„Energiewende“ – Offener Brief an den CDU Abgeordneten im Bundestag Clemens Binninger

Der beschleunigte „Atomausstieg“ stellt einen Bruch des Wahlprogramms von 2009 dar. Die Ereignisse in Fukushima sagen nichts aus über die Sicherheit deutscher Kernkraftwerke, es sei denn, man hält einen Tsunami auf dem Neckar für möglich, was geologisch völlig absurd wäre. Die Art und Weise, wie das Einknicken vor den Ängsten vieler unserer Landsleute und der geschürten Hysterie mit einer „Ethikkommision“ gerechtfertigt wurde, ist empörend: die Zusammensetzung der Kommision lässt den Schluss zu, dass ihre einzige Aufgabe darin bestand, die längst beschlossene Hauruck-Entscheidung „ethisch“ zu rechtfertigen. Fachleute der Energiebranche waren kaum vertreten, die hätte man ja als Lobbyisten verteufeln können, wohl aber ein Bischof. Das ist etwa so, als ließe man Ingenieure über Dogmen der katholischen Kirche befinden. Die CDU-Basis hatte nichts dabei zu melden. Das Angebot: „hier können Sie der Kanzlerin Fragen stellen“, war eine Farce, da als Antwort nur die längst veröffentlichten Festlegungen verbreitet wurden.
Es fehlte völlig die Abstimmung mit unseren europäischen Partnern, die sich bekanntlich alle anders entschieden. Zum Beispiel wurden in den Niederlanden und der Schweiz Laufzeiten von völlig baugleichen Reaktoren zu unseren (d.h. die abgeschalteten) verlängert. Alle wichtigen Industriestaaten von Russland über Frankreich, Vereinigtes Königreich, USA und viele andere folgen unserer „Vorreiterrolle“ nicht. Dabei sollte die Energiepolitik ohnehin dringend in europäische Verantwortung oder mindestens Abstimmung übergehen. Ganz Europa ist über ein Synchron-Stromnetz (sogar bis Marokko und die Türkei) verbunden. Nationale Alleingänge sind nicht mehr zeitgemäß. Wenn unsere Stromnetze, wie schon erkennbar und noch mehr zu erwarten, instabil werden, betrifft das ganz Europa; zu erinnern ist an den Blackout, der von Emden ausging und sich über Frankreich bis nach Spanien ausbreitete. Mit unserem Ausstieg bringen wir uns um die Mitsprache in Fragen der Reaktorsicherheit in Nachbarländern. Bisher galten deutsche Sicherheitsstandards als die höchsten der Welt, man hörte auf unser Urteil. Das ist dann demnächst vorbei. Wer also Sicherheitsbedenken hat, der muss sich klar machen, dass unsere Sicherheit nicht zu- sondern eher abnimmt.
Eine besondere Posse ist die Photovoltaik und deren Förderung. Obwohl der Beitrag gering (3 % im Mittel), auf alle Fälle nicht marktgerecht ist (im Hochsommer, mittags, falls die Sonne scheint, und nicht im Winter mit seinen trüben Tagen), subventionieren wir diese edle Technik mit 7 Milliarden Euro im Jahr zu Lasten der vielen Stromkunden, die nicht gefragt werden. Die Veranstaltung ist zudem noch unsozial, da Häuslesbesitzer mit großer Dachfläche – im allgemeinen die viel zitierten Besserverdienenden – profitieren zu Lasten der Einkommensschwächeren. Die kürzlich durch die Medien geisternde Siegesmeldung: „Photovoltaik erzeugt so viel Strom wie 20 Kernkraftwerke“ eignet sich bestensfalls für das Buch der Rekorde, begründet aber nicht den Anspruch auf einen verlässlichen Beitrag zur Stromversorgung. Es fehlt die Meldung, dass bereits am gleichen Nachmittag und in den folgenden Regentagen geschweige denn an trüben Wintertagen nahezu überhaupt kein Solarstrom produziert wurde. Dass dann trotzdem die Fabriken laufen und die Züge fahren liegt an den ansonsten geschmähten „konventionellen“ Kraftwerken, die im Gegensatz zu den „Erneuerbaren“ zuverlässig zur Verfügung stehen. Es schmerzt, wenn prominente CDU-Politiker (Volker Rühe) diese hochstaplerische Meldung mit den 20 Kernkraftwerken öffentlich zum besten geben. – Das Arbeitsplatzargument ist ebenfalls absurd: unsere Förderung schafft Arbeitsplätze in China, und soweit Arbeitsplätze in Deutschland betroffen sind, könnte man für sieben Milliarden Euro alle Beschäftigten in den Dauerurlaub in die Karibik schicken.
Höchste Priorität der „Energiewende“ genießt die Windenergie. Erst allmählich machen sich die Aussteiger klar, was das bedeutet. Für einen einzigen herkömmlichen Kraftwerksblock (Kohle oder Kernenergie, 1 GW [GigaWatt]) benötigt man nominal 200 Windräder von 5 MW (MegaWatt), wegen Verfügbarkeit von 17 % bei Aufstellung auf dem Festland und 40 % im Meer („Offshore“) sind das 1000 Windräder (aufzustellen z.B. in Höhenlagen des Schwarzwalds) bzw. 500 Windräder 160 km vor der Küste. Dass man dazu auch nur für einen Teil des Windstroms aus dem Meer eine Stromtrasse für 12 Milliarden Euro und weitere 30 Milliarden Euro für die Weiterleitung durch die Republik benötigt, dringt erst jetzt an die Oberfläche. Warum nicht zeitgleich mit der hastig verkündeten „Energiewende“? Zusammengefasst: wir schalten unsere bestens funktionierenden Kraftwerke ab, ersetzen sie durch tausende von Windrädern in der Nordsee mit stark schwankender Stromausbeute und leiten den Strom über 50 Milliarden Euro teure Trassen in den Süden. Dabei ist erneut die Frage zu stellen, warum das Thema überhaupt national angegangen wird; warum muss deutscher Strom in deutschen Gewässern erzeugt und über deutsche Stromtrassen durch die Republik geleitet werden? Die CDU versteht sich doch als Partei der europäische Einigung. Die Energieversorgung wäre dafür ein hervorragend geeignetes Thema.
Die CDU beruft sich so gern auf Ludwig Erhard und dessen Durchsetzung der Marktwirtschaft. Das EEG und die Energiewende sind das genaue Gegenteil von Marktwirtschaft. Photovoltaik- und Windstrom werden zu staatlich festgesetzten Vergütungen zwangsweise eingespeist zu Preisen, die deutlich über den Marktpreisen (s. etwa Strombörse in Leipzig) liegen. Das Risiko für die Betreiber der „Erneuerbaren“ ist gleich null. Dreist ist dann die Feststellung: „die Sonne schickt keine Rechnung“. Aber es gibt noch schlimmere Auswüchse: Betreiber von Windkraftanlagen erhalten eine Vergütung für Strom, der nie eingespeist wurde, weil die Leitungen fehlten. An windreichen Tagen wurde schon Windstrom zu „negativen“ Preisen an der Strombörse verkauft (d.h. es wurde gezahlt, um ihn los zu werden), nachdem die Betreiber natürlich die Einspeisevergütung von 15 cent pro kWh (Kilowattstunde) erhalten hatten. Es galt einmal das Prinzip: wer Strom einspeisen will, sorgt auch für den Netzanschluss. Nicht so bei Windstrom: da wird mit politischem Druck und Subventionen nachgeholfen (s. die 12 Milliarden Euro für einen Windpark in der Nordsee), die Kosten werden dann wie selbstverständlich auf den Strompreis umgelegt. Selbst die potentiellen Investoren in Meereswindanlagen zögern, weil ihnen das Risiko der fehlenden Netzanbindungen zu hoch ist bzw. der kaum abschätzbare Wartungsaufwand auf hoher See abschreckt. Das Unternehmen Enercon, Anbieter von Windkraftanlagen mit der fortgeschrittesten Technik, beteiligt sich nicht an Meereswindparks wegen der Korrosionsgefahr der Anlagen in der Umgebung von Meerwasser. Auch der zögerlichen Investitionsbereitschaft soll mit staatlichen Bürgschaften nachgeholfen werden.
Im Gegensatz dazu haben die Betreiber herkömmlicher Kraftwerke die Aufgabe, die ständigen Schwankungen der „Erneuerbaren“ auszugleichen, und sind nach wie vor verpflichtet, auch unter diesen Bedingungen Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Sie beschäftigen mittlerweile ganze Abteilungen, die den Ökostrom-Wetterbericht verfolgen, um dann ihre Anlagen ständig herauf oder herunter zu fahren – auf Anweisung der Netzagentur. Dass dann auch für herkömmliche Kraftwerke keine Investitionsbereitschaft mehr vorhanden ist, sollte niemanden wundern, zumal obendrein auch Kohlekraftwerke politisch oder durch Wutbürger verhindert werden. Da gab es einmal den wahren Satz der Bundeskanzlerin: „wir können nicht gleichzeitig aus der Kernenergie und der Kohleverstromung aussteigen“.
Auch in der Endlagerfrage lässt unsere Kanzlerin ihre Richtlinienkompetenz vermissen („der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik“). So hieß es noch während ihrer ersten Kanzlerschaft, es sei nicht einzusehen, dass die Erkundung des Salzstockes in Gorleben, zu 90 % mit Milliardenaufwand und positivem Ergebnis durchgeführt, nicht zu Ende gebracht wird. Ihr damaliger Umweltminister Gabriel ignorierte die im Koalitionsvertrag vereinbarte Verpflichtung, die Endlagerfrage zügig zu Ende zu führen, sondern verfuhr nach dem Prinzip: „er suchte um nicht zu finden“ (Kommentar in der FAZ). Zugleich erging er sich in wüster Hetze mit der ständig wiederholten Festellung: „der Störfall ist der Normalfall“ gegen unsere Kernkraftwerke, obwohl er von seinem Ministerium eigentlich wissen musste, dass alle sogenannten Störfälle auf der internationalen Skala namens INES in der Stufe 0 oder 1 lagen, d.h. keine sicherheitstechnische Relevanz. Wenn Kernenergie eine angeblich so gefährliche Technik ist, hätten die Mitarbeiter in dieser Branche ein deutliches Lob verdient, da sie 50 Jahre für eine unfallfreie und verlässliche Stromversorgung sorgten. Stattdessen wurden sie von Teilen der Poltik ständig beschimpft bzw. nicht in Schutz genommen und mussten sich fortwährende Verunglimpfungen von „Umweltschützern“ gefallen lassen. – Auch Gabriels Nachfolger namens Röttgen löste nichts, sondern entschied sich, die Suche nach einem Endlager „ergebnisoffen“, im Klartext nochmals ganz von vorn zu beginnen (nach 30 Jahren), obwohl doch klar ist, dass jeder Standort auf das Sankt-Florians-Prinzip stößt (amerikanisch: NIMBY, not in my backyard). Auch der hartgesottenste Kernkraftgegner kann nicht leugnen, dass die Endlagerfrage mit oder ohne Ausstieg gelöst werden muss. Dazu nochmals die Kanzlerin vor zwei Jahren: „einfach gar nichts zu tun, ist unverantwortlich“.
Aber wie unbedeutend sind alle diese Kleinigkeiten gegen das Ziel der Rettung des Planeten? – Noch vor 1,5 Jahren war die Weltklimakatastrophe das beherrrschende Thema. Darum ist es erstaunlich still geworden, wohl in der Einsicht, dass wir dabei sind, eine Rolle rückwärts (Helmut Kohl) in Richtung fossiler Brennstoffe zu vollziehen. Nochmals zur Erinnerung: ein Kohlekraftwerk der Kapazität 1 GW verbrennt täglich 5000 Tonnen Kohle und stößt damit täglich 18000 Tonnen Kohlendioxid aus, ein Kernkraftwerk verbraucht täglich nur einige Kilogramm Uran, „Atommüll“ ebenfalls nur einige Kilogramm täglich, setzt aber überhaupt keine Treibhausgase frei.
Ich möchte mir es ersparen, auch noch das Thema Biokraftstoffe anzusprechen.
Zusammengefasst: die „Energiewende“ ist ein ideologie- und panikgetriebener Schnellschuss, führt unser Land in die Isolation und gefährdet unseren Industriestandort. Die „Energiewende“ ist keine „Herkulesaufgabe“, sondern eine gemessen an den verkündeten Zielen  unlösbare Aufgabe. Sie folgt dem Prinzip: „laut Beschluss der Politik werden die Realitäten aufgehoben“.
Auf meine Meinungsäußerung erwarte ich keine Antwort, da diese voraussichtlich doch nur die bekannten offiziellen Feststellungen enthielte. Gegen die Weiterleitung meiner Zuschrift habe ich keine Einwände, ganz im Gegenteil.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Heinrich Lindner (Beruf: Physiker und Ingenieur)
Mit Dank and Dr. Ludwig Lindner von Bürger für Technik, der diesen Brief an uns weiter geleitet hat.




Das IPCC gibt die Wissenschaft auf und macht Graue Literatur offiziell

Die meisten vernünftigen Leute würden graue Literatur nach den Fehlern im Bericht aus dem Jahr 2007 einfach nicht nutzen, um Kontroversen zu vermeiden und folglich Klimastudien politisch so agnostisch wie möglich zu halten. Es geht nicht darum, dass die Leugner der globalen Erwärmung jemals durch den Begutachtungsprozess kommen, so dass graue Literatur nicht notwendig ist, außer man fühlt sich danach, die lächerliche Behauptung, dass afrikanische Landwirte 50% Ernteeinbußen bis 2020 erleiden werden, in einen Wissenschaftsbericht aufzunehmen (diese Behauptung wurde ebenfalls schon als haltlos überführt).
Stattdessen haben sie die graue Literatur begrüßt. Sinnlos, oder? Vielleicht. Wenn ich beispielsweise möchte, dass weniger Menschen in Armut leben, definiere ich Armut einfach um, und – bitte sehr – diese Menschen sind nicht mehr arm. Ich könnte eine phantastische Karriere in der Politik machen, wenn ich die Leute dazu bringen könnte zu glauben, dass ich die Armut einfach durch eine Neudefinition beseitigt habe. Die Neudefinition grauer Literatur erfordert keine Wissenschaft und versucht, sie als wertvoll hinzustellen.
Es wird noch schlimmer, wenn man Wissenschaft oder die Umwelt ernst nimmt und man gerne konstruktive, auf Daten basierende Dialoge haben möchte. Das IPCC hat sich auch entschlossen, Geschlechts- und geographische Quoten hinsichtlich deren Mitglieder einzuführen. Also geht es ihnen nicht länger um die besten Wissenschaftler, sondern um die soziale Repräsentation des Komitees. Wenn man wie ich eine Triangel im Kopf hat, wenn man an Kultur und Politik denkt*, haben sie das IPCC von Vortrefflichkeit zu Fairness verschoben. Fairness ist notwendig, wir wollen nicht, dass Leute unfair ausgebremst werden, aber das Vorschreiben von Geschlecht und geographischer Zugehörigkeit bedeutet, dass es bei der IPCC-Wissenschaft nicht länger um Leistung geht, sondern um ein gutes Arbeitsprogramm. Und das ist inhärent unfair gegenüber den besten Wissenschaftlern, die nicht Mitglied des IPCC sein können, wenn sie die falschen Genitalien haben.
[*to have a triangle in mind. Wenn jemand weiß, was diese Redewendung bedeutet… ich habe trotz Recherche nichts Geeignetes gefunden. A. d. Übers.]
Die neuen Regeln bedeuten auch, dass fünf Mitglieder des IPCC aus Afrika stammen müssen und nur vier aus Nordamerika. Ich möchte nicht als elitär angesehen werden, nur weil ich das Glück hatte, in Nordamerika geboren worden zu sein, aber glaubt wirklich irgendjemand ernsthaft, dass es in Afrika 25% mehr Spitzenwissenschaftler gibt als in den USA und Kanada zusammen? In den USA allein wird 32% der Welt-Wissenschaft durchgeführt.
Aber das spielt keine Rolle, sagt das IPCC. Sie glauben, dass Amerika einen Vorteil hat, den kleine Länder nicht haben; üble Verbindungen zwischen Medien und Wissenschaft hindern immer noch auf unfaire Weise Wissenschaftler aus Entwicklungsländern daran, ihre Arbeiten zu veröffentlichen, obwohl sie überwältigend liberal sind, behaupten Aktivisten beim IPCC. Mit 25 000 Journalen mit freiem Zugang und Tausenden gedruckten Zeitschriften können diese Forscher offensichtlich nicht gedruckt und zitiert werden.
Im Zuge der sich weiter entwickelnden Geschichte und zunehmenden Zweifeln an der Glaubwürdigkeit des IPCC sagte Richard Klein am Stockholm Environment Institute in Schweden dem Journalisten Fred Pearce bei der Zeitschrift New Scientist, dass Quoten nach Geschlecht und geographischer Zugehörigkeit schon immer üblich waren, und sie haben das einfach formalisiert. „Die Mitgliedschaft basierte schon immer auf Expertise, geographischer Ausgewogenheit und Geschlecht.“
Was?
Wenn das IPCC den Skeptikern der Klimaänderung Munition liefern wollte, hat es im Grunde gerade ein ganzes Arsenal übergeben. Sie sagen jetzt, dass das IPCC niemals die besten Wissenschaftler  vor Ort gehabt habe, sondern dass diese speziell ausgesucht worden waren. Warum hat der InterAcademy Council (IAC) das nicht erwähnt in ihrer Analyse all der Dinge, die das IPCC falsch gemacht hat (hier)?
Offensichtlich könnte dies von Vorteil für andere Leute sein als für obskure Wissenschaftlerinnen in Brasilien. Ich kann einen Blogbeitrag schreiben und irgendetwas Wichtiges sagen, und es könnte in einen IPCC-Bericht im Jahr 2013 einfließen. Unglücklicherweise hat sich aber das Prestige, beim IPCC zitiert zu werden, seit 2001 erheblich verringert.
Hank Campbell
Bild und link: Christian Science Monitor/Newscom
Link zum Original dieser Übersetzung: http://www.science20.com/science_20/ipcc_gives_science_makes_grey_literature_official-91262
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Prof. Schellnhuber vom PIK wird Ehrendoktor der TU Berlin. Ein Kommentar!

Insbesondere die Eis-Albedo-Rückkopplung ist in Mode, weil man damit Sintflut-Ängste auslösen kann. Doch noch niemand hat die Frage beantwortet, wer das Klimasystem angetippt und im Quartär die sechs großen Kaltzeiten ausgelöst hat. Noch interessanter ist die Frage, wer sie beendet hat, denn nach der positiven Eis-Albedo-Rückkopplung-Hypothese müssten sich diese verstärken und dürften niemals enden! Und warum sollten Monsun-Systeme abrupt enden? Monsun heißt Jahreszeit und mit ihnen wechseln sich der asiatische Sommer- mit dem Winter-Monsun ab. Analog verhält es sich bei der Land-Seewind- und der Berg-Talwind-Zirkulation. Ihr Wechsel hängt von der Tageszeit und der Sonneneinstrahlung ab.
Dass nun Professor Dr. Hans Joachim Schellnhuber als Erfinder der „Kippelemente“ gefeiert und mit einem Ehrendoktorhut ausgestattet wird, ist erstaunlich. Aber noch erstaunlicher ist, dass er diesen von der Technischen Universität Berlin erhält, ob seiner „hervorragenden wissenschaftlichen Verdienste auf dem Gebiet der Klimafolgenforschung und Politikberatung“. Hat die TU Berlin bei aller Sucht nach politischer Aufmerksamkeit daran gedacht, wie sehr sie ihrem hervorragenden Ruf in der Fachwelt schadet?
Überträgt man die Kippelement-Hypothese von dem abstrakten Klimasystem auf das reale Wetter, so drängen sich Fragen auf wie: Wer kippt ständig das Wetter um und sorgt für seine sprichwörtliche Wechselhaftigkeit? Kann man auf einen Luftdruck-Knopf drücken und Luftdruckgebilde umkippen? Wenn ein Hoch umkippt, wird es dann zu einem Tief? Und wo ist der Schalter, um eine Nord- in eine Südströmung umkippen zu lassen? Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sollte weiter spielen, aber nicht auf Kosten der Steuerzahler. Seine sofortige Schließung wäre ein kleiner, aber wirkungsvoller Beitrag, um die Schuldenkrise nicht weiter kippen zu lassen in eine irreversible Schuldenkatastrophe.
Zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an Hans Joachim Schellnhuber, Leiter des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), erklärt der Dipl.-Meteorologe Dr. Wolfgang Thüne von der „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“:
Die Technische Universität (TU) Berlin beschädigt ihren exzellenten Ruf durch die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Schellnhuber. „Die Klimaforschung von Schellnhuber & Co. ist reiner Voodoo-Zauber, um Ängste in der Bevölkerung zu schüren und in grossem Stil an das Geld vom Steuerzahler zu kommen“, erklärte Thüne.
Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) verschwendet sinnlos Geld auf Kosten der Steuerzahler.  „Klimaschutz“ sei wissenschaftlicher Schwindel, weil sich das Wetter nicht schützen lasse. Thüne fordert die sofortige Schließung des PIK. „Das wäre  ein kleiner, aber wirkungsvoller Beitrag, um die Staatsverschuldung nicht weiter ausufern zu lassen.“.
Dr. Wolfgang Thüne
Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Meteorologe, Jahrgang 1943, langjähriger Wetterexperte des ZDF, weist seit Jahren auf Fälschungen und Betrügereien rund um den Weltklimarat der UNO (IPCC) hin. Er ist Autor zahlreicher Bücher. Zuletzt erschienen:
Propheten im Kampf um den Klimathron
ISBN 978-3-00-035070-2




Umweltsachverständiger Martin Faulstich erzeugt Umweltangst wegen mangelnder Bildung?

Der Satz widerspricht gleich zwei fundamentalen Erkenntnissen der Naturwissenschaft, die noch aus dem 19. Jahrhundert stammen. Das sind der Satz von der Erhaltung der Energie und der Satz von der Erhaltung der Masse. Verständlich ausgedrückt bedeutet das nichts weiter als, dass weder der Mensch, noch die belebte Natur Energie oder Masse, also die chemischen Elemente der Erde, durch ihre Vermehrung oder durch ihren Konsum verbrauchen können.
Das einzige, was wirklich möglich ist, ist die Umwandlung von einer Energieform in eine andere oder von einer Materie in eine andere, zum Beispiel die Bildung einer Pflanze aus CO2, Wasser und verschiedenen Mineralien des Bodens. Alle chemischen Elemente bleiben dabei völlig unverändert erhalten. Mit dem Wachstum der Pflanzen ist die Umwandlung der Energie des blaugrünen Sonnenlichts in chemische Energie verbunden. Mithilfe der chemischen Energie der Pflanzen können Tiere und Menschen „Arbeit“ leisten und ihre Umwelt umgestalten. Dabei ist „Arbeit“ – damals gemessen in Pferdestärken – eine besonders wertvolle Form von Energie.

Die Umwandlung, also die Nutzung, der chemischen Energie der Pflanzen durch den Menschen in der Form von „Arbeit“ geht heute soweit, dass wir mit fossilem Material aus Pflanzen wie Kohle oder Öl Maschinen, wie zum Beispiel Autos oder Flugzeuge,  für uns arbeiten lassen. Die Milliarden Jahre nicht versiegende Energiequelle für das biologische Leben auf der Erde, aber auch für alles, was wir Menschen auf der Erde selbst arbeiten und arbeiten lassen, stammt aus einem winzigen Anteil des blaugrünen Lichts der Sonne, welches auf grüne Blätter fällt, statt auf den Erdboden. Würde dieses Licht nicht von den Blättern absorbiert und den Boden treffen, wäre es dort kaum messbar wärmer. Dazu wäre noch vieles zu sagen.
Würden Naturwissenschaftler – wie der eingangs zitierte Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen – ihre Menschen vollständig über das gesicherte Wissen der Naturwissenschaften aufklären, bestünde die Gefahr, dass niemand mehr einen „Lehrstuhl für Rohstoffe und Energie“ oder dieses „Wissenschaftszentrum Straubing“ oder den ganzen „Sachverständigenrat für Umweltfragen“ der Bundesrepublik Deutschland mit seinen Steuergeldern teuer bezahlen möchte. Naturwissenschaftler und Techniker, die ihren hoch bezahlten Beruf dazu missbrauchen, den Menschen Angst vor der Zukunft zu machen, sollten besser bei normaler Bezahlung mit dem Bau von Windrädern beschäftigt werden. So könnte die recht teure Umarbeitung von Wind in „Öko-Strom“ vielleicht etwas bezahlbarer gemacht werden.
Dr. Gerhard Stehlik EIKE, Hanau




USA befreien sich aus Umklammerung der Ölscheichs-800.000 Deutsche können Strom nicht bezahlen

USA befreien sich aus Umklammerung der Ölscheichs

Experten zufolge wird die Abhängigkeit der USA von Öllieferungen aus den Golfstaaten in 20 Jahren fast verschwunden sein. Neue Technologien könnten den außenpolitischen Kurswechsel einläuten.

…Neue Technologien bei der Erschließung von Rohölvorkommen machen es möglich, dass Amerika seine Abhängigkeit vom Nahen Osten reduziert. Bis zum Ende des Jahrzehnts, so prognostizieren Energieexperten jetzt, wird die Ölabhängigkeit gegenüber den Golfstaaten halbiert, bis 2035 sogar fast komplett verschwunden sein…

…Dass diese Vorkommen mittlerweile ausgebeutet werden können, ist zu einem großen Teil dem inzwischen weit verbreiteten Einsatz eines Verfahrens zu verdanken, das hydraulisches Fracturing oder kurz „Fracking“ genannt wird. Die Methode ist in den vergangenen zehn Jahren auf amerikanischen Förderfeldern perfektioniert worden, die bis dato als unwirtschaftlich galten…

…Die Wiederbelebung der US-Förderfelder drückt die Ölpreise. Das stützt die Wirtschaft zu einem Zeitpunkt, an dem durch die globale Konjunkturverlangsamung ein Nachfrageeinbruch droht.

Die Research-Firma Raymond James hat ihre Prognose für US-Rohölpreise im Jahr 2013 erst jüngst auf 65 Dollar je Barrel nach zuvor 83 Dollar gesenkt. Die Analysten begründen dies auch damit, dass die Förderung in den USA viel schneller gestiegen ist als zuvor angenommen…

Die ganze Story aus dem Wallstreet Journal übersetzt von „Die Welt“  finden Sie hier:

Und nun das Gegenstück dazu..

800.000 Deutsche können Strom nicht bezahlen

Der Ruf nach Rabatten beim Strompreis wird lauter: SPD-Politiker und Verbände wollen einkommensschwache Haushalte unterstützen. Ein aktueller Vergleich zeigt, wo es in Deutschland besonders teuer ist….

…Mögliche Kostensteigerungen im Zuge der Energiewende haben Forderungen nach einem Strompreisrabatt für einkommensschwache Haushalte verstärkt. Energieunternehmen sollten verpflichtet werden, die ersten 500 Kilowattstunden pro Haushalt zum günstigsten eigenen Tarif anzubieten, fordert SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber in einem Strategiepapier, das er im SPD-Vorstand vorstellen will.

Zudem soll es ein Milliarden-Förderprogramm geben, damit zum Beispiel energiesparende Kühlschränke angeschafft werden können…

..Peters (Präsident des Bundes der Energieverbraucher) sagte, 600.000 bis 800.000 Menschen in Deutschland werde bereits der Strom abgestellt, weil sie ihn nicht mehr zahlen könnten. Mit einem Gutscheinmodell könnten gerade Einkommensschwache entlastet werden und müssten bei 500 Kilowattstunde gratis nicht gleich im Dunkeln sitzen. Die Energiewende sei richtig, so Peters…

Lesen Sie die ganze traurige Geschichte hier in „Die Welt.“

Was macht die Regierung dieses Landes inzwischen?

Sie verbietet die Förderung von Schiefergas in diesem Land. Sicher ist sicher 

Michael Limburg, unter Verwendung von Artikeln von „WSJ & Die Welt“