Zum Märchen von der Erde als einem Treibhaus

Seit einigen Jahrzehnten werden Wissenschaftler und Politiker nicht müde, die Erde mit einem Treibhaus zu vergleichen. Ist der Treibhaus-Vergleich statthaft oder etwa unsinnig? Ein Treibhaus ist nichts anderes als ein Gewächshaus, in dem in einem vor dem Wetter geschützten und zudem klimatisierten Raum Samen zum schnelleren Austreiben gebracht und Pflanzen aufgezogen und kontrolliert gezüchtet werden sollen. Gewächshäuser zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine feste Umhüllung aus Glas oder Plastikfolie haben. Die Umhüllung muss für das Sonnenlicht durchlässig sein, weil nur die Sonne die Photosynthese aktiviert und nur bei Licht Pflanzen wachsen können. Die Umhüllung muss luftdicht und windundurchlässig sein, damit die im Gewächshaus erwärmte Luft nicht sofort vom Winde verweht werden kann. Die Wärme muss einige Zeit „gespeichert“ werden, damit nachts die Pflanzen vor schneller Unterkühlung, ja Frost geschützt werden. Diese Gefahr ist besonders im Frühling zur Zeit der „Eisheiligen“ groß. Ist trockene Polarluft eingeflossen und klart es nachts auf, dann entweicht bei wolkenlosem Himmel die Wärmestrahlung der Erde durch das „stets offene atmosphärische Strahlungsfenster“ ungehindert in das Weltall, die Pflanzen unterkühlen und die jungen Triebe und Blüten erfrieren. Eine Schutzwirkung kann nur erzielt werden, wenn ein geschlossener Raum geschaffen wird oder ganze Felder mit Folien abgedeckt werden.

 Video Fernsehmeteorologe Sven Plöger in einer VOX Aufzeichnung zum Treibhauseffekt. Mit Dank an R. Hoffman für diesen Ausschnitt
Gewächshäuser sind menschengemachte, künstliche Gebilde und werden gebaut, weil die Erde eben kein Treibhaus und von keinerlei Glas- oder Plastikhülle umgeben ist. Die Luft ist eine bewegliche Gashülle, die insbesondere für infrarote Wärmestrahlung durchlässig ist und keinerlei Wärmestau verursachen kann. Insofern ist der Vergleich physikalisch völlig unstatthaft und damit irreführend. In der Atmosphäre werden ständig Luftmassen extrem unterschiedlichen Charakters von Nord nach Süd, von West nach Ost oder umgekehrt transportiert und vermischt. Über die Atmosphäre läuft ein gigantischer Austausch von Luft zwischen dem Äquator und den Polen. Luft ist für Strahlung weitestgehend durchlässig, ja durchsichtig. Dies gilt für das sichtbare Sonnenlicht wie die unsichtbare, infrarote Wärme-Strahlung der Erde. Unter freiem Himmel gibt es keine Gewächshauswirkung. Dieses Wissen ist allgemein und wird von Niemand bestritten. Luft wird horizontal vom Winde verweht oder steigt über erwärmtem Boden thermisch auf. Die Erde schützt sich vor übermäßiger Erwärmung durch Konvektion. An heißen Sommertagen erkennt man dies am Flimmern der Luft. Die Erde mit einem Treibhaus zu vergleichen ist somit nicht statthaft, physikalisch nicht richtig. Es ist zutiefst unwissenschaftlich, eine bewegliche Gashülle mit einer starren Glashülle gleichzusetzen!
All das bisher Gesagte leuchtet jedem Menschen sofort ein. Nie würde ein Mensch einen derartig missglückten Vergleich ziehen. Kein Mensch würde sich nachts bei klarem Himmel zur Zeit der „Eisheiligen“ unter freiem Himmel auf eine grüne Wiese legen, um sich allein von der „Gegenstrahlung“ ohne schützende Bettdecke erwärmen zu lassen. Warum glaubt dennoch dieser Mensch -trotz gegenteiliger Erfahrung- an die These der Klimaexperten, die Erde sei ein „Treibhaus“ und funktioniere auch so? Dieses widersprüchliche Verhalten ist bei Schizophrenie zu beobachten und ist auf die Autorität der Wissenschaftler zurückzuführen. Sie haben, und das beginnt beim Lehrer in der Grundschule, ob ihres Wissens und ihrem Status als Gelehrte eine Ehrfurcht gebietende Machtstellung, der man sich unterordnet und nicht laut zu widersprechen vermag, trotz gegenteiliger Erfahrung. Eine konkrete Widerlegung wird dadurch erschwert bis unmöglich gemacht, indem die Wissenschaft mit „Globalwerten“ operiert und argumentiert, die einem normalen Sterblichen nicht zugänglich sind. Vergiss deine Erfahrungen, denk global. Und da Du das nicht kannst, machen wir das für Dich. So werden wir Menschen von Experten ausgetrickst und meiden öffentliche Auseinandersetzungen, zumal wir als letztes Argument hören müssen. Die Mehrheit glaubt dies und die Mehrheit ist dafür. Der Einzelne kapituliert vollends, wenn die Konsensmeinung ins Feld geführt wird, als ob diese sakrosankt wären. Der Verweis auf große Gremien wie das IPCC-Schiedsgericht ist ein Spiel mit der angeblichen Wissensmacht. Auch ist der Einzelne gegen die geballte Macht der über die Medien verbreiteten und als „öffentliche Meinung“ verkauften „Treibhaushypothese“ argumentativ machtlos. Doch selbst wenn Jemand fachlich bestens geschult ist und die notwendige Zivilcourage besitzt, dem Zeitgeist die Stirn zu bieten und gegen den Strom zu schwimmen, hat ein kaum eine Chance zu Gehör zu kommen. Notfalls wird er als Querulant und als Ewig-Gestriger verschrien, wenngleich Jeder weiß, dass alle Naturgesetze von „gestern“ sind und keinen politischen Mehrheitsmeinungen unterliegen.
Um den instinktiven Widerstand gegen die Hypothese vom „Treibhauseffekt“ vollends zu brechen, wird dieser als „natürlich“ angepriesen und als „lebensnotwendig“ hingestellt. Ohne ihn hätte die Erde nur eine „Globaltemperatur“ von -18° C. Sie gliche einem Eis-Haus und Leben wäre nicht möglich. Es ist also ein Segen, dass es diesen Effekt gibt. Soll man einen „Effekt“ infrage stellen, der so viel Gutes bewirkt und die Erde auf angenehme +15° C aufheizt? Natürlich nicht. Dies kann man vom Volke nicht erwarten, zumal sich auch viele Naturwissenschaftler politisch korrekt verhalten und ins Bockshorn jagen lassen. Bei direktem Vergleich jedoch ist der angeblich „natürliche Treibhauseffekt“ an Unnatürlichkeit nicht zu überbieten. Dies wussten schon „Adam und Eva“, als sie nach dem Sündenfall aus dem Paradies vertrieben und verurteilt wurden, sich im Schweiße ihres Angesichts ihr Brot zu verdienen. Dieses gefühlte Wissen hat im Jahre 1666 Sir Isaac Newton experimentell überprüft und in eine Gleichung gekleidet, das „Newton‘sche Abkühlungsgesetz“. Es besagt mit schlichten Worten, dass sich ausnahmslos jeder mit Energieaufwand erwärmte Körper auf seine Umgebungstemperatur abkühlt und dies umso schneller vonstatten geht, je größer die Temperaturdifferenz ist. Newton formulierte auch das Gravitationsgesetz.
Hätte die Erde keine Lufthülle, dann würde sie Wärme allein durch Strahlung verlieren. Mit Lufthülle verliert die Erde sogar zusätzlich Wärme durch Leitung und durch Konvektion oder durch thermischen Auftrieb infolge des Archimedischen Prinzips. Warme Luft steigt auf, dehnt sich aus, kühlt sich ab und bei Erreichen des Taupunktes setzt Kondensation ein, bilden sich Haufen- oder Kumuluswolken. Eine Erde mit Lufthülle kühlt sich schneller ab, als eine Erde ohne Atmosphäre. Der „natürliche Treibhauseffekt“ ist in Wirklichkeit noch unnatürlicher. Es gibt es nicht. Er ist ein Betrug, eine Lüge! Dies hat 1888 bereits der Physiker Josef Stefan experimentell nachgewiesen. Auf ihn geht das Stefan-Boltzmann-Gesetz zurück. Man merke sich als Faustformel: Die Wärmestrahlung eines Körpers steigt oder fällt mit der 4. Potenz der absoluten Temperatur (°Celsius + 273 = Kelvin). Deswegen kühlt glühende Lava so schnell ab und wird schwarz, kühlen sich glühende Herdplatten zuerst sehr schnell und dann immer langsamer ab! Auch wenn sie optisch „schwarz“ sind, kann man sich noch bei Berührung gewaltig die Finger verbrennen.
Für den „natürlichen Treibhauseffekt“ gibt es keinerlei Beweis. Schlimmer: er ist physikalisch unmöglich! Er ist ein phantastisches Rechenkonstrukt, gewonnen unter völlig unnatürlichen Annahmen. Wie unmöglich diese sind, das lässt sich in dem ersten Bericht der Enquete-Kommission „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“ vom 2. 11. 1988 nachlesen! Der fiese Trick ist, dass man bei der Sonneneinstrahlung die Erde als „Scheibe“ ansieht, die Ausstrahlung aber über die Erde als Kugel mit der vierfachen Oberfläche erfolgen lässt. Über die Division durch 4 werden aber heimlich 50 % der Sonnenenergie unterschlagen, denn die Sonne bestrahlt von der rotierenden Erdkugel immer eine Halbkugel, also die doppelte Kreisfläche. Wenn schon der Mensch in seiner Arroganz glaubt, Tag und Nacht aufheben und die eingestrahlte Sonnenenergie gleich über die Erdoberfläche verteilen zu können, dann hätte eine Division durch 2 genügt. Dann hätte  „Strahlungsgleichgewichtstemperatur“ nicht -18° C betragen, sondern +30° C. Mit dem plumpen Scheibe-Kugel-Trick hat man den völlig „unnatürlichen Treibhauseffekt“ erfunden, um ihn als warmen Leben spendenden Segen zu verkaufen. Nun war der Gedankensprung nicht mehr weit. Emittiert der Mensch mehr CO2 als vorgegeben. dann beginnt die Sünde: Jedes zusätzlich „anthropogen“ emittierte CO2-Molekül ist schädlich, heize den Planeten auf und führe direkt in die Klimakatastrophe.
Damit war nicht nur eine neue Ideologie geboren, sondern eine Religion. Die Klimareligion ist wie die christliche Religion mit einer „Erbsünde“ für alle Menschen ausgestattet, gleich welcher Religion er auch angehören möge. Emittiert er zu viel CO2, dann erwärmt sich das Treibhaus und wird zur Hölle. Zudem steigt noch der Meeresspiegel und es droht eine selbst sündhaft verursachte Sintflut. Die Klimareligion präsentiert sich als ideologischer „Überbau“ über alle Religionen!
Was ist als Lehre daraus zu ziehen? Nur die unabdingbare Gedanken- und Meinungsfreiheit kann uns noch aus dem Dilemma befreien und vor dem Treibhaus bewahren, das als Zuchthaus für Menschen konzipiert ist. Expertenaussagen, auch wenn sich die auf einen Meinungskonsens berufen, bleiben nichts als fragwürdige Hypothesen, solange sie jedweder Erfahrung und Beobachtung widersprechen und zudem experimentell nicht bestätigt werden können. Man muss nur die Gesetze der Logik befolgen. Fällt man nicht auf den Scheibe-Kugel-Trick herein, sondern geht man gleich von der Kugel aus, dann wird der „Faktor 4“ zu einem Faktor 2 und als ohnehin unsinnige „Strahlungsgleichgewichtstemperatur“ ergäbe sich ein Wert von +30° C. Gegenüber den -18° C würde der „natürliche Treibhauseffekt“ von +33° sich in sein Gegenteil, einen Abkühlungseffekt von -15° C verkehren. Auch ohne diese Korrektur bleibt das ganze Rechenverfahren eine reine Schauspielerei, denn die angebliche „Globaltemperatur“ von +15° C gibt es auch nicht, außer als rechnerischen Spielwert.
Welche Konsequenz sollte die Politik daraus ziehen? Sie sollte von den Klimaexperten sofort einen experimentellen Nachweis des angeblich „natürlichen Treibhauseffektes“ verlangen. Kann dieser nicht erbracht werden, dann sollten, ja müssten alle Forschungsgelder sofort gestrichen werden. Doch die Politik wird nichts tun, unterstützt sie doch mit Unsummen an Forschungsgeldern diesen größten Wissenschaftsbetrug aller Zeiten. Wir Bürger sind zu aktivem Widerstand aufgefordert, denn wir wissen: Das Vorhaben Klimaschutz scheitert ganz einfach daran, dass das Wetter nicht geschützt werden kann.
Oppenheim, den 19. Mai 2014
Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne




Jetzt fordert es auch die FAS: Stoppt den Dämmwahn!

Dort spricht auch der im Artikel erwähnte Architekt Konrad Fischer: „Der Bauherr solle einen Antrag stellen und sich vom „Zwang zur Dämmung, Luftdichtheit, Dreifachbefensterung und Heizungsvernichtung“ befreien lassen: „Wenn es nicht wirtschaftlich angemessen ist, kann nach Gesetzeslage niemand, auch nicht der Staat, einen dazu zwingen. Weist der Berater oder Planer darauf nicht hin, macht er sich strafbar.“

Wegen der hohen Resonanz

..hat die FAS einen LIVEBLOG Montag von 17 bis 18 Uhr (wählen Sie die Nummer 0 69/75 91-3770) geschaltet Hier

Hier bringen wir Auszüge aus dem Artikel:

…. Deutschland wird eingepackt: Matratzendicke Dämmplatten verdecken die Außenfassaden – alle angepappt im Namen der Energiewende. „Zwischen 2006 und 2013 sind 3,4 Millionen Wohnungen mit einem Investitionsvolumen von 150 Milliarden Euro gefördert worden“, tönt Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Und findet das prima. Blöd, wer nicht selbst Subventionen abgreift – und damit auch noch Gutes tut: Hey, es geht um den Klimaschutz!…

Das Dämmen hat sich in den Rang einer Glaubenslehre vorgearbeitet, die Vorschriften werden permanent verschärft – unabhängig davon, welche Farbkombination in Berlin gerade regiert. Schwarz-Rot hat es zum 1. Mai zur Pflicht erklärt, einen Energieausweis vorzulegen (bei Zuwiderhandlung drohen saftige Bußgelder), zum 1. Januar 2016 werden die „Effizienzstandards“ für Neubauten nochmals um 25 Prozent angezogen…

…. 40 Prozent der insgesamt verbrauchten Energie schlucken die Gebäude, argumentieren die Klimaretter. Um die Erderwärmung zu stoppen, sollen im Jahr 2050 deshalb alle Häuser klimaneutral sein. Da die Sorge ums Weltklima nicht ausreicht, den Hausbesitzern Beine zu machen, schiebt die Politik den Geldbeutel als Argument hinterher: „Dämmen lohnt sich.


Abbildung 1: Ungefähre kumulierte (aufgelaufen Jahr nach Jahr) Kosten der EnEV in Milliarden Euro. Rot: Kosten für private Gebäude bei einer angenommenen von der Bundesregierung geforderte Dämmrate von 2 % der Gebäudebestandes ab 2010. Blau: Kosten für öffentliche Gebäude. Grün: Kosten für öffentliche und private Gebäude pro Jahr kombiniert. Quellen: Siehe Bildtext

… Allmählich spricht sich herum, wie zweifelhaft der ökologische Nutzen und wie wacklig das Gerede von der garantierten Dämm-Rendite ist. Architektenkammern warnen ihre Mitglieder bereits vor fahrlässigen Versprechen: „Die theoretisch errechnete Energieersparnis stellt sich so definitiv nie ein“, sagt ein Funktionär in Stuttgart – merkt dies der Kunde nach Ende der Bauarbeiten, kann er den Architekten verklagen. Die ersten Prozesse laufen. …

… Die energetische Sanierung ist ein Desaster, eine „gigantische Fehlallokation von Ressourcen“. Volkstümlicher ausgedrückt: „Alles rausgeworfenes Geld. Wir erleben eine Geldschneiderei mit Heiligenschein.“ 

Hier in der FAS können Sie den ganzen Beitrag lesen. Das gilt auch und lohnt sich besonders für die Kommentare




Übernahme der Kernkraftwerke in eine Stiftung? Wer trägt die Verantwortung

….Auch einigen Politikern steigt die Zornesröte ins Gesicht. Eines hat die Journalistenschar jedoch nicht verstanden:

Die unternehmerische Verantwortung für den verfrühten Kernenergieausstieg trägt die Bundesregierung. Sie hat per Gesetz beschlossen, dass die Anlagen das Geld nicht mehr vollständig erwirtschaften dürfen, das für ihre Abwicklung notwendig ist. Die selben Leute, die nicht müde werden, den Erhalt des EEG allein mit angeblicher Investitionssicherheit und dem Vertrauen auf politische Zusagen zu begründen, wollen bei den wirtschaftlichen Folgen des Kernkraftausstiegs von ihrer politischen Verantwortung plötzlich nichts mehr wissen. Egal wie das Gezerre um die Verteilung der Kosten des Kernenergieausstiegs am Ende genau ausgeht, die Last für die Bürger verschwindet nicht. Am Ende findet sich der Kernenergieausstieg auf unserer Stromrechnung wieder oder wird den Steuerzahler belasten. Umsonst sind impulsive Entscheidungen, die ohne den Verstand einzuschalten getroffen werden, in aller Regel nicht zu haben.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Liberalen Instituts.

Empfehlung der Redaktion 

Hier ein lesenswerter Bericht von Dr. Bernd Hüttner zur Sicherheit von Kernenergie-Anlagen mit Angabe der Todesfälle pro erzeugter TWh

Abb. 1 (Quelle Paul Scherrer Institute)  Den tausenden von Opfern bei Kohle, Öl und Gas in den OECD und EU-Staaten stehen null Tote bei der Kernenergie gegenüber. Der violette Balken repräsentiert Tschernobyl, wobei hier sogar noch eine zu große Zahl zu Grunde gelegt wurde. Laut dem neuesten UN-Bericht vom Februar 2011 gab es 28 unmittelbare Opfer. Und nicht tausende, wie das ZDF seinen Zuschauern weismacht. Als Spätfolgen gab es 6000 Patienten mit Schilddrüsenkrebs von den 15 daran starben. Dies hätte man durch die Vergabe von Jodtabletten deutlich mindern können.




Schamloser Klima_McCarthyismus in voller Größe – Wissenschaftler zum Rücktritt gezwungen

Klima-McCarthyismus: „Sind Sie jetzt oder waren Sie jemals ein Klimaskeptiker?”

Statement der GWPF zum Rücktritt von Lennart Bengtsson: Die Global Warming Policy Foundation GWPF bringt ihr Entsetzen und ihre Sorge über das Ausmaß der Intoleranz innerhalb der Klimawissenschaft zum Ausdruck.

Mit großem Bedauern und ausgeprägtem Erschrecken haben wir den Brief von Professor Lennart Bengtsson zur Kenntnis genommen, in dem er seine Mitgliedschaft im wissenschaftlichen Beratungsgremium [Academic Advisory Council] der GWPF zurückzieht.

Die Foundation, die selbstverständlich Prof. Bengtssons Entscheidung respektiert, nimmt mit tiefem Bedauern und großer Sorge die schändliche Intoleranz innerhalb der Klimawissenschaft zur Kenntnis, die zu seinem Rücktritt geführt hat.

Prof. Bengtssons Brief, in dem er seinen Rückzug aus dem Beratungsgremium der GWPF bekannt gibt, war an den Vorsitzenden des Gremiums Prof. David Henderson gerichtet. Sein Brief und die Erwiderung von Prof. Henderson folgen hier.

Dr. Benny Peiser, Direktor, The Global Warming Policy Foundation

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Der Brief von Bengtsson an Henderson steht bereits hier beim EIKE.

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Die Antwort von Henderson lautet: 

Ihr Brief bzgl. Ihres Rücktritts

Sehr geehrter Professor Bengtsson,

soeben habe ich Ihren Brief an mich gelesen, in dem Sie ihren Rücktritt aus einer Stellung ankündigen, die Sie vor erst drei Wochen akzeptiert hatten, nämlich als Mitglied des wissenschaftlichen Beratungsgremiums der GWPF.

Ihr Brief hat mich völlig überrascht und erschreckt. Ich bedaure zutiefst Ihren Rücktritt, und ich weiß, dass dieses mein Bedauern von allen Mitgliedern des Gremiums geteilt wird.

Ihr Rücktritt ist nicht nur ein trauriges Ereignis für uns hier in der Foundation, sondern auch Gegenstand ausgeprägter und viel weiter reichender Sorgen. Die Reaktionen, von denen Sie sprechen und die Sie veranlasst haben, ihren Beitritt zu uns noch einmal zu überdenken, enthüllen ein Ausmaß an Intoleranz und des Zurückweisens offener wissenschaftlicher Forschung, das wirklich erschreckend ist. Der Vorgang ist Beweis für eine Situation, die zu beheben der Grund für die Gründung der Global Warming Policy Foundation war.

In Ihrem kürzlich veröffentlichten Interview mit Marcel Crok sagten Sie: Falls ich nicht meine eigene Meinung äußern darf, wird das Leben für mich unerträglich. Wir alle hier im Council haben tiefes Mitleid mit Ihnen in einer Sache, der Sie niemals hätten ausgesetzt sein dürfen.

Mit großem Bedauern und vielen guten Wünschen für Ihre Zukunft

David Henderson, Vorsitzender, wissenschaftliches Beratungsgremium der GWPF.

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Statement von Steve McIntyre:

Dies ist einmal mehr ein beschämendes Verhalten seitens der Klima-„Gemeinschaft”.

Allgemein sieht es für mich so aus: falls die Klimaänderung ein so ernstes Problem ist, wie die Klima-„Gemeinschaft“ glaubt, erfordert dies umfangreiche Maßnahmen, die auf einem breit angelegten Engagement aus allen Schichten der Gesellschaft beruhen müssen. Die meisten „Skeptiker“ sind keine Jünger der Koch Brothers [?], aber Menschen, die bislang nicht davon überzeugt sind, dass das Problem so ernst ist wie behauptet oder davon, dass die vorgeschriebene Politik (besonders hinsichtlich Wind, Solar) irgendeine Art Versicherung gegen dieses Risiko darstellen. Dies sind die Menschen, die die Klima-„Gemeinschaft“ zu überreden versucht.

Bengtssons geplante Mitarbeit bei der GWPF schien mir die Art von Kontakten vernünftiger Skeptiker zu sein, die innerhalb der Klima-„Gemeinschaft“ gewürdigt werden sollte.

Stattdessen hat die „Gemeinschaft“ ihre Fatwa noch ausgeweitet. Das ist genau die Art von Maßnahmen und Haltungen, die nur Verachtung für die „Gemeinschaft“ seitens der breiten Gesellschaft erzeugen und verbreiten kann.

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Bei Wikipedia heißt es:

Nothing will change in the rarefied air of climate debate unless people are allowed to speak their minds in science without such pressure. The next time somebody tells you that “science is pure”, show them this.

Der McCarthyismus ist die Praxis, Anklagen von Illoyalität, Subversion oder Hochverrat zu erheben, ohne dafür ordentliche Beweise zu haben. Er bedeutet auch: „Die Praxis, unfaire Vorwürfe zu erheben oder unfaire investigative Methoden zu benutzen, vor allem, um abweichende Meinungen oder Kritik an der Politik zu verhindern“.

Diese Art Hexenjagd für die vermeintliche Sünde, Mitglied in einer klimaskeptischen Gruppe zu sein, ist so antiwissenschaftlich wie nur irgendwas (um die Sprache unserer Gegner zu verwenden).

Ich warte immer noch auf jemanden in der Wissenschaft wie [dem McCarthyismus-Opfer] Joseph N. Welch der sich erhebt und den Klimatyrannen zuruft:

Haben Sie keinen Sinn für Anstand, Sir? Und haben Sie jeden Sinn für Anstand hinter sich gelassen?

Nichts wird sich ändern auf dem exklusiven Gebiet der Klimadebatte, solange man Menschen nicht gestattet, ihre wissenschaftliche Meinung ohne derartigen Druck zu äußern. Das nächste Mal, wenn Ihnen jemand sagt, dass „Wissenschaft sauber ist“, zeigen Sie ihm dies!

Link: http://wattsupwiththat.com/2014/05/14/shameless-climate-mccarthyism-on-full-display-scientist-forced-to-resign/

 

Natürlich gibt es dazu auf der Website der GWPF selbst auch Einiges. Prof. Bengtssons Brief wurde schon erwähnt. In der Times hat Autor Ben Webster dazu auch etwas geschrieben, das bei der GWPF auszugsweise veröffentlicht wird. Die Übersetzung dieses Auszugs folgt hier:

Professor Bengtsson macht US-Klimawissenschaftler für ‚Hexenjagd‘ verantwortlich

Ben Webster, The Times
Ein führender Klimawissenschaftler ist von einem Beratungsgremium einer Expertengruppe zurückgetreten, nachdem er massivem Druck – wie er es nannte, nach Art des McCarthyismus – von Wissenschafts-Kollegen ausgesetzt war.
Professor Lennart Bengtsson, Forscher an der University of Reading, sagte, der Druck war so massiv, dass er sich nicht in der Lage gesehen hat, seine Arbeit fortzusetzen. Außerdem fürchtete er um seine Gesundheit und seine Sicherheit, so dass er seinen Rücktritt vom wissenschaftlichen Beratungsgremium der Global Warming Policy Foundation verkündet hat.
Er sagte, dass der Druck hauptsächlich von Klimawissenschaftlern in den USA ausgegangen war, einschließlich eines Wissenschaftlers, der in Diensten der US-Regierung steht. Dieser drohte, wegen seiner Verbindung zu der Foundation seinen Namen als Mitautor einer bevorstehenden Studie zu entfernen.
Lord Lawson of Blaby, ehemaliger Schatzkanzler und Gründer der GWPF (weil er sicher war, dass das Risiko durch die globale Erwärmung erheblich übertrieben dargestellt wird), verurteilte die Behandlung von Professor Bengtsson. In einem Brief an ihn schrieb Lord Lawson: „Ich habe volles Verständnis für Ihre Gründe, aber es handelt sich um einen erschreckenden Vorgang, und Ihr Vergleich mit dem McCarthyismus ist in vollem Umfang gerechtfertigt“.
Professor Bengtsson, ehemaliger Direktor des Max Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg und Autor von über 200 Studien, akzeptierte eine Einladung des Gremiums vor weniger als drei Wochen. Seine Entscheidung hat die Glaubwürdigkeit der Foundation signifikant verbessert, die verkündet hatte, dass „einer der führenden Klimawissenschaftler Schwedens“ beigetreten ist.
Prof. Bengtsson schrieb in seinem Rücktrittsbrief: „Ich bin in den letzten Tagen aus der ganzen Welt  unter einem so enormen Gruppendruck gestellt worden, der fast unerträglich für mich geworden ist. … Es ist eine Situation, die mich an die Zeit des McCarthy erinnert“.
Er sagte der Times, dass die stärkste Opposition aus den USA gekommen war. „Es war die Klimawissenschafts-Gemeinde in den USA, die dies sehr negativ aufgenommen hat. Ich glaube, dass der Grund in der sehr aufgeladenen Atmosphäre in den USA zu suchen ist … sie würden gerne etwas sehr Substantielles hinsichtlich der Klimaänderung unternehmen“.
Link: http://www.thegwpf.org/professor-bengtsson-blames-u-s-climate-scientists-for-witch-hunt/
Eine Art „Nachruf” auf Bengtsson stammt von Marcel Crok ebenfalls unter dem Link bei WUWT:

Eine frühe rationale Stimme des Klimaskeptizismus: Bengtsson 1990: ‚Man kann den Treibhauseffekt nicht in zu großer Menge verkaufen‘

Marcel Crok
Lennart Bengtsson ist kürzlich dem Akademischen Rat der GWPF beigetreten. Dies erregte einiges Aufsehen in Blogs und Medien. Ich führte ein Interview mit ihm, ebenso Hans von Storch auf seinem Blog Klimazwiebel. Axel Bojanowski schrieb darüber im Spiegel, und auch in der Basler Zeitung fand sich dazu ein Artikel.
Bengtsson betonte, dass er immer ein „Skeptiker“ war. In dem Interview mit mir sagte er:
„Ich war immer eine Art Klimaskeptiker. Ich betrachte dies in keiner Weise negativ, sondern in Wirklichkeit als die natürliche Haltung eines Wissenschaftlers. Ich war nie übermäßig besorgt, meine Meinung zu sagen und habe auch meine Meinung oder meine Haltung gegenüber der Wissenschaft nie geändert“.
Wir alle wissen, dass in den Diskussionen über Klima die Klimawissenschaftler schnell fertig sind mit der Aussage „wir sind alle Skeptiker“, so dass diese Bemerkung wenig über Bengtssons genauen Standpunkt aussagt. Der renommierte niederländische Wissenschaftsautor Simon Rozendaal sandte mir dann eine Kopie seines Interviews mit Bengtsson, das am 27. Oktober 1990 (!) in der holländischen Wochenzeitschrift Elsevier (für die Rozendaal immer noch als Wissenschaftsautor arbeitet) erschienen war.
Damit können wir jetzt bestätigen, dass Bengtsson im Jahre 1990 ziemlich „skeptisch“ war.
Im Original folgt jetzt der längere Artikel aus dem Jahr 1990. Dabei wird Vieles erwähnt, was aus heutiger Sicht schon überholt ist. Da dies außerdem nicht eigentlich Thema dieses Beitrags ist, wird auf eine Übersetzung des Artikels aus dem Jahr 1990 verzichtet. Er ist original unter dem o. g. Link bei WUWT zu finden. – Chris Frey, Übersetzer
Zusammengestellt und übersetzt von Chris Frey EIKE




Klima-Weiterbildung für Journalisten in Hamburg -Teilnahme erwünscht

Unter den Ausbildungskräften befindet sich unter anderem auch Toralf Staud, der vor zwei Jahren einen regelrechten medialen Feldzug gegen unser Buch “Die kalte Sonne” geführt hatte. Staud ist freier Journalist und schreibt regelmäßig für das Greenpeace-Magazin. Die Teilnahme am Workshop ist für Journalisten kostenlos und bei Bedarf können sogar die Fahrtkosten für die An- und Abreise auf Antrag übernommen werden. So funktioniert´s.
Im Folgenden die vollständige Ankündigung der Veranstaltung:

Presseeinladung: Journalistenworkshop “Klimawandel als Thema für regionale Medien” am 22. Mai 2014 in Hamburg
Bonn (ots) – Wir laden Sie herzlich ein zum Journalistenworkshop zu Extremwetter, Katastrophenschutz, Risikovorsorge und Strategien für weniger Treibhausgase.
Termin: 22. Mai 2014 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Ort: Seewetteramt Hamburg, Bernhard-Nocht-Straße 76, 20359 Hamburg
Der aktuellen Erkenntnisse der Klimaforschung zeigen: In Deutschland werden Hitzewellen, Starkregen und Überschwemmungen in den kommenden Jahrzehnten immer wahrscheinlicher – allesamt Wetterextreme mit großem Gefährdungs- und Schadenspotenzial.
Was bedeuten die Szenarien der Klimaforschung für die Regionen in Deutschland? Lässt sich der Klimawandel abmildern? Wo werden welche Wetterextreme häufiger vorkommen und mit welchen Konsequenzen? Wie sind Kommunen, Unternehmen und die Politik auf den Klimawandel vorbereitet und was kann jede/r Einzelne tun?
Dazu beziehen Fachleute aus fünf Bundesbehörden Stellung: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Deutscher Wetterdienst (DWD), Technisches Hilfswerk (THW) und Umweltbundesamt (UBA). Die Expertinnen und Experten geben Ihnen einen kompakten Überblick zu aktuellen Fakten des Klimawandels sowie Vermeidungs- und Anpassungsstrategien.
Programm:
·       09.30 Uhr: Eintreffen der Gäste
·       10.00 Uhr: Begrüßung und Vorstellungsrunde
·       10.15 Uhr: Aktuelle Erkenntnisse der Klimaforschung: Von der globalen bis zur regionalen Veränderung des Klimas, Dr. Lydia Gates, DWD
·       11.00 Uhr: Treibhausgase mindern: Politik und Bürger ziehen an einem Strang, Benno Hain, Umweltbundesamt
·        11.45 Uhr: KLIWAS – Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserstraßen und Schifffahrt, Dr. Birgit Klein, BSH
·       12.15 Uhr: Mittagspause
·       13.15 Uhr Wer macht was in Deutschland bei Klimaschutz und Klimaanpassung?, Toralf Staud, Freier Journalist
·       13.45 Uhr: Klimawandel und Bevölkerungsschutz: Aktivitäten des BBK Susanne Krings, BBK
·        14.00 Uhr: Klimawandel: eine Herausforderung für das Technische Hilfswerk, Jörg Behling, THW
·       14.15 Uhr: Anpassung an den Klimawandel – Grundlagen und Beispiel aus der Praxis, Inke Schauser, Umweltbundesamt (KomPass)
·       14.45 Uhr: Kaffeepause
·       15.15 Uhr: Hochwasser – wie können wir unsere Gebäude besser schützen?, Dr. Bernhard Fischer, BBSR
·       15.45 Uhr: Wie sich Städte an den Klimawandel anpassen – gute Beispiele aus Modellprojekten, Dr. Fabian Dosch, BBSR
·       16.15 Uhr: Schlussrunde und Verabschiedung
Programm als PDF: http://bit.ly/1jH1zxc
Kontakt und Anmeldung
Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich bitte bis 19. Mai 2014 per Mail an bei christian.schlag@bbr.bund.de. Bitte geben Sie an, in welcher Funktion Sie für welches Medium tätig sind.
Kosten
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Bei Bedarf können die Fahrtkosten für die An- und Abreise auf Antrag übernommen werden. Teilen Sie uns dies bitte im Einzelfall bereits bei der Anmeldung mit.
Veranstalter
Der Workshop findet statt im Rahmen der Strategischen Behördenallianz “Anpassung an den Klimawandel”. Die Veranstaltung wird unterstützt von klimafakten.de.
Weiterer Termin: 25.06.2014 Leipzig, Ort noch unbekannt.
Pressekontakt:
Christian Schlag, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Telefon: +49 22899 401-1484, christian.schlag@bbr.bund.de

Entdeckt von Dr. Sebastian Lüning die kalte Sonne