Paradox: Energiesparen führt zu höherem Verbrauch

Das Energie-Effizienz-Paradoxon

Warum die „grüne“ Technik nicht zu vermindertem Energieverbrauch führt.

Ronald Bailey, November 2012
Die Autohersteller arbeiten seit Jahrzehnten an der Verbesserung der Treibstoff-Effizienz. Warum aber haben unsere heutigen Autos keine besseren Verbräuche pro zurückgelegten Kilometern? Hinter dieser Frage verbirgt sich ein faszinierendes Paradox über den Energieverbrauch.
In einer Studie des MIT-Wirtschaftswissenschaftlers Christopher Knittel in der American Economic Review (Dezember 2011) steht, dass sich seit 1980 der durchschnittliche Treibstoffverbrauch amerikanischer Fahrzeuge nur leicht verbessert hat, von 10,2 auf 8,7 Liter/100Km. Knittel entdeckte aber auch, dass sich die Treibstoff-Effizienz – die Leistungsmenge, die eine Maschine pro Treibstoff-Einheit erzeugt – um 60 Prozent erhöht hat. Die Erklärung: Autos und Lkws sind größer und stärker geworden: Das Durchschnittsgewicht von Pkws hat sich um 26 % seit 1980 vergrößert, die Motorkraft wurde um 107 Prozent gesteigert. Der Großteil des Gewinns an Treibstoff-Effizienz ist von der Vergrößerung der Fahrzeuge und der Motorstärke aufgefressen worden.
 
Erhöhte Energie-Effizienz wird von größeren und stärkeren Autos aufgefressen.
Autos sind nicht die einzige Kategorie, wo sich höhere Effizienz nicht in verminderten Energieverbrauch umgesetzt hat. Die Effizienz der Beleuchtung wurde in den vergangenen drei Jahrhunderten um ein Vieltausendfaches erhöht, vom Kerzenschein hin zu modernen LEDs, wie Jeff Tsao und seine Kollegen vom Sandia National Laboratory in der Zeitschrift Energy Policy (Juli 2012) feststellten. Aber das Ergebnis

“ist eine Zunahme der Energienachfrage für Beleuchtung, die fast genau die Verbesserung der Effizienz-Gewinne ausmacht.”

Die Autoren schreiben,

“wenn die Beleuchtung billiger wird, werden die in der Wirtschaft Tätigen sehr kreativ beim Erfinden neuer Nutzungs-Möglichkeiten,“

wie z. B. die Beleuchtung von Bürodecken mit künstlichen Himmeln aus LEDs. Für die kommenden Jahrzehnte sagen Tsao et al. vorher, dass die zunehmende Nachfrage für Beleuchtung jegliche weiteren Effizienzgewinne auffressen wird.
In einer anderen jüngeren Studie, veröffentlicht im Journal Sustainability (Juli 2012), hat Graham Palmer, Technischer Leiter einer Australischen Heizungs- und Kühlungsfirma, die Trends während der letzten 50 Jahre für Melbourne in der Effizienz der Raumheizung angeschaut. Moderne Häuser haben laut Palmer eine um das Zehnfache gesteigerte Energie-Effizienz, trotzdem verbrauchen die Australier heute insgesamt fast genau so viel Energie für die Heizung ihrer Häuser wie vor einem halben Jahrhundert. Warum? Die neuen Häuser sind viel größer, die Menschen heizen größere Räume über längere Zeiträume und in jeder Behausung leben weniger Menschen. Natürlich haben es die modernen Australier im Winter viel bequemer als ihre Großeltern. 
Gleichermaßen wurde in einer Studie der U.S. Environmental Protection Agency (2006) festgestellt, dass Häuser in Phoenix, Arizona, die den „Energy Star“ der EPA erhielten, 12 Prozent mehr Energie verbrauchten als Häuser ohne diese Qualifikation. Die Bewohner von Energy-Star-Häusern verbrauchen 16 Prozent weniger Energie pro Quadratfuß Wohnfläche, aber sie verschleudern die Gewinne durch größere Häuser. 
Dieser “Rückschlag-Effekt” birgt wichtige Implikationen für alle Bemühungen, den Klimawandel durch Verbrauchseinschränkung aufzuhalten. In vielen Studien wird die Meinung vertreten, Effizienz-Verbesserungen würden den Energieverbrauch derart senken, dass die globalen CO2-Emissionen um 25 Prozent innerhalb der nächsten vier Jahrzehnte vermindert würden. Das ist aber ein hoch kontroverses Thema unter den Gelehrten.
In einem Artikel in Science (2007) haben die Forscher Robert Socolow und Stephen Pacala von der Princeton University errechnet, dass sieben “Stabilisierungs-Hemmschuhe” den Anstieg der globalen CO2-Konzentration auf den zweifachen Wert im Vergleich zur prä-industriellen Höhe verhindern könnten.

„Verbesserungen in der Effizienz und Verbrauchseinschränkung bieten wahrscheinlich das größte Potenzial,“

argumentierten sie. Ein einziger Hemmschuh (gleich einem Siebtel der notwendigen Reduzierung) könnte eingezogen werden, entweder durch Verdoppelung des Liter-Verbrauchs/100Km der prognostizierten 2 Mrd. Autos oder durch Halbierung der Entfernungen, die sie pro Jahr zurücklegten. Ein weiterer Hemmschuh könnte nach Ansicht der Forscher eingezogen werden durch die Anhebung der Effizienz der kohlebefeuerten Kraftwerke von 40 auf 60 Prozent.
Der Wirtschaftswissenschaftler Robert Michaels von der California State University in Fullerton greift in einem neuen Bericht mit dem Titel “Das Dilemma des Rückschlags” für das Marketing Institute for Energy Research (IER) das Denken an, das hinter den Vorstellungen von Verbrauchseinschränkungen steht. Michaels‘ Analyse teilt die Rückschlagwirkungen in vier Kategorien ein: direkte, indirekte, unsichtbare, gesamtwirtschaftsbezogene Rückschläge. 
Der Fall mit den Heizungen in Melbourne illustriert den direkten Rückschlags-Effekt: Bessere Dämmung und wirksamere Heizungen haben den Energieverbrauch nicht vermindert, weil die Menschen die Gewinne für größere, wärmere Häuser verbraten haben. Noch ein Beispiel: Wenn der Durchschnittsverbrauch der Autos pro 100Km sinkt, wird das Autofahren billiger und die Menschen fahren mehr. Ein indirekter Rückschlag stellt sich ein, wenn die Verbesserungen der Wirksamkeit die Herstell-Produktivität anderer Güter erhöhen und dadurch die Nachfrage nach Energie erhöhen. So steigt beispielsweise die Nachfrage nach Autoreifen an, wenn die Menschen mit ihren energie-effizienten Autos mehr fahren, was erhöhten Energieverbrauch bei den Reifenherstellern erzeugt.
Unsichtbare Energie ist die Energie, die benötigt wird, um energie-effiziente Güter herzustellen, wie z. B. hochwirksame Wärmedämmungen.
In den gesamtwirtschaftsbezogenen Rückschlägen sind indirekte und unsichtbare Energierückschläge enthalten. Sie ergeben sich aus der Art und Weise, wie die Menschen ihre Ersparnisse beim Energieverbrauch einsetzen, um andere Güter und Dienstleistungen einzukaufen, die ebenfalls Energie bei ihrer Herstellung verbrauchen.
Die Befürworter der Verbrauchseinschränkungen meinen, dass die Rückschlagswirkung oft viel geringer wäre, als die durch die erhöhte Effizienz eingesparte Energie. In einem Klassiker, einer Studie im Energy Journal (1992) von David Greene, einem Umwelt-Ingenieur am Oak Ridge National Laboratory, wird gesagt, dass die direkte Rückschlagswirkung von erhöhter Effizienz beim Autotreibstoff den Energieverbrauch um 5 bis 15 Prozent erhöhte, weil die Menschen um diesen Betrag mehr Auto führen. Die neue MIT Studie meint dagegen, dass der Großteil der Erhöhung der Treibstoff-Effizienz während der vergangenen Jahrzehnte von größeren und stärkeren Autos aufgefressen worden wäre, ein Phänomen, das Greene nicht berücksichtigte.
Die Sichtung der Forschungen zum Rückschlags-Effekt im Zusammenhang mit der Energie-Effizienz in Verbraucherhaushalten hat unterschiedliche Ergebnisse gezeigt. Ein rascher Blick auf die Zahlen beweist aber eine direkte Rückschlagsrate um die 30 Prozent. Wenn ein Gerät mit einem Monatsverbrauch von 100 Kwh durch ein anderes ersetzt wird, das nur 50 Kwh verbraucht, dann bedeutet ein 30-Prozent-Rückschlag, dass der Energieverbrauch nicht auf 50 Kwh absinkt sondern auf 65 Kwh (30 Prozent mehr als 50). Eine Gesamtverminderung um 35 Kwh also. Immer noch günstig, weil der Verbraucher einen gleichwertigen oder höheren Vorteil von dem neuen Gerät hat und Strom spart. 
Die gesamtwirtschaftsbezogenen Rückschläge können nur unter größeren Schwierigkeiten errechnet werden. Das durch das Fahren eines Treibstoff-effizienten Autos gesparte Geld z. B. könnte vielleicht nicht für einen Urlaubsflug an einen karibischen Strand verbraucht werden. Gesamtwirtschaftliche, sich aufaddierende indirekte Rückschlagswirkungen könnten zu einem noch höheren Energieverbrauch führen, wenn das Netto-Ergebnis der erhöhten Energie-Effizienz ein höherer Verbrauch ist.
In der IER-Studie zitiert Michaels 11 wirtschaftswissenschaftliche Analysen, die gesamtwirtschaftliche Rückschläge enthielten in Größenordnungen zwischen 23 Prozent bis 177 Prozent; fünf Studien berichteten von gesamtwirtschaftlichen Rückschlägen von über 100 Prozent. Mit anderen Worten: das Ergebnis auf längere Sicht ist höherer Energieverbrauch.
Das Ende vom Lied aller dieser Studien ist, dass Vorschriften für Energie-Effizienz die erhofften Erwartungen hinsichtlich einer Abschwächung des menschengemachten Klimawandels nicht erfüllen werden. Michaels schlussfolgert:

“Anstatt auf Energie-Effizienz-Vorschriften zu setzen sollte die Energiepolitik auf Marktpreise setzen und durchschlagende Innovationen für den hochwertigsten Einsatz von Energie.”

Schlussendlich ist das Argument für verbesserte Energie-Effizienz nicht die Verhinderung des Verbrauchs von Energie sondern die Erhöhung der Produktivität als Mittel zur Deckung der Nachfrage der Menschen nach mehr Gütern und Dienstleistungen.
Ronald Bailey ist Wissenschaftskorrespondent beim Magazin Reason und der Aitpr vom Liberation Biology (Prometheus).
Übersetzung: Helmut Jäger, EIKE
Original hier
Daten zu Roland Bailey hier




Der nächste IPCC-Bericht soll jeden vor Schreck um den Verstand bringen‘

John Gardner schreibt unter einer Einführung aus der Abteilung „schlimmer als wir gedacht haben“:
Einem Bericht in der Zeitung Australian zufolge scheint das IPCC dem wachsenden Skeptizismus Rechnung zu tragen, indem es sich darauf vorbereitet, im Jahr 2013 einen „es ist sogar noch schlimmer, als wir dachten“-Bericht herauszugeben.
Die „Brisbane Times“ zitiert Ivo De Boer, den Klimaboss während der Kopenhagen-Konferenz im Jahr 2009, mit den Worten:

„Dieser Bericht wird jeden vor Schreck um den Verstand bringen“.

Er sagte dies in dem einzigen geplanten Interview bei seinem Besuch in Australien. „Ich baue darauf, dass jene wissenschaftlichen Ergebnisse neue politische Impulse hervorbringen werden“.
Mehr: http://www.brisbanetimes.com.au/environment/climate-change/former-un-official-says-climate-report-will-shock-nations-into-action-20121106-28w5c.html#ixzz2BV4aTj5R
Anthony Watts
Link: http://wattsupwiththat.com/2012/11/07/next-ipcc-report-will-scare-the-wits-out-of-everyone/
Link zum Bild oben rechts: http://der-weg.org/klima/klimagate.html. Klicken lohnt sich!
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Verlust der Religion, wenn sich die Beweise in Luft auflösen

Klimawissenschaft gleicht dem in gewisser Weise – man stelle die Belohnungen und die Katastrophen weit genug in die Zukunft, und dann glaube man daran, dass die Prophezeiungen Wirklichkeit werden. Anders jedoch als der Himmel, den wir vielleicht irgendwann erreichen werden, müssen Klima-Prophezeiungen genügend weit in der Zukunft liegen, um sie nicht testen zu können. Andererseits dürfen sie aber auch nicht zu weit in der Zukunft liegen, um die Rechtfertigung für sofortige Maßnahmen nicht zu verlieren.
Als also Paul Ehrlich 1969 behauptete, dass man wegen der globalen Abkühlung fast sicher darauf wetten könnte, ob England bis zum Jahr 2000 überleben würde, konnte man ihn nicht sofort widerlegen. Schließlich gab es in dieser Zeit eine globale Abkühlung.
Unglücklicherweise für ihn ist England immer noch bewohnt, und man erinnert sich immer noch an seine Vorhersagen. Ehrlich gehört jetzt zu den Warmisten. Wie ein guter Börsen-Analyst stellt man eher von Verkauf auf Kauf um, wenn die Firma sich nicht so entwickelt, wie man gedacht hatte, als zuzugeben, dass man falsch gelegen hat.
Als Mutter Natur sich um das Jahr 1980 entschlossen hat, den Schalter von kälter auf wärmer umzulegen, wurde eine neue Religion der globalen Erwärmung geboren – vollständig mit einer eigenen Kirche (den UN), einem Papsttum (dem IPCC) und einer Priesterschaft der globalen Erwärmung, die sich als Klimawissenschaftler verkleidet. Selbstsüchtige Menschen in reichen, verschmutzenden Ländern wurden für die Erwärmung verantwortlich gemacht und mussten als Buße für begangene Sünden armen Ländern eine materiellen Kompensation zahlen. Die Verminderung von Treibhausgasemissionen wurde zum neuen Heiligen Gral. Mit dem warmen Rückenwind haben diese Fundamentalisten Hunderte Milliarden Dollar von naiven Regierungen gesammelt, die ihren Glauben im Namen von Milliarden Menschen übernommen haben. Kein Kreuzfahrer war je so erfolgreich.
Die Botschaft war glasklar. Falls die Ungläubigen nicht sofort konvertieren, würden unsere Kinder und Enkel der Hölle auf Erden gegenüber stehen. Die Priesterschaft exkommunizierte und erniedrigte Skeptiker und Leugner. Alternative Sichtweisen wurden nicht toleriert und – wo immer möglich – unterdrückt. Hat jemand das Dunkle Zeitalter erwähnt?
Weil die neuen Arrangements die Kapitalflüsse verzerren würden, haben die Jünger ökonomische Abhandlungen verfasst, die zeigen sollen, wie ineffiziente, die Produktivität abwürgende und teure grüne Industrien tatsächlich Wirtschaft und Beschäftigung beflügeln können.
Unglücklicherweise werden mit den Kosten für die Rettung des Planeten die Armen unverhältnismäßig belastet. Dieser Transfer von Wohlstand zu den Reichen war unvermeidlich, und im Falle, dass die Armen und Schwachen vor Kälte oder Wärme sterben, weil sie sich die Energiekosten nicht leisten können, wären sie einfach Märtyrer für die hohe Sache. In jedem Falle – wohin könnten sie sich wenden? Alle politischen Parteien haben sich der neuen Religion verschrieben!
Aber infolge der Selbsttäuschung durch eine Periode mit Erwärmung und ihrer bestätigenden Verzerrung wurde die Priesterschaft von Hybris überwältigt und verkündete immer Extravaganteres. Uns wurde eingehämmert, dass Armageddon sogar noch eher bevorstand.
Bedauerlicherweise für die Religion der globalen Erwärmung sind deren Vorhersagen dabei, auf immer sandigerem Grund zu stehen, und die Konvertiten, von denen viele ihren Arbeitsplatz verloren und Wohlstand eingebüßt haben, verlieren den Glauben. Noch schlimmer, ketzerische Wissenschaftler haben viele der Vorhersagen, die in der IPCC-Bibel beschrieben werden, inzwischen als falsch entlarvt. Sie können nicht zum Schweigen gebracht werden.
Natürlich können die IPCC-Texte unterschiedlich interpretiert werden, und ganz offensichtlich haben die Skeptiker die falsche Interpretation gewählt.
Wenn die atmosphärische Temperatur, auf die wir uns verlassen haben, nicht daran denkt, den Prophezeiungen zu folgen, instruierte man die Zauderer, auf die Wassertemperatur der Ozeane und auf steigende Meeresspiegel zu schauen.
So weit, so gut. Allerdings hat der britische Zweig des Klima-Establishments in aller Stille eine Enzyklika veröffentlicht, der zufolge es keinen erkennbaren Anstieg der globalen Temperatur seit 1997 bis zum August dieses Jahres gegeben hat.
Dieses Kommuniqué wurde durch eine ketzerische Zeitung, die Daily Mail, ans Tageslicht gebracht, die darauf hinwies, dass diese Periode etwa genauso lang war wie die Periode mit steigender Temperatur von 1980 bis 1996.
Natürlich waren die Hohepriester schnell bei der Hand, um die Bedeutung dieses Vorgangs herunter zu spielen. Phil Jones, bekannt durch Klimagate, behauptete, dass dies zu erwarten war, und er bestand darauf, dass 15 oder 16 Jahre keine signifikante Periode seien.
Und doch sagte er im Jahr 2009, dass ein “fehlender Aufwärtstrend insgesamt 15 Jahre dauern müsste, bevor wir uns Sorgen machen”. Aber das war damals, und heute ist heute, und er ist nicht dabei, seine Religion aufzugeben, einfach weil der Beweis seine Aussage nicht stützt.
Und natürlich gibt es immer mildernde Umstände. El Nino und La Nina sind zur Stelle, wenn man sie braucht, um vergessen zu werden, wenn die Temperaturen steigen oder an die man sich erinnert, wenn es um Abkühlung geht. Und es gab eine Rekordschmelze in der Arktis. Aber man erwähnt besser nicht den Sturm, von dem die NASA einräumt, dass er das Eis aufgebrochen und nach Süden getrieben hat, und auch nicht den Rekord-Eiszuwachs in der Antarktis.
Vielmehr müssen wir den Novizen der australischen Climate Change Commission lauschen, die gegen alle Beweise den Supersturm SANDY mit der globalen Erwärmung in Verbindung gebracht hat.
Wenigstens halten die Jünger in Gestalt der Medien den Glauben aufrecht, indem sie wo immer möglich betonen, was das Evangelium unterstützt, und alles verwerfen, bei dem das nicht der Fall ist. Neue bekräftigende Enthüllungen erfreuen sich weit verbreiteter Publicity. Falls die gleichen Ergebnisse später wegen des Fehlens wissenschaftlicher Genauigkeit widerrufen werden, werden sie einfach kommentarlos unter den Teppich gekehrt.
Und doch, trotz all dem, die Zahl der Gläubigen der globalen Erwärmung nimmt ab. Es wird einer außerordentlichen Kreuzfahrt bedürfen, sogar noch schlimmere Klima-Konsequenzen zu weissagen, um den Glauben an den Warmismus zu verteidigen, bevor die Abtrünnigen der Religion wieder beitreten. Sollte auch das scheitern, ist es an der Zeit, Skeptiker lebendig zu verbrennen. Das aber würde die CO2-Emissionen in die Höhe treiben. Mit Sicherheit ein Dilemma.
Maurice Newman, The Australian
Maurice L. Newman ist ein ehemaliger Vorsitzender von ABC.
The Australian, 5 November 2012
Link: http://www.thegwpf.org/maurice-newman-losing-religion-evidence-cools/
Übersetzt von Chris Frey EIKE
Anmerkung des Übersetzers: Autor Maurice Newman beschreibt hier die Verhältnisse in Australien. Zitat: „Alle politischen Parteien haben sich der neuen Religion verschrieben!“ Kennen wir das nicht von irgendwoher?
C. F.




Wissenschaftler: Der Lärm von Windparks stört den Schlaf und schädigt die Gesundheit

Forschungen haben bewiesen, dass Windparks direkten Einfluss auf Schlaf und gesitige Gesundheit haben können.
Amerikanische und britische Forscher verglichen zwei Gruppen von Einwohnern im US-Bundesstaat Maine. Die eine Gruppe lebte innerhalb eines Radius’ von 1 Meile um einen Windpark, die andere Gruppe nicht.
Beide Gruppen ähnelten sich in demographischer und sozialer Hinsicht, aber die Forscher fanden wesentliche Unterschiede bei der Qualität des Schlafes in beiden Gruppen.
Die Ergebnisse stellen den bisher klarsten Beweis dar, dass seit Langem geäußerte Klagen von Leuten berechtigt sind, die in der Nähe von Windturbinen wohnen, und zwar über den Lärm der Rotoren, der den Schlaf stört und stress-bezogene Probleme bereitet.
Die Studie wird von Kritikern der Windkraft heran gezogen, um gegen neue Turbinen zu protestieren, die in der Nähe von Wohngebäuden errichtet werden sollen, und dass bereits existierende Windturbinen abgeschaltet oder die Umdrehungsgeschwindigkeit der Rotoren reduziert wird, wenn starker Wind den Lärm zunehmen lässt.
Die Forscher nutzten zwei wissenschaftliche Standard-Parameter, den Pittsburgh Sleep Quality Index PSQI, der die Qualität des nächtlichen Schlafes misst, und den Epworth Sleepiness Scale ESS, der misst, wie schläfrig sich Leute fühlen, wenn sie erwachen.
„Teilnehmer, die in der Nähe industrieller Windturbinen wohnten, schliefen schlechter, was durch signifikant höhere mittlere PSQI und ESS-Werte belegt wird“, erklären die Forscher Michael Nissenbaum, Jeffery Aramini und Chris Hanning ihre Ergebnisse. „Es gab klare und signifikante Beziehungen zwischen Dosis und Schlafgüte. Mit zunehmender Entfernung von den Windturbinen nahmen diese Effekte immer mehr ab.“
Die Forscher bestimmten auch „geistige Komponenten” der Teilnehmer und fanden eine „signifikante“ Verbindung – möglicherweise verursacht durch konstant schlechten Schlaf – zwischen Windturbinen und geringerer geistiger Gesundheit.
Mehr als ein Viertel der in der Nähe von Turbinen wohnenden Teilnehmer sagte, sie mussten sich medizinisch wegen Depressionen oder Angst untersuchen lassen, seit der Windpark in Betrieb gegangen war. Keiner der Teilnehmer aus der Gruppe, die weit entfernt von Windparks wohnen, berichtete von derartigen Problemen.
Jede Person wurde auch gefragt, ob man ihr Schlaftabletten verschrieben habe. Mehr als ein Viertel der neben dem Windpark Wohnenden bejahten diese Frage. Dagegen wurde lediglich einem Zehntel der weiter entfernt Wohnenden so etwas verschrieben.
Den Forschern zufolge ist die Studie, erschienen im Journal Noise and Health, die erste, die klare Zusammenhänge zeigt zwischen Windparks und „wichtigen klinischen Indikatoren bzgl. Gesundheit, einschließlich Schlafgüte, Tagesmüdigkeit und geistige Gesundheit“.
Anders als einige allgemeine Arten schlafstörenden Lärms wie z. B. der Straßenverkehr, variiert der Lärm von Windturbinen dramatisch, abhängig von Windrichtung und –stärke. Anders als andere Formen variablen Lärms jedoch, wie von Eisenbahnen und Flugzeugen, kann dies sehr lange andauern. Die Natur des Lärms – ein rhythmisches Schlagen oder Pfeifen der Rotorblätter – stört ebenfalls. Die Planungsvorgaben in UK erlauben ein nächtliches Lärmniveau von 42 Dezibel – äquivalent zum Summen eines Kühlschranks.
Dies bedeutet, dass Windturbinen nicht innerhalb eines Umkreises von 380 bis 550 m um bewohnte Ansiedlungen gebaut werden können. Die genaue Entfernung hängt vom Gelände und der Größe der Turbinen ab.
Da die Besorgnis vor dem Lärm von Windparks vor Ort zunimmt, ziehen viele Gemeindeverwaltungen noch weit größere Kordons um ihre Orte. In Wiltshire beispielsweise wurde jüngst beschlossen, eine minimale Entfernung zwischen 0,6 und 1,8 Meilen zu übernehmen, abhängig von der Größe der Turbinen.
Der Direktor des Planungsbüros bei der Renewable Energy Foundation Dr. Lee Moroney sagte: „Die Lärmgrenzen in UK waren vor 16 Jahren festgelegt worden, als Windturbinen weniger als halb so groß wie heute waren. Schlimmer noch, die Vorgaben erlauben, Turbinen so nahe bei Häusern zu errichten, dass deren Lärm nicht selten nachts im Inneren der Häuser zu hören ist, so dass der Schlaf beeinträchtigt wird und Auswirkungen auf die Gesundheit praktisch unvermeidlich sind.
Diese Situation ist offensichtlich nicht akzeptabel und bringt eine Menge wütender Nachbarn hervor, aber die Reaktion von Industrie und Regierung darauf ist langsam und sehr zögerlich. Die Minister müssen ihren Beamten Feuer unter dem Hintern machen“.
Die Forschung wird dem wachsenden Druck auf die Windindustrie weiter zusetzen. Vorige Woche wurde sie bereits vom stellvertretenden Energieminister John Hayes angegangen, und zwar wegen der Art und Weise, mit der Windturbinen „in der Landschaft verteilt worden sind, ohne die Interessen der lokalen Gemeinden oder deren Wünsche zu berücksichtigen“. Mr. Hayes scheint ein Moratorium hinsichtlich neuer Turbinen über die derzeit im Bau Befindlichen hinaus zu unterstützen.
Er wurde von seinem Boss in der Partei der Liberal Democrats Ed Davey zurück gepfiffen, doch ist es unwahrscheinlich, dass er seine Bemerkung ganz ohne heimliches Abnicken von  ganz oben in der Regierung gemacht hat. George Osborne, der Kanzler, ist dafür bekannt, der Effektivität von Windkraft zunehmend skeptisch gegenüber zu stehen, die erheblich subventioniert wird, aber in Wirklichkeit kaum zur Reduktion von Kohlendioxid beiträgt.
Windparks erzeugen nur etwa ein Viertel ihrer theoretischen Kapazität, weil der Wind nicht immer mit der erforderlichen Geschwindigkeit weht. Früher in diesem Jahr haben über 100 Abgeordnete der Tories David Cameron gedrängt, den weiteren Ausbau der Windkraft zu blockieren.
Allerdings, was immer die Regierung beschließt – es könnte völlig egal sein.
Der Sunday Telegraph hat erfahren, dass die EU in Kürze damit beginnen wird, eine neue Direktive auszuarbeiten, der zufolge ein bindendes Ziel für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energie in UK vorgeschrieben wird, meistens Wind. Es gibt bereits jetzt ein Ziel, das auch von der Politik der Regierung verfolgt wird, dass 20 Prozent der verbrauchten Energie bis zum Jahr 2020 aus Erneuerbaren kommen sollten.
Aber in Brüssel wird überlegt, ein sogar noch höheres Ziel anzuweisen, und zwar während der folgenden Dekade. So jedenfalls Günther Oettinger, Leiter der EU-Kommission Energie. Ich will eine ernsthafte Diskussion über bindende Ziele bzgl. Erneuerbare bis 2030“, sagte er früher in diesem Jahr.
Vor zwei Wochen hatte eine leitende Mitarbeiterin in seinem Büro, Jasmin Battista, gesagt, dass Oettinger „offen für erzwungene Ziele“ sei, obwohl noch keine Entscheidung getroffen worden ist.
Das Europäische Parlament hat sich für verbindliche Zuwächse der Erneuerbaren bis 2030 ausgesprochen, und auch Mr. Davey sagt, dass er dahinter stehe. Die Angelegenheit wird auf dem Treffen auf Ministerebene im nächsten Monat besprochen.
Andrew Gilligan

Anmerkung der Redaktion:

Unsere Leserin Frau Helga Hung, selbst schwer betroffen vom Windkraftwahn, hat uns informiert, dass diese Probleme auch in Deutschland bestehen und natürlich z.B. über Petititionen an die zuständigen Parlamente, auch heftig diskutiert werden. Sie hat die derzeitige Situation in zwei Ausarbeitungen  zusammengefasst, die wir in Kürze veröffentlichen werden. Hier nur die Zusammenfassung:

Bereits seit 2004, als in Niedersachsen die Ärztekammer auf gesundheitliche Auswirkungen aufmerksam machte, dürfte es den zuständigen Behörden bekannt sein, dass mit Auswirkungen zu rechnen ist.

Prof. Mausfeld informierte die Landesumweltämter bereits 2002. (Inzwischen wird auch  Epilepsie in einigen Studien erwähnt).

Die Kernaussagen der zwei Petitionen sind –  

1.       Die gesundheitlichen Auswirkungen liegen im Belästigungsbereich und der Bürger hat keinen rechtlichen Anspruch auf Beseitigung von Belästigungen.

2.       Weder beim Verkauf von Bürgerbeteiligungen noch in der Werbung muss auf Belästigungen (gesundheitliche Auswirkungen)  hingewiesen werden.

Links zum Ursprungsartikel

Link: http://www.telegraph.co.uk/earth/energy/windpower/9653429/Wind-farm-noise-does-harm-sleep-and-health-say-scientists.html
Übersetzt von Chris Frey EIKE
Es werden folgende „related articles” gelistet:

04 Nov 2012

23 Jun 2012

30 Jun 2012

11 Feb 2012

14 Jul 2012




Klima-Katastrophe nun „schon“ vor 2099 !? Deutsche Behörden wissen, was im Laufe des 21. Jahrhunderts beim Extrem-Wetter los ist.

Einige Behörden haben soeben in einer Presse-Erklärung mitgeteilt, welches Wetter wir in 100 Jahren haben: Unter der Überschrift lesen wir: 

Gewappnet sein für extreme Wetterereignisse

(Quelle: 30.10.2012 hier)
Das wird in den Medien z.B. so reflektiert :

"Verhältnisse wie in Italiens Po-Ebene: Mehr Hitze, mehr Tornados durch Klimawandel"

BBK, BBSR, DWD, THW und UBA stellen Forschungsergebnisse auf gemeinsamer Pressekonferenz vor (Quelle: NZ, 31.10.2012, S. 8, http://www.nordsee-zeitung.de/).
Dort heißt es dann z.B. im Weiteren :

"Für das Jahr 2100 rechnet der Wetterdienst mit rund 80 heißen Tagen über 25 Grad Celsius"

Bei diesen neuerlichen Horror-Projektionen werden offensichtlich wieder einmal etliche wesentliche Dinge übersehen:
(1) Derartigen Verlautbarungen werden erstellt auf der Basis von Modell-Rechnungen.
Das sind keine Prognosen, sondern Ergebnisse von "Modell-Szenarien". Beinhalten schon Prognosen aller Art (Wirtschaft, Finanzen, Wetter ….) erhebliche Unsicherheiten, so sind "Szenarien" für weitreichende politische und finanzielle Entscheidungen schlichtweg unbrauchbar.
D a s   weiß natürlich auch der "Weltklimarat" IPCC:
IPCC : "In climate research and modelling we should recognize, that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible".
"In der Klimaforschung und -modellierung sollten wir beachten, daß wir es mit gekoppelten nichtlinearen chaotischen Systemen zu tun haben, und deswegen sind Langzeitprognosen von zukünftigen Klimazuständen nicht möglich"
(Quelle: IPCC-Bericht, 3. Ass.Rep., 2001, Sect. 14.2.2.2, S. 774)
Und der Mathematiker und Auch-Klima-Forscher Hans von STORCH sagt dazu z.B.:
() Prof. Hans von Storch (GKSS-Forschungs-Zentrum HH):
"Wir Klimaforscher können nur mögliche Szenarien anbieten; es kann also auch ganz anders kommen"
(Quelle: DER SPIEGEL, 11/2007, S. 56).
() Prof. Hans von Storch (GKS HH): “Weder die natürlichen Schwankungen noch die mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel ausgehenden Veränderungen können in Einzelheiten prognostiziert werden. Bei den natürlichen Schwankungen ist dies wegen der chaotischen Natur der Klimadynamik nicht möglich. Bei den anthropogenen Veränderungen kann es keine Vorhersagen geben, weil die Antriebe, d.h. die Emissionen von klimarelevanten Substanzen in die Atmosphäre, nicht vorhergesagt werden können.“
(Quelle: Veränderliches Küstenklima, Mitt. OVR 61, 6/2006, S. 235).
() Prof. Dr. Hans von Storch (Dipl.-Mathematiker, Klimaforscher) :
"Es ist naiv zu glauben, es käme in den Modellen ein Satz wahrer Differentialgleichungen vor. Die gibt es nicht. Es werden immer wieder Parametrisierungen hinzugefügt:
Die Parametrisierung hängt vom Gitterabstand ab. Die Modelle kann man mit verschiedenen Gleichungen betreiben, weil es verschiedenen Parametrisierungen gibt. Es gibt im Modell keine
Differential-Gleichungen, sondern nur Differenzen-Gleichungen, und diese hängen von der Auflösung ab. Der Übergang "Δx gegen Null" ist nicht möglich, weil man nicht weiß, wie die Parametrisierung sein soll, wenn der Gitterabstand um den Faktor 10 kleiner ist. Die Diskretisierung ist das Modell."
(Quelle: Ein Mathematiker, R. Bulirsch, und ein Naturforscher, H. v. Storch, diskutieren über

Klimamodelle; 17.05.2004, Bayer.Akad.Wiss.,Rundgespr. 28 d. Komm. f. Ökologie).

Ein anderer Mathematiker und Chaosforscher, der Präsident der Jacobs-Universität Bremen, Heinz-Otto Peitgen, sagt in einem Spiegelgespräch zu der Frage

"Läßt sich denn das Klima modellieren?" :

"Jetzt reden wir von Glaubenssachen. Es gibt Leute, die glauben – und viele von denen sitzen in hoch bezahlten Positionen in sehr bedeutenden Forschungszentren -, daß man das Klima modellieren kann. Ich zähle zu denen, die das nicht glauben …"

( Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,422322,00.html , 21.06.2006).

(2) Seit 14 Jahren ist die "Globale Erwärmung" zum Stillstand gekommen:

(Quelle: http://www.metoffice.gov.uk/hadobs/hadcrut3/diagnostics/global/nh+sh/ ;

Folglich: W e n n  es nicht mehr wärmer wird, dann ist jede Extrem-Wetter-Spekuliererei müßig !

(3) Auch die Meßdaten des DWD zeigen seit dem Jahre 2000 keine Erwärmung mehr,

sondern für Deutschland eher eine leichte Temperatur-Abnahme:
(Quelle: www.dwd.de;

Das gleiche Ergebnis zeigt eine etwas besser aufgelöste Graphik:

Da ist es schon erstaunlich, wenn der DWD gegen seine eigenen Daten argumentiert, indem er in der o.a. Pressemitteilung sagt:

„Höhere Durchschnittstemperaturen werden für mehr und intensivere Wetterextreme sorgen…"

(Quelle: DWD: www.dwd.de, Pressemitt. 30.10.2012)
Seit 10 Jahren gibt es einen derartigen Trend in Deutschland nicht, global auch nicht (vgl. unter (2) ).
Selbst die Graphik aus der DWD-Presse-Mitteilung zeigt bis heute keinen Trend zu mehr "Heißen Tagen" in Deutschland :
 

(4) In erheblichem Widerspruch zu der o.a. Presse-Mitteilung der Behörden steht auch, daß der DWD selber in jüngeren Verlautbarungen für Deutschland keine Trends bei Extremwetter findet :

"Eine generelle Zunahme extremer Ereignisse ist bisher nicht zu beobachten und wahrscheinlich auch nicht zu erwarten."

(Quelle: DWD, Gerhard Müller-Westermeier, Leiter DWD-Abt. "Nationale Klima-Überwachung": "Wetter ist nun mal chaotisch", Sächs. Zeitg., 01.02.2011, S.5)

"Bislang noch keine Zunahme von Extremereignissen: Bislang sind jedoch – mit Ausnahme der bereits erwähnten sommerlichen Starkniederschläge – keine systematischen Veränderungen oder Verschiebungen der Extremwerte nachweisbar".

(Quelle: DWD/PM, 24.04.2007, Berlin,
http://metportal.dwd.de/bvbw/generator/Sites/DWDWWW/Content/Presse/Pressekonferenzen/2007/PK
__20070424/20070424b,templateId=raw,property=publicationFile.
pdf/20070424b.pdf, S.5, Abs.3, mit umfangreichen Daten und Papieren)
"Der Deutsche Wetterdienst wertet … auch die Häufigkeit und Intensität extremer Witterungsbedingungen aus. … daß sich zumindest in Deutschland bislang nur für den Parameter Temperatur eine Änderung der Anzahl extremer Ereignisse nachweisen läßt."
(Quelle: T. Deutschländer u. A. Daschkeit : 6. ExtremWetterKongreß, 12.-15. April 2011,
Hamburg, Programm-Heft, Nr.45: Klimaanpassung und Extremwetter-Ereignisse)

(5) Einen Trend zu mehr Extremwetter findet auch das IPCC nicht:

“Recent analyses in changes in severe local weather (tornados, thunder days, lightning and hail) in a few selected regions provide not compelling evidence for widespread systematic long-term changes“.
“Neue Analysen der Änderungen bei lokalen Unwettern (Tornados, Gewittertage, Blitze und Hagel) in einigen ausgewählten Regionen liefern keinen zwingenden Beweis für weitverbreitete systematische langfristige Änderungen“.
(Quelle: IPCC, 2001, TAR-02-2, Chapt. 2.7.4., Summary, S.163-164).
Auch ein IPCC-Sonderbericht vor der Klima-Konferenz in Durban (2011) kam zu keinem  anderen Ergebnis:
http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/presseschau-zum-ipcc-extremwetterbericht-mehr-extremwetter-fehlanzeige/
u n d
http://www.kaltesonne.de/?p=2962
Weltweite Statistiken der Wetterdienste zeigen ebenfalls keine Extremwetter-Trends:
http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/aktuell-zur-durban-un-klimakonferenz-neuer-ipcc-bericht-zunahme-von-extremwetterlagen/
Auch die wiederholten Behauptungen von Versicherungen, es gäbe mehr Schäden, weil es mehr Extrem-Wetter gäbe, halten einer Nachprüfung nicht stand:
http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/extrem-wetter-hysterie-und-kein-ende-oder-neues-aus-der-anstalt/
u n d
http://www.kaltesonne.de/?p=4285
u n d
http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/bei-medien-und-der-muenchner-rueck-nehmen-naturkatastrophen-deutlich-zu-in-der-wirklichkeit-ist-das-anders/

(6) Regelrecht grotesk wird es dann in der o.a. Presse-Mitteilung, wenn z.B. das UBA "empfiehlt" :

„Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel rechnen sich schon heute. Dach und Hofbegrünungen, der Einbau von Beschattungselementen an Gebäuden oder die Verwendung hitzeresistenter Straßenbeläge sind Beispiele zum Schutz vor Klimarisiken."
(Quelle: Presse-Mitt. 30.10.2012, UBA, DWD et al.).
Dazu ist anzumerken:
Die Bürger in vielen Regionen Deutschlands wären bereits heute zufrieden und froh, wenn wenigstens die Straßen-Schäden der vergangenen drei kalten Winter (Erd-Erwärmung?) beseitigt sowie die aufgestellten "Tempo-30-Schilder" entfernt wären !

F a z i t :

Nach 100 Jahren Erderwärmung  (bis 1998) finden die Wetterdienstes dieser Erde keine Trends zu mehr Extremwetter. Warum sollte sich das in den kommenden Jahrzehnten ändern, noch zu, wo es seit 14 Jahren nicht mehr wärmer wird? Über das Klima der nächsten 100 Jahre darf weiter spekuliert und auch phantasiert werden, die Natur macht schon jetzt etwas anderes als die Modelle !
Klaus-Eckart Puls, EIKE