2015:

Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Das ist die Botschaft, die Klimaforscher den Politikern auf der ganzen Welt auf den Weg geben. Nur noch 15 Jahre bleiben nach ihrer Ansicht, um den Klimawandel in den Griff zu bekommen. “Wenn der weltweite Kohlendioxidausstoß 2030 immer noch steigt, wird es zu spät sein”, sagt der Klimaforscher Mojib Latif vom Kieler Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung. Es ist das erste Mal, dass Latif sich öffentlich so konkret festlegt.

Im Jahr 2030 ist Latif dann in Rente und es kann ihm dann herzlich egal sein, ob er richtig oder falsch lag. Ihm muss dabei bewusst sein, dass die Temperaturen auch in 15 Jahren noch auf dem heutigen Niveau liegen könnten, da die Ozeanzyklen bis dahin kühlend wirken werden. Siehe “2</sub>">Judith Curry prognostiziert Erwärmungspause bis in die 2030er Jahre: Hans von Storch fordert in einem solchen Fall Misstrauensvotum gegen CO2“.

Übernommen von die kalte Sonne hier

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