Der grüne Dämmwahn wird immer teurer!

Woher diese Feuchtigkeit stammt, lässt sich leicht erklären: Die Dämmschicht verhindert tagsüber die Aufheizung der Außenmauern durch die Sonnenstrahlen. Nachts geben die Mauern deshalb kaum Wärme nach außen ab. Die Außenhaut der Dämmung kühlt daher rasch so weit unter den Taupunkt ab, dass sich Kondenswasser darauf niederschlägt. Durch unvermeidliche feine Risse in der Außenhaut dringt die Feuchtigkeit in die Dämmung ein, kommt aber am Tage vor allem an der Nordseite des Gebäudes wegen der wasserdichten Kunststoff-Farbe kaum wieder heraus. Einmal vollgesaugt, isolieren die Dämmplatten nicht besser als ein nasser Pullover. Oft sieht man an den grünen Fassaden regelmäßig angeordnete weiße Punkte. Dort sitzen die Dübel, mit denen die Dämmplatten am Mauerwerk befestigt sind. Sie bilden Wärmebrücken, an denen der Außenputz trocken bleibt und Algen nicht gedeihen können.

Die Dübel deuten somit klar auf den Denkfehler, auf dem die Vorschriften der deutschen Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2004 beziehungsweise 2009 beruhen. Nach dieser Verordnung müssen Immobilienbesitzer beim Fälligwerden einer routinemäßigen Fassadenrenovierung gleich das ganze Haus mit Dämmplatten versehen. Sie können sich aber nach Paragraph 25 der EnEV dieser Pflicht entziehen, wenn ihnen ein anerkannter Architekt oder Bauingenieur die Unwirtschaftlichkeit der geforderten Maßnahmen bescheinigt. Das ist für diese eine leichte Übung, zumal die Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter im vergangenen Jahr auf eine schriftliche Anfrage hin von den zuständigen Ministerien keine Belege für einen Einspareffekt der Fassaden-Dämmung bekam. Diese Belege gibt es nicht! Versuche, die in den 80er Jahren am Fraunhofer-Institut für Bauphysik in Valley/Oberbayern durchgeführt wurden, haben sogar ergeben, dass der Energiebedarf durch die Fassadendämmung steigt. Seither wurden keine neuen Versuche mehr angesetzt.

Während auf der Außenfassade Algen gedeihen, machen sich im Innern der vorschriftsmäßig gedämmten Wohngebäude oft Schimmelpilze breit, weil die modernen Isolierfenster mit Dichtungslippe und Dreifach-Verglasung den Luftaustausch unterbinden. Abhilfe soll dann der Einbau einer Zwangsbelüftung schaffen. Hinzu kommt nach einer Untersuchung des Instituts für Bauforschung in Hannover ein deutlich höherer Instandhaltungsaufwand für die Leichtbau-Fassaden infolge von Beschädigungen durch spielende Kinder oder Spechte, die dort gerne ihre Nisthöhlen anlegen. Das alles lässt die Kosten steigen, die von den Hauseigentümern entsprechend der EnEV auf die Mieter umgelegt werden können. Das sorgt für zusätzlichen Ärger, denn viele Mieter gelangen schnell an die Grenze ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit und müssen dann ausziehen.

Die Dämmstoffindustrie, die sich ihren Milliardenmarkt nicht kaputtmachen lassen will, musste auf die inzwischen auch vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen aufgegriffene Kritik reagieren. Um die hässliche Grünfärbung der gedämmten Fassaden zu vermeiden, setzen sie dem Putz und den Anstrich-Farben giftige Biozide zu. Doch diese werden vom Regen ausgewaschen und gelangen in Bäche und Flüsse. Eine Alternative zur Biozid-Behandlung ist die Verwendung teurerer Mineralfarben. Solange sich die Zusatzkosten auf die Mieter umlegen lassen, mag das einige Jahre gut gehen. Viel besser wäre jedoch eine Rückbesinnung auf Jahrhunderte lange Erfahrungen des Bauhandwerks: Doppelte Ziegelmauern mit großem Wärmespeicherpotenzial, zusammengehalten mit porösem Kalkmörtel, Fenster ohne Dichtlippe und Isolierglas, Heizung mit elektrisch betriebenen flächigen Infrarot-Strahlern, sofern ein Kachelofenbetrieb nicht möglich ist.

Ein besonderes Problem stellt der Brandschutz der mit 20 bis 30 Zentimeter dicken Styropor-Platten gedämmten Fassaden dar. In Frankfurt am Main brannten Ende Mai die mit Styropor gedämmten, aber noch nicht fertig gestellten Fassaden eines zu einem Studentenwohnheim umgebauten Büro-Hochhauses lichterloh. Seither hat es im gleichen Stadtviertel, dem Nordend, weitere vergleichbare Brände gegeben. Das hat in der Main-Metropole, deren städtisches Wohnbauunternehmen ABG die „Sanierung“ ihrer Liegenschaften nach dem so genannten Passivhaus-Standard vorantreibt, zu einer heftigen Debatte über die Vertretbarkeit des vergleichsweise billigen Dämmstoffs Polystyrol (Styropor) geführt. Der Chef der städtischen Feuerwehr Reinhard Ries warnte ausdrücklich vor der Verwendung dieses Dämmstoffs. Doch Frank Junker, der Geschäftsführer der ABG-Holdung versucht abzuwiegeln. In Deutschland käme kein Baumaterial auf den Markt, dessen Entflammbarkeit zuvor nicht ausführlich getestet worden sei, erklärte er gegenüber der Presse. Alternative Materialien wie Mineralwolle oder Zellulose kämen der „gemeinnützigen“ Wohnbaugesellschaft zu teuer. Die Debatte ist noch in vollem Gange, zumal nun auch die SPD, die Partei des amtierenden Oberbürgermeisters, eine kritische Überprüfung der Eignung von Polystyrol als Dämmstoff verlangt.

Edgar Gärtner EIKE




Ökonihilismus 2012, Selbstmord in Raten von Edgar L. Gärtner – eine Buchrezension

Doch der Reihe nach! Das Buch von Gärtner umfasst den gesamten Bereich des Ökologismus, wobei der Schwerpunkt auf der geistesgeschichtlichen, politischen und wirtschaftlichen Basis dieser ideologischen Bewegung liegt. Die in seinem Buch ebenfalls kurz geschilderten naturwissenschaftlichen Inhalte sind nicht zentral, hier gibt es bereits anderweitig eine einschlägigere und umfangreichere Literatur.

Im ersten Kapitel seines Buchs „Windmühlen im Krieg der Köpfe“ beschreibt Gärtner die geschichtlichen Anfänge und die Entwicklung des Ökologismus und geht insbesondere auf die EU-Öko-Agenda ein. Dabei wird die weltweite Sonderstellung der EU deutlich, die dem EU-Normalbürger leider kaum  bekannt ist. Tatsächlich steht die EU in ihrem fanatischen Wahn, alles anthropogenen CO2 zu beseitigen – koste es, was es wolle – weltweit alleine da.

Das „koste es , was es wolle“ ist keineswegs nur finanziell zu sehen. Natur- und Umweltschutz werden inzwischen hierzulande mit Füßen getreten, wie es insbesondere die Vögel und Fledermäuse zerschreddernden Windradparks belegen. Die Landschaftszerstörungen durch flächendeckende Windturbineninstallationen sind jetzt schon von einer Intensität, wie sie seit den Verheerungen des 30-jährigen Krieges in Deutschland nicht mehr gesehen wurden. Ein weiteres stellvertretendes Beispiel, dass Klimaschutz und Naturschutz nicht das geringste mieinander zu tun haben, ist der Biosprit. Er verursacht nicht nur Nahrungsmittelverknappung und Hunger in Entwicklungsländern. Die Maismonokulturen auf ehemaligen deutschen Weizenanbauflächen schaden der Artenvielfalt, und die hier eingesetzten Pestizide kontaminieren das Grundwasser. All dies schert die deutschen und EU-Ökokrieger nicht im geringsten. Paradoxerweise sitzen sogar Naturschutzverbände wie der BUND mit im Ökoboot. Man kann der Auffassung sein, dass alle BUND Mitglieder schleunigst ihre Mitgliedskarten abgeben sollten, denn mit Naturschutz hat dieser für die Windradindustrie werbende Verein mittlerweile nichts mehr zu tun.

Australien, Neuseeland und die Schweiz sind die einzigen, im Weltmaßstab allerdings  völlig unbedeutenden Länder, die der Öko-Agenda der EU mehr oder weniger engagiert folgen. Der wahre Musterschüler der CO2-EU-Vermeidungs-Paranoia ist indessen wieder einmal Deutschland. Dazu passt die jüngste Aussage unseres neuen Umweltministers Altmeier, dass eine weltweite CO2-Vermeidungsstrategie nur dann Erfolg haben könne, wenn Deutschland mit gutem Beispiel voranginge. Meint dieser Mann diese Absurdität ernst? Glaubt er wirklich, dass die CO2-Vermeidungsmaßnahmen Deutschlands in Indien und China mit zs. mehr als 2 Millarden Menschen mehr als ein nachsichtiges Lächeln hervorrufen? Man mag die von Altmeier beschworene Wiederauferstehung des gruseligen Untoten „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ einfach nicht glauben. Aber mit einer eisernen Kanzlerin, die jedem Meinungsblümchen, das sich anschickt selber nachzudenken und eigene Denkpfade zu bevorzugen, sofort den Kopf abschlagen lässt, ist offenbar alles möglich – armes Deutschland!

Weitere Kapitel des Buchs von Gärtner (stellvertretend) lauten:

–         Glaubensfreiheit in Gefahr

–         Nachhaltigkeit: Von der Wissensanmaßung zur regulativen Idee

–         Nachhaltigkeit im Wettbewerb

–         Europa zwischen Hochmut und Verzweiflung

–         Grenzen der Gleichschaltung

Es ist angesichts der Fülle an Information, die dieses Buch bietet, nur schwer möglich eine Zusammenfassung zu erstellen. Wir wollen sie dennoch versuchen. Sie kann, in etwas überspitzter Form, wie folgt lauten: Nach dem braunen und der roten Faschismus in Deutschland sehen wir uns jetzt den Anfängen eines grünen Faschismus gegenüber. Gärtner belegt diese, ohne weitere Information ungeheuerlich klingende Aussage hinreichend mit Fakten. Wir können die Argumentation Gärtners bestätigen, denn die aktuelle Entwicklung ist leider nicht geeignet, seine Einschätzung zu entkräften. Faschismus ist bekanntlich gekennzeichnet durch:

–         Herrschaftsanspruch einer einzelnen Gruppe

–         Durchsetzung dieses Anspruchs mit undemokratischen Mitteln, d.s.   Aufhebung der Pressefreiheit, totalitäre Überwachungsmethoden usw.

Schauen wir uns als Beleg einen Ausspruch von Prof. Edenhofer vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung an, der in einem NZZ Interview am 14.11.2010 verlautbaren ließ:

„…Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.“

Wir sind der Meinung, dass diese Interviewaussage die Kriterien einer faschistischen Agenda perfekt erfüllen, denn der Klartext von Edenhofers Aussage lautet: „Wir“, d.h. eine bestimmte Gruppe (Kriterium 1) verteilen das Weltvermögen um und nehmen dabei in Kauf, dass diese Umverteilung nur mit undemokratischen Mitteln erfolgen kann ("nicht begeisert", Kriterium 2). Wir geben zu, dass diese Agenda mit Umweltpolitik – man kann hier auch Umweltschutz sagen – nichts mehr zu tun hat (Kriterium 2, der auserwählten Gruppe sind alle Mittel recht, sie nimmt für ihre Agenda auch massive Naturschädigungen in Kauf). So unsere Interpretation.

Um Ökofaschisten die ideologische Basis zu entziehen, empfehlen wir wärmstens das Studium des Buchs von E. Gärtner als Gegenentwurf einer freiheitlichen und demokratischen Auffassung, die es mit dem Naturschutz, der Würde und dem Besitz jedes einzelnen Mitbürgers ernst nimmt. Gärtners Buch hätte das Zeug, ein zweites „Deutschland schafft sich ab“ eines Thilo Sarrazin zu werden. Dies wird aber leider nicht erfolgen. Gärtner und sein Buchverlag TvR sind im Gegensatz zum ehemaligen Präsidenten der deutschen Bundesbank (noch) völlig unbekannt. Die freiwillige deutsche Medienselbstgleichschaltung – als Musterbeispiel darf die Süddeutsche Zeitung gelten (hier und hier) – hat bis jetzt Rezensionen von klimakritischen Büchern verhindert. In den zwei Diktaturen der deutschen Vergangenheit musste der Presse wenigstens noch gesagt werden, was sie zu schreiben hatte. Dies ist heute nicht mehr nötig. Die in deutschen Medienredaktionen mehrheitlich vertretenen grün-roten Ökologen garantieren, dass Hinweise der Obrigkeit, was über Klima und Energie zu schreiben ist, überflüssig geworden sind.

Wir wünschen Gärtners hervorragendem Werk die weiteste Verbreitung. Wenn die Klima- und Energieagenda in Deutschland ihren bisherigen Weg fortsetzt – und daran bestehen leider wenig Zweifel –  wird es zu Schäden kommen, die geeignet sind, die deutsche Volkswirtschaft in den Abgrund zu stürzen. Es ist zwar nur ein schwacher Trost, aber immerhin werden unsere Kinder und Enkel nach einem solchen Desaster sagen können, dass es auch im gleichgeschalteten Öko-Deutschland noch Widerstand gab.

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

Michael Limburg

Sie können das Buch direkt beim Verlag (hier) bestellen, oder z.B. Bei Amazon über einen Klick den in der rechten Spalte gezeigten Buchtitel. 




DWD: Europa-Dürre ein Wetter-Phänomen, keine Klima-Katastrophe

Seit Jahrhunderten und selbst seit Jahrtausenden gibt es in allen Regionen der Erde Zirkulations-Schwankungen in der Atmosphäre, die zu länger anhaltenden Phasen von Niederschlägen oder – im Gegensatz dazu  –  zu Dürren führen können. Die alten Chroniken sind voll von derartigen Ereignissen, und die seit etwa 150 Jahren existierenden Archive der staatlichen Wetterdienste dokumentieren das auch. Solche "Großwetterlagen" können über Monate, ja sogar über einige Jahre anhalten, bzw. einen starken Trend zur Regenerierung zeigen. Die strengen naturwissenschaftlichen Ursachen und Zusammenhänge sind allenfalls in Ansätzen erschlossen.

Jedoch  – immerhin wissen wir zum Beispiel, daß es in nahezu allen Breiten unserer Erde atmosphärische Oszillationen gibt, die über Jahre oder gar Jahrzehnte bestimmte Strömungs-Muster in der Troposphäre "bevorzugen", und damit auch bestimmte Wetterlagen in Bodennähe: Phasen mit zeitlich und räumlich mehr oder eben weniger stark ausgeprägte Hochs und Tiefs. Als Beispiele seien hier genannt: Die Nordatlantische Oszillation (NAO), die Arktische und die Antarktische Oszillation (AO +AAO), die ElNino-SouthernOszillation-Schwankung (ENSO), die Pazifische Dekadische Oszillation (PDO im Pazifik) …u.a.m.

Leider zeigen alle diese Oszillationen keine auch nur annähernd zeitlich stringenten Perioden derart, daß man sie terminlich prognostizieren könnte! – ein Zustand, der im Übrigen ein bezeichnendes Licht auf die Zuverlässigkeit von Klimamodellen wirft.

In den Rahmen dieses atmosphärisch-chaotischen Witterungs- und Wetter-Geschehens sind auch wieder kehrende Regen- und Dürre-Perioden einzuordnen. Darüber muß man sich im Klaren sein, das sollte man wissen, wenn demgegenüber von Medien und von einigen Klima-Alarmisten immer wieder irgend welche Extrem-Wetter-Ereignisse zu angeblich "AGW-bedingten" Klima-Katastrophen-Signalen hoch-stilisiert und im Grunde genommen dafür "mißbraucht" werden.

V e r l i n k u n g e n:

(1)         http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/extrem-wetter-hysterie-und-kein-ende-oder-neues-aus-der-anstalt/

(2)         http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/aktuell-zur-durban-un-klimakonferenz-neuer-ipcc-bericht-zunahme-von-extremwetterlagen/

(3)         http://www.kaltesonne.de/?p=2962

(4)         http://wattsupwiththat.com/2012/08/16/quote-of-the-week-what-planet-does-michael-mann-live-on/

Zur aktuellen Situation:

Die Abbildung 1 zeigt die Niederschlags-Verhältnisse in Europa im Zeitraum November 2011 bis Mai 2012: In einem breiten Streifen von der Iberischen Halbinsel über Südfrankreich, die Alpenländer, das südliche und westliche Deutschland, Italien bis hin nach Griechenland und den Nahen Osten herrschte ein erhebliches Niederschlags-Defizit :

               

Abbildung 1

Niederschlags-Anomalie Nov. 2011 – Mai 2012

(nachzitiert nach: DWD, Trockenheit in Europa im Frühjahr 2012, www.dwd.de)

Handelt es sich dabei um ein "nie-da-gewesenes Rekord-Ereignis" ? Nein! …keineswegs, wie ein Autoren-Team des DWD sehr ausführlich dokumentiert (Trockenheit in Europa im Frühjahr 2012, 15.08.2012, www.dwd.de) :

"Rekorde der Trockenheit waren für 2012 kaum zu verzeichnen. So lag z.B. in Uccle (Belgien), wo die Zeitreihe im 19. Jahrhundert beginnt, selbst im trockenen März 2012 sowohl die monatliche Niederschlagsmenge als auch die Anzahl der Niederschlagstage noch deutlich höher als der Niedrigrekord von 1993. In Deutschland war der Frühling 2012 der 6. trockenste seit Beginn des 20. Jahrhunderts; die Niederschlagsmengen erreichten dort rund 60% des vieljährigen Flächenmittels (sowohl für 1961-90 als auch für 1981-2010)."

Und wie steht es mit den von Klima-Alarmisten und Medien so gerne behaupteten Langzeit-Trends?

Auch hier glatte Fehlanzeige:

"Langfristige Veränderungen : Die Zeitreihen der Gebietsmittel der Niederschlagssummen in den einzelnen Jahreszeiten (in Abb. 9 für Winter und Frühjahr dargestellt ; Anm.: a.a.O.) zeigen für keines der Gebiete einen markanten Trend, sondern eine mehr oder weniger ausgeprägte Jahr-zu-Jahr-Variabilität. Jahreszeiten von unter- und übernormalem Niederschlag wechseln in der Regel häufig ab." (vgl. Abbildung 2).

(Quelle: DWD a.w.o.a.O.)

 

Abbildung 2

Niederschlags-Trends Frühjahr 1901-2012

(Quelle: DWD, Trockenheit in Europa im Frühjahr 2012, www.dwd.de)

Und weiter der DWD a.a.O.:

"Die Ausprägung der einzelnen relativ trockenen und nassen Jahreszeiten variiert zwischen den einzelnen Gebieten und auch im zeitlichen Verlauf seit Beginn des 20. Jahrhunderts."

Oder doch noch ein Hoffnungs-Schimmer für die "Katastrophiker" ?

"Es deutet sich also an, dass zumindest regional, jedoch nicht generell die Anomalien extremer geworden sind." (DWD a.a.O.).

Dieses als Trostpreis für Alarmisten? Wohl kaum, denn ein "Global-Warming" ("AGW") wählt sich keine "Inseln an Land" und keine Provinzen aus für ausbleibende Niederschläge. Dieses hat eher etwas mit meteorologischen Luv- und Lee-Effekten, Topographischen Besonderheiten, Vegetations-Unterschieden, Eingriffen in die Landschaft etc. zu tun.

So ist auch kaum flächendeckender Dauer-Streß für Portugal zu erwarten (DWD a.a.O.) :

"Langzeittrends von Dürre-Ereignissen in Portugal wurden z.B. kürzlich von Martins et al. (2012) anhand von verschiedenen Dürre-Indizes für den Zeitraum ab 1941 untersucht. Dabei ergaben sich keinerlei Anzeichen für eine Veränderung der Dürrehäufigkeit. Dies steht im Einklang mit den o.g. weitgehend fehlenden jahreszeitlichen Trends des Niederschlages auf der Iberischen Halbinsel."

Doch immerhin auch hier ein kleines Schlupf-Loch für Alarmisten (?):

"Für den westlichen und zentralen Mittelmeerraum haben Sousa et al. (2011) jedoch für den PDSI und eine modifizierte Version davon einen Trend zu stärkerer Dürre gefunden."

Hier schließlich noch die Kern-Aussagen aus "Zusammenfassung und Fazit" des DWD (a.a.O.):

Zitat: "Langfristig seit Beginn des 20. Jahrhunderts zeigt sich zumindest großräumig kein signifikanter Trend zu mehr Trockenheit in Europa. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass gebietsweise sowohl Trocken- als auch Starkniederschlagsperioden in den letzten ca. 35 Jahren eher extremer geworden sind, vor allem auf der Iberischen Halbinsel im Winter."

Reicht dieser Nebensatz für die Verifizierung der "Klima-Katastrophe" aus ? Wohl kaum, denn in jedem Fall macht selbst über längere Zeiträume von Jahren (vgl.w.o. "Oszillationen") insbesondere auch regional das Wetter die Dürre, nicht das Klima:

"…Die hauptsächliche meteorologische Ursache der Dürre wie auch der vorherigen im Frühjahr und im Herbst 2011 war ein ausgedehnter und verstärkter Hochdruckeinfluss in diesen Gebieten. Nach Sichtung der entsprechenden Daten und auch nach einigen neueren Untersuchungen in der Literatur besteht ein dringender Verdacht, dass in allen diesen Fällen ein über 2 Jahre anhaltender La-Niña-Einfluss bzw. zwei direkt aufeinanderfolgende La-Niña-Ereignisse die Hauptursache dafür waren, in Verbindung mit einer positiven Nordatlantik-Oszillation."

Dem DWD-Autorenteam gebührt m.E. Aufmerksamkeit und Anerkennung für diese sehr gut recherchierte, faktenreiche, fundierte und meteorologisch sehr interessante und auch spannende Arbeit mit zahlreichen vorzüglichen Graphiken. Es lohnt sich schon aus fachlichen Gründen, das zu lesen.

Darüber hinaus lohnt es sich auch, das zu lesen, bevor – wie leider zu erwarten ist  –  Klima-Alarmisten und Medien die Dürre 2012  zum Katastrophen-Signal für die "AGW-CO2-Treibhaus-These" erklären und somit "mißbrauchen".

Daher ist es auch bemerkenswert und anerkennenswert zugleich, daß die DWD-Autoren auf den heutzutage sonst genauso üblichen wie überflüssigen "CO2-Klima-Rettungs-Schwanz" in ihrer Publikation verzichtet haben.

Umfassendes Kompliment für diese Arbeit, liebe Kollegen. So bringt man Meteorologie spannend, anschaulich und glaubwürdig "unter’s Volk" !

Klaus-Eckart Puls,  EIKE

)*  H i n w e i s :

Auch die Dürre-Periode in den USA ist  k e i n  "nie-da-gewesenes Ereignis", sondern hat Vorläufer im 20. Jahrhundert !

Vgl. dazu z.B. :

(1)         http://www.kaltesonne.de/?p=5112

und hier eine sehr umfangreiche undefinedLinksammlung zu Dürren der Vergangenheit. Mit Dank an Sebastian Lüning

K.E.Puls EIKE




Die Mutter aller Falschmeldungen

Dies hat die Nachrichtensendung des öffentlichen Sendesystems [the public Broadcast System’s News Hour] nicht davon abbringen können, eine „neue Serie darüber zu senden, wie die Klimaänderung die nordwestlichen Pazifikstaaten der USA und die Reservate der Indianerstämme dort beeinflusst – durch Überflutung ihrer Reservationen und Bedrohung der Lachsfischerei in der Gegend“. Klimaänderung ist die Kurzbezeichnung für globale Erwärmung.

Während die Medien der Nation weiterhin die Falschmeldungen propagieren, welche Hoffnung besteht für die WAHRHEIT?

Wichtig hierbei: „Die jahrelange Berichterstattung von News Hour über die Klimaänderung wird durch eine Zuwendung der Rockefeller Foundation gefördert”. Die führenden Foundations der Nation haben die Falschmeldung von der globalen Erwärmung seit Jahrzehnten gefördert und tun das auch weiterhin.

Daher könnte eine weiterer Artikel über den Schwindel und die Falschheit der globalen Erwärmung überflüssig sein und wäre es auch, falls die Luftwaffe der USA nicht 59 Dollar pro Gallone für „grünen Biotreibstoff“ zahlen und die US-Flotte nicht das gleiche für ihre Große Grüne Flotte tun würde. Die Rechtfertigung hierfür ist die vollkommen falsche Beteuerung, dass „Alternativen“ gebraucht werden, falls wir nicht genügend Petroleum erzeugen oder importieren können.

Die USA schwimmen auf einem Öl-Ozean, aber momentan kann dieses Öl nur von in Privatbesitz befindlichen Ländereien gefördert werden, weil die Obama-Administration  alles in ihrer Macht Stehende getan hat, den Zugang dazu auf öffentlichem Landbesitz zu behindern und natürlich die Milliarden Barrel, die ‚off shore‘ verschlossen sind.

In genau der gleichen Weise, wie die Obama-Administration den Vorsitz innehatte beim Verlust von Milliarden an Subventionen und Kreditbürgschaften für Solarfirmen oder die lächerlich hohen Kosten der Windindustrie im Vergleich zu einem einzigen Kohlekraftwerk, stand im Zentrum von all dem die Behauptung, dass die globale Erwärmung durch Emissionen von „Treibhausgasen“ verursacht wird, Kohlendioxid, das die Welt gefährdet.

Vor Kurzem hat mein Freund Joseph L. Bast, der Präsident des Heartland Institute, im Blog American Thinker.com einen Artikel geschrieben mit dem Titel “IPCC Admits Its Past Reports Were Junk” [auf Deutsch bei EIKE hier]

Es hat mich überrascht, dass nur sehr wenige Menschen wissen, dass die Buchstaben IPCC als Akronym stehen für United Nations Intergovernmental Panel on Climate Change. Nur wenige Menschen wissen, dass der gesamte Schwindel der globalen Erwärmung vom IPCC erzeugt worden ist, geschweige denn was das ist.

Die meisten Menschen verbinden die globale Erwärmung mit Al Gore, der unter den prominentesten Befürwortern war und der gewarnt hat, dass „die Erde ein Fieber hat“ und dass es unser Untergang wäre, wenn wir nicht sofort damit aufhören, Kohlendioxid zu erzeugen. Gore und seine Mitarbeiter wollten „Kohlenstoff-Zertifikate“ auf Börsen weltweit verkaufen, und eine Zeit lang bereicherte er sich selbst in großem Stil.

In Australien hat die Regierung eine Steuer auf Kohlendioxid eingeführt, welche drauf und dran ist, das produzierende Gewerbe zu zerstören, weil Kohle und andere Mineralien nicht mehr gefördert werden.

Hier in den USA fährt die EPA fort zu behaupten, dass Kohlendioxid als ein „Verschmutzer“ im Rahmen der Gesetzgebung zu sauberer Luft (the Clean Air Act) angesehen werden müsse. Wenn sie damit Erfolg hat, wird sie ähnlich wie in Australien unserer Produktionsbasis und allen anderen Industriezweigen, die Energie erzeugen oder verbrauchen, die Grundlage entziehen.

Und der kleine Mann auf der Straße bleibt vollständig ahnungslos über den drohenden Ruin der Nation, der auf den Berichten des IPCC basiert. Diese Berichte hat das Inter-Academy Council (IAC), eine von den Wissenschaftsakademien der Welt gegründete Gruppe, um internationalen Institutionen als Ratgeber zur Verfügung zu stehen, schon lange als komplett falsch und grundlos genannt.

Am 27. Juni verbreitete das IPCC ein Statement, dass es den Prozess der Implementierung der Ratschläge einer IAC-Analyse vom August 2010 abgeschlossen habe. Die IAC-Analyse wurde erstellt, nachdem man untersucht hatte, wer zu den Berichten beigetragen hat, wer den Inhalt begutachtet hat (die gleichen Leute!) und wer die erstaunliche, völlig falsche Behauptung eines „Konsens“ in die Welt gesetzt hat.

Wie Bast schreibt: Das bedeutet, dass alle ‚Bekräftigungen‘ des Klimakonsens‘ durch die nationalen Wissenschaftsakademien weltweit – welche sich unterschiedslos auf die IPCC-Berichte als ihrer wissenschaftliche Basis beziehen – auf falschen oder unzuverlässigen Daten beruhen und daher nicht beachtet oder verworfen werden sollten“.

„Es bedeutet, dass die ‚Gefahrenanalyse‘ der EPA – mit seiner Behauptung, dass Kohglendioxid ein Verschmutzer und eine Bedrohung der menschlichen Gesundheit ist – falsch ist und verworfen werden sollte.“

Es ist schrecklich, in einer Nation leben zu müssen, die von Lügen regiert wird, die den öffentlichen Wohlstand in nutzlosen Technologien verplempert und unter der Tyrannei von Regierungsabteilungen und Agenturen, die diese Lügen für ihre eigenen Agenden und politischen Maßnahmen weiter verfolgen.

Solange sich der im Namen der globalen Erwärmung angerichtete Schaden nicht umkehrt, werden wir alle Opfer des IPCC, der EPA und anderer Einrichtungen bleiben, die danach trachten, jeden Aspekt unseres Lebens zu kontrollieren.

Die Pole schmelzen nicht, die Gletscher wachsen, die Ozeane steigen nur wenige Millimeter über Jahrhunderte, und derzeit kühlt sich die Erde ab.

© Alan Caruba, 2012

Link: http://www.nationalanxietycenter.blogspot.de/2012/07/mother-of-all-hoaxes.html

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Energiesoli und Umverteilung soll die Energiewende retten!

Die weltweit hocheffizientesten Stromerzeugungsanlagen konnte man bisher immer in Deutschland besichtigen, dies zu Toppen, wird wohl kaum möglich sein. So langsam erfahren die Stromverbraucher scheibchenweise die Wahrheit über die Kosten, die diese politisch beschlossene, aber von den meisten Fachleuten als technisch/wirtschaftlich weit überzogene Energiewende bereits in ihren Anfängen ausgelöst hat und in Zukunft in deutlicherem Maße noch auslösen wird.

Nur mit massiver Untertreibung und trickreicher Verschleierung der Mehrkosten durch gesetzwidrig ausschließliche Nennung der Nettopreise, z.B. beträgt die derzeitige EEG- Umlage für den Verbraucher nicht 3,592 ct/kWh, sondern 4,27 ct/kWh, ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der allgemein öffentlichen Diskussion vorenthalten worden. In Kürze werden es nicht nur 5 ct/kWh EEG-Belastung, sondern 6 ct/kWh mit weiter steigender Tendenz sein. Der nun ebenso listige „E- nergie-Soli“ Vorschlag zur Finanzierung der ausufernden Mehrkosten zu Lasten aller Strombezie- her schlägt dem Fass den Boden raus.

Der Aufbau Ost war eine wirkliche Solidaritätsaufgabe für unsere Land, um die sich Deutsche Bür- ger über 4 Jahrzehnte der schmerzlichen Teilung redlich bemüht hatten und die auch weltweit begrüßt wurde. Die singuläre Energiewende ist das mitnichten. Zwar wird dieses Vorhaben von unseren Nachbarländern interessiert beobachtet, aber mehr unter dem fachlichen Aspekt, dass es ein Wunder wäre, wenn dieses zu bezahlbaren Stromkosten gelingen könnte. Kein Land dieser Welt ist bereit, diesem Beispiel zu folgen. Die anderen Länder tun auch gut daran, zumindest sehen die Fachleute bei uns – die bisher stets Verantwortung für unsere Energieversorgung getragen ha- ben – das mit deutlicher Mehrheit so.

Die Basis dieser Verantwortung ist in §1 EnWG mit der Forderung: …“eine möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Ver- sorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität und Gas“ zu realisieren, gelegt. Die einzelnen Aspekte sind im Gesetz nicht alphabetisch genannt, die Preisgünstigkeit immerhin an zweiter Stelle, hinter der Sicherheit!

Der Aspekt der Verbraucherfreundlichkeit bedarf insbesondere der objektiven Information der Ver- braucher über die Möglichkeiten und Grenzen denkbarer Energiemixe, eine Bringschuld der leider die Versorger immer weniger nachkommen, ja sich sogar zunehmend einer Vernebelungstaktik bedienen, wie das im Falle des Energie-Soli Vorschlags sehr deutlich wird.

Hierzu möge ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des RWE von 1902 zu denken geben:

„Wir betrachten es im Gegensatz zu den meisten Kommunalbetrieben nicht als unsere Aufgabe, unter Ausnutzung unserer Monopolstellung in einzelnen Gemeinden bei geringem Stromabsatz großen Gewinn zu machen, sondern wir gedenken, dadurch unsere Aufgabe für uns und für die Allgemeinheit zu erfüllen, dass wir den Kommunen, insbesondere der Eisenbahnverwaltung und der Industrie, zu den denkbar billigsten Preisen größtmögliche Strommengen zur Verfügung stel- len“.

Der damaligen Vorstand August Thyssen (neben Hugo Stinnes) schrieb an seine Direktoren in einer Konferenzeinladung:
„Ich bitte die Herren, zur Sitzung einige Butterbrote mitzubringen, damit wir durch das Mittagessen keine Zeit verlieren“.

Im Kontext dieser Historie passt die RWE-Anzeige in der Tagespresse vom 24.10.2011 mit dem Werbeslogan: „Der Preis bleibt! Viele Energieanbieter drehen an der Preisschraube – RWE nicht!

Es ist zu hoffen, dass alle Versorger wieder auf diesen Pfad der Tugend – die Preisführerschaft von unten übernehmen zu können – im Interesse aller Kunden bei einer durchaus nachhaltig erfolgrei- chen Unternehmensentwicklung zurück finden.

Derzeit sind weder die Verbraucherverbände, noch die Politiker aller Parteien, noch die Mehrheit

Versorgungsunternehmen, an niedrige Strompreise interessiert. Deren Strategie zum vermehrten Einsatz extrem teurer Stromerzeugung aus Sonnen- Wind-, Biomasse- und kleinen KWK- Kraftwerksanlagen erfordert zur kostendeckenden Finanzierung erheblich höhere Strompreise, als dies aus zentralen Großanlagen, nicht zuletzt hocheffizienten deutschen Braunkohle- und Kern- kraftwerken, möglich ist und bisher über Jahrzehnte erfolgreich realisiert wurde.

Die versorgungstechnische Wirkung der witterungsbedingt fluktuative Nichtverfügbarkeit bis zu na- hezu 100 % der installierten Leistung der Wind- und Photovoltaikanlagen, mit der Folge, deren Leistungsanteil abzüglich der noch verbleibenden Kohlekraftwerke durch noch zu bauende Gas- kraftwerke abzusichern, wird schlicht verdrängt.

Man geht davon aus, dass in unserer heutigen Welt technisch fast alles möglich ist, selbst die unse- re Erde umkreisende ISS hat ja bekanntermaßen eine intakte Stromversorgung an Bord. Man darf allerdings nicht fragen was dort oben die kWh kostet, die dortige Stromrechung auf unsere Haus- halte angewandt würde deren gesamtes Jahreseinkommen aus beruflicher Arbeit wohl sicher über- steigen.

Die über alle Parteien des Deutschen Bundestages politisch einvernehmlich verordnete Energie- wendestrategie steigert unzweifelhaft den Umsatz und damit auch die Gewinnerwartung aller Ver- sorgungsunternehmen, zumindest solange die deutschen Stromverbraucher nicht unter der Ener- giekostenlast zusammenbrechen, so wie das derzeit bei den angedachten „Energie-Soli“ – Umlage- empfängern – bislang sind das wohl nur die Hartz IV- Empfänger -, bereits jetzt der Fall zu sein scheint. Aber diese Gruppe wird energiekostenbedingt zahlenmäßig weiter anwachsen.

Die bereits vorgenommene stromkostenbedingte Fahrpreiserhöhung bei der Deutschen Bahn ist erst der Anfang einer neben der weiter galoppierenden EEG-Umlage zu erwartenden allgemeinen energiebedingten Teuerungswelle.

Die Akzeptanz der einzelnen Maßnahmen wird schwinden, wenn den Bürgern erst klar wird, dass mit jeder weiteren Windanlage und mit jeder weiteren Photovoltaikanlage der Strom nur teurer und die Versorgung nicht sicherer werden wird. Jede Verweigerung, die aufschiebender Wirkung entfal- tet, verschiebt zwar die Erfüllung der politisch gesetzten Ziele in weitere Ferne, verhindert aber notwendige Strompreiserhöhungen und verschlechtert mitnichten unsere bisher gewohnte Verso- gungssicherheit.

Unser neuer Umweltminister Peter Altmaier hat dies auch bereits erkannt und ist offensichtlich be- müht, die Zeitpunkte der Zielerreichung klugerweise in weitere Ferne zu verlagern.

Energieerzeugung

Die Bezahlbarkeit des Stromes scheint da eher nachrangig von Gewicht zu sein! Wenn alle Stromkunden das eben so sehen und bezahlen können, ist das auch ok.

Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt Aachen

zuerst erschienen bei Bürger für Technik