Nobelpreisträger Giaever in Lindau: Die Pseudo-Wissenschaft vom Klimawandel

Rücksturz zur Erde

von Marietta DiChristina, Scientific American.
Paul Crutzen (zusammen mit Mario Molina und Sherwood Rowland Nobelpreisträger 1995 für Forschungen zum Verständnis der Ozonbildung und dessen Zerfall) kam als erster zum Blauen Planeten zurück und skizzierte die vielfältigen Veränderungen, die ihm die Menschheit während des Anthropozäns aufgedrückt hat. Unter anderem nannte er den Anstieg des Kohlendioxids und des Methans in der Atmosphäre, Umweltverschmutzungen, das Übermaß an Stickstoff aus der Düngung, den steigenden Verbrauch von Trinkwasser. Einen globalen Temperaturanstieg von 0,7 Grad verband er mit Problemen wie der kleiner werdenden Schneedecke. Und er meinte: “Die Klimaerwärmung ist einzigartig.”
Molina führte das Thema fort mit einer Aufnahme der Erde wie einer Oase gegen den Hintergrund des Alls. Wir “überbeanspruchen die natürliche Anpassungsfähigkeit der Atmosphäre an die unerwünschten Produkte der menschlichen Tätigkeiten,” warnte er. Und er fuhr fort, dass die Wissenschaft immer mehr davon überzeugt sei, dass das Vorkommen von Unwettern (Überschwemmungen, Feuer) mit dem Klimawandel zu tun hätte. “Die wissenschaftliche Beweislage ist wirklich überwältigend*. Die meisten Experten stimmten zu: zwei oder drei von 100 nicht.” Er fügte hinzu: “Ich kenne sie und ich weiss, warum sie falsch liegen.” Und sogleich ging er auf den nächsten Vortragenden ein, Ivar Gieavaer (Nobelpreis 1973 für Forschungen über das Tunneln in Supraleitern), der eine skeptische Sicht auf den Klimawandel bringen würde. Zu ihm bemerkte Molina, dass die Kritiker normalerweise keine Experten wären. Auf sie zu hören, gleiche der Konsultation eines Zahnarztes, wenn man Herzprobleme hätte.
Als Gieavar dann begann, eröffnete er seinen Vortrag mit den Worten: “Ich bin froh, dass ich nun selber sprechen darf.” Er verspottete das Nobel-Komitee wegen der Verleihung des Friedensnobelpreises an Al Gore und R.K. Pachauri und nannte das Anerkennen einer Beweislage für den Klimawandel eine “Religion.” Im Gegensatz zu Crutzen und Molina hielt Gieavar die Genauigkeit einer Messung eines globalen durchschnittlichen Temperaturanstiegs von 0,8 Grad während 150 Jahren für erstaunlich unwahrscheinlich wegen der Schwierigkeiten mit der Präzision derartiger Messungen – darüberhinaus sei dies so wenig, dass es keinesfalls etwas ausmachte:

“Was bedeutet es, dass die Temperatur 0,8 Grad hochgegangen ist? Wahrscheinlich nichts.”

Er widersprach, dass Kohlendioxid damit zu tun hätte und zeigte einige Darstellungen, die unter anderem sogar eine Klimaabkühlung bestätigten.

“Ich bin genauso selektiv verfahren und habe herausgepickt, was passt, ganz so, wie mein Vorredner es während seiner Präsentation gemacht hat,”

merkte er an. Seinen Vortrag beendete er mit einer rhetorischen Frage:

“Ist der Klimawandel Pseudo-Wissenschaft? Meine Antwort auf diese Frage ist: Ja, ganz gewiss.”

 
 
(Gieavars Vortrag kann auch im Original hier gesehen werden).(Mit Dank an Leser J. Michele)
Den letzten Vortrag am Vormittag hielt Hartmut Michel, der sich mit den Möglichkeiten der Vermeidung von fossilen Treibstoffen beschäftigte und wie man deren Einsatz abbremsen könnte. Nachdem er gründlich bewiesen hatte, warum Biotreibstoffe ineffizient sind – sowohl hinsichtlich des Verbrauchs von Ackerland wie auch des Energieeinsatzes bei ihrer Herstellung – zeigte er einige „visionäre“ Darstellungen, wie er sie nannte. In einer sagte er, dass die Wissenschaft mithilfe genetischer Veränderung und Selektion das Kohlendioxid speichernde Enzym Rubisco in Pflanzen verbessern müsste. Es könnte zu einer Steigerung der “Effizienz der Kohlendioxidspeicherung und des Ertrags der Photosynthese um 50 bis100 Prozent kommen.” Die Kehrseite wäre, dass die Blätter wirklich schwarz würden. “Man stelle sich vor, dass man dann in einem schwarzen Wald spazieren ginge. Würde uns das gefallen?”
Zum Schluss stellte er sich solar betriebene Elektrofahrzeuge in Wüsten wie der Sahara, der Gobi und in Australien vor, auch supraleitende Überlandleitungen, die den ganzen Globus mit Energie versorgten. “Unsere Autos sollten von Elektromotoren angetrieben werden, die ihre Energie direkt von der Sonne beziehen,” meinte er. Dann brauchte man keine Speicherung: “Die Sonne scheint immer irgendwo auf der Welt.”
Originalbeitrag im Scientific American hier.
* Damit meint Molina vermeintliche 97 % „aller Klimawissenschaftler“ wie er in seiner Rede ausführte. Damit ist er gern derselben Medien-Ente aufgesessen, wie so viele „Wissenschaftler“ Journalisten vor ihm.
Weitere Informationen zur Lindauer Tagung:
hier und hier.
Übersetzung: Helmut Jäger, EIKE




Bzgl. Peak Oil haben wir uns geirrt. Es gibt genug Öl….

Bild rechts: Der große Überfluss des Lebens in der Vergangenheit – zu fossilem, entzündbaren Kohlenstoff geworden – torpediert den großen Überfluss des Lebens in der Gegenwart. Bild: Daniel Pudles
Die Fakten haben sich verändert, und jetzt müssen wir uns auch ändern. Während der letzten 10 Jahre hat uns eine seltene Koalition von Geologen, Ölbohrgesellschaften, Bankiers, Militärstrategen und Umweltaktivisten davor gewarnt, dass Peak Oil – die Abnahme der weltweit verfügbaren Menge – um die Ecke linst. Wir hätten einige gute Gründe, das zu tun: Die Produktion hat sich verlangsamt, der Preis ist stark gestiegen, der Abbau war weit verbreitet und schien steigend. Die erste der großen Ressourcen-Krisen schien bald zuzuschlagen.
Den Umweltaktivisten war ebenso wie selbst uns niemals klar, ob wir das wollten oder nicht. Die Krise hätte das Potential, der Welt einen ökonomischen Schock zu versetzen, künftige Katastrophen abzuwenden und selbst Katastrophen zu erzeugen, einschließlich einer Verschiebung hin zu noch zerstörerischeren Technologien wie Biodiesel und aus Kohle hergestelltes Petroleum. Peak Oil war ein mächtiger Hebel. Regierungen, Industrien und Wähler, die für die Moral hinter dem Druck, den Verbrauch fossilen Öls zu reduzieren, unerreichbar schienen, könnten, wie wir hofften, auf den ökonomischen Fall reagieren.
Einige von uns machten vage Vorhersagen, andere waren detaillierter. In allen Fällen lagen wir falsch. Im Jahr 1975 hat MK Hubbert, ein Geowissenschaftler in Diensten von Shell, der korrekt den Rückgang der Ölproduktion in den USA vorhergesagt hat, angenommen, dass die globale Versorgung im Jahr 1995 den Höhepunkt erreichen könnte. Im Jahr 1997 schätzte der Ölgeologe Colin Campbell, dass dies vor dem Jahr 2010 der Fall ist. Im Jahr 2003 sagte der Geophysiker Kenneth Deffeyes, er sei „zu 99% sicher“, dass Peak Oil im Jahr 2004 erreicht werden würde. Im Jahr 2004 machte der texanische Tycoon T Bones Pickens die Vorhersage, dass „wir niemals wieder mehr als 82 Millionen Barrel pro Tag“ flüssiger Treibstoffe fördern würden. (Die mittlere tägliche Fördermenge betrug im Mai 2012  91 Millionen). Im Jahr 2005 behauptete der Investmentbankier Matthew Simmons, dass „Saudi-Arabien … seine Ölproduktion nicht noch weiter hochfahren kann“. (Seitdem ist die Fördermenge dort von 9 auf 10 Millionen Barrel pro Tag gestiegen, und es gibt 1,5 Millionen an weiterer Kapazität).
Peak Oil hat nicht stattgefunden, und es ist unwahrscheinlich, dass dies in naher oder ferner Zukunft der Fall ist.
Ein Bericht des Ölexperten Leonardo Maugeri, der von der Harvard University veröffentlicht worden ist, zeigt überzeugende Beweise dafür, dass ein neuer Ölboom begonnen hat. Die Bedenken hinsichtlich der Versorgung mit Öl während der letzten 10 Jahre waren wohl mehr monetärer als geologischer Natur. Die niedrigen Preise vor dem Jahr 2003 haben Investoren davon abgehalten, sich mit schwierig zu erschließenden Feldern zu befassen. Das hat sich durch die hohen Preise der letzten Jahre geändert.
Maugeris Analyse von Projekten in 23 Ländern legt nahe, dass die globalen Ölvorräte wahrscheinlich um etwa 17 Millionen Barrel pro Tag (bis 110 Millionen) bis zum Jahr 2020 steigen werden. Dies, sagt er, ist „der größte potentielle Zuwachs der Kapazität globaler Ölvorräte seit den achtziger Jahren“. Die zur Verwirklichung dieses Booms erforderlichen Investitionen sind abhängig von einem langzeitlichen Preis um 70 Dollar pro Barrel – der gegenwärtige Preis von Brent Rohöl beträgt 95 Dollar. Geld flutet derzeit zum neuen Öl: eine Billion Dollar wurden in den letzten zwei Jahren ausgegeben; und rekordverdächtige 600 Milliarden sind für das Jahr 2012 eingeplant.
Das Land mit dem wahrscheinlich stärksten Anstieg ist Irak, wohin derzeit das Geld der multinationalen Konzerne fließt und um das sie sich reißen. Aber die größere Überraschung ist, dass der andere große Ölboom wahrscheinlich in den USA stattfindet. Hubberts Peak, die berühmte Glockenkurve, die Anstieg und Rückgang des amerikanischen Öls zeigt, ist drauf und dran, zu Hubberts Achterbahn zu werden.
Die Investitionen dort werden sich auf unkonventionelle Ölvorräte konzentrieren, vor allem Schieferöl (das verwirrenderweise nicht das Gleiche ist wie Ölschiefer). Schieferöl ist hoch qualitatives, in Felsen eingeschlossenes Rohöl, wo es auf natürliche Weise nicht durchfließt.
Wie wir jetzt wissen, gibt es in den USA monströse Lagerstätten: eine Schätzung geht davon aus, dass das Bakken-Feld in Norddakota fast genauso viel Öl enthält wie Saudi-Arabien (jedoch ist davon weniger förderbar). Und das ist nur eines von 20 solcher Felder in den USA. Das Extrahieren des Schieferöls erfordert horizontale Bohrungen und Fracking: eine Kombination von hohen Preisen und technologischen Verbesserungen hat dies wirtschaftlich gemacht. Schon jetzt ist die Förderung in Norddakota von 100 000 Barrel pro Tag im Jahr 2005 auf 550 000 Barrel im Januar 2012 gestiegen.
Hier also stehen wir jetzt. Die automatische Korrektur – die Erschöpfung der Vorräte, die die Maschinerie zerstört, die den Abbau angetrieben hat – die viele Umweltaktivisten vorhergesagt hatten, findet nicht statt. Das Problem, dem wir gegenüber stehen, ist nicht zu wenig, sondern zu viel Öl.
Wir haben die Bedrohung des lebenden Planeten mit der Bedrohung der industriellen Zivilisation verwechselt. Beide sind nicht das Gleiche. Der Kapitalismus von Industrie und Verbraucher, gestützt durch reichliche Ölvorräte, ist viel belastbarer als viele der natürlichen Systeme, die sie bedrohen. Der große Überfluss des Lebens in der Vergangenheit – zu fossilem, entzündbaren Kohlenstoff geworden – torpediert den großen Überfluss des Lebens in der Gegenwart (siehe Bild oben rechts).
Es gibt genug Öl in der Erde, um viele von uns zu braten – und keine einleuchtenden Gründe, die Regierungen und Industrien daran hindern können, es zu fördern. Zwanzig Jahre lange Bemühungen, einen Zusammenbruch des Klimas zu verhindern, sind gescheitert – mit dem Kollaps des multilateralen Prozesses in Rio de Janeiro im Juni. Die mächtigste Nation der Welt wird erneut zum Ölstaat, doch wenn man sich nach der politischen Transformation seines nördlichen Nachbarn richtet, werden die Ergebnisse nicht schön sein.
Der Menschheit scheint es so zu gehen wie dem Mädchen in Guillermo del Toros Meisterstück Pan’s Labyrinth: Sie weiß, wenn sie das exquisite Mahl vor ihr isst, dass sie auch verbraucht wird, aber sie kann sich nicht selbst helfen. Ich mag keine Probleme aufwerfen, wenn ich keine Lösung sehen kann. Aber jetzt bin ich nicht sicher, ob ich meinen Kindern in die Augen schauen kann.
George Monbiot, guardian.co.uk
Twitter: @georgemonbiot
Link: http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/jul/02/peak-oil-we-we-wrong
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Energiewende in Deutschland verfehlt: CDU Europaabgeordneter Reul redet Klartext!

Dass einige deutsche Parlamentarier des Europaparlamentes beginnen sich gegen die verfehlte und zerstörerische deutsche Energiepolitk zu wenden, ist sehr zu begrüßen. Allerdings sind es noch viel zu wenige. Vermutlich fehlt es bei den anderen noch an Mut und Sachkenntnis, um sich gegenüber den Mainstream-Ideologen des Öko-Industriellen Komplexes zu artikulieren. Viellicht hilft das Video dabei die richtige Sprache zu finden.

Sehen Sie hier das Video von Herbert Reul (mit Dank an H. Reul).
Wie der Europaabgeordnete Holger Krahmer auf der alternativen Klimatagung der FDP Sachsen am 30.6.12 berichtete, ist jüngst das Europaparlament den Vorschlägen der Kommission gefolgt und hat die sog. Energie Effizienz Richtlinie (bzw. hier) verabschiedet. Da steht zwar wenig über Energieeffizienz drin, dafür aber um so mehr über Rationierung der Energie. Die Richtlinie verpflichtet die Länder dafür zu sorgen, dass die Energieversorger  ihren Kunden jedes Jahr 1,5 % weniger Energie verkaufen dürfen. Energie wird daher – ohne jede Notwendigkeit- rationiert. Das ist ein Skandal erster Ordnung und ein sozialistischer Eingriff von ungeheurer Tragweite in die Marktwirtschaft. Denn, „Selbst wenn wir ganz Deutschland von heute auf morgen komplett ‚abschalten’, würde man das global kaum merken“, so Krahmer. Und Professor Bodo Sturm von der HTWK Leipzig bestätigte in seinem Vortrag auf dieser Tagung: „Der gesamte Anteil Deutschlands an der weltweiten Emission von Treibhausgasen beträgt weniger als drei Prozent.“ Das zeige, wie unsinnig viele Mini-Aktionen zur Einsparung von CO-2 hierzulande seien, wie beispielsweise das symbolische Abschalten städtischer Beleuchtung für eine Stunde, betonte Krahmer.
Michael Limburg
Hinweis:  Pdf Anhang zur Berechnung des deutschen Beitrages zur Weltrettung vor der Klimakatastrophe.

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CO2-Zuwachs lässt den Planeten ergrünen!

und weiter heißt es darin:……Da sich diese Schwelle jedoch von Gegend zu Gegend unterscheidet, verläuft der Wandel auf regionaler Ebene nicht synchron. Hierdurch sinkt das Risiko einer Erschütterung des Erdsystems durch einen abrupten Vegetationswandel.

Kommentar der Redaktion.


Vermutlich erbrachte die Studie das Gegenteil von dem, was sich die Geldgeber erhofft hatten. Statt weiterer Versteppung nun zunehmende Bewaldung. Nur so lässt sich der gedrechselte Satz am Ende des obigen Absatzes erklären: 

"Hierdurch sinkt das Risiko einer Erschütterung des Erdsystems durch einen abrupten Vegetationswandel."

Es handelt sich bei diesem Satz um wissenschaftlich klingenden Schwachsinn in Reinstform

Die Redaktion; mit Dank an Benny Peiser von ACHGUT der diese PM aufspürte




SRU: Sie Reden (schieren) Unsinn – das aber bewußt!

„Ein überladenes Schiff kann nicht durch das Verschieben der Fracht vor dem Untergehen bewahrt werden, sondern vor allem dadurch, dass die Ladung auf ein verträgliches Maß reduziert wird.“

Der „Club of Rome“ vertritt, wie eine ganze Anzahl von „Rettern der Menschheit“, die Ansicht, dass die Erde maßlos überbevölkert ist und dass deshalb die Anzahl der Bewohner auf eine Milliarde oder weniger reduziert werden muss. Konkret heißt dies, dass 6 von 7 Menschen verschwinden sollen oder müssen. Wer da wohl an der Rampe steht? Nachlesen kann man dies in meinem Bericht „Der anthropogene Klimawandel – der Lyssenkoismus unserer Zeit“. Hier nur ein Beispiel von deren abstrusen Gedankenwelt:

„Phasing out the human race will solve every problem on earth, social and environmental."

Der Zitierte könnte ja bei sich beginnen, aber es versteht sich natürlich von selbst, dass dies nur für die Anderen gilt. Aber kommen wir zurück zum SRU. Das Grundanliegen des SRU ist die „große Transformation“. Darunter verstehen sie, Schellnhuber und Co. die Abgabe der staatlichen Souveränität an ein nicht gewähltes, selbst ernanntes UN-Komitee, welches sein „Recht“ aus der selbst erzeugten Klimalüge bezieht und angeblich die Menschheit vor dem Klimakollaps retten will. Obwohl dies das Kernanliegen ist, möchte ich im Folgenden auf andere Aspekte des Berichtes eingehen.
Die Vorschläge und Ideen des SRU werden unter der Prämisse entwickelt:

„Um den globalen Temperaturanstieg auf maximal 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, müssen die jährlichen THG-Emissionen in den Industrieländern bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 % gegenüber 1990 gesenkt werden.“ 

Dass es keinen Beweis für einen Zusammenhang zwischen der Änderung der atmosphärischen CO2-Konzentration und einem möglichen Temperaturanstieg gibt, spielt für die Herrschaften keine Rolle. Im Gegenteil erst steigen die Temperaturen und dann das CO2. Wir wissen auch, dass nicht nur die 2°C willkürlich aus der Luft gegriffen sind und der Startpunkt bewusst in das Ende der kleinen Eiszeit gelegt wurde.
Zur Einschätzung der unten beschriebenen An- oder Einsichten des SRU mag seine Einschätzung dienen, dass sich eine für „vollständigen Umstellung der deutschen Stromerzeugung auf regenerative Energiequellen praktikable Lösungen abzeichnen.“ Vollständige Ausblendung der physikalischen Realität. Sachverstand sieht anders aus.  
Kommen wir aber nun zu den zwei Punkten, die etwas näher betrachtet werden sollen. 

1. Klimabewusstere Ernährung

Was versteht man unter einer klimabewussten Ernährung? Offensichtlich ein globales Diätprogramm, denn „eine weltweite Reduzierung um 25 % pro Dekade von 2005 bis 2055, also eine Reduktion des Fleischkonsums um 76 %, könnte den globalen landwirtschaftlich bedingten Ausstoß von Lachgas und Methan um mehr als 51 % reduzieren.“ Dies ist das Ergebnis einer Studie, die der SRU (in den Auftrag gegeben?) aber zumindest verwendet hat. Die Aussagekraft solcher Studien erkennt man beim Vergleich mit der nächsten Studie zu der Thematik. Dort kommt man zu der Erkenntnis, dass man 0.6% mehr reduzieren kann „bei gleichzeitig vollständigem Verzicht auf Fleisch und Fisch“. Also 25% größere Reduzierung beim Fleisch und zusätzlich 100% beim Fisch machen im Vergleich gerade einmal 0.6% aus. Wahrlich solche Darlegungen bieten eine solide Basis für jegliche (überflüssige) CO2 Reduzierung. Getoppt wird dies aber noch von dem zweiten Vorschlag.

2. Straßengüterverkehr

Der Straßengüterverkehr ist dem SRU ein besonderer Dorn im Auge und er würde am liebsten diesen vollständig Elektrifizieren. Dies ist in ihren Augen sinnvoll, da der Strom bekanntlich aus der Steckdose kommt und kein „giftiges“ CO2 erzeugt. Letzteres ist natürlich Unsinn, da die „erneuerbaren“ Energien prinzipiell nie in der Lage sind eine vollständige Versorgung zu garantieren, unabhängig davon was der SRU glaubt, und deshalb im Hintergrund die Kohle- und Gaskraftwerke teuren da nutzlosen Strom produzieren müssen. Dass das mit der Steckdose in der Zukunft nicht mehr so sicher gelten wird, daran arbeiten dank des dafür geschaffenen EEG erfolgreich unsere Politiker. Beim "Black Out" merkt dies auch der deutsche Michel.
Der SRU kommt aber wenigsten zu der Erkenntnis, dass „eine konsequente Klimapolitik (beim Verkehr) zu einer signifikanten Erhöhung der Transportkosten führen (würde).“ Die Vernunft würde nun das Kapitel als erledigt betrachten, aber nicht der SRU, denn er konstatiert:

„Allerdings scheint das Potenzial für den Einsatz von batterieelektrischen Systemen im Güterverkehr auf leichte Lkws im Nahverkehr beschränkt zu sein, insbesondere aufgrund der vergleichsweise geringen Reichweiten und des hohen Gewichts von Batterien. Das Leergewicht eines Lkws würde stark erhöht werden, wodurch sich die maximale Zuladung und damit die Effizienz deutlich verringern würde.“
„Zur Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs erscheinen dem SRU leitungsgeführte Lkws, sogenannte Trolley-Trucks (E-Trolleys), eine vielversprechende Option zu sein.“
„Entscheidende Vorteile einer Installation der Oberleitung über der rechten Fahrspur gegenüber anderen Installationsarten sind zum Beispiel eine geringere Fehleranfälligkeit, bessere Integration in den Verkehr und niedrigere Kosten.
Ein Trolley-Truck-System kann verhältnismäßig einfach ins bestehende Fernstraßensystem integriert werden. Dafür sind grundsätzlich keine zusätzlichen Fahrspuren erforderlich, wenn bei dreispurigen Fahrbahnen, wie auf den Hauptstrecken der Autobahnen, die rechte Fahrspur mit Oberleitungen ausgestattet wird.“

Und man kann sich die teuren Einsätze von Rettungshubschraubern sparen, obwohl die bei den vielen Masten vermutlich öfter gebraucht würden.

„Es spricht vieles dafür, die Trolley-Trucks zusätzlich mit einem Verbrennungsmotor auszustatten, um diese dieselelektrisch betreiben zu können (Hybrid-Lkw). Dieselelektrisch betriebene Lkws sind bereits heute erhältlich und kosten etwa das Doppelte wie konventionelle Diesel-Lkws.“

Da wir gerade beim Geld sind, der SRU gibt „Investitionskosten von 14,25 Mrd. Euro als oberen Wert“ an. Was solche Aussagen wert sind, hat gerade der Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Bundestages mitgeteilt „1.117 Milliarden Euro Mehrkosten beim Berliner Flughafen“. Noch ein Berliner Beispiel: Der neue Hauptbahnhof sollte 300 Millionen kosten. Gelandet ist er letztlich bei 1,2 Milliarden.

Der SRU schreibt weiter:

Für den Übergang sollten zunächst Systeme Anwendung finden, die die Vorteile (nicht doch es gibt Vorteile) des bisherigen Straßengüterverkehrs mit denen eines Trolley-Systems vereinen, um Brüche zu vermeiden. Eine dieser Optionen ist der Einsatz sogenannter Shuttles. Dabei handelt es sich um elektrisch betriebene Zugmaschinen ähnlich der Trolley-Trucks, die jedoch komplett eingehängte Lkws ziehen.“

Zwei Zugmaschinen für eine Ladung. Man glaubt es nicht, dass dies ernsthaft gemeint ist.

Und weiter im Text:

Für Verteilverkehre, für die weder eine Verlagerung auf die Schiene noch eine Oberleitungslösung infrage kommt, erscheint der Einsatz batteriegetriebener Lkws als Option.“

Und schon sind die obigen Nachteile (hohes Leergewicht, geringe Reichweite) vergessen. 

„Um die CO2-Emissionen des Güterverkehrs weiter zu senken, müssen auch verbleibende Verkehre weitestgehend CO2-neutral dargestellt werden. Hier bietet sich als eine Option grundsätzlich der Einsatz von Biokraftstoffen an.“

Wie wäre es mit Pferden. Dies hatten wir schon einmal.

Sie meinen es aber Ernst, obwohl sie sogar konstatieren, dass „nur etwa 5 bis 35 % der in der Pflanze gespeicherten Energie in nutzbare mechanische Energie umgewandelt werden“ (können).
Wem dies noch nicht reicht für den hat der SRU noch eine Schlussempfehlung: „einen Zertifikatzukauf durch den Verkehrssektor, der gewährleistet die Herausbildung eines hinreichend starken Preissignals, um die zur Zielerreichung notwendigen Anpassungsreaktionen innerhalb des Straßenverkehrs anzureizen.“
Dies ist ganz im Sinne des Grünen-Politikers Anton Hofreiter, ausgerechnet Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am Deutschen Bundestag, der sagte: „Das Benzin ist offenbar immer noch zu billig.“ 
Das Fazit der SRU lautet:

„Aus Sicht des SRU sollte Deutschland in dieser Weise seine globale Verantwortung wahrnehmen, selbst wenn zunächst noch nicht alle anderen Staaten auf denselben Weg einschwenken. Zum einen sind Vorreiter notwendig, um andere Industrie- und Schwellenländer von der Umsetzbarkeit nachhaltiger Strategien zu überzeugen und bei Entwicklungsländern Vertrauen zu schaffen. Zudem können diese Vorreiter auch selbst profitieren, indem sie Technologieführerschaft gewinnen.“ 

Die gleiche Begründung wie bei den „erneuerbaren Energien“ und es wird mit dem gleichen Fiasko enden. 
Dr Bernd Hüttner

Appendix

Den Vorsitz hat Prof. Dr. Ing. Faulstich (Leiter des Lehrstuhls für Rohstoff- und Energietechnologie, General Chairman der 19th European Biomass Conference 2011 in Berlin). Eine Affinität zu den erneuerbaren Energien darf vermutet werden.
Stellvertretende Vorsitzende ist Prof. Dr. med. dent. Foth. Die weiteren Mitglieder sind: Prof. Dr. jur. Calliess, Prof. Dr. rer. pol. Hohmeyer, Prof. Dr. rer. oec. Holm-Müller, Prof. Dr. rer. nat. Niekisch, Prof. Dr. phil. Schreurs.
Der einzige Naturwissenschaftler war früher Direktor beim WWF und leitet heute den Frankfurter Zoo.
Der SRU schreibt: „Dieses Gutachten beruht auch auf der sachkundigen und engagierten Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SRU. Zum wissenschaftlichen Stab des SRU gehörten während der Arbeiten an diesem Gutachten:“

Die Aufzählung der Personen überspringen wir, da sie mehrheitlich Vertreter des WWF, BUND etc. sind. Es gibt unter ihnen keinen Physiker und auch keinen Ingenieur für Energiewirtschaft.