Ausdehnung des Meereises bricht alle Rekorde seit der Satellitenära

Das amerikanische  National Snow and Ice Data Center (NSIDC) scheint an seinen eigenen Daten gar nicht interessiert zu sein. Stattdessen zieht man es dort vor, Geschichten über Pinguine zu schreiben, die durch das zurück weichende Eis der Antarktis bedroht sind. Falls sich dieser Trend fortsetzt, wird die Erde viel schneller vollständig mit Eis bedeckt sein, als die Klimamodelle vorhergesagt haben.
NSIDC Daten über Meereisbedeckung  finden Sie hier und hier:

das Original finden Sie bei Stephen Goddard 

Die deutschen Medien schweigen dröhnend zu dieser Entwicklung. Sie passt sogar nicht zur genüsslich ausgemalten Erwärmungskatastrophe durch anthropogenes CO2.

Hier noch ein paar weitere Artikel:

Bei Sunshine hours findet man dies:

WOW!!! 2012 zeigte sich eine Rekordausdehnung des Meereises

Aktualisierung: Man betrachte den erstaunlichen Vergleich der AMO mit dem Verlauf in der Arktis und in der Antarktis hier [s. unten]

Wie vielleicht bekannt, habe ich die Gebietsdaten des antarktischen Meereises von Chryosphere benutzt, um das Rekordniveau des antarktischen Meereises zu zeigen.

Aber gerade habe ich noch einen anderen Datensatz gefunden, und zwar die Ausdehnung des Meereises von NOAA hier.

Und es stellt sich heraus, dass am Tag 265 der bisherige Rekord eingestellt, am Tag 266 dann gebrochen worden ist. Die Tage 265 bis 270 sind jetzt die 6 Tage mit der höchsten Eisausdehnung aller Zeiten!!! [vermutlich auch seit Beginn der Satellitenära. A. d. Übers.]

11 der 15 höchsten [Ausdehnungen] zeigt jetzt das Jahr 2012.

Wundert sich jemand, warum NOAA das nicht an die Große Glocke hängt?

Year

Day of Year

Ice Extent

2012

266

19.45418

2012

268

19.4478

2012

267

19.44631

2012

270

19.4433

2012

269

19.41601

2012

265

19.36135

2006

264

19.35934

2012

257

19.35567

2012

271

19.35207

2006

267

19.34999

2012

264

19.34204

2012

259

19.33522

2006

265

19.3289

2006

268

19.32669

2012

258

19.31503

Der oben erwähnte Link ist nicht minder interessant: http://sunshinehours.wordpress.com/2012/09/30/amazing-graph-of-amo-vs-arctic-sea-ice-vs-antarctic-sea-ice/

Dort finden wir Folgendes:

Erstaunlich: Vergleich der AMO mit dem Meereis in Arktis und Antarktis

Ich habe mich entschlossen, einmal den Verlauf der AMO sowie der Eisausdehnung in Arktis und Antarktis graphisch darzustellen. Die Meereisdaten stammen vom NSIDC.
Die AMO – Atlantic Multidecadal Oscillation ist in grün dargestellt. Die Eisausdehnung in der Antarktis ist rot und in der Arktis blau.
Die gestrichelten Linien sind der lineare Trend für alle.
Es zeigen sich drei erstaunliche Dinge:
1) Der Trend der AMO ist identisch mit dem Trend in der Antarktis, obwohl die AMO den Trend der Meeresoberfläche im Nordatlantik zeigt! Die Trends liegen so dicht beieinander, dass man die Trends der AMO und der Antarktis kaum unterschieden kann.
2) Der Arktische Trend ist fast ein Spiegelbild des Trends in der Antarktis.
3) Der Übergangspunkt liegt im Jahr 1997, als die AMO offiziell positiv wurde (manchmal kehrt sich der Trend für einige Monate gegen den Haupttrend um).
Die AMO ist zyklisch und wird schon bald wieder negative werden, und diese Graphik impliziert, dass sich die Trends bei Meereis in ein paar Jahren einfach umkehren werden.

Und nicht nur Pierre Gosselin auf Notrickszone wundert sich über das (Ver)Schweigen der Medien. hier und bei Science Sceptical

 

Zusammengestellt und übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Interesse am Klima-Weltuntergang erlahmt rapide !

Eigentlich ist die neue, mal wieder groß eingeflogene Studie über den anstehenden Weltuntergang ja nicht der Rede Wert. Zu viele hatten wir davon in den letzten Jahren gehabt, eine fragwürdiger als die andere. Aber dieses Mal können einem die Autoren schon fast leid tun, weil niemand auf sie eingegangen ist, jedenfalls hierzulande nicht, und das will schon was heißen. Das alles trotz eines höchsten Super-Schreckens-Szenarios in Sachen Klimawandel für die kommenden Jahrzehnte, eingeflogen auf höchster Ebene, der Uno in New York, von höchsten Persönlichkeiten, Staats- und Regierungschefs inklusive, mit dabei auch diverse Nichtregierungsorganisationen wie Oxfam.
Deutlich wurde dabei aber höchstens ein höchster Grad an Abnutzung solcher Szenarien und Schreckensbilder in der Öffentlichkeit.
An mangelnder Pressearbeit und Rundum-PR kann es nicht gelegen haben. Vor zwei Wochen hat mir der Koordinator aus London schon – auf eigene Initiative – die ersten Zusammenfassungen der Studie geschickt, die ein „Climate Vulnerable Forum“ in Zusammenarbeit mit der „Dara“ – eine Organisation, die sich um Konflikte, Katastrophen und Klimawandel kümmern will – erstellt hat, alles im Auftrag eines Bündnisses aus betroffenen Staaten und ihren Fürsprechern in Europa. Anschließend rief er fast jeden Tag an, um exklusive Interviews anzubieten, die man dann nach Ablauf der Sperrfrist…
…abdrucken könne, wenn die Studie mit großem Aplomb von Sheikh Hasina, Premierministerin Bangladeschs, in New York anlässlich der Uno-Vollversammlung vorgestellt sein würde. Die ersten Male plauderten wir noch ein wenig am Telefon, später dann – bitte nicht weitersagen – hob ich gar nicht mehr ab. Ich vermute mal, dass auch in anderen Redaktionsstuben die Telefone heiß gelaufen sein werden. Herausgekommen ist dabei offenbar: Nichts.
Jetzt wurde die Klimafolgen-Studie vorgestellt. Weil nun aber absolut keine Zeitung darauf einging, seien hier – zum Trost für die Autoren – wenigstens mal die Eckdaten genannt.
lesen Sie hier bitte weiter
Mit Dank an Welt Reporter Ulli Kulke und Kalte Sonne für den Hinweis




Elektromobilitätsgipfel: Die Götterdämmerung findet nicht statt Ein an der TU Wien durchgeführter Vergleich von Elektroautos offenbart altbekannte Schwächen

Doch das ist kein böser Wille von VW – lediglich 4.020 Hybrid- und 694 E-Autos wurden im ersten Quartal diesen Jahres in Deutschland angemeldet – bei insgesamt 737.636 Neuzulassungen. In Frankreich sanken die Verkaufszahlen sogar, und das trotz staatlicher Kaufprämie von 5.000 Euro. Seit Juli 2012 ist diese Subvention sogar auf 7.000 Euro erhöht worden – doch bei einem Preis von knapp 37.000 Euro für einen Nissan Leaf bleibt unterm Strich immer noch die Kaufsumme von zwei viel geräumigeren Nissan Note übrig. Dennoch wird Angela Merkels Vision, 2020 eine Million E-Autos auf deutschen Straßen zu haben, weiter ernst genommen. Dabei gibt es genügend Untersuchungen, die den Elektrotraum auf den Boden der Realität holen. Die jüngste Studie ließ der Österreichische Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) zusammen mit dem Autoklub ÖAMTC am Institut für Fahrzeugantriebe von Professor Bernhard Geringer an der TU Wien durchführen.
Die Studie „Batterieelektrische Fahrzeuge in der Praxis“ vergleicht vier handelsübliche E-Autos mit dem VW Polo 1,2 TDI Bluemotion. Seine elektrischen Kontrahenten waren Mitsubishi i-Miev, Mercedes A-Klasse E-Cell, Smart Fortwo Electric Drive und der Nissan Leaf. Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, wurden die Versuche auf dem klimatisierbaren Rollenprüfstand nach einem eigens entwickelten Testprogramm durchgeführt. Dabei legten die fünf Pkws insgesamt 35.506 Kilometer zurück.
Natürlich interessierte die Prüfer besonders, wie sich die Außentemperatur auf die Reichweite auswirkt, um entsprechende Zweifel auszuschalten. Das ernüchternde Ergebnis zeigt die Tabelle. Der VW Polo als Großserienauto eignet sich von der Größe her für den Vergleich am besten. Mit dem Dreizylinder-Diesel wird der Verbrach vom Hersteller mit 3,3 Liter pro 100 Kilometer angegeben – ein praxisferner Wert, wie alle Angaben nach EU-Zyklus. Für die Reichweite in der Tabelle wurde von der TU Wien daher der tatsächlich gemessene Verbrauch des Polo von im Mittel 4,34 Litern Diesel zugrunde gelegt. Mit dem EU-Normverbrauch wäre der Polo mit den 45 Litern Tankinhalt 1.363 Kilometer weit gekommen. Sein Gewicht von 1.150 Kilogramm wird vom nicht so geräumigen Mitsubishi mit 1.100 und dem nur zweisitzigen Smart mit 1.010 Kilogramm unterboten, während der Mercedes 1.635 und der Nissan 1.665 Kilo auf die Waage brachten. Die geringe Reichweite des Nissan ist der viel zu kleinen Batterie geschuldet.
Geringer und seine Ingenieure haben nicht untersucht, welchen Leistungsabfall ständig hohe Leistungsanforderungen zur Folge haben, etwa bei Bergauffahrt. Darüber geben Versuchsfahrten der Zeitschrift Auto Motor und Sport auf dem Hockenheimring Auskunft. Hohe Leistung erwärmt die Batterie, deren Regelung kontinuierlich die Stromabgabe reduziert, um die Batterie nicht zu überhitzen. Beim Verbrennungsmotor steht die volle Leistung bis zum letzten Tropfen aus dem Tank zur Verfügung.
Zu den Betriebskosten schreibt die Studie, daß eine von Steuern und Abgaben bereinigte Betrachtung einen Kostennachteil für E-Autos im Stadtverkehr ergibt. Die Anschaffungskosten eines Elektroautos liegen auch mittelfristig über den kundenseitig tolerierten Zusatzkosten. „Derzeit liegen die Mehrkosten der uns bekannten verfügbaren Elektroautos bei rund dem Doppelten von vergleichbaren konventionellen Personenwagen.“ E-Autos taugen so allenfalls als teure Drittwagen. Selbst in den USA, wo der Kauf von E-Mobilen staatlich gefördert und von Hollywood-Größen beworben wird, mußte General Motors die Produktion des Chevrolet Volt (in Deutschland als Opel Ampera für ab 43.900 Euro angeboten) wegen zu geringer Nachfrage im August erneut unterbrechen. Kein Wunder: Ein Opel Astra kostet nur die Hälfte.
Der größte Energiefresser in den kühleren Jahreszeiten ist die Wagenheizung, die etwa die Hälfte der Batterieladung beansprucht. Hinzu kommen Scheinwerfer und Scheibenwischer. Gegenwärtig werden für die Heizung Hochvolt-PTCs (Halbleiter, 300 Volt) verwendet, deren Bedarf an E-Leistung im Interesse des Innenraumkomforts nicht reduziert werden kann. Einen spürbaren Entwicklungssprung bei den Lithium-Ionen-Batterien zu höherer Kapazität bei konstantem Volumen wird es nicht geben, Physik und Chemie lassen sich nicht überlisten. Ebenso verbietet sich aus Sicherheitsgründen eine Anhebung der Spannung über die heute üblichen 300 bis 400 Volt.
Und was passiert, wenn der Fahrer im dichten Verkehr alle Warnungen vor dem Ende der Batterieladung übersieht und die Batterie von der Elektronik abgeschaltet wird? Bleibt das Vehikel abrupt stehen, wenn die Rekuperation zusätzlich für Bremswirkung sorgt? War das der Grund für den tödlichen Unfall mit einem BYD-Elektroauto in China, auf das ein Sportwagen mit hoher Geschwindigkeit aufgefahren sein soll?
Selbst bei konventionellen Autos wird die Frage der Klimatisierung immer prekärer. Start-Stopp-Automatiken und „Segeln“ unterbrechen den Betrieb des Klimakompressors und verlangen zudem von den Motoreningenieuren Klimmzüge zur Überbrückung der Kaltphasen. Hier gibt es etwa von der Firma Behr neue Entwicklungen, die aber nur indirekt mit E-Autos zu tun haben. Ob das E-Auto dennoch seine Nischen findet, bleibt abzuwarten.
Die vorgestellte Studie kann beim ÖVK unter info@oevk.at kostenlos bezogen werden.
Autor Christian Bartsch; zuerst erschienen auf Junge Freiheit 38/12 
Lesen Sie auch diesen Beitrag:  Der Hype um das Elektroauto ist vorbei




Nanu, wo ist der El Niño hin?


Abbildung 1
Das bedeutet nicht, dass der El Niño dieses Jahres schon zu Ende ist. Ein Abfall ähnlicher Größenordnung hat sich während der Satelliten-Ära schon einmal ereignet, nämlich während der Entwicklung des El Niño von 1991/1992. Siehe Abbildung 2. Dem Abfall im Jahr 1991 war jedoch der Ausbruch des Mount Pinatubo am 15. Juni voraus gegangen. In diesem Jahr hat es jedoch keine vergleichbaren Vulkanausbrüche gegeben. Die Entwicklung des Jahres 1991 ist durch den violetten Graphen in Abbildung 2 hervor gehoben.

Abbildung 2
Aktualisierung zur Monatsmitte
Die wöchentlichen Anomalien der Wassertemperatur für die Woche um den 15. August 2012 betrugen etwa +0,365°C, was einen Rückgang um fast 1°C während der letzten Wochen bedeutet.

Abbildung 3 – Wöchentliche NINO3,4-Daten
Die Anomalien der Wassertemperatur global setzen ihren aufwärts gerichteten Schlingerkurs fort; sie erholen sich von den La Niña-Bedinungen und reagieren auf den sich entwickelnden El Niño. Es gibt eine Zeitverzögerung zwischen den Variationen in den NINO3,4-Daten und der Reaktion der globalen Wassertemperatur-Anomalien. Es wird interessant sein zu sehen, ob sie das Niveau von 2009/2010 erreichen.

Abbildung 4 – Wöchentlich global
Bob Tisdale
Hinweis: Im Original folgt hier noch der Hinweis Tisdales auf sein E-Book über El Niño und La Niña. Da dieser Abschnitt keinen Bezug zur aktuellen Entwicklung hat, soll dieser Hinweis hier genügen. Eine Gratis-Vorschau dieses Buches kann man  hier einsehen. Darin weist er nach, dass „es keine Hinweise darauf gibt, dass die Erwärmung von menschlichen Treibhausgasen verursacht worden ist. Keinen einzigen“.
Link: http://wattsupwiththat.com/2012/09/24/tisdale-asks-hey-whered-the-el-nino-go/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Regierung von, durch und für die amerikanische Umweltbehörde EPA

Vor sieben Präsidentschaften und neun Jahren entschloss sich Präsident Lincoln, sich verstärkt darum zu bemühen, dass die Regierung vom Volk, durch das Volk und für das Volk nicht von der Erde verschwinden soll.
Und doch wird unser Leben heute nicht so sehr von „Wir sind das Volk“ bestimmt, sondern von einer entfernten Zentralregierung, im Einzelnen von zunehmend mächtigen, nicht gewählten und niemandem Rechenschaft schuldigen Gesetzesagenturen. An vorderster Stelle von ihnen steht in nahezu jeder Hinsicht die Environmental Protection Agency EPA.
Unter ihrer Administratorin Lisa Jackson mutierte die Gettysburg-Vision in eine Regierung von, durch und für die EPA. Tatsächlich trachtet Ms. Jackson danach, nicht bloß zu regulieren, sondern auch Gesetze zu erlassen; sie trachtet nicht nur danach, bloß unsere Gesundheit und die Umwelt vor denkbaren Risiken zu schützen, sondern danach, jeden Aspekt unserer Wirtschaft und unseres Lebens zu kontrollieren. Unter ihrer Leitung stellt die EPA zunehmend zur Schau, dass die bloße Macht der Regulatoren außer Rand und Band gerät.
Anstatt den von unseren gewählten Repräsentanten festgelegten Gesetzen und deren Politik zu folgen, wird die EPA inzwischen durch Umweltideologen kontrolliert und ist dazu bestimmt, deren utopische Ideen durchzusetzen, und zwar via eines massiven und arroganten Griffes nach Macht. Präsident Obama gab den Tenor vor, und zwar mit seinen Versprechungen hinsichtlich der „bankrotten“ Kohle und der Energieversorger sowie seiner „radikalen Umwandlung“ unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Er steht in der Rolle des Chef-Cheerleaders einer schurkischen Agentur.
Der Griff nach Macht seitens der EPA greift in die Taschen jeder einzelnen amerikanischen Firma und jedes einzelnen Amerikaners. Er macht es zunehmend teuer, Benzintanks zu füllen, Wohnungen und Büros zu heizen und zu kühlen, Krankenhäuser und Fabriken zu betreiben oder Nahrung und Verbrauchsgüter zu kaufen. Verordnungen der Agentur zur Verhinderung von Arbeitsplätzen [unübersetzbares Wortspiel: Employment Prevention Agency = auch EPA] im Wert von 100 Milliarden Dollar vernichten zahllose Arbeitsplätze, was jeden Amerikaner abhängiger macht von auswärtigen Energiequellen und Rohstoffen, die wir im Überfluss auch hier zu Hause haben. Damit werden unser ökonomisches Wohlergehen und unsere nationale Sicherheit gefährdet.
Lisa Jacksons Agenda zufolge gehören fossile Treibstoffe in den Papierkorb der Geschichte. Amerika soll seine Energie aus unterbrochenen, unzuverlässigen „erneuerbaren“ Quellen beziehen, wann immer sie verfügbar sind. Regulationen hinsichtlich Kohlendioxid und anderer „Treibhausgase“, Quecksilber, Ruß und anderen Substanzen sollen dazu führen, dass Nicht-Kohlenstoff-Energie billiger im Vergleich erscheinen soll, und dazu, dass der Weg für „Alternativen“ wie Wind, Sonne, Ethanol, Wellen und Gezeiten und sogar Biotreibstoff für die See- und Luftflotte geebnet wird.
In nur sechs Fällen haben unsere Gerichte einige der schlimmsten EPA-Exzesse verzögert oder gestoppt. Mit dem Urteil, dass die Agentur seine Zuständigkeit überschritten habe, hat der US Court of Appeals for the District of Columbia die „grenzüberschreitenden“ Luftverschmutzungsregeln für ungesetzlich erklärt, welche die Kraftwerksemissionen kontrolliert hätten mit der Begründung, dass Computermodelle vorhergesagt hätten, dass die Verschmutzungen hunderte Meilen entfernt liegende Gebiete beeinträchtigen könnten.
In viel zu vielen anderen Fällen jedoch wurde der EPA ein Blankoscheck ausgestellt, Regulationen nach deren Gusto vorzunehmen. Ein Schlüsselvorwand war das Gesetz für saubere Luft aus dem Jahr 1970 [Clean Air Act], das vom Kongress 1977 und 1990 ergänzt wurde. Das Gesetz nennt hauptsächlich sechs allgemeine Verschmutzer: Schwefeldioxid, Nitrooxide, Partikel (Ruß), Ozon, Blei und Kohlenmonoxid. An keiner Stelle wird das Kohlendioxid erwähnt, das Pflanzen düngende Gas, das für alles Leben unabdingbar ist.
Wie die EPA selbst einräumt, haben diese sechs „Kriterien“ an Luftverschmutzern zwischen 1970 und 2010 im Mittel um 63% abgenommen. Unter den bestehenden Regulationen und Technologien wird das auch weitergehen. Mehr noch, diese dramatischen Rückgänge ereigneten sich selbst noch unter einer Zunahme kohlebasierter Stromerzeugung um 180% … der Gesamtenergieverbrauch der USA nahm  um 40% zu … die zurückgelegten Strecken schossen um 168% in die Höhe … und die Bevölkerung der Nation nahm um 110 Millionen zu. Allerdings trachtet die EPA danach, noch viel weiter zu gehen.
Sie bestimmte, dass Kohlendioxid ein „Verschmutzer” ist, ignoriert dabei solare Einflüsse und zitiert Behauptungen von Alarmisten wie James Hansen und dem IPCC, dass dieses essentielle Gas (0,0395% der Erdatmosphäre) zu einer „gefährlichen“ globalen Erwärmung „beiträgt“. Da Kohlenwasserstoffe 85% der Energie in Amerika zur Verfügung stellen, erlaubt schon diese eine Regelung der EPA, effektiv unsere Bewegungen, unsere Herstellung, Heizen, Kühlen und andere Aktivitäten – nahezu unsere gesamte Wirtschaft – zu kontrollieren, während sie den Weiterbetrieb bestehender oder den Bau neuer Kohlekraftwerke mit aller Kraft unmöglich macht.
Um sicherzustellen, dass Kohle tatsächlich aus unserem Energiemix entfernt wird, hat die EPA gewaltsame neue Regulationen für andere Emissionen erlassen. Das neue Quecksilber-Gesetz basiert auf von Computern erzeugten Risiken für hypothetische amerikanische Frauen, die 296 Pfund Fisch pro Jahr verzehren, die sie selbst fangen, die festlegen, eine theoretische Reduzierung von IQ-Tests um „0,00209“ Punkte zu verhindern; und sie basiert auf der Ablehnung zu akzeptieren, dass Kohlekraftwerke gerade mal 3% des in Amerikas Gewässern und damit in Fischen abgelagerten Quecksilbers ausmachen.
Der neue PM2,5-Rußstandard der EPA ist äquivalent mit einer Unze [ca. 28 g] superfeinem Staub, der gleichmäßig verteilt ist in einem Volumen, das eine halbe Meile lang und breit sowie ein Stockwerk hoch ist – während andere Regeln verlangen, dass das Wasser aus Kohleminen sauberer ist als Mineralwasser von Perrier.
EPA hat Shell Oil wiederholt verboten, in der Tschuktschen-See vor Alaska zu bohren, weil die Emissionen von der Bohrinsel und den Maschinen der Eisbrecher zur globalen Erwärmung beitragen könnten. Sie ist gegen die Keystone XL-Pipeline mit der Begründung, dass das Verbrennen von Öl aus den kanadischen Ölsanden genauso zu einer katastrophalen Klimaänderung „beitragen“ kann – was vermutlich nicht der Fall ist, wenn China die gleiche Menge Öl verbrennen würde.
Als der Kongress nicht reagiert hat, hat EPA neue 54,5 mpg Autostandards eingeführt, die Autos weniger preiswert, aber auch kleiner, leichter und weniger sicher machen, was zu Tausenden zusätzlicher Verletzten, Behinderten und Todesopfern jedes Jahr führt. Die Agentur prahlt mit den Benzin-Einsparungen und ignoriert den menschlichen Zoll.
Die EPA fügte auch industrielle Verschmutzung, die Zerstörung von Habitaten und den Abfluss von Dünger als Gründe hinzu, warum Wasser zur Bewässerung nicht mehr im San Joaquin Valley in Kalifornien verwendet werden durfte, um das Delta zu „schützen“ – auf Kosten von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft und Familien, nachdem ein Richter angeordnet hatte, dass das Wasser wieder fließen soll.
Um seine despotischen Entscheidungen weiter zu rechtfertigen, übertreibt die EPA die ökonomischen Vorteile ihrer Regelungen erheblich – und besteht darauf, dass jeder theoretisch vermiedene „verfrühte Todesfall“ hypothetisch etwa 9 Millionen Dollar gesellschaftlich ökonomischer Kosten einspart, egal ob die vermeintliche „Person“ ein Neugeborenes oder ein 85 Jahre alter Rentner in einem Hospiz ist.
Und falls selbst das noch nicht genug ist, macht sie Labortests mit Menschen, die Feinstaub ausgesetzt werden, von dem Ms. Jackson ausgesagt hat, dass dieser gefährlich und sogar giftig ist. Die Agentur zahlt auch Aktivistengruppen Millionen Dollar vom Steuerzahler, die applaudieren und ihr helfen sollen, ihre weit hergeholten Behauptungen und schurkischen Aktionen voranzubringen.
Schließlich ignoriert die EPA die eindeutig schädlichen Auswirkungen, die deren Regulationen auf die menschliche Gesundheit und das Wohlergehen haben. Die Regeln kosten Arbeitsplätze, was in der Folge das Risiko von Depressionen, Alkoholismus, Kindesmissbrauch, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Selbstmord erhöht. Genauso offensichtlich führen diese Regeln zu steigenden Preisen für Nahrung, Strom, Heizung, den Pendelverkehr, der Gesundheitsvorsorge und anderen Notwendigkeiten. Dadurch werden Gesundheit, Wohlergehen, Lebensstandard, Fortschritte im Zivilrecht und Umweltrecht reduziert – vor allem für Arme, Ältere und Minderheiten.
Die EPA ist außer Kontrolle und daher niemandem Rechenschaft schuldig wegen ihres Machtmissbrauchs, ihrer Desinformation und ihrer Betrügereien – für nur sehr geringem oder gar keinem Nutzen für Gesundheit und Umwelt.
Unsere Gründungsväter schrieben Wahlen in ihr Programm, so dass das amerikanische Volk sich Führer wählen kann, die die wesentlichen Beschlüsse fassen, die ihr Leben betreffen – und nicht Gegen­stand unfreiwilliger Knechtschaften in den Händen nicht gewählter und unkontrollierter Könige oder Bürokraten.
Selten in der Geschichte war eine Wahl derartig bedeutsam, oder hat eine Agentur so viel Kontrolle über unser Leben erlangt. Die Wahlen 2012 werden darüber entscheiden, ob Amerika erneut eine neue Geburt der Freiheit erlebt oder weiterhin unter einer EPA leiden muss, die uns versklavt und verarmt, anstatt uns zu schützen.
Paul Driessen
____________
Paul Driessen is senior policy advisor for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org) and author of Eco-Imperialism: Green power – Black death.
Link: http://icecap.us/index.php/go/political-climate vom 12.9.2012
Übersetzt von Chris Frey EIKE
Bemerkung des Übersetzers: Zwar geht es in diesem Artikel nur um die EPA in den USA, doch kommt mir nur allzu vieles darin allzu vertraut auch hierzulande vor. Man kann nur hoffen, dass im der Obrigkeit hörigen Deutschland es nicht so weit kommt.
Aber zurück in die USA. Dort hört man auch von Mitt Romney von den Republikanern nichts Grundlegendes zu diesen Problemen oder zur EPA. Gibt es in den USA wirklich eine Richtungswahl? Die kann doch nur darin bestehen, die EPA abzuschaffen. Davon hört man aber gar nichts!
Oder doch?
C. F.