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Das Wetter vorhersagen? Das Klima vorhersagen? Sie scherzen, stimmt’s?

Bild rechts: © Alan Caruba
Seit den achtziger Jahren, nach einer Dekade also, in der eine Eiszeit vorhergesagt worden war, begannen die Scharlatane der globalen Erwärmung beim IPCC, Vorhersagen zu erstellen hinsichtlich einer unmittelbar bevorstehenden bedrohlichen Periode der Erderwärmung, und natürlich wurde der ehemalige Vizepräsident Al Gore zum Chef-Vorhersager, wobei er so nebenbei mit diesem Job zum Multimillionär geworden ist.
Dann, vor etwa 17 Jahren, begann die Erde sich abzukühlen und damit einem durch und durch natürlichen Zyklus zu folgen, der dem Schwindel der globalen Erwärmung ein Ende bereitete. Also begannen das IPCC und der Rest der Umweltbande, stattdessen von einer „Klimaänderung“ zu sprechen.
Sie machten weiterhin Kohlendioxid dafür verantwortlich – welches sie als „Kohlenstoff-Verschmutzung“ bezeichnen – und die Environmental Protection Agency EPA steht weiterhin hinter dieser Lüge, weil sie die Grundlage für ihre kriminelle Agenda bildet, die Wirtschaft zu schädigen in Gestalt hunderttausender neuer Vorschriften für jeden Zentimeter Land und jeden Tropfen Wasser in den USA. Gerade vor kurzem hat sie mit Bemühungen begonnen, jedes Kohlekraftwerk in Amerika zu schließen, das Strom liefert.
Vor kurzem hat Joe D’Aleo, ein weithin angesehener Klimatologe, in seiner Blogosphäre bei IceCap.us geschrieben: „Erstens, Kohlenstoffverschmutzung ist ‚Ruß‘, mit dem wir kein Problem haben – die eigenen Daten der EPA zeigen, dass er deutlich unterhalb der von der EPA gesetzten Standards liegt und seit 1999 um 50% abgenommen hat. CO2, das mit Ruß in einen Topf geworfen wird, ist ein harmloses (und tatsächlich sehr nützliches) Gas, und jeder Atemzug eines Menschen emittiert 100 mal so viel CO2 als in der umgebenden Luft vorhanden ist. CO2 ist unabdingbar für Pflanzen, und wir befinden uns derzeit am unteren Ende des CO2-Gehaltes in der Erdgeschichte, gerade noch über dem Niveau, das die Pflanzen zum Überleben brauchen. Das Minimum liegt bei 280 ppm“.
Wem also wollen Sie glauben? Einem führenden Klimatologen oder einem ehemaligen Gemeinde-Organisator, Barack Obama?
Es scheint, als hätte Obama sich entschieden, eine Menge Lügen über das Klima im zweiten Durchgang seiner Amtszeit zu erzählen. Mit seinem Scheitern, die Wirtschaft der Nation wiederzubeleben und ohne merklichen Einfluss auf globale Ereignisse sowie angesichts der zunehmenden Zahl der Skandale seiner Administration hat Obama die Lügen des IPCC an sich gerissen, um unsere Aufmerksamkeit von unseren wirklichen Problemen abzulenken. Sie wurden zur Grundlage der offiziellen US-Politik.
Mit Beginn der Hurrikan-Saison von Juni bis November wird man Obama mit der Vorhersage hören, dass diese Stürme während der kommenden Monate zunehmen werden, aber mit Beginn des Juni wurde der 3142. Tag markiert, seit das US-Festland zum letzten Mal von einem starken Hurrikan betroffen worden ist. Diese Hurrikan-„Dürre“ ist seit dem Jahr 1900 beispiellos.
Man kann sicher sein, dass Obama unterstützt wird durch US-Agenturen wie der National Oceanic and Atmospheric Administration NOAA [= der amerikanische Wetterdienst] und dem National Hurricane Center in Miami, deren Budgets von seiner Unterstützung abhängig sind. Was sie uns nicht sagen werden ist, dass Dr. William Gray, ein berühmter Meteorologe an der Colorado State University, vor dreißig Jahren die Beziehung zur El Nino Southern Oscillation ENSO gefunden und dokumentiert hat, die die Hurrikan-Aktivität eher unterdrückt.
Prognostiker erwarten dieses Jahr einen starken El Nino. Es ist ein Phänomen, das gesteuert wird durch die Atmosphäre und das Meer über und im tropischen pazifischen Ozean. Wie mächtig ist er? Seine Auswirkungen spürt man auf der ganzen Welt einschließlich des Atlantischen Ozeans, wo sich die meisten das US-Festland betreffenden Hurrikane bilden. Sein Gegenpart La Nina sorgt für eine Verstärkung der Hurrikan-Aktivität, aber das wird während der kommenden Monate eben nicht passieren, weil El Ninos normalerweise mindestens 27 Monate andauern.
Wenn der US-Wetterdienst nicht zwei Wochen oder einen Monat von heute an das Wetter vorhersagen kann, sollten alle Vorhersagen hinsichtlich des Klimas – im Maßstab von Jahrhunderten – mit einem sehr hohen Grad von Zweifeln betrachtet werden. Man sollte jedoch zur Kenntnis nehmen, dass die Periode zwischen den Eiszeiten etwa 11.000 bis 11.500 Jahre dauert. Diese derzeitige Periode nähert sich ihrem Ende.
Einen Präsidenten, der das Wetter bemüht, um die Amerikaner zu ängstigen, sollte man mit deutlichem Zynismus begegnen. Man beachte, dass Obama den letzten großen Sturm heranzieht, der die Ostküste heimgesucht hat, nämlich Sandy, aber das war kein Hurrikan, sondern lediglich ein Tropischer Sturm.
Das National Center for Public Policy Research hat die Reihe „die stärksten zehn Gründe, warum Washington neue Gesetze oder Vorschriften bzgl. der globalen Erwärmung in Kraft setzen sollte“ fortgesetzt (hier).
Es wird auch in den kommenden Monaten dramatische Wetterereignisse geben, weil es immer solche Ereignisse gibt, darunter Dürren, Stürme, Tornados, Überschwemmungen, Waldbrände und so weiter. So funktioniert Mutter Erde, und so hat sie immer funktioniert.
Unter dem Strich steht: Wenn der Wetterbericht für morgen oder übermorgen Regen ansagt, nehmen Sie einen Regenschirm mit. Darüber hinaus – genießen Sie den Sommer!
© Alan Caruba, 2014
Link: http://www.nationalanxietycenter.blogspot.de/2014/06/predicting-weather-climate-youre.html
Übersetzt mit schriftlicher Erlaubnis des Autors von Chris Frey EIKE