Energiewende treibt Stromkosten weiter hoch: Stromkunden sollen jetzt für Versicherung von Offshore Anlagen zahlen

Wie die Welt am 20.3.12 berichtet heißt es darin: 

Um den stockenden Ausbau von Windstrom auf hoher See in Schwung zu bringen, sollen Staat und Stromkunden den Investoren Risiken abnehmen. Nur so könne der Bau neuer Windräder nach den Zielen des Bundes gesichert werden. Kernpunkt ist die Übernahme von Haftungsrisiken der Stromnetz-Gesellschaften, die als Hauptgrund für die Verzögerungen gelten. Am Donnerstag soll das Konzept Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) vorgestellt werden.

"Soweit mögliche Schäden trotz technischer und organisatorischer Vorkehrungen nicht wirtschaftlich versicherbar sind, ist der Schadensausgleich zu sozialisieren", heißt es im Papier der AG, in der Netzfirmen, Windparkbetreiber, Zulieferer wie Siemens sowie Umwelt- und Wirtschaftsministerium vertreten sind. Denkbar sei ein Eintritt der Bundesregierung oder die Überwälzung auf die von allen Stromkunden zu zahlenden Netz- oder Ökostromentgelte."

und weiter heißt es 

Doch stellen diese Zahlen allenfalls eine Untergrenze für die tatsächlich zu erwartenden Preiserhöhungen dar. Denn andere mögliche Kostentreiber im Zusammenhang mit der Energiewende wie höhere Strombeschaffungspreise durch den Bau neuer Kraftwerke oder eine steigende Umlage für erneuerbare Energien sind darin nicht berücksichtigt. Einer Studie der TU Berlin zufolge summieren sich die direkten und indirekten Kosten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes bis 2030 auf insgesamt 335 Mrd. Euro.

Interessant an dieser Arbeitsgruppe ist, dass von denen, die die Rechnung bezahlen sollen, keiner in ihr Sitz und Stimme hat. Bezahlen aber müssen sie. 

Die Redaktion




Offshore-WKA-Bauer BARD entlässt doch Offshore-Mitarbeiter! Strom wird wg. Netzausbau noch viel teurer!

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Dies Nachricht muss ergänzt werden. So meldet dpa am 19.3.12

"Bundesnetzagentur rechnet mit kräftigem Anstieg der Strompreise"

Die Energiewende macht den Bau leistungsfähiger Stromtrassen notwendig. Fortschritt hat seinen Preis: Die Finanzierung könnte den Strompreis kräftig nach oben.

Bonn (dpa) – Stromverbraucher müssen sich wegen der Energiewende auf spürbare Preiserhöhungen einstellen. Hochrechnungen der Bundesnetzagentur ergeben, dass sich Haushaltsstrom in den kommenden Jahren allein durch höhere Netzentgelte um fünf bis sieben Prozent verteuern wird. Hintergrund ist der durch mehr alternative Energien notwendige Ausbau der Stromnetze…

…Die angenommene Investitionsspanne reicht von knapp 30 bis zu 47,5 Milliarden Euro. Genauere Berechnungen werden erst nach Vorlage des Bundesbedarfsplans für die Netze möglich sein, der im Laufe des Jahres erwartet wird. Die Energiewende werde zwangsläufig "zu einer weiteren Erhöhung der Netzentgelte und damit des Strompreises führen", zitiert die "FAZ" aus dem Bericht.

…Für höhere Kosten sorgt auch die im Sommer 2011 neu beschlossene Stromnetzentgeltverordnung. Danach können Unternehmen mit hohem Stromverbrauch Rabatte beantragen….Mehr als 1600 Anträge sind bei der Netzagentur bisher eingegangen. Die Rabatte oder vollständigen Befreiungen haben ein Volumen von mehr als 400 Millionen Euro jährlich – Geld, das auf die übrigen Stromkunden umgelegt wird…

Die Redaktion




Der Anfang vom Ende der Windkraft

Gerundet zur nächstfolgenden ganzen Zahl ist der Anteil der Weltenergieerzeugung aus Windkraft heute: Null! Trotz der rückläufigen Subventionen (die Pensionäre in die Energie-Armut stürzt, während sich die Weinkeller großer Besitztümer immer weiter füllen), trotz des Zerreißens ländlicher Kommunen, der Vernichtung von Arbeitsplätzen, geraubter Illusionen, der Errichtung von Windmasten, des Fällens von Wäldern, der Tötung von Fledermäusen und Adlern, der Verursachung von Industrieunfällen, verstopfter Autobahnen und der Verschmutzung von Seen in der Inneren Mongolei mit den giftigen und radioaktiven Abfällen der Raffinade von Neodymium, von dem etwa eine Tonne in einer normalen Windturbine steckt – trotz all dem hat die Energieerzeugung durch Windkraft weltweit noch nicht einmal ein halbes Prozent erreicht.

Wenn das mit der Windkraft wirklich funktionieren würde, hätte das bis jetzt der Fall sein müssen. Die britische Bevölkerung sieht das ziemlich klar, obwohl Politiker häufig absichtlich taub sind. Die gute Nachricht ist, wenn man genau schaut, kann man erkennen, dass der Regierung von David Cameron allmählich das gesamte Fiasko dämmert. Die größten Investoren in Offshore-Windanlagen – Mitsubishi, Gamesa und Siemens – beginnen sich Sorgen zu machen, dass das Herz der Regierung nicht länger für die Windenergie schlägt. Vestas, wo man Pläne für eine Fabrik in Kent hat, möchte vom Premierminister noch vor dem Baubeginn eine Rückversicherung, dass der politische Wille zur Errichtung von Windturbinen noch vorhanden ist.

Dies erzwingt eine Entscheidung von Mr. Cameron – wird er den Turbinenmagnaten die Rückversicherung geben, dass er die Windenergie weiterhin subventionieren wird, oder will er davon Abstand nehmen? Der politische Wind hat sich mit Sicherheit gedreht. George Osborne ist absolut gegen Windparks, weil ihm nur zu klar geworden ist, wie viel sie kosten. Der Schatzkanzler und sein Team haben im Stillen Parlamentsmitglieder gebeten, einen Brief an Nr. 10 zu senden, und zwar des Inhalts, dass es ‚in diesen finanziell angespannten Zeiten unklug ist, die Verbraucher durch Subventionen des Steuerzahlers für eine ineffiziente und nur zeitweise stattfindende Energieerzeugung zahlen zu lassen, die typisch ist für Offshore-Windturbinen.

Die Errichtung offshore kann zwar Widerstände von Nachbarn umgehen, aber (Schatzkanzler, Achtung!) das ist sogar noch sinnloser, weil es Sie und mich – die Steuerzahler – doppelt so viel kostet. Ich weiß von einem Fachmann, einem Marineingenieur, dass der Betrieb von Windturbinen im Schotter, in den Gezeiten und den Stürmen der Nordsee in 25 Jahren ein nahezu hoffnungsloses Unterfangen ist. Daher dürften die Reparaturrechnungen horrend und das Ergebnis enttäuschend sein. Schon das Abdichten der Fundamente von Hunderten von Windturbinen vor den Küsten von Kent, Dänemark und auf der Dogger-Bank ist gescheitert, was kostspielige Reparaturen nach sich zog.

In Großbritannien beträgt der Anteil von Wind zur Energieerzeugung 0,6 Prozent. Der Renewable Energy Foundation zufolge werden ‚politische Maßnahmen, die darauf abzielen, die Direktive der EU bis zum Jahr 2020 zu erfüllen, dem Steuerzahler zusätzliche Kosten in Höhe von 15 Milliarden Pfund pro Jahr aufbürden’, das sind 670 Pfund pro Haushalt. Es ist schwer zu erkennen, welchen Gegenwert man für dieses Geld erhält. Die Gesamteinsparung an Kohlendioxidemissionen durch den großen Windrausch liegt wahrscheinlich unter 1%, und zwar wegen der Notwendigkeit, das Verbrennen fossiler Treibstoffe als Backup aufrecht zu erhalten, wenn der Wind mal nicht weht. Es kann sogar eine negative Zahl sein.

Amerika [die USA] hat viel mehr Glück. Die Kohlenstoffemissionen gingen einer Harvard-Studie zufolge in den USA im Jahr 2009 um 7 Prozent zurück. Aber die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass dies weniger an der Rezession in jenem Jahr gelegen hat, sondern am fallenden Preis für Erdgas – verursacht durch die Schiefergas-Revolution. (Das Verbrennen von Gas emittiert weniger als die Hälfte des Kohlendioxids wie Kohle zur Erzeugung der gleichen Menge Energie). Der Gaspreis ist seitdem immer weiter gefallen, was die Kohle vergleichsweise teuer macht. Über die gesamten USA, von Utah bis West Virginia, werden Kohleminen geschlossen und Kohlekraftwerke stillgelegt oder nicht mehr gebaut. (Die Energy Information Administration der USA rechnet damit, dass jede Ausgabe von 4 Dollar die gleiche Energiemenge erzeugt wie Öl für 25 Dollar; bei solchen Raten werden immer mehr Fahrzeuge auf Gasantrieb umstellen.

Selbst wenn man die alarmistischsten Vorhersagen der Klimaänderung akzeptiert, tun diese Turbinen, die ihre bevorzugten Ansichten ruiniert haben, nichts, um Ihnen zu helfen. Die Schiefergas-Revolution hat die Windindustrie nicht nur beschämt, indem sie vorgeführt hat, wie Dekarbonisierung in der Realität aussehen kann, sondern sie hat auch das letzte schwache Argument der Windindustrie hinweg gefegt – dass nämlich die geringer werdenden Vorräte an fossiler Energie so stark im Preis steigen werden, dass der Wind eventuell wettbewerbsfähig werden kann, selbst ohne Subvention. Selbst wenn die Ölvorräte wirklich abnehmen, wird billiges Gas voraussichtlich noch viele Jahrzehnte lang zur Verfügung stehen.

Zwar werden sie es noch eine Zeitlang nicht zugeben, aber den meisten Ministern ist klar geworden, dass sich die Summen für Windkraft einfach nicht rechnen und das auch niemals tun werden. Die Entdeckung von Schiefergas bei Blackpool hat weit reichende Implikationen für die Zukunft der britischen Energieversorgung, die zu erschließen die Regierung anscheinend dämlicherweise unwillig war. Stattdessen hat sie ein massives Subventionsprogramm für Windparks in der Schublade, welche jetzt offenbar obsolet sind, zum einen als ein Mittel der Energieerzeugung, zum anderen als Dekarbonisierung. Es ist fast unmöglich zu erkennen, welche Funktion dieses Programm haben soll, außer dass jene, die von diesem Subventionsbetrug profitieren, den großen Reibach machen.

Selbst in Boomzeiten würden Windparks unbezahlbar sein – sie blasen die ökonomische und ökologische Ratio einfach davon. In einer Zeit der Knappheit ist die Politik verdammt, obwohl so viele Verträge unterzeichnet worden sind zur Ausweitung von Windparks, was noch eine Weile weitergehen könnte. Aber der Skandal ist zu Ende. Und da wir allmählich einen Überblick über die ökonomischen- und Umweltschäden bekommen, lautet die offensichtliche Frage, wie dieser Wahn so lange andauern konnte. Dass die Windkraft als Quelle bezahlbarer und stets verfügbarer Energielieferant völlig unbrauchbar war, war kein Geheimnis – wie also war es möglich, dass der Windpark-Skandal so viele politische Entscheidungsträger an der Nase herumgeführt hat?

Eine Antwort ist das Geld. Es hatten zu viele Leute ihre Schnauzen im Futtertrog. Nicht die Hersteller, Betreiber und Besitzer des Landes, auf dem Windparks errichtet worden sind, sondern die Finanziers: Windpark-Kapitalgesellschaften erlebten vor einigen Jahren einen Boom – garantierte Einkommensströme sind das, was Kapitalisten am meisten mögen; sie werden sogar dafür bezahlt, an sehr windigen Tagen diese Monster abzuschalten, um das Netz nicht zu überlasten. Selbst das Militär nahm das Geld. Windfirmen zahlten für ein neues Radarsystem der Militärs in Brizlee Wood in Northumberland 20 Millionen Pfund, um so das Verteidigungsministerium dazu zu bringen, seinen Widerstand gegen den Windpark in Fallago Rig mit 48 Windturbinen in Berwickshire aufzugeben.

Die großen Umweltorganisationen waren diesbezüglich beschämend ruhig, wie z. B. die Royal Society for the Protection of Birds, die im vergangenen Jahr generöse Beiträge von der Windindustrie erhalten hatte durch ein Venture mit der Bezeichnung RSPB Energy. Und selbst Journalisten: In einer Zeit, in der sich die Werbung nach der Decke strecken muss, waren britische Zeitungen gerammelt voll mit fadenscheinigen, aber lukrativen ‚Debatten’ und Unterstützung für erneuerbare Energien, gesponsert von einer ganzen Kohorte von Interessengruppen.

Und gerade wenn der Skandal jetzt im Sterben liegt, finde ich mich als Teil desselben wieder. Ein Familientrust hat einen Vertrag unterschrieben, nach dem eine Windfabrik diesem Trust pro Jahr 8500 Pfund zahlt, und zwar für die Errichtung einer Windturbine auf einem Stück Land, dass einmal meinem Großvater gehört hatte. Er war klug genug, die Abbaurechte nicht zu verkaufen, und die Fundamente der Turbine stören diese Abbaurechte, so dass die Treuhänder Kompensation leisten mussten. Ich werde das Geld nicht bekommen, weil ich kein Nutznießer des Trusts bin. Nichtsdestotrotz ist der Gedanke, dass irgendein Teil meiner Familie Windgeld erhält, so abstoßend, dass ich mich entschlossen habe zu handeln. Der wirkliche Gegner sind nicht die Windparks als solche, sondern das Gruppendenken und die Hysterie, die es ermöglicht haben, dass eine so skandalöse Idee so viele Fortschritte machen konnte – mit einem Minimum an intellektueller Opposition. Also werde ich einen Scheck über 8500 Pfund ausstellen, den [die Zeitung] The Spectator als Preis vergibt für den besten Artikel über einen rationalen, auf Fakten basierenden Umweltjournalismus.

Man wird ihn den Matt-Ridley-Preis für Umweltketzerei nennen. Um den Bankrott zu verhindern werde ich das Geld solange spenden, wie das Windgeld fließt – je schneller also Dave [Cameron] die Subventionen allesamt streicht, umso schneller wird er mich und die Gewinner des Preises wieder los.

Bewerber sind hiermit eingeladen, und eine Gruppe von Juroren wird das brillanteste und rationellste Argument belohnen – das sich durch Vernunft und Beweise auszeichnet – um eine geheiligte Kuh der Umweltbewegung zu schlachten. Es gibt viele, aus denen man wählen kann: Der Gedanke, dass Windenergie gut für das Klima ist, oder das Biodiesel gut für den Regenwald ist, oder das organische Landwirtschaft gut für den Planeten ist, oder dass Klimaänderungen eine größere Gefahr bzgl. des Aussterbens einer Spezies sind als invasive Spezies, oder dass das Nachhaltigste, was wir tun können, die Deindustrialisierung ist.

Meine Spende, obwohl wichtig für mich, ist ein Tropfen im Ozean im Vergleich mit den Geldsummen, die jede Stunde in die grüne Bewegung gepumpt werden. Jeremy Grantham, ein Hedgefonds-Plutokrat, hat einen Scheck über 12 Millionen Pfund für die London School of Economics ausgestellt, um ein Institut mit seinem Namen zu gründen, welches seitdem für seine aggressive Haltung und seine extremen grünen Statements berüchtigt ist. Dazwischen spenden Greenpeace und der WWF fast eine Milliarde pro Jahr nur für die ‚öffentliche Bildung’. All dies wird widerspruchslos beurteilt: eine Sache der Bildung, nicht Propaganda.

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Im Gegensatz dazu brach vor Kurzem ein Proteststurm los wegen der Nachrichten über eine kleine konservative Denkfabrik namens Heartland, die vorgeschlagen haben soll, gerade mal 200 000 Pfund pro Jahr zu spenden für die Beeinflussung der Bildung gegen den Klimaalarmismus. Einen Tag später spendete die William and Flora Hewlett Foundation mit einem Vermögen von 7,2 Milliarden Dollar 100 Millionen Dollar an eine The ClimateWorks Foundation genannte Institution, einer pro-Wind-Organisation, und zwar zusätzlich zu den 481 Millionen Dollar, die der gleiche Empfänger 2008 erhalten hatte. Der tiefgrüne Sierra-Club hat kürzlich zugegeben, 26 Millionen Dollar von der Gasindustrie erhalten zu haben, um Lobbyarbeit gegen Kohle zu leisten. Aber das Geld ist nicht der einzige Grund, der das gesamte politische Establishment dazu gebracht hat, an die Windmärchen zu glauben. Psychologen haben eine Bezeichnung für das Wunschdenken, mit dem wir alle Mittel akzeptieren, falls das Ende hoffnungsvoll ist: ‚Noble-Cause corruption’ [etwa: Korruption aus ehrenwerten Gründen, oder salopp: Der Zweck heiligt die Mittel. A. d. Übers.]. Die Bezeichnung wurde zum ersten Mal vom leitenden Inspektor des Constabulatory, Sir John Woodcock im Jahr 1992 benutzt, um Fehlgeburten der Justiz zu erklären. ‚Es ist besser, dass einige unschuldige Männer im Gefängnis bleiben, als die Integrität des englischen Justizapparates in Frage zu stellen’, sagte der spätere Lord Denning mit Bezug auf die Sechs aus Birmingham.

Politiker sind besonders empfänglich für solche Bedingungen. In dem Bestreben, als modern angesehen zu werden, werden sie alle Arten geeigneter Gründe willkommen heißen. Wenn sich das durchsetzt – Gruppendenken politischer Parteien und die Medien in der Folge beschließen, dass es da keine Diskussion gibt – kann der größte aller Irrtümer dort Fuß fassen. Die Subvention nutzloser Windturbinen war die Ausgeburt eines großen intellektuellen Fehlers, ausgebrütet durch das Scheitern, konventionelles Wissen herauszufordern.

Es ist genau dieses Anbeten eines Konsens’, diese Vergötterung der Umwelt, bei dem die größten Fehler gemacht werden können. Es gibt etwa 3500 Windturbinen in Britannien und Hunderte weitere im Bau. Es wäre eine Schande für sie, wenn sie alle wieder abgebaut werden müssten. Die größte sollte verbleiben wie ein Kran auf einem aufgegebenen Kai, damit zukünftige Generationen sie bewundern können. Es wird damit niemals gelingen, effizient Energie zu erzeugen. Aber es gibt kein besseres Denkmal für die Dummheit der Menschheit.

The Matt Ridley Prize for Environmental Heresy

Rules for the Matt Ridley prize can be found at www.spectator.co.uk/ridleyaward. Entries close on 30 June 2012.

Matt Ridley The Spectator, 3 March 2012

Link: http://www.thegwpf.org/opinion-pros-a-cons/5128-matt-ridley-the-winds-of-change.html

Übersetzt von Chris Frey, der die letzten beiden Sätze absichtlich nicht mit übersetzt hat!




Cem Özdemir: „Die Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen wurde zur Denkfabrik!“

Dort weiß man nämlich, dass die Herstellung von elektrischem Strom keine Gefühls- oder Glaubenssache ist, wie das bei Bündnis90/Die Grünen bisher der Brauch war und der Bevölkerung eingeimpft wurde, sondern von drei Faktoren bestimmt wird, nämlich der Energiedichte, der Verfügbarkeit und der Wirtschaftlichkeit. Dass die Sonne nachts nicht scheint, und der Wind nur selten mit der richtigen Stärke bläst, dass also die ‚Erneuerbaren’ nur sehr eingeschränkt verfügbar sind, wird man wohl wissen. Dagegen ist der Faktor Energiedichte den Fraktionsmitgliedern wegen ihrer physik- und technologiefernen Berufe vermutlich kaum bekannt. Denken ohne Wissen gibt kein realistisches Resultat, deshalb hier die Kennwerte: Je Kilogramm gewinnt man aus Holz oder Braunkohle 3 kWh, aus Steinkohle 8 kWh, aus Öl 11 kWh, aus Gas 12 kWh und aus aufbereitetem Uran-Kernbrennstoff 350.000 kWh. Die außerordentlich große Energiedichte der Kernkraft disqualifiziert die Erneuerbaren, deren Ergiebigkeit noch sehr viel kleiner ist als die des Holzes, auch weil sie nicht immer zur Verfügung stehen. Nun hat man in der Technik schon immer aus Fehlern gelernt und es dann besser gemacht. Bei der Reaktortechnik wird daran gearbeitet, die Probleme der Kernschmelze und der langlebigen Strahler zu beseitigen. Deutschland war dabei führend und auf einem gute Wege, das Projekt musste trotzdem eingestellt werden. Woanders wird das Projekt fortgesetzt, denn sobald die bisherigen Sicherheitsrisiken beseitigt sind, macht jeder der drei Faktoren die Kernenergie konkurrenzlos. Sie wird deshalb dominieren. Vernünftig, denn schließlich wird für immer mehr Menschen auf der Welt sehr viel mehr Energie gebraucht. In China werden die bei uns schon vor Jahrzehnten gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen mit guten Erfolgsaussichten weiter entwickelt, und in nicht zu ferner Zukunft wird man die dann problemfreien Lösungen zum Kauf anbieten. Ob man Deutschland einen Vorleistungs-Rabatt gewährt?

Nach Herrn Özdemir hätte „ die Energiewende schon längst beginnen müssen“. Da jetzt das Denken angesagt ist,  sollte er berücksichtigen – was man schon vorher hätte wissen können – dass eine in Jahrzehrzehnten entwickelte elektrotechnische Versorgungsstruktur nicht über Nacht radikal verändert werden kann. Auch die Energiewende erfordert Jahrzehnte, wenn sie denn technisch möglich und wirtschaftlich überhaupt vernünftig wäre. Beides ist es nicht! Schon das Beispiel Speicherung demonstriert einen gravierenden Mangel. Der Bau eines Pumpspeicherkraftwerkes erfordert mindestens 10 Jahre Untersuchungs-, Planungs- und Genehmigungszeit, 10 Jahre Bauzeit und kostet zwischen 600 und 800 Mill. Euro, und für die nötige Versorgungssicherheit brauchen wir davon Hunderte. Das ist weder topografisch noch geologisch möglich. Dass die Schwarz-Gelben „tief in ihrem Herzen nie an die erneuerbaren Energien geglaubt haben“ mag sein, jedenfalls nicht so naiv und innig wie Bündnis90/Die Grünen. Leider hat Schwarz-Gelb mit verängstigtem Blick auf Wählerstimmen versäumt, sich gegen den Glauben zu wehren und mit Sachargumenten Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten. An Argumenten und Fakten fehlt es nicht, denn inzwischen gibt es genug schlimme Erfahrungen mit der Praxis der ‚Erneuerbaren’; das Internet ist voll davon. Der Kern des Problems liegt tiefer: „In Deutschland sind mehr Menschen leichter verführbar“, bemerkte Helmut Schmidt in einem TV-Gespräch. Wie die Geschichte lehrt, ist das so. Sachgerecht zu entscheiden und pragmatisch zu handeln, wäre angesagt. Denkste! Es dominieren Angst, Emotion und nicht selten sogar Panik. 

F.K. Ewert EIKE




Keine Folgen des Klimawandels in den USA

Folgen des Klimawandels in den USA bleiben aus

von Craig Loehle, PhD

In vielen Regierungsberichten von NASA, NOAA, EPA, USFWS, USFS, USDA und weiteren Behörden steht, dass die Folgen des Klimawandels in den USA bereits zu bemerken wären. Darüber wird geschrieben im Zusammenhang mit der Erhaltung gefährdeter Arten, Waldzustandsbeurteilungen, zukünftiger Wasserverfügbarkeit, Katastrophenplanung, Landwirtschaftspolitik usw. Ich habe viele solche Berichte gelesen, die sich oft auf das IPCC berufen oder das amerikanische Global Change Research Program (Programm zur Erforschung der globalen Veränderungen).

Normalerweise bleiben die Beurteilungen vage, wenn es um die Einzelheiten zukünftiger schlimmer Zustände geht, im allgemeinen wird auf das Ansteigen extremer Ereignisse verwiesen. Trotzdem werden solche schlimmen Zustandsbeschreibungen als Leitlinien für die Politik benutzt

Die USA verfügen über die besten Daten und sie sind ein großes Land. Sind wirklich schlimme Auswirkungen des Klimawandels zu beobachten?

Im Folgenden beschäftige ich mich mit den Indizien, die häufig vorgebracht werden, um die Behauptungen zu stützen und ich werde sie anhand der Fachliteratur überprüfen. Der wahre Sachverhalt ist weit davon entfernt, alarmierend zu sein.

Versauerung der Meere

In einem Regierungsentwurf hieß es, das der pH-Wert der Meere um 0,1 Einheiten abgenommen hätte (mehr in Richtung “sauer”), und dass dies ein 30%iger Anstieg seit 1750 sei.
Weil pH eine logarithmische Skala ist, ist die Abschätzung von prozentualen Zunahmen problematisch: Eine Veränderung von 0.1 Einheiten kann nicht eine 30%ige Veränderung bedeuten, wie behauptet wurde. Ein ernsthafter, nicht im Bericht angesprochener Einwand ist, dass Langzeitaufzeichnungen für pH-Werte des Meeres nicht existieren.  Deshalb ist das Vorkommnis einer Veränderung von 0.1 Einheiten bezweifelbar, die Spreizungsbreite der Gewissheit für eine solche Schätzung wäre zweifelsohne sehr groß. Außerdem sind tägliche, jahreszeitliche und jährliche pH-Fluktuationen an jedem beliebigen Punkt in einer Größenordnung von ±0.3 pH Einheiten oder darüber (Middelboe and Hansen 2007; Pelejero et al. 2005).

Meeresspiegel-Anstieg

Einige Berichte behaupten, dass der Meeresspiegel-Anstieg eine Gefahr für die natürlichen Lebensräume der Vereinigten Staaten wäre. Andere konzentrieren sich auf die Risiken für entwickelte Gebiete. Dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zufolge steigen die Temperaturen wegen der menschlichen Aktivitäten seit 1980, die Schätzungen des Anstiegs der Meeresspiegel zeigen aber einen Anstieg seit etwa 1870 (früheste Aufzeichnungen) mit nahezu linearer Zunahme und ohne ein Zeichen von Beschleunigung. Der Meeresspiegel-Anstieg von 1870 bis 1980 ist wahrscheinlich nicht menschlich verursacht.
In einem Bericht steht, dass das IPCC einen Anstieg des Meeresspiegels von 0,4 m bis 2 m bis 2090 projiziert, aber der vierte IPCC-Bericht [AR4] macht diese Behauptung nicht, er gibt eine bestmögliche Schätzung von 0,28 bis 0,43 m an. Die jüngsten Anstiegsraten (http://sealevel.colorado.edu) mit einem 3,1 mm/Jahr Langzeit-Trend oder 0,31 m in 100 Jahren ohne Anzeichen einer “Beschleunigung,” stehen nur im Einklang mit der niedrigsten IPCC-Projektion. Tatsächlich wurde sogar eine Verlangsamung der Anstiegsrate festgestellt (Houston and Dean 2011). Beispiele für Papiere, die Meeresspiegel-Anstiege unterhalb der Bandbreite der IPCC-AR4-Projektionen sehen, sind: Bouwer (2011), Chu et al. (2010), Czymzik et al. (2010), Xie et al. (2010).

Temperatur-Anstieg

Regierungsamtliche Berichte melden, dass die US-Temperaturen seit 1961 um 2°F seit 1961 angestiegen seien. Schlussfolgerungen über das Aumaß des Temperatur-Anstiegs hängen aber stark vom Beginn-Datum der Berechnung ab. Zufällig erzeugt das Beginn-Datum 1961 den beunruhigendsten Anstieg. Dem steht ein Zeitraum von 1938 bis 2011 entgegen, wo kein Anstieg in den USA stattfand. Das gleiche gilt für die Veränderungen der Meeresoberflächen-Temperaturen. Sie ist auf natürliche Klima-Schwankungen zurückzuführen (e.g., Wyatt et al. 2011), die eine warme Periode in der Mitte des 20. Jh. verursachten und eine kalte Periode in den 1960ern.

Überschwemmungen

Berichte behaupten, dass Überschwemmungen zunähmen. Aber in den Daten ist das nicht zu erkennen. Hirsh und Ryberg (2011) haben gezeigt, dass es in keinem Gebiet der USA einen Trend hin zu stärkeren Überschwemmungen gibt, eine geringe Abnahme im Südwesten fand statt. Arrigoni et al. (2010) zeigten, dass der Klimawandel in den nördlichen Rocky Mountains seit 59 Jahren die Gewässereinzugsgebiete nicht beeinträchtigt hat, obgleich die Veränderungen durch die Lebensräume des Menschen die Unterschiede zwischen hohen und niedrigen Fluss-Mengen vermindert haben. Kundezewicz et al. (2005) haben in einer umfassenden Analyse von 195 langen Serien von täglichen Flussmengenaufzeichnungen die Hypothese einer Zunahme der täglichen Maxima verworfen. Der ansteigende Trend bei der Zunahme der Überschwemmungsschäden kann vollständig auf die steigende Bevölkerungsanzahl und deren Wohlstand zurückgeführt werden.

Häufigkeit regionaler Dürren

Berichten zufolge nehmen regionale Dürren nach Häufigkeit und Schwere zu. Typisch ist jedoch, dass solche Behauptungen in den Berichten mit keinerlei zuverlässigen Daten unterfüttert werden. Dürren sind schwierig zu charakterisieren, die entsprechenden Methoden sind mit der Zeit immer komplexer geworden. Die Abgrenzung eines Dürre-“Gebietes” ist extrem subjektiv und es gibt keine Standardmethoden dafür, auch keine standardisierten Daten.

Die Niederschlagsdaten und die Daten über Dürren scheinen nicht die Behauptung zunehmender Dürren-Häufigkeit und Stärke zu stützen. Sie deuten eher in die Richtung, dass die Dürre-Muster komplex sind. Es gab z. B. eine 5%ige Zunahme im Gesamtniederschlag in den USA, aber keine Zunahme der Trockenheit. Sheffield et al. (2009) fanden heraus, dass große Dürren mit der ENSO (El Nino Southern Oszillation) und den nordpazifischen und atlantischen Meeresoberflächen-Temperaturen (SSTs) zusammenhängen. Der Zusammenhang mit der ENSO wird durch eine Studie über den Südwesen der USA durch (McCabe et al. 2010) belegt. Weltweit waren die Mitt-1950er die Jahre mit der höchsten Anzahl von Dürren, die Mitt-1970er bis 1980er hatten die niedrigsten Vorkommens-Zahlen. Das ist kein einfacher, zunehmender Trend. Wieder ist die Festlegung der Mitt-1970er als Beginn-Datum die Ursache für die Herausbildung eines falschen zunehmenden Trends.

Heftige Gewitter-Ereignisse

Auswerteberichte behaupten, dass extrem heftige Gewitter zunähmen, obgleich Berichte über zunehmende Heftigkeit der Gewitter in keinem Regierungs-Archiv zu finden oder dokumentiert sind. “Gewitter” ist noch nicht einmal in der Klimatologie ein wohldefiniertes Objekt.

Es gibt offensichtlich seit geraumer Zeit eine Zunahme von Tornados. Aber die Verbesserungen in der Radar-Qualität und Beobachtungsüberdeckung während der vergangenen Jahrzehnte führen zu einem Entdeckungshäufigkeits-„Fehler“, weil immer mehr kleinere Tornados erkannt und aufgezeichnet werden. Darüberhinaus haben verbesserte Schutzvorkehrungen und Katastrophen-Maßnahmen zu häufigeren Meldungen und der Auslösung von Maßnahmen auch bei kleineren Stürmen geführt. Wenn man nur die Kategorien F4 und F5 zählt, die relativ konsistent entdeckt und aufgezeichnet werden, dann hat es keinen Trend währen der vergangenen 100 Jahre gegeben (Balling and Cerveny 2003).

Hurrikane

Angeblich nimmt die Stärke der Hurrikane zu. Das ist wahrscheinlich auf die verbesserte Bereichsabdeckung und Auflösung durch Satelliten zurückzuführen. Sie hat zu einer genaueren Erfassung und Erkennung der Stunden geführt, in denen ein Sturm maximale Stärke hat. Eine Studie, die die Entdeckungsmöglichkeiten in den verschiedenen Zeiträumen berücksichtigt (Vecchi and Knutson 2011) findet keinen Trend bei den Atlantik-Hurrikanen von 1878 bis 2008. Auch Studien über Hurrikane, die zum Festland zogen (Balling and Cerveny 2003), zeigen keinen Trend. Der letzte cat 3+ Hurrikan, bei dem das „Hurrikan-Auge“ über die kontinentalen USA zog, kam 2005 vor.

Brände

Bericht legen nahe, dass wärmere Temperaturen und sich verändernde Niederschlagsmuster zu mehr Bränden führten und deren jahreszeitliches Vorkommen veränderten. Indianer und frühe Europäische Siedler haben das Feuer extensiv genutzt. In Gebieten, die der landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt wurden, (z. B. die Great Plains [im mittleren Westen]) gibt es fast kein Brände mehr. In einigen Wäldern im Westen gibt es mehr brennbare Masse als vor 200 Jahren.

Auch unter Berücksichtigung der Landschaftsveränderungen hat niemand eine Veränderung von Brandmustern in den USA feststellen können, die auf den Klimawandel zurückgeführt werden könnte. Die größten historischen Brände fanden im Westen vor rund 100 Jahren statt. Menschliche Tätigkeiten (Veränderungen der brennbaren Massen, mehr Entzündungsquellen, Brandstiftung) haben dagegen klar dokumentierte Wirkungen auf das Ausmaß von Bränden, wie auch die Politik des „Brennen-lassens“ im Westen, wie sie erst seit ein paar Jahrzehnten verfolgt wird.

Algenblüten

In Berichten steht, dass bösartige Algenblüten in marinen Ökosystemen häufiger, stärker und weiter verbreitet seien. Der Klimawandel ist nur ein Faktor, der bösartige Algenblüten hervorrufen kann, daneben ist der zunehmende Nährstoff-Eintrag wichtig.
Es gibt keine Veranlassung, Trends von Algenblüten dem Klimawandel zuzuschreiben. Auch hier besteht eine verbesserte Entdeckungswahrscheinlichkeit durch die seit Jahren zunehmende Verbesserung der Satelliten-Aufzeichnung.

Veränderungen der Ökosysteme

Es gibt Studien, die Reaktionen der Biota “im Einklang” mit der Erwärmung zeigen. Aber die meisten Veränderungen sind tatsächlich positiv. Negative Auswirkungen dagegen werden hypothetisiert (z. B. die „Phänologie“ könnte unterbrochen werden.) Aber Veränderungen im Vogelzug und bei den Nistzeiten deuten in Richtung von Anpassung und nicht in Richtung einer beunruhigenden Situation.

Die Studien zeigen eine weltweite Zunahme der primären Netto-Vermehrung während der vergangenden 50 – 100 Jahre, mit wenigen lokalen Ausnahmen (Alcaraz-Segura et al. 2010; Bellassen et al. 2011; Jia et al. 2009; Kohler et al. 2010; Lin et al. 2010; Nemani et al. 2003; Tian et al. 2010). Das wird auf ansteigenden CO2-Gehalt und zunehmende Temperaturen zurückgeführt. Wenn die Erwärmung seit der Kleinen Eiszeit zu ansteigender Netto-Vermehrung führt, wird es schwierig, sie als problematisch hinzustellen.

Schlussfolgerung

Die Behauptung, dass schlimme Auswirkungen des Klimawandels in den USA “bereits“ festgestellt werden könnten, ist völlig subjektiv, hypothetisch und ohne Beweise.

Referenzen

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Alcaraz-Segura, D., Chuvieco, E., Epstein, H.E., Kasischke, E.S., and Trishchenko, A. 2010. Debating the greening vs. browning of the North American boreal forest: differences between the satellite datasets. Global Change Biology 16:760 770.

Anagnostopoulos, G.G., Koutsoyiannis, D., Christofides, A., Efstradiadis, A., and Mamassis, N. 2010. A comparison of local and aggregated climate model outputs with observed data. Hydrological Sciences Journal 55:1094 1110.

Arrigoni, A.S., Greenwood, M.C., and Moore, J.N. 2010. Relative impact of anthropogenic modifications versus climate change on the natural flow regimes of rivers in the northern Rocky Mountains, United States. Water Resources Research 46:W12542; doi:10.1029/2010WRO09162.

Balling, R.C., and Cerveny, R.S. 2003. Compilation and discussion of trends in severe storms in the United States: Popular perception v. climate reality. Natural Hazards 29(2):103 112.

Bellassen, V., Viovy, N., Luyssaert, S., LeMarie, G., Schelhaas, M.-J., and Ciais, P. 2011. Reconstruction and attribution of the carbon sink of European forests between 1950 and 2000. Global Change Biology 17:3274 3292.

Bouwer, L.M. 2011. Have disaster losses increased due to anthropogenic climate change? Bulletin of the American Meteorological Society 92:39 46.

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Original hier.
Übersetzung: Helmut Jäger, EIKE