Das langsame Sterben der Umweltbewegung

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Mein Freund Joseph A. Olson, PE, beschrieb vor Kurzem die „schlimmste Woche der Klimawissenschaft in der Geschichte“ (“Climate Science’s Worst Week in History”)

Hierauf folgte ein persönlicher Kommentar von einem der Haupttäter, Michael Mann von der Penn State University, der sich für einen Sieg der Demokraten in den anstehenden Kongresswahlen [in den USA] stark machte, um zu vermeiden, zu einer Anhörung vor den Kongress geladen zu werden.

In der gleichen Woche zog sich der berühmte Physiker Dr. Hal Lewis aus der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft zurück und rügte deren Hinwendung zur Unterstützung des Schwindels der globalen Erwärmung.

Ich habe diese Bewegung seit Jahrzehnten beobachtet, und ich denke, man kann ein zunehmendes Bewusstsein erkennen, dass der Umweltschutz durch Angst getrieben wird, die auf vielen falschen Behauptungen basiert; die eine Bedrohung der US-Wirtschaft, fundamentaler Freiheiten und der Menschheit insgesamt darstellt.

Die Umweltbewegung hat ihre Wurzeln in etwas, das früher Erhaltung genannt wurde. Der große Förderer in dieser Hinsicht war Teddy Roosevelt, der sich durch Männer wie John Muir (1838 bis 1914) führen ließ, ein Naturalist, der dafür gesorgt hatte, dass Orte wie das Yosemite Valley, der Sequoia National Park und andere Wildnisse geschützt wurden.

Ziel war nicht nur, solche Gebiete zu bewahren, sondern es künftigen Generationen zu ermöglichen, diese Gebiete zu besuchen, sich daran zu erfreuen und sich inspirieren zu lassen. Die Ausweisung großer Waldschutzgebiete erfolgte mit der Maßgabe, dass diese Wälder in einer Weise genutzt werden, die zum Einen für Brenn- und Bauholz sorgte und zum Anderen Gelegenheit zum Jagen, Fischen, Wandern und Camping bot.

Muir gründete den Sierra Club, eine der größten Umweltorganisationen der USA. Heutzutage gibt es so viele Umweltorganisationen und –gruppen, dass man eine Anleitung braucht, um sie auseinander zu halten. Diese Gruppen sind jedoch mittlerweile sehr viel politischer als es ursprünglich gedacht war.

Sie sind Ministerien für Falschinformationen, Desinformationen und regelrechter Angsterzeugung.

Wie wir heute wissen, bekam die Bewegung einen starken Aufschwung nach der Veröffentlichung des Buches „Silent Spring“ von Rachel Carson im Jahre 1962. Dabei handelte es sich um eine Hetze gegen Pestizide, deren Behauptungen schon seit Langem widerlegt sind. Aber es setzte einen Tsunami von Ängsten frei, die alle Chemikalien und darüber hinaus alle Arten von Fabrikation und Technologie betraf; ja eigentlich alles, was Energiequellen anging.

Innerhalb von acht Jahren nach der Veröffentlichung dieses Buches hat Präsident Nixon die Environmental Protection Agency EPA ins Leben gerufen. Diese hat sich inzwischen wie Metastasen ausgebreitet und in eine hinterhältige Regierungsagentur verwandelt mit der Absicht, alle Aspekte des Lebens in den USA zu kontrollieren. Die EPA erfindet die Wissenschaft, die sie dann ins Feld führt und hat lediglich eine autoritäre Verachtung für die fundamentalen Prinzipien der Wissenschaft, die Wahrheit und den Prozess der Gesetzgebung übrig, wie er in der Verfassung festgelegt ist.

Die ganze Bandbreite des Umweltschutzes manifestiert sich im Umweltprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Environmental Program). Das IPCC, der Urheber des Schwindels um die globale Erwärmung, ist der sichtbarste Teil davon.

Derzeit werden wir Zeuge – wenn schon nicht vom Sterben – so doch zumindest davon, dass der Umweltschutz zunehmend marginalisiert wird. Die ersten Anzeichen sind deutlich erkennbar. Es wird jedoch sehr lange dauern, uns von diesen Exzessen und der Idiotie freizumachen, weil große Teile der akademischen Welt, der Gesetzgebung, der Medien, einige Kirchen und unsere Schulen von der Umweltbewegung gekapert wurden.

Genau wie der Sozialismus/Kommunismus, einer politischen Bewegung, die eng mit der Umweltproblematik verknüpft ist, funktioniert die Umweltbewegung nicht nur nicht, sondern sorgt auch für Restriktionen, die wirtschaftlichem Wachstum, der Gesundheit und fundamentalen Freiheiten  entgegen stehen.

Letztendlich steht die Umweltbewegung gegen alle Technologien, die das Leben für jeden auf der Erde schützen, erweitern und für die Zukunft sichern.

Dies ist der Grund dafür, dass wir wieder und immer wieder die Opposition der Umweltbewegung gegen alles erleben müssen, was zu einer geregelten, verlässlichen Stromversorgung führt, der Energie, die Basis von allem ist, wovon eine moderne Gesellschaft abhängt.

Dies erklärt, warum Umweltorganisationen wie Freunde der Erde Kampagnen gegen die Erzeugung von Strom aus Kohle und anderen Energieträgern anführen.

Umweltaktivisten opponieren gegen das Öl und sein daraus hergestelltes Produkt, das möglicherweise die größte Erfindung der modernen Zeit ist, nämlich Plastik.

Dies ist auch der Grund, warum Nahrung, vor allem Mais, in einen ineffizienten Treibstoff umgewandelt wird, genannt Ethanol, der die Automotoren schädigen kann. Der massenhafte Anbau von Mais zu diesem Zweck hat lediglich zu einer Erhöhung der Preise für Nahrungsmittel geführt.

Es ist der Grund, warum sie den Massentransport fördern und alles dafür tun, die Herstellung und das Fahren von Automobilen immer teurer zu machen.

Es ist der Grund, warum sie Wind- und Solarenergie als verlässliche Energiequellen propagieren, wenn keine der beiden ohne gewaltige Subventionen auch nur existenzfähig wären. Sie werden als Quelle mythischer „grüner Jobs“ angepriesen, aber die Amerikaner wollen richtige Jobs und wundern sich, warum seit den Siebziger Jahren so wenige neue Fabriken gebaut worden sind.

Es waren Umweltaktivisten, die für inzwischen vorgeschriebene Recyclingprogramme gesorgt haben, die sich inzwischen als große Zeit-, Arbeits- und Energieverschwendung erwiesen haben, die jeden Nutzen, der diesen Programmen zugesprochen wurde, weit übersteigen.

War es wert, Luft und Wasser in den USA zu reinigen? Ja, zweifellos, und bei fast jedem Standard, den man heranzieht, kann man sagen, dass dieses Ziel erreicht worden ist. Wenn die EPA kürzlich angekündigt hat, den Staubgehalt zu regulieren, weiß man, dass man es mit einer Horde von Dummköpfen zu tun hat. Die Ostküste der USA wird von großen Mengen Staub beeinflusst, die der Passat aus Nordafrika herüberweht!

Das Sterben der Umweltbewegung begann mit dem größten Schwindel in der modernen Menschheitsgeschichte, der globalen Erwärmung. Es dauerte Jahrzehnte, diesen Schwindel in der Gesellschaft zu verankern, und sein Niedergang begann, als er zusammen mit anderen „Lösungen“ von Umweltproblemen einen Punkt weitgehender Ablehnung in der Öffentlichkeit erreicht hat.

Dies ist ein großer Glücksfall, denn im Grunde ist es die Absicht der Umweltbewegung, die menschliche Bevölkerung auf der Erde zu reduzieren. Es ist der menschliche „Verbrauch“, den Umweltaktivisten hassen, egal ob es sich um die Nahrung oder den Gebrauch von Energie im täglichen Leben handelt.

Es wird vielleicht noch eine, zwei oder drei Generationen dauern, bis wir uns von den Ketten freigemacht haben, in die die Umweltaktivisten uns gefesselt haben, aber es wird geschehen. Es dauerte ungefähr siebzig Jahre, bis die frühere Sowjetunion implodierte.

So wie der Kommunismus Millionen Opfer gefordert hat, so hat es auch die Umweltbewegung. Beide existieren noch an verschiedenen Orten in verschiedenen Formen, aber sie werden scheitern. Vielleicht nicht, solange ich oder Sie leben, aber wenn wir wachsam bleiben und dem widerstehen, werden sie auch den verdienten Tod sterben.

© Alan Caruba, 2010

Link:

http://factsnotfantasy.blogspot.com/2010/10/slow-death-of-environmental-movement.html

Übersetzt von Chris Frey für EIKE